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Mordfall Karl-Heinz Groß

607 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, 1998, Kastelruther Spatzen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Karl-Heinz Groß

01.05.2012 um 18:27
@apple84

ja, es hat an diesem Tag stark geregnet, siehe Videos...

und die Gegend wo er gefunden wurde war ausgeprochen abgelegen, da fuhr kaum jemand lang...


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01.05.2012 um 18:29
@Granola

der war ausgesprochen gut gekleidet, den hätte man wohl kaum für nen Penner gehalten...


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Mordfall Karl-Heinz Groß

01.05.2012 um 18:33
Aber im Dunkeln?Wenn er noch schwarz gekleidet war und da durch die Gegend lief.Glaubst du denn dass der Fahrer da noch unterscheidet ob gut oder schlecht gekleidet.
Derjenige hat noch mehr Dreck am Stecken! Denn man würde doch nicht noch auf einen verletzten draufschlagen, wenn derjenige nicht über genügend kriminelle Energie ---vorher schon-- verfügt hat.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

01.05.2012 um 18:35
@Granola

soweit ich das Video noch in Erinnerung habe, wurde er kurz nach 18 Uhr gefunden, im März...

so richtig dunkel kann es da ja noch nicht gewesen sein...


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Mordfall Karl-Heinz Groß

01.05.2012 um 19:00
Das ist ja jetzt schon 14 Jahre her .Wenn? das damals Jugendliche waren ,sind die jetzt schon über 30 und da denke ich wird derjenige oder mehrere Täter das eine oder andere mal sich versprochen haben.
Man sollte den Fall noch mal neu aufrollen und an die Öffentlichkeit bringen.Oft kommt dan doch noch irgendwas Verwertbares raus.Ich habe auch geglaubt ,dass der Fall schon längst abgeschlossen wäre und jetzt lese ich das.
Danke an den Verfasser!


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 12:06
Aber mal im ernst.Ihr wäret an Steller der Täter jetzt,und ihr hättet einen Unfall verursacht.Würdet ihr aus welchen Gründen auch immer ihn gleich töten???


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 15:33
Hi,

die 3 Filme habe ich mir angeguckt,und war gestern wieder mal vor Ort.
In einem der Filme wurde auf eine Blutspur hingewiesen,die sich nahe an einem Maschendrahtzaun auf dem Asphalt des Wendeplatzes befand.
Diese Spur hat mich überrascht,ich bin nicht davon ausgegangen das die 4 maßgeblichen Spuren recht weit auseinander liegen.
Die Blutmarke auf dem Wendeplatz ist somit etwas isoliert von den übrigen.
Was hat es mit den sauberen Schuhsohlen des Opfers auf sich????
Am Brückenanfang auf der Inselseite ist ein Imbiss,für Hafenarbeiter,Brummifahrer u.a.
Ich hatte mir überlegt ob der Imbissbetreiber als Täter in Frage kommt,der ist,nebenbei bemerkt, sehr oft ausserhalb seiner Arbeitszeiten dort,und kennt die wenigen Betriebe und auch das Gelände Steinkopfinsel sehr gut.Der Mann fährt einen Geländewagen.
Wenn ich mir nun vorstelle,daß Hr.G.zu Fuß vom Korbwerder her kommend über die Brücke gegangen war,kann er durchaus dem Imbißbetreiber,begegnet sein.
Es kam zu einem Gespräch zwischen den beiden,und Hr.G. rutschte eine dumme Bemerkung heraus,die von seiner miesen Stimmung wegen des defekten Fahrzeugs rührte.
Hr.G. geht die Metalltreppe links neben dem Imbiß herunter(ist im Film zu sehen) und sieht sich ein wenig um.
Er bleibt nahe des Maschendrahtzauns stehen und wählt eine Nummer in der Heimat.
Weiter kommt er nicht,denn ein Fahrzeug nähert sich ihm,es ist viell. der Imbissbetreiber gewesen.
Dieser steigt aus seinem Wagen und hat eine Schlagwaffe in der Hand,unterdessen wird am Telefon die Verbindung hergestellt.
Direkt neben der Metalltreppe befindet sich der Brückenimbiß,nur 2 Meter entfernt eine Toilette plus Waschbecken sowie ein Anschluss für einen Wasserschlauch.
Ist es denkbar das der Täter,seinem Opfer die Schuhe auszog,ihm irgendein altes Handtuch(aus einem Wagen)z.B.unter die Füsse gelegt hat,und mit dem Paar Schuhe die Treppe hochgeflitzt und in das WC verschwunden ist,um dort die Schuhe schnell zu reinigen,anschliessend wieder runter und fix dem Opfer wieder angezogen hat?
Die Tat konnte offenbar nur von einem Kenner des Geländes verübt werden,weil ein kleineres Fahrzeug als ein Lastwagen dort absolut auffällt,wenn es sich an einem frühen Freitagabend in der Dämmerung dort am A... der Welt bewegt,wo ganzjährig null Publikumsverkehr herrscht.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 15:45
@apple84

