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Gedichte: Tragik

2.632 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Lyrik, Poesie, Melancholie, Tragik

Gedichte: Tragik

07.05.2020 um 11:08
Sekundenzeiger

daß ich als ich
eins und zwei ist
daß ich als ich
drei und vier ist
daß ich als ich
wieviel zeigt sie
daß ich als ich
tickt und tackt sie
daß ich als ich
fünf und sechs ist
daß ich als ich
sieben acht ist
daß ich als ich
wenn sie steht sie
daß ich als ich
wenn sie geht sie
daß ich als ich
neun und zehn ist
daß ich als ich
elf und zwölf ist.


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Gedichte: Tragik

08.05.2020 um 10:15
Er:
"Sag, liebst du mich?"

Sie:
"Ach wie schön es mit dir ist
und auch wie du mich küsst.
Ich bin so selig und so heiter
hoffentlich geht das für immer weiter."

Er:
"ich will fragen ob du mich liebst?"

Sie:
"Noch nie hat man mich so berührt,
mich ins Glücke gar entführt.
Du bist so einzig und ganz fest mein,
für immer soll es sein!"

Er:
"Du sollst mir sagen ob du mich liebst?!!!"

Sie:
"Deine Hände mich fest tragen,
wir haben uns immer was zu sagen.
Du bist so Schön und auch so Weise,
mit dir unendlich ich reise."

Er:
"SAG MIR JETZT, dass du mich liebst!!!"

Sie:
"es strahlt um uns wie tausend Sonnen,
ich bin dir ewig wohlgesonn'.
Deine Augen sind wie ein Meer
und führen mich immer wieder her."

Er:
"Liebe mich, sonst gehe ich!!!"

Sie:
Ich könnte schweben über aller Boden,
du hast mich fest eingesogen.
Im Kopfe tanz ich unser Lied,
auf das es uns für immer gibt."

Er:
"Du bist fähig zu lieben, nicht!!"

Sie:
"Dein Antlitz ist fast gottesgleich,
der schönste Frosch im Gartenteich.
Du und Ich, man glaubt es kaum
entsprungen einem Märchentraum."

Er:
"Es ist aus, verlass mein Haus, such dir einen andren aus!!! Dein Blablabla tut mich gar stören, dass du mich liebst, wollte ich hören!!!"

Sie:
"mein Schatz, es ist zwischen uns perfekt,
bitte stoße mich nicht weg.
In 1000 Wörtern, steht was ich empfinde
und du machst mich zur Sünde?"

Er:
"Wenn du nicht lieben kannst, verzichte ich auf dich ewig Ganz. Geh kränken einen andern, wie die Wanderhure wandern!!!!"

Sie:
"meine Tränen brennen tief wie Seife,
weisst du was ich nicht begreife?
Das ich dich Liebe und es dir sage
.... auch ohne deine Frage!"

Er:
"Das ist Mandy, meine Neue. Pack jetzt schneller und geh in Reue! Mandy liebt mich und sagt es laut"

Sie:
"Und den anderen sagt sie's auch"

Er:
"Das ist egal, sie hat den Mut mich Löwen zu bekehren - ich werde sie nun ehren"

Sie? Sie geht.
Hat sowas oft erlebt.
Das Märchen ist nun zu Ende
nahm, nicht wahr, ne traurige Wende?


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Gedichte: Tragik

08.05.2020 um 10:18
@Stonechen
Wenn ein Mann es nicht begreift, das die Frau so sagt, dass sie ihn liebt,
Und er aufgrund dessen sie verlässt, hat er sie nicht verdient.


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Gedichte: Tragik

08.05.2020 um 10:31
@Avantega

Ja aber mein Gedicht soll nicht nur 2 Personen beschreiben sondern mehr das Thema "falsch verstandene Liebe" generell.
Ihm ging es nie darum geliebt zu werden, er wollte einfach kurz und knapp hören das er toll ist und geliebt wird - zu tiefgreifende Liebe ist er garnicht fähig, das überfordert ihn und das möchte er nicht.
Dann lieber eine dumme neue Mandy, die ihm einfach dümmlich das Gefühl zukommen lässt, was er möchte.

Gesellschaftlich ist diese falsche Liebe oft verbreitet, weils einfacher ist und die Menschen nicht zwingt sich genauer mit ihren Gefühlen auseinander zu setzen.
Viel Schein und ganz wenig Sein :)


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Gedichte: Tragik

08.05.2020 um 10:33
Stonechen schrieb:Ihm ging es nie darum geliebt zu werden, er wollte einfach kurz und knapp hören das er toll ist und geliebt wird - zu tiefgreifende Liebe ist er garnicht fähig, das überfordert ihn und das möchte er nicht.
Ich dachte eher, es geht um Missverständliche Kommunikation, aber so ergibt es auch sinn.


