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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

32 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Depression, Trauer, Schmerz, Einsamkeit, Kummer, Herzschmerz

Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 22:12
Ich hab so das Gefühl, als könnte ich einfach nicht aus meiner Opferrolle ausbrechen. Kann man das überhaupt? Ich lese immer sehr viel im Internet über solche Sachen, über Glück - Unglück, selbsterschaffenes Leid, aber letztendlich hilft mir das alles nicht weiter. Ich gebe es zu, da spielt auch ein bisschen Liebeskummer mit rein... aber all diese Empfindungen habe ich auch ohne dieses ganze Liebes-Drama, nur nicht so verstärkt. Ich weiß auch nicht, ob dieser Thread gelöscht wird, weil es mehr so eine Suche nach Rat als Diskussion ist, aber eigentlich möchte ich dennoch gerne mit den Leuten hier über meine Themen diskutieren. Natürlich nur falls jemand Lust hat, was ich auch eher bezweifel. Aber man kann es ja ausprobieren.

Wie ich oben bereits geschrieben habe, plagt mich so eine Angst, obwohl ich weiß, dass sie irrelevant ist. Es ist so eine tiefe Angst und Trauer in meinem Herzen (Wirklich in meinem Herzen, zumindest in diesem Bereich des Torsos). Manchmal spüre ich auch richtige physische Schmerzen, die sich so wie ein Stechen anfühlen. Ich will das alles nicht. Ich will stark sein und mein Leben "meistern", aber diese Schmerzen sind so stark, dass ich oft einfach nicht kann. Ich bin dann so kraftlos und niedergeschlagen, dass ich kaum etwas schaffe. Dann wünsche ich mir nur, dass diese Schmerzen weggehen würden. Die ganze Welt erscheint mir dann so dunkel und kalt und ich fühle mich wie ein kleines Kind, das man verlassen und ausgesetzt hat. Das ist immer am schlimmsten. Es ist wirklich sehr schlimm. Ich glaube, es gibt nichts schlimmeres auf dieser Welt (Für mich), als dieses Gefühl des "Allein gelassen" seins. Ich fühle mich so verloren. Ich traue niemandem mehr, nicht mal mir selbst. In dem einen Moment bin ich der liebste Mensch der Welt und im anderen könnte ich alles und jeden abschlachten (Natürlich nur in meinem Kopf). Das macht mir Angst. Ich habe so eine Angst, für immer alleine zu sein, für immer Leiden zu müssen, für immer diesen Schmerz spüren zu müssen, später nur noch mehr Leid erfahren zu müssen und das immer wieder und wieder. Alle Menschen, die mich mal geliebt haben (Bzw. vorgegeben haben, mich zu lieben), haben mich verlassen.

Ich will nur, dass mich jemand liebt, dass jemand für mich da ist und mir sagt, dass alles in Ordnung ist. Dass mir jemand meine Angst wegnimmt. Dass mir jemand versichert, dass er immer für mich da sein wird. Aber ich weiß, das wird nie geschehen. Aber andererseits schaffe ich es auch nicht, mir das alles selber zu geben. Diese Liebe, diese Sicherheit. Ich bin einfach nur ein kaputtes Wrack! Ich habe so sehr versucht es zu lernen, mir tausend Seiten im Internet durchgelesen, von spirituellem bis religiösem, fanatischem Scheißdreck, nichts hilft mir! Und wenn ich versuche, mich bedingungslos zu lieben, kriege ich nur richtige Aggressionen. Ich weiß nicht, was mit mir falsch ist. Ich bin bereits in Therapie (Weil ich mal Depressionen hatte), doch meinen alle Ärzte, sie wissen nicht, was mir fehlt. Dass ich nur eine schwierige Lebensphase habe und mit meiner Lebenssituation unzufrieden bin, da würde "jeder traurig sein".

Aber ich kann nicht beschreiben, wie schlimm diese Empfindungen für mich sind. Wie stark diese Angst ist, wie abgeschottet ich mich von der wirklichen Welt fühle. Wie verloren ich mich fühle. Ich habe andauernd Heimweh, obwohl ich nicht mal weiß, wo mein Zuhause ist.. Klar, ich wohne bei meinen Eltern, bin ja schließlich auch erst 17, aber dieses ständige Sehnen endlich irgendwo "anzukommen".. Zuhause anzukommen.. wo es schön, gemütlich, sicher, beständig, warm und vor allem liebevoll ist. Dieses "Zuhause" muss kein Ort sein... ich glaube, es muss einfach nur ein Gefühl sein.

