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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

1.291 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Knochen, Knochenfund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 20:46
@brigittsche
Die Polizei hat vermutlich relativ wenig Informationen frei gegeben. Was ist, bei einem angenommenen Tötungsdelikt, denn ihre Vermutung bezüglich des Motivs? Spielt Affekt oder Planung eine Rolle?
Sollten bei einer Tat im Affekt nicht Spuren zu finden sein? War ein potenzieller Täter sehr schlau oder hatte er einfach Glück?
Nicht die „Promotion“ als solche steht im Mittelpunkt sondern eventuell beteiligte Personen.
Nach ihrer Meinung war die Erwähnung der Promotion zufällig. Davon gehe ich nicht aus.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 22:27
Zitat von cambiocambio schrieb:War ein potenzieller Täter sehr schlau oder hatte er einfach Glück?
Oder hatte er viel Zeit, davor und danach, um den Tatort nach ausserhalb der Wohnung bzw des Autos zu verlagern, um andere Spuren zu legen, um Spuren zu verwischen oder Dinge weit weg zu bringen.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Sie könnten ja nach 5 Uhr gemeinsam losgefahren sein in ihrem Auto (sprach etwas dagegen, außer dass sie das Handy nicht mehr anmachte - ist aber um 5-6 morgens Samstags auch noch nicht nötig?) . Das wäre die einfachste Art wie sie spurlos aus ihrer Wohnung verschwunden ist, ohne gesehen zu werden, ohne weiterführende Spur für die Mantrailer vorm Haus.
Den Gedanke finde ich sehr interessant! (Ich hadere nur mit dem Knochenfund bzw., dass der Knochen "platziert" wurde.)
Könnte das nicht auch abends so geschehen sein? Handy ausgeschaltet zu Hause gelassen, weil man zusammen mit dem Partner unterwegs ist (Party, Essen gehen)?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 22:34
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Könnte das nicht auch abends so geschehen sein?
Ja schon. Aber warum ist der Partner schon um 5 Uhr aus dem Bett und losgefahren?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 22:40
Viel Zeit spricht aber auch für eine „schlaue Planung“. Es gibt ja auch feststehende Randbedingungen, die vermutlich akribisch belegt sind.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 22:58
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Aber warum ist der Partner schon um 5 Uhr aus dem Bett und losgefahren?
Weil er nicht von den Nachbarn gesehen werden wollte. Weil er unterwegs noch etwas erledigen/ verbringen musste. Weil er nicht schlafen konnte. Weil er eine Distanz schaffen / sich ein Alibi beschaffen musste. ...
Überhaupt, wer sagt denn, dass er bis 5 Uhr in der Wohnung war (Handy, Fahrzeugdaten, ...)?
Darüber wissen wir nichts.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 22:59
Zitat von cambiocambio schrieb:Was ist, bei einem angenommenen Tötungsdelikt, denn ihre Vermutung bezüglich des Motivs? Spielt Affekt oder Planung eine Rolle?
Ich sehe es ähnlich wie @Kuno426 dass der Täter die Möglichkeit hatte, die Leiche zu verbringen. Ob der Mord nun im Affekt oder mit längerer, kaltblüitger Planung passiert ist, kann ich nicht sagen.

Letztlich wird es aber ein Täter gewesen sein, der sie länger gekannt hat. Einfach weil ich mir beim jetzigen Stand kein anderes als ein "emotionales" Motiv vorstellen kann.

Das alles aber natürlich nur unter dem Vorbehalt, dass wir weder den Tatort kennen und auch die Leiche noch nicht gefunden ist.

Sollte es so sein, wie es einige User vermuten (und was ich selbst aber für sehr unwahrscheinlich halte) dass die Leiche noch irgendwo in der Nähe der Stelle liegt, wo der Knochen gefunden wurde und CN von oben heruntergestürzt ist oder gestoßen wurde, dann wäre allerdings eher auch eine Zufallstat und ein ganz anderes Motiv denkbar, und auch ein völlig fremder Täter.

