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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

3.182 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Emanzipation, Linguistik, Berufsbezeichnungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:35
@Kältezeit
@nukite

Ich habe jetzt auch mal geguckt, ob ich was dazu
finde, ob Lann Hornscheidt, seinerzeit noch als
Antje Hornscheidt über eine Frauenquote o.ä. als
Professorin an die HU berufen wurde.

Leider gibt es dazu keine gesicherten Links, also
habe ich einen anderen Ansatz genommen.

Es ist bekannt, daß an der HU eine Professorenstelle
nicht besetzt wurde, weil der einzig übrig gebliebende
passende Bewerber ein Mann war.

Das durfte aber nicht in der Stellenausschreibung
erwähnt werden, deshalb der Verweis auf die besondere
Förderung von Frauen in der Anzeige:
Das Vorhaben war in der geschlechtsneutralen Stellenausschreibung für „Bewerber und Bewerberinnen“ allerdings mit dem „Ziel der Förderung der Chancengleichheit von Frauen“ verbunden. Dieser fast floskelhaft klingende Hinweis sollte laut Unileitung allerdings ein Wink mit dem Zaunpfahl sein. Denn damit sei von vornherein „absehbar und rechtzeitig erkennbar“ gewesen, dass Männer keine Chance hätten, meint die Leiterin des Präsidialbüros im Nachhinein gegenüber einem verdutzten Beschwerdeführer. Also entweder eine Frau oder keiner.

Diese An- oder Aussicht wurde auch gleich über weibliche Info-Kanäle verbreitet. „Ich hatte über Umwege gehört, dass auf einer Mailingliste für Frauen in der Mathematik stand, dass die Stelle nur für Frauen sei oder so was in der Art“, erklärt ein Bewerber aus England dieser Zeitung

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/berliner-mathematik-professur-maennerdiskriminierung-an-der-humboldt-universitaet-13006311.html
Der Grund dafür, daß es nur eine Frau sein durfte, liegt daran,
daß die Kosten dazu aus dem "Professorinnenprogramm" kommt,
also nicht von der HU finanziert werden muss, sondern aus einem
Sondertopf es Bundes/der EU. Bedingung ist, daß nur eine Frau dann
die Professorenstelle bekommen kann.

Es kann also gut sein, daß es auch für die Professur im FB Gender
so ist, daß die Gelder aus diesem oder einem ähnlichen Programm
kamen.

Das versuche ich jetzt herauszufinden. Wer will kann gerne mitmachen.
Absprache gerne über PN.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:36
@Groucho
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Nein, ein absolut identischer Sachverhalt.

Der Unterschied liegt allein in der Zeitschiene.
Verglichen mit dem Wort 'Neger' befinden wir uns - was den Stand der Rezeption des gM betrifft - ungefähr Ende der 70er Jahre.

Damals fanden die meisten Menschen das N-Wort unbedenklich - obwohl es das auch damals nicht war.
So sieht es im Moment mit dem gM aus.
Recht hast Du, denn wir kommen vom Thema ab.

An dieser Stelle muss ich Dir widersprechen, denn das gM und Neger lassen sich nicht gleichsetzen.

1)

Das Wort Neger war niemals wertungsfrei behaftet, es kam damit immer eine Geringschätzung der Schwarzen zum Ausdruck, da diese historisch immer als minderwertige Menschen betrachtet wurden, das geht teilweise zurück bis in die Antike, wo es auch schon schwarze Sklaven gab, die überwiegend zur Feldarbeit als zu Hausarbeiten eingesetzt wurden; man hat also innerhalb der Diskriminierung noch einmal eine Binnendiskriminierung vorgenommen.

Das gM stammt in seinen Ursprüngen aus einer Zeit, wo Frauen einfach keinen Zugang zu bestimmten Berufen hatten. Die Bildung des gMs war also gesellschaftlichen Gegebenheiten geschuldet; wo es keinen Benennungsbedarf gibt, da braucht man auch keine Wörter zu bilden.
Bsp: Da es nur weibliche Hebammen gab, wurde nie eine männliche Wortform dafür geschaffen, da es keinen Benennungsbedarf gab!


Weitere Punkte folgen gleich


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:37
Danke @inci2 , vielleicht hast du ja mehr Glück & Erfolg bei deiner Recherche.