Kennt jemand von euch auch sowas? Solche Empfindungen? Wenn ja, wie kommt man da raus? Ich glaube, ich wollte mir hier nur etwas von der Seele schreiben.

Danke für alle, die sich diesen langen Text durchgelesen haben.

mfg
outcast


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 22:51
Hallo, butte nicht gleich ab blocken, wenn du das liest, aber kannst du nicht mal mit deinen Eltern zu einem Psychologen, bzw. Familientherapeuten gehen?
Ich denke mal, Deine Eltern lieben Dich und du stehst an der Schwelle zur Unabhängigkeit, zum erwachsen werden. Vielleicht könnt ihr zusammen noch ein paar schöne Jahre verbringen, als Familie, in denen Du Rückhalt und Bestätigung erfährst und wieder Selbstvertrauen gewinnst. Es ist so oder so gut, wenn du später einen guten Draht zu deinen Eltern hast, ohne das das heißt, sich bevormunden zu lassen.

Ich wünsche Dir etwas "Peace of mind".


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 22:57
@outcast
Ui jui jui, das klingt ja mal richtig nach Panik.
Aber: Du bist erst 17, Du musst Deine Rolle in Deinem Leben erst finden. Du stehst noch am Anfang, also bleib locker.
Alles wird gut. ;)

Jeder hat im Laufe seines Lebens Probleme zu bewältigen. Mal mehr, mal weniger. Du machst Dir einfach viel zu viele Gedanken.
Was würde geschehen, wenn … was würde passieren, wenn …
Lass das Leben doch einfach auf Dich zukommen.

Ich hab eins gelernt: Probleme sollte man als Herausforderung annehmen und Schritt für Schritt lösen oder bewältigen.
Du bist wegen Depressionen in Behandlung, das ist schon mal ein erster Schritt.
Du solltest lernen, Dich selbst zu lieben und zu respektieren. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber das ist der Schlüssel. Du musst nicht allen gefallen, DU musst mit DIR im Reinen sein.


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 22:59
* bitte, nicht butte

Vielleicht hast du auch ein Haustier, oder einen Freund. Versuche mal als Aufgabe an Dich diesem Tier, oder diesem Menschen ein guter Freund zu sein und sich um den Freund (oder um das Tier) so gut zu kümmern, wie es die nur möglich ist. Sieh, wie die positive Energie auf Dich zurück geworfen wird.

Dabei ist wichtig, Du musst nicht der Beste sein, sondern "nur" dein Bestes geben.


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 23:36
@outcast

Ich will nur, dass mich jemand liebt, dass jemand für mich da ist und mir sagt, dass alles in Ordnung ist. Dass mir jemand meine Angst wegnimmt.

Hm, liebst du dich denn auch selbst aufrichtig?

Du erwartest von deinen Mitmenschen angenommen zu werden, weißt du denn wirklich wer und wie du selbst bist?

Deine Ängste und Sorgen kann dir aber niemand, außer du selbst abnehmen, da bedarf es dem Kampf mit dem inneren Schweinehund, wer gegen seine Ängste angehen will, der sollte erstmal schauen womit diese Ängste zu tun haben und was Trigger dafür sind...

Muss dich entteuschen, denn keiner wird dir helfen können selbstsicherer zu werden, sowas ist und bleibt ein Lernprozess der bei jedem ganz individuell Zeit und Geduld braucht!


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 23:45
@outcast
ich selbst mach "Engelkommunikation" sowas in der art nur nicht so konservativ. Jedenfalls half mir das immer, dass ich nicht wirklich einsam bin und nen gewisser Schutz immer da ist. Natürlich muss man für sowas paranormales offen sein, aber es ist eben eine Möglichkeit. wenn man das allerdings macht fühlt man sich evtl nicht zuhause weil man dann denkt, dass man hier auf der erde quasi nur auf einer langen Reise ist.
Kann sein dass das Gefühl des Zuhause sein dann durch neue Freunde / Beziehungen etc kommt.


