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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

641 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, tot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:20
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Laut Presseerklärung wird wegen Totschlags gegen due Mutter des toten Kindes ermittelt. Totschlag bedeutet, dass sie mit Tötungsabsicht gehandelt hat oder den Tod des Kindes zumindest billigend in Kauf genommen hat. Die Mutter ist die Person, der das vorgeworfen wird, gegen diecdeswegen ermittelt wird.
Der zitierte Beitrag von Photographer73 wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Zitat von JimRockfordJimRockford schrieb:mir fehlt dann doch inzwischen jegliches Verständnis für die meisten Beweggründe für solche Taten,.
Für außen Stehende ist so etwas immer sehr schwer nachvollziehbar.
Daher sucht man auch nach möglichen Erklärungen, um alles besser einordnen zu können.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die aber auch erwähnt, due Mutter habe regelmäßig Alkohol getrunken.
Wo genau hat sie das gesagt?


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:23
Zitat von EdnaEdna schrieb:Denn mindestens wäre sie in der Pflicht gewesen, sich angemessene Hilfe zu holen, bevor irgendwas eskalierte und das unschuldige Baby sterben musste.
Sie hatte durchaus Unterstützung vom JA gehabt und hätte sich auch jederzeit an die Behörde wenden können, aber anscheinend wollte sie diese nicht in Anspruch nehmen.

Drüber hinaus verstehe ich nicht, dass man ständig darüber spekuliert, dass sie evtl. an einer postnatalen Depression gelitten hätte, obwohl
(durch die Nachbarn) bekannt wurde, dass sie anscheinend ein Alkoholproblem und Aggressionsproblem hatte, die mit Sicherheit Auslöser des ganzen Übels waren.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:26
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Sie hatte durchaus Unterstützung vom JA gehabt und hätte sich auch jederzeit an die Behörde wenden können, aber anscheinend wollte sie diese nicht in Anspruch nehmen
Dann war das wohl keine "angemessene Hilfe"? Ganz offensichtlich... Sprecht ihr jetzt einfach aus Prinzip alle nur noch dagegen, obwohl ich schlicht und ergreifend gerade geschrieben habe: egal was es ist, SIE trägt die Verantwortung??
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Drüber hinaus verstehe ich nicht, dass man ständig darüber spekuliert, dass sie evtl. an einer postnatalen Depression gelitten hätte, obwohl
(durch die Nachbarn) bekannt wurde, dass sie anscheinend ein Alkoholproblem und Aggressionsproblem hatte, die mit Sicherheit Auslöser des ganzen Übels waren.
"Mit Sicherheit"? Das weißt du also? Kennst du die Frau? Oder bist du Teil der EB? Jetzt wird's aber echt absurd.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:26
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wo genau hat sie das gesagt?
Hier:
Sie beschreibt ihre Nachbarin im RTL-Interview mehrfach als aggressiv, sagt, dass sie sogar Angst vor ihr habe und sie glaubt, dass Dijana L. ein Alkoholproblem habe.
Quelle: https://www.rtl.de/news/toter-saeugling-in-renningen-mutter-dijana-l-sass-in-der-wohnung-als-alle-ihren-vermissten-sohn-suchten-id30997768.html

Ich weiß ja nicht, wie Du ein " Alkoholproblem" interpretierst, aber ich würde sagen, dass damit gemeint ist, dass jemand regelmäßig zu viel Alkohol trinkt.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:32
Zitat von EdnaEdna schrieb:Mit Sicherheit"? Das weißt du also? Kennst du die Frau? Oder bist du Teil der EB? Jetzt wird's aber echt absurd.
Ich wüsste keinen Grund, warum sich unmittelbare Nachbarn, die ebenfalls in diesem Haus wohnen, sich so eine Information aus den Fingern saugen sollten...
Absurd ist, dass Du versuchst, alles abzustreiten, was an Infos bereits vorliegt.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:46
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Absurd ist, dass Du versuchst, alles abzustreiten, was an Infos bereits vorliegt.
Wo hab ich versucht das abzustreifen?


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 08:47
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ich würde dich jetzt bitten, nicht ständig meine Beiträge auseinanderzupflücken wie es dir passt und den Sinn völlig zu verändern. Danke. Es reicht mir nämlich langsam und ich verliere die Geduld. Was eigentlich nicht meine Art ist und auch unfair allen gegenüber, die sich nicht so verhalten.
Wenn es Dir reicht und Du die Geduld verlierst, dann solltest Du Dich halt erst mal zurückziehen. Scroll einfach weiter und ignorier meine Beiträge halt.

