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Die Dosis der Kritik

103 Beiträge, Schlüsselwörter: Kritik, Reflektion, Selbstkritik
Jesussah
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:33
@rockandroll
es geht ja auch darum, dass man die wahrheit kennt, und nicht nur kent, dass man sie kennt.
wenn es 11:28 uhr ist, dann ist das so. und wenn einer mit absicht behauptet es sei 10:28 dann lügt er. das ist hier der punkt
In Japan ist es aber nicht 11:28. Nach diesen lügst du. Es kommt also drauf an, wo man sich befindet. So wohl mit seinem Körper als auch mit seinem Geist. Befindet sich jemand in einer Wahrheit, dann sollte dieser eine nichts weiteres mehr kennen, als die Wahrheit. Befindet sich dieser aber in einer Welt in der die Lüge ohne die Wahrheit nicht funktionieren kann, dann kennt er wohl beides zur selben Zeit :)


Erwischt du deine Freundin das sie fremd gegangen ist, so denkst du nun die Wahrheit zu kennen. Doch im Grunde hast du damit auch deine eigene Lüge erkannt. Würdest du sie jetzt kritisieren oder gar dich selbst kritisieren, wie naiv du doch gewesen sein müsstest um mit dieser Person eine Beziehung ein zu gehen, dann stehen die Chancen für dich, dies zu erkennen, die Selbstverständlichkeit, viel viel geringer, als ohne lediglich Kritik. Das kannst du an jeder Wahrheits-lüge erkennen. :)


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rockandroll
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:33
@slobber
so ist es genau. alles andere ist kindergarten


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rockandroll
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:39
@Jesussah
ich weiss nun nicht genau um was es dir geht, aber mir gings gerade einfach nur um das erkennen von tatsachen, und das weitergeben von fehlinformationen, was man landläufig als "lüge" bezeichnet.. wie dem auch sei.

ohne kritik gäbe es keine verbesserungen in vielen bereichen des lebens. das ist fakt
wenn einer zb. aus unwissenheit lange zeit eine bestimmten fehler in seinem leben wiederholt, und man ihn drauf aufmerksam macht, dass das falsch ist, was er tut, und ihm vllt sogar einen verbesserungsvorschlag unterbreitet, gibt es überhaupt keinen grund den kritiker zu fürchten, zu beschimpfen oder zu ignorieren. man sollte im gegenteil dankbar sein, dass es ihn gibt, und er einem geholfen hat sein leben stressfreier zu gestalten


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Jesussah
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:42
@rockandroll
rockandroll schrieb:ich weiss nun nicht genau um was es dir geht, aber mir gings gerade einfach nur um das erkennen von tatsachen, und das weitergeben von fehlinformationen, was man landläufig als "lüge" bezeichnet.. wie dem auch sei.
Wenn ich dir einen Baum zeigen würde, wären wir uns nicht einig in dem was es ist. Auch wenn du eine andere Sprache sprechen würdest oder an einem anderen Ort sein würdest als ich? Das ist eine Tatsache.

Jemanden jedoch zu Kritisieren, beinhaltet niemals Tatsachen, sondern nur Maßstäbe die man selbst zu recht gebogen hat um den Menschen recht zu biegen.
rockandroll schrieb:ohne kritik gäbe es keine verbesserungen in vielen bereichen des lebens. das ist fakt
wenn einer zb. aus unwissenheit lange zeit eine bestimmten fehler in seinem leben wiederholt, und man ihn drauf aufmerksam macht, dass das falsch ist, was er tut, und ihm vllt sogar einen verbesserungsvorschlag unterbreitet, gibt es überhaupt keinen grund den kritiker zu fürchten, zu beschimpfen oder zu ignorieren. man sollte im gegenteil dankbar sein, dass es ihn gibt, und er einem geholfen hat sein leben stressfreier zu gestalten
Nach deine Auffassung musste die Welt ja dann voller Glückseligkeit sein :)


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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:44
@Jesussah
Jesussah schrieb:Wenn ich dir einen Baum zeigen würde, wären wir uns nicht einig in dem was es ist. Auch wenn du eine andere Sprache sprechen würdest oder an einem anderen Ort sein würdest als ich? Das ist eine Tatsache.
Bitte was?
Vielleicht liegts an meiner kurzen Nacht, aber ich kann den Sinn in der Aussage derzeit nicht erkennen