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Gedichte: Tragik

08.05.2020 um 10:37
@Avantega

Und wenn du es so lesen möchtest ist es auch nicht falsch :)
Das was es in dir auslöst, macht es erst richtig - jeder so wie ER es liest :)
Ich habe extra viele Zwischenzeilen gelassen um der Interpretation nicht eine bestimmte Richtung aufzuzwängen.


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09.05.2020 um 12:08
Der Träumer
Rainer Maria Rilke

Es war ein Traum in meiner Seele tief.
Ich horchte auf den holden Traum:
ich schlief.
Just ging ein Glück vorüber, als ich schlief,
und wie ich träumte, hört ich nicht:
es rief.

Träume scheinen mir wie Orchideen. -
So wie jene sind sie bunt und reich.
Aus dem Riesenstamm der Lebenssäfte
ziehn sie just wie jene ihre Kräfte,
brüsten sich mit dem ersaugten Blute,
freuen in der flüchtigen Minute,
in der nächsten sind sie tot und bleich. -
Und wenn Welten oben leise gehen,
fühlst dus dann nicht wie von Düften wehen?
Träume scheinen mir wie Orchideen. -

Youtube: RAINER MARIA RILKE - DER TRÄUMER


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Gedichte: Tragik

09.05.2020 um 14:14
suchen wissen

ich was suchen
ich nicht wissen was suchen
ich nicht wissen wie wissen was suchen
ich suchen wie wissen was suchen

ich wissen was suchen
ich suchen wie wissen was suchen
ich wissen ich suchen wie wissen was suchen
ich was wissen


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Gedichte: Tragik

09.05.2020 um 14:19
blumenbein

ich sein blumenbein
du nicht verstehen
ich sein blumenbein
bein ich sein für blumen

ich nicht sein stiel
ich nicht sein stengel
ich nicht sein wurzel
ich nicht sein lilienengel

ich sein ein stehn
ich sein ein gehn
ich sein ein hinsetzen
ich sein ein liegen zum letzten

ich sein blumenbein
du nicht verstehen
ich sein blumenbein
bein ich sein für blumengehn


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Gedichte: Tragik

09.05.2020 um 14:49
Kippe an,
ein erster Satz ein tiefer Zug
ein zweiter Satz ein tiefer Zug
ein dritter Satz ein tiefer Zug
abaschen
ein tiefer Zug ein vierter Satz
ein tiefer Zug ein fünfter Satz
ein tiefer Zug ein sechster Satz
abaschen
ein siebter Satz ein tiefer Zug
ein achter Satz ein tiefer Zug
ein... bah Filter geraucht


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09.05.2020 um 15:39
Frankensteins Monsters letzter Ausweg.

Ich bin eine Kreatur,
Meine Existenz ist wieder der Natur,
Gefangen werde ich hier in einem Käfig,
Denn für draußen bin ich zu hässlich.

Ich darf nicht von draußen Träumen,
Wenn ich das tu, kann sich nur die Wut Aufbäumen,
Meinen erschaffer will ich erwürgen,
Er bringt mich nur zum erzürnen.

Mitleid gibt es kaum für ein Monster wie mich,
Denn jeder Zivilierte Mensch findet mich wiederlich,
Ich bin ein Opfer von Folter,
Wann werde ich sein ein Toter.

Die Rache ist mein,
Ich breche aus und werfe nicht nur mit einem Stein,
Wann kommt der Tag der Rache,
Du wirst mich fürchten wie einen Drachen,
Diese Rache ist gerecht,
Ich unterscheide nicht nach Hautfarbe, Religion oder Geschlecht,
Rache oh du süße Rache werd mein Freund,
Denn von dir hab ich so oft geträumt.


Die schlinge wird sich um euren Hals ziehen,
Für euch ist es qual und für mich ist es wie Spielen,
Habe ich gnade so ballere ich nur auf euch,
Ich bin so mächtig und hab soviel Kraft drauf wie Zeus.

Ihr habt mich erschaffen und jetzt zahlt ihr den Preis,
Ich geb euch das was ihr mir gab, eine menge Leid,
Passt auf, das ihr nicht euer Gesicht noch verliert,
Oder dass euch meine Flucht euer leben verdirbt.

