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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

342 Beiträge, Schlüsselwörter: Lokführer Verschwunden Berlin
clubmaster
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

09.10.2013 um 11:55
@mittesu,

richtig, der Fall war von Anfang an in der Verbrechenskatagorie der Polizei, was ungewöhnlich ist. Die Polizei wird auch davon ausgehen dass bei einem Verbrechen sich Täter und Opfer nicht kannten, das macht die Ermittlungen natürlich auch sehr schwierig.


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kopischke
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

09.10.2013 um 14:05
Rakete04 schrieb:Ich denke mir, dass ja auch
der Unfallfahrer unter Schock steht und nicht schlagartig reagiert um alle
Spuren zu beseitigen.
Doch gerade unter Schock stehend werden einige ganz schnell die Spuren nach einem Unfall, noch dazu tödlich ausgehend beseitigen.

@mittesu

Wieso haben die Hunde nicht angeschlagen? Wieso kommt man darauf er hätte Selbstmord begangen, das passt doch alles nicht zu dem Fall, sicher hat er auch keinen Abschiedsbrief geschrieben.

Sobald Du mehr weißt lass es uns bitte wissen.

Danke.


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clubmaster
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

09.10.2013 um 14:29
kopischke schrieb:Doch gerade unter Schock stehend werden einige ganz schnell die Spuren nach einem Unfall, noch dazu tödlich ausgehend beseitigen.
Sehe ich auch so, zumal vermutlich sogar 2 Leute in einem Unfall PKW oder LKW gesessen haben könnten. Die dürften auch nicht sofort gewußt haben wie weiter, nur eben erstmal den Herrn Lorenz + Fahrrad einladen und weg. Die standen wohl vor der Wahl als einzige Zeugen des Unfalls selber Polizei + RTW anrufen zu müssen, oder eben das "anders zu klären"...

Ich könnte mir gut vorstellen dass je unbemerkter und des Nachtens so etwas passiert in gleichem Grad die Bereitschaft wächst Unfallflucht zu begehen, oder den Unfall komplett zu vertuschen. Bei Herr Lorenz sind "nur mit Fahrrad" unterwegs und späte Nachtstunde leider gleich 2 Faktoren die da zutreffen würden.


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09.10.2013 um 14:36
Einen Abschiedsbrief hat es definitiv nicht gegeben, das weiß ich. (Theoretisch könnte er natürlich einen bei sich haben, aber das lass ich jetzt mal außen vor.)


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

09.10.2013 um 20:42
Da es uns hinsichtlich, auf Grund von persönlichen Hintergrundwissen mangelt,
hat zweifellos, eine möglicherweise Unfall-Theorie, oberste Priorität...

Realistisch indes sehr nebulös...weil die meisten Unfallverursacher, Fahrerflucht begehen,
falls sie definitiv davon überzeugt sind, unerkannt als mögliche Täter, zu entkommen...

Exakt, um 23.49 Uhr, wurde an einer frequentierten Kreuzung/Plauener/Rhinstraße
in Berlin lokalisiert, dass sein dienstliches Mobiltelefon, irgendwie in einer Funkzelle deaktiviert
wurde..

Merkwürdig. Raubüberfall? Schwerlich anzunehmen....


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clubmaster
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

10.10.2013 um 00:16
Vernazza2013 schrieb:Da es uns hinsichtlich, auf Grund von persönlichen Hintergrundwissen mangelt,
hat zweifellos, eine möglicherweise Unfall-Theorie, oberste Priorität...

Realistisch indes sehr nebulös...weil die meisten Unfallverursacher, Fahrerflucht begehen,
falls sie definitiv davon überzeugt sind, unerkannt als mögliche Täter, zu entkommen...

Exakt, um 23.49 Uhr, wurde an einer frequentierten Kreuzung/Plauener/Rhinstraße
in Berlin lokalisiert, dass sein dienstliches Mobiltelefon, irgendwie in einer Funkzelle deaktiviert
wurde..

Merkwürdig. Raubüberfall? Schwerlich anzunehmen....
Ja, Raubüberfall ist nur schwer vorstellbar, bei völliger Unklarheit über dem was KL bei sich trägt und seiner Größe macht das wenig Sinn, dann hätten auch noch Fahrrad + Person verbracht worden sein müssen.