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rockandroll
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:44
@Jesussah
Jesussah schrieb:Jemanden jedoch zu Kritisieren, beinhaltet niemals Tatsachen, sondern nur Maßstäbe die man selbst zu recht gebogen hat um den Menschen recht zu biegen.
ne. wenn einer zb. bestrebt ist einen text fehlerfrei zu verfassen, und eine menge rechtschreibfehler macht, ein anderer ihn aber darauf aufmerksam macht, dass es so ist, und ihm hilft diesen text fehlerfrei zu formulieren, dann ist das konstruktive kritik von der der kritisierte eine menge vorteile hat


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Jesussah
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 11:53
@rockandroll


Die Rechtschreibung wurde dir als etwas richtiges verkauft. Ist dies kein Maßstab nach dem gerichtet wird? Wie oft hat sich dieses Maß verändert und wird sich noch verändern? Es geht ja auch nicht darum, das man dabei nicht kritisieren kann. Ganz im Gegenteil sogar. Es ist dafür wie geschaffen. Es geht hier eher darum, das man Selbst nicht kritisieren sollte, weil man sich Selbst damit ein Bein stellt. Betrachtet man das Leben jedoch kurzsichtig, dann hat man wohl keine andere Wahl als zu kritisieren.


Kritisierst du dich auch Selbst oft? :)


@slobber


Und nun? :)


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emanon
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:01
Kritik ist das Normalste von der Welt über die jeweilige Berechtigung und Dosierung kann man sich unterhalten.


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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:10
Wenn 2 personen zur selben zeit auf dem selben platz stehen, der in der mitte einer zeitzohne ist und beide eine funkuhr tragen und auf die uhr sehen dann stimmt die uhrzeit mein herr sophist @Jesussah


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Jesussah
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:11
@blutfeder


Ja, dann stimmt die Uhrzeit wohl. Die Frage ist wohl eher, wer nun der Lügner von den beiden ist, mein lieber blutfederer :)


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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:17
tzz schrieb:Wie viel Kritik findet ihr darf man an einer Person üben?
So viel man möchte. Die Frage ist, ob man dadurch erreicht, was man erreichen wollte.

Weitergehend kann man sich natürlich auch noch fragen, wie wichtig, richtig, sinnvoll es ist, diese Kritik anzubringen und wie wichtig oder richtig es ist, die entsprechende Verhaltensänderung beim Anderen zu erreichen. Selbst das Aussprechen der Kritik ist ja ein Eingriff in das Leben des Anderen. Man veranlasst ihn, einem Aufmerksamkeit zu schenken und verlangt auch noch, dass er Zeit aufwendet, um über das Gesagte nachzudenken und dann sogar noch sein Verhalten zu ändern. Ist es das alles (im jeweiligen Einzelfall) wirklich wert? Und was hat der Andere von diesem Reflektieren und einer Verhaltensänderung? Was kostet es ihn an Mühe?
tzz schrieb:Wann ist sie angebracht und wann schießt sie weit über das Ziel hinaus?
Wann kritisiert man denn jemanden? Zum einen natürlich, wenn man ihn verändern möchte, dazu bewegen möchte, sich so zu verhalten, wie es einem selbst angenehm ist oder richtig erscheint. Zum anderen natürlich, wenn man glaubt, man wüsste zur kritisierten Sache etwas besser als der Andere. Das kann wirklich so sein oder eben nicht. Darüber müsste sich also der Kritisierende eigentlich erstmal Gedanken machen.
tzz schrieb:Wie hoch darf die Dosis denn sein, wenn man sich vom Gegenüber eine Reflektion und Selbstkritik wünscht?
Reflexion und Selbstkritik brauchen natürlich Zeit. Das Umsetzen des ggf. Erkannten auch. Und beides ist natürlich individuell. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass man wahrscheinlich nicht der Einzige ist, der die betroffene Person kritisiert. Möglicherweise üben andere sogar genau gegenteilige Kritik an ihm. Oder derjenige hat gerade (zusätzlich) völlig andere Sorgen, Probleme und Prioritäten.
tzz schrieb:Gehen aktive und passive Kritikfähigkeit dort nicht Hand in Hand?
Absolut. Auf beiden Seiten. Ist der Empfänger der Kritik nicht passiv kritikfähig, beißt sich der wohlmeinendste Kritiker wohl die Zähne an ihm aus und ist der Kritiker selbst nicht auch passiv kritikfähig (also hat sich nicht auch selbst kritisch hinterfragt), hat seine Kritik wohl wenig Substanz.
tzz schrieb:Die Maßstäbe die wir zur Beurteilung anlegen, sind größtenteils unsere eigenen, aus eigener Urteilsbildung erschaffene, oder die der Norm.
Das Gleiche gilt natürlich auch für den Empfänger der Kritik. Auch er legt seine eigenen Maßstäbe an und hat sich vorher eigene Urteile dazu gebildet oder die der Norm übernommen.
tzz schrieb:Bis zu welchem Punkt seid ihr willens und fähig, geübte Kritik für euch selbst konstruktiv zu verwerten?
Ich bin generell bereit, mir von jedem alles Mögliche anzuhören und zu überdenken. Generell heißt: dieses Anhören und Überdenken erfordert natürlich Zeit. D.h. je mehr ich kritisiert werde, umso weniger Zeit und auch Bereitschaft ist da, um mich damit auseinanderzusetzen. Was ich dann aus einer Kritik mache, ist unterschiedlich. Ich gleiche sie mit meinen bisherigen Ansichten, Verhaltensweisen ab und ändere, was mir richtig, sinnvoll und mit angemessenem Aufwand möglich erscheint. Dabei muss nun nicht unbedingt das herauskommen, was der Kritisierende erreichen wollte.

