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Prozessauftakt Mirco

631 Beiträge, Schlüsselwörter: Prozess, Mirco, Grefrath
Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

29.07.2011 um 18:14
Hallo,hier noch ein Bericht vom heutigen Verhandlungstag.


Eine Aussage von erheblicher Bedeutung

Bisher gingen die Ermittler davon aus, dass der zehnjährige Mirco ein "Zufallsopfer" war. Doch neue Zeugenaussagen deuten nun darauf hin, dass der mutmaßliche Täter doch gezielt gehandelt hat - was erhebliche Auswirkungen auf das Strafmaß haben könnte.





Hat Olaf H., mutmaßlicher Mörder des zehnjährigen Mirco, möglicherweise doch „mit Handlungsabsicht“ nach einem Kind Ausschau gehalten? Bisher gingen die Ermittler der Polizei davon aus, dass der Junge ein „absolutes Zufallsopfer“ war.

Eine Verkäuferin aus Mircos Heimatort Grefrath sagt am Freitag, dem dritten Verhandlungstag im Prozess vor dem Krefelder Landgericht allerdings aus, sie habe am Abend des 3. September vorigen Jahres schon gegen 19.30 Uhr an der Stelle, an der Mirco gekidnappt wurde, ein Fahrzeug beobachtet, bei dem es sich vermutlich um den silbergrauen Passat Kombi des Angeklagten gehandelt hat.

Der Vorsitzende Richter Herbert Lucazk macht mehrfach deutlich, dass die Kammer dieser Aussage erhebliche Bedeutung beimisst. Sollte dem früheren Telekom-Mitarbeiter nachgewiesen werden können, dass er nicht, wie bislang behauptet, „völlig ziellos in der Gegend herumgefahren ist“, könnte dies als Merkmal für eine „besonders schwere Schuld“ gewertet werden. Es sei ein „weit verbreiteter Irrglaube“, so Lucazk ans Publikum gewandt, dass „lebenslang 15 Jahre bedeutet.“

Manchmal geht es an diesem Tag im Saal 167 zu wie in einem Jura-Seminar für Erstsemester. Die Kammer ist sich bewusst, dass sie unter erheblichem öffentlichen Druck steht, weswegen der Vorsitzende hin und wieder Erläuterungen einstreut, die bei den Zuhörern Verständnis für ihr Vorgehen wecken soll. Er spürt, dass das beharrliche Schweigen von Olaf H. im Publikum auf Missfallen stößt. Auch dass er sich hinter seinem Anwalt wegduckt, passt manchen Zuschauern nicht, die ihrem Ärger auf dem Flur Luft machen. Sich nicht zu äußern, sei das „gute Recht des Angeklagten, das wir zu respektieren haben“, sagt Lucazk. Gleichzeitgig mahnt er den Angeklagten auffallend oft, die Chance zu ergreifen, dem Gericht noch etwas zu sagen. „Mit dem bruchstückhaften Geständnis in den Vernehmungen der Polizei können wir uns nicht begnügen“, so der Richter.

Ein als Zeuge geladener Ermittler der „Soko Mirco“ schildert, dass Olaf H. bei den Verhören völlig distanziert gewirkt habe. Als „merkwürdig bizarr“ hat er die Szene in Erinnerung, als der 45-Jährige beschrieb, wie er den Jungen mit einer blauen Plastikschnur erdrosselt habe. H. habe gesagt, er habe die Enden zusammengezogen „wie beim Päckchenpacken“. Seine Schilderungen, berichtet der Kriminalhauptkommissar, „hat Herr H. uns förmlich diktiert.“ Dabei habe er Wert auf eine bestimmte Wortwahl gelegt und auch immer wieder korrigiert.“ Als der Polizist aussagt, der Angeklagte habe sich beim Ortstermin am Fundort von Mircos Skelett „völlig emotionslos“ verhalten, bemängelt H.s Verteidiger diese Wertung. „Sie wissen genau, es gab bei ihm auch Zusammenbrüche, wo er gezittert und geweint hat“, sagt er.

Bei allen Widersprüchen war Olaf H. stets bei der Version geblieben, dass es ihm bei den sexuellen Übergriffen auf den Jungen darum gegangen sei, Macht und Kontrolle auszuüben und die Oberhand zu gewinnen. Mirco musste sterben, weil H. panische Angst hatte, dass der Junge ihn verraten würde. Mord zur Vertuschung einer anderen Straftat

http://www.fr-online.de/panorama/eine-aussage-von-erheblicher-bedeutung/-/1472782/8727070/-/


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Luminarah
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Prozessauftakt Mirco

29.07.2011 um 23:41
Ortstermin am Fundort von Mircos Skelett „völlig emotionslos“ verhalten, bemängelt H.s Verteidiger diese Wertung. „Sie wissen genau, es gab bei ihm auch Zusammenbrüche, wo er gezittert und geweint hat“, sagt er.