Zur Unfallflucht, da sind späte Stunde und Gefährt (Rad) leider beides negativ für KL und eher positiv für einen Unfallgegner.


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

10.10.2013 um 22:54
@clubmaster
Zur Unfallflucht, da sind späte Stunde und Gefährt (Rad) leider beides negativ für KL und eher positiv für einen Unfallgegner.

Ein potenzieller Unfallgegner, falls sich überhaupt eine Kollision mit Herrn Lorenz,
an dieser Kreuzung Plauener-/Rhinstraße mit Herrn Lorenz ereignete,
hätte primär unter massiven Druck gestanden, da er doch nicht wissen konnte,
ob das "Geschehen" von etwaigen Augenzeugen ad hoc oder
von nachfolgenden Fahrzeuglenkern beobachtet wurde...


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15.10.2013 um 23:28
kopischke schrieb am 09.10.2013:Wieso haben die Hunde nicht angeschlagen?
Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut des Beamten erinnern, aber für die Hunde war es wohl irgendwie problematisch, die Spur von Herrn Lorenz zu verfolgen. Er wies dann noch darauf hin, dass es um die Hautschuppen gehe, die jeder Mensch ständig und überall verliert.
Vielleicht ist es dann ein Problem mit der Spur, wenn jemand gut eingepackt (bei dem Wetter trug er auf dem Rad ja bestimmt Handschuhe, Schal und Mütze) auf dem Fahrrad fährt, und das auch noch sehr schnell...?
Ich weiß es leider nicht.
kopischke schrieb am 09.10.2013:Wieso kommt man darauf er hätte Selbstmord begangen, das passt doch alles nicht zu dem Fall, sicher hat er auch keinen Abschiedsbrief geschrieben.
Einerseits wohl im Ausschlussverfahren. Es haben sich ja trotz umfangreicher Ermittlung unmittelbar nach seinem Verschwinden überhaupt keine Anzeichen für ein Verbrechen oder ein Unfallgeschehen ergeben. Und auch die Möglichkeit, er könnte sich freiwillig abgesetzt haben, wurde durch die Ermittlungen ausgeschlossen (also gehe ich mal davon aus, dass es keine Kontobewegungen mehr gab etc.).
Ob es andererseits Hinweise auf Depressionen, persönliche Probleme ö.ä. gab, weiß ich nicht. Jedenfalls nichts eindeutiges, und er hat wohl auch keine Andeutung gemacht. Und, wie ich ja schon geschrieben habe, auch keinen Abschiedsbrief hinterlassen.

Irgendwann wird man ihn hoffentlich finden und wissen, was passiert ist.


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Sherlox
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

16.10.2013 um 00:12
...die Nachricht gab mir auch schon zu denken. Der Verschwundene scheint ein sportlicher Mann zu sein, über 1,90 m groß. Solche Leute werden eigentlich seltener Opfer...
Seltener schon vielleicht doch selbst ein durchtrainierter Hühne oder Muskelprotz kann gegen einen bewaffneten Mann (Pistole) sehr wenig machen!


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

16.10.2013 um 14:31
Wenn man die aktuelle Statistik hinsichtlich Unfälle von Radfahrern in Berlin sieht,
könnte man sich durchaus vorstellen, dass Herr Lorenz in einen similären ungewollten Vorgang
verwickelt wurde..



Alarmierende Zahlen
Berlin: Das Risiko radelt mit
Von GERHARD LEHRKE-15-10-2013-BK

Radfahrer und Kinder leben im hauptstädtischen Straßenverkehr gefährlich – besonders bei den Radfahrern sitzt oft der Tod auf dem Gepäckständer. Das 2004 ausgegebene Ziel, die Zahl der schwer und tödlich verletzten Verletzten bis 2010 um ein Drittel zu senken, wurde noch 2012 deutlich verfehlt. Die Zahl der Schwerverletzten steigt sogar wieder.

Das sind Ergebnisse des Verkehrssicherheitsberichts 2013 der Senatsverkehrverwaltung.

