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Todesangst

65 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst
luziferia
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

17.05.2007 um 10:57
Hallo an alle,

ich hatte im echten Leben schon en paar Mal - Panikanfälleund
Todesangst.

...aber das ist nicht zu vergleichen mit einem Traum den ichmal
hatte. Der war so real, das ich ihn nie vergessen werde. Klingt jetzt en bissiabgedreht
aber es war ja nur en Traum. Jedenfalls war das in der Nacht, als die Teilevon der MIR
auf die Erde fallen sollten. Ich lief mit meinem Dad eine Straße lang undsah was vom
Himmel fallen. Ich sagte noch: "Guck mal dort" und zeigte mit dem Fingertotal erstaunt
zu diesem Teil. Ich wollte gerade sagen "Das ist aber nah." ...doch wieich den Satz halb
ausgesprochen hatte befanden wir uns in einer riesen Explosion. Ichmerkte wie mein
Körper durch die Luft geschleudert wurde und anfing höllisch zubrennen, die Schmerzen
waren unendlich und ich wollte sterben - ich befand michimmernoch in diesem
Explosionsfeuer und krallte mich an meinen Dad und dachte mir ohSch... wir werden
sterben. ...und plötzlich war alles ganz ruhig - keine Schmerzenmehr - ich war total
gelöst. ...genau in diesem Moment wachte ich auf - schreckte hochund sagte nur "so
schlimm ist sterben gar nicht" und schlief anschließend weiter.Diesen Traum werde ich
wohl nie vergessen.

Grüßle kapatschel


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Todesangst

17.05.2007 um 10:59
naja um träume geht es ja eigntl weniger in diesem thread.... und anhand on träumen kannman meiner meinung nach auch nicht wirklich "die" TODESANGST verspüren, die man nur inwirklichen extrem situationen verspürst


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luziferia
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

17.05.2007 um 11:06
...oh doch das kann man - glaubs mir einfach!

...es geht um Todesangst und derTraum war wie real - ich hatte noch nie so ein Erlebnis udn ich habe schon vieleSchicksalssschläge erlebt und auch schon oft Todeangst gehabt - aber im echten Leben binich ja nie gestorben. :-)


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Todesangst

17.05.2007 um 18:35
"...es geht um Todesangst und der Traum war wie real -"

Ich bin bei meinem auchvöllig verschwitzt etc aufgewacht...


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Todesangst

18.05.2007 um 16:03
Oh Mann, Todesängste habe ich in meinem Leben mehr als genug ausstehen dürfen.
Wennauf mich geschossen wurde, wenn das Gerücht ging, dass irgendwo Scharfschützen sind, wennich irgendwo lang ging, und nicht wusste, ob da ggf. Minen liegen, wenn ich in Flugzeugegestiegen bin, die so wenig vertrauenswürdig aussahen wie ihre Piloten, wenn ich mitMenschen Auto gefahren bin, die nicht so wirkten, als würden sie den Schrotthaufen aufBergstrassen, die eigentlich bessere Trampelpfade waren entgegen sämtlicherphysikalischer Gesetze oben behalten können.
Ja, da empfindet man dann Todesangst, undich gebe freimütig zu, dass ich mir schon mal in die Hose gepisst habe dabei.
Ichhatte auch mal ein "nettes" Erlebnis mit der IRA: Ich durfte zwei Stunden mit gefesseltenHänden und einer Papiertüte überm Kopf einer Debatte lauschen, ob man mich nun bessererschiesst oder mir ein Interview gibt.
Zwei sehr lange Stunden voller Todesangst.


