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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

276 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gesellschaft, Krankheit, Vorurteile, Akzeptanz, Leiden

Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 21:46
@RoseHunter
phantomherz schrieb am 11.12.2014:Krankheit?
Was hat das jetzt mit Autismus zu tun? Steht leider augenblicklich in keinem Kontext.

Aber klar, geht man vom Eröffnungspost aus, dann gehört das Thema 'Autismus' evtl. sowieso nicht hier her.

Um aber Bezug darauf zu nehmen: Wikipedia: Chorea_Huntington

Obwohl es sich um eine Wikipedia-Quelle handelt, erklärt es sich ja doch von selbst. Ich komme mir gerade etwas veralbert vor, um ehrlich zu sein.


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 21:50
@Krepitation
Krepitation schrieb:Und es ist nun einmal Fakt, dass man insbesondere Autisten keinen besonders guten Dienst erweist, wenn man ihren Autismus als Krankheit bezeichnet.
Das ist eine politische Aussage, keine medizinische.
Krepitation schrieb:Obwohl es sich um eine Wikipedia-Quelle handelt, erklärt es sich ja doch von selbst.
Erklärst und begründest du es mir denn auch, oder wieder nicht?
Foren leben davon, dass man sich mitteilt.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 22:03
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Das ist eine politische Aussage, keine medizinische.
Sowohl als auch. Ein Neurologe deiner Wahl könnte dir das aber auch gerne noch mal näher erklären. Wäre vielleicht in deinem Fall äußerst ratsam. :o:

Und alles was u. a. von deiner Seite dazu kam, war laienhaftes Halbwissen. Man merkt einfach recht schnell und mit umfassender Leichtigkeit, dass du weder betroffen, noch vom Fach bist. Das ist im Prinzip nicht schlimm, aber was du verbreitest, obwohl du eben nichts anders als ein Laie bist, ist wirklich hanebüchen. Für mich hast du dich als Diskussionspartner(in) dahingehend absolut disqualifiziert, weil du nichts anderes tust, als zu diskriminieren. Sowohl im medizinischem als auch im politischem Sinne.

Für alle anderen gerne noch ein paar Quellen zu diesem Thema:

http://www.kinder.de/ratgeber/leben-mit-behinderung/arten-von-behinderung/artikel/geistige-behinderung-autismus-ist-kein...

http://rollingplanet.net/2012/04/02/die-10-grosen-irrtumer-uber-autismus-und-andere-fakten/

Selbstverständlich gibt es da noch viel mehr und jeder, der sich dafür ernsthaft interessiert, kann sich sowohl in diversen Autisten-Foren, sowie auch bei Autismus-Spezialisten informieren. Das Internet ist, so wie es aussieht, nur bedingt hilfreich. Recherche will nämlich auch gelernt sein.

Allerdings betrifft das jetzt - wie gesagt - nur Autismus. Hier soll es sich ja um Krankheiten drehen. Es sei denn, Behinderungen haben innerhalb dieses Themas ebenfalls Relevanz.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 22:18
@Krepitation
Krepitation schrieb:Und alles was u. a. von deiner Seite dazu kam, war laienhaftes Halbwissen. Man merkt einfach recht schnell und mit umfassender Leichtigkeit, dass du weder betroffen, noch vom Fach bist.
Na dann.

Eine Begründung für die Behauptung Autismus sei keine Krankheit konnte ich in den qualitativ hochwertigen links von dir nicht finden.

Im ersten link stand immerhin:
Autistische Kinder sind nicht krank, denn Autismus ist weder heilbar noch ansteckend.
Meine scheue und laienhafte Bemerkung dazu ist, dass Chorea Huntington weder heilbar noch ansteckend ist, u.a. deshalb erwähnte ich sie exemplarisch für weitere ... was auch immer.

Deshalb auch die Frage, die du nicht beantwortetest, nach deiner Defintion von Krankheit.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 22:29
Das ist keine Begründung, weil es hier allein auf neurologischer Basis erhebliche Unterschiede gibt. Aber es ist schwer dies Menschen zu erklären, die der Wissenschaft und medizinischen Fakten quasi so gar nicht zugänglich sind.
[...]Fast alle Fälle von Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) entstehen durch Vererbung: Eltern mit entsprechendem Erbmerkmal geben dieses an ihre Nachkommen weiter.[...]
Quelle: http://www.onmeda.de/krankheiten/chorea_huntington-ursachen-1576-3.html

Das ist bei Autisten nicht so. Und beispielsweise bei Menschen mit Trisomie 21 ebenso nicht. Willst du Letztere auch per se als krank bezeichnen?

Oder auch anders ausgedrückt: Ich verstehe nicht, dass du es nicht verstehst. Es ist eher anzunehmen, dass du es einfach nicht möchtest.

Fazit: Auf diese Weise ist es nichts anderes als Zeitverschwendung. Noch dazu kannst du dir doch die richtigen Informationen selbst einholen.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

17.12.2014 um 22:51
@Krepitation

Schau mal unter Ätiologie:
http://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/Kliniken/Kinder_Jugendpsychiatrie/Lehre/HagmannVorlesungAutismus.pdf

Ansonsten hast du den Kontext nicht richtig erfassen wollen (oder können?):
Mein Beispiel der Chorea Huntington bezog sich auf die Aussage, Autismus sei keine Krankheit, die nicht weiter begründet wurde.

Implizit konnte man erkennen, dass wohl die Unheilbarkeit (und später die Nichtansteckbarkeit) als Kriterium gelten sollte, selbes gilt allerdings für Chorea Huntington.