Ganz sicher steht es Dir aber nicht zu, mit der Begründung von anderen zu verlangen, sie sollen hier nicht mehr schreiben.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Zitat von nairobinairobi schrieb:Für außen Stehende ist so etwas immer sehr schwer nachvollziehbar.
Daher sucht man auch nach möglichen Erklärungen, um alles besser einordnen zu können.
Jabgenau, die Diskussion des Falles sollte im besten Fall dazu führen, dass man ihn "besser einordnen" kann. Aber "besser einordnen" kann doch nur bedeuten, "richtig einordnen", also zu verstehen was passiert ist und zwar anhand von bekannten Infomationen.
"Besser einordnen" kann aber doch nicht im Sinne von "erträglicher machen" gemeint sein. Das Ziel der Diskussion kann also doch nicht ernsthaft sein, sich das irgendwie schön zu reden, nur weil man es besser ertragen kann, wenn die Mutter halt aus irgendwelchen Umständen gehandelt hat, die sie auf den ersten Blick nicht selbst zu verantworten hat.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 09:08
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ganz sicher steht es Dir aber nicht zu, mit der Begründung von anderen zu verlangen, sie sollen hier nicht mehr schreiben.
Dein Leseverständnis ist interessant. Ich habe darum GEBETEN, meine Beiträge nicht mehr sinnentfremdend zu zerstückeln.
Ganz ausführlich: Damit meine ich, dass einzelne Sätze oder Satzteile nicht aus ihrem Zusammenhang gerissen und dadurch inhaltlich anders dargestellt werden sollen, als sie gemeint waren. Es geht also um die Bedeutung und den Sinn meiner Beiträge, nicht darum, jemandem das Schreiben zu verbieten.
Und nochmal ganz kurz: Ich habe von niemandem verlangt, hier nicht mehr zu schreiben.

Aber das erklärt, auf welcher Basis wir hier diskutieren und warum man so viel erklären kann, wie man will, und es dennoch nicht verstanden wird oder mit aller Macht falsch interpretiert wird.


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28.06.2026 um 09:23
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung.
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ihr könnt jetzt weiter darüber reden, dass das Jugendamt wahrscheinlich geschlafen hat, dass es ja auch Babyklappen gibt und dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Keiner hat behauptet, dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind.
Nicht? Ach so .... Ich meinte, das oben gelesen zu haben ....

.......
Zitat von EdnaEdna schrieb:"Mit Sicherheit"? Das weißt du also? Kennst du die Frau? Oder bist du Teil der EB? Jetzt wird's aber echt absurd.
@Edna

Leider wissen hier einige schon "mit Sicherheit" wie alles gewesen ist, wissen aber bereits nach wenigen Beiträgen schon nicht mehr, was andere geschrieben haben ... Das ist schon mehr als absurd .... 😏

Es wird derzeit von einigen viel spekuliert, zitiert und uminterpretiert wie man's gerade braucht. Ich persönlich empfinde die Diskussion derzeit als unsachlich ausartend. Allein schon, weil aus Beiträgen Sätze zusammenhanglos zitiert und dann in den falschen Kontext gebracht werden.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:01
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Angaben der Nachbarn aussagekräftiger sind, als die Aussage des JA, wonach „es keine Hinweise auf Kindeswohlgefährdung gab“. Die Nachbarn sind täglich live vor Ort und können über ihre Wahrnehmungen berichten.
Tja, leider zu spät...und leider der falsche Adressat.

In einem Medieninterview auf der Mutter rumzuhacken ist nicht hilfreich.

Schon gar nicht, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen (sprich; tot) ist.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Wenn das JA ohnehin schon involviert und vor Ort war, wem hätten die Nachbarn dann Meldung über die Zustände machen sollen?
Na, dem Jugendamt...wem denn sonst?

Du gehst doch davon aus, dass die Angaben der Nachbarn wegen der räumlichen Nähe eine hohe Aussagekraft haben.

Die Aussage, dass das JA bereits involviert war, zieht für mich nicht.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Ich kann nicht nachvollziehen, warum man die Mutter unter all diese Umständen immer wieder in Schutz nimmt und den Totschlag an dem wehrlosen, schutzbedürftigen Baby entschuldigt, mit der Behauptung, es sei keine Entschuldigung, sondern nur eine Erklärung für die Tat. Inhaltlich sind aber all diese Erklärungen in Wahrheit Entschuldigungen.
Totschlag setzt Vorsatz oder bedingten Vorsatz voraus.