ein Unfall scheidet unter allen denkbaren Umständen aus.
Der Bebel Damm ist nicht nur Nachmittags oder am frühen Abend extrem stark befahren.
Da Hr.G.bei MC Donalds gewesen war,kann er später einzig und allein auf dem Bebel Damm nach Nord oder Süd gegangen sein,eine andere Strasse gibt es nicht,um MCD herum ein paar Einkaufsmärkte und eine Waschstrasse,jeder Unfall wäre definitiv bemerkt worden.
Ich denk es bleibt nur die Variante eines Spaziergangs,von McD hin zur Steinkopfinsel,dazu gesagt werden muss,daß sowohl der Korbwerder als auch die Saalestrasse extreme verkehrsdichten haben.
Es gibt keinerlei Möglichkeiten einen Unfall mit Personenschaden zu verheimlichen.
Einen Transport des Opfers von irgendwo anders her halte ich für eher abwegig(blutspuren im Fahrzeug,Risiko einer Verkehrskonntrolle bzw.eines Unfalls,Zeugen die ein Fahrzeug detailiert beschreiben können und und und.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 16:11
@Granola

das Gelände ist inzwischen nicht mehr so leicht zu betreten.Das finde ich gut so,aber ich möchte nicht darüber sprechen weswegen ich das ganz ok finde.
Um auf die Insel zu gelangen gibt es nicht nur den einen Weg über die Brücke.
Wenn der Täter z.B. in gewissen Zeitabständen das Bedürfnis verspürt,seinen früheren Tatort aufzusuchen,kann er einen wie ich finde sehr geeigneten Nebenweg gehen,und zwar von der Saalestrasse her kommend.
Falls es dich interessiert dann guck dir den Bereich gegenüber dem VW Autohaus mal genauer an...
Dort steht ein dreistöckiger Bau in Containerbauweise mit einem Parkplatz davor.
Rechts daneben ein kleineres Gelände mit einem Tor an der Strassenseite,da ist ein Hinweis befestigt:zu vermieten(017.......).
Am linken Rand des Tors ein Stück Maschendrahtzaun,ein Nadelbaum,und schliesslich eine ominöse Öffnung in dem Maschendrahtzaun,das ist ein Stahlmaschendrahtzaun.
Ein Draht ist so ungünstig Richtung Mitte der Öffnung verbogen,daß eine unwissende Person die das Gelände betreten möchte,evtl.ein gemachtes Zeichen zerstört?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 16:43
es geht um die fehlenden 80 Minuten,und dieser Zeitraum begann in dem Moment,als Hr.G.,Mc Donalds verlassen hatte und endet mit seinem Auffinden.
Er stand also wieder im Freien,und nun?
Es müsste sich im Fall eines späteren Transportes des Opfers ja zuvor eine Situation eingestellt haben,die eine entsprechende Vorverletzung nach sich gezogen haben muss,andernfalls gibt es keinen Opfertransport hin zur Steinkopfinsel.
In aller kürze der Zeit(80 min.sind nicht lang)muss sich etwas ereignet haben,daß für jemanden ein Motiv zum Mord gewesen war,und ich frage mich immer mehr,ob das Opfer nicht doch eine Menge selber dazu beigetragen hatte,jemanden zu einer Affektat zu provozieren.
Bei G.standen rein geschäftliche Belange im Vordergrund,die Fahrzeugreparatur und der unfreiwillig verlängerte Aufenthalt,haben ihn vieles um sich herum vergessen lassen,und ein geplantes Verbrechen scheitert schon an den Örtlichen Gegebenheiten,dem Bewegungsraum des Opfers.
Allerdings vermute ich nicht das G.in ein Fahrzeug gestiegen war,bei Mc Donalds nicht,auch nicht irgendwie,irgendwo am Bebel Damm,aus welchem Grund soll er das getan haben?Er hatte kein Treffen,keinen Termin o.ä.Er war ein Femder,ohne Ortskenntnisse.
G.konnte sich in der recht kurzen Zeit in Rothensee kaum orientieren wenn er es denn gewollt haben sollte.Nur der einfach einzuprägende Weg von der Werkstatt bis zu Mc Donalds,bzw.seine voran gegangenene Anfahrt über Saalestrasse oder Bebel Damm,waren ihm bekannte Strecken,in Rothensee,die Brücke wird er mit Sicherheit gesehen haben auf seinem Weg zur Werkstatt.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 18:04
Okay, danke für die Beantwortung meiner Fragen!