Irgendwie weinen die alle ,der Hegger weint und der Ney weint auch immer.Alles aus Selbstmitleid.
Über die yeltern,die weinen,kommt nie was.


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Prozessauftakt Mirco

29.07.2011 um 23:55
@Luminarah
Da bin ich ganz deiner Meinung!!

Es hat sie auch nicht interessiert, als die Kinder weinten. Dann soll man das jetzt bei den Tätern berücksichtigen?! Ein Hohn! Der "gute" Olaf hat garantiert auf Kind gewartet. Hat er bestimmt vorher schon oft in seinem Kopf "geprobt".


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

30.07.2011 um 11:57
Hallo,ich bin immer weniger davon überzeugt,das Mirco sein erstes Opfer war.
Der Typ war drei mal verheiratet.
Er ist ein Typ,der seine Perversheit eine Zeit verdrängen kann(neue Frau,Familie und so)Dann wird der Sex mit der Frau abstoßend für ihn,denn er steht ja auf kleine Jungen.Solche Typen müssen sich zwingen,mit einer Frau zu schlafen.Also,die Ehefrauen mussen eigentlich was gemerkt haben.Vielleicht haben sie sich ja von ihm getrennt,weil er faul war im Bett???Bei schwulen,die trotzdem eine Frau heiraten ,ist es geauso.....nur das Nötigste!!Diese Menschen stehen nicht zu ihrer Neigung,werden oft psychisch krank,weil sie ihr ganzes Leben schauspielern müssen.Die Spitze vom Eisberg sind dann diese schlimmen Taten. Cleo


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

30.07.2011 um 18:29
Da ja erstmal Prozesspause ist,hier was zum anschauen.Es geht um die Soko Mirco.Gruß Cleo



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Cleo1956
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Luminarah
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Prozessauftakt Mirco

13.08.2011 um 00:12
Dieser widerliche Typ. Erbärmlich!


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Prozessauftakt Mirco

16.08.2011 um 00:18
Hätte ich was zu melden dann würde es bei mir keine Tierversuche mehr geben ! Solche kranken Schweine wie diesen Olaf H. würde ich für die Versuche nehmen !!


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Prozessauftakt Mirco

17.08.2011 um 00:22
http://www.bild.de/regional/duesseldorf/kriminalfall-mirco/zum-verkauf-das-haus-von-mircos-moerder-19429242.bild.html

Ich würde dort nicht einziehen wollen, obwohl es (von außen) ein schönes Haus ist. Bin schon dran vorbei gefahren. Aber mit dem Wissen wer drin gelebt hat... uhhh nee Dabei steht es gar nicht in Waldniel selber sondern in Ungerath. Vielleicht mit Absicht nicht erwähnt.
„Freistehendes Einfamilienhaus mit traumhaftem Riesengrundstück in Waldniel“: BILD-Leser Michael L. entdeckte das Angebot einer Maklerfirma im Internet. Und wunderte sich: „Ich kenne das Haus. Es gehört Mircos Mörder!“
Olaf H. (45) muss sich derzeit wegen des scheußlichen Verbrechens an Mirco (†10) aus Grefrath vor dem Krefelder Landgericht verantworten. Die Frau des Täters ist von ihm geschieden, hat inzwischen jeden Kontakt zu ihm abgebrochen. Sie wohnt mit den beiden Kindern schon seit längerer Zeit nicht mehr in dem Haus.

Nun steht es zum Verkauf!
Michael L.: „Es liegt an meinem Weg, ich komme häufig daran vorbei. Dabei hab‘ ich gesehen, dass mal ein Fenster offen stand, dann wieder gelbe Mülltonnen ‚raus gestellt wurden. Obwohl doch niemand drin wohnt.“
Im Internet weist keine Zeile auf die schaurige Geschichte des Hauses hin. Es wird dort als „wunderschön gelegenes, freistehendes Einfamilienhaus“ angepriesen, das durch seine „großzügige Bauweise“, den „lichtdurchfluteten Wohnraum“ und einen „hübschen Eingangsbereich“ besticht.
Der Kaufpreis wird mit 269 000 Euro angesetzt - bei einem Grundstück von 770 m² und 131,12 m² Wohnfläche. Alles „bezugsfrei ab sofort“.
Wohl kein leichter Job für die beauftragte Maklerfirma. Unter den zahlreichen eingestellten Fotos findet sich im Internet jedenfalls keine Vorderansicht des Hauses - wohl um jeden unmittelbaren Hinweis auf Olaf H. und sein grauenvolles Verbrechen zu vermeiden.
Ob es schon ernsthafte Interessenten für das Angebot gibt? Der verantwortliche Makler war gestern gegenüber BILD zu keiner öffentlichen Stellungnahme bereit.