Trisomie 21 würde ich als Krankheit bezeichnen, ja.


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 09:18
@Krepitation

Der Hintergrund meiner Frage ist übrigens der: Der Krankheitsbegriff ist alles andere als klar. Es gibt extrem breite Definitionen, wie die von der WHO, die im historischen Kontext zu verstehen ist und ein politischen Statement darstellen sollte, wobei es eine eigene Diskussion ist, ob man Politik (damit meine ich den nachvollziehbaren Wunsch, Menschen mit diversen Einschränkunegn nicht zu stigmatisieren) und Wissenschaft vermischen sollte (meine Meinung dazu ist eine striktes Nein).

Es ist alles andere als klar, wo Krankheit überhaupt beginnt und endet, intuitiv meint das jeder zu wissen, fragt man nach, sieht man, dass sie Sache weitaus schwieriger ist. Da gibt es psychosomatische Kopnzepte die sagen, der Mensch sei grundsätzlich krank (immerhin WHO-kompatibel, wenn auch vor einem ganz anderen Hintergrund) und man hat sich bis heute nicht geeinigt, wo Krankheit beginnt und endet. Das müssen Philosophen tun.

Die Medizin definiert zwar Normwerte, klärt aber nicht den Krankheitsbegriff. Die Vermischung von Politik oder Ideologie mit Wissenschaft ist zwar immer gegeben, aber man kann versuchen, sie zu minimieren. Was im einen Fall plausibel erscheint, ist in anderen nicht ohne Brisanz. Hunderte Millionen Menschen wurden über Nacht gesund, als man die Homosexualität nicht mehr als Krankheit betrachtete, was die manchmalige Willkür der Definitionen und Normen aufzeigen soll. Die Cholesteringrenze definierte man zwischenziweitlich so tief, dass 80% der Weltbevölkerung behandlunsgbedürftig waren, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Da gibt es etliche Frage zu klären, wie die, ob ein Nazi gesund ist, wenn seine Laborwerte okay sind.
Wie ist das Verhältnis von subjektivem Leid und objektivem Befund?
Was heißt überhaupt krank? Ist jemand krank, wenn er Schmerzen hat, oder hat er einfach nur Schmerzen?

Die Frage wirfst du ja im Grunde auf auf, du möchtest Behinderung von Krankheit trennen, dazu braucht man sinnigerweise die Defintion beider Begriffe. Um dir zu verdeutlichen, dass die Definition “unheilbar und nicht ansteckend” für Behinderungen auch auf das zuritfft, was du als Erkrankungen abgrenzen möchtest, brachte ich das Beispiel Chorea Huntington, es gäbe weitere.
Dass du mich dafür wüst attackierst und entwertest, kann ich zwar nachvollziehen, da du vermutlich direkt mit Autismus konfrontiert bist, daneben fand ich es trotzdem.

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass auch der link des Uniklinikums Ulm die Mythen über Autsimus aufführt, allerdings ist die Aussage Autismus sei keine Krankheit dort nicht zu finden. Für mich ein weiteres Indiz, dass es sich eher um eine ideologischen oder politischen Begriff handelt, was seine volle Berechtigung hat – und ich bin ausdrücklich gegen Diskriminierung jeder Art –, nur eben mMn nicht vermischt werde sollte.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 13:47
Ich frage mich wo ich hier überhaupt anfangen sollte.
Da gibt es so viel zu erzählen, was mir die Gesellschaft angetan hat und worunter ich schon lange leide. Angefangen damit, dass ich daheim mit meinem Bruder traumatische Erlebnisse durchgemacht habe, weil er mehrstimmig gesprochen hat und mehrmals versuchte mich zu töten. Weitergeführt davon, dass mir meine Eltern dies nicht geglaubt haben und ich weiterhin mit ihm in einem Zimmer leben musste, immer auf der Hut immer in dem Bewusstsein, er kann jeden Moment wieder angreifen.. er ist 7Jahre älter besonders im Kindesalter sind das grausame Unterschiede in Größe und Kraft...

Wie dem auch sei, deshalb sprach ich nur noch mit Autoritätspersonen, antwortete nicht auf Aussagen von Klassenkameraden war sehr introvertiert. Wurde massiv gemobbt auch weil ich mit der Lehrerin sprach und sie mich dauernd lobte. Das war mir jedoch unangenehm, das interessierte meine Schulkameraden nicht, ich wurde misshandelt und verprügelt, gestalkt bis es keinen Morgen mehr gab. Ich wurde in gewissen Bereichen durch Tritte und Schläge verstümmelt, die man nicht öffentlich sieht. Es wurde immer wieder wiederholt wie wertlos, hässlich und eklig ich doch sei, es wurden Intrigen gespannt, es gab Telefon und Klingelterror, ich wurde beklaut,hinter Türen gesperrt, in die Mülltonne geworfen bepisst und diese dann beschwert.Zusätzlich zu diesen ganzen Missetaten bin ich erst sehr spät sehr schnell gewachsen und auch in der Zeit musste ich mich vielen 1 gegen 8+ Situationen stellen..Folge Chronisches Rückenleiden, was wiederum in Kombination mit Schlaflosigkeit, den psychischen Stress und der noch nicht angesprochenen Prüfungsangst zu Burnout während des Abiturs führte, welches ich aus falschem Stolz verschleppt habe und nun unter chronischer Müdigkeit und temporalen Synkopen leide. Auch das sieht man mir nicht an bzw. bei Synkopen wird mir gesagt, beweg dich mal mehr, schauspieler doch nicht rum.

