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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

88 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Österreich, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

gestern um 17:32
Ich kann mich in diese Verhältnisse nicht recht hineindenken:
Einerseits hat die Großfamilie normaler Weise täglich WhatsApp Treffen.
Andererseits hat diese Großfamilie keine Ahnung, dass Mutter und Tochter seit einem Monat ihre Flucht nach Südamerika planen und dann durchführen?
Da denkt man als erstes, dass die vor der Familie flüchten wollen. Warum weiß von so gravierenden Problemen von denen sonst niemand etwas?


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

gestern um 17:36
@brigittsche
Ohne, dass hier nochmal die Situation, besonders seit dem 7.10.23‘
für Juden Weltweit erörtert werden muss. Aber es ist nun mal so, Israel wird und wurde immer bedroht. Und damit leider auch die Sicherheitslage, fast jeden einzelnen Juden, egal wo er lebt. Ob nun außerhalb in einer Diaspora, oder im Land selbst. Wenn da zwei Personen zu einer „ gewöhnlichen“ normalen Reise aufbrechen und in Europa verschwinden, da gibt es Riesen Alarm und red flags in Israel. Darauf sind sie sensibilisiert.
Hier haben die Verwandten Alarm geschlagen, und wie. Wenn dann der Sicherheitsdienst sich einschaltet, ist das nur folgerichtig. Warum, weil eben Juden fast überall, gerne mal attackiert werden. Die leben mit der Angst. Und Touristen haben da inzwischen noch mal ihre eigenen Erfahrungen gemacht.
Österreich? Ich sage nur das hier….

https://wien.orf.at/stories/3354455/


Und der Hass oder die Kritik an zb Israels Politik, bezieht sich eben schnell mal auf Juden an sich. Viele können das nicht mehr auseinanderhalten, leider.
Ähnlich wie hierzulande, nachdem Putin 2022 die Ukraine angegriffen hat. Es gab hier danach einen Hass auf Russen allgemein, das war teilweise erschreckend.
Aber ich möchte es gar nicht unbedingt auf Politik runterbrechen, ich möchte nur erklären, warum in Israel in solchen Fällen oftmals alle Alarmglocken läuten.


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

gestern um 21:50
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wer also "ein reines Gewissen" hat, der müsste doch eigentlich davon ausgehen, dass ihm höchstens die "normale" Polizei nachgeht, und auch das nur bis zu einem gewissen Grad.
Wenn Israelis im Ausland verschwinden ist potentiell Gefahr im Verzug und dann wird schon das grosse Geschütz aufgefahren, die schauen zu ihren Leuten und schnelles Handeln kann entscheidend sein.


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

gestern um 22:59
Zitat von ManateeManatee schrieb:Wenn Israelis im Ausland verschwinden ist potentiell Gefahr im Verzug und dann wird schon das grosse Geschütz aufgefahren, die schauen zu ihren Leuten und schnelles Handeln kann entscheidend sein.
Das wurde hier jetzt schon mehrfach so gesagt, aber gibt es dazu auch eine Quelle?


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

gestern um 23:21
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:ch möchte nur erklären, warum in Israel in solchen Fällen oftmals alle Alarmglocken läuten.
Zitat von ManateeManatee schrieb:Wenn Israelis im Ausland verschwinden ist potentiell Gefahr im Verzug und dann wird schon das grosse Geschütz aufgefahren
Wenn ich als Israelischer Staatsbürger von meiner Familie (und meinen Gläubigern) nicht gefunden werden will, wäre es dann nicht einfacher, statt diesen ganzen konspirativen Kram mit Burnerphones und zeitversetzen Videobotschaften zu treiben, einfach vorab in Israel auf die nächste Polizeiwache zu gehen und mein Verschwinden anzukündigen? So in der Art, "Ich bin dann mal weg, sagt meiner Familie, dass es mir gut geht und sie mich ansonsten mal kreuzweise kann"? Das würden die Behörden doch akzeptieren? Und es hätte einen Rest an Fairnes gegenüber den Angehörigen, Freunden und Kollegen (und Steuerzahlern), die sich ja kollektiv Sorgen machen.

Nun wurde ja berichtet, Mali habe versucht die Israelische Botschaft in Wien zu kontaktieren. Vielleicht war das ein (reichlich später) Versuch, die Situation zu beruhigen?


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

um 00:08
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das wurde hier jetzt schon mehrfach so gesagt, aber gibt es dazu auch eine Quelle?
Ich kann mit keiner Quelle dienen aber habe ein Beispiel aus persönlicher Erfahrung, welches aber nicht ganz passend ist.
In 2014 war ich in Nepal wandern als es ein schweres Unwetter gab. Es sind ca 35 Personen unvorbereitet im Schneesturm ums Leben gekommen und die Lage wae lange unklar. Viele Vermisste/Verletzte waren israelische Staatsbürger und es war subjektiv eine viel stärkere Suche bzw Rettungsmaßnahmen unterstützt/gesteuert durch israelische Kräfte wahrnehmbar, als dies von anderen Nationen der Fall war (es wurden natürlich auch Personen anderer Nationalitäten vermisst).

Rein subjektiv würde ich das Zitat daher unterschreiben. Auch das am Thema vorbei (und ich habe den Namen vergessen) aber in vielen Städten gibt es extra Anlaufstellen für Israelis. Man kann dort essen/sich informieren/abhängen aber nicht übernachten. Ich war damals schwer beeindruckt von dem Zusammengehörigkeits- bzw "Aufpasser"sinn. Staatlich als auch privat. Natürlich alles in bestimmten Ursachen begründet.


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

um 00:26
Gibt es hier ein Missverständnis bei den Bildern?
Das angeblich von der Familie zur Verfügung gestellte Foto hat überhaupt nichts mit dem Selfie aus Prag gemein und beide wenig mit den Bildern aus dem argentinischen Bus. Ich bin verwirrt.

Ganz oben das Bild der Familie, etwas weiter unten das bekannte Selfie aus Prag:
https://www.i24news.tv/en/news/israel/society/artc-report-missing-israeli-mother-and-daughter-may-have-traveled-to-south-america

Bilder aus dem Bus:
https://www.timesofisrael.com/vienna-police-missing-israeli-mother-and-daughter-left-country-of-their-own-volition/


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Vermisst in Wien: Mali und Liel Yahalomi

um 00:33
Die Bearbeitungszeit ist leider abgelaufen, hier noch ein - wieder völlig anders aussehendes - Bild der Frauen:
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/vermisste-israelinnen-in-wien-polizei-stellt-suche-ein/

Irgendwas stimmt doch hier nicht.


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