Zwar sinkt die Zahl der Todesopfer im Berliner Straßenverkehr (2011: 54; 2012: 42), bei den Radlern stieg in den beiden Jahren aber von elf auf 15. Die Zahl der Verletzten ist aber nach deutlichem Rückgang hochgeschnellt: Waren es 2010 „niedrige“ 15.000 (davon 1700 schwer Verletzte), mussten 2012 fast 17.000 registriert werden, davon 2050 schwer Verletzte. Bei den schwer Verletzten gab es seit 2004 einen Trend, nach dem die Zahl der betroffenen Fußgänger um elf Prozent, die der Autofahrer um sechs Prozent schrumpfte - aber einen Zuwachs von 18 Prozent bei Radlern.

Obwohl die Zahl der verunglückten Kinder in der Summe zurückgeht, es 2011 keinen und 2012 „nur“ einen Toten gab, bleiben die Ergebnisse gerade bei Schulkindern (als Fußgänger) erschreckend: Bei den Sechs- bis Zehnjährigen gab es 149 Verunglückte auf 100.000 Kinder (davon 37 schwer Verletzte), bei den Elf- bis 14-Jährigen lagen die Zahlen bei 143 und 38.

So hohe Werte gab es in keiner anderen Altersgruppe. Sind Elf- bis 14-Jährige auf dem Rad unterwegs, stellen sie von den Jugendlichen die größte Zahl der Verunglückten. Bei den Kindern (als Fußgänger) gab es die meisten Unfälle, weil sie beim Überqueren der Straße einen Fehler machten oder plötzlich z. B. hinter parkenden Autos hervortraten.

Bei den Radlern kommt es meistens zu Unfällen an Kreuzungen und beim Einbiegen – entweder durch eigene Fehler oder durch Fehler von Autofahrern. Weiterhin gibt es viele Unfälle wegen Fahrens auf dem Gehweg oder z. B. gegen die Fahrtrichtung auf Radwegen.

Stefan Gelbhaar, Grünen-Verkehrsexperte im Abgeordnetenhaus, fordert gerade wegen der vielen verletzten Schulkinder mehr Zebrastreifen an Schulen und „Gehweg-Vorstreckungen“: Verbreiterungen der Fußwege, so dass die Kinder an den Bordstein treten können, um die Straße zu überblicken, und trotzdem noch auf sicherem Terrain sind.

Gelbhaar rechnet es den Grünen an, dass die Koalition hier vom Senat geplante Kürzungen im kommenden Haushalt (von 1,3 auf eine Million Euro pro Jahr) wieder rückgängig machte. Für die Radler müssten mehr Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen her: „Wer sich sieht, fährt sich nicht um.“ Auch hier habe man erfolgreich Kürzungspläne des Senats verhindert.

Harald Wolf, der verkehrspolitische Sprecher der Linken im Abgeordnetenhaus, zieht aus dem Bericht diese Lehre: „Es sollte es in Tempo 30-Zonen mehr Geschwindigkeitskontrollen geben und der Ausbau von weiteren Tempo 30-Zonen muss geprüft werden.“

Der Senat setzt auf eine Fortsetzung seiner bislang geplanten Maßnahmen, deren Erweiterung die Opposition verlangt, weitere Kampagnen und mehr Geschwindigkeitskontrollen.


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18.10.2013 um 13:32
@Vernazza2013
Was denkst Du denn, wo sich Herr Lorenz, sein Fahrrad und persönliche Gegenstände heute befinden? Würde mich mal interessieren.


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

18.10.2013 um 14:24
@mittesu
Möglicherweise könnte er sein persönliches Umfeld freiwillig verlassen haben.
Dagegen spricht, dass die zuständigen Ermittler seine "Lebensumwelt" extensiv exploriert haben
und diesbezüglich keine Verdachtsgründe ermitteln konnten..

Hinweise auf ein bestehendes Suizidrisiko sind gleichermaßen nicht bekannt gewesen.

Eigenartig ist, dass der letzte Funkkontakt an einer "verkehrsreichen" Querung
um exakt 23:49 Uhr "abrupt" abbrach..

Warum gerade an dieser Stelle?'