Der Ton der Kritik ist mir dabei weniger wichtig. Wenn jemandem einfach der Kragen platzt und die Kritik dabei weder besonders sachlich noch irgendwie auf mich abgestimmt ist, dann kann das auch einfach authentisch sein und verraten, wie dringlich dem Anderen das Anliegen ist. Genauso gut kann sich hinter der freundlichsten und sachlichsten Kritik ein geschickter Manipulator verbergen, der einem nichts Gutes will damit.

Fazit: Wäre doch schön, wenn jeder, bevor er jemanden kritisiert, sich all diese (und wahrscheinlich jede Menge weitere) Gedanken machen würde. Auf jeden Fall würde es dann wesentlich weniger Kritik in der Welt geben.


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rockandroll
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:40
Jesussah schrieb:Ja, dann stimmt die Uhrzeit wohl. Die Frage ist wohl eher, wer nun der Lügner von den beiden ist, mein lieber blutfederer :)
der, der wissentlich eine andere zeit angibt, weil er einen vorteil aus der weitergabe der fehlinfo hat


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SpinnOSA
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:44
Ich mag Kritik! Ich mag diesen , in den Grundfesten des Egos einschlagenden Blitz.

Besonders wenn es unerwartet kommt. Da kommt die Eigene Persönlichkeit ans Licht und wird wie durch einen Tornado entstaubt.

Besonders die Kritik von Kindern finde ich unfassbar: die können kaum freihändig laufen, geschweige den sprechen - aber sind mit ihrer Kritik treffsicher!
Diese kleinen mießen Teufel :D

Kennt jemand das Gefühl? Von einem Steppge die Welt erklärt zu bekommen? Und dieser Knilch hat auch noch unleugbar Recht? Kennt ihr das Fauchen und Knurren, das aus einem entsteigt, und denkt: Verdammter Schlaukopp?


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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 12:58
@Jesussah
Ganz einfach derjenige der die falsche uhrzeit sagt
Und jetzt komm mir nicht mit der verzögerung von 0,4 ms das ist vernachlässigbar

Kritik hat ihre berechtigung
Ohne kritik hätten wir immernoch eine monarchie und eine viel zu starke kirche


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tzz
Diskussionsleiter
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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 22:09
@rockandroll

Ergo sum ist eine Kritik nur dann eine echte, wenn ihr unumstößliche und belegbare Fakten zu Grunde liegen, ansonsten ist es nur eine Meinungsäußerung? Hört sich einleuchtend an.
In der Realität begegnet mir diese Definition und Anwendung von Kritik nur leider recht selten.