Wie erklärst du dir denn die Verletzungen an seinem Oberkörper, die als Ursachen eines Überrollens identifiziert wurden? Wenn du sagst, dass die Verkehrdichte rund um Mc zu dicht ist, wäre es doch möglich, dass er auf dem Gelände - telefonierend wie du schreibst, zufällig von einem Kleintransporter der wenden oder rasten wollte übersehen und erfasst wurde. Der Mann hatte Angst um seinen Arbeitsplatz, hatte zu viele Stunden hinterm Steuer verbracht, war betrunken oder wusste einfach, dass er auf unbestimmte Zeit nicht mehr in der Nähe sein wird und erledigte "dieses Problem" auf seine Weise...

Bin deiner Meinung, dass alles andere als eine Affekttat ausscheidet!

Mir erschließt sich der Grund nicht, warum jemand nur die Schuhe des blutenden Opfers ausziehen, den Mann liegen lassen und sie auf dem WC reinigen sollte!

Warum verdächtigst du gerade den Imbissbudenbesitzer? Ich wäre generell recht vorsichtig mit Vorverurteilungen aufgrund von Indizien, aber mich interessiert doch, warum du gerade diesen Verdacht hegst? Einfach weil du es ihm zutraust oder gibt es dafür Gründe?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 18:21
@apple84

Der Schwerverletzte G.ist gegen 18 Uhr gefunden worden.Anhand der Bestimmung des Gerinnungsgrades des Blutes und anderem,wurde die Tatzeit auf ca.25min.vor seinem Auffinden festgesetzt.
Wenn unterstellt wird das G.nach dem Weggang von Mc Donalds im Spazierschritt,bis zur Brücke und auf das Gelände gelaufen war,könnte es zeitlich hinkommen,also das es kurz vor dem Verbrechen ein Gespräch zwischen G.und dem Täter gegeben hatte.
Das sich der Täter bereits auf dem Gelände zwischen Brückenimbiß und dem späteren Aufindeort des Opfers aufgehalten hatte,es zu keinem Gespräch welcher Athmosphäre auch immer gekommen war und G.ohne weiteres angegriffen wurde,ist nicht überzeugend.
G.war aufgrund seiner Statur sicher nicht das leichte Opfer.
Ein übermüdeter Brummifahrer hätte die enorme Anspannung der Tat auf sich nehmen müssen,und müsste anschliessend wegfahren,um nicht in den Kreis der Haupt-Verdächtigen zu geraten.
vermutlich wie gesagt war es ein Einzeltäter mit sehr guten Geländekenntnissen,der kleine Betrieb bereits verlassen und die Arbeiter u.a. schon im WE.
Im übrigen ist noch eine weitere Einzelheit interessant:Am Brückenanfang der Festlandseite ist ein Abschleppdienst in Dauerbereitschaft.Wenn man von dort aus den Fenstern sieht kann die Halle wo das Opfer gefunden wurde zwar gesehen werden,nicht aber -der-entscheidende Punkt.
Ein altes Transformatorengebäude verstellt die Sicht!
Das einzige Risiko der Tatentdeckung ging vom Abschleppdienst aus,ich weiss nicht ob das die Tatausübung beeinflusst hatte.
Warum ich den Imbissbudenbesitzer nicht für unverdächtig halte,habe ich bereits ausgeführt,siehe weiter oben.
Wenn man einen des Mordes verdächtigt,muss man sich darüber im klaren sein,daß sich ein Mörder alsbald nach seiner Tat beginnt zu tarnen.
Gestern habe ich fünf Minutebn mit dem Imbißmann gesprochen,er sah mich zunächst die Metalltreppe herauf kommen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 18:52
Dem Mann erzählte ich von gewissen Beschädigungen an verschiedenen Maschendrahtzäunen,ich gebe hier mal den Verlauf im O-Ton wieder:

