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Die Frauenquote ist unmoralisch

1.135 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Frauenquote ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Frauenquote ist unmoralisch

10.04.2018 um 22:20
@gastric
Eine obejktive betrachtung wird dir in diesem falle nicht gelingen. Welcher arbeitnehmer kann das schon beweisen? Welcher arbeitgeber gibt sowas freiwillig zu und macht sich angreifbar?
Tja. Genau deshalb ist es ja so schwer. Das ändert aber nichts daran, dass Erfahrungswerte uns nicht weiterbringen, wenn man eine allgemeingültige Aussage treffen will :)


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Die Frauenquote ist unmoralisch

10.04.2018 um 22:22
@DerMüller71
Dann können wir wohl weder von einem regelmäßigen auftreten noch von einem sonderfall sprechen und müssen ganz einfach hinnehmen, dass teils massive benachteiligung aufgrund von schwangerschaften und elternzeit vorkommen :D


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Die Frauenquote ist unmoralisch

10.04.2018 um 22:24
@gastric

Dass es teils massive Benachteiligungen gibt, daran gibt es ja kaum Zweifel. Interessant wäre, wie oft das wirklich vorkommt. Denn: Normal beweist der, der behauptet. :)

Wie dem auch sei, ich klinke mich an dieser Stelle aus. Danke für die Diskussion.


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Die Frauenquote ist unmoralisch

10.04.2018 um 22:26
@DerMüller71
Zitat von DerMüller71DerMüller71 schrieb:Denn: Normal beweist der, der behauptet. :)
Dann beweise mal, dass es ein sonderfall ist und ich mach mich auf die suche danach, dass es häufiger vorkommt ... aber erst frühestens morgen :D


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Die Frauenquote ist unmoralisch

11.04.2018 um 11:01
@Tussinelda

Schaue ich mir mal an. Interesant ist wie gesagt die Frage, was durch zusätzliche "Steine im Weg" geschieht und was durch die Fehlzeiten bedingt ist. Bei der Methode muss man aber aufpassen - es handelt sich in verschiedenen Teilen um subjektive Einschätzungen der Betroffenen.

Der 2. Link verstößt ja laut Text auch gegen EU-Recht. Macht es zwar nicht besser aber hilft bei Streitigkeiten.


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Die Frauenquote ist unmoralisch

11.04.2018 um 12:21
Zitat von DurchfallDurchfall schrieb:Wenn man nämlich wie ich erkennt das eine Quote nichts bringt. Das habe ich ja schon bewiesen.
Die Frauenquote war extrem erfolgreich für das, wofür sie eingeführt wurde.

Sie sollte Frauen in Aufsichtsratspostionen in den DAX-gelisteten Unternehmen bringen und nun sind 30% Frauenanteil dort zu finden. Dafür war sie gedacht, für nix anderes.

Ob es moralisch gut oder schlecht ist, unfair oder fair, war nicht die Aufgabenstellung der Quote...

Ob es gut oder schlecht für die in Frage kommenden Unternehmen ist, kann man, m. E., noch nicht wirklich absehen... dafür braucht es Langzeitstudien.

@Durchfall

Du hast mich darauf angesprochen, weil du nicht die Argumentation nachvollziehen konntest, dass Unternehmen zuerst dazu angehalten worden sind (eher gebeten), sie mögen doch freiwillig in folgenden Jahren darauf achten, auch mal Frauen zu berücksichtigen... da ist dann absolut nix passiert. Daraufhin wurde die Quote eingeführt.

Also... das habe ich hier schon wirklich so einige Male geschrieben, dass die Bundesregierung es als erwiesen ansah, dass Männer in den Vorstandsebenen und eben das Gremium, das für die Einstellung verantwortlich ist, Frauen aus Gründen von Vorurteilen oder "unter sich" bleiben zu wollen, nicht einstellten... jedenfalls nicht objektiv genug letztendlich urteilten.

Natürlich hat sich die Bundesregierung auch die damals erhältlichen Studien angesehen, mit Sicherheit auch die der großen Unternehmensberatungen von McKinsey und Accenture (die man in dem Buch finden kann, dass ich hier schon verlinkt habe).

Es stimmt natürlich schon, dass Frauen im Allgemeinen in den Top-Positionen noch mehr Zeit haben müssen, weil diese weiblichen Besetzungen in diesen Positionen ja erst seit kurzer Zeit überhaupt passiert... Erfahrungen werden da aber jetzt schon seit einiger Zeit genug gesammelt... es wird also schon werden...