Also z. B. jemand, der sie berauben/vergewaltigen wollte und beim Kampf mit dem Täter ist sie dann runtergestürzt. Dann wäre der Täter einfach abgehauen und hätte blos das Glück gehabt, dass sie nicht gefunden wurde.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

10.10.2026 um 23:17
Habt ihr aktuell vom Fund Menschlicher Überreste im Cold Case Kerstin Langley bei Neumarkt in der Oberpfalz gehört?

Die Polizei geht im Fall Kerstin Langley und auch im Fall Corina Niemand von freiwilligem Verschwinden / Unfall / Tötungsdelikt aus. In beiden Fällen war der jeweilige Lebensgefährte der letzte bekannte Zeuge, der die Partnerin lebend gesehen hat.
Langleys damaliger Lebensgefährte gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren.
In der Hoffnung auf neue Hinweise hatte die Polizei 2013 eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Der Cold Case wurde zudem 2024 in der Sendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen. Damals hielt die Polizei vieles für möglich: vom freiwilligen Verschwinden bis hin zum Unfall oder Tötungsdelikt.
Quelle:
Spoiler
https://www.br.de/nachrichten/bayern/vermisstenfall-kerstin-langley-menschliche-ueberreste-gefunden,VXY4og5




Warum wurde im Fall Corina Niemand bislang keine Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgelobt?




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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 00:26
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Überhaupt, wer sagt denn, dass er bis 5 Uhr in der Wohnung war (Handy, Fahrzeugdaten, ...)?
Sicher wissen wir das wie meistens nicht. Aber da es im Filmbeitrag so dargestellt wurde, er da mit Handywecker aufwachte, und er selbst auch erzählt dass er kurz nach fünf ihre Wohnung verlassen hat., nehme ich an, dass man das durch digitale Spuren überprüft hat.
Aber dass er nicht gut schlafen konnte, ist natürlich möglich.
Zitat von cambiocambio schrieb:Nicht die „Promotion“ als solche steht im Mittelpunkt sondern eventuell beteiligte Personen.
Nach ihrer Meinung war die Erwähnung der Promotion zufällig. Davon gehe ich nicht aus.
Mich hat im Film ihre Formulierung, sie wolle eventuell im Sommer ihre Dissertation fertigschreiben gewundert. Zum einen schreibt man eine Diss nicht einfach so in einem Sommer, zum anderen wäre das recht bald gewesen (- von wegen hat sie wohl schon Kontakte gemacht...).
Ich frag mich ja ob die Idee mit der Dissertation ein bisschen verknüpft war mit einer Trennung die im Raum stand, so nach dem Motto: manche Leute stürzen sich in Arbeit zur Ablenkung. Und wenn ich dann wieder völlig frei und ungebunden bin, nutze ich das konstruktiv und bleibe eine Zeit in Übersee für diese Arbeit. Aber ich kannte ja ihre Persönlichkeit nicht.

Zum Thema "an der Promotion Beteiligte" - Und was stellst du dir da praktisch vor - dass man sich Freitag mindestens zu dritt wo getroffen hat, wo dann was passiert ist? Warum würde dann der Partner schweigen?
Oder hatte sie im Zusammenhang mit dieser Arbeit eine neue Flamme, der Freund kam drauf, und es war eine Eifersuchtstat?
Zitat von cambiocambio schrieb:Sollten bei einer Tat im Affekt nicht Spuren zu finden sein?
z.B. Ersticken mit dem Kopfkissen? Erdrosseln, Erwürgen?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 00:33
@Silberstreif:
Neue Flamme (z.B. in der Camp-Woche auf der Insel kennengelernt) oder generell mit „Simon“ Schluß gemacht.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 09:45
Es wurde ja auch gesagt, dass sie ihre Dissertation fertig schreiben möchte. Das bindet für mich ein, dass sie bereits angefangen hatte. Das ist vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt verständlich, aber ich habe eine Freundin, die ihre Masterarbeit fünf Jahre lang auf Eis gelegt hat, und am Ende nur noch das Fazit schreiben musste.

