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Mordfall Karl-Heinz Groß

607 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, 1998, Kastelruther Spatzen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Karl-Heinz Groß

20.10.2019 um 16:55
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:den Iveco Freitags erst kurz nach 10:00 Uhr zur Werkstatt gebracht.
Der Wagen sollte definitiv nach Essen.
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:C4ISR schrieb:
Das Geld war die Merch Kasse, für die er immer zustândig war.

Das steht in keinem Artikel, woher weißt du das?
Ich wohne hier und kann dir den Zeitungsartikel unserer Lokalzeitung aus der Zeit leider nicht googeln.
Das Geld war die Merchkasse, ob du es wahrhaben willst oder nicht.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

21.10.2019 um 19:13
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Das Geld war die Merchkasse, ob du es wahrhaben willst oder nicht.
Wenn ich mir mal so überlege, was bei Konzerten so über den Tresen geht, dann kommt das schon hin.
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Dann wäre die Merch Kasse als Tatmotiv denkbar.
Das wäre doch mal ein interessanter neuer Aspekt. Sind ja schon Leute für weit weniger überfallen worden.

Dann ist aber die Frage, wer davon alles gewusst hat. Oder irgendwer hat das Geld gesehen, bei welcher Gelegenheit auch immer, und hat sich dann überlegt, dass er das auch ganz gut brauchen könnte.


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22.10.2019 um 00:20
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Der Wagen sollte definitiv nach Essen.
Hast du dazu einen Link?
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Ich wohne hier und kann dir den Zeitungsartikel unserer Lokalzeitung aus der Zeit leider nicht googeln.
Das Geld war die Merchkasse, ob du es wahrhaben willst oder nicht.
Also keinen Beleg für diese Behauptung.


Warum jemanden Töten um an sein Geld zu kommen, und es dann nicht nehmen ist paradox.
Wenn man Zeit hat jemanden die Finger zu brechen, mit einem Fahrzeug einzuquetschen, auf den Kopf zu schlagen, und vom Tatort zu verbringen, hat man auch Zeit das Geld, die Uhr und das Handy zu nehmen. Die Polizei hat nicht ohne Grund einen Raubmord ausgeschlossen.


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22.10.2019 um 12:29
Zitat von raptor83raptor83 schrieb:Dann ist aber die Frage, wer davon alles gewusst hat. Oder irgendwer hat das Geld gesehen, bei welcher Gelegenheit auch immer, und hat sich dann überlegt, dass er das auch ganz gut brauchen könnte.
Genau diesen Gedankengang hatte ich auch.
KHG war ja wohl bis einen Monat vor seinem Tod für den Verkauf der Merchandise - Artikel zuständig, daher gehe ich mal davon aus, dass dies durchaus einigen Leuten - wahrscheinlich v a Fans der Band - bekannt gewesen sein dürfte.
Den Posten als Manager hatte er ja noch nicht allzu lange.
Denkbar wäre auch, dass der Täter evtl das Geld selbst nicht gesehen hat, wohl aber, dass KHG mit dem Iveco, in dem ja Merch-Artikel gewesen sind, unterwegs war und daraus geschlussfolgert hat, dass sich auch die Einnahmen aus dem Merch-Verkauf bei KHG befinden.
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Warum jemanden Töten um an sein Geld zu kommen, und es dann nicht nehmen ist paradox.
Wenn man mal davon ausgeht, dass der Täter den Entschluss, KHG zu überfallen (ursprünglich ohne Tötungsabsicht?), recht spontan gefasst hätte, dann könnte es doch durchaus möglich sein, dass er nach der Tat geschockt/entsetzt über sein Handeln war und nur noch weg wollte bzw nur noch daran dachte, wie er seine Täterschaft vertuschen könnte.
Dass der Täter KHG für bereits tot hielt, halte ich für relativ wahrscheinlich.