Geeignet sind Frauen wie Männer... und... wenn eine Frau oder ein Mann dorthin berufen wird, dann sind das schon ohnehin Top-Leute... so sollte es zumindest i. d. R. sein... und so wird es auch sein, denke ich.


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Die Frauenquote ist unmoralisch

11.04.2018 um 12:34
Ich sehe das Ganze sehr positiv... wir müssen noch näher zusammenrücken...

Und... das gemischte Teams erfolgreicher sind als Monogeschlechtliche, ist doch eine wunderbare Nachricht :-)

Das heißt, das wir als Menschen erfolgreicher und produktiver sind als alleine in unseren eigenen Geschlechtern zu verharren... das ist doch fantastisch!

Also... ich sehe das absolut positiv... manchmal braucht es nur einen Anschubser... so sehe ich die Quote.

Und wenn ein Unternehmen eben nur Kerle da "oben" will, dann kann es den Platz ja frei lassen... und wenn ein Unternehmen der Ansicht ist, es ist keine geeignete weibliche Person momentan zu finden, dann kann man den Platz frei lassen und warten, bis jemand auftaucht, der passt. Bis dahin bleibt der Platz dann ebenso leer... das ist möglich und eben eine Option bei der Quote.

Ich denke mir, dass so mancher Mann, der mit im Aufsichtsrat saß, zuerst groooße Bedenken bei der Einstellung einer Frau im Aufsichtrat hatte und nun, nach einiger Zeit, diese Frau als äußerst fähig und gut ansieht... eben seine Vorurteile so abbauen konnte... das trägt sich dann auch in die Außenwirkung und genau dieser Mann wird die Welt vielleicht, geschlechtertechnisch, mit ganz anderen Augen sehen... :-)

Sehen wir zur Abwechslung doch mal das Gute in einer Sache, die wirklich für Verständnis werben will.


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Die Frauenquote ist unmoralisch

11.04.2018 um 15:35
@moric
da ist dann absolut nix passiert. Daraufhin wurde die Quote eingeführt.
Woran machst du fest das nichts passiert ist? Wenn ich mir den Link anschue hat sich schon etwas verändert oder wie deutest du das?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundestag-lehnt-frauenquote-ab-die-industrie-sucht-technisch-versierte-frauen-12153775/frauenanteil-in-vorstaenden-und-12153604.html

Was sagst du eigentlich dazu

Beitrag von 1ostS0ul (Seite 46)


P.S. das du für eine banchteiligung von männern, in form der quote, schwärmst sollte inzwischen relativ klar sein ;)


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12.04.2018 um 09:21
Zitat von 1ostS0ul1ostS0ul schrieb:P.S. das du für eine banchteiligung von männern, in form der quote, schwärmst sollte inzwischen relativ klar sein
Und das du hauptsächlich alles negativ siehst, auch... ;-)

Zudem schwärme ich nicht für die Frauenquote und der "Benachteiligung der Männer" sondern ich schwärme tatsächlich für die Chancen, die ich hier sehe... nämlich das Frauen und Männer sich noch mehr annähern, gemeinsame Teams bilden, Vorurteile abgebaut werden... und das eben auch auf Aufsichtsratsebene und hoffentlich bald auch vermehrt auf der Vorstandsebene... :-)

In dem Artikel der FAZ steht ein bißchen wenig drin, findest du nicht auch... da ist ja nur ein Chart und eine Überschrift. Da hätte ich gern mehr zu gelesen.
Zitat von 1ostS0ul1ostS0ul schrieb:...was glaubst du was die Damen die vor ca. 60 Jahren geboren wurden als lebensziel formuliert haben?
Wie zu diesem Zeitpunkt die debatte geführt wurde?
Also... wahrscheinlich meinst du ja, ich solle mich dazu äußern...

Na ja... woher weiß ich, was die Frauen vor ca. 60 Jahren wollten?

Es war eine komplett andere Zeit, andere Wertvorstellungen, Weltanschauungen, Ansichten... die Rollenverteilung, Mann geht arbeiten, Frau zieht die Kinder groß, war allgemein akzeptiert und für gut befunden worden und nur ein paar Pioniere des Feminismus hoben zaghaft ihre Stimme an.


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Die Frauenquote ist unmoralisch

12.04.2018 um 13:41
Zitat von moricmoric schrieb:Es stimmt natürlich schon, dass Frauen im Allgemeinen in den Top-Positionen noch mehr Zeit haben müssen, weil diese weiblichen Besetzungen in diesen Positionen ja erst seit kurzer Zeit überhaupt passiert
Warum Zeit lassen? Diese Frauen wurden bei gleicher Qualifikation bevorzugt, wollen wir diese Frauen schon wieder mit einem anderen Maßstab messen?
Zitat von moricmoric schrieb:nämlich das Frauen und Männer sich noch mehr annähern, gemeinsame Teams bilden, Vorurteile abgebaut werden
Und dafür ist ein privates Unternehmen zuständig? Eine Wohlfühloase der Geschlechterverständigung...