Ich:Guten Tag.
Er:Tach.Machstn hier?
Ich:hab mir eben mal was angeguckt,na hier das Gelände und drum herum.An ein paar Stellen sind die Zäune ein bisschen kaputt.
Er:(guckt mich schmunzelnd an)naja,das sind sowelche,Angler die sich so herumtreiben.(er geht in das WC ans Waschbecken und dreht das Wasser auf).
Ich:Ja,manche haben noch nicht einmal Respekt vor dem Leben anderer.
Er:(dreht sich am Waschbecken überrascht zu mir um) und fragt:Was?!
Ich:(hat er mich akkustisch nicht richtig verstanden,und hatte gehört-Sie-haben noch nicht einmal respekt usw.?)Ich sagte,manche haben noch nicht einmal Respekt vor dem Leben anderer!
Er:(blickt mich freundlich,aber beherrscht an und bestätigt meinen Einwurf mit einem knappen:)Jo.
Er:(kommt aus dem WC Raum heraus,hatte zuvor einen Wasserschlauch unter dem Waschbecken angeschlossen,überlegt eine Sekunde und guckt mich an)Ja.
Er dreht das Wasser an und giesst ein paar wenige Pflanzen die nahe am Treppenanfang gruppiert sind.Er machte auf mich den Eindruck,als ob ihm irgendetwas an unserer Diskussion nicht angenehm war,das es etwas gab wo er befürchtete auf dünnes Eis zu geraten.
Ich habe ihm noch einen Tag gewünscht und bin über die Brücke runter von der Insel.
Während er die Pflanzen gewässert hatte sah er mich nicht an und sagte auch nichts,er schien über etwas nachzudenken.
Ich war mir nicht sicher,ob er überlegt hatte wie er-Ja-sagen sollte,mir kam es so vor als ob er das mit Bedacht geäussert hatte,es kam einen Tick zu verzögert.
Von dem defekten,also manipulierten Maschendrahtzaun an der Saalestrasse habe ich ihm auch berichtet und gesagt,daß sich jemand dafür interessiert,ob einer mehr oder weniger regelmässig,einen Schleichweg auf das Gelände der Insel geht,(wo G.damals gefunden wurde),weil es 2010 eine mysteriöse Beinahbegegnung gegeben hatte.
Meine Information dazu nahm er reaktionslos zur Kenntnis.
Bin mir irgendwie sicher,dß er nach meinem Weggang noch länger gründlich über das zwischen uns gesagte nach gedacht hatte,diesen Eindruck habe ich mitgenommen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 19:00
Viell.gar nicht mal gesagt das er keinen Fehler begangen hatte,weil er viell.unbewusst einen Bezug zum Tattag hergestellt hatte,als er die Pflanzen wässerte(Regen...Nässe...Saubere Schuhe...)


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 19:32
Oben ausgeführt hattest du lediglich, dass er einen Geländewagen fährt, im Zuge seiner Tätigkeit oft dort ist und er die Umgebung sehr gut kennt!
Hattest du vor diesem Gespräch schon eine Vermutung, dass er etwas damit zu tun haben könnte? Könnte dieses Gespräch evtl. subjektiv von dir so merkwürdig empfunden worden sein? Sicher, dass er diesen Imbiss bereits 1998 betrieb und wenn ja, weißt du inwiefern er zu der Sache verhört wurde?

Die Sache mit dem Bereitschaftsdienst und der Blutstelle an dem vom Fenster nicht einsehbaren Ort unterstreicht deine These, dass der Täter Ortskenntnis besaß.

