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Geschlechtsumwandlungen

196 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Geschlecht, Geschlechtsumwandlung

Geschlechtsumwandlungen

28.10.2007 um 05:49
klar es macht spaß aber es IST ein nebeneffekt es ist nicht der eigentliche grund


Nun gehen wir doch einen Schritt weiter wenn wir uns Partnerschaften anschauen, hm was meinst du wie lange eine Beziehung zwischen Mann und Frau halten würde wenn keine Sexualität vorhanden wäre oder sagen wir mal wenn der Sex schlecht wäre?

Ich sags dir, nämlich gar nicht oder es wäre eine platonische Freundschaft. Die Beziehung würde zu Bruch gehen. Auch wenn in einer Partnerschaft fast jeder betont das Sex ne schöne Nebensache ist. Doch funktioniert der Sex nicht, geht meist alles andere auch den Bach runter. Viele Menschen praktizieren Sex nur in Verbindung mit Liebe. Wenn es wirklich nur der Fortpflanzung dienen würde, dann würde man zum 1. keinen brauchen und 2. jeder könnte auch Sex ohne Liebe praktizieren. Sexualität ist für die meisten ein wenig mehr als nur der Geschlechtsakt selbst.

Die Vertrautheit zwischen beiden Menschen ist so groß, daher spricht man ja von Liebe und die führt dazu das Menschen miteinander Zärtlichkeiten ausstauschen, ohne die der Mensch zu Grunde gehen würde.Und wer nun mit wem möchte, ich finde das sollte man doch jedem selbst überlassen.


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DieSache
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28.10.2007 um 08:14
@Hornisse,

die Beziehungen gehen aber nur dann in die Brüche, wenn für einen der Partner der Sex wirklich als dominanter Grund der Beziehung gesehen wird und man ansonsten nur wenig Gemeinsamkeiten hat, die ebenfalls als Grund für ein Zusammenleben gesehen werden können. Sicherlich gehört Sex mit zur Beziehung, aber dass eine solche nur hält wenn dieser immer und ausreichend vorhanden ist stimmt nicht in allen Fällen. Was Sex nämlich nicht vermag ist, dass er andere fehlende Komponenten der Beziehung kompensiert. Ausser Sex ist meiner Meinung vorallem und in erster Linie die Konversation entscheidend, ob eine Beziehung a) eingegangen wird und b) dann auch funktioniert !


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28.10.2007 um 08:20
das ist schon klar.....das anderes an erster Stelle steht. Doch ich sehe es so, zur Sexualität gehört für mich einiges mehr. Ich meine einen Menschen innig zu küssen ihn zu berühren...wie nennt man sowas? Was heißt denn kuscheln, hat das nichts damit zu tun? Ohne körperliche Zuwendung geht der Mensch genauso ein.


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DieSache
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28.10.2007 um 08:24
Hm, da würde ich eher von emotionaler Nähe sprechen wollen, als wie von Sex...ok letztendlich kann es in diesem gipfeln, aber Umarmungen, Küsse und Streicheleinheiten sind für mich nicht zwangsläufig mit Sexualität zu vergleichen, oder dieser gar gleich zu setzen !


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28.10.2007 um 08:29
ja das ist auch nicht das selbe, gehört aber sicher dazu. Es ist was intimes, was persönliches. Ich lasse mir sicher nicht von jedem streicheln, ist für mich sehr privat, mein Körper.


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28.10.2007 um 08:31
dasselbe....mich


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DieSache
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28.10.2007 um 08:34
Ich denke bei Menschen die sich im falschen Körper gefangen fühlen ist die Frage nach emotionaler Nähe wirklich ein Knackpunkt, denn um diese Form der Nähe und somit auch dem Ausdruck des Geliebtwerdens empfangen zu können, ist es entscheident sich in seinem eigenen Körper "zuhause" zu fühlen, ihn anzunehem, ihn zu akzeptieren und ihn selbst auch zu fühlen. Wer seinen eigenen Körper nicht als "Empfindungsinstrument" annehmen kann, wer ihn womöglich hasst, der wird lange brauchen auch nach der geschlechtsangleichenden OP (da das Selbstbild nochimmer von dem geprägt ist, was vormals war !) um emotionale Nähe zuzulassen.

Es geht nicht einzig darum den Körper anzugleichen, sondern es folgen nach solch einer OP noch eine Vielzahl von alten Konflikten die danach noch zu bewältigen sind. Es macht sicherlich nicht "wusch" und der jeweilige Mensch im neuen Körper ist von all seiner Ambivalenz geheilt...


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28.10.2007 um 08:39
es ist immerhin ein Anfang...ohne diesen Anfang geht ja wohl gar nichts...nicht umsonst beenden viele ihr Leben.


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28.10.2007 um 08:40
@ Hornisse,

genau darin liegt die Gefahr bei allen Beziehungen, Intimität und Vertrautheit ;)

Manche Menschen sexualisieren auch zu schnell körperliche Nähe, es gibt eine Vielzahl von Kulturen in denen Körperlichkeit ganz anderst gesehen wird, in denen herzliche Umarmungen nicht gleich bedeuten mein Gegenüber will mehr von mir, ich denke häufig wir Westeuropäer sind zu verkrampft, was unsere eigene Körperlichkeit betrifft...