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09.03.2015 um 10:37
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ja, Neger sind die lustigen Typen aus dem Dschungel, mit den dicken Lippen und den bereiten Nasen (mit Knochen im Haar und Bastrock vielleicht sogar?).
Ja, genau diese Figur meine ich. Das ist für mich ein Neger.
Diese Beschreibung trifft allerdings nicht auf die afrikanischstämmigen Personen zu, die mir in der Realität begegnen. Und die würde ich dann eben auch nicht als "Neger" bezeichnen, weder laut noch leise.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:39
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Negerinnen und Neger" war meiner Ansicht nach auch nicht so gemeint, wie es für uns klingt.
Nochmal: Es kommt nicht darauf an, wie es gemeint ist.
Obige Formulierung ist eine drastische Diskriminierung.

Warum werden die 'Neger' nicht einfach als Damen und Herren angesprochen?

Abgesehen davon: Sehr wahrscheinlich ist dieser Satz eine Erfindung und Lübke hat ihn nie gesagt.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:46
@Groucho
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Warum werden die 'Neger' nicht einfach als Damen und Herren angesprochen?
Du spielst auf Lübke an?
Das ist eine Erfindung, das hat er nie gesagt,
und wurde ihm von den Medien in den Mund
gelegt, weil sie Lübke für 'ne dumme Nuss hielten.

Ansonsten werden sie doch korrekt angesprochen.
Oder sprechen wir Menschen mit dunkler Hautfarbe
als Herr Neger Itzenplitz, Frau Neger Itzenplitz
oder als Neger Itzenplitz oder Negerin Itzenplitz an?

Will man jede wie auch immer möglicherweise
aufkommende Diskriminierung verhindern, müsste
man dazu kommen, Deutsche nicht mehr als Deutsche,
Griechen nicht mehr als Griechen zu bezeichnen.

Europäer ginge auch nicht, da auch das eine
unzulässige Festlegung auf eine bestimmte Herkunft
darstellen könnte.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:46
Zitat von nukitenukite schrieb:Das Wort Neger war niemals wertungsfrei behaftet, es kam damit immer eine Geringschätzung der Schwarzen zum Ausdruck, da diese historisch immer als minderwertige Menschen betrachtet wurden,
Da muss wohl irgendwo eine missverständliche Formulierung von mir drin gewesen sein.

Schrieb ich ja selbst auch, dass das Wort NIE nicht rassistisch war.

ABER und da ist der Zusammenhang zum gM: Breite Teile der Bevölkerung (siehe auch Ilvareth) haben sich lange eingeredet, es sei wertneutral und harmlos.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:47
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Nochmal: Es kommt nicht darauf an, wie es gemeint ist.
Du kannst doch niemandem etwas vorwerfen, was er nicht so meint!
Ich komme aus einer Region, in der hochdeutsch gesprochen wird, und wohne in einer Region, in der das nicht so ist. Und ich musste mich dran gewöhnen, dass Kinder hier wertfrei als "Blagen" bezeichnet werden, denn da wo ich herkomme, ist das nicht wertfrei, sondern beleidigend. Ich selber würde den Begriff nicht verwenden, weil er für mich anders geprägt ist, aber ich kann doch nicht jeden steinigen, der sich hier den umgangssprachlichen Gepflogenheiten anpasst.
Wie wertend ein Begriff verwendet wird, liegt doch in erster Linie an dem, der ihn benutzt!


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:48
Zitat von inci2inci2 schrieb:Du spielst auf Lübke an?
Das ist eine Erfindung, das hat er nie gesagt,
Bist du so lieb und tust mir einen Gefallen?
Kommentiere meine posts einfach nicht.

Ilvareth hat das Zitat in die Diskussion eingebracht und dass das höchstwahrscheinlich erfunden war, habe ich längst vor dir geschrieben.

Ignoriere meine posts, das hat keinen Sinn mit uns.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:50
Ich nehme Bezug auf das Zitat von groucho,
antworte aber allgemein darauf.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:ABER und da ist der Zusammenhang zum gM: Breite Teile der Bevölkerung (siehe auch Ilvareth) haben sich lange eingeredet, es sei wertneutral und harmlos.
Und das auch zu recht. Die negative Konnotation kommt daher,
daß das deutschsprachige Wort Neger stark an das abschätzig
verwendete Nigger erinnert. Das war aber ein amerikanisches
Problem, das aus der Sklavenzeit herrührte und bis in die
60er und 70er Jahre dort verwendet wurde.