Wegen meiner schwierigen Schulzeit musste ich mich durchbeißen und leide vermutlich unter diversen Persönlichkeitsstörungen ohne für irgendwen irgendwie gefährlich zu sein. Weil mir immer vermittelt wurde ich sei hässlich wollte ich das Gegenteil beweisen, weil man sagt ich wäre unheimlich und eklig hab ich mich um 180 grad umgekrempelt. Nun muss ich geradezu mit allen reden, muss von allen Bewunderung empfangen, ich lechze geradezu danach, weshalb ich nun auch model und schauspieler, nachdem zwei Studiengänge einfach nichts für mich waren.
Ich leide unter bipolarer Störung, destruktivem Narzismus (egal wie toll andere ein Foto finden, ich selbst finde es oft einfach nur schlecht obwohl es das vielleicht gar nicht ist, was ich irgendwann nach einer nochmaligen Betrachtung auch einsehe oder das Gegenteil ist der Fall was wahrscheinlich mit der bipolaren Störung zusammenhängt). Mir ist auf gefallen dass ich auch histrionisch veranlagt bin, was so viel bedeutet, dass ich auch auf Grund des destruktiven Narzismus nur um Anerkennung zu bekommen, Dinge überzeichne (davor kann ich mich im Internet zum Glück einigermaßen schützen indem ich mehrmals Korrektur lese bevor ich Texte abschicke).
Ich habe den unheimlichen Zwang in einer Diskussion das letzte Wort haben zu wollen, wenn mich jemand ausstoppt, dann staut sich immer mehr der Druck auf, auch wenn ich mich selbst stoppen möchte, es ist ein klarer Zwang der mich dann beherrscht und gegen den ich kaum gewinnen kann.
(Dies ist zum Teil leider auch hier auf Allmystery zu bewundern..)
Ich weiß dass andere Menschen deswegen extrem wütend werden, aber ich kann es einfach nicht stoppen, ich kann nicht. (Ich meine ich habe es unzählige male versucht, es klappt aber eifach nicht, ja ich hasse mich auch selbst dafür..)

Ich brauche das Feedback anderer um mich wirklich wohl zufühlen und lange war es so, dass ich jede Kritik persönlich genommen habe,zumindest diesen Kampf konnte ich mittlerweile erfolgreich bestreiten. In Prüfungen bricht bei mir immer Herzrasen aus egal ob ich weiß, dass ich den Stoff beherrsche oder nicht. Meine Frustrationsreize sind in der Regel sehr hoch, da ich weiß dass ich außergewöhnlich intelligent bin, damit aber nichts anzufangen weiß weil mich eben diese ganzen Hindernisse merklich bremsen. Weil ich durchaus auch anderen bereits von meiner Intelligenz erzählt habe, kommen dann Aussagen wie " musst du eben mehr lernen", "Bist wohl doch nicht so klug " , " das sind doch nur Ausreden", "Das sind keine Gründe" ,"andere haben es doch auch bewältigt". Bezüglich "lern mehr", Aussage schön und gut ABER ich will ja lernen, ich will ganz ehrlich NUR muss ich jedes mal die chinesische Mauer erklimmen um es dann auch zu tun und wenn ich dann lerne, dann kann ich gar nicht mehr aufhören zu lernen.. Und wenn ich dann gelernt habe egal ob lange oder kurz vorher kommt es zu einem Blackout und mir fehlt etwa ein Drittel der Zeit in der Prüfung.
Liebgemeinte Aussagen wie " Du musst so in die Prüfung gehen, egal wie ich das schaffe hauptsache ich schaffe das und wenn nicht habe ich ja noch einen zweiten Versuch" Liebe Leute ich gehe mit genau dieser Einstellung in diese vermaledeiten Prüfungen und dennoch Herzrasen mitunter Nasenbluten, Blackout bis hinzu Korrekturlesezwang. Und ja liebe Leute ich habe es mit Therapien versucht, mit Medizin, mit Homöopathie kein Erfolg nix. Und nein ich brauche nicht in mich hineinhorchen um herauszufinden woher es kommt, wieso nicht? Weil ich es einfach nicht hinbekomme diese Ursache zu finden und Therapeuten konnten mir dabei ebenso wenig helfen, obwohl ich doch unbedingt diese ideopathische Prüfungsangst abstellen will.

Bezüglich "andere haben es doch auch bewältigt" denke ich mir immer, vielleicht haben sie das, aber andere wären jetzt gar nicht mehr in meiner Situation hier!! Obwohl ich öfters mir ausgemalt habe wie es wohl wäre wenn ich nun abtreten würde, habe ich nie wirklich an Selbstmord gedacht zu keiner Zeit. Vielleicht sollte ich da auch gar nicht drauf stolz sein, da es wahrscheinlich einfach nur meinem launischen Narzissmus geschuldet ist (Wobei ich nie wirklich denke oder gedacht habe ich sei der Tollste, Beste oder Schönste kommt es mir in Diskussionen oft so vor, dass andere mir genau das vorwerfen obwohl ich eigentlich nur differenziert meine Fähigkeiten und oder "Erfolge" glaubte beschrieben zu haben. Ich leide darunter wären andere mir genau dies vorwerfen, dabei möchte ich doch nur Anerkennung, nicht Anerkennung dass ich der beste oder tollste oder irgendeine andere Superlative bin, sondern einfach nur Anerkennung.