In wissenschaftlichen Arbeitsbereichen ist es nicht ungewöhnlich, den Arbeitsplatz zu wechseln. Insbesondere, da Forschungsprojekte häufig sowieso Drittmittelprojekte sind, die befristetet sind. Sie war also auf ihren aktuellen Arbeitgeber überhaupt nicht angewiesen mit dieser Arbeit. Wenn Sie Lust gehabt hätte, das zu Ende zu bringen, hätte es da Möglichkeiten gegeben. Auf einer externe Finanzierung wäre sie dann meiner Meinung nach auch nicht unbedingt angewiesen gewesen. In diesem Jobs verdient man durchaus ganz gut.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 09:48
Auch wenn Frau N. das weder beabsichtigt oder selbst so empfunden haben sollte- eine Promotion schafft ja gegenüber manchen Menschen auch eine soziale Distanz.

Es ist schon auffallend, dass sowohl im Filmfall als auch in unserer Diskussion dieser Punkt immer wieder Erwähnung findet.

Außer im Zusammenhang mit Ärzten, von denen übrigens auch nicht alle promoviert sind, spielt das Thema in Kriminalfällen mMn eher selten eine Rolle.

Paare, in denen die Frau ein höheres Einkommen und/oder eine höhere Ausbildung hat, werden teils immer noch als Ausnahme- oder Sonderfall betrachtet, der erklärt oder rechtfertigt werden muss.

Vielleicht spielte das hier auch eine Rolle, und es wurde der Plan, den Doktor zu bauen, bzw. die Doktorin, als Absetzbewegung gedeutet.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 10:18
Zitat von EdnaEdna schrieb:Es wurde ja auch gesagt, dass sie ihre Dissertation fertig schreiben möchte. Das bindet für mich ein, dass sie bereits angefangen hatte
Ja - rund 20 Jahre früher und diese nicht abgeschlossen.
Wenn sie daran wirklich hätte anknüpfen wollen, hätte sie doch erst mal Kontakt zur Uni aufnehmen müssen - und so konkret war es doch nicht. Es war ein hingeworfener Satz gg ihrer Tochter in der Küche. Und bei der Tochter stand doch gerade der Schulabschluss an und wie es dann weitergeht in ihrem Leben.

Es war ja keine Situation, die Corina zeigte, wie sie die Uni/ den Professor kontaktieren; keine Situation, in der die sich freute, nun tatsächlich promovieren zu können…

Auch die Promotionsordnungen haben sich doch geändert, die Wissenschaft schreitet weiter und 20 Jahre ist eine Menge Zeit.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Es ist schon auffallend, dass sowohl im Filmfall als auch in unserer Diskussion dieser Punkt immer wieder Erwähnung findet.
Im Filmfilmfall einmal.
Und in der Nachbrsprechung war der das Thema „Auswandern“ präsenter. Wegen ihrer Kontakte zu den Aussteigern in ihrem Urlaub und weil Corina während ihrer damals begonnenen Promotion auf Haiwai lebte.
Und Auswandeen hier nicht als geordnete Situation, sondern als ‚sich absetzen, alles hinter sich zu lassen.“
Es steht ja im Raum, dass Corina freiwillig alles hinter sich gelassen haben könnte.
Bis dann der Knochen gefunden wurde.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 11:09
Ich glaube eher, dass Corina ein Mensch war, der gerne geträumt hat.
Auswandern, heiraten, Doktorarbeit fertig schreiben.
Ich glaube nicht, dass das alles wirklich Ziele waren, die sie auch immer aktiv verfolgt hat. Das sind sicher alles Dinge, die theoretisch möglich wären, sie vielleicht auch für sich in Betracht gezogen hat. Dass da immer direkt feste Pläne mit verbunden waren, bezweifle ich jedoch.