Wie lange beschäftigst du dich bereits mit dem Fall?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 19:42
@apple84

Der Betreiber schmeisst seinen Imbiss seit DDR Zeiten.
Ja es stimmt,ich hatte ihn als erstes im Kopf als ich dann 2008 erfuhr wo sich die Tat zugetragen hatte,bzw. wo das Opfer entdeckt wurde.
Subjektive Wahrnehmung,ok könnte viell. sein,aber ich achte immer sehr auf Nonverbales Verhalten,weil es weniger oder fast gar nicht steuerbar ist,ansonsten mechanisch wirken täte.
Und ich habe den Mann gestern genau prüfen wollen,ob ich versteckte Hinweise finde,daß kann ich ja tun ohne mir deswegen Vorwürfe machen zu müssen.
Auf eine sehr interessante Begebenheit direkt auf dem gelände,vom 1.Mai 2010 gehe ich noch ein.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 20:58
@apple84

in den drei Filmen sind bestimmte Dinge nicht angesprochen worden,ich weiss nicht ob das beabsichtigt war.
Da wäre zum einen die Tatsache,das im Film zwar eine Treppe zu sehen ist,und ein Polizist in einen Container sah,der übrigens zum Brückenimbiß gehört.
Der Imbiss wird üpberhaupt nicht erwähnt,ob der Betreiber vernommen worden ist weiss ich nicht,vermute aber:nein.
Das muss alles nichts zu bedeuten haben,aber bei der Szene,wo ein Beamter auf ein rot/weisses Absperrungsteil zeigt unmittelbar neben einem Maschenzaun,da ist rechts im Bild eine Wand zu sehen.
Diese Wand ist aus Stahl und trennt das südliche vom nördlichen Hafenbecken.
Bei der Wand ist je nach Pegelstand,ein Streifen Land vorhanden,sogar die meiste Zeit des Jahres über,ungefähr 2 m breit.
Von dem manipulierten Zaun an der Saalestrasse her kann das Gelände still und heimlich betreten werden,es gibt dann auf gesamter Strecke null Beleuchtung,und jemand kommt sich nicht verdächtig vor,wenn er z.B.tief in der Nacht und ohne Zeugen aufs Gelände will.
Etwas anderes wäre wenn statt dessen der offizielle Weg,also über die Brücke genommen würde.
Der Abschleppdienst schläft niemals und es würde suspekt aussehen wenn jemand um 4Uhr früh im Dunkeln da lang geht.
Dort wo die Trennungswand verläuft,stehen an beiden Ufern große Bäume.
Meine Beobachtungen haben mir gezeigt,das trotzdem niemals Totholz auf dem Landstreifen liegt,noch nicht einmal kleine Äste.Ganz so als möchte jemand Geräusche vermeiden,weil auf der anderen Seite der Wand,in ungefähr 50m Entfernung oft ein Wasserfahrzeug vor Anker liegt.
Dewegen habe ich den manipulierten Zaun an der Saalestrasse so interpretiert,daß-der-Täter vermutlich immer wieder mal dorthin geht,und sehr früh am Morgen ankommt,auf jeden Fall bei Dunkelheit.
Der 1.5.2010 war so ein Tag den ich nicht mehr vergesse.
Ursprünglich wollte ich in den Tagen 1.-9.3.10 dorthin um festzustellen,wann es bei unterschiedlicher Bewölkung dunkel wird.
Diesen Zeitraum habe ich verpasst,aber drüber nach gedacht wann ich hingehe und nach längerem Überlegen beschlossen,daß ich damit noch warte.
Am Vormittag des 1.5.(Samstag) bin ich dann hin,es war ein herrliches Wetter,Sonne satt,kaum Wind und angenehm warm.
Ich bin die Metalltreppe herunter gegangen,ein paar Stufen hatten geklappert, und dann vor bis zu der Stelle,wo das Opfer gelegen hatte.
Habe mich auf den Rand des Asphalts gesetzt,halb links vor mir die Feuerleiter.
In meinem Rücken stand ein langer LKW Anhänger,und mein erster Gedanke war,daß mir der Anhänger im Notfall eine Hilfe ist,ich brauche mich nur darunter rollen.
Jedenfalls hatten direkt vor mir einige robuste Metallrohrstücke in jeweils handlicher Länge gelegen.