Neger wurde im deutschsprachigen Sprachraum nie als
Schimpfwort für Schwarze verwendet. Wenn man jemanden
so beschimpfen wollte, wurde auf die amerikanische Vorlage
Nigger zurückgegriffen.


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09.03.2015 um 10:50
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Wie wertend ein Begriff verwendet wird, liegt doch in erster Linie an dem, der ihn benutzt!
Ja, wie wertend er verwendet wird, liegt am Sprecher.

Dass in diesem Fall der Begriff von vornherein wertend ist, liegt nicht am Sprecher.

@nukite, sag doch auch mal was DAZU :D


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:51
@Groucho
Zitat von nukitenukite schrieb:An dieser Stelle muss ich Dir widersprechen, denn das gM und Neger lassen sich nicht gleichsetzen.
2)

Während der Zeit seiner Verschriftlichung durch Jacob Grimm wurde das gM damit argumentiert, dass das Männliche dem Weiblichen überlegen sei, durch diese Verschriftlichung, die nur sehr intellektuellen Kreisen an Menschen überhaupt zugänglich war, da die wenigsten Menschen lesen und schreiben konnten, kann man behaupten, dass es eine diskriminierende Note trägt.

Diese Note war aber - im Gegensatz zum Wort Neger - 95% der Nutzer überhaupt nicht zugänglich, da sie keinen Zugang zu diesen Schriften hatten oder einfach nicht lesen konnten.

Ferner muss noch einmal klagestellt werden, dass Jacob Grimm das gM nicht beim Bohren in der Nase erfunden hat, es ist gesellschaftlich gewachsen, er hat es lediglich beschreiben und verschriftlicht und zur Rechtfertigung seiner Verschriftlichung hat er Tendenzen einfließen lassen, die wir HEUTE als diskriminierend bezeichnen würden; historisch ist das anders, denn er hat dem Weiblichen auch Schönheit und Sanftheit usw. beigemessen, was Ehrbezeugungen sein sollten und keine Geringschätzungsmechanismen.


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09.03.2015 um 10:52
@Groucho
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:@nukite, sag doch auch mal was DAZU
Ich kann nicht auf allen Hochzeiten zeitgleich tanzen! :D


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09.03.2015 um 10:55
@Ilvareth
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Wie wertend ein Begriff verwendet wird, liegt doch in erster Linie an dem, der ihn benutzt!
Das gilt aber nicht für Neger, denn aufgrund Deines Weltwissens, könntest Du keinen Kontext konstruieren, wo das Wort Neger wertungsfrei ist.

Es sei denn, Du verfügst über keinerlei Hintergrundinformationen zu dem Wort


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09.03.2015 um 10:57
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:ABER und da ist der Zusammenhang zum gM: Breite Teile der Bevölkerung (siehe auch Ilvareth) haben sich lange eingeredet, es sei wertneutral und harmlos.
Ich habe nirgendwo behauptet, dass das Wort allgemein als wertneutral und harmlos gilt.
Und ich bin auch kein "Breiter Teil" der Bevölkerung.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 10:57
Naja, indirekt hast du ja im Beitrag vorher. ;-)


Du brauchst nicht wieder und wieder von Jacob Grimm zu erzählen, das ist überhaupt nicht relevant in diesem Fall.

Menschen allgemein sind feinfühliger geworden, was Sprache betrifft, nicht nur Frauen.
Was das gM betrifft, Frauen werden unter einer männlich klingenden Bezeichnung subsummiert.

Wenn eine Personengruppe immer nur indirekt mit genannt wird ist das diskriminierend.
Ob inci2 in der Lage ist das zu verstehen, oder ob es weitaus größere Probleme gibt, ist dabei irrelevant.

An dieser Stelle wäre es übrigens ganz interessant zu sehen, seit wann das in der feministischen Diskussion ist.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 11:00
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Und ich bin auch kein "Breiter Teil" der Bevölkerung.
Wie kommst du auf die Idee, ein einzelner Mensch könnte "breiter Teil der Bevölkerung" sein?

So, wird Zeit mal was für die Haushaltskasse zu tun.......


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09.03.2015 um 11:01
@Groucho
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wenn eine Personengruppe immer nur indirekt mit genannt wird ist das diskriminierend.
Ob inci2 in der Lage ist das zu verstehen, oder ob es weitaus größere Probleme gibt, ist dabei irrelevant.
So wie Du nicht wünschst, daß ich auf Deine Posts reagiere,
so wünsche ich, daß Du mich in Deinen Posts nicht mehr
erwähnst. Erst recht nicht in diffamierender, mich dumm
darstellender Art und Weise.