Möglicherweise wurde das im Beitrag auch nur deswegen erwähnt um deutlich zu machen, dass sie durchaus in die Zukunft gedacht hat und Phantasien davon hatte, wie ihre Zukunft laufen könnte. Und nicht, weil es ein für den Fall super wichtiger Punkt war.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 11:22
@Justsaying
Es geht hier momentan um keine Uni. Hawaii war ca.2002. Da war sie „einfache“ Praktikantin.
Quelle: University of Hawaiʻi at Mānoa – Ecohydrology Lab
Ca. 2003 hat sie diplomiert (Quelle siehe weiter oben).
Es ist nicht bekannt, mit welchem Thema sie sich wissenschaftlich beschäftigen wollte. Im Ingenieurbüro hatte sie viel mit Grundwasserproblemen zu tun (Quelle: Homepage der Firma, REWE-Lauf, Strukturelle Einbindung).
Ihr Interesse ging aber wissenschaftlich wohl mehr in Richtung Geobotanik und Meteorologie (siehe letzte Veröffentlichung). Eventuell hatte sie im Urlaub Januar/Februar 2024 in der Karikik auch persönlichen Kontakt zu dieser „Szene“?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 12:09
Zitat von EdnaEdna schrieb:Möglicherweise wurde das im Beitrag auch nur deswegen erwähnt um deutlich zu machen, dass sie durchaus in die Zukunft gedacht hat und Phantasien davon hatte, wie ihre Zukunft laufen könnte. Und nicht, weil es ein für den Fall super wichtiger Punkt war.
Das sehe ich auch so - ich würde die Dissertation auch nicht überbewerten. Die xy-Beiträge finde ich immer recht herausfordernd für die Macher. Einerseits muss ja ein Bild vom Opfer gezeichnet (auf Grundlage der Aussagen der Hinterbliebenen oder Zeugen, das dürfte beizeiten schon bisserl fehlerbehaftet sein) und auch von Seiten der EB einiges an sachdienlicher Information mitgeteilt werden, andererseits kann ein detailierter Ermittlungsstand ja nicht komplett offengelegt werden. Es bleibt zwangsläufig für die Beitragskonsumenten viel Raum für Spekulation. Dennoch dürfte bei der Skizzierung des Opfers einiges an Sorgfalt mit einfließen - nicht in dem Sinne, dass da jetzt akribische Ansätze für Hobbyermittler zu sehen sind, sondern mit der Intention, Corina eben durch das wohl stattgefundene Gespräch mit der Tochter als durchaus in die Zukunft blickend und nicht als deppressiv-suizidal darzustellen. Nicht mehr und nicht weniger.

Interessant ist hierbei eigentlich, dass der Beitrag ja vor dem Knochenfund gedreht wurde und der dann als ergänzendes Element im Studiogespräch erst später dazukam. Ich geh da mal davon aus, dass bereits vor dem Knochenfund eben durch die Darstellung von Corina - siehe Doktorarbeit - die Tendenz der Ermittlungsansätze nicht schwerpunktmäßig beim Suizid lag.

Andererseits heißt über "Dissertation endlich mal fertigmachen" reden aber auch nicht, dass da ein grundsätzlich positiver und zukunftsorientierter Lebensgedanke vorhanden ist. Das können durchaus für einen sehr depressiven Menschen auch letzte Ankerpunkte sein, die einfach nicht mehr realistisch in der Ausführung sind.

Mich beschäftigt der Fall sehr (liegt vielleicht auch an der beruflichen Nähe, ich hab eine hydrologische Diplomarbeit geschrieben und es war ein langes Tamtam mit der Dissertation;-) ), vom Gefühl her mag ich Unfall oder Suizid nicht völlig ausschließen, aber die ganzen Rahmenbedingungen, wie wir sie kennen, sprechen für mich dann doch eher dagegen - das komplett unübliche Handynutzungsverhalten, die "Beziehungshoppler" (um das mal so zu formulieren) und die wohl doch eher unausgegorene Lebenssituation.