Eines glänzte und ich nahm es in die Hand,und begann zu überlegen ob es viell.genau diese gewesen sein könnte,mit der das damalige Opfer erschlagen wurde.
Ich war wachsam,aber nicht im übertriebenen Sinne,begann aber nach 15min.etwa,immer wieder nach links und rechts zu gucken.
Nur wenige Meter links von mir war die Nordfront der Halle,ich begann zu überlegen was ich tue,sollte überraschend jemand hinter der Ecke hervor kommen,um mich anzugreifen.
In den Filmen ist die Halle immer wieder aus der Luft zu sehen sowie der eingekreiste Ort wo das Opfer gelegen hatte.
Der Bereich der Längs-Rückseite(Osten)der Halle der als freie unbewachsene Fläche zu sehen ist,den gibt so nicht mehr,die Natur hat sich den Raum zurück erobert.Mittlerweile stehen dort dicht an dicht Pappeln,die2010 durchschnittlich 6m hoch waren.
Eine ganze Weile hatte ich dort gesessen,immer wieder Blick nach links und rechts,aber zu meiner Überraschung irgendwie sensibilisiert,ohne an etwas bestimmtes zu denken,ich ging davon aus allein vor Ort zu sein.Das sollte sich bald ändern.
Weiterhin ist in den Filmen,wenn der Auffindeort gezeigt wird,ganz in der Nähe eine Nebentüt der Halle zu sehen.Diese Tür stand aber schon seit Jahren offen,allerdings immer nur einen Spalt breit,so auch am 1.5.10.
Gelegentlich blickte ich die Tür und das bisschen was ich drinnen erkennen konnte ernst an,fragte mich ob evtl.gerade doch jemand da drin ist.
Irgendein halblautes Geräusch riss mich aus meinen gedanken und ich war einen Moment erschrocken.
Ich hatte den Eindruck als ob jemand an der Südfront der Halle etwas gegen das dortige Tor geworfen hatte(ich dachte noch ungläubig:ist da tasächlich jemand?????),das Geräusch schien aber aus der Halle gekommen zu sein.
Ich überlegte ob ich es riskieren kann da rein zu gehen oder ob das Tatsächlich eine Art Falle sein könnte.
Mit dem glänzenden Rohrstück bewaffnet bin ich rein in die Halle.
Viele Fahrzeuge haben da gestanden,Materialien für irgendetwas,auch ein Wohnwagen.
Mit übertriebener Vorsicht sah ich hier hin und dorthin,immer irgendwo darauf gefasst das plötzlich jemand vor mir auftaucht.Der kleine Wohnwagen machte mir echt Angst,weil die Vorhänge zugezogen waren.
Nach 5 min.bin ich wieder raus und hatte kurz zuvor sogar geprüft ob jemand an der Tür lauert.
Schliesslich sagte ich mir das war wohl eine Bewegung in der Hallenkonstruktion.
Jetzt bin ich an der Stelle vorbei geangen ander ich zuvor gesessen hatte und ging an der Vorderfront der Halle vorbei.
Ich hatte 3 Betonplatten entdeckt auf die ich mich setzte,aber aus der Überlegung heraus,daß ich hier sicher bin,in einem radius von mind.15 m um mich herum hätte ich jeden früh bemerkt der sich mir nähern wollte.
Mich hingesetzt und eine geraucht,ich saß mit dem Rücken zur Halle.
Nach ein paar Minuten stand ich auf und guckte Richtung Südende der Halle,ein Reh ging langsam auf das kleine Wäldchen zu,das sich wie gesagt heraus gebildet hatte im Verlauf der Zeit.
Nahe bei dem Reh ein großer Baum,ein kleinerer Schwarm Tauben hockte weit oben im Geäst.
Das Reh verschwand im undurchdringlichen Blättrwald.
1,5min.später flogen alle tauben plötzlich hastig davon.
Das beschäftigte mich nicht weiter,und ich setzte mich erneut.
Rund 5min.habe ich gesessen,als es mit einem mal halblaut knackte irgendwo rechts hinter mir.
Mit einem Satz war ich aufgestanden und guckte wie hypnotisiert auf einen bestimmten Punkt,wo ich etwas vermutete,nur wusste ich nicht was.
Ich sagte mir,daß Reh ist nicht so unvorsichtig,es macht nicht auf sich aufmerksam,und da war doch was mit den Vögeln eben.??!!