Und ob es einen Tötungsvorsatz gab, wissen wir nicht...da würde ich an deiner Stelle also schön den Ball flach halten.

Und ich sehe im Gegensatz zu dir auch niemanden, der die Mutter in Schutz nimmt oder ihre Tat entschuldigt.

Niemand von uns war dabei und weiß, was da genau gelaufen ist.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:16
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Drüber hinaus verstehe ich nicht, dass man ständig darüber spekuliert, dass sie evtl. an einer postnatalen Depression gelitten hätte, obwohl
(durch die Nachbarn) bekannt wurde, dass sie anscheinend ein Alkoholproblem und Aggressionsproblem hatte, die mit Sicherheit Auslöser des ganzen Übels waren.
Du gehst von "entweder, oder" aus, aber da schließt das Eine das Andere ja nicht aus.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:19
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Und ob es einen Tötungsvorsatz gab, wissen wir nicht...da würde ich an deiner Stelle also schön den Ball flach halten.
Ein Tötungsvorsatz liegt vor, wenn ein Täter/Täterin den Tod eines anderen Menschen will oder dessen Tod zumindest billigend in Kauf nimmt. Im deutschen Strafrecht ist der Vorsatz die Voraussetzung, um wegen Mordes oder Totschlags verurteilt zu werden.

Zur Erinnerung: D.L. ist wegen des Verdachts auf Totschlags in Haft genommen worden und dafür müssen gewichtige Gründe vorliegen.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:20
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Totschlag setzt Vorsatz oder bedingten Vorsatz voraus.

Und ob es einen Tötungsvorsatz gab, wissen wir nicht...da würde ich an deiner Stelle also schön den Ball flach halten.
Naja, die EB sehen für einen solchen jedenfalls dringenden Tatverdacht, also eine hohe Wahrscheinlichkeit.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:32
Zitat von soomasooma schrieb:Du gehst von "entweder, oder" aus, aber da schließt das Eine das Andere ja nicht aus.
Ja, das stimmt. Da aber die Nachbarin Angst vor D.L. hatte, gehe ich davon aus, dass D.L,. ganz unabhängig von ihrem Baby, eine sehr aggressiv wirkende Person war.


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28.06.2026 um 10:35
Zitat von Gast009Gast009 schrieb:Zur Erinnerung: D.L. ist wegen des Verdachts auf Totschlags in Haft genommen worden (...)
Mea culpa, das muss ich überlesen haben.

Trotz und alledem: Wegen welcher Tat sie letztendlich verurteilt wird, wird sich in der Hauptverhandlung herausstellen.

Kann Totschlag sein, muss aber nicht.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:36
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Naja, die EB sehen für einen solchen jedenfalls dringenden Tatverdacht, also eine hohe Wahrscheinlichkeit.
Nicht nur die Ermittlungsbehörden, sondern auch der Richter, der den Haftbefahl erlassen hat.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:41
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Keiner hat behauptet, dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind.
Nicht? Ach so .... Ich meinte, das oben gelesen zu haben ....
Anderen wirfst du vor, Sätze zu zerstückeln umd was machst du? nimmst meinen Beitrag, zerstückelst ihn und ziehst einen Satz heraus! Ich habe geschrieben:
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Du nimmst einen einzelnen Umstand heraus und ignorierst die ganzen anderen Warnhinweise. Wenn die beim JA auch so argumentieren, dann wundert mich nicht, dass es trotz Betreuung immer wieder zu solchen Fällen kommt.
Keiner hat behauptet, dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind. Aber dazu kommt noch, dass es oft laut ist und „drunter und drüber“ geht, der ständige Streit mit dem Ex-Freund, der neue Freund (der Kindsvater), der nur manchmal vorbeikommt, keine Unterstützung ist und sich vom schreienden Baby gestört fühlt, das bereits in Obhut des JA befindliche erste Kind sowie die Aggressivität und das Alkoholproblem.
Das ist ganz klar und unzweifelhaft Kindeswohlgefährdung. Das ist auch keine Überforderung, das sind Zustände, die Gewalt geradezu erwarten lassen.
Und ich glaube, du kannst oder willst es einfach nicht kapieren, die ganzen „Erklärungen“ sind in Wahrheit Entschuldigungen. Eine Erklärung ist, wie/auf welche Art und Weise etwas (eine Tat) passiert. Eine Entschuldigung ist, warum etwas so gemacht wurde, zB weil eine psychische Erkrankung vorlag (zB Wochenbettdepression oder krankhafter hormoneller Zustand), Überforderung, keine Unterstützung usw.