Tja, der Knochen... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass den ein Täter im Nachhinein absichtlich im absoluten Gestrüpp versteckt, damit er gefunden wird. Das ist so unlogisch. Die Chupze muss man erstmal haben... Und wäre da nicht das Ostereierverstecken gewesen, hätte der Knochen da noch die nächsten hundert Jahre unbemerkt liegen können. Das macht einfach keinen Sinn. Für mich macht logisch nur Sinn, dass die Überreste nicht sooo weit entfernt liegen (bislang nur nicht gefunden wurden, kann ja auch mal dauern, siehe Tanja Gräff) und der Knochen von Wildtieren verschleppt wurde. Das Finden des besonderen Ostereis war einfach reiner Zufall.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 12:50
Laut XY-Video war das Handy von „Simon“ am 23.03.2024 in Leipzig ausgeschaltet.

IMG 7937

Quelle: https://topeins.dguv.de/recht/handy-am-arbeitsplatz-erlaubt-oder-nicht/


Praxis im Meeting: Die Entscheidung über Handy-Regeln bei internen „Forschungsmeetings“ liegt im Ermessen der jeweiligen Arbeitsgruppen-Leiter oder der Meeting-Kultur der Teams.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 13:01
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ich glaube eher, dass Corina ein Mensch war, der gerne geträumt hat.
Auswandern, heiraten, Doktorarbeit fertig schreiben.
Ich glaube nicht, dass das alles wirklich Ziele waren, die sie auch immer aktiv verfolgt hat. Das sind sicher alles Dinge, die theoretisch möglich wären, sie vielleicht auch für sich in Betracht gezogen hat. Dass da immer direkt feste Pläne mit verbunden waren, bezweifle ich jedoch.

Möglicherweise wurde das im Beitrag auch nur deswegen erwähnt um deutlich zu machen, dass sie durchaus in die Zukunft gedacht hat und Phantasien davon hatte, wie ihre Zukunft laufen könnte. Und nicht, weil es ein für den Fall super wichtiger Punkt war.
Das ist auch meine Vermutung, zumal sie auf die Frage ihrer Tochter ob sie dann wieder Kontakt nach Hawaii herstellen müsste mit "das weiß ich gar nicht". Also wahrscheinlich war das einfach ein Gedanke oder eine Idee, die ihr in den Sinn gekommen ist, ohne es weiter verfolgt zu haben.

Mir ist aufgefallen, dass Simon im XY-Beitrag von Corina in der Vergangenheit spricht obwohl ja schon vor dem Knochenfund aufgezeichnet wurde. Sicher, das kann auch Zufall sein.