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Die Frauenquote ist unmoralisch

12.04.2018 um 14:03
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Und dafür ist ein privates Unternehmen zuständig? Eine Wohlfühloase der Geschlechterverständigung...
Was ist mit den Studien (die hier schon gepostet wurden, da einfach mal nachsehen), die belegen, dass gemischte Teams erfolgreicher und produktiver sind (in den Ergebnissen) als monogeschlechtliche?

Es gibt einen Vorteil, gemischte Teams zu bilden, gerade für die Unternehmen.

Und warum nicht in den Unternehmen das herausbilden? In der Bundesregierung gibt es schon einen hohen Frauenanteil... die Politik ist da ohnehin schon Vorreiter gewesen. Ebenso verhält es sich im öffentlichen Dienst, wir haben hier bspw. einen 70% Frauenanteil. Und es läuft rund und gut. Wird uns sogar von extern so bescheinigt. Wir sind ein wissenschaftlich politisches Beratungsgremium.

Es fehlen nur noch die Unternehmen (in den Führungsetagen)... so sieht es aus.


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12.04.2018 um 14:33
Meine ehemaligen Kunden (17J) waren Bauunternehmen- behauptest Du das würde besser laufen?
Zitat von moricmoric schrieb:Und warum nicht in den Unternehmen das herausbilden?
Ist ein Unternehmen der Sündenbock der Gesellschaft? Sollte es mehr Geld kosten und nichts bringen hat man Nachteile g Wettbewerb ohne Quote.


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12.04.2018 um 15:02
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Meine ehemaligen Kunden (17J) waren Bauunternehmen- behauptest Du das würde besser laufen?
Keine Ahnung, was du damit meinst... die Unternehmen, die dazu untersucht wurden, waren wohl hauptsächlich in der Dienstleistungsbranche...

Meinst du vielleicht Baustellen-Arbeit? Also... das es auf Baustellen wenig Frauen gibt, glaube ich unbesehen... ist vielleicht aber auch nicht das beste Beispiel für ein erfolgreiches Aufzeigen gemischter Teams, meinst du nicht?
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Ist ein Unternehmen der Sündenbock der Gesellschaft? Sollte es mehr Geld kosten und nichts bringen hat man Nachteile g Wettbewerb ohne Quote.
Und was ich vor dem von dir zitierten Satz geschrieben habe, hast du nicht gelesen?


Aber weißt du, lassen wir das. Es hat keinen Sinn... ich suche nach Chancen dabei, du nach Nachteilen... ist ja auch okay... jeder denkt da wohl in seiner Welt.


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12.04.2018 um 16:37
Zitat von moricmoric schrieb:Die Frauenquote war extrem erfolgreich für das, wofür sie eingeführt wurde.

Sie sollte Frauen in Aufsichtsratspostionen in den DAX-gelisteten Unternehmen bringen und nun sind 30% Frauenanteil dort zu finden. Dafür war sie gedacht, für nix anderes.
Gut bezahlte Jobs für ein paar hundert Frauen, war das einzige für was die Quote eingeführt wurde? Sonst keine Ziele, Hintergedanken oder Hoffnungen?

wenn man es gesetzlich vorschreibt, dass da 30% sein müssen, dann ist es keine unerwartete Überraschung, dass da auf einmal 30% sind...


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12.04.2018 um 16:46
Zitat von DurchfallDurchfall schrieb:Gut bezahlte Jobs für ein paar hundert Frauen, war das einzige für was die Quote eingeführt wurde? Sonst keine Ziele, Hintergedanken oder Hoffnungen?
Wieso Hintergedanken? Es gab Gedanken, die ganz vorne stehen und sich nicht verstecken wollten.

Es wurde ja auch so kummuniziert... die Bundesregierung hatte sogar bedauert, dass die Quote sein müsste, sah aber keinen anderen Weg, weil auf freiwilliger Basis (jahrelang hat sich die Bundesregierung das angeschaut, bevor sie gesetzgeberisch tätig wurde) nichts geschah.

Ja, es ist eine Benachteiligung der Männer, die bei gleicher Qualifikation einer Frau Platz machen müssen und nicht den fetten Aufsichtsratsposten bekommen. Natürlich ist es das, aber das ist auch so gewollt... und da kann man getrost dagegen sein... das alles wäre nicht passiert, wenn sich die Unternehmen nach der Kommunikation der Bundesregierung auf öffentlicher Ebene einfach mal ein paar Mal umgeschaut hätten, ob nicht doch da ein paar Frauen sind, die passen... ist aber nicht passiert.