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

21.06.2017 um 23:55
Verinnerliche dir eine Sache

Du lebst dieses Leben nur einmal.

Das hat meine verstorbene Mutter immer gesagt, "Kind, du lebst nur einmal, also lebe richtig!"

Ich kenne das Gefühl, das Leben ist mühseelig, wie oft hab ich das schon gedacht, ich bin eigentlich noch zu jung so zu denken, ich bin 29 Jahre alt, da sollte ich andere Sorgen haben, als das Leben schrecklich zu finden.

Den Schmerz in deinem Herzen kann dir keiner nehmen, nur du kannst dieses innere Feuer löschen, dass dich quält.
Mir hat es geholfen, mir selbst die Frage zu stellen, ob ich so leben will und was ich ändern kann damit es mir besser geht.
Ich für mich selbst, würde behaupten dass du depressive Züge an dir hast, aber zunächst gilt es rauszufinden, was - neben dem Liebeskummer - dich so traurig macht.

(Wie war das im dem Lied von Siew Malmquist? - Liebeskummer lohnt sich nicht!)

Vielleicht fehlt dir jemand, dem du dich anvertrauen kannst, Seelenmüll abladen und vertrauen.

Ich wünsch dir sovieles, Glück und Zufriedenheit, Liebe und Lebensfreude.


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 01:26
Das klingt ziemlich erdrückend und du hast dieses Gefühl auch nicht allein.
Es gibt so viele Menschen, denen es ähnlich geht wie dir und mein Empfinden ist einfach, dass du für klarere Diagnosen noch zu jung bist. Die Ärzte können da nur abwarten und gucken, denn in jungen Jahren hat man mal einfach so pubertäre Scheißphasen, denen man ausgesetzt ist und die Gefühle verrückt spielen.
Depressionen sind schon mal ein guter Ansatz, bleibe einfach weiterhin in Therapie und hör auf das, was der Therapeut dir sagt.

So, das jetzt erstmal der sachliche Teil.

Es ist schwierig, dir was auf dem Weg mitzugeben, da es nicht so einfach ist.
Hast du zu deinen Eltern ein gutes Verhältnis?
Vielleicht kannst du dich von ihnen helfen lassen und aussprechen, dass du gerne das Gefühl hättest, Zuhause zu sein.
Es muss aber auch nicht an ihnen liegen, nein, die Möglichkeiten sind breit gefächert.
Alles ist möglich, sag ich da mal.

Sehnsüchte zeigen aber an, dass einem was fehlt.
Etwas, was man braucht und unbedingt haben möchte.

Dadurch, dass du es körperlich schon fühlst, glaube ich nicht, dass das eine normale Hormonensache ist, aber wie gesagt, trotzdem besteht das Problem, dass du zu jung bist.

Es kann aber auch sein, dass die Behandlung deiner Depressionen nicht anschlägt.

Man kann hier nur rätseln.
Und ich steh nicht so drauf, falsche Ratschläge zu verteilen, da diese böse Auswirkungen haben können.
Ich kann mir nur wünschen:

Verlier nur nicht den Mut!
Das ist echt das Einzige, was ich sagen kann.
Gut Ding will Weile haben.
Kopf hoch, es wird schon wieder aufwärts gehen.


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brahman9
ehemaliges Mitglied

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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 02:16
@outcast

es gibt da ein sprichwort
Gib was du brauchst
und ich finde da steckt viel Weisheit drinnen

du willst geliebt werden?
schenke Liebe

lieben und Angst beissen sich
wie liebt man?
Indem man sich dem Herzen widmet es öffnet es sticht weil es lieben möchte und du es nicht zulässt

sicherheit ist tot ist leid reine liebe ist lebendig das vertrauen aufbringen dass nur darin das lebenswerte leben zu finden ist
erfordert mut und übung

Wie stellt man sich der Angst?
entweder man stellt sich die vor und lässt sich darin reinfallen
oder aber man versucht es über den Körper wenn du darauf achtest deinen Körper so oft wie möglich in enpspannung zubringen und dabei auf langsame atmung achtest wirst du feststellen dass sich die Angst dadurch sehr verringert
bei tieferer betrachtung spielt die Angst immer mit raum und Zeit es gibt in wirklichkeit so wenige Momente im Leben wo die Angst ihre reale berechtigung hat

Yoga , tshi gong Konzentrationsübungen  wären vielleicht geeignete Tätigkeiten


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 05:26
Manchmal muss man das Leben einfach nur aushalten.