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

17.08.2011 um 11:49
Ja,schickes Haus! Nur muß es Olaf jetzt mit einer kleinen Zelle für Jahre im Knast tauschen..hoffentlich für lebenslänglich ..er tut mir ja sooooo leid!


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

01.09.2011 um 19:55
Hallo .morgen geht der Prozeß weiter!
Das habe ich gefunden,sehr interessant,für welchen Mord er noch in Frage kommt.



Aller Erfahrung nach sei es nur schwer vorstellbar, dass Olaf H. nur als mutmaßlicher Täter im Falle Mirco in Frage komme und zuvor noch nicht in Erscheinung getreten sei, sagt Ingo Thiel. Es gebe Kommissionen, die sehr interessiert an den Daten der Soko Mirco gewesen seien, um in ihren Ermittlungen weiterzukommen. In einem Falle gebe es – ohne auf einen DNA-Treffer hoffen zu können – auffallende Parallelen zwischen der Tatzeit und der beruflichen Tätigkeit von Olaf H., sagt Thiel. Details werde er aber nicht nennen, um weitere Ermittlungen nicht zu gefährden und die Angehörigen der Opfer zu schützen.
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/kempen/nachrichten/trotz-dna-kein-rascher-erfolg-1.1356013


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Prozessauftakt Mirco

02.09.2011 um 16:53
http://www.bild.de/news/inland/kriminalfall-mirco/ex-frau-macht-aussage-im-mordprozess-mircos-moerder-ist-ein--hilfsbere...

Krefeld – Er wollte den kleinen Mirco († 10) aus Grefrath missbrauchen, ermordete anschließend das Kind. Doch zu Hause war Killer Olaf H. (45) der gute Papa. Das sagte jetzt seine dritte Ehefrau vor Gericht aus.
Ihren Ex-Ehemann, von dem sie seit Juli geschieden ist, beschrieb sie vor dem Landgericht Krefeld als ruhig, ausgeglichen und immer hilfsbereit.
Er sei ein „Familienmensch, für den die Familie das Ein und Alles ist“, sagte die Frau.

Zum Berufsleben ihres damaligen Mannes sagte sie: „Er hat seinen Job gerne gemacht, aber es war schon teilweiserecht stressig.“ Viel gesprochen über den Job habe ihr Mann zu Hause jedoch nicht.
Die Polizei hatte nach den ersten Ermittlungen erklärt, Olaf H. habe Mirco getötet, weil er Stress bei der Arbeit gehabt und dafür ein Ventil gesucht habe.
Der ehemalige Telekom-Mitarbeiter war dreimal verheiratet und ist mehrfacher Vater. Bis zu seiner Festnahme wohnte Olaf H. unauffällig in einer Eigenheim-Siedlung in Schwalmtal bei Mönchengladbach, 17 Kilometer südlich von Mircos Wohnort Grefrath.
Rückblick: Der zehnjährige Mirco war am 3. September 2010 auf dem Nachhauseweg entführt und ermordet worden. Zeugen hatten am Ort der Entführung auf einem dunklen Feldweg zur fraglichen Zeit einen Kombi beobachtet, wie ihn der Angeklagte fuhr. Die Polizei hatte Monate später in dem damaligen Dienstwagen von Olaf H. Faserspuren von Mircos Kleidung gefunden.
Der Prozess ist am Freitag nach dreiwöchiger Pause fortgesetzt worden. Im Laufe des fünften Verhandlungstags wollten die Richter noch weitere Zeugen aus dem privaten Umfeld des Angeklagten hören.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Familienvater Mord aus niederen Beweggründen und zur Verdeckung eines sexuellen Missbrauchs vor. Mit dem Urteil wird am 30. September gerechnet – gut ein Jahr nach dem Verschwinden des Jungen.