Hoffnungen... klar, sind die da und sie sind auch schon wieder da... nun wird beobachtet, ob die DAX Unternehmen nicht mal ein paar Frauen in den Vorstand lassen, oder ob das da schon wieder so losgeht.

Es sind ja Frauen in den Vorständen der DAX Unternehmen zu finden, mittlerweile fast 10%... ist doch schon mal ganz okay... noch nicht genug, aber ich denke, dass die Bundesregierung hier nicht mit einer Quote eingreifen wird. Schließlich bewegt sich da was...

Hm... kann es sein, dass die Unternehmensführung in den letzten Jahren, bei denen es mehr und mehr Frauen in den Aufsichtsrat geschafft haben, feststellen musste, dass Frauen ganz gut da sind, vielleicht sogar sehr gut?

Denn die Frauen, die nun in den Vorstand kommen und gekommen sind, sind nicht aufgrund irgendeiner Quote hineingekommen, es war auf freiwilliger Basis seitens der Unternehmensführung geschehen... vielleicht sind ja schon Vorurteile abgebaut worden... wer weiß?


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12.04.2018 um 16:48
Zitat von DurchfallDurchfall schrieb:wenn man es gesetzlich vorschreibt, dass da 30% sein müssen, dann ist es keine unerwartete Überraschung, dass da auf einmal 30% sind...
Und warum dies gesetzlich geregelt wurde, ist ja auch Gegenstand der Diskussionen in Form von Pro und Contra seit gefühlt unzähligen Seiten... also was soll deine Bemerkung dann genau aussagen, was nicht schon vorher Hundertfach hier geschrieben wurde?


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Die Frauenquote ist unmoralisch

12.04.2018 um 16:56
@moric
Du begründest die Quote nicht wirklich.
Zitat von moricmoric schrieb:Und warum dies gesetzlich geregelt wurde, ist ja auch Gegenstand der Diskussionen in Form von Pro und Contra seit gefühlt unzähligen Seiten... also was soll deine Bemerkung dann genau aussagen, was nicht schon vorher Hundertfach hier geschrieben wurde?
weil das das einzige ist, was die Quote macht. paar hundert Frauen bekommen gute Jobs. Was ist mit den anderen Frauen? Tja da ändert sich mit der Maßnahme nichts
Nach Einführung der norwegischen Quote sanken die Bewertungen der betroffenen Unternehmen erheblich.[53] Eine Untersuchung des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) aus dem Jahr 2014 ergab, dass die Quote in Norwegen für weibliche Beschäftigte unterhalb der Führungsebene weder nennenswerte Karriere- noch Einkommensvorteile gebracht hat. Durch die Quote seien zwar die männlich geprägten Strukturen in den Unternehmen aufgebrochen worden, die Situation von hochqualifizierten Frauen in der Wirtschaft habe sich jedoch insgesamt nur wenig verändert.[54]
Wikipedia: Frauenquote#Norwegen


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Die Frauenquote ist unmoralisch

13.04.2018 um 09:20
Zitat von DurchfallDurchfall schrieb:weil das das einzige ist, was die Quote macht. paar hundert Frauen bekommen gute Jobs. Was ist mit den anderen Frauen? Tja da ändert sich mit der Maßnahme nichts
Norwegen ist nicht Deutschland, oder?

Was in Norwegen passiert, können wir von hier aus erst recht nicht evaluieren. Wie sind da die Strukturen aufgebaut, wie positioniert sich die Wirtschaft im Zusammenspiel mit der Politik, welche Vorgaben, welche Richtlinien existieren?

Das ist schon schwer genug im eigenen Land herauszufinden, wie hier ein Zahnrädchen in das andere greift.

Und... ich habe doch schon auf dieser oder der vorherliegenden Seite geschrieben, wie die Situation ansonsten in Deutschland aussieht.

-- Im öffentlichen Dienst ist der Frauenanteil hoch, wahrscheinlich sogar ausgeglichen, wie gesagt, bei uns sind es satte 70%, die Hälfte unserer Abteilungsleitungen sind weiblich.

-- In den Ministerien ist die Situation ähnlich, zudem gibt es immer mehr und mehr Abteilungsleiterinnen... man schaue sich da mal die Orga-Struktur der Ministerien an, bspw. des Bundesministerium für Gesundheit.