Wer allerdings glaubt, dass er mit seiner schwierigen Lebenssituation nicht zu Rande kommt, der möge sich Hilfe holen. Das muss nicht immer ein Weisskittel sein, sondern kann auch eine Selbsthilfegruppe sein.
outcast schrieb: wo es schön, gemütlich, sicher, beständig, warm und vor allem liebevoll ist.
Dafür allerdings ist diese Welt eindeutig der falsche Platz. Beständig ist allein die Unbeständigkeit. Nichts ist von Dauer. Nicht mal das Leben.


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 11:49
Erstmal, vielen, vielen Dank für die ganzen Antworten.

@gruselich
Danke für den Rat. Das mit meinen Eltern ist wirklich nicht so einfach. Die sind auch beide psychisch krank und emotional total distanziert. Ich glaube, ich möchte ihnen einfach nur so schnell wie möglich aus dem Weg gehen, wenn ich 18 bin. Mit dem Haustier hast du aber Recht. Ich habe nur leider oft gar keine Kraft mit meiner Katze zu spielen. Ich bin aber momentan auf der Suche nach einer zweiten, damit sie jemanden hat und ihr nicht langweilig ist. Einmal hab ich nach Tagen wieder mit ihr gespielt, danach kam sie auch nach langer Zeit wieder zu mir ins Bett und schlief mit mir. Das war auch ein sehr schönes Gefühl (Keine Sorge, sie wird nicht vernachlässigt, meine Eltern spielen auch mit ihr).

@DiePandorra
"Lass das Leben doch einfach auf Dich zukommen. Du solltest lernen, Dich selbst zu lieben und zu respektieren. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber das ist der Schlüssel. Du musst nicht allen gefallen, DU musst mit DIR im Reinen sein."

Mein Problem ist, dass ich das schon so oft versucht habe, es aber einfach nicht kann. Ich kriege totale Aggressionen, wenn ich versuche mich selbst zu lieben und anzunehmen.

@DieSache
"Deine Ängste und Sorgen kann dir aber niemand, außer du selbst abnehmen, da bedarf es dem Kampf mit dem inneren Schweinehund, wer gegen seine Ängste angehen will, der sollte erstmal schauen womit diese Ängste zu tun haben und was Trigger dafür sind..."

Danke, ich weiß nur nicht genau, wie.

@Dawnclaude
Sowas hab ich früher auch immmer gemacht, dann hätte ich fast 'ne Psycho deswegen bekommen. Dann stellte sich am Ende heraus, dass der Engel, mit dem ich doch immer so kommuniziert habe, bloß ein abgespalteter Teil meiner Persönlichkeit war, den ich gebraucht habe.

@Shiiva
Danke, das werde ich mir merken.

@sunshinelight
Danke dir. Aber meine Eltern können leider an der Sache nichts verändern, da sie mich gar nicht verstehen. Nicht mal ein bisschen.

@brahman9
Ist es aber nicht falsch, nur deshalb Liebe zu schenken, weil man diese Liebe unbedingt zurückbraucht?

@Doors
Hab bereits gesucht, leider finde ich in meiner Nähe keine Selbsthilfegruppen, bzw. die, die es gibt, zeigen kein Lebenszeichen von sich, wenn ich verusche anzurufen und anderweitig zu kontaktieren.


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Tourbillon
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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 12:06
http://www.diebibelonline.de/Alle-eure-Sorgen-werft-auf-ihn.htm

Wäre für alle gut angebracht, aber die meisten sind ja Atheisten, aber wenn man nicht glaubt, kann Gott auch nicht helfen.