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22.10.2019 um 16:00
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:recht spontan gefasst hätte, dann könnte es doch durchaus möglich sein, dass er nach der Tat geschockt/entsetzt über sein Handeln war und nur noch weg wollte bzw nur noch daran dachte, wie er seine Täterschaft vertuschen könnte.
Das hat der Täter aber nicht getan, er hat G vom Tatort zum Ablageort verbracht. Spontanes weglaufen des Täters ist also ausgeschlossen.


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22.10.2019 um 19:18
Wenn KHG dorthin verbracht worden ist, dann hätte es auch DNA Spuren von einem oder mehreren Verdächtigen/Tätern geben müssen beim anfassen. Entweder am Trenchcoat/Mantel, an seinen Händen, vielleicht sogar am Hemd, an der Hose, an den Socken, Schuhen oder Uhr. Aber man hört oder liest gar nichts darüber. Der oder die Täter werden doch nicht immer Handschuhe getragen haben. Auch evtl. in einer Werktstatt nicht. Verstehe ich nicht so ganz.


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23.10.2019 um 02:02
@curt
Zitat von ThoFraThoFra schrieb am 17.10.2019:der Täter könnte einen genetischen Fingerabdruck hinterlassen haben: Eine DNA-Spur.

Tatsächlich verfügt die Kripo über eine solche "Visitenkarte" des Täters. Frank Küssner von der Polizeiinspektion Magdeburg bestätigt dem Nachrichtenportal t-online.de: "Wir haben eine DNA-Spur. Es geht um vier Haare auf dem Mantel von Karl Heinz Gross." Dennoch hilft das bisher nicht weiter: "Diese DNA konnte keiner bekannten Person zugeordnet werden", räumt Küssner ein.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_85683824/kastelruther-spatzen-wer-toetete-ihren-manager-karl-heinz-gross-.html

Hatte ich auf Seite 27, am 17.10. hier auch schonmal gepostet.
Wobei ich mich frage, woher die Polizei sich so sicher zu sein scheint, dass diese DNA - Spur, sprich also diese vier Haare, tatsächlich vom Täter stammt?
Könnten diese Haare nicht auch zu einem anderen Zeitpunkt an KHGs Mantel gelangt sein?
Interessant fände ich auch, zu erfahren, wo genau auf dem Mantel diese Haare gesichert werden konnten.


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23.10.2019 um 03:20
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Das Geld war die Merchkasse, ob du es wahrhaben willst oder nicht.
Zitat von raptor83raptor83 schrieb:Wenn ich mir mal so überlege, was bei Konzerten so über den Tresen geht, dann kommt das schon hin.
Wenn es denn so wäre, würde es sich allerdings um ein äußerst unseriöses Geschäftsgebaren handeln. Denn in der Kasse befindet sich ja nicht der Gewinn aus den Merchandising-Verkäufen, sondern lediglich der Umsatz.

Der Inhalt der Kasse muss erst auf Groschen und Pfennig ( der Euro kam ja erst 2002) abgerechnet werden und die Buchhaltung durchlaufen. Der Umsatz, wird dann versteuert ( Firmensitz der KS, befand sich ja in Deutschland). Erst danach gehört das verbleibende Geld, in eine private Geldbörse und kann ausgegeben werden.

Deshalb würde ich diesen Themenkomplex, lieber mit einem Fragezeichen versehen und nicht von einer belegten Tatsache ausgehen.


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23.10.2019 um 20:36
Zitat von curtcurt schrieb:Wenn KHG dorthin verbracht worden ist, dann hätte es auch DNA Spuren von einem oder mehreren Verdächtigen/Tätern geben müssen beim anfassen. Entweder am Trenchcoat/Mantel, an seinen Händen, vielleicht sogar am Hemd, an der Hose, an den Socken, Schuhen oder Uhr. Aber man hört oder liest gar nichts darüber. Der oder die Täter werden doch nicht immer Handschuhe getragen haben. Auch evtl. in einer Werktstatt nicht. Verstehe ich nicht so ganz.
Das ist schon bemerkenswert wie sauber G gewesen ist. Die Polizei vermutet das G mit einer Plane transportiert wurde.
Man könnte meinen das der Täter Schutzkleidung getragen hat, und alle Zeit der Welt für die Tat und die Verbringung von G zum Ablageort gehabt hatte. Nach rund 100 Minuten war alles gesagt und alles getan.