@blutfeder
blutfeder schrieb:nur wird positive kritik meist lob genannt, sodass das wort kritik negativ behaftet ist
Weswegen viele mit Ablehnung darauf reagieren und sich sofort in ihrem Wesen beurteilt und angegriffen fühlen.

@darkylein

Coole Herangehensweise. Wenn du Pech hast wertet der Andere deine Aussage: „ ich finde es ist wichtig, dass man pünktlich zur Arbeit kommt„ einfach als reine Meinungsäußerung und mehr folgt nicht. Finde ich aber immer noch besser als: „Ey Freundchen, geh früher vom Klo und deiner Frau runter, und sei endlich pünktlich hier“, vor den versammelten Arbeitskollegen.

@Jesussah

Die Frage die sich mir nach deinen Einträgen stellt ist, wie du jemanden der sich innerlich verrannt hat helfen willst, ohne jegliche Kritik zu äußern. Ratschläge, Hilfestellungen und Anregungen können vom Gegenüber auch als Kritik verstanden werden. Wie gehst du das denn an?

@CauseAndEffect
CauseAndEffect schrieb:Wann kritisiert man denn jemanden? Zum einen natürlich, wenn man ihn verändern möchte, dazu bewegen möchte, sich so zu verhalten, wie es einem selbst angenehm ist oder richtig erscheint. Zum anderen natürlich, wenn man glaubt, man wüsste zur kritisierten Sache etwas besser als der Andere. Das kann wirklich so sein oder eben nicht. Darüber müsste sich also der Kritisierende eigentlich erstmal Gedanken machen.
Dein Post trifft meine Meinung ins Mark. Es bleibt auch dem Kritisierten nichts anderes übrig, als die Motivation des Kritikers schon im Vorfeld zu hinterfragen. Warum sollte ich Kritik von jemanden überdenken, der mich offenkundig nicht leiden kann, und mich sowieso fertig macht, wo immer es möglich ist? Helfen will mir dieser bestimmt nicht.
CauseAndEffect schrieb: Außerdem sollte man berücksichtigen, dass man wahrscheinlich nicht der Einzige ist, der die betroffene Person kritisiert. Möglicherweise üben andere sogar genau gegenteilige Kritik an ihm
Und das kommt ziemlich häufig. Verhaltensweisen sind eben keine Mathematik, in der richtig oder falsch auf der Hand liegen.


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Die Dosis der Kritik

17.09.2013 um 22:29
tzz schrieb:Warum sollte ich Kritik von jemanden überdenken, der mich offenkundig nicht leiden kann, und mich sowieso fertig macht, wo immer es möglich ist? Helfen will mir dieser bestimmt nicht.
Weil er trotzdem Recht damit haben kann bzw. dir auch seine Kritik trotzdem nützlich sein kann. Man kann ja manchmal auch Schlechtes wollen und Gutes bewirken. ;) (und umgekehrt ebenso)

Aber eigentlich müsste man erstmal sowieso klären, was genau hier mit Kritik überhaupt gemeint ist. Geht es um Kritik in persönlichen Beziehungen, Kritik Fremden gegenüber, Kritik bezogen auf die Gesellschaft oder das Verhalten Einzelner in Bezug auf die Gesellschaft etc.? Geht es um einzelne Situationen oder generelles, wiederkehrendes Verhalten? Du hast vorhin Anregungen etc. und Kritik unterschieden. Wo fängt das eine an und hört das andere auf?
Irgendwie äußern möchte und sollte man sich ja schon, zu all dem, was um einen herum passiert.
Und was macht jeweils mehr Sinn? Kritik üben oder eher dem Verhalten des anderen ein entsprechendes Verhalten entgegensetzen? Kritik ist ja bei weitem nicht die einzige Möglichkeit der Kommunikation.


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Jesussah
ehemaliges Mitglied

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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 00:24
@rockandroll
rockandroll schrieb:der, der wissentlich eine andere zeit angibt, weil er einen vorteil aus der weitergabe der fehlinfo hat
Ganz genau. Beide sind wissentlich. Beide wissen wie spät es ist. Darin wird es gar keine Kritik geben können, denn beide wissen, kennen die Tatsachen. Wenn jemand von den Lügen würde, würdest du ihn Kritisieren? Wahrscheinlich, denn du weißt ja wie spät es ist, oder? Oder ist es doch nur deine Uhr, die weiß wie spät es ist und du bist nur der Beobachter dieser Zeitstellung? Die Frage, wer dabei der Lügner ist, war eine Pfand frage. Beiden Lügen sich von Anfang an, an. Denn beide wissen nicht wirklich wie spät es ist, sondern wissen nur wie man eine Uhr ablesen kann. Das dabei dann jemand lügen kann, ist wohl damit gegeben.

