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Denke total oft an den Tod.

33 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tod, Angst, Todesangst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 13:49
Wie man schon von der Überschrift entnehmen kann geht es hier um das Thema TOD.

Bin 23 Jahre alt und denke jeden Abend bevor ich schlafen gehe an das Sterben. Ich kriege das seit über 15 Jahren nicht gebacken mit dem Thema abzuschließen.
Oftmals denke ich, was wäre wenn jmd aus meiner Familie stirbt? Werde ich damit fertig oder nicht? Und was ist wenn nicht?
Das geht dann soweit das ich angst bekomme und nicht mehr schlafen kann. Dann fallen weitere Fragen wie warum Leben wir wenn wir doch alle sowieso wieder sterben? Was ist der Sinn des Lebens

Ist da jmd der genau so denkt bzw. Die selben Ängste hat.was soll ich dagegen tun?


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 13:52
Zitat von umhi2006umhi2006 schrieb:was soll ich dagegen tun?
Zum Arzt gehen. Und zwar dringend.

Sich grundsätzlich Gedanken über Leben und Tod zu machen, ist OK. Aber wenn das Dein Leben bestimmt, solltest Du mit einem Menschen im RL - und idealerweise mit einem, der sich damit auskennt - reden.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 13:54
@umhi2006

was war denn vor 15 Jahren, das dieses Denken ausgelöst hat?

Wenn es für dich einen Leidensdruck darstellt, dann begib dich bitte zu deinem Arzt und schau, ob mans in einer Therapie aufgearbeitet bekommt!

Bin mir nicht sicher, aber wenn du sagst du musst viel über den Tod nachdenken, dann wird mir etwas mulmig, weil ichs nicht einschätzen kann, wie weit bei dir das schon geht nach diesen 15 Jahren!

Such dir Hilfe, aber nicht in Foren wie Allmy LG jemand der weiß, wie wichtig richtiges Helfen ist!


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 13:59
@umhi2006
Grundsätzlich ist es nicht schlecht sich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen, da er zum Leben dazugehört und es früher oder später jeden von uns trifft.
Zitat von umhi2006umhi2006 schrieb:Das geht dann soweit das ich angst bekomme und nicht mehr schlafen kann.
Das ist jedoch definitiv nicht normal und geht schon sehr ins Extreme. Ich würde dir, wie meine Vorschreiber, auch zu einem Besuch beim Arzt raten. Da kannst du doch gar nichts verlieren und nach diesem Besuch kannst du ja immernoch bzw. gerade dann entscheiden, wie du gegen deine Ängste vorgehen willst.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:06
Nichts, wo dran ich mich erinnern kann. Ich bin eigentlich schon im Stande mein Leben vernünftig zu leben und alles. Aber wie gesagt diese Gedanken bekomme ich nicht aus dem Kopf geschlagen 😒😒😒


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:15
Wie Marcus Aurelius einst schon so trefflich formulierte:
„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben."
Quelle des Zitates: http://zitate.net/tod.html

Wird der Tod zu unserem Alltag, so hindert er uns an unserem eig. Dasein. Sich das Leben so sehr einschränken zu lassen, ist meiner Meinung nach, nicht sonderlich fördernd gar gesund.
Die Hintergründe solcher Gedankengänge zu erfragen/erarbeiten, ist ein Vorhaben, welches durchaus Früchte tragen kann, wenn man eben bereit dafür ist.

Auch hier kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten und auf einen professionellen Menschen hinweisen, der mit dir zusammen im Stande ist, dies zu erarbeiten.

Wenn du - wie du sagst - im Stande bist, dein Leben vernünftig zu leben, dann denke über jenen Schritt nach und ziehe es in Erwägung.

:ok:

Wünsche dir viel Kraft und einen starken Willen.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:25
Wer permanent ans Sterben denkt, hat zu leben vergessen. Das geht enorm auf die Psyche und fordert seinen Tribut.

Jeder muss sterben, aber vorher sollte man leben und Spaß haben.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:27
@41026061_
Sehr gutes Zitat.

Kann mir ein Arzt wirklich weiter helfen?


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:29
@umhi2006

Tatsächlich wäre es Dir vielleicht eine Hilfe eine Gesprächstherapie zu starten. Du brauchst das nicht einmal zu überstürzen, sondern kannst Dich problemlos erst einmal informieren. Ich sehe bei Dir keine eigentliche Gefährdung, aber sogenannten Leidensdruck, und das muss nicht sein.

