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34 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Liebe
Hyphaema
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12.01.2018 um 21:50
@Ainee

Ah, okay.
Dann wünsche ich dir natürlich alles Gute! Ich finde, dass du schon einen guten Schritt weiter bist als viele Menschen, indem du erkennst, dass deine Neigung zu Extremen seine Gründe hat und dass du reflektieren kannst, wann du eventuell zu weit gehst!


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12.01.2018 um 23:36
Sehr interessantes Thema. (:

Ich habe mir auch schon oft darüber Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich am Ende meines Lebens möglichst wenig bereuen möchte. Das habe ich seitdem ich das für mich festgestellt habe, im Hinterkopf, egal was ich mache.
Leider gewinnt doch immer mal wieder die Faulheit.^^ Aber ich denke dadurch habe ich gewisse Dinge gemacht oder in manchen Fällen angesprochen, die ich sonst wahrscheinlich hätte unter den Tisch fallen lassen.
Ist vielleicht etwas wenig, dass als "Glückselixier" zu sehen, aber mich hat es weitergebracht und wenn ich mir dadurch so einen Ruck geben konnte, spürte bzw. spüre ich so eine Art Zufriedenheit. Und manchmal liegt in den kleinen Dingen das Glück. (:

Letztendlich muss aber jeder selbst herausfinden, was "Glück" für ihn bedeutet und wie er es erreicht.


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12.01.2018 um 23:59
Ainee schrieb:Aber warum sollte man sich immer gesund ernähren? Sind diese Menschen glücklich?
Wenn ich mir raw vegan Youtuber anschauer oder welche die noch mehr hardcore essen, frage ich mich, ob diese wirklich glücklicher sind?
Genau wie die, die sonst noch meinen, das Rätsel gelöst zu haben.
Man sollte immer bedenken, dass die Menschen vor allem gern versuchen etwas darzustellen.


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13.01.2018 um 00:12
Glücklich ist wer sich und sein Leben liebt.
Wenn man eine Erfüllung gefunden durch Job, Kinder, Hobbys, Freunde oder sonst was.
Etwas bei dem man sich sagt hey das ist ein Grund für mich aufzustehen.
Wobei Ernährung eine Rolle im Wohlbefinden an sich spielt.
Ich merke das ich mich unwohl fühle wenn ich viel Müll esse und besser wenn ich mich gesund ernähre.
Aber das ist nur die halbe Miete


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13.01.2018 um 00:17
@Ainee
Nun definierst du einen Menschen, nach was er isst ob er glücklich ist oder wie?
Glücklich ist für mich, viel zu lachen wie du es gesagt hast, aber auch sein Leben zu lieben und das Leben bzw die Existenz an sich mit Faszination anzusehen. Für mich ist der Sinn des Lebens, wenn man wahre Liebe im Herzen und Bewusstsein hat.


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16.01.2018 um 02:01
Ainee schrieb am 12.01.2018:Zufriedene Menschen lachen für mich viel! Machen Witze, lachen, sind zufrieden, lieben sich selbst und was sie tun und ihr Leben.
Ich lache auch viel und ich bin kein zufriedener Mensch.
Aber dass zufriedene Menschen zufrieden sind, da hast du Recht.
Ainee schrieb am 12.01.2018:Aber warum sollte man sich immer gesund ernähren? Sind diese Menschen glücklich?
Wenn ich mir raw vegan Youtuber anschauer oder welche die noch mehr hardcore essen, frage ich mich, ob diese wirklich glücklicher sind?
Genau wie die, die sonst noch meinen, das Rätsel gelöst zu haben.
Ist in etwa so wie wenn ich umso mehr Medizin schlucke, desto gesünder werde ich...
Glücklich sein kommt in meinen Augen daher, dass man nicht kramphaft das tut, was angeblich gut sein soll und krampfhaft versucht, alles nicht zu tun, was nicht gut sein soll, sondern sein Leben zu nutzen, wie man es möchte. Dass man einfach das tut, was man sich vorstellt.

Ich denke auch, dass das der Grund ist, warum viele unglücklich sind.
Man kann einfach nicht immer die Dinge tun, die man sich vorstellt. Du willst Arzt sein? Dafür brauchst du ein Studium. Du hast die Schulanforderung? Klasse, aber kein Geld... Oder du hast das Geld, aber nicht die geforderten Abschlüsse und Schnitte...
Und es muss dabei nicht bleiben. Es gibt so vieles, was einem an irgendwas hindert und man kann es nicht erreichen. Man hat zwar das Recht auf Selbstbestimmung, aber ich lande garantiert im Knast, wenn ich morgen einfach mal als Psychiater eine Klinik betrete und “meinen“ Job mache.

Vieles wird heute fremdbestimmt.

@alleninteressiertenlesern

Was mich glücklich machen würde, wäre definitiv ein dickes Bankkonto.
Dann kann ich meinen Lifestyle, den, den ich gern hätte, ausleben, ohne ständig alles durchrechnen zu müssen.
Ich wäre zudem komplett unabhängig und kann mich selbst verwirklichen.