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28.10.2007 um 08:45
ja das ist ja auch in Ordnung...solange es nicht zuviel wird:D...ich bin selber Südländerin....ich habe nicht immer Lust auf die nassen Küsse meiner Verwandschaft:D!


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28.10.2007 um 08:45
Sicherlich ist die OP einer der ersten Schritte, aber zu glauben nach der OP wäre schlagartig wirklich alles anderst und das anfängliche Hochgefühl hielte an ist ein Trugschluss. Die Geschlechtsangleichung ist erstmal nur eine äusserliche Angelegenheit, die eigendliche Arbeit beginnt danach, sich in der neuen Rolle zu finden, so einfach ist es nicht und es bedeutet auch nicht, dass nach der OP alle vorangegangenen Depressionen, Ängste und Komplexe wie weggeschnitten sind. Wichtig dabei ein Halt im zwischenmenschlichen Bereich, sprich Familie und Freunde und wenn nötig ein guter Psychologe und Körpertherapeut sowie eventuell ein Kreis von Gleichgesinnten sprich eine Selbsthilfegruppe !


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28.10.2007 um 08:55
wieso finden...aus diesem Grund wollen sie doch die Umwandlung. Ich denke eher das die ganze Problematik da liegt ob die Familie mitspielt, wie das Umfeld überhaupt ist. Mich wundert nicht das manch ein umoperierter ganz neu wo anders anfängt und leider alles hinter sich lassen muss. Aber klar ich denke auch das die Schäden was dadurch vorher entstanden sind behoben werden müssen, obwohl ich mir auch sage, das kommt dann wieder auch auf den Menschen an.


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28.10.2007 um 09:02
Wieso finden ?

Was meinst du welche inneren Konflikte ein Mensch ausleben muss, bis zu dem Zeitpunkt an dem er/sie die OP bewilligt bekommt. Zuvor sah man sich selbst vielleicht auch irgendwie als Freak, es geht nicht nur einzig darum den Körper umzugestalten/anzupassen. Wer womöglich Jahrzehnte damit kämpfen musste, dass man im Inneren nicht dem Äusseren entspricht und die von der Geschlechtlichkeit und Gesellschaft zugewiesene Rolle nicht leben konnte, wer ständig in einer körperlichen und seelischen Ambivalenz lebte, der muss sich nach der OP auch mit beiden Bereichen befassen um sich selbst wirklich zu finden und zur Selbstbewusstheit erstmal durchkämpfen.

Ich denke viele versuchen einen Neustart ohne "Umfeldsaltlasten", weil sie sich dabei weniger Hindernisse versprechen, in einem Umfeld in dem keiner die Vorgeschichte kennt, wo keiner irgendwelche Vorurteile hat ist dieses zu sich finden auch um einiges leichter !


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28.10.2007 um 09:03
also ich kenne einen Transsexuellen, er ist bei uns sehr bekannt. Halt das ist ja schon wieder ne Beleidigung, denn ER möchte eine Sie sein, und dementsprechend möchte (er) sie auch behandelt werden. Sie spielt ja diese Rolle nicht, nur der Körper hindert sie daran das sie von ihrer Umwelt ernstgenommen wird.


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28.10.2007 um 09:05
Und du meinst nicht das nach einer OP schonmal eine riesige Last wegfallen würde....?

Nun ja, ich weiß es natürlich auch nicht. Du meie Güte gestern fragte mich doch einer PN ob ich umoperiert sei weil ich hier mitschreibe:D!


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28.10.2007 um 09:06
per PN


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28.10.2007 um 09:09
aber klar labberblubb, ich weiß was du meinst, viele werden damit nicht so offen umgehen..und dazu stehen.


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28.10.2007 um 09:10
Sicherlich fällt erstmal Ballast ab, aber es ist nicht einzig damit getan, denn die Seele hat ihre Narben und wenn diese nicht behandelt werden, wie die körperlichen auch, sprich mit Sorgfalt und Geduld, dann brechen sie irgendwann wieder auf. Es gab und gibt genügend Transidente Menschen, die nach der OP erneut in schwere Depressionen fallen, weil sie die dann erlebbare Realität ganz anderst idealisiert hatten. Auch bei Geschlechtsangleichungen ist die Gesamtheit von Körper, Geist und Seele zu sehen !


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28.10.2007 um 09:12
Nun ja klar...ich denke da kommt es auch wieder darauf an....wahrscheinlich ist es dann so das manch einer es besser schafft...der auch dazu gestanden hat. Wenn ich überlege wieviele Homosexuelle sich nicht outen. Okay, nun muss ich gehen....:)!


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DieSache
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28.10.2007 um 09:15
Im Grunde müsste man ja auch nicht "hausieren" gehen, aber man sollte sich wenn man den ersten Schritt gegangen ist auch bewusst darüber sein, dass einzig der neue Körper noch lange kein Garant für das Glück ist. Gute begleitende Therapie ist wirklich wichtig, gerade auch um ein gutes und stimmiges Körpergefühl zu entwickeln. Ausserdem kommt es dabei auch auf die Qualität der OP-Ergebnisse an, ob z.B. auch die Nerven richtig reagieren, sprich man im neuen Geschlecht wirklich empfindungsfähig für sinnliche Reize ist !


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