War Herr Lorenz mit seinem Fahrrad "rasant" unterwegs und geriet dadurch
in einen verschuldeten oder nicht selbst verursachten Verkehrsunfall?

Anderenfalls könnte er mit seiner gesamten "Ausrüstung" aus eigenem freien
Willen oder unter Zwang in ein geeignetes Fahrzeug eingestiegen sein.

Ein Raubüberfall? Irgendwie nicht "passend zugeschnitten" an jenem Ort,
der keine ungestörte Tatausführung ermöglicht.


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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

20.10.2013 um 20:37
@Vernazza2013

Nur mal angenommen, es hätte einen Unfall gegeben, der Unfallverursacher hätte KL und das Fahrrad eingeladen, niemand hätte was gesehen.
Wo könnte jemand KL hingebracht haben?


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

20.10.2013 um 21:23
@mittesu
Wo könnte jemand KL hingebracht haben?

Möglicherweise an eine Stelle, die dem "Unfallgegner" vertraut sein könnte
und selten "frequentiert" wird..falls es sich tatsächlich realistisch zugetragen haben sollte...

Ungewiss ist jedoch bis zum heutigen Datum,
ob Herr Lorenz infolge eines ungewolltes Ereignis im Straßenverkehr,
einen physischen Schaden durchlebte und unverzüglich
von einem mental erschütterungsfesten "Fahrzeuglenker"
ohne Augenzeugen vom "Tatort" unverzüglich fortgebracht wurde...


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20.10.2013 um 22:34
Naja schon klar - keiner weiß, was da passiert ist.
Und ich sage es gerne nochmal: ich glaube nicht, dass es einen Unfall gegeben hat. Und erst recht nicht, dass der Unfallverursacher KL, das Fahrrad und seine persönlichen Gegenstände mitgenommen hat, ohne von jemandem gesehen zu werden. Keine Augenzeugen beim Unfall, keine Zeugen die das Einladen beobachten (und einen bewusstlosen Schwerstverletzten oder sogar einen Toten ins Auto zu hieven ist nicht gerade ohne, und dann auch noch das Rad, danach Absuchen der Straße ob nichts liegen geblieben ist etc.), keine Unfallspuren auf der Straße...das ist für mich so dermaßen unwahrscheinlich, dass ich einfach nicht glaube, dass es so passiert ist.
Und nicht zuletzt müsste derjenige auch noch einen sehr gut versteckten Platz zur Ablage gewählt haben.


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Vernazza2013
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

21.10.2013 um 20:02
@mittesu
ich glaube nicht, dass es einen Unfall gegeben hat.

Subjektiv überzeugt mich ein Unfalltod am Freitag, den 15.02.2013 ebenso nicht.


Das Privatleben von diesem Lokomotivführer erweckt aufgrund der Berichterstattung
nicht den Anschein, dass es möglicherweise aus den Fugen geraten ist.

Er erledigte sehr ordentlich seinen Dienst und hatte vermutlich auch
keine posttraumatische Belastungsstörungen
(durch unverschuldete Personenschäden(Suizide) im Schienenverkehr).

Informativ wäre es zusätzlich dienlich, inwiefern Herr Lorenz seiner beruflichen Arbeit
als Eisenbahnfahrzeugführer, insbesondere am Wochenende vom 16.02./17.02.2013 nachgehen musste, oder diesbezüglich "days off duty" (dienstfreie Tage) hatte.

Nicht ausgeschlossen, dass er auf seiner Heimfahrt maskulinen Bekanntschaften
begegnete, die ihn zu einer Stelle auf einen "drink" einluden..


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clubmaster
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

21.10.2013 um 20:27
[
Vernazza2013 schrieb:ich glaube nicht, dass es einen Unfall gegeben hat.

Subjektiv überzeugt mich ein Unfalltod am Freitag, den 15.02.2013 ebenso nicht.


Das Privatleben von diesem Lokomotivführer erweckt aufgrund der Berichterstattung
nicht den Anschein, dass es möglicherweise aus den Fugen geraten ist.

Er erledigte sehr ordentlich seinen Dienst und hatte vermutlich auch
keine posttraumatische Belastungsstörungen
(durch unverschuldete Personenschäden(Suizide) im Schienenverkehr).