Ich bin eigentlich oft richtig gut drauf, so scheint es zumindest.
Denn in Wirklichkeit bin ich fast ausschließlich innerlich unruhig, übermüdet und satt.
Oftmals kann ich mich an kleinen Dingen einfach nicht erfreuen, anderesmal erfreue ich mich über jede Kleinigkeit um mich selbst über mein Stimmungstief hinweg zutäuschen.
Längst habe ich die Angst abgelegt etwas falsches zu sagen, merke deshalb oft aber nicht mehr im vorhinein ob etwas jemanden verletzt oder nicht verletzt und werde dann als Trampeltier oder gefühlslos betitelt. Wobei Leute die mich lange und näher kennen, wissen dass ich (ohne histrionische Übertreibung ) der loyalste und einer der liebsten Menschen bin den sie kennen.

In der Vergangenheit hab ich mein eigenes Elend damit überspielt anderen unbedingt helfen zu müssen, mir von allen die Probleme bis in die Nacht hinein anzuhören nur damit ich nicht über mein Leid nachdenken muss. Ich flüchte mich immer wieder in die Gegenwart um die Vergangenheit und Zukunft genau das sein zu lassen und wenigstens für eine gewisse Zeit einigermaßen glücklich zu sein. Bevor mich die Folgen all zuschnell einholen.

Mein Heiligtum ist verkrüppelt, mein Rücken arg lediert, meine Müdigkeit vorherrschend, durch die Müdigkeit leichte Kurzsichtigkteit ein Nebensymptom. Meine Perspektive ist komplett offen und keiner bemerkt irgendetwas. Alle denken ich sei mehr oder minder "normal" und hypochondriere nur.

Danke für eure Aufmerksamkeit


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 13:56
@cognition

Puh, harter Tobak.
Hoffst du auf Heilung?
Meinst du, dass man dir helfen kann und was müsste dafür geschehen?

Was ist deiner Meinung nach dein größtes Problem?
Welche Therapien hast du ausprobiert, woran sind sie deiner Meinung nach gescheitert?
Nimmst du Medikamente gegen die bipolare Störung und wie sind deine Erfahrungen damit?


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 14:30
Ich habe die Hoffnung auf Heilung aufgegeben und eingesehen, dass mich meine Vergangenheit zudem gemacht hat was ich nun bin und jeglicher Versuch dies zuändern nichts anderes wäre als sich im Kreis zudrehen, da eben meine Denke durch diese Vergangenheit genauso ist wie sie jetzt ist und deshalb auch nur in dem Rahmen dessen agieren kann. Ein zurück gibt es nicht mehr, dafür sind Kindheitliche Erfahrungen zu traumatisch und prägnant gewesen. Ich sehe meine Psyche auch nicht als Krankheit an sondern als Ergebnis dessen was die Gesellschaft aus mir gemacht hat bzw. ich zugelassen habe, dass die Gesellschaft dies aus mir macht. Auch wenn es sich so anhört möchte ich das nicht als Opfer definieren und bezeichne mich deshalb eben als besonders oder positiv verrückt.

Ich neige darüberhinaus zu gelegentlichen anderen Zwängen, zum Beispiel Dinge zu ordnen, dies kommt aber seltsamerweise nur einzelnd verstreut mal und gar nicht so häufig vor.

Mein größtes Problem, das ist wirklich schwierig zusagen, wenn die Prüfungsphobie nicht wäre, wäre ich zumindest in einem Berufsfeld höchstwahrscheinlich erfolgreich, indem zwischensoziale Kontakte nicht so wichtig sind, andere Berufszweige kämen gar nicht in frage bei meinem Hang zum latenten Perfektionismus der auch vom Narzismus ausgeht. Dann wäre ich aber wohl dennoch unglücklich, weil ich die Nähe und Anerkennung von anderen brauche. Vielleicht bin ich einfach zu Ich-bezogen - ("Höh braucht die Nähe anderer dringend und ist dann Ich-Bezogen?!") Ja bin ich und nein das schließt sich nicht aus, ich rede zu viel über mich, bin zu oft in Gedanken über mich und meine Zukunft, oder was ich gerade machen möchte und überspiele das oftmals damit dass ich mich erkundige was andere machen wollen, wie es anderen geht. Nicht aus Interesse an ihnen, naja vielleicht doch etwas aber wohl hauptsächlich um aus meine Ich-Bezogenheit zu fliehen. Ich war 90% in meiner Freizeit in meiner Kindheit bis Erwachsenen Alter allein und wenn ich nicht unterwegs bin bin ich das auch hauptsächlich.
Um dieser Einsamkeit zu entfliehen, flüchte ich unter anderem in soziale Netzwerke und pflege dort meine Kontakte.
Therapien habe ich einige ausprobiert in meiner Kindheit war ich beim Psychologen, psychomotorische Therapie, Ich-Analyse,Individual-Therapie waren an der Tagesordnung. Später dann Gesprächspsychotherapie,Rational - Emotive - Therapie (RET),NLP und Gestalttherapie.
Woran sie in der Kindheit gescheitert sind, kann ich nur mutmaßen, die späteren haben sich vielleicht gut angefühlt, aber sie haben so gut wie nichts verändert.

