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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

110 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Knochen, Knochenfund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:22
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ich glaube, es wurde dort erwähnt (oder woanders und ich vermische das inziwschen), dass sie starke Medikamente gegen ihre Migräne genommen habe
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Korrekt es wurde über die Migräne am Vorabend berichtet. Vielleicht hat man die Migräneattacke in den Medien mit Krankheit umschrieben. Ich habe den Satz etwas anders eingeordnet,
In Berichten kurz nach dem Verschwinden der Frau war davon die Rede, dass die Vermisste Depressionen gehabt haben könnte.

Eine Depressionserkrankung würde vor dem Hintergrund der mehrfach in der Berichterstattung zitierten "lebensbedrohlichen Erkrankung" weitaus mehr Sinn ergeben als Migräne bzw. Migräneattacken, die selbst in Verbindung mit der Einnahme starker Schmerzmittel, sofern diese nicht erheblich überdosiert werden, wohl nicht als "lebensbedrohlich" einzustufen sind.

Anders sieht es bei einer Depressionserkrankung aus, die ohne und auch mit bzw. trotz Einnahme von Medikamenten, durchaus mit einem zumindest potenziellen Suizidrisiko verbunden ist.

Das Medium, das überall seine Finger drin hat und anderen Berichterstattern in aller Regel eine Nasenlänge voraus ist, lieferte seinerzeit den Hinweis darauf, dass die Vermisste mit Depressionen zu tun gehabt haben könnte:
Aufgrund einer Krankheit könnte sie sich in einer lebensbedrohlichen Situation befinden“, sagte Polizeisprecher Karsten Jäger (38) kurz nach dem Verschwinden von Corina N. Nach BILD-Informationen soll die Frau depressiv sein.
Quelle: https://m.bild.de/regional/dresden/dresden-wurde-vermisste-opfer-eines-verbrechen-6620c6ae87a99a1367f1cea9?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:26
Zitat von KieliusKielius schrieb:Eine Depressionserkrankung würde vor dem Hintergrund der mehrfach in der Berichterstattung zitierten "lebensbedrohlichen Erkrankung" weitaus mehr Sinn ergeben als Migräne bzw. Migräneattacken, die selbst in Verbindung mit der Einnahme starker Schmerzmittel, sofern diese nicht erheblich überdosiert werden, wohl nicht als "lebensbedrohlich" einzustufen sind.
Das stimmt. Zumal man ja bei Migräne eher außer Gefecht gesetzt ist und sich zu Hause ins Bett verkriecht. Was ja "ungefährlich" wäre - anders als z. B. bei einer Herzerkrankung, wo man plötzlich und aus heiterem Himmel irgendwo im einsamen Wald umkippen könnte.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:27
Bevor sich das hier jetzt gedanklich falsch festsetzt - der 23. März 2024 war ein Samstag...das wurde auch im Filmfall so erwähnt. Vermutlich musste sie daher gar nicht arbeiten...


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Edna Diskussionsleiter
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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:28
Zitat von KieliusKielius schrieb:mehrfach in der Berichterstattung zitierten "lebensbedrohlichen Erkrankung"
Wo genau steht das denn?
Eine lebensbedrohliche Krankheit ist ja etwas anderes als sich wegen einer Krankheit möglicherweise in einer lebensbedrohlichen Situation zu befinden.

Von einer lebensbedrohlichen Krankheit habe ich nichts gelesen. In den Quellen, die ich gelesen habe, war immer die Rede von starken Medikamenten. Aber nicht von einer lebensbedrohlichen Krankheit.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:32
Zitat von EdnaEdna schrieb:Von einer lebensbedrohlichen Krankheit habe ich nichts gelesen. In den Quellen, die ich gelesen habe, war immer die Rede von starken Medikamenten. Aber nicht von einer lebensbedrohlichen Krankheit.
Gäbe es denn, mal als Frage in die Runde, Medikamente gegen Migräne, die irgendwelche gefährlichen Nebenwirkungen haben könnten?