Wieso verlässt Simon bereits um 5:10 Uhr die Wohnung von Corina? Er hat eine Fahrzeit von 1,5 Stunden vor sich, so ein Meeting oder eine Konferenz an einem Samstag findet doch sicherlich nicht vor 8 Uhr statt?
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Für mich macht logisch nur Sinn, dass die Überreste nicht sooo weit entfernt liegen (bislang nur nicht gefunden wurden, kann ja auch mal dauern, siehe Tanja Gräff) und der Knochen von Wildtieren verschleppt wurde. Das Finden des besonderen Ostereis war einfach reiner Zufall.
So ist es.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 13:31
Das würde aber nicht für die Gründlichkeit der Polizei sprechen. Die Stellen für einen möglichen Suizid sind tatsächlich überschaubar. Der angekündigte Einsatz von Bodenradar spricht vermutlich gegen einen Suizid. Wir drehen uns hier im Kreis und wiederholen bereits vorgebrachte Argumente.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 13:42
Zitat von EdnaEdna schrieb:Es wurde ja auch gesagt, dass sie ihre Dissertation fertig schreiben möchte. Das bindet für mich ein, dass sie bereits angefangen hatte. Das ist vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt verständlich, aber ich habe eine Freundin, die ihre Masterarbeit fünf Jahre lang auf Eis gelegt hat, und am Ende nur noch das Fazit schreiben musste.
Wir sprechen hier aber nicht von einer Masterarbeit und einem Zeitraum von fünf Jahren, sondern von einer Dissertation und einem Zeitraum von 20 Jahren seit dem Diplom. Da ist alleine schon der Forschungsstand weitergegangen und muss erst mal rezipiert werden. Mag ja durchaus sein, dass sie mal angefangen hatte und auch schon Teile formuliert waren, aber auf welchem Stand die waren und was man noch hätte machen müssen, ist eine ganz andere Frage.
Zitat von EdnaEdna schrieb:In wissenschaftlichen Arbeitsbereichen ist es nicht ungewöhnlich, den Arbeitsplatz zu wechseln. Insbesondere, da Forschungsprojekte häufig sowieso Drittmittelprojekte sind, die befristetet sind. Sie war also auf ihren aktuellen Arbeitgeber überhaupt nicht angewiesen mit dieser Arbeit
Da stehen aber noch ganz andere Leute parat, die solche Jobs haben wollen. Da wartet man nicht auf jemanden, der vor 20 Jahren mal promovieren wollte und das jetzt, nach Jahren "in der Wirtschaft" und außerhalb der Uni, mal fertig machen will.

Wenn, dann kann ich mir das nur vorstellen, dass das auf "eigene Rechnung" gegangen wäre. Also praktisch mit anderweitigem Einkommen.

Daher würde ich Dir absolut zustimmen:
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ich glaube eher, dass Corina ein Mensch war, der gerne geträumt hat.
Auswandern, heiraten, Doktorarbeit fertig schreiben.
Ich glaube nicht, dass das alles wirklich Ziele waren, die sie auch immer aktiv verfolgt hat. Das sind sicher alles Dinge, die theoretisch möglich wären, sie vielleicht auch für sich in Betracht gezogen hat. Dass da immer direkt feste Pläne mit verbunden waren, bezweifle ich jedoch.
Und gerade deshalb glaube ich eher nicht, dass in ihren diversen Plänen oder von mir aus auch Träumereien ein Mordmotiv liegt. Einfach weil das alles so wenig konkret war, dass jeder denken konnte "jaja, mach Du mal, das ist ja doch nur mal wieder so eine Idee, morgen kommt dann wieder etwas neues...."


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

11.10.2026 um 14:33
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Einfach weil das alles so wenig konkret war, dass jeder denken konnte "jaja, mach Du mal, das ist ja doch nur mal wieder so eine Idee, morgen kommt dann wieder etwas neues...."
So negativ meinte ich das nicht. Aus Träumen können Pläne werden und aus Plänen Taten.

Ich kenne privat Leute, die mit Mitte 40 noch promoviert haben (Medizin, Politik und Chemie). Aus meinem beruflichen Umfeld: mein ehemaliger Chef hat mit über 60 seine Professur erlangt. Das ist tatsächlich nicht sehr unwahrscheinlich.

Und Corina Niemand war ja nun mindestens bis 2016 noch wissenschaftlich tätig. Bis dahin findet man noch wissenschaftliche Veröffentlichungen von ihr. Ihr späteres privates Unternehmen führte auch eigene Forschungen durch. Und je nachdem, was sie für einen Job dort hatte, ist sie auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin nicht unattraktiv in Bewerbungen.

Dennoch wirkte das auf mich nicht so, als gäbe es da schon konkrete Pläne. Was ja auch an der Tatsache erkennbar war, dass sie gar nicht wusste, ob sie dann wieder Kontakt nach Hawaii aufnehmen musste.


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