Es gibt unzählige Mütter, die unter einer Wochenbettdepression, fehlender Unterstützung, Überforderung oä leiden und ihre Babys nicht töten! Und wenn der Vater oder ein Dritter der mutmaßliche Täter wäre, da würde keiner schreien, ja aber er hatte keine Unterstützung, litt unter einer akuten Psychose, war mit seinem Leben überfordert oä, im Gegenteil, solche Umstände würden als besonders erschwerend/verwerflich bewertet werden.

Ich würde vorschlagen, du legst in Zukunft deine Maßstäbe auch auf dich selber an!


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:43
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung.
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ihr könnt jetzt weiter darüber reden, dass das Jugendamt wahrscheinlich geschlafen hat, dass es ja auch Babyklappen gibt und dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Keiner hat behauptet, dass beengte Wohnverhältnisse Kindeswohlgefährdung sind.
Nicht? Ach so .... Ich meinte, das oben gelesen zu haben ....
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das "und" ist kein Aufzählungs-UND. Das ist ein Verknüpfungs-UND. Wenn sich Eltern ständig streiten UND das ganze in einer engen Wohnung passiert, dann wird dem Kind in dem Moment gar nichts anderes übrig bleiben, als das ganze mitzubekommen - wenn es nicht gerade in KiTA oder Schule ist. Wie soll sich da ein Kind seelisch normal entwickeln? Welche Bindung soll es zu den Eltern entwickeln können, wie wird es mal seinen Loyalitätskonflikt lösen, wie sicher kann es sich währenddessen bei seinem Spiel fühlen, wie soll es die Mutter während eines solchen Streits schaffen, auf Signale des Kindes zu reagieren, etc., pp. Selbst wenn es nicht ein einziges Mal dabei geschlagen werden sollte? Viel mehr brauchts doch nicht, um Störungen zu entwickeln.
Wenn mir Eltern berichten würden, dass sie sich ständig laut streiten, ist es halt anders zu bewerten, wenn sie in einem zweiflügeligen Schloss wohnen, sich im einen Flügel streiten und im anderen das Kindermädchen das Kind hat, als wenn sie das Ganze in einer Ein- oder Zweiraumwohnung austragen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Allein schon, weil aus Beiträgen Sätze zusammenhanglos zitiert und dann in den falschen Kontext gebracht werden.
Ja, völlig richtig, wie man sieht. Und auch sehr selektiv gelesen wird, möchte ich noch hinzufügen.

Also nochmal zum Mitschreiben:
Das Aussetzen eines Kindes einer gewalttätigen Umgebung ist mindestens eine latente Kindeswohlgefährdung. "Gewalttätig" heißt nicht: das muss körperlich ausagiert werden, sich verprügeln etc. Auch verbale Gewalt ist Gewalttätigkeit. Wenn Eltern sich regelmäßig laut streiten, ist das familiäre Gewalt. Das ist schon vielen nicht klar. Manche machen es sich einfach und sagen: "keine blauen Flecken = keine Gewalt passiert". Das ist inkompetenter Blödsinn, der Kinder gefährdet (und oft genug Mütter auch, meist geht Gewalt ja doch vom männlichen Part in einer Elternschaft aus). Und es ist leider immer noch so, dass bei Kindeswohlgefährdung viele vorrangig an körperliche oder sexuelle Gewalt gegen das Kind denken - aber emotionale Kindeswohlgefährdung oft gar nicht auf dem Schirm haben.
Wenn diese Gewalt in beengten Wohnverhältnissen passiert, hat das Kind keine Möglichkeit, dem irgendwie zu entgehen. Die beengten Wohnverhältnisse sind neben vielen anderen ein Risikofaktor für soetwas.
Der erste Punkt ist schon eine Kindeswohlgefährdung, mit dem zweiten wiegt es also nochmal schwerer. Die Einlassungen von Eltern "wir streiten, wenn das Kind schläft" oder "wir streiten, wenn das Kind im Nebenzimmer spielt" wird man regelhaft nicht gelten lassen können. Das ist Unwissenheit.