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 12:19
outcast schrieb:Wie stark diese Angst ist, wie abgeschottet ich mich von der wirklichen Welt fühle. Wie verloren ich mich fühle. Ich habe andauernd Heimweh, obwohl ich nicht mal weiß, wo mein Zuhause ist.. Klar, ich wohne bei meinen Eltern, bin ja schließlich auch erst 17, aber dieses ständige Sehnen endlich irgendwo "anzukommen".. Zuhause anzukommen.. wo es schön, gemütlich, sicher, beständig, warm und vor allem liebevoll ist. Dieses "Zuhause" muss kein Ort sein... ich glaube, es muss einfach nur ein Gefühl sein.
outcast schrieb:Das mit meinen Eltern ist wirklich nicht so einfach. Die sind auch beide psychisch krank und emotional total distanziert.
outcast schrieb:Einmal hab ich nach Tagen wieder mit ihr gespielt, danach kam sie auch nach langer Zeit wieder zu mir ins Bett und schlief mit mir. Das war auch ein sehr schönes Gefühl
Fördere das! Schmuse mit der Samtpfote jeden Tag, so oft Du die Gelegenheit dazu hast. Die Bestätigung bekommst Du von der Mieze, indem sie zu Dir kuscheln kommt - ein großer Vertrauensbeweis. <3 :) (Haus)Tiere sind enorm wichtig für den Menschen, das sollte man nicht unterschätzen.
outcast schrieb:Aber meine Eltern können leider an der Sache nichts verändern, da sie mich gar nicht verstehen. Nicht mal ein bisschen.
Eigentlich gibst Du mir schon eine Antwort auf viele Fragen - Deine Eltern bzw. Deine gelebte Kindheit!
Wie war Deine Kindheit bis jetzt? Hast Du Geschwister? Leben noch andere Verwandte bei Dir daheim oder hast Du mit anderen Verwandten (oftmals oder spärlich?) Kontakt? Sind Deine Eltern in Behandlung/Therapie?

Deine Therapie ist ein guter, ein richtiger Ansatz, Dir professionelle Hilfe zu holen. Bleibe am Ball und mache da weiter, all den Ballast auszukotzen ist enorm wichtig, wenn man sonst Niemanden zum Reden hat.
Läuft es in der Therapie gut, "kannst" Du mit Deiner Therapeutin/Deinem Therapeuten?


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 12:38
@outcast

Für mich ist der Fall klar: Du hast 0 Selbstvertrauen und das strahlst Du aus. Du hast unbewusst die negative Einstellung Deiner psychisch kranken Eltern übernommen – das musst Du ablegen!

Du hast sicher schon gemerkt, dass oft Personen, die weder schön, noch gut gekleidet sind richtig attraktiv bei anderen rüberkommen.

Warum? – Weil sie es ausstrahlen!

Such Dir in Deiner Umgebung so eine Person aus, schau ihn/sie genau an und sag zu Dir selbst: „Der/die sieht doch gar nicht so toll aus und kommt trotzdem bei den Leuten gut an – da muss das doch bei mir auch klappen!"

Versuche im ersten Schritt einfach fröhlicher drein zu schauen – lächeln.
Dann kommen die Leute auf Dich zu, Du hast Sozialkontakte, fühlst Dich besser – strahlst das aus und es geht aufwärts.
Dann merkst Du, dass Dich Leute mögen.

Spring über Deinen Schatten und lächle sobald Du in der Öffentlichkeit bist.

Du schaffst es!  Alles Gute!


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Dawnclaude
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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:15
outcast schrieb:Sowas hab ich früher auch immmer gemacht, dann hätte ich fast 'ne Psycho deswegen bekommen. Dann stellte sich am Ende heraus, dass der Engel, mit dem ich doch immer so kommuniziert habe, bloß ein abgespalteter Teil meiner Persönlichkeit war, den ich gebraucht habe.
Okay psycho wäre natürlich nicht gut. Jetzt ist die frage, was genau ist dir da passiert ? Entstand eine Stimme die negatziv zu dir geredet hat? woran erkanntest du dass es deine Persönlichkeit war?
Ich kenn mich ja bei dem Thema gut aus, so gut dass sich viele hier darüber gerne aufregen. ;) Man muss es natürlich nicht glauben, was ich so berichte, aber ich kann nir nur sagen, dass Engel nicht sofort mit einem reden und durchaus auch nur dann wenn Not am Mann ist oder bestimmte Gründe hat. des weiteren kommt hinzu dass sie manchmal gar nicht reden, wenn man ein Problem auf andere weise schaffen soll. Da gehts dann um Seelenschulung und deine Prüfung die du gerade erlebst ist kein Zufall, sondern etwas dass zu deiner Seelenprüfung gehört.
Wenn man das aber weiß, ist es einfacher weil dann fühlst du dich automatisch zielorientierter. Eben eine nicht zufällig entstandene Aufgabe zu lösen. Dummer weise muss man dann nur noch davon überzeugt sein. ;) Je nach Glauben den man so hat ist es möglich oder eben unmöglich. Ohne vertrauen geht da nix.