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26.10.2019 um 08:32
@EDGARallanPOE
wieso das denn? Er hat ja damit keine Rolex kaufen wollen für sich selbst, sondern den Firmentransporter reparieren. Da wird er sicherlich nicht Umsatz und Gewinn separiert haben, sondern einfach den Inhalt der Kasse genutzt haben. Das heisst jetzt nicht, dass man bei der Steuer betrügen wollte etc.

Das Einzahlen von Bargeld war damals nur bedingt unterwegs möglich, ausser es gab irgendwo eine Filiale der eigenen Bankgruppe.

Vielleicht war das auch der Grund warum er den Transporter nicht dort lassen wollte - da gabs irgendwo ein Geheimfach mit dem Geld....


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26.10.2019 um 09:56
Zitat von AxelFAxelF schrieb:wieso das denn? Er hat ja damit keine Rolex kaufen wollen für sich selbst, sondern den Firmentransporter reparieren. Da wird er sicherlich nicht Umsatz und Gewinn separiert haben, sondern einfach den Inhalt der Kasse genutzt haben. Das heisst jetzt nicht, dass man bei der Steuer betrügen wollte etc. Das Einzahlen von Bargeld war damals nur bedingt unterwegs möglich, ausser es gab irgendwo eine Filiale der eigenen Bankgruppe. Vielleicht war das auch der Grund warum er den Transporter nicht dort lassen wollte - da gabs irgendwo ein Geheimfach mit dem Geld....
Also da gehe ich beim besten Willen gedanklich nicht mit.

Wir sprechen hier nicht über eine "Feierabend-Combo", sondern über eine der erfolgreichsten Bands im Bereich der volkstümlichen Musik im deutschsprachigen Raum, die mit Tonträgerverkäufen, Konzerterlösen und Merchandising-Verkäufen Millionen erwirtschaften.

Wenn da Einnahmen im fast fünfstelligen Bereich erzielt werden, gehen die noch in der selben Nacht in einer sogenannten "Geldbombe" in den Nachttresor der nächstgelegenen Bank und werden nicht in "zwielichtigen" Industrievierteln "spazieren" gefahren.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei um meine persönliche Meinung und Annahme. Ob sie dem tatsächlichen Handeln, der Beteiligten entspricht, vermag ich nicht zu sagen....


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26.10.2019 um 10:52
@EDGARallanPOE

Davon würde ich auch ausgehen, immerhin sind die KS ja grundsätzlich wohl recht geschickt, was betriebswirtschaftliche/finanzielle Angelegenheiten betrifft, wie auch hier im Theard schon von mehreren Usern angemerkt wurde.

Diese 7.000DM sollten wohl explizit für die Reperatur des Iveco sein, KHG hatte wohl nicht damit gerechnet, dass die Reperatur teurer werden könnte.
Nachdem man sich auf diese 10.000DM - Pauschale einigte, wird er wohl entschieden haben, dass die Rechnung an die Firmenanschrift gesendet werden soll.
Ob die Mitarbeiter der Werkstatt mitbekommen haben, dass er diese 7.000DM in bar dabei hatte?
Er wird ja wohl nicht unbedingt gesagt haben: "Schicken Sie die Rechnung bitte an unsere Firmenanschrift, ich habe nur 7.000DM dabei und kann daher nicht bar bezahlen".


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Mordfall Karl-Heinz Groß

26.10.2019 um 21:02
Ich beschäftige mich auch schon seit dem Bekanntwerden der Tat mit diesem Fall . Nicht weil ich die Musik der Spatzen toll finde, sondern weil ich es schrecklich fand, wie man so skrupellos und unter Hinterlassen relativ weniger Spuren ein Leben auslöschen kann.
Ausehend von den Verletzungen und den drei Szenarien, die die Ermittler entworfen haben, gehe ich davon aus, dass eigentlich nur eine Variante Sinn macht und der Täter immer noch um Umkreis des Industriegebiet zu suchen ist.
Variante, er hat etwas gesehen, was er nicht sehen sollte, schließe ich aus, weil dann wäre wahrscheinlich nie eine Leiche gefunden worden. Wer dort kriminelle Geschäfte abwickelt, wird auch die Nerven besitzen, in dem Moment die Leiche verschwinden zu lassen. Steckte ein Drogensuechtiger dahinter, der gestört wurde, haette er Herrn Gross getötet, alles wichtige und verwertbare an sich genommenen und wäre verschwunden.