Verloren seid ihr so wie ich,
Ich bin zu euch nicht netter als ihr zu mir und lass dich und dich im Stich,
Sterben ist der Lohn des Arroganten Gott Spiels,
Anmaßend wart ihr und werdet es bis zum Tot sein viel zu viel.

Die ... etc.


Ihr Arroganten taugenichtse ihr habt mich zu oft verachtet,
Jetzt bin ich es, der euch nach eurem Leben trachtet,
Ich bin jetzt der, der mal eine runde schlachtet,
Weder eure beschützer helfen noch eure Wachen.

Für mich gibt es niemals eine Zukunft,
Ich bin nicht Menschlich sondern dumm und stumpf,
Erlegen wird man nich nach dem man mich gejagd hat,
Ich koste den moment des Finales aus, ich mache es deshalb.


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09.05.2020 um 16:35
kasperltheater

ein kasperlkopf - der tag taucht auf
ein keulenhieb - die nacht schlägt drauf


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10.05.2020 um 12:18
Grenzfeuer

Zäune sichtbar und nicht zu überwinden.
Gesetze die einfach nicht verschwinden.
Beschuss, Geschrei die Menschen fliehen,
verzweifelt Mütter, die an ihren Kindern ziehen.
Im Flusse nieder schwimmen Körper, leblos.
Am Ufer stehen weinend, hungernd pfleglos
- Menschen die einst glücklich waren
und gar niemanden mehr haben.
Drüben siehts nicht besser aus,
auch da ein Übel jagt quälend Seelen- graus.
Auf den Knien flehend,
dass wenigstens das Kindlein gehend!
Doch der Blick, der trifft zurück, bleibt eisern
nicht zu erkennen mildernd Balsam.
Ein Schuss, er löst sich, Panik greift umher
niemand weiss von wo er kam, niemand sicher mehr.
Ich sitze vor dem Fernseher....kann das Bild nicht mehr ertragen
und beginne mich zu fragen...
Was muss noch geschehen?
Das die Menschen einander sehen?
Wann reichen wir die Hand?
Und drücken Tyrannen mit dem Gesicht zur Wand?
JETZT TUT DOCH WAS, und lasst das zappen sein,
geht ein paar hilflos Seeln befrein!
Und all mein gutes Gedankenkleid,
was gut wollend die anderen befreit,
äußere ich geschützt von meiner Couch,
Worte die niemand brauch.
Bin eben auch nur eine Labertasche,
die's gern besser machte. :(


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Gedichte: Tragik

11.05.2020 um 10:47

... neulich beim lippenstiften...


Ja hast du Sinn des Seins? Hast du? Ja?
Hast du, ja ja, im Sein einen Sinn? Ja?
Ja, du hast bestimmt ein Sein, macht Sinn, ja.
Jaja, die Sinne... sein Sein. Ja.
Kannst du sein mit Sinn? Ja? Kannst du?
Kannst du sein? Was sagst du? Ja?
Ja, kann sein, macht Sinn ja.. Ja ja.

Kann es sein das du Sinn bist? Kann es?
Kann sein was sein Sein ist, ja.
Doch Du, bist es nicht. Nein. Nein nein.
Kann nicht sein, dass du sein Sein bist.
Nein du nicht sein Sein, nein. Kann nicht sein!
Du kein Sinn für sein Sein sein, nein!
Kann sein Sinn dein sein? Nein! Nein Nein NEIN.

Vielleicht kann mein Sinn nicht mein Sein sein? Nein?
Oh, ich muss wechseln mein Sein, muss fein sein.
Muss Sein und Sinn in Sinn und Sein, ja.
Und dann nochmal fragen, weil jetzt kanns sein.
Kann ich jetzt deins sein?
Immernoch nein? Das kann doch nicht sein!
Ich sein jetzt Sinn und kann auch sein!!
Kann doch sein, dass ich jetzt Sein? Nein?
Nein. Wie soll ich sein?



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Gedichte: Tragik

11.05.2020 um 18:33
Märchen hat man uns erzählt damit wir nicht Panisch werden,
Wir können sie aber nicht abstellen, wird unser Leben enden.
Keine Ungewissheit war so schlimm wie diese,
Es gibt keine Freiheit mehr, nicht mehr eine Prise.

Der Zug ist eng, wer glück hat stirbt heute,
Wir können nur stehen, wir sind nichtmehr nur irgendwelche Leute,
Wir sind auf Nummern reduziert, außer unser hab und gut sind wir nichts mehr wert,
Alles für einen großen Traum, und weil man sich wert.