Wenn hier jetzt noch jemand posten will, es sei behauptet worden, beengte Wohnverhältnisse seien Kindeswohlgefährdung, dann kann der entweder nicht lesen und Informationen verarbeiten oder man will bewusst Argumente, die einem nicht passen, abwerten, indem sie falsch wiedergegeben werden. Das fänd ich ab jetzt bissl bösartig.

Und noch ein Punkt. Wenn das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung festgestellt ist, heißt das nicht, dass einem das Kind weggenommen wird. Das wird ja auch gerne, meist aus Unkenntnis, so kolportiert. Das heißt aber, dass die Familie in Zusammenarbeit mit dem JA aufgefordert ist, nach einer Lösung zu suchen, dass die Gefährdung für das Kind wieder abgewendet wird. Strenggenommen ist es sogar so, wenn Fachpersonal (!) Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung sieht, dass man nicht ZWANGSLÄUFIG das Jugendamt informieren MUSS. Das Fachpersonal MUSS aber das Problem mit der Familie besprechen und eine Lösung gemeinsam erarbeiten und sicherstellen, dass die Gefährdung für das Kind wieder ausgeräumt werden kann. Das sollte man aber nur so machen, wenn man sich seiner Kompetenz und der Kooperationsfähigkeit der Eltern soweit sicher ist und sollte sich von einer sog. Insoweit erfahrenen Fachkraft unterstützen lassen, um eine externe Meinung zu haben. Man trägt aber dann ein ziemlich hohes Risiko im Vergleich zu Abgabe der Frage an das zuständige JA.

U.a. die Ulmer Kinder- und Jugendpsychiatrie hat auf dem Gebiet ziemlich viel Forschungsarbeit geleistet, um die Aufmerksamkeit für diese Fragen v.a. beim Fachpersonal in z.B. Tagespflege, Kiga, Schulen, nicht auf das Thema spezialisierten Ärzten und Therapeuten zu verbessern. Wer sich für das Thema etwas mehr interessiert, kann ja mal nach dem "Wahrnehmungsbogen" für den Kinderschutz googeln. Der ist zwar für solches Fachpersonal als erste Einschätzungshilfe gedacht, aber man kann auch als Laie einne Eindruck bekommen, welche Punkte überhaupt abgefragt werden sollten und wie die sich auch von der Wichtung verhalten. Das ist im Internet frei verfügbar. In einem Forum, wo Mitglieder gerne auch forensische Literatur und psychologische Literatur lesen, kann man sich derartiges Material bei Interesse mal anschauen.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:46
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Trotz und alledem: Wegen welcher Tat sie letztendlich verurteilt wird, wird sich in der Hauptverhandlung herausstellen.

Kann Totschlag sein, muss aber nicht.
Das kann doch aber kein Argument sein, denn genau so könnte man auch argumentieren, dass am Ende auch eine Verurteilung wegen Mordes herauskommen kann.

Im Moment kann man nur auf der Basis an Informationen argumentieren, die wir haben und die lautet nun mal, dass Ermittler und Richter Indizien haben, die sie von einem Totschlag ausgehen lassen.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

28.06.2026 um 10:48
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:wenn der Vater oder ein Dritter der mutmaßliche Täter wäre, da würde keiner schreien, ja aber er hatte keine Unterstützung, litt unter einer akuten Psychose, war mit seinem Leben überfordert oä, im Gegenteil, solche Umstände würden als besonders erschwerend/verwerflich bewertet werden.
Nur nochmal kurz, gar nicht für dich, sondern für die anderen, die mitlesen: doch, auch das würde man tun und tut man auch. Weil zu Prävention auch gehört, die Ursachen zu kennen, um sinnvolle Prävention überhaupt möglich zu machen und da anzugreifen, wo der Bedarf ist.

Das macht die geschehenen Taten nicht ungeschehen oder weniger schlimm. Verhindert aber vielleicht eine weitere.

In deinen Kopf will das nicht mehr rein. Ist okay. Dein Tellerrand ist da offensichtlich sehr eng und du willst ja nicht mal verstehen, dass eine Erklärung keine Entschuldigung ist. Aber vielleicht gibt es ja noch Leute, denen es wichtig ist, wie man solche Taten verhindern kann und nicht nur, boulevardmäßig irgendwelche Aussagen von Nachbarn zu analysieren und dann Urteile zu treffen über Fälle, wo noch nicht mal die Gerichtsverhandlung begonnen hat.


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