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Seidenspinne
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 16:14
naja bei mir war es so wenn ich angst bekam wurde ich immer unsicher... ich redete inmich rein, dass kann nicht sein und sonst sterbe ich halt... naja geht sicher nach demtod irgendwie weiter, die weld is doch irgendwie langweilig schule nachher nur nochschaffen und als alte frau sich langweilen bis zum tod....
schaute halt immer alles solangweilig an... und ja bis jetzt hatte ich alles überlebt ^^ war früher immer die mitandern geprügelt hat, wenn jemand mir kein respekt zeigte, kam auch kein retour (lehrerhatte damit mühe ^^)
leider ging es dan so weit, das mich mal alle als gefühlsloskannten, ich verbergte immer meine gefühle, wie eben bei angst in mich reinreden einfachweiterlaufen wenn ich pech hab hab ich pech oder wenn mal ein haustier gestorben war kamich normal in die schule und erzählte es den einen kolleginen wie es nicht schlimm warect
leider gingen die gefühlsunterdrückungen immer weiter auch zuhause ect, soweitdass ich langsam wirklich nicht mehr gross weiss, was sind gefühle... halt härt aber ichversuche jetzt mal für mich zeit zu haben und an mir zu schaffen... nicht alles so normalanzuschauen...


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nornia
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 17:20
@ Doors

Wenn ich nicht irre, dann bist du also als Journalist in Kriegskrisengebieten unterwegs gewesen.
Ein sehr spannender, aber eben auch höchstbrisanter Job.
Was mich interessiert ist, wie du diese Erlebnisse empfunden hast.Machst du diese Arbeit immer noch, weil sie dir genug wert ist, dafür unter Umständenauch sterben zu müssen, oder war es ein einmaliger Zeitraum, von dem du heute denkst,dass solcher keiner Wiederholung mehr bedarf, um das Glück nicht nochmals unnötigherauszufordern?
Jedenfalls hast du meinen Respekt für solchen Mut.


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crayven
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 17:47
@coelus zu Beitrag (da es ja so viele user gibt dass das Forum schon vor Einträgenexplodiert und man leicht die Übersicht verliert ;) )
Hallo Crayven,

Bitte lass los von dieser Rache, welche Du hegst, es ist eine Rache, welche gegenDich selbst gerichtet ist und gegen niemanden sonst. [...]
woher weißt dudas alles?
Ich versuch irgendwas zu finden, wogegen ich widersprechen kann...aber mirfallen nur Dinge ein bei welchen ich nicht gegen dich sondern gegen mich widersprechenwürde.
Eine Freundin meinte vor nicht allzu langer Zeit zu mir "Ich glaube du hastAngst verletzt zu werden. Von daher verstellst du dich und machst zu, damit dich keinerverletzen kann"
Ich bin der Meinung, dass sie damit alles gesagt hat.

Mit derZeit hab ich mich etwas geändert.
Ich hatte eine Zeit lang extreme Rachegelüste. Aberin diesem Kontext (also von meinem verfassten Text) war glaube ich "Rache" das falscheWort.
Nennen wir es eher "enttäuscht sein"
Mittlerweile fange ich wieder an zuleben...langsam...aber aufwärts.
Mir ist aufgefallen dass es die Liebe war die michhat verzweifeln lassen.

Das Problem ist:
Dieses Gefühl sitzt wie ein Kern inmir. Ich bin mit ihm und er mit mir gewachsen. Nun ist er so tief mit und in mirverbunden, dass ich...ja...schon fast schizophren wirke.
Jeder sieht nur eine Seitevon mir. Die immer-glückliche, fröhliche und humorvolle Gestalt. Zwar selbstzerstörerischaber vollkommen in Ordnung.
Niemand sieht meine wahre Gestalt. Die, die ich bin wennich allein bin.
Nachdenklich, Versunken, ...
Dann schreibe ich meine Songs undversinke in den tiefen meiner welt...
ich bin gerade dabei zu versuchen, ich selbst zusein...und ich hab jetzt ne gute Freundin´gefunden die nciht nur vorgibt mir zu helfensondern es auch wirklich tut...
Ich glaub du kannst mich verstehen...

einkleines Gedicht zum schluss (eben erst entstanden ;) ):

Das was ich bin, ist nichtdas, was ich zu sein scheine.
erkenne manchmal nicht den Sinn - niemand da, wenn ichweine
Das Gesicht am Tage ist nicht das in der Nacht
Auch die Fröhlichkeit hat michzur Verweiflung gebracht.
Könnt ihr nicht sehen, dass ich um Hilfe schreie?
Könntihr nicht sehen, dass ich leide?
Ist denn niemand da der mich versteht?
Ist es nurdie Sehnsucht die nicht von mir geht?
Sehne mich nach Liebe, und doch auch nachVerstand -
Doch erst jetzt wird mir klar: Ich lieg allein in meiner Hand.
und baldkommt die Zeit wo ich mich mit mir vereine
Dann darf ich endlich das sein, was ich zusein scheine...