Ich nehme grundsätzlich keine Medikamente gegen bipolare Störung, ich will und komme auf meine eigene Art damit klar, ich möchte nicht von Medikamenten abhängig sein, das gleiche gilt für meine chronische Müdigkeit und meinem Rückenleiden.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 18:33
@RoseHunter

Die UKU ist schon mal ein guter Ansatz, jedoch ist diese UK nicht spezialisiert genug. Köln und Münster NRW wären da die zuverlässigsten Ansprechpartner, zumindest was jetzt das Asperger Syndrom bspw. anbelangt. Nun, ich beziehe mich rein auf neurologische Fakten und somit kann ich hier absolut nicht zustimmen, dass es sich bei Autismus oder Trisomie 21 um Krankheiten handelt. Mit einer Vermischung von Politik und Wissenschaft hat das also herzlich wenig zu tun, ganz im Gegenteil. Allerdings können diese Behinderungen etwaige Krankheiten nach sich ziehen. Bei Autismus könnten es bspw. Depressionen sein, mit Trisomie 21 geht nicht selten z.B. ein Herzfehler einher.

Die WHO ist für mich kein Maßstab. Aus mehreren Gründen, was natürlich nicht nur das Thema Autismus betrifft. Auch hier kann sich jeder sein eigenes Bild machen. - Dies aber nur als Randbemerkung.
RoseHunter schrieb:Ansonsten hast du den Kontext nicht richtig erfassen wollen (oder können?):
Mein Beispiel der Chorea Huntington bezog sich auf die Aussage, Autismus sei keine Krankheit, die nicht weiter begründet wurde.

Implizit konnte man erkennen, dass wohl die Unheilbarkeit (und später die Nichtansteckbarkeit) als Kriterium gelten sollte, selbes gilt allerdings für Chorea Huntington.
Trotzdem hattest du hier sozusagen Äpfel mit Birnen verglichen. Mir ist es zu unsachlich und somit kann ich absolut keinen Bezug feststellen. Auch deine Erklärung ist da nicht wirklich hilfreich. Den Unterschied zwischen Chorea Huntington und Autismus hatte ich dir ansatzweise erklärt. So schwer zu verstehen ist es ja nun nicht.

Aber gut, wie wir jetzt schon die ganze Zeit feststellen müssten, kommen wir beide hier nicht weiter. Ich akzeptiere das jetzt einfach mal so.


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 18:59
@Krepitation
Krepitation schrieb:Auch deine Erklärung ist da nicht wirklich hilfreich. Den Unterschied zwischen Chorea Huntington und Autismus hatte ich dir ansatzweise erklärt. So schwer zu verstehen ist es ja nun nicht.
Mit Verlaub, ich glaube nicht, dass ich hier das Verständnisproblem habe. :)

Darum noch einmal ganz langsam:
Ich habe nicht behauptet, dass Chorea Huntigton und Autismus gleich wären, insofern ist die Antwort, du hättest mir den Unterschied erklärt, an der Sache vorbei.

Viel mehr ging es um deine Behauptung, dass es sich bei Autismus nicht um eine Krankheit handelt, sondern um eine Behinderung. Das kann ja so sein, aber um das zu klären, muss man wissen, was du (der wer auch immer) unter Behinderung und unter Krankheit verstehst.
Darum geht es.

Wenn nun gesagt wird, die Behinderung Autismus sei deswegen keine Krankheit, weil sie nicht ansteckend und unheilbar sei, dann ist meine Antwort darauf, dass Chorea Huntington, eine Krankheit und keine Behinderung (oder wie sieht du das?) ebenfalls nicht ansteckend und unheilbar ist.

Mit anderen Worten, die Differenzierung von Krankheit und Behinderung anhand dieser Kriterien funktioniert nicht. Es kann ja sein, dass es Differenzierungen gibt, aber diese sind es nicht.

Deshalb erneut die notwendige Frage, was du nun unter Behinderung und unter Krankheit verstehst, was die beiden unterscheidet.