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Samsaraa
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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:20
Wie sieht den dein Leben eigentlich aus?
Schule? hast du Freunde? Unternimmst du was mit ihnen?

Hast du Hobbies? Hast du ne Freundin?


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brahman9
ehemaliges Mitglied

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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:23
@outcast
tut liebe irgendjemandem weh?


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:38
@brahman9

Physisch nicht, Psychisch aber evtl. schon.


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brahman9
ehemaliges Mitglied

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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:40
@Deep_Throat_V2
wenn man sie nicht annehmen kann und welcher Teil von uns kann sie nicht annehmen?


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Angst vor dem Leben. Angst vor Leid.

22.06.2017 um 14:59
@Tourbillon
"Wirf dein Anliegen auf den Herrn, und er wird für dich sorgen"
Ist das nicht eher schlecht, weil man dann nichts an seiner Situation verändert, sondern nur darauf wartet, dass "Gott" etwas macht? Ist nicht genau das Gegenteil der Sinn unseres Lebens?

@Skorpiusa
"Deine Therapie ist ein guter, ein richtiger Ansatz, Dir professionelle Hilfe zu holen. Bleibe am Ball und mache da weiter, all den Ballast auszukotzen ist enorm wichtig, wenn man sonst Niemanden zum Reden hat. Läuft es in der Therapie gut, "kannst" Du mit Deiner Therapeutin/Deinem Therapeuten?"

Alle Ratschläge, die von meinem Therapeuten kriege, helfen wir nicht mal ein bisschen weiter. Bin eh dabei, mir einen neuen zu suchen.

@FerneZukunft
Hab ich auch schon oft versucht, leider ohne Erfolg.

@Dawnclaude
"Okay psycho wäre natürlich nicht gut. Jetzt ist die frage, was genau ist dir da passiert ? Entstand eine Stimme die negatziv zu dir geredet hat? woran erkanntest du dass es deine Persönlichkeit war?
Ich kenn mich ja bei dem Thema gut aus, so gut dass sich viele hier darüber gerne aufregen. ;) Man muss es natürlich nicht glauben, was ich so berichte, aber ich kann nir nur sagen, dass Engel nicht sofort mit einem reden und durchaus auch nur dann wenn Not am Mann ist oder bestimmte Gründe hat. des weiteren kommt hinzu dass sie manchmal gar nicht reden, wenn man ein Problem auf andere weise schaffen soll. Da gehts dann um Seelenschulung und deine Prüfung die du gerade erlebst ist kein Zufall, sondern etwas dass zu deiner Seelenprüfung gehört.
Wenn man das aber weiß, ist es einfacher weil dann fühlst du dich automatisch zielorientierter. Eben eine nicht zufällig entstandene Aufgabe zu lösen. Dummer weise muss man dann nur noch davon überzeugt sein. ;) Je nach Glauben den man so hat ist es möglich oder eben unmöglich. Ohne vertrauen geht da nix."

Sorry, ich meinte Psychose. Ich hab dann angefangen verschiedene Gedanken von verschiedenen Wesen in meinem Kopf zu hören, die versucht haben mich zu verwirren. Weil ich Angst hatte, wirklich 'ne Psychose zu bekommen, hab ich mich vollkommen von diesem Kram distanziert. Seitdem hör ich nichts mehr in meinem Kopf (Außer wenn ich es selber will).

@Samsaraa
Darüber will ich nichts genaueres sagen. Ich hab so etwas wie eine "Freundin", die ich sehr liebe. Sie hat aber Bindungsangst. Jetzt will sie nur noch was freundschaftliches mit mir, was mich total depremiert. Sie schreibt mir kaum noch.


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