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Prozessauftakt Mirco

04.09.2011 um 14:41
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,784000,00.html


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Prozessauftakt Mirco

05.09.2011 um 17:49
Angeklagter berichtet von Zoff mit Chef

Zum ersten Mal hat der mutmaßliche Mörder von Mirco vor Gericht ausführlich über das Geschehen vor der Tat gesprochen: Er habe sich mit seinem Vorgesetzten gestritten, sagte der Angeklagte. Einige seiner ehemaligen Kollegen beschrieben ihn als beruflich überfordert.

Krefeld - Das Gespräch mit seinem Chef über einen ausstehenden Bericht sei "ziemlich heftig" gewesen: Der mutmaßliche Mörder des zehnjährigen Mirco aus Grefrath hat erstmals im Prozess ausführlich zum Geschehen vor der Tat Stellung genommen.

An diesem Tag habe er sich freigenommen und sei trotzdem mittags von seinem Vorgesetzten angerufen worden, sagte der frühere Telekom-Bereichsleiter. Er habe seine kranke Tochter betreut und dies seinem Vorgesetzten am Telefon gesagt.

Dieser habe daraufhin sinngemäß geantwortet: "Es ist mir scheißegal, was mit deiner blöden Tochter ist." Weitere Angaben zum Verlauf des Tages wollte der Angeklagte nicht machen. In ersten Verhören hatte er den Mord mit Stress im Job begründet.

Kollegen erlebten den Angeklagten als gestresst

Auch als Zeugen geladene Arbeitskollegen berichteten am sechsten Verhandlungstag, dass H. im Sommer vergangenen Jahres offenbar stark unter Druck stand, weil er die Erwartungen seiner Vorgesetzten nicht erfüllte. "Man sah ihm an, dass er gestresst war", sagte eine Kollegin. Die Chemie zwischen Olaf H. und dem mit "strengem Tonfall" auftretenden Vorgesetzten habe nicht gestimmt.

Er sei "an seine Grenzen gestoßen" und "mit der Situation unglücklich gewesen", sagte ein weiterer ehemaliger Kollege. Zu dieser Zeit sei es H. "richtig mies" gegangen. Die Vorgesetzten hätten ihm nicht mehr zugetraut, seinen Job zu machen. In dieser Zeit habe der Angeklagte auf ihn wie ein "Blender" gewirkt, der es nicht mehr schaffe, die Fassade aufrecht zu erhalten. Deshalb habe H. auch einen Wechsel innerhalb des Unternehmens angestrebt.

Die früheren Kollegen beschrieben den Angeklagten überwiegend als "angenehmen Kollegen", der "sehr kollegial" sowie "hilfsbereit", "humorvoll" und dabei "sehr stark belastbar" gewesen sei. "Ich habe ihn als kompetenten Chef erlebt", sagte eine Kollegin.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 45-jährigen Familienvater Mord aus niedrigen Beweggründen und zur Verdeckung eines sexuellen Missbrauchs vor. Er soll Mirco am Abend des 3. September 2010 beim Radfahren abgefangen, sich an ihm vergangen und dann getötet haben.

Erkenntnisse zum Motiv

Über die Zeugenaussagen von Kollegen und Angehörigen versucht das Gericht, das Motiv der Tat zu ergründen. Olaf H. hatte den Mord an Mirco zwar gestanden , doch dabei widersprüchliche Angaben zum Tatgeschehen gemacht. In der vergangenen Woche hatte das Gericht die drei Ex-Frauen des Angeklagten gehört. Sie schilderten H. als liebenswürdigen und treusorgenden Familienvater .

Der Prozess wird am kommenden Freitag fortgesetzt. Dann sollen unter anderen die beiden früheren Vorgesetzten des Angeklagten vernommen werden. Das Urteil wird Ende September erwartet.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,784465,00.html


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

05.09.2011 um 19:37
Hallo,in einem Bericht von letzter Woche hat die Ehefrau ausgesagt,sie habe kein Messer oder ein Seil in dem Auto ihres Mannes gesehen.Das bedeutet für mich er ist gezielt ,mit Messer und Seil ausgestattet losgefahren,um jemanden(ein Kind)abzugreifen. Auch wenn er sich jetzt rausreden will,es war spontan,ich glaube es nicht.


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Prozessauftakt Mirco

07.09.2011 um 19:48
Und über was willst du da jetzt genau disskutieren? Warten wir doch einfach ab was die Gerichte entscheiden. Ändern können wir es doch sowieso nicht.


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Luminarah
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Prozessauftakt Mirco

07.09.2011 um 22:30
Wenn es darum geht,was man ändern kann,braucht man die meisten Dinge in diesem Forum nicht zu diskutieren......