Für mich bist Du ein männlicher Troll, der ein Problem damit
hat, wenn Frauen Dinge anders sehen als Du selbst.

Besonders dann, wenn es um Diskriminierung der Frau geht,
zu der Du als Mann gar nichts sagen kannst, weil Du
eben ein Mann bist und keine Frau.


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 11:03
Übrigens...

Frauenquote soll Zahl weiblicher Strafgefangener signifikant steigern ...

http://www.der-postillon.com/2012/03/frauenquote-soll-zahl-weiblicher.html


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Pseudo-Emanzipation aus linguistischer Sicht! (Generisches Masculinum)

09.03.2015 um 11:17
@Kältezeit
@nukite
@all (groucho guckt jetzt bitte weg)

So, ich habe jetzt mal ein wenig gestöbert,
und habe folgendes gefunden:

2007 gab es bereits das Professorinnenprogramm
des BMF. Die TU berichtet darüber, und auch darüber,
daß sie 2008 erstmals Gelder aus diesem Programm
erhalten hat, weil sie Frauen statt Männer als Professoren
ernannt hat.

Heißt bei der TU nur anders. Nämlich erfolgreiche
Teilnahme am Professorinnenprogramm...

https://www.tu-berlin.de/zentrale_frauenbeauftragte/menue/erfolge/erfolge_bei_der_einwerbung_von_gleichstellungsmitteln/#530509

Zurück zur HU.

Da dieses Professorinnenprogramm bundesweit
gültig ist, ist es vermutlich sehr wahrscheinlich, daß auch die
Professorenstelle für Hornscheidt aus diesem Programm
kam und kommt, da sie im WS 2006/2007 als Professorin berufen wurde.

https://www.gender.hu-berlin.de/zentrum/personen/ma/1682130/cv (Archiv-Version vom 04.04.2015)

Also keine klassische Frauenquote, sondern sogar noch eine besondere
Frauenquote, weil diese von der Regierung auch noch finanziell
vergütet wird.

Wofür Hornscheidt sonst noch verantwortlich zeichnet, kann
man hier nachlesen:

http://www.xartsplitta.net/impressum/

Auszug:
treffen organisieren, um sich zu überlegen, wie x in veranstaltungen gut eingreifen kann oder unwohlsein zur schau stellen kann oder kollektiv stören kann, damit z. b. öffentliche vorlesungen verhindern, oder andere themen/stimmen hörbar machen
•aufkleber drucken: für tagebuchumschläge, toilettentüren, u-bahnen, kaufhäuser, ämter, briefkästen
und
benannte dinge umbenennen (z. b. mit aufklebern/viel farbe/transpis/im sprechen/auf flugis): institutionen, straßenschilder, öffentliche preise, gebäude, brücken, flughäfen, kleingartenanlagen, parfümflaschen und schokoladenverpackungen, apotheken und kneipen
sowie
und dann noch weitere dauermögliche intervenierungsaktionen in so vielen unterschiedlichen situationen: mit dem edding über krasse dinge in speisekarten drüberschreiben, klosprüche übermalen_kleben, aufkleba_poster_plakate_bilder abmachen_überkleben, aufstehen und weggehn in diskriminierenden situationen, türen zumachen, radios und fernseher ausschalten, auf einer party die musik ausmachen, tee- und kaffeepackungen wegschmeissen, salzstreua gezielt aufdrehen, bierdeckel neu beschriften, kaugummis auf stühle von sexistischen mackertypen kleben, buchcover umdrehen, sätze in romanen unlesbar machen, seiten in büchern rausreissen, schilder/ettiketten auf kleidung abmachen, sachen in lebensmittelläden hinter andere stellen und so visuell verschwinden lassen, deutschlandfahnen aus dem stadtbild entfernen, in keine kneipen gehen mit genderistsch_rassistischen speisekarten_klopolitiken_ausbeuterischen arbeitsverhältnissen, überlegen, wo bei wex ich einkaufen gehe, andere trans_x_ende personen auf der straße grüßen beim spazierengehen, support-sms schreiben, nachfragen wenn mir was auffällt, aufmerksam sein in öffentlichen räumen …



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