Die Variante, ein Streit eskalierte, er wurde erst fast erschlagen und um die Tat zu vertuschen, wurde der vermeintlich für tot Gehaltene, eingepackt, auf die Straße gelegt und überrollt, um die Tat zu vertuschen, vom Tatort und Täter abzulenken, schließe ich auch aus. Wer noch daran denkt, die Leiche wegzubringen, hätte wahrscheinlich auch daran gedacht, ihn vorsorglich auszurauben, und es hätte dann vielleicht gereicht, in dem Glauben, er ist bereits tot, ihn irgendwo am Strassenrand abzulegen. Und vor allem hatte der Täter ja auch gut eine Stunde Zeit, wenn man davon ausgeht, die (letzte) Tat ist gut 25 Minuten vor dem Auffinden passiert. Selbst wenn der Täter ihn nur irgendwo ablegen wollte und feststellte, oh, er lebt aber noch, hätte es ja auch gereicht, ihn nochmal zu schlagen, statt ihn zu überfahren und dabei vielleicht Spuren am Auto zu verursachen. Ich denke, dass selbst ein Affekttaeter, der aber die Idee hat, die vermeintliche Leiche muss ich wegbringen, damit keine Verbindung zu mir hergestellt werden kann, auch so weit denkt, dass ein ausrauben und irgendwo liegen lassen, mehr auf einen unbekannten Täter hindeutet, als eine Fahrerflucht, die vielleicht die Kontrolle aller Fahrzeuge im Gewerbegebiet nach sich zieht.

Variante, Unfall und anschließend woanders ablegen und dann erst erschlagen, halte ich für die wahrscheinlichste Variante. Herr Gross hat ja um 17.00 Uhr noch versucht, nach Hause anzurufen. Er hatte sich vielleicht auf den Weg Richtung Ende des Industriegebiets gemacht, um von dort ein Taxi zu rufen, das ihn in die Stadt zurück, zu Hotel und später Bahnhof bringen sollte, damit er wie mit seinem Bruder kurz vorher besprochen erst mal mit der Bahn weiter reist. Da es in Strömen regnete, hat er sich vielleicht erst einmal einen geschützten Platz an einem Gebäude gesucht und versucht, den Anruf nach Hause zu tätigen, um wegen der weiteren Planungen Bescheid zu sagen. Die Verbindung kam nicht zu stande, er wollte es vielleicht nochmal versuchen und dabei wurde er von einem Kleinlaster, der vielleicht verspätet zu seiner Firma zurück kehrte, übersehen und gegen die Wand gequetscht. Der Fahrer hat vielleicht nur was ruckeln gespürt, guckte nach und sah das Unfallopfer.
Aus was für Gründen auch immer hat sich der Unfallfahrer eine Plane oder ähnliches, was er vielleicht im Fahrzeug liegen hatte, geschnappt, ihn eingepackt auf die Ladefläche gelegt und erst mal nachgedacht, was nun.
Er ist zu dem Ergebnis gelangt, ihn einfach irgendwo, weiter von seiner Firma weg abzulegen. Das erklärt auch, warum Herr Gross immer noch recht sauber war, von den Schuhen bis zur Kleidung. Der Täter fuhr also ein paar Straßen weiter und legte ihn ab. Dabei hat er vielleicht festgestellt, dass Herr Gross immer noch das Handy in der Hand hielt, in Schockstarre. Der Täter hat dann wahrscheinlich versucht heraus zu finden, ob das Handy vielleicht sogar noch eine Verbindung und hat versucht, es ihm aus der Hand zu nehmen und in die Tasche zu stecken, was vielleicht nicht direkt klappte, so dass er etwas Gewalt anwandte, was zu dem Bruch der Finger führte. Durch diese Handlung ist Herr Gross vielleicht aus seiner Bewusstlosigkeit und Schockstarre erwacht und der Täter hat dann in Panik, sich irgendetwas gegriffen und zugeschlagen. Das kann ein Stein oder eine Latte gewesen sein, die da vielleicht zufällig am Ablageort lagen oder ein Werkzeug, dass er am Körper trug, wie viele Handwerker, zb Dachdecker einen Werkzeuggurt tragen. Die Variante würde auch erklären, warum sehr viel Blut am Auffindeort war, da erst dort die Schlaege gegen den Kopf geführt wurden und Kopfwunden bluten ja nun, ob klein oder groß, recht heftig. Hinzu kam der Regen, der das Blut auch noch weiter aufspuelte.