-- In den öffentlichen Ämtern, Straßenverkehrsamt, in den Fialen mit Kundenverkehr einer jeglichen Amtsbranche... Frauen wie Männer zu Hauf zu finden, die dort arbeiten.

-- In den mittelständischen Unternehmen und auch in anderen (Start-Ups bspw.) sieht man genügend Frauen, die dort arbeiten.

Die Frauenquote hat niemals darauf abgezielt in allen Bereich des Arbeitslebens einzugreifen, weil das dort nicht mehr notwendig ist. Es ging NUR um die Führungsetagen in den DAX-gelisteten Unternehmen. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch schreiben muss, damit das mal ankommt. Und da war sie erfolgreich für das, wofür sie eingestetzt werden sollte. Das ein kein Karrieresprung ist, wenn man in den Aufsichtsrat der größten Unternehmen Deutschlands wechselt, ist einfach nur Bullshit... das mag in Norwegen so sein (obwohl ich aus deinem Post bzgl. Norwegen nicht herauslesen konnte, welche Unternehmensgröße da angesprochen war), aber in Deutschland sind Aufsichtsratspositionen in Konzernen mit die höchstbezahlten überhaupt, nur noch überholt von Vorstandsmitgliedern.

Hier noch mal ein paar Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Anzahl von Frauen im Arbeitsleben.
"Deutschland hat im Vergleich zu den anderen Ländern der EU die zweithöchste Erwerbstätigen­quote der Frauen. 2016 gingen hierzulande 18,3 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren einer Arbeit nach. Das entsprach 74,5 % dieser Alters­gruppe. Noch höher war die Erwerbstätigen­quote nur in Schweden mit 79,2 %. Am niedrigsten fiel der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Griechenland (46,8 %), Italien (51,6 %) und Malta (55,5 %) aus."

"Die Erwerbs­tätigenquote der Frauen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. 2006 lag sie noch bei 65,0 %. Die stärkste Zunahme wiesen dabei die älteren Frauen auf. Die Erwerbs­tätigenquote der 60- bis 64-Jährigen erhöhte sich von 21,9 % im Jahr 2006 auf 50,8 % im Jahr 2016."

Quelle: https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/BevoelkerungSoziales/Arbeitsmarkt/ArbeitsmarktFrauen.html


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Die Frauenquote ist unmoralisch

13.04.2018 um 09:27
@Durchfall

Und hier noch etwas zu den Machtpositionen innerhalb eines Aufsichtsrates in Konzernen und Großunternehmen:

"Deutsche Aufsichtsräte verdienen im Schnitt rund 330.000 Euro im Jahr. Mancher mag nun nach Luft schnappen und sagen: So viel Geld für nur vier Sitzungen im Jahr! Doch das ist nur ein Bruchteil der Arbeitsbelastung - zudem verschiebt sich die Macht vom Vorstand zum Aufsichtsrat. Der Blick in die Geschäftsberichte deutscher Konzerne zeigt, dass Aufsichtsratschefs in deutschen Konzernen 2014 im Schnitt rund 75.000 Euro mehr als im Jahr zuvor verdienten, ein Zuwachs von 29 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die Unternehmensberatung Hay Group in einer Analyse für zwölf europäische Länder.

Die deutschen Chefkontrolleure belegten demnach international mit Jahresbezügen von durchschnittlich 331.700 Euro den vierten Platz hinter der Schweiz (760.070 Euro), Italien (451.100 Euro) und Großbritannien (431.040 Euro).
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Weniger dramatisch war das Plus bei den regulären Ratsmitgliedern in Deutschland, sie verdienten im Schnitt rund 125.000 Euro, was einem Plus von sechs Prozent oder knapp 7000 Euro im Vorjahresvergleich entspricht. Dennoch konnten Aufsichtsräte damit in Deutschland deutlich mehr verdienen als ihre Kollegen in den meisten Nachbarländern. Nur Unternehmen in der Schweiz zahlten mit 230.630 Euro noch mehr.

Unter den Top-Verdienern 2013 befanden sich der VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch mit Einnahmen von rund 1,2 Millionen Euro, gefolgt von Paul Achleitner mit 646.000 Euro bei der Deutschen Bank und Siemens-Aufseher Gerhard Cromme mit 617.000 Euro. In fast allen 30 Konzernen seien die Überwachungsgremien seit 2004 um zwei- oder dreistellige Prozentraten teurer geworden, berichtete seinerzeit das Handelsblatt unter Berufung auf eine Studie des Vergütungsexperten Heinz Evers. "


Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/aufsichtsraete-gehalt-risiko-und-ansprueche-a-1017885.html

Sieht nicht nach einem Posten mit wenig Einfluss aus, oder?


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