Also z. B. (nur ein fiktives Beispiel!) Zustände der Verwirrtheit, in denen man womöglich orientierugslos herumläuft?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 20:54
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Gäbe es denn, mal als Frage in die Runde, Medikamente gegen Migräne, die irgendwelche gefährlichen Nebenwirkungen haben könnten?

Also z. B. (nur ein fiktives Beispiel!) Zustände der Verwirrtheit, in denen man womöglich orientierugslos herumläuft?
Naja. Grundsätzlich rein theoretisch schon. Vor allem im Herz-Kreislauf-Bereich. Je nachdem, was sie bekam auch anderes. Es gibt Migräne Medikamente, die aus dem Opiatbereich kommen.

Aber eigentlich ist es ja gar nicht so wichtig, ob es das wirklich gibt, sondern ob die Polizei das geglaubt hat.

Ich persönlich finde an der Storyline einiges auffällig. Und ich frage mich, welche Anhaltspunkte denn dafür sorgen, dass man in allen Aufrufen nur die Zeit nach 5 Uhr morgens erwähnt und nicht bereits den Vorabend schon mit heranzieht, an dem ihr Handy - scheinbar untypischerweise - schon ausgeschaltet und nie wieder eingeschaltet wurde.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 21:01
Zitat von EdnaEdna schrieb:Wo genau steht das denn?
Eine lebensbedrohliche Krankheit ist ja etwas anderes als sich wegen einer Krankheit möglicherweise in einer lebensbedrohlichen Situation zu befinden.
Danke, dass du nachfragst. Ich habe das nicht exakt wiedergegeben.
Die Rede war tatsächlich nur von einer "lebensbedrohlichen Situation aufgrund einer Krankheit". Dann könnte auch die Migräne gemeint gewesen sein. In Kombination mit der Einnahme starker Schmerzmittel, wovon die Rede war.
Eine Frau ist verschwunden. Zunächst fürchtet die Polizei eine lebensbedrohliche Situation aufgrund einer Krankheit
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_101330830/corina-niemand-frau-vermisst-mann-macht-unheimlichen-fund-bei-villa.html


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 21:08
Zitat von EdnaEdna schrieb:Aber eigentlich ist es ja gar nicht so wichtig, ob es das wirklich gibt, sondern ob die Polizei das geglaubt hat.
Nun ja, ich traue denen aber schon zu, sich darüber bei Fachleuten zu informieren. "Glauben" werden die nur, was auch wirklich als realistische Möglichkeit besteht.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 21:11
Das SACHSEN FERNSEHEN berichtete am 07.07.2026 auch vom Vermisstenfall Corina Niemand. Im Interview sagt eine Anwohnerin, dass die Aggresivität untereinander so zugenommen hat, dass man froh sein kann vom Spaziergang wieder heil nach Hause zu kommen?

WARUM? Gab es im Wohnumfeld irgendwelche Vorfälle?


Screenshot 20260710 210500 Samsung BrowsOriginal anzeigen (1,4 MB)
Nochmals ein Überblick über das Areal


Screenshot 20260710 204616 Samsung BrowsOriginal anzeigen (1,2 MB)
Ganz schön weit oben, was ist mit dem Kreuz am Geländer, ist da schon mal Jemand verunfallt? 🤔


Bildquellen: 📺
https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/knochenfund-im-fall-corina-niemand/



Zitat von CrimewatcherCrimewatcher schrieb:Bevor sich das hier jetzt gedanklich falsch festsetzt - der 23. März 2024 war ein Samstag
Danke für den Hinweis! Was hatte denn der aktuelle Partner für einen dienstlichen Termin am Samstag in Leipzig?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 21:17
Was Medikamente betrifft. Egal, ob sie Medikamente gegen Migräne (die wirklich teilweise heftig sind) oder Depressionen (oder andere bisher nicht erwähnten) Erkrankungen genommen hat…Medikamente können auch Wechselwirkungen oder unerwünschte Nebenwirkungen oder komplett paradox wirken. Das sollte nicht unterschätzt werden, siehe, nur als Beispiel, Fälle unter Zopliclon (gerne bei Einschlafschwierigkeiten oder generell Schlafstörungen im klinischen Bereich gegeben), teilweise mit Halluzinationen die auch zur Selbstverletzung führen können.
Genauso können Nahrungsmittel die Wirkung von Medikamenten verändern, bspw. Alkohol oder Grapefruitsaft. Gerade Alkohol und Migränemedikation, erst recht, wenn es Opiate sind, wäre eine äußerst suboptimale Kombi, um es diplomatisch auszudrücken. Diese Kombinationen können auch zeitverzögert wirken, bspw. wenn Retardtabletten im Spiel sind oder „gut gegessen“ wurde.