Ansonsten käme nur noch die für mich relativ unwahrscheinliche, aber auch schon diskutierte Variante in Betracht, Herr Gross traf sich mit jemandem, wurde zuvor erpresst, bedroht oder ähnliches, wollte dies klären und die Lage eskalierte, von gebrochenen Fingern, um ihn zu quälen oder etwas zu erfahren, bis hin zum Erschlagen und Vertuschen durch fingierten Unfall. Dazu würde vielleicht auch passen, dass er alleine zurückblieb ( und dies auch wollte), um sich ungestört zu treffen und daher den Aufstand mit dem Fahrzeug anzettelte. Aber dieser Aufstand, da ist etwas am Radlager nach seiner Ansicht und die Reparaturfirma meint, es sei doch das Getriebe, würde ja auch noch voraussetzen, dass die Firma mit involviert war und ihm mit der Sache Getriebe de facto mehr Zeit verschaffte. Auch bei einem Radlager geht die Reparatur/=Austausch eigentlich recht schnell, wobei das Getriebe viel aufwendiger ist und auch noch Teile besorgt werden mussten. Wenn hätte er grosses Glück gehabt, dass die Werkstatt einen Fehler am Getriebe fand, und dies ihm Zeit für ungestörte Treffen verschaffte.
Wirtschaftlich kann ich bei einem alten Fahrzeug allerdings die Entscheidung für die Reparatur nicht nachvollziehen
Es wurde berichtet, dass Fahrzeug solle ohnehin abgestoßen werden nach wenigen Wochen, dann investiere ich doch nicht noch 10.000 DM, sondern stosse das Fahrzeug vor Ort ab,packe die Merchandise Artikel in einen Leihwagen und fahr los. Und auch wenn das eine grosse Menge an Artikeln war, hätte man auch zu der Zeit dort einen LKW oder ähnliches gefunden. Und Rückgabe im Ausland war ja auch nicht unbedingt nötig, die Spatzen hatten eine deutsche Anschrift, also kein Problem fürs ausleihen und einige grosse Verleihfirmen haben immer schon Abgabe im nächsten Standort zugelassen.
Von daher halte ich dies auch nicht für eine wahrscheinliche Variante, weil dafür nur der Aufstand mit dem Fahrzeug spricht, der aber einfach der Situation geschuldet gewesen sein kann.


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26.10.2019 um 22:22
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb am 22.10.2019:Also keinen Beleg für diese Behauptung
Ich kann dich nicht weiter ernst nehmen, du akzeptierst keine Tatsachen.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb am 23.10.2019:Erst danach gehört das verbleibende Geld, in eine private Geldbörse und kann ausgegeben werden.
Sagt mal, wisst ihr eigentlich, wovon ihr überhaupt redet?

Diese Band war auf Tour, da geht man nicht zur Bank und zahlt die Einnahmen vom Vorabend ein.
Die haben das eben so gehandhabt, dass die die Kohle eben mit sich rumschleppen.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Wenn da Einnahmen im fast fünfstelligen Bereich erzielt werden, gehen die noch in der selben Nacht in einer sogenannten "Geldbombe" in den Nachttresor der nächstgelegenen Bank und werden nicht in "zwielichtigen" Industrievierteln "spazieren" gefahren.
Ja klar, 1998 im noch wilden Osten, wo die Deutsche Bank noch im Baucontainer in der City residierte.