Ich blieb wo ich war,es tat sich minutenlang überhaupt nichts.
Bis ich dann für 2-3 Sekunden zwei Unterbeine in Bluejeans sah,kein gesicht und nichts weiteres.
Also es ist tatsächlich jemand da!!!!!!!!!!!!!!!
Das hat mich dann doch sehr alarmiert.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 21:24
Die Person war als ich deren Beine sah,parralel zur Längsseite der Halle,Richtung Südufer gagangen,und zwar langsam.Als ich aufgestanden war habe ich das Metallrohr in beide Hände genommen,um zu signalisieren:überleg es dir gut ob du näher kommen willst.
Ich musste mich fragen ob ich schon bei Ankunft auf dem Gelände beobachtet worden war.
Auf jeden fall hat diese Person sehen müssen das ich vorrüber gehend aus ihrem Blick verschwand,als ich an der Vorderfront der Halle gegangen war und mich auf die Platten setzte.
Dann ist der wahrscheinlich die erste Zeit über an dem Punkt gewesen,wo er den offiziellen als auch inoffiziellen Weg zum Gelände kontrollieren kann.
Im Schutz der Bäume ist er mir immer näher gekommen,als er sicher sein konnte das nicht noch jemand weiteres zum Gelände kommt(z.B.Polizei).
Das Knacken im Unterholz kann,muss aber nicht beabsichtigt gewesen sein.
Der Unbekannte hatte vermutlich gesehen das ich an der Stelle gewesen bin wo das Opfer gefunden wurde,und wie ich das Rohr begutachtete.Viell.kam er zu keinem eindeutigen Ergebnis,wenn er sich fragte ob ich wegen des früheren Verbrechens dort bin.
Mir selber erschien es unwahrscheinlich,daß evtl.wirklich -der-Täter an diesem Tag ebenfalls gerade auf dem Gelände ist.Ich relativierte meine vage Vermutung dadurch,das ich mir sagte es ist nicht anzunehmen,das ausgerechnet heute diese Konstellation vorliegt,zumal die Tat lange zurück lag.
Aber viell.war es wirklich Gs.Mörder,der sich zwar (unbeabsichtigt)bemerkbar gemacht hatte,aber welches Motiv hatte der überhaupt,mir näher zu kommen.
Ich hatte nicht das Gefühl das der sich offen zeigen will.
Vielleicht war der unsicher geworden und vermutete meinerseits eine geschickte Beeinflussung,um ihn z.B.vom idealen Beobachtungspunkt weg zu lotsen.Und ging schliesslich weg.
Das Reh ist nicht noch einmal aufgetaucht.
Nehme an der hatte den 1.5.(Samstag)deshalb gewählt um aufs Gelände zu gehen,weil er davon ausging,daß an diesem Tag viele Leute auf Veranstaltungen sind,Biergärten etc.und er sich ungestört fühlen durfte.
Jedenfalls war das kein Schwarzangler,das glaube ich nicht.
Auf ihn zuzugehen wäre dumm gewesen,jederzeit könnte ein Stein durchs Laubdickicht angerauscht kommen,und dann liege ich viell. noch benommen und schutzlos da,diesem Menschen ausgeliefert.
Natürlich stellte ich mir die Frage:Ist er das gewesen,der Mörder von G.?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 21:39
Als die Person nicht mehr zu sehen war,entwickelte ich eine unkontrollierbare innere Unruhe,die sich schnell sehr verstärkte.
Ich bekam eine richtige Panik,drhte mich entschlossen um und verliess das Gelände blitzschnell.
Das ganze war mir absolut suspekt,ich hielt die Person für gefährlich.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

02.05.2012 um 22:14
Was spricht dafür das der Täter das Gelände immer wieder mal aufsucht?:

1.bevorstehendes gutes Wetter
2.feiertag(anschl. Sonntag)
3.Möglichkeit des heimlichen zutritts
4.sehr gute Geländekenntnisse,und an bestimmten Punkten optimale Übersichtlichkeit der Zugänge
5.die abgelegene Lage
6.niemand rechnet damit,das Täter wirklich zurück kehrt
Noch etwas?


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