Im FF wurde zwar gesagt, CN hätte im Vorfeld des Samstages Migräne gehabt und wohl auch Medikamente dagegen eingenommen, wie es aber Samstagmorgen war, ist offen. Wird man ggf. einem
schläfrigen oder halb dösenden Menschen auch nicht ansehen, bzw. fraglich ob derjenige im Halbschlaf soetwas erzählt.

Was mich etwas aufmerken hat lassen: sie ist mit einem verheirateten Mann zusammen. Sie macht ihm im Urlaub einen Heiratsantrag, der zwar angenommen wird, aber wohl nicht so, wie sie sich das erhofft hatte.
Und auch nach dem Urlaub scheint eine Scheidung (zumindest im Filmfall) nicht ‚akut‘ geworden zu sein.
Dass das vielleicht gewissen Frust oder Nachdenken über die Qualität der Beziehung ausgelöst hat, könnte ich mir gut vorstellen. Es wird ja auch nichts mehr darüber berichtet, dass das eine Hochzeit thematisiert wurde.
Und dazu eine offene Beziehung…kann gutgehen und so, wie es im FF dargestellt wurde, ist es das auch.
Aber 100% Ehrlichkeit gab es da wohl nicht.

Wie es mit dem Thema „Aussteiger werden“ weitergegangen ist, dazu gab es auch keine weiteren Infos…oder es war einfach abgehakt.

Letztlich ist es aktuell eine klassische Situation: der aktuelle Partner ist der letzte „Zeuge“ für Lebenszeichen. Und irgendwie scheint hier alles offen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 22:02
Zitat von CaiaLiaCaiaLia schrieb:Letztlich ist es aktuell eine klassische Situation: der aktuelle Partner ist der letzte „Zeuge“ für Lebenszeichen.
Für mich spricht vieles dafür, dass die Vermisste sich zum Zeitpunkt ihres Verschwindens gleich in mehrfacher Hinsicht in einer "schwierigen Lebensphase", möglicherweise sogar in einer akuten und existenziellen Lebenskrise, befunden haben könnte.

Woran mache ich das fest?

1. Akute Erkrankung, mutmaßlich Migräne oder Depression, bei Einnahme starker Schmerzmittel - so dass lebensbedrohliche Situation befürchtet wird.

2. "Ausstiegsfantasien"

3. Unerfüllter Heiratswunsch mit dem verheirateten Geliebten bei gleichzeitigem Konsens über eine "offene Beziehung" und bereits insgeheimer Suche nach neuen (partnerschaftlichen) Kontakten.

Vor diesem Hintergrund halte ich alles in allem ein Suizidszenario für wahrscheinlicher als einen Unglücksfall und einen Unglücksfall wiederum für wahrscheinlicher als ein Kapitalverbrechen.

Wenngleich auch ich nichts davon ausschließen würde.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 22:33
Danke für den Thread, habe den Fall ebenfalls gesehen, und er bereitet auch mir Kopfzerbrechen.

Mein erster Gedanke ist tatsächlich, dass dieser Knochen absichtlich dort vom Abhang runtergeworfen wurde, oder eben dort unten platziert wurde.
Das die Ermittlungen eingestellt werden, wenn dieser Knochen gefunden wird, und man von einem Suizid ausgeht.
Das der Anschein entsteht, Corina ist dort selbst runtergesprungen.