Der Mann war für die Merchkasse zuständig, nach dem Auftritt ging es entweder gleich ins Hotel, pennen, oder ab in die nächste Stadt. Da sucht niemand erst in den Gelben Seiten nach spärlichen Standorten von Banken, anno 1998

Ich bleibe definitiv bei meiner Vermutung, dass der von der Werkstatt auf dem nahegelegenen kriminellen Automarkt gelandet ist und um die späte Zeit was gesehen hat, was er nicht sehen sollte, geklaute Autos oder Drogen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

27.10.2019 um 13:29
Also meine Lebenserfahrung ist irgendwie eine andere...

1. Keine Werkstatt wird wohl einen „unbekannten“ Kunden das reparierte Fahrzeug in dieser Betrags-Grössenordnung „auf Rechnung rausgeben. Aus eigener Erfahrung kann man sich da entweder auf Nichtzahlung oder eben Reklamation zum Preisdrücken einstellen...

2. Das mit den Geldbomben geht vielleicht bei der Hausbank vor Ort, aber ob man das über die gesamte Republik so betreiben kann? Abgesehen davon, dass man auf Tour eher unter Zeitdruck steht und nicht noch auf Suche nach passender Bankfiliale etc. gehen kann/will.

3. Die KSpatzen sind zwar professionell, aber trotzdem noch eine sehr bodenständige Gruppe, das zeigt ja auch, dass man Verwandtschaft beschäftigt etc.
Dazu sind es natürlich Südtiroler, die sind generell ein sehr hemdsärmeliger Menschenschlag, kann mir nicht vorstellen dass die komplett nach „Lehrbuch“ agieren würden.

4. Warum kein Mietwagen? Ich denke, KHG hat sehr lange noch auf eine schnelle Reparatur gehofft (wahrscheinlich auch deutlich preiswerter). Dann hat man wohl die Behebung ein- oder mehrmals verfehlt und KHG ist dadurch natürlich sauer geworden, hat dann aber nicht mehr abbrechen wollen, nachdem man schon soviel gemacht hatte.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

29.10.2019 um 02:36
Zitat von AxelFAxelF schrieb:1. Keine Werkstatt wird wohl einen „unbekannten“ Kunden das reparierte Fahrzeug in dieser Betrags-Grössenordnung „auf Rechnung rausgeben. Aus eigener Erfahrung kann man sich da entweder auf Nichtzahlung oder eben Reklamation zum Preisdrücken einstellen...
Dem möchte ich widersprechen.

Im Jahr 2018, wurde ja ein alter umfangreicher Bericht eingestellt.

Dieser Bericht, bringt ganz klar zum Ausdruck, dass im Rahmen der Reparaturabsprache auch eine Absprache der Zahlungsmodalitäten erfolgte. Und diese lautete dahingehend, dass von der Werkstatt eine Rechnung gestellt werden sollte.

Quelle:

https://www.ff-bz.com/gesellschaft-wissen/2018-05/vor-20-jahren-ff-11-1998.html

Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht in der Lage bin, die entsprechende Stelle direkt zu verlinken.

Die Quelle liegt ausschließlich in abfotografierten Zeitungsseiten vor, nicht als bearbeitungsfähiger Text.

Die einzelnen Zeitungsseiten können unter >>>Weitere Bilder<<<, direkt unter dem Eingangstext, meines verlinkten Artikels einzeln aufgerufen werden. Es empfiehlt sich die Zeitungsseiten, auf die eigene Festplatte zu ziehen, damit man sie dort vergrößern und einfacher lesen kann.