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mrs.withers
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 17:49
Ein Verkehrsunfall in England hat mir beinahe das Leben genommen. Wie durch ein Wunderhatte ich nur ein paar Glasscherben im Arm und keine Schwerwiegenden Verletzungen. DerUnfall dauerte nur einige wenige Sekunden, aber ich dachte "das wars!"
Der Wagen lagauf dem Dach, die Fenster alle kaputt und ich roch Benzin. Ich war angeschnallt kopfüberund versuchte mich zu befreien. Ich dachte mir, das es armselig war, diesen Unfall zuüberstehen und dann zu Verbrennen, weil jemand eine kippe raucht oder die Kabel einenFunken auslösen.
An diesem Tag hatte ich meinen 2.Geburtstag!
übrigens alle anderenBeteiligten haben den Unfall auch fast unbeschadet wie durch ein Wunder überlebt....


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crayven
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 17:51
Addition: ;)

hab noch was vergessen:

das alles ändert nichts daran dass ichkeine Todesangst hab. hab immer noch keine Angst vor dem Tod :P


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crayven
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 20:31
@mrs withers:
unabhängig von deiner Todesangst:
ich wollte nur bemerken, dass esnahezu unmöglich ist mit einer Zigarette(-nkippe) Benzin zu entfachen :)
aber sonstwünsch ich dir weiterhin viel Glück in deinen Fahrten :)


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Todesangst

18.05.2007 um 22:53
@nornia:
"Wenn ich nicht irre, dann bist du also als Journalist inKriegskrisengebieten unterwegs gewesen.
Ein sehr spannender, aber eben auch höchstbrisanter Job.
Was mich interessiert ist, wie du diese Erlebnisse empfunden hast.Machst du diese Arbeit immer noch, weil sie dir genug wert ist, dafür unter Umständenauch sterben zu müssen, oder war es ein einmaliger Zeitraum, von dem du heute denkst,dass solcher keiner Wiederholung mehr bedarf, um das Glück nicht nochmals unnötigherauszufordern?
Jedenfalls hast du meinen Respekt für solchenMut."