Grunsätzlich ist es natrülich normal, dass man sich mit dem Leben und dem Tod, dem werden und vergehen und den Fragen nach dem Sinn des Lebens befasst. Üblicherweise ja bereits in der Kindheit und Jugend. Ungewöhnlich bei Dir ist eher die Dominanz dieses Thema. Üblicherweise findet man ja im Verlauf seiner Überlegungen einen Standpunkt, der für einem vertretbar ist. Das Leben geht dann weiter, das Tagesgeschehen bestimmt oftmals auch das denken. Dann und wann, wenn man mit der Thematik konfrontiert wird, sei es, weil jemand von uns geht, durch Lektüre in Sachbüchern oder Zeitungen oder durch Assoziationen die beispielsweise ein Flim auslösen kann, der das Thema behandelt macht man sich dann weitere Gedanken dazu. Man sinniert und philosophiert über den Sinn des Lebens. Es sind ja auch die sogennant grossen Fragen des Lebens, die Du Dir da stellst.

Die Frage die sich mir stellt ist bei den wenigen Zeilen von Dir trotzdem mit dem Begriff Urangst verknüpft. Also in wie weit Du für Dich diese exenstentielle Frage beantwortet hast, zumindest in der Form, dass es Dir eine wenn auch nur vorübergehende klare Position ermöglicht.

Und genau da hast Du ja die Möglichkeit durch Gespräche diese Fragen aufzuarbeiten. Dies muss übrigens nicht einmal zwingend mit einem/r Psychologen/in geschehen, dass kann auch traditionell mit einem Seelsorger der Konfession oder des Glaubens Deiner Wahl geschehen. Wichtig ist dabei, dass sich bei Dir mit der Zeit das Gefühl des Vertrauens einstellt, was den Gesprächspartner betrifft. Heisst also, solltest Du beispielweise eine Gesprächstherapie beginnen, merkst, dass es Dir eignetlich hilft, Du aber mit der Fachkraft nicht richtig warm wirst, dann scheu Dich auch nicht davor den Ansprechpartner zu wechseln.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 14:36
@umhi2006

Wenn du die Hilfe zulassen möchtest und auch bereit bist, dir helfen zu lassen, dann wird es sicherlich Wege geben, die du gehen kannst und diese dir letzendlich helfen werden.

Setz' dich vilt. einfach einmal mit deinem Hausarzt bzw. Arzt des Vertrauens zusammen und schilder ihm dein Anliegen. Du wirst sehen, es gibt gute und sinnvolle Möglichkeiten, solch eine Thematik anzugehen und vorallem, zu bewältigen.

Kopf hoch. ;)


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 15:05
@umhi2006

Hallo :)

Das kann leider schon passieren, dass man sich Gedanken über den Tod macht und dann da nicht mehr so leicht rauskommt.
Du musst dich nicht sorgen, dass du deshalb verrückt oder krank bist :)

Es kann allerdings schon unangenehm werden und die Lebensqualität einschränken, wenn man sich zu viel mit solchen Dingen beschäftigt.

Was gut dagegen hilft, wenn man nicht gleich zu einem Psychotherapeuten möchte (oder gar nicht), kann ein gefestigter Glaube sein.
Im Christentum beispielsweise, ich bin ja Christ, glaubt man an die Auferstehung nach dem Tod und ein ewiges, gutes Leben bei Gott.
Ich halte das für einen guten und befreienden Glauben, er lässt einen das Leben mehr genießen und sorgt für weniger Furcht. Ich finde sogar, dass das Leben dann umso farbiger wirken kann, man sieht es anders, man betrachtet die Natur und die Menschen anders, positiver.
Da gibt es viel zu entdecken.
Man hat nicht mehr die Sorge des ,,alles aus".


Auch ist es gut, sich beizubringen, ein Übermaß an Gedanken über den Tod abzubauen.
Indem man ein ,,Erfolgstagebuch" führt, wo man jeden Abend reinschreibt, was an dem Tag gut war und was man gutes gemacht hat. Nach einer Weile hat man dann eine andere, angenehmere Sicht auf die Dinge, das führt natürlich auch dazu, dass man sich nicht mehr so viel unangenehme Gedanken macht.

Man kann Dinge tun, die einem Spaß machen und Freude bringen.
Sich bewusst ablenken.

Auch das wirkt sich alles positiv aus.

Oder man kann etwas machen, wie Yoga und Taiji, auch das ist eine schöne Sache, beruhigt und hat nachweislich positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

Man muss nicht zwangsläufig gleich zum Arzt gehen, ist meine Meinung.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 15:08
@umhi2006
Mach dir (einfach) klar, dass der Tod etwas völlig normales ist.
Jeder wird sterben.... JEDER

Deiner Eltern werden mit 100%iger Sicherheit sterben.
Das ist auch nichts schlimmes. Das war schon klar als sie geboren wurden.

Ich gehen schon davon aus, dass du damit klar kommen wirst. Natürlich ist man erstmal traurig aber letztendlich wäre es so oder so gekommen und man muss das Leben weiterleben.

