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Gedichte: Tragik

2.541 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Lyrik, Poesie, Melancholie, Tragik

Gedichte: Tragik

06.02.2018 um 20:53
Stille Tränen

Stille Tränen geweint
Still und mit sich allein,
still und stumm, doch ihr Herz schreit,
still und stumm, viele heißeTränen gweint.

Blutend ihr Herz, ihre Seele krank,
Wortlos starrt sie auf die gegenüber liegende Wand,
fest verschlossen ihr Mund,
und sie bleibt lieber stumm,
frißt alles in sich hinein,
und bleibt mit ihren Schmerz und ihrer Sehnsucht allein.

Schnerz und Sehnsucht, das jemand sie versteht,
Schmerz und Sehnsucht, das jemand in ihre Augen sieht,
die ausgebrannt sind und leer
und ,von Hoffnungslosigkeit gequält
doch weinen kann und will sie nicht sie nicht mehr.

Dunkel und grau ihr die Welt erscheint,
sie möchte so gern ein Kind der Sonne sein,
sie starrt auf die Wand
stumm und leer,
ausgebrannt, nur eine Hülle, mehr ist sie nicht mehr.

Eine Hand die ihre hält,
die sie auffängt, wenn sie zu fallen droht,
in den Abgund der vor ihr liegt,
schwarz und undendlich und so tief,
und nun rinnen unbemerkt Tränen über ihr Gesicht,
der Abgrund lockt, "komm füchte Dich nicht",
hier findest Du Deine Ruh, mache einfach deine Augen zu,
Deine Tränen verwandel ich in blutende Rubinen,
komm zu mir hier findest Du Frieden.

Stille Tränen geweint
Still und mit sich allein,
sill und stumm, doch ihr Herz schreit,
still und stumm, sie keine Träne mehr weint.
Die Augen geschlossen, und während sie fliegt,
liegt ein Lächeln auf ihrem Gesicht.


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Indina
ehemaliges Mitglied

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Gedichte: Tragik

24.05.2018 um 11:38
Danke @Sharasa sehr schöne Gedichte!


Mascha Kaléko – „Blatt im Wind“ aus dem Gedichtband „In meinen Träumen läutet es Sturm“

BLATT IM WIND

Lass mich das Pochen deines Herzens spüren,
Dass ich nicht höre, wie das meine schlägt.
Tu vor mir auf all die geheimen Türen
Da sich ein Riegel vor die meinen legt.
Ich kann es, Liebster, nicht im Wort bekennen,
Und meine Tränen bleiben ungeweint,
Die Macht, die uns von Anbeginn vereint,
Wird uns am letzten aller Tage trennen.
All meinen Schmerz ertränke ich in Küssen.
All mein Geheimnis trag ich wie ein Kind.
Ich bin ein Blatt, zu früh vom Baum gerissen.
Ob alle Liebenden so einsam sind?


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Silence70
ehemaliges Mitglied

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Gedichte: Tragik

08.06.2018 um 14:35

Alptraum

Die Kinder der Nacht sind schon erwacht
und haben sich auf ihren Weg gemacht
Sie tanzen ihren Reigen...
wiegen sich in Blättern und Zweigen.


Sie kriechen hervor aus düsterem Reich..
erloschen ist jede Hoffnung so gleich.
Sie greifen nach mir und tragen mich fort
an einen fernen dunklen Ort.


Dorthin wo ich am Abgrund stand
nie wieder Schlaf noch Ruhe fand..
Ins Alptraum Land.



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BenZiehn
ehemaliges Mitglied

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Gedichte: Tragik

27.11.2018 um 04:52
Kleines Solo Erich Kästner

Einsam bist du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine. Kennst das Leben.
Weißt Bescheid. Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier. Ist immer dort.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben. Musst erfahren,
dass es nicht die Liebe ist ...
Bist sogar im Kuss alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe. Findest keine.
Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.


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