"Spannend" fand ich die Sache eigentlich nie, jedenfalls nicht so wie "einspannender Krimi" o.ä.
Seit einem einschneidenden Erlebnis in Nicaragua 1984 bin ichnicht mehr unterwegs gewesen, ich fühlte mich der Belastung und der Verantwortung meinerTochter gegenüber, die ich seit 1982 allein erzog, psychisch, physisch und moralischnicht mehr gewachsen. Seither bin ich nach einigen Turbulenzen als Manager in einemFachzeitschriften-Verlag zwar in gewisser Weise dem Medienbereich verbunden, aber nurnoch Schreibtischtäter.
Was ich empfunden habe? Was die Motive waren? Da berührst Duein sehr sensibles Thema. Ein Grund war natürlich politische Überzeugung. Ich war damalsder Meinung, der Sache des Sozialismus, der praktische Solidarität mit Menschen, die umihre Existenz ringen, damit zu dienen, in dem ich hierzulande darüber berichtete, was von"staatstragenden Medien" oft und gern verschwiegen wurde. Ich schrieb für denArbeiterkampf, die Taz, die Konkret, auch mal Kleinigkeiten für FR und SZ. AndereMenschen haben Leben, Gesundheit und Karriere auf's Spiel gesetzt für ihre Überzeugung,warum also nicht auch ich. Reden allein ändert nichts. (Schreiben allein allerdings auchnicht!).
Hinzu kam natürlich eine gewisse "Abenteuerlust", das will ich gern zugeben.Mal in die grosse weite Welt hinaus, sich selbst etwas beweisen, an die Grenzen gehen -wenn man so will, die Motive von Extremsportlern.
Eigenartigerweise hatte ich meistdas Gefühl, dass mir alte "Frontschweine" der Weltkriege schilderten: Du schaffst das, duüberlebst das.
Trotzdem hatte ich oft eine absolute Scheiss-Angst, gebe ich offen zu.Nein, es hat wenig heldenhaftes an sich, wenn man beschossen wird, und vor Angst undmangels anderer Möglichkeit in die Hose pisst. Wenn man durch ein mutmassliches Minenfeldgeht, sich auf das scharfe Auge des vor einem gehenden verlassen muss, und nur ganz genaudahin tritt, wohin er auch tritt. Ja, da bekommt man das ganz unheroische Zittern. Ichhabe Menschen unmittelbar vor meinen Augen sterben sehen, ihr Blut auf meinem Gesichtgespürt. Ich habe kleine Kinder in meinen Händen verbluten lassen müssen, weil ich ihnennicht helfen konnte. Es gibt eine Menge von grässlichen Erlebnissen, die mich manchmalnoch nächtens heimsuchen.
Nein, dass alles möchte ich mir - und anderen - nicht nocheinmal antun.
Abgesehen davon, dass ich heute einfach zu alt dafür wäre, und sicherauch nicht mehr so belastbar in jeder Hinsicht.
Es war eine Episode meines Lebens, diemich tief geprägt hat - obwohl es mir in der Rückschau manchmal so vorkommt, als sei ichein anderer gewesen, als wäre das alles nicht mir, sondern irgendwie einem "anderen ich"geschehen.
Ob meine Taten "mutig" waren? Nein, nicht unbedingt. Ich gebe zu, dass ichmanchmal feige war, meine eigene Haut retten wollte. Irgendwo habe ich die Geschichtehier schon mal erzählt.
Und ob meine Taten etwas bewirkt haben? Davon war ich damalsüberzeugt - heute nicht mehr.


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nornia
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

18.05.2007 um 23:16
@ Doors

Ich danke dir für deine ehrliche Antwort, die mich sehr berührt hat.


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scandalous
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

19.05.2007 um 03:07
hatet ihr schön mal todesangst
wen ja
wie wahr es
was habt ihr gemacht
und,und,und,

1. ja hatte ich - dreimal um genau zu sein (bei dreiautounfällen - war immer die beifahrerin)

2. in den momenten nichts mehr. man hatecht große angst, aber wer schonmal einen schweren autounfall hatte, weiß vielleichtwovon ich spreche. jeder hat in dem moment angst, wenn man da überhaupt noch zeit für hatan etwas zu denken!

3. nichts, man kann nicht viel machen. ich spreche jetzt nichtvon unfällen, wo man vllt irgendwas gestreift hat. aber zb in dem moment, wo wir unsmehrmals überschlagen haben, kommen die sek. einem wie minuten vor und man denkt nur wanndas endlich aufhört.war bei mir jedenfalls so. und da hatte ich wirklich todesangst.


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coelus
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

20.05.2007 um 07:25
@ketchup1

Was ich noch nicht ganz verstehe ist, am Anfang hast Du geschrieenund nix mehr gesehen (hört sich auch wie eine Art Schock/Angst an, oder nicht?) und dannbist Du aber auf einmal ruhig geworden, hast klar denken können in diesem Moment, dass Duz.B. ev. sterben könntest und als dann das Pferd stehen geblieben ist, warst Du wiederumgeschockt, was eben auch mit Angst einhergehen kann, oder?

So gesehen hattest Dualso „nur“ während der Ruhephase, in diesem kurzen Moment, als Du auch Deinen eigenen Todannehmen konntest, keine wirkliche Todesangst?

Interessant finde ich auch, dass DuDich schon mit dem Tod auseinandergesetzt hast und eigentlich das Sterben und der Tod Duauch als wichtigen Teil des Lebens akzeptieren kannst, was aber eigentlich nicht miteiner Angst einhergeht.

Natürlich ist auch klar verständlich ketchup1, dass einLebewesen, welches leibt und lebt, nicht gerade sterben möchte, wenn man noch genügendLebenssaft in sich verspürt. Anders natürlich wenn der Moment naht, wo die Lebenskräftenatürlicherweise zur Neige gehen werden und der Übergang in den Tod bevorsteht, da ist essicher günstig in diesem Moment bewusst und in Ruhe diesen letzten Schritt des Lebensgehen zu können.