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18.12.2014 um 19:14
@cognition
cognition schrieb:Ich habe die Hoffnung auf Heilung aufgegeben und eingesehen, dass mich meine Vergangenheit zudem gemacht hat was ich nun bin und jeglicher Versuch dies zuändern nichts anderes wäre als sich im Kreis zudrehen, da eben meine Denke durch diese Vergangenheit genauso ist wie sie jetzt ist und deshalb auch nur in dem Rahmen dessen agieren kann.
Das sind für mich zwei Paar Schuhe.
Natürlich macht die Vergangenheit uns zu dem, der wir sind, aber das kann man ja (in fast allen Fällen) beeinflussen.
cognition schrieb:Auch wenn es sich so anhört möchte ich das nicht als Opfer definieren und bezeichne mich deshalb eben als besonders oder positiv verrückt.
Warum nicht, schräg zu sein, ist schön. :)
cognition schrieb:Ich neige darüberhinaus zu gelegentlichen anderen Zwängen, zum Beispiel Dinge zu ordnen, dies kommt aber seltsamerweise nur einzelnd verstreut mal und gar nicht so häufig vor.
Gibt Schlimmeres.
cognition schrieb:Mein größtes Problem, das ist wirklich schwierig zusagen, wenn die Prüfungsphobie nicht wäre, wäre ich zumindest in einem Berufsfeld höchstwahrscheinlich erfolgreich, indem zwischensoziale Kontakte nicht so wichtig sind, andere Berufszweige kämen gar nicht in frage bei meinem Hang zum latenten Perfektionismus der auch vom Narzismus ausgeht.
Kannst du mit deiner Prüfungsangst nicht offensiv umgehen und um Hilfe bitten? Für Narzissten ein no go, ich weiß, scheint mir aber möglich, was meinst du?
cognition schrieb: Dann wäre ich aber wohl dennoch unglücklich, weil ich die Nähe und Anerkennung von anderen brauche. Vielleicht bin ich einfach zu Ich-bezogen
Du wärst kein Narzisst, wenn du es nicht wärst. Das große Problem des Narzissmus ist, dass sie das was sie brauchen nicht annehmen können und die, die sie loben entwerten müssen. Da du intelligent bist, kannst du das kapieren.
cognition schrieb:Ich war 90% in meiner Freizeit in meiner Kindheit bis Erwachsenen Alter allein und wenn ich nicht unterwegs bin bin ich das auch hauptsächlich.
Um dieser Einsamkeit zu entfliehen, flüchte ich unter anderem in soziale Netzwerke und pflege dort meine Kontakte.
Du musst es irgendwie hinbekommen ein echtes Interesse an anderen aufzubringen, das ist der Weg daraus. Notfalls erst mal über Leute, die du idealisieren kannst.
Von hinten durch die Brust ins Auge sind manche spirituelle Weg gut dafür geeignet, hast du eine Ader dafür?
cognition schrieb:Therapien habe ich einige ausprobiert in meiner Kindheit war ich beim Psychologen, psychomotorische Therapie, Ich-Analyse,Individual-Therapie waren an der Tagesordnung. Später dann Gesprächspsychotherapie,Rational - Emotive - Therapie (RET),NLP und Gestalttherapie.
Woran sie in der Kindheit gescheitert sind, kann ich nur mutmaßen, die späteren haben sich vielleicht gut angefühlt, aber sie haben so gut wie nichts verändert.
Vergrab dich doch mal in den Kernberg, da findest du alles, was du brauchst um zu begreifen, warum man dir helfen kannn.
cognition schrieb:Ich nehme grundsätzlich keine Medikamente gegen bipolare Störung, ich will und komme auf meine eigene Art damit klar, ich möchte nicht von Medikamenten abhängig sein, das gleiche gilt für meine chronische Müdigkeit und meinem Rückenleiden.
Okay.
Wie oft hast du bipolare Episoden?
Bist du eher manisch oder depressiv oder ist beides gleich verteilt?


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18.12.2014 um 19:18
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Mit Verlaub, ich glaube nicht, dass ich hier das Verständnisproblem habe.
Wenn ich keinen Zusammenhang erkennen kann, dann ist ja wohl logisch, dass ich deinen Einwand nicht verstehe. Deswegen habe ich aber noch lange kein Problem...mit Verlaub.^^
Wenn nun gesagt wird, die Behinderung Autismus sei deswegen keine Krankheit, weil sie nicht ansteckend und unheilbar sei, dann ist meine Antwort darauf, dass Chorea Huntington, eine Krankheit und keine Behinderung (oder wie sieht du das?) ebenfalls nicht ansteckend und unheilbar ist.
Das wurde nirgends gesagt. Chorea Huntington ist u.a. eine Erbkrankheit, Autismus nicht. Mit ansteckend, heilbar etc. pp. hat das in diesem Zusammenhang rein gar nichts zu tun. Und genau deshalb verstehe ich diesen Vergleich schon gleich dreimal nicht. Im Übrigen ist Trisomie 21 auch keine Erbkrankheit. Im Grunde ist es gar keine Krankheit. Genauso wenig wie Autismus.
RoseHunter schrieb:Es kann ja sein, dass es Differenzierungen gibt, aber diese sind es nicht.
Das fließt mit ein, aber das zählt selbstredend nicht alleine. Insofern bin ich bereit dir in dieser Hinsicht zuzustimmen. Es ist in der Tat komplexer, was ich allerdings auch schon erwähnt hatte, indem ich mich auf neurologische Fakten stützte. Und die gibt es nun einmal.

Ich werde dir hier allerdings keine neurologische Abhandlung darüber schreiben, um explizit für dich etwas begründen zu können. Das ist absolut nicht nötig. Ich denke das erwartest du unterschwellig.

Wenn du dich dafür interessiert, dann schlage ich dir ein Medizinstudium in Neurologie und Psychiatrie vor.


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18.12.2014 um 19:26
@popcorncandy
Ich beziehe mich jetzt ausschließlich auf Dein Eingangsposting, habe die ganzen Kommentare nicht gelesen.

Ich kann mich schriftlich auch besser ausdrücken als mündlich. Schreiben kann ich wie der Teufel, aber wenn ich jemandem gegenüber stehe, dann hab ich Schwierigkeiten meine Gedanken in Worte zu fassen.

Darf ich fragen, wie alt Du bist @popcorncandy ?

Gruß, Dumas


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RoseHunter
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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 19:27
@Krepitation
Chorea Huntington ist u.a. eine Erbkrankheit, Autismus nicht. Mit ansteckend, heilbar etc. pp. hat das in diesem Zusammenhang rein gar nichts zu tun
Sondern womit?
Darum geht es die ganze Zeit.
Krepitation schrieb:Ich werde dir hier allerdings keine neurologische Abhandlung darüber schreiben, um explizit für dich etwas begründen zu können. Das ist absolut nicht nötig. Ich denke das erwartest du unterschwellig.

Wenn du dich dafür interessiert, dann schlage ich dir ein Medizinstudium in Neurologie und Psychiatrie vor.
Meine Güte, sei doch nicht so eine Angstbeißerin, ich will dir gar nichts tun.
Ich erwarte keinen neurologischen Vortrag, sondern einfach eine Aufzählung der Kriterien, die Krankheiten von Behinderungen unterscheiden.