Wer wirklich Weiß, der kann nicht Lügen. Der hat noch nicht mal ein hauch einer Chance zu Lügen.


@blutfeder
blutfeder schrieb:Kritik hat ihre berechtigung
Ohne kritik hätten wir immernoch eine monarchie und eine viel zu starke kirche
Keiner weiß wirklich wie spät es ist. Nur weil man eine Uhr ablesen kann bedeutet das nicht, das man weiß, wie spät es ist. Das gehört aber wohl in einen anderen Bereich.

Wenn du wüsstest wie stark die Kirche noch ist, dann würde es dich von den Socken hauen. Sie hat nur ihre Erscheinung geändert und waltet jetzt in anderen Instanzen munter weiter. :)



@tzz
tzz schrieb:Die Frage die sich mir nach deinen Einträgen stellt ist, wie du jemanden der sich innerlich verrannt hat helfen willst, ohne jegliche Kritik zu äußern. Ratschläge, Hilfestellungen und Anregungen können vom Gegenüber auch als Kritik verstanden werden. Wie gehst du das denn an?
Wodurch innerlich verrannt? Etwa durch Kritik? Menschen sind innerlich verrannt, weil sie keine Selbstverständlichkeit kennen. Wie ich es also angehe? Ich leite die Menschen zur Selbstverständlichkeit.


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Warhead
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 02:28
Ich hab mir die Worte des grossen Vorsitzenden zu eigen gemacht
"Ich bin der Meinung, daß es für uns - sei es für den einzelnen, für eine Partei, eine Armee oder eine Schule - schlecht ist, wenn der Feind nicht gegen uns Front macht, denn in diesem Fall würde es doch bedeuten, daß wir mit dem Feind unter einer Decke steckten. Wenn wir vom Feind bekämpft werden, dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, daß wir zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich gezogen haben. Wenn uns der Feind energisch entgegentritt, uns in den schwärzesten Farben malt und gar nichts bei uns gelten läßt, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, daß wir nicht nur zwischen uns und dem Feind eine klare Trennungslinie gezogen haben, sondern daß unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat."
Bevor man den zweiten Schritt vor den ersten macht,nämlich andere Menschen,die Zustände oder sonstwas zu kritsieren,sollte man bereit sein zu schonungsloser Selbstkritik


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 07:10
Jesussah schrieb:Ganz genau. Beide sind wissentlich. Beide wissen wie spät es ist. Darin wird es gar keine Kritik geben können, denn beide wissen, kennen die Tatsachen. Wenn jemand von den Lügen würde, würdest du ihn Kritisieren? Wahrscheinlich, denn du weißt ja wie spät es ist, oder? Oder ist es doch nur deine Uhr, die weiß wie spät es ist und du bist nur der Beobachter dieser Zeitstellung? Die Frage, wer dabei der Lügner ist, war eine Pfand frage. Beiden Lügen sich von Anfang an, an. Denn beide wissen nicht wirklich wie spät es ist, sondern wissen nur wie man eine Uhr ablesen kann. Das dabei dann jemand lügen kann, ist wohl damit gegeben.

Wer wirklich Weiß, der kann nicht Lügen. Der hat noch nicht mal ein hauch einer Chance zu Lügen.
ähm, ja.. belassen wir es dabei, denn ich weiss wirklich nicht, was ich noch dazu schreiben soll.. kann. egal. danke fürs "gespräch" jedenfalls ;)


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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 08:33
@Jesussah
Jesussah schrieb:Wenn du wüsstest wie stark die Kirche noch ist, dann würde es dich von den Socken hauen. Sie hat nur ihre Erscheinung geändert und waltet jetzt in anderen Instanzen munter weiter.
Klar hat sie noch viel macht
Für sie gelten andere gesetze

Aber sie hat nichtmehr die macht von früher
aber das ist ein thema für einen anderen thread


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tzz
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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 09:18
@CauseAndEffect

Klar, das kann passieren. Du musst aber zugeben, dass dies eher die Ausnahme ist. In meinem Leben kam das so jedenfalls noch nicht vor und ich würde mich auch äußerst schwer tun, von so jemanden Kritik anzunehmen.

