anthe schrieb:Soll das bedeuten, dass sie unmittelbar vor oder nach dieser Schwangerschaft mit den siamesischen Zwillingen eine weitere Zwillingsschwangerschaft zu Ende ausgetragen hat (heute 4 Jahre alt)? Oder sind diese siamesischen Zwillinge oben in der Aufzählung enthalten?
Edna schrieb:Hm, anhand der Formulierung würde ich eigentlich sagen, dass das andere Kinder gewesen sein müssen. Es klingt für mich so, als seien das die Kinder, die man im Haus gefunden hatte.
Blutgräfin schrieb:Damit liegst du völlig richtig, die 4-jährigen Zwillinge zählen zu jenen, die aus dem Haus geholt wurden.
Die siamesischen Zwillinge wurden um die 24. SSW geboren, also geht sich das alles schon irgendwie aus.
Richtig, angeklagt wurde nur im Bezug auf die 16 aus dem Haus geholten Kinder, die verstorbenen Zwillinge sind nicht in der Aufzählung enthalten, da sie kurz nach der Geburt im KH bereits verstarben. Sie lebten nur 1 Std. Ich mag mir auch gar nicht vorstellen, wie es für diese Kinder gewesen wäre, wenn sie überlebt hätten. Siamesische Zwillinge, unter diesen Umständen?
Bundesferkel schrieb:Aber besteht bei diesem außerordentlich engen Zusammenleben der Kinder in einem einzigen relativ kleinen Raum nicht die Möglichkeit, dass es zu körperlichen Intimitäten unter Geschwistern gab, die letztlich zu einer oder mehreren Schwangerschaften geführt haben könnten?
In diese Richtung hatte ich am Anfang auch gedacht, aber mittlerweile ist bestätigt, dass die Kinder alle von ES auf die Welt gebracht wurden.
Bundesferkel schrieb:Ließe sich das klären?
Wenn dem so gewesen wäre, hätte sich das über DNA Tests nachweisen lassen.
Edna schrieb:Die Altersabstände der anderen Kinder sind ja auch sehr eng. Eigentlich war sie ja anscheinend dauerschwanger.
Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ausgehend vom Abstand zwischen den einzelnen Geburten, würde es mich nicht wundern, wenn sie evtl aktuell schon wieder schwanger wäre.
Blutgräfin schrieb:Das denk ich mir auch, das ist wieder so eine "Freiheit über alles"- Geschichte. Das Wohlergehen der Kinder ist völlig irrelevant, Hauptsache der Staat mischt sich nicht in die Belange der Erwachsenen ein.
Sehe ich auch so. Das ist in den Staaten ein echtes Problem, mMn. Es ist möglich komplett durchs Raster zu fallen - oder es eben auch darauf anzulegen.
Bei Erwachsenen mag man darüber geteilter Meinung sein, aber gerade im Bezug auf Kinder eröffnen sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten. Deshalb bin ich auch kein Freund von durchgängigem Homeschooling ohne Anbindung an ein Programm.
Keines der Kinder besuchte eine Schule, wie konnte es dazu kommen? Warum ließen die Siders (Senior) das zu? Ihre eigenen Kinder (Gary und seine Schwestern) schickten sie doch auch auf staatliche Schulen.
Blutgräfin schrieb:Wie ihr Körper das ausgehalten hat, teilweise noch im Wochenbett wieder schwanger zu werden und die Schwangerschaft auch zu halten, ist wirklich erstaunlich. Bemerkenswert finde ich auch, dass ausgerechnet die letzten 4 Schwangerschaften jeweils Zwillinge hervorbrachten und davor keine.
Das hat mich auch sehr gewundert. Ich habe echt keine Ahnung in diesem Bereich, weiß dementsprechend auch nicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für so etwas ist.
Blutgräfin schrieb:Stimmt, das hab ich auch schon rausgefunden. Wobei eine seiner Schwestern im Frühjahr noch zu Besuch gewesen sein soll, nämlich jene, die Elizabeths Mutter immer über neue Schwangerschaften informiert hat.
Bestätigt ist davon bisher nichts, oder? Ich habe zumindest nichts darüber gelesen. Und ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Sollte dem so gewesen sein, gehört sie mMn ebenfalls angeklagt, allein schon wegen unterlassener Hilfeleistung, Beihilfe oä.
Es wundert mich aber auch, dass sich anscheinend niemand aus der Sider Familie um die Eltern kümmerte. Wie muss ich mir das vorstellen - wenn die Mutter mal wieder anrief und um Geld bat, schickten sie welches und fertig?
Blutgräfin schrieb:Ich bin ja an sich eine große Befürworterin von Pflegefamilien, aber in diesem Fall wäre ein Heim bzw eine Wohngruppe vielleicht die bessere Lösung um die Kinder nicht auch noch trennen zu müssen. Wobei 16 Kinder ja auch für eine Wohngruppe eigentlich zu viele sind. Es ist wahrlich ein Dilemma.
Definitiv und darüber hatte ich auch gar nicht nachgedacht, bevor ich davon las. Das dürfte eine echte Herausforderung sein, zumal die Kinder auch alle ganz verschiedene Bedürfnisse haben.
Im Moment ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung allerdings groß.
Aus ganz Ohio und dem ganzen Land treffen zahlreiche Hilfsangebote für die 16 Kinder ein, die aus – laut Behörden – erbärmlichen Zuständen in einem Haus in Vinton County gerettet wurden. Dies veranlasste die Behörden zu Bemühungen, die Spenden zu koordinieren.
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Die South Central Ohio Job and Family Services, die für die Pflegekinder- und Kinderwohlfahrtsdienste in den Landkreisen Vinton, Ross und Hocking zuständig ist, berät sich laut ihrer Facebook-Seite mit Anwälten über die Einrichtung eines Treuhandfonds, um sicherzustellen, dass Geldspenden ordnungsgemäß verwaltet werden .
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Die Behörde hat auch Anfragen dazu erhalten, wie man Pflegeeltern werden kann.
Ich hoffe, das wird im Vorfeld alles genau geprüft werden, damit das Geld und die anderen Spenden auch wirklich bei den Kindern ankommen und die Kinder nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie einige der Turpin Kinder in einer Pflegefamilie.
https://www.aol.com/news/local-agency-coordinates-donations-16-100645004.html