/Trollmode on/ Wenn du nur davor Angst hast, wenn du ins Bett gehst, dann geh doch nichtmehr ins Bett :troll:
/Trollmode off/


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 20:04
Vielen vielen Dank für die hilfreichen Kommentare!


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 20:16
@umhi2006

kauf dir mal die neue GEO, da gibt es einen sehr interessanten Artikel. Es geht zwar mehr um AHDS, aber auch um Zwangsstörungen und Ängste.

http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/magazinuebersicht.html


evtl. kann ich dir den Artikel auch hier hochladen.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 20:17
@umhi2006

Ist es meistens ohnehin nicht nur ein Gedanke oder ein Gefühl, der mal ausgesprochen gehört. Lebensmüdigkeit hängt ja ohnehin oft mit innerer Leere zusammen, also wenn etwas im Leben einfach fehlt. Also das Gefühl einfach ziemlich drückt.

Zu Familie: Meine Mutter ist schwer krank, wir als Familie feiern Ostern zusammen und hoffen, dass wir das nächste Ostern auch gemeinsam feiern. Das tut weh daran zu denken, dass die eigene Mutter an ihrer Krankheit tatsächlich sterben kann. Das macht richtig fertig. Ihr geht es jeden Tag schlechter, aber die Hoffnung ist da, dass sie das packt und alsbald evtl. doch wieder so halb auf die Beine kommt. Der eigene Alltag muss halt auch weiter gehen.

Mein Vater hat die Familie vor Urzeiten verlassen, ist also keine Stütze. Von daher kannst du wohl froh sein, anscheinend überhaupt ne intakte Familie zu haben. Oder das erlebt zu haben, wie das ist.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 21:00
Klar gehst du zum hausarzt und lässt dich überweisen, oder suchst woanders hilfe.
Nur falls du das nicht oder noch nicht machen willst, versuch abends bevor diese gedanken kommen
ein buch zu lesen am besten eins das du nicht so schnell aud der hand legst. Versuch an dinge zu denken
die du beinflussen kannst, den tod kannst du nicht beeinflussen und er gehört einfach zum leben dazu.
Versuch dich abzulenken bevor du angst bekommst und lass dir bitte helfen.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 21:13
@umhi2006

Zunächst mal müsstest du mehr darüber erzählen, ob und inwiefern dich diese Gedanken im Alltag einschränken bzw. belasten. Ad-hoc würde ich nicht sofort auf die Idee kommen, dich einem Hausarzt zu empfehlen - so wie das andere User hier tun. Sind diese Gedanken permanent vorhanden? Periodisch? Unregelmäßig? Das zu wissen, wäre erstmal elementar. Denn vielleicht verzweifelst du lediglich mental an dem Gedanken des Todes (aus philosophischer Sicht), ohne dabei pathologische Merkmale zu zeigen. Sollte es sich dabei tatsächlich um eine phobische Störung oder ähnliches handeln, müsste man tatsächlich über professionelle Hilfe nachdenken.


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 22:05
Ich weiß nicht ob die Gedanken mich im Alltag belasten. Das kann ich nicht genau sagen, aber was ich sagen kann ist, dass ich nach solchen Gedanken ziemlich mitgenommen bin und erst meine Zeit brauche bis ich wieder "normal" bin.

Es gibt aber auch Tage da habe ich wirklich keine Lust und das auf gar nichts und bin dann genervt von allem, ich weiß aber nicht ob das vom Uni Stress kommt oder nicht.

Aber wie schon erwähnt ist es in der Nacht ganz extrem, nicht immer aber häufig.

Danke im Voraus!


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 22:20
@umhi2006
Ich kenne das. Und zwar genau so wie du es beschrieben hast. Das habe ich schon seit meiner Kindheit.

Ich fange zwar erst an, "so richtig" darüber nachzudenken, wenn alles ruhig ist - d.h. im Bett oder in der Badewanne oder bei einer langen Autofahrt, im Zug etc. - aber ich bekomme diese Gedanken total schwer wieder los. (Es ist aber so, dass, sobald ich Ablenkung bekomme, dieses "Problemchen" in absolute Vergessenheit gerät - also im Alltag zum Glück nicht belastend.)
Es ist auch anstrengender, wenn in den Medien penetrant von einem großen Unglück berichtet wird.

Ich denke auch, es hat ein Stückweit mit Empathie und natürlich auch der Beziehung bzw. Bindung zu jeweiligen Personen zu tun.
Ich konnte z.B. als Kind sehr schlecht alleine sein - früher im Auto warten etc. - heute fällt mir das allein sein auch nicht ganz so leicht, aber man lernt wohl, damit umzugehen. Ich hoffe, irgendwann auch mit diesem "Todesgedanken".

Hast du Bindungs- oder Verlustängste?


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Denke total oft an den Tod.

01.04.2015 um 22:22
Wenn du lebst, denkst du nicht an den Tod.


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