Ich zitiere von der letzten eingestellten Seite von ff-media :
…...Mit Sicherheit ausschließen kann man nur einen Raubmord. Gross hatte in etwa 12000 DM bei sich. Aber weder Geld noch sonstige Wertgegenstände sind verschwunden. Zu klären ist in diesem Zusammenhang höchstens, weshalb er soviel Geld bei sich hatte, wo man doch in der Werkstatt vereinbart hatte, eine Rechnung für die Spatzenfirma auszustellen.
Anmerkung:

Im Bericht ist die Rede von 12000 DM und nicht wie in anderen Berichten von 7000 DM.

In einem Filmbericht, ist zu sehen wie sich in einem Geldbündel neben D-Mark, auch noch Fremdwährungen befinden ( Schilling, Lira)

Damals haben wir im Thread gemutmaßt, dass sich die 7000 auf Geldbeträge in D-Mark beziehen. Die 5000 die noch fehlen, könnte KHG in besagter Fremdwährung, umgerechnet in D-Mark, bei sich getragen haben.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

29.10.2019 um 08:25
@EDGARallanPOE

Danke erstmal für das abfotografieren/einstellen des Zeitungsartikels.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Damals haben wir im Thread gemutmaßt, dass sich die 7000 auf Geldbeträge in D-Mark beziehen. Die 5000 die noch fehlen, könnte KHG in besagter Fremdwährung, umgerechnet in D-Mark, bei sich getragen haben.
Und das könnte der Grund sein, warum dann letzendlich vereinbart wurde, eine Rechnung zu schicken und nicht in bar zu zahlen, vermute mal stark, dass die Werkstatt ausschließlich DM in bar angenommen hätte, nicht aber Fremdwährungen wie Schilling und/ oder Lira.
Wenn mit der Werkstatt diese 10.000DM als Pauschalpreis ausgemacht wurden, fehlten KHG 3.000DM, um den Betrag in bar bezahlen zu können.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

29.10.2019 um 13:58
@EDGARallanPOE
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Dieser Bericht, bringt ganz klar zum Ausdruck, dass im Rahmen der Reparaturabsprache auch eine Absprache der Zahlungsmodalitäten erfolgte. Und diese lautete dahingehend, dass von der Werkstatt eine Rechnung gestellt werden sollte.
In einem Filmbeitrag berichtet AG, der Bruder von KHG, dass sein Bruder mit der Werkstatt verhandeln wollte, was die Reperaturkosten angeht.
Von einer Rechnung wird nichts erwähnt.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

29.10.2019 um 20:24
Zitat von AxelFAxelF schrieb:1. Keine Werkstatt wird wohl einen „unbekannten“ Kunden das reparierte Fahrzeug in dieser Betrags-Grössenordnung „auf Rechnung rausgeben. Aus eigener Erfahrung kann man sich da entweder auf Nichtzahlung oder eben Reklamation zum Preisdrücken einstellen...
Aus eigener Erfahrung: Manche Werkstätten machen das auch bei bekannten Kunden, ohne das es vorher irgendwelche Probleme gegeben hat, hat mich mal tierisch aufgeregt. Ich habe dann die Werkstatt gewechselt unter anderem deshalb.

Allerdings scheint das in diesem Fall wirklich so gewesen zu sein.

Ich verstehe die ganze Sache mit dem Transporter sowieso nicht.


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29.10.2019 um 20:44
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Ich kann dich nicht weiter ernst nehmen, du akzeptierst keine Tatsachen.
Sicher akzeptiere ich Fakten wenn es welche gibt.
Zitat von AxelFAxelF schrieb:Das mit den Geldbomben geht vielleicht bei der Hausbank vor Ort, aber ob man das über die gesamte Republik so betreiben kann? Abgesehen davon, dass man auf Tour eher unter Zeitdruck steht und nicht noch auf Suche nach passender Bankfiliale etc. gehen kann/will.
Dafür hat man doch einen Manager.
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Versicherung für die Einnahmen einer ganzen Tournee bei Diebstahl aufkommen würde. Das Risiko eines Überfalls wäre enorm, und man würde sicherlich dann öfter von sowas lesen. Sicher gibt's auch für solche Unternehmen Lösungen bei Banken, bei Postkonten geht das eh Bundesweit.


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