Informativ wäre es zusätzlich dienlich, inwiefern Herr Lorenz seiner beruflichen Arbeit
als Eisenbahnfahrzeugführer, insbesondere am Wochenende vom 16.02./17.02.2013 nachgehen musste, oder diesbezüglich "days off duty" (dienstfreie Tage) hatte.

Nicht ausgeschlossen, dass er auf seiner Heimfahrt maskulinen Bekanntschaften
begegnete, die ihn zu einer Stelle auf einen "drink" einluden..
Warum sollte KL mit irgendwelchen Leuten "einen Trinken" gehen? Da hätte er doch zu Hause Bescheid gegeben und dieses "ach ich begehe heute auf dem Heimweg mal Suizid" kann mich ebenfalls nicht überzeugen. Bei einem Unfall so spät nachts stehen die Chancen mind. 50:50 (wenn nicht gar höher), dass keiner was mitkriegt.


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clubmaster
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Berliner Lokführer 2 1/2 Jahre vermisst: Nun tot aufgefunden. Verbrechen?

21.10.2013 um 20:33
mittesu schrieb:Naja schon klar - keiner weiß, was da passiert ist.
Und ich sage es gerne nochmal: ich glaube nicht, dass es einen Unfall gegeben hat. Und erst recht nicht, dass der Unfallverursacher KL, das Fahrrad und seine persönlichen Gegenstände mitgenommen hat, ohne von jemandem gesehen zu werden. Keine Augenzeugen beim Unfall, keine Zeugen die das Einladen beobachten (und einen bewusstlosen Schwerstverletzten oder sogar einen Toten ins Auto zu hieven ist nicht gerade ohne, und dann auch noch das Rad, danach Absuchen der Straße ob nichts liegen geblieben ist etc.), keine Unfallspuren auf der Straße...das ist für mich so dermaßen unwahrscheinlich, dass ich einfach nicht glaube, dass es so passiert ist.
Und nicht zuletzt müsste derjenige auch noch einen sehr gut versteckten Platz zur Ablage gewählt haben.
Alles was du verneinst, würde ich bejahen. In der Abwägung gibt es mind. 3-4 handfeste Gründe die einen Unfallgegner davon überzeugt haben könnten, den KL und sein Rad erstmal mitzunehmen, anstatt den Unfall zu melden. Er hätte auch nach dem Einladen noch in ein Krankenhaus fahren können, evtl. waren es mind. 2 Personen im Wagen die dann diskutiert haben, erstmal weg vom Unfallort jedenfalls.


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Vernazza2013
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21.10.2013 um 21:13
@clubmaster
Abhauen! Ganz schnell! Rasch ein hektischer Blick in die nähere Umgebung. Kein Zeuge zu sehen? Dann nichts wie weg. Der Fluchtreflex setzt zuverlässig ein. Er steckt tief in uns drin. Vermutlich ein Überbleibsel aus grauen Vorzeiten der menschlichen Entwicklungsgeschichte.

Die Reaktion "Mich kriegt keiner" ist überraschend weit verbreitet in Deutschland. Gerade im Straßenverkehr geben immer mehr Menschen ihrem Instinkt nach – und nach einem Unfall Gas. Nach Schätzungen des Auto Club Europa begehen jedes Jahr mehr als 500.000 Autofahrer Unfallflucht. Tendenz steigend.

Fahrerflucht ist ein alltägliches Delikt. Doch unter dem Begriff wird viel zusammengefasst, was von der Dimension kaum zusammen gehört: Für Parkrempler gilt Paragraf 142 des Strafgesetzbuches genauso, wie für einen Horrorcrash mit Toten. Im schlechtesten Fall gibt es sieben Punkte, eine Gefängnis- oder Geldstrafe und in der Regel wird der Führerschein eingezogen. Bei Bagatellschäden, die etwa 90 Prozent ausmachen, hat die Staatsanwaltschaft allerdings einen Ermessenspielraum bis hin zur Einstellung des Verfahrens.