Wenn es darum geht zu stänkern,such Dir doch einen anderen Thread ,dieser ist ernst genug. Oberlehrer brauchst hier nicht.


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Prozessauftakt Mirco

08.09.2011 um 01:04
@Luminarah

Ich habe nicht gestänkert. Ich habe nur gesagt wie es ist.


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Cleo1956
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Prozessauftakt Mirco

09.09.2011 um 21:51
Info vom heutigen Verhandlungstag

Olaf H. gerät in Erklärungsnot
zuletzt aktualisiert: 09.09.2011 - 15:39

Krefeld (RPO). Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des zehnjährigen Mirco aus Grefrath ist am Freitag fortgesetzt worden. Der Angeklagte gerät zunehmend in Erklärungsnot.


Sein als Zeuge geladener früherer Vorgesetzter bestritt vor dem Krefelder Landgericht, dass es die von Olaf H. geschilderte telefonische Auseinandersetzung am Tattag je gegeben habe. Der 3. September sei der letzte Tag seines Urlaubs gewesen, den er in London verbracht habe, sagte der Zeuge.

Auch der direkte Vorgesetze von Olaf H. gab an, diese Auseinandersetzung habe "mit Sicherheit" nicht stattgefunden, weil sein Chef im Urlaub gewesen sei. Außerdem könne er sich die geschilderte Wortwahl absolut nicht vorstellen, sagte der Zeuge. Die Formulierungen würden nicht zu seinem Chef passen.


Olaf H. hatte am Montag vor Gericht angegeben, das Gespräch mit seinem Chef sei heftig verlaufen, der Vorgesetzte habe einen Bericht angefordert. Auf den Hinweis, er sei zu Hause, seine Tochter sei krank, habe der Vorgesetzte sinngemäß geantwortet, dass es ihm "scheißegal" sei, was mit seiner "blöden Tochter" sei.

Der als Zeuge geladene Telekom-Manager räumte ein, dass er mit der Arbeit von Olaf H. nicht zufrieden gewesen sei und ihm dies auch gesagt habe. Deshalb könne es in den Wochen zuvor durchaus zu einem kritischen Telefonat gekommen sein. In einem persönlichen Gespräch am 1. Juli 2010 habe er seine Kritik zudem "sehr deutlich" formuliert. Dies habe H. nach seinem Eindruck schwer getroffen. "Er hatte von sich selbst ein besseres Bild als ich", sagte der Zeuge. Dabei sei er als Vorgesetzter aber nicht beleidigend aufgetreten.


H. sagte dagegen vor Gericht, sein Chef habe ihn an diesem Tag bei einer Konferenz von Teamleitern vor versammelter Mannschaft "rund gemacht". Deshalb habe er dieses Treffen vorzeitig verlassen. Er habe sich "fies gemobbt" gefühlt, auch weil er von der Mitarbeit an einem Projekt ausgeschlossen worden sei. Der Vorgesetzte bestritt in seiner Aussage, H. in der Konferenz offen angegangen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft Olaf H. vor, Mirco am 3. September 2010 entführt, missbraucht und ermordet zu haben. Der Angeklagte selber hatte gegenüber der Polizei unterschiedliche Versionen der Tat geschildert. Unter anderem hatte er auch einmal angegeben, aus beruflichem Stress gehandelt zu haben.

Am vergangenen Montag waren bereits Kollegen des Angeklagten gehört worden. Diese beschrieben Olaf H. als "manchmal überfordert". Mit den Anhörungen aus dem beruflichen Umfeld will das Gericht prüfen, ob wirklich Stress als Motiv für die Straftat denkbar ist, wie es der Angeklagte bei einer Vernehmung angegeben hatte.

Der zehnjährige Mirco war im September vergangenen Jahres spurlos verschwunden. Es folgte eine der größten Suchaktionen des Landes - im Einsatz waren Spürhunde, Militärflugzeuge und Flugdrohnen. Der mutmaßliche Täter soll den Jungen in sein Auto gelockt, sexuell mißbraucht und getötet haben.

Am 16. September wird der Prozess fortgesetzt. Dann sollen Vermessungsprotokolle verlesen werden. Mit einem Urteil wird am 30. September gerechnet.


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Prozessauftakt Mirco

11.09.2011 um 14:14
bringt es ihm den Rabatt ein wenn er beweisen kann, dass er auf der Arbeit gemobbt wurde?
meiner Meinung nach ist ein Mord ein Mord. 25 Jahre, nicht mehr und nicht weniger.
anschließende Sicherheitsverwahrung wäre bei einem Ersttäter unangebracht.


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