Den tatsächlichen Leichenablageort vermute ich wo anders. In einem Wald vielleicht.
Da recht früh kommuniziert wurde, dass von einem "Totschlag" ausgegangen wird, könnte ein möglicher Täter Angst bekommen haben, und versucht haben, die "depressive Erkrankung" von Corina ausnutzen.
Vielleicht ist er zum 'echten' Ablageort zurückgekehrt, hat einen relativ großen Knochen mitgenommen und diesen dann dort platziert.
Ich weiß, gruseliger Gedanke, aber manche Täter sind sehr manipulativ.

Und das die Leiche zerteilt wurde, und nur ein Teil dort runtergeworfen wurde, schließe ich eher aus. Es wurden relativ schnell Ermittlungen aufgenommen, und man hätte wohl Blutspuren nachweisen können, wenn man einen möglichen Tatort im Kopf hat.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 22:44
Zitat von 19881988 schrieb:Da recht früh kommuniziert wurde, dass von einem "Totschlag" ausgegangen wird, könnte ein möglicher Täter Angst bekommen haben, und versucht haben, die "depressive Erkrankung" von Corina ausnutzen.
Hast du auch schon Überlegungen zum Täter angestellt? Vermutest du eher eine Beziehungstat oder eine fatale Zufallsbegegnung mit einem Unbekannten?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 22:47
Zitat von 19881988 schrieb:a recht früh kommuniziert wurde, dass von einem "Totschlag" ausgegangen wird, könnte ein möglicher Täter Angst bekommen haben, und versucht haben, die "depressive Erkrankung" von Corina ausnutzen.
Vielleicht ist er zum 'echten' Ablageort zurückgekehrt, hat einen relativ großen Knochen mitgenommen und diesen dann dort platziert.
Ich weiß, gruseliger Gedanke, aber manche Täter sind sehr manipulativ.
Grundsätzlich ja durchaus möglich.

Ich sehe da eher das Problem, dass ja nur ein Knochen gefunden wurde (ich persönlich schließe aus, dass da der ganze Körper immer noch liegt und die Ermittler nur zu doof waren, den zu finden).

Da müsste sich der Täter doch eigentlich im Klaren darüber sein, dass da der Gedanke "Aha, die Frau war depressiv und ist da runter gesprungen - also Suizid, Akte geschlossen!" nicht aufkommen kann wenn dort eben nur ein Teil des Körpers liegt.

(Zumal wir ja auch nicht wissen, wo genau der Fundort war, also ob man da wirklich runterspringen oder fallen könnte.)

Daher würde ich eher denken, dass der Täter die Ermittler nur so ganz allgemein in die Irre führen wollte. Also ihre Aufmerksamkeit auf das besagte Gelände leiten und damit weg vom eigentlichen Ablageort. Aber es müsste ihm eigentlich klar gewesen sein, dass die Ermittler dann früher oder später schon merken, dass da was gedreht wurde.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 22:49
Zitat von 19881988 schrieb:Da recht früh kommuniziert wurde, dass von einem "Totschlag" ausgegangen wird, könnte ein möglicher Täter Angst bekommen haben, und versucht haben, die "depressive Erkrankung" von Corina ausnutzen.
Wo wurde denn von einem Totschlag ausgegangen? Der Fall kam ja bei XY Vermisst, weil eben nicht bekannt war, was passiert ist.


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gestern um 22:49
Zitat von KieliusKielius schrieb:Hast du auch schon Überlegungen zum Täter angestellt? Vermutest du eher eine Beziehungstat oder eine fatale Zufallsbegegnung mit einem Unbekannten?
Ich vermute auf jeden Fall einen der Polizei bereits bekannten Täter.
Der Kommisar im Studio hat teilweise sehr siegessicher und schmunzelnd geschaut, vielleicht habe nur ich das so wahrgenommen, aber mein Gefühl sagt mir, dass man vielleicht schon Jemanden im Auge hat.
Wäre den Kindern von Corina sehr zu wünschen, dass der Fall bald geklärt wird.