Ich denke, wenn wir diesen Aspekt des Sterbens und des Todesnicht schon Zeit Lebens uns bewusst gemacht haben, es eher immer verdrängen undtabuisieren also, so wie es die Religionen uns schon seit jeher weiss machen wollen, sowird die Todesangst ein ständiger Begleiter im Leben sein, wenn dieser Aspekt des Todesgestreift wird, aber sicher keine konstruktive Wirkung, auf ein freies und offenes Lebenhaben kann, im Hier und Jetzt.




Hallo Crayven,

Ich kann Dirnachfühlen, indem was Du sagst, dass Du versucht hast irgendetwas zu finden, wogegen Duwidersprechen könntest, aber nur etwas finden würdest, was Dir selbst widersprechen würdeund auch die Beschreibung einer Freundin, welche eine Art Panzer um Dein Inneres gesehenhat, welcher Dein feiner Kern gegen „Aussen“ schützen solle, kann ich auch verstehen.

Für Deinen Mut und Offenheit Danke ich Dir Crayven und bin auch zuversichtlich,respektive es freut mich sehr, dass Du auf dem Weg bist, Dich zu öffnen und Dein Selbstauch im Äusseren zu zeigen, was meiner Ansicht nach wirklich wichtig ist, damit Du nichtdie Dinge in Dir aufstauen lässt, so dass wenn „das Fass voll“ ist, diesesexplosionsartig sich entladen müsste, was wiederum zu Verletzungen Deiner Selbst und auchin einem solchen Moment, den anwesenden Mitmenschen auch Schmerzen zufügenkann.

Als Artgenosse und Mitmensch möchte ich Dir die Zuversicht mitteilen, dassDeine werdende Öffnung auch gerade der Liebe die Möglichkeit gibt, sich an Dein Selbst(wahrhaftig) richten zu können, weil es nun offenbar wird (Dein Selbst) und nicht einekuriose Liebe, welche Bedingungen an Deine Maske stellt, ist ja klar, dass in einemsolchen Falle die Diskrepanzen zu gross werden, was wiederum in einem unharmonischenWohlbefinden resultieren würde. Wenn Du Dich zeigst –mit genügend Vertrauen in DichSelbst- im Aussen wie/wer Du tatsächlich bist, so hat die Liebe auch erst eine ChanceDich auch direkt so zu erkennen und auch die Möglichkeit direkt darauf in Beziehung zutreten… :)

Die Kreativität, welche Du beim schreiben Deiner Songs entfaltest, isteine sehr schöne Möglichkeit Deinem Wesen Ausdruck zu verleihen und sie auch ins „Aussen“zu transportieren und von den tiefen Deiner Welt zu erzählen/singen, welche wiederum fürAndere erfahrbar wird dadurch. Ich finde es auch wunderbar, dass Du nun eine Freundin zuDeiner Seite hast, wo Du Dich auch im Vertrauen ihr Dich öffnen kannst, ohne Angst zuhaben, im Innern verletzt zu werden. Vertrauen zu können, hat sehr viel mit Liebe zu tun,Vertrauen in sich Selbst und seine Umwelt. ;)

Ein wunderbares kleines Gedicht hastDu eben geschrieben Crayven, aber mit sehr grosser Aussagekraft und tiefer Wahrheit,welche allen Grund zur Zuversicht ausstrahlt und mich als Artgenossen durchaus sehrerfreut. Also Crayven, ich wünsche Dir weiterhin recht gutes Gelingen auf Deinemwunderbaren Wege zu Deinem Selbst, bin da sehr zuversichtlich und mögest Du viel Freudeund unbedingte Liebe erfahren können.