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11.05.2020 um 18:59
Herz eines Monsters

Es gibt keine Vergebung für mich,
Ich hatte kein Mitleid für dich,
Dein leid war mein Lohn,
Für dich hatte ich nur übrig Spott und Hohn.

Ich fühle mich trotzdem unschuldig doch ich bin Angeklagt,
Auch dies hat mein Selbstbewusstsein nicht mal angenagt,
Meine Seele ist aus Teflon,
Ein schlechtes Gewissen kenne ich nicht.

Mein Herz ist ein Finsterer Ort,
Meine Seele ist ein Finsterer Ort,
Glaube von mir kein einzigstes nettes Wort,
Glaube mir keine nette Geste.

Warum sind meine Augen nicht schwarz,
Warum ist meine Zukunft nicht schwarz,
Ich bin gerissen wie Fleisch,
Und das undenmögliche fällt mir leicht.

Es war mein Hobby und meine Passion,
Ich schloss mein Herz ein, leid kenn ich nicht,
Ich handele aus eigenutz und Tradition,
Du bist mir nicht wichtig.

Ich bin ein Monster doch du erkennst mich nicht,
Erst dann, bin ich allein mit dir angesicht zu angesicht,
So leute wie mich gibt es da draußen öfter als du denkst,
Vielleicht ist einer unserer Gruppe jemand dessen Herz du schenkst.

Empathie schalt ich ein und aus wie ich will,
Mitgefühl schalt ich ein und aus wie ich will,
Den Umschaltknopf findest du zu meinem Glück nie,
Du könntest niemals graben so tief.

Es gab nie Liebe in meinem Herzen,
Es gab nie Liebe in meinem Leben,
Nur von Gesichtern anderer kenn ich echte schmerzen,
Ich will nichts anderes als schmerzen geben.


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12.05.2020 um 00:32
Vielleicht nennt man es glück,
Doch mich macht es verrückt,
Die frage wer ich bin trieb mich noch mehr rum,
Ich fragte nie jemanden denn das wär dumm.

Ein großes Opfer hast du gebracht,
Ein großes Geschenk hast du mir gemacht,
Auch wenn es dir das Herz gebrochen hat,
Denn du wußtest, das Leben ist hart.

Zu viele stunden hast du gefehlt,
Zu viele stunden hab ich mich gequält,
Du wirst nie mehr wiederkommen,
Du wirst nie mehr wiederkommen.


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Gedichte: Tragik

12.05.2020 um 01:15
Ein Dank an den Wald

Da stehst du nun, bist schon uralt,
lehn' mich an dich und finde Halt.
Seit vielen Jahren schon spendest du Leben,
Hast deinen Reichtum uns Menschen gegeben.
Ein Dach aus Blättern hast du mir gewebt,
ich fand in dir Ruhe, du hast mich belebt.
In Ehrfurcht neige ich vor dir mein Haupt,
dich wird's ewig geben, auch wenn's keiner glaubt.
So viel, was wir taten, hat dich schwer verletzt,
Du hast's überlebt und dich durchgesetzt.
Wir nutzen dein Holz, deine Tiere und Früchte,
und geben dir dafür verschiedene Gifte.
Hab Dank für die Luft, die du uns erhältst,
und danke, daß du dich gegen uns wehrst.

© Belinda Fuchs


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Gedichte: Tragik

12.05.2020 um 01:18
Jeder sollte…

mit den Sinnen nicht nur denken,
sondern sie zu Taten lenken,
überall im ganzen Leben,
das Erlernte weiter geben,
Stress und Hektik überwinden,
täglich auch zur Ruhe finden,
nicht nur an sich selber denken,
Andern auch viel Freude schenken,
Verrücktes tun und nicht bereu'n,
an kleinen Dingen sich erfreu'n,
nicht nach hohen Zielen streben,
ruhig und genügsam leben,
sich von Habsucht distanzieren,
nicht den Überblick verlieren,
stets spüren, was in Wahrheit zählt,
vergessen das, was ständig quält,
erleben, was das Herz gern mag,
die Liebe pflegen – jeden Tag.

© Horst Rehmann


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Gedichte: Tragik

12.05.2020 um 01:27

Der Geist

Der Geist offenbart sich
durch die Blicke und die Worte
Denn die Seele ist unsere Bleibe,
unsere Augen sind ihre Fenster
und unsere Lippen ihre Boten.

Khalil Gibran



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