Wir sind nun einig, dass es Unheilbarkeit und Nichtansteckbarkeit nicht sind, also gibt es nun zwei Möglichkeiten: 1) die Behauptung, Krankheit und Behinderung seien verschieden, wird zurückgeogen oder 2) es werden neue/andere Kriterien geliefert, die man dann prüfen oder diskutieren kann.

Ansonsten: Hi, ich bin Rose und eigentlich ganz nett. ;)


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18.12.2014 um 19:36
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Das sind für mich zwei Paar Schuhe.
Natürlich macht die Vergangenheit uns zu dem, der wir sind, aber das kann man ja (in fast allen Fällen) beeinflussen.
Natürlich kann man das, allerdings nur im eigenen Rahmen, denn du bist der Jenige der handelt und der jenige der handelt, ist der der er geworden ist. Versucht nun der jenige der er geworden ist, sich zu ändern indem er seine Vergangenheit begreift, dann tut er dies zwingendlogisch durch einen Filter, der aus dem besteht was aus ihm geworden ist. Du kannst deine Vergangenheit nicht reinobjektiv betrachten.
RoseHunter schrieb:Warum nicht, schräg zu sein, ist schön. :)
Korrekt, deshalb habe ich auch diese Formulierung gewählt.
RoseHunter schrieb:Gibt Schlimmeres.
Nervig ist es trotzdem ;)
RoseHunter schrieb:Kannst du mit deiner Prüfungsangst nicht offensiv umgehen und um Hilfe bitten? Für Narzissten ein no go, ich weiß, scheint mir aber möglich, was meinst du?
Wie meinst du das genau? Um Hilfe bitten? Hilfe bei den Aufgaben? Brauche ich grundsätlich überhaupt nicht, oder daraum bitten statt einer schriftlichen Prüfung eine mündliche durchzuführen? Das endet in ähnlichen Symptomen wie bei der schriftlichen. Oder gar keine zeitliche Prüfung? Ist das überhaupt möglich?
RoseHunter schrieb:Du wärst kein Narzisst, wenn du es nicht wärst. Das große Problem des Narzissmus ist, dass sie das was sie brauchen nicht annehmen können und die, die sie loben entwerten müssen. Da du intelligent bist, kannst du das kapieren.
Jaein natürlich kapiere ich was du schreibst, kann es aber nicht teilen, da es bei mir kein reiner Narzissmus ist sondern eine kombinierte Form aus destruktivem Nazissmus und Histrionischer Persönlichkeitsstörung. In einer kombinierten Form können Anteile der Bestandteile sich anders ausdrücken als in ihrer Reinform. Ich liebe es gelobt zu werden, ich brauche es geradezu, Mitleid nehme ich auch gerne an und im nächsten Moment reagiere ich wütend auf jegliche Form von Mitleid. das ist verschieden. Jenach dem ob ich in der manischen oder depressiven Phase bin.
RoseHunter schrieb:Du musst es irgendwie hinbekommen ein echtes Interesse an anderen aufzubringen, das ist der Weg daraus. Notfalls erst mal über Leute, die du idealisieren kannst.
Von hinten durch die Brust ins Auge sind manche spirituelle Weg gut dafür geeignet, hast du eine Ader dafür?
Ich kann niemanden idealisieren und ein grundsätzliches Interesse ist eigentlich vorhanden, ich nutze es bloß unbewusst um meiner eigenen kleinen Welt zu entfliehen.
RoseHunter schrieb:Vergrab dich doch mal in den Kernberg, da findest du alles, was du brauchst um zu begreifen, warum man dir helfen kannn.
Als hätte ich das nicht schon Jahre lang gemacht
RoseHunter schrieb:Okay.
Wie oft hast du bipolare Episoden?
Bist du eher manisch oder depressiv oder ist beides gleich verteilt?
Die sind unregelmäßig der eine Tag bin ich voller Elan kann und will alles machen und am nächsten Tag bin ich niedergeschlagen und will nichts machen, hab zu nichts Lust lebe in den Tag hinein...
Ich kann nicht genau einschätzen wie es genau verteilt ist, da es ständig wechselt, allerdings würde ich sagen das depressive hat ein leichtes Übergewicht.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 19:59
@cognition

Darf ich anders lesen wie @RoseHunter
Kann ich es auch mein art ein stück intrepretieren.

Dein selbstbewusstsein ist gewachsen, nur du zweifelst dran! Weil du dies vorher nie hattest.

Deswegen stellst du es in frage? Ist dies auch möglich?

Du sagst vielleicht was du denkst, und da steckt mehr herzlichkeit und ehrlichkeit dahinter wie bei so manche ander. Manchmal sind umwege nicht gut. Da ist direktheid vielleicht ehrlicher, herzlicher.
Nur die geschellschaft macht es dir schwer.

Denke eher du zweifelst irgendwie und führst mehr ein innerlich kampf. Dauerkampf mit dir selbst

Stellst dich immer wieder in frage.