Grüsse Dich, coelus :)


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buddel
ehemaliges Mitglied

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Todesangst

20.05.2007 um 07:58
hey, doors,
du recherchierst hier doch wohl nicht für ein buch ? ;)

todesangst?
das geht auch profaner.
vom baum fallen
im eis einbrechen
feuer ausserkontrolle
schlussverkauf

solche erlebnisse wie doors hab ich nicht gehabt (zumglück, denn das ist eine ganz andere qualität der angst),
eine über längere zeiträumebestehende lebensbedrohung.

in akut lebensgefährdenden situationen
hat michimmer so eine "klärung" des geistes befallen.

gehen lassen, kein stress, nichtdenken, handeln.
geht natürlich nur kurzzeitig.

hab so gesehen noch nietodesangst gehabt ,
nur todesschrecks

(todesschrecke?)

n.i.n.


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Todesangst

20.05.2007 um 10:26
Chepre schrieb:hatet ihr schön mal todesangst
wen ja
wie wahr es
was habt ihr gemacht
und,und,und,
ja gerade vor kurzer zeit ,als ich heftiges kopfwehbekam und aufeinmal erst einen kleinen schatten im auge bekam der immer größer wurde.
der augenarzt meinte es könne ein tumor ,oder ein blutgerinsel sein das den sehnervblockiert .
ich hatte panische angst auf das was kommen würde ,im schlimmsten fallwäre es die entfernung des auges gewesen .
ich wollte mit keinen darüber reden ,es für mich behalten ,aber freunde habeb bemerkt wie ich mich verändert habe ,anders sprachoder was weiß ich noch .
einer meinte ich soll sagen was los sei und ich sprach mitihm darüber ,aber auch ihn sagte ich nicht die ganze wahrheit ,ich wollte nicht das mansich um mich sorgte .
jeh näher der tag kam wo ich in die augenklinik kam ,destounruhiger wurde ich.
nun ist es etwas über eine woche her und ich habe mein auge noch,es ist kein tumor sondern , ich sage mal nur blut das durch blutverdünnende mittel sichvielleicht selber auflösen kann ,na mal sehen ,noch ist der schatten da und etwas angstbleibt bestehen .
es ist gut wenn man freunde hat die mit einen reden oder darüberschreiben , danke denen die es getan haben .


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Todesangst

20.05.2007 um 13:00
Hatte mehrere Unfälle erlebt, bin aber immer noch mit einem blauen Auge oder einemgebrochenen Bein davon gekommen da hatte ich einfach Glück !
Oder mal beinahe durchein Dach gefallen beim Creepen als wir auf dem Dach waren und das schon stellenweisebrüchig war .

Aber das Erlebnis was ich mal gemacht hatte, war als ich über kopfin einen Teich gefallen war (mir wude schwindelig) und einen Krampf hatte und nicht mehraufstehen konnte nur weil mich jemand gepackt hatte, hatte ich überlebt . Das waren dielängsten 2 Minuten in meinem Leben . Aber das einem Erinnerungen in dem Moment in denKopf schießen ist falsch ich hatte ehr den Eindruck ich träume und wollte aufwachen wasaber nicht möglich war weil ich bewusstlos war . Angst bekam ich erst dann als mir klargemacht wurde was passiert war denn das meiste hatte ich vergessen als ich in derSituation war . Ich kann mich nur noch daran erinnern das die Zeit für mich sehr langsamverlaufen war in diesem Moment .


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Todesangst

20.05.2007 um 13:03
Doors
Das was du sagst klingt sehr eindrucksvoll . Aber wie man sieht scheinst dudiese Turbulenzen ja überlebt zu haben ;)


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Todesangst

20.05.2007 um 22:15
@buddel:
"hey, doors,
du recherchierst hier doch wohl nicht für ein buch?"

Du wirst vielleicht lachen, aber das war der Grund, der mich hierher führte.Ein Buch über jugendliche Paranoia und Verschwörungstheorien.
Aber, keine Angst, dasProjekt ist gestorben. Gibt im Heel-Verlag schon ein Buch über VTs - und ich wollte eheretwas unterhaltsames machen, nichts zu medizinisches.

@crawler:
Überlebt schon,aber mit deutlichen "Gebrauchsspuren". Ich hasse z.B. Feuerwerk, Kinderschreie,Kriegsfilme, Metzgereien und Grillparties. Und manche Alpträume würde ich nicht malmeinen ärgsten Feinden wünschen.


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