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gestern um 22:52
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da müsste sich der Täter doch eigentlich im Klaren darüber sein, dass da der Gedanke "Aha, die Frau war depressiv und ist da runter gesprungen - also Suizid, Akte geschlossen!" nicht aufkommen kann wenn dort eben nur ein Teil des Körpers liegt.
Das stimmt natürlich...
Ich kann natürlich falsch liegen, aber vielleicht hat er spekuliert, dass man davon ausgeht, der Rest wurde von Tieren verschleppt oder vom Hochwasser weggeschwemmt. (Kenne die Gegend nicht).
Das sie dort aber jemals komplett gelegen hat, schließe auch ich eher aus.
Zitat von 1cast1cast schrieb:Wo wurde denn von einem Totschlag ausgegangen? Der Fall kam ja bei XY Vermisst, weil eben nicht bekannt war, was passiert ist.
In einer Meldung von 2024 wurde das geschrieben.


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gestern um 22:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Daher würde ich eher denken, dass der Täter die Ermittler nur so ganz allgemein in die Irre führen wollte. Also ihre Aufmerksamkeit auf das besagte Gelände leiten und damit weg vom eigentlichen Ablageort. Aber es müsste ihm eigentlich klar gewesen sein, dass die Ermittler dann früher oder später schon merken, dass da was gedreht wurde
Wenn dem Täter das klar war, dann müsste ihm doch eigentlich auch klar gewesen sein, dass es - wenn man nicht gefasst werden möchte - besser ist, keinen Knochen zu werfen. Denn der Knochenfund verwirrt sicherlich nicht die Ermittler, sondern er liefert ihnen im Zweifelsfall neue Spuren, die sie sonst nicht gehabt hätten.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:04
Zitat von KieliusKielius schrieb:Denn der Knochenfund verwirrt sicherlich nicht die Ermittler, sondern er liefert ihnen im Zweifelsfall neue Spuren, die sie sonst nicht gehabt hätten.
Kommt halt drauf an, wie schlau der Täter ist. Dass man den Knochen besser nicht mit bloßen Fingern anfasst sollte wohl jedem klar sein, der ein paar Berichte aus der True-Crime-Sparte gelesen hat in denen es um die Lösung von Verbrechen mit DNA-Spuren geht.

Es bleibt aber nach wie vor das Problem: Wenn der Rest der Leiche (so es denn eine gab) nicht dort liegt (wovon ich ausgehe, wie gesagt), dann kann es ja eigentlich nur wenige Möglichkeiten geben:

A) Jemand hat den Knochen da abgelegt, der Rest der Leiche liegt woanders

B) Die Leiche lag dort, wurde dann weggeschafft und nur ein Knochen blieb zurück

c) Sofern es ein Knochen ist, der zu einem Körperteil gehört, dessen Abtrennung nicht zwangsläufig tödlich ist, könnte es dort zu einem Kampf gekommen sein, den das Opfer überlebte, dabei aber z. B. einen Finger verloren hat, der zurückblieb. In dem Fall könnte der Mord dann an einem anderen Ort passiert sein. Alternativ: Das Opfer kam bei dem Kampf zu Tode, der Täter hat die Leiche weggeschafft aber eben ein Teil das beim Kampf abgetrennt wurde, vergessen

So makaber das alles auch klingt... Wie wahrscheinlich das eine oder andere ist lasse ich mal offen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:08
Zitat von 19881988 schrieb:Mein erster Gedanke ist tatsächlich, dass dieser Knochen absichtlich dort vom Abhang runtergeworfen wurde, oder eben dort unten platziert wurde.
Die Theorie, dass der Täter bewusst einen einzelnen Knochen seines Opfers in die Landschaft geworfen oder platziert haben könnte, ist für mich noch nicht überlegen der potenziellen Erklärung, dass es doch ein Wildtier war, dass einen Knochen des Opfers an den Fundort verschleppte.

Ein Täter müsste ja den Knochen erst einmal dem Leichnam entnommen haben. Dies erscheint mir trotz allem schwer vorstellbar.
Ich unterstelle, dass ein Täter eine Leiche möglichst schnell loswerden oder verschwinden lassen möchte.
Wie kommt ein Täter überhaupt an einen einzelnen Knochen seines Opfers, den er anschließend irgendwo wegwirft oder plaziert?


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