Vielleicht sollst du lernen dich gerne zu haben. Mehr nicht.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 20:13
@waterfalletje
waterfalletje schrieb:
Dein selbstbewusstsein ist gewachsen, nur du zweifelst dran! Weil du dies vorher nie hattest.
Ja das ist gut möglich, gut erkannt , danke :)
waterfalletje schrieb:Deswegen stellst du es in frage? Ist dies auch möglich?
Um genau zu sein, weiß ich nicht so recht was ich machen will und gleichzeitig auch schaffen kann, das ist etwas warum ich mich selbst in Frage stelle.Ich weiß jetzt dass ich unbedingt Schauspiel machen möchte, weiß aber gleichzeitig, dass es alles andere als Leicht werden wird.
Und ob es klappt kann an so vielen Dingen liegen, die nicht in meiner Hand sind.
waterfalletje schrieb:
Du sagst vielleicht was du denkst, und da steckt mehr herzlichkeit und ehrlichkeit dahinter wie bei so manche ander. Manchmal sind umwege nicht gut. Da ist direktheid vielleicht ehrlicher, herzlicher.
Nur die geschellschaft macht es dir schwer.
Ja du triffst es genau ins Schwarze, wenn ich was sage dann mein ich das ehrlich und nicht böse oft einfach sachlich oder sogar wie du sagst herzlich und bekomme dann eine metaphorische Ohrfeige zurück.
waterfalletje schrieb:Denke eher du zweifelst irgendwie und führst mehr ein innerlich kampf. Dauerkampf mit dir selbst
Auch das stimmt, da hast du recht!
Den führe ich auch teilweise gegen meine Aufmerksamkeit und meine Wahrnehmung, die doch oft zu sehr auf mich und meine Angelegenheiten gerichtet ist.
waterfalletje schrieb:Stellst dich immer wieder in frage.
Auch das ist korrekt!
waterfalletje schrieb:Vielleicht sollst du lernen dich gerne zu haben. Mehr nicht.
Stimmt, das versuche ich, ich meine ich bin mitten im Prozess genau dies zu tun. Deswegen bezeichne ich die psychosozialen Beschwerden auch nicht als Krankheiten sondern einfach als gegeben und sehe sie als ein Teil von mir an.

Die körperlichen Beschwerden nimmt eh jeder auf die leichte Schulter, die würde ich aber niemandem gönnen.


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Meine Krankheit, meine Bürde - Krankheiten die man nicht sieht

18.12.2014 um 20:18
@RoseHunter

Was für mich offensichtlich und logisch ist, ist für dich offenbar nicht so. Wir haben verschiedene Denkmuster. Das macht es für mich gerade etwas schwierig, weil ich schon einmal gar nicht begreife, warum du es nicht verstehst. Insofern müsstest du das erst einmal so akzeptieren, dass ich mich hier nicht hundertprozentig in dich hineinversetzen kann. Du kannst es bei mir umgekehrt scheinbar auch nicht. So weit, so gut.

Ganz vereinfacht erst einmal, ist eine gewöhnliche Krankheit ein Zustand, der zum einen erworben wird, ansteckend sein kann, aber nicht muss, der in absehbarer Zeit entweder vollständig ausgeheilt werden kann oder, (falls chronisch), gelindert werden kann. Hierzu würden mir als Beispiel Autoimmunkrankheiten einfallen. Diese erwirbt man sich, bleiben aber i.d.R. ein Leben lang und sind somit als chronisch einzustufen. Bei der richtigen Diagnose, Behandlung und Verhaltensweise können einige davon allerdings in Schach gehalten und gelindert werden.

Erbkrankheiten sind da schon spezieller. Abhängig vom gesamten Verlauf und je nach dem wie sehr das Individuum dadurch eingeschränkt wird, bleibt zu beurteilen, ob es sich nicht sogar um beides handelt: Behinderung und Krankheit zugleich.

Angeborene Behinderungen entstehen durch ein Zufallsprinzip, durch Fehlprogrammierungen, durch zu viele oder zu wenige Chromosomen oder, einen fehlerhaften Stoffwechsel. Die Gründe sind hier unterschiedlich und in einigen Fällen noch nicht hunderprozentig geklärt. Aber natürlich können Behinderungen wie z.B. AD(H)S und Autismus ebenfalls erblich begünstigt sein. Die Chancen stehen hier jedenfalls nicht schlecht. Dennoch ist beides von einer Erbkrankheit, (auf Grund des Verlaufs), zu unterscheiden. Autismus bspw. hat keinen Verlauf. Trisomie 21 auch nicht... usw. usf.

Das Gesundheitssystem unterscheidet natürlich nicht. Sofern jemand diagnostiziert wird und auf Hilfe angewiesen ist, (entweder durch Therapie oder Medikamente oder beides), ist man eben krank. Und daher kommt eben oftmals dieses Missverständnis.

Natürlich stimmen dem auch einige Ärzte dann zu, obwohl innerlich oftmals nur mit viel Widerwillen, denn alle diese Menschen fallen nun einmal dem Gesundheitssystem zur Last. Aber rein medizinisch ist da nach wie vor ein Unterschied zu machen.
RoseHunter schrieb:Meine Güte, sei doch nicht so eine Angstbeißerin, ich will dir gar nichts tun.
Hier missverstehst du mich. Weder fühle ich mich von dir angegriffen, noch habe ich vor dich anzugreifen. Allerdings bin ich auch Betroffene und nehme das Thema ziemlich ernst. Das macht mich zwar zu einer sehr direkten Person, aber sicherlich meine ich es nicht böse. Das wird gerne mal missverstanden. Damit muss ich wohl leben.
RoseHunter schrieb:Ansonsten: Hi, ich bin Rose und eigentlich ganz nett.
Zwar bin ich nicht immer einfach, aber eigentlich auch ganz nett. Ich möchte es jedenfalls sein. :) :D

Also, sofern wir uns hier und heute nicht einigen können, sei es drum. Wir sollten da, der Diskussion zu Liebe, differenzieren. Ich bin sehr bereit dies zu tun.


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