Im Threadtitel habe ich eine Person gewählt. Ob die Kritik nun einzeln oder vermehrt auftritt war mir jetzt nicht so wichtig. Eigentlich vermischt sich das untrennbar, weil in einer Kritik Ratschläge, Anregungen, Hilfestellungen uvm eingeschlossen sein können, kommt eben immer auf die Art der Kritik an. Könntest du das mal erläutern, was du mit einem Verhalten ein anderes entgegensetzen meinst? Inwiefern kann das sinnvoller sein?

@Jesussah

Und dieses Leiten schaffst du ohne etwas, das bei dem Anderen als Kritik rüberkommen könnte?
Könnte es sein, dass dieses Leiten etwas mit Glaubenssätzen zu tun hat, oder lieg ich da falsch?

@Warhead

Das wäre wirklich ideal. Aber schaffst du das jedes Mal? Wirklich schonungslos?
Ich leider nicht.


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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 18:32
@tzz

Nun, angenommen eine Person kommt wiederholt zu spät, dann kannst du natürlich dieses Verhalten kritisieren oder erklären, wie du dich fühlst, wenn du warten musst oder irgendwie anders darüber diskutieren. Oder du bist halt beim nächsten Treffen eine Minute nach Ablauf der verabredeten Zeit weg. Das wäre dann "entsprechendes Verhalten entgegensetzen". Den Anderen bei Gelegenheit ebenfalls warten lassen wäre auch eine Möglichkeit durch Verhalten statt mit Kritik zu reagieren.

Wie weit welche Art von Reaktion Sinn macht, ist natürlich wieder individuell und situationsabhängig.

Der Haken an der Sache ist natürlich, dass der andere dich so zu einem Verhalten "zwingt", das du normalerweise gar nicht zeigen wollen würdest. Aber das tut er ja, wenn er dich veranlasst, Kritik zu üben, ebenfalls.

Ja, interessantes Thema.. :)


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Jesussah
ehemaliges Mitglied

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Die Dosis der Kritik

18.09.2013 um 20:51
@tzz
tzz schrieb:Und dieses Leiten schaffst du ohne etwas, das bei dem Anderen als Kritik rüberkommen könnte?
Ich schaffe keine Selbstverständlichkeit, die ist unter dem so vielen verwirrten Gedanken schon vorhanden.
tzz schrieb:Könnte es sein, dass dieses Leiten etwas mit Glaubenssätzen zu tun hat, oder lieg ich da falsch?
Es hat nichts mit Glaubenssätzen zu tun. Man kann nicht an sich Selbst glauben um Selbst zu sein.


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tzz
Diskussionsleiter
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Die Dosis der Kritik

19.09.2013 um 08:45
@CauseAndEffect

Lustig, dass du ausgerechnet dieses Beispiel gewählt hast. Was zu spät kommen angeht
kenne ich da jemanden, an dem ich deine angedachte Verhaltensweise gleich mal austesten werde. Prinzipiell eine halbe Stunde warten zu müssen, ist auf die Dauer einfach ätzend, und
gesagt habe ich es auch schon mehrfach.

Bei manchen spielt die Dosis anscheinend wirklich keine Rolle, die sind was Kritik betrifft einfach vollimprägniert, zumindest bei manchen Themen. Da könnte ich wohl eine Ewigkeit auf Reflektion oder Selbstkritik warten. ^^


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Die Dosis der Kritik

21.09.2013 um 01:09
Kritik ist bei uns daheim (interessenbedingt) derzeit ein Thema. Kein Hauptthema, eher ab und an auf Nachfrage.
Durch kritisch betrachtete Punkte eines Außenstehenden kann man manchmal Fehler im eigenen Handeln entdecken die einem im Alleingang nie aufgefallen wären.

Männe versucht sich an nem Lets play, die Aufnahmen besprechen wir in der Regel hinterher.... lachen gemeinsam, schmunzeln... und das eine oder andere wird dann auch mal verbessert - oder eben so gelassen wie es ist.

In diesem Fall ist Kritik also durchaus positiv


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