Bernhard Schlag, Professor für Verkehrswissenschaften an der Technischen Universität Dresden, erklärt solche mentalen Aussetzer so: "In Notlagen reagiert der Mensch, vereinfacht gesprochen, entweder mit Kampf oder mit Flucht. Das sind Stresssituationen, in denen der Verstand oft in den Hintergrund tritt. Vor allem, wenn noch Panik hinzukommt."

Oft hauen die Leute nur deshalb ab, weil sie andernfalls fürchten müssen, dass ihr Schadenfreiheitsrabatt der Autoversicherung hoch gestuft wird. Ganz vorne in der Skala der Gründe, sich unerkannt aus dem Staub zu machen, stehen jedoch Drogen und Alkohol am Steuer.

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse geben Anlass zu der Vermutung, dass die Beschuldigten manchmal tatsächlich nichts gemerkt haben.


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21.10.2013 um 21:51
Vernazza2013 schrieb:Abhauen! Ganz schnell! Rasch ein hektischer Blick in die nähere Umgebung. Kein Zeuge zu sehen? Dann nichts wie weg. Der Fluchtreflex setzt zuverlässig ein. Er steckt tief in uns drin. Vermutlich ein Überbleibsel aus grauen Vorzeiten der menschlichen Entwicklungsgeschichte.
Zumindest steigt diese Bereitschaft drastisch an, wenn bestimmte Umstände begünstigend hinzukommen und das wäre in dem Falle eben leider die Nachtstunde und dass der Unfallgegner "nur" ein Fahrrad hat. KL war zudem allein, auch das begünstigt dieses Verhalten.

Verstehe nicht wie dieses extrem begünstigendes Dreieck aus dunkler Nacht, Fahrrad statt PKW und einen völlig auf sich gestellten KL hier einige die Fahrerflucht so kategorisch ablehnen lassen.


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Vernazza2013
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21.10.2013 um 22:17
@clubmaster
Wir wissen doch "stichdunkel" überhaupt nicht,
welcher "Fahrzeuglenker", mental derartig erschütterungsfest war,
und zusätzlich nach den Gesichtspunkten der Medizin, feststellte,
dass sichere Todeszeichen vorlagen...


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clubmaster
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22.10.2013 um 13:02
Vernazza2013 schrieb:Wir wissen doch "stichdunkel" überhaupt nicht,
welcher "Fahrzeuglenker", mental derartig erschütterungsfest war,
und zusätzlich nach den Gesichtspunkten der Medizin, feststellte,
dass sichere Todeszeichen vorlagen...
Warum sollte ein Unfallopfer kurz nach einem Unfall "sichere Todeszeichen" aufweisen müssen? Erschließt sich mir jetzt nicht. Und kurz vor Mitternacht ist eben stockdunkel und nicht taghell, die Stadt wird nicht jede kleine Kreuzung voll ausleuchten lassen, ortskundige können bestimmt genau sagen wie da sie Beleuchtungsverhältnisse um Mitternacht sind.


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23.10.2013 um 21:59
Hallo zusammen...

ich habe mir nun schon öfters Gedanken zu diesem Fall gemacht.

Was mir auffiel ist der Umstand, dass angenommen wird, es sei an jener Kreuzung etwas passiert. Könnte es nicht sein, dass viel früher etwas passierte?
Im Video von " Täter, Opfer, Polizei" ist die Rede davon, dass er um ca. 23.40 zu Hause erwartet wurde, traf dort aber zu der Zeit nicht ein.
Es könnte daher sein, dass viel früher etwas passierte u. von einem möglichen Unfallverursacher das Handy erst an jener Kreuzung um 23.49 ausgeschaltet wurde.


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23.10.2013 um 22:11
Wieviele Minuten hätte Hr. Lorenz von jener Kreuzung aus noch nach Hause gehabt?
Ich meine, es muss irgend etwas passiert sein, weil es sich zeitmässig schon gar nicht ausgeht, da er gegen 23.40 bereits zu Hause erwartet wurde.


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24.10.2013 um 09:07
Muss sich denn wirklich zwingend ein Unfall ereignet haben? Ich hab irgendwie immer wieder den Gedanken, dass er freiwillig nicht nach Hause ist. Es gibt keine Anhaltspunkte für einen Unfall oder Straftat.


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