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16.01.2018 um 02:20
@sunshinelight
Würde ich auch sagen. Also alles.
Erstens kann man nicht vom Lächeln ausgehen, weil zB gerade Depressive oft dauernd Witze reißen, vielleicht deswegen, weil man einen sarkastischen Blick auf die Welt braucht, um Witze auszudenken, vielleicht weil sie generell viel Grübeln und dadurch auch mal auf Witze kommen oder kreativer sind, vielleicht machen sie auch nur oft Witze, weil sie sich selbst vor der Depression retten wollen, was auch immer.

Essen macht auch nur insofern zufrieden, dass man halt isst was man mag und was schmeckt, nicht das Gegenteil davon. Daher stimmt auch das Restliche IMO:
sunshinelight schrieb:ch denke auch, dass das der Grund ist, warum viele unglücklich sind.
Man kann einfach nicht immer die Dinge tun, die man sich vorstellt. Du willst Arzt sein? Dafür brauchst du ein Studium. Du hast die Schulanforderung? Klasse, aber kein Geld... Oder du hast das Geld, aber nicht die geforderten Abschlüsse und Schnitte...
Man kann das recht gut bei Kindern beobachten finde ich. Bevor sie zur Schule gehen oder anfangs, sind alle unheimlich motiviert, man hat klare Berufswünsche, man hat Elan, Engagement und Freude, und umso älter man wird, desto desillusionierter. In der Grundschule wussten bei mir alle was sie wollen und waren voller Tatendrang, in der 9. Klasse dann hingen alle nur ab. Man machte die Schule nur um Arbeitsanfang hinauszuzögern weil man keine Ahnung hatte was man werden wollte bzw. werden konnte und dabei bliebts dann auch. Irgendwann blieb halt jeder im nächstbesten Beruf, einfach so wegen etwas Geld halt, oder wechselte jedes Jahr den Job und das über Ewigkeiten, vielleicht bis heute.

Wenn man dann noch erleben sollte, dass vielleicht einer schnell in eine Position gelangt, für die man hart arbeitete, aber nicht die nötigen Verbindungen hat, oder merkt dass teilweise in hohen Posten inkopetente Leute sitzen oder Egomanen, die den Lohn niedrig halten aber selbst Millionäre sind oder die Politik einen ignoriert oder eine Kombi davon oder einfach ganz andere empfundene Willkürlichkeiten dann werfen halt viele das Handtuch. Letztenendes macht dann das Dauerglotzen von guten Serien oder Gamezocken mehr Spaß als das Hinarbeiten auf irgendein Ziel dass man sowieso nicht erreicht. Zumal man auch immer persönlich Rückschläge erlebt, egal ob gerechtfertigt oder nicht, aber sie kratzen am Selbstbewusstsein und im Laufe des Lebens verliert man ja auch Dinge oder Personen (und Haustiere) die einem wichtig waren, was auch nicht umbedingt zur Freude beiträgt. Das einzige was Verlorenes halt ausgleichen könnte, für mich zumindest, wären echte allgemeine Fortschritte, Modernitäten und Umwälzungen zum Guten hin auf die man sich freuen könnte, aber stattdessen wirkts eher als ob die Welt wieder in die 70er oder so zurückdriftet, falls sie dort überhaupt je mal ankam. Also kann ich das auch vergessen.


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16.01.2018 um 09:33
Lächeln ist das Kleingeld des Glücks
- Heinz Rühmann
Wieso sollte ich die Zeit, die ich in einem online Forum, oder sonst wo im Netz verbringe, damit füllen, dass ich meine Schwächen und Fehler entschuldige und andere, die vielleicht mehr Glück im Leben haben, beneide und deren Erfolge klein rede, anstatt mich selbst erstmal wahrzunehmen als jemand, der die Freiheit hat, einige Zeit mit freiem schreiben und lesen zu verbringen. Mit Internetanschluss und einem Dach über dem Kopf. Jemand, den gerade im Moment nichts mehr bewegt, als Fragen rund um das eigene Glück im Leben - ist diese Person nicht schon ein für sich selbst sprechender Beweis dafür, das er/sie einige Grundvoraussetzung hat, um glücklich werden zu können?
Meiner Meinung nach schon.

So wie ich das erfahre, leiden viele an der Wahrnehmung, dass ihr Leben nahezu perfekt sein müsste, um glücklich zu sein. Oder das sie erstmal reich und ganz oben ankommen müssten, um glücklich zu werden. Aber soweit ich das verstehe und gelernt habe, ist der Trick, unabhängig von den Umständen in denen man sich befinden mag, erstmal fähig zu sein, glücklich sein zu können!

Dazu muss man sich selbst, seine Psyche und seinen Körper im Idealfall vollständig "beherrschen" können.


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16.01.2018 um 09:45
Ainee schrieb am 12.01.2018:Was ist nun das wahre Glück? Wonach müssen wir suchen?
Woher wissen wir, was der richtige Weg ist?
Lebe Dein Leben - nicht das anderer. Was die anderen mit ihrem Körper und ihrem Verstand anrichten, kann einem ziemlich am Ar... vorbei gehen.

Jeder schafft sich seine Hölle selbst.

Viel Spass dabei.


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16.01.2018 um 09:57
sunshinelight schrieb:Ich lache auch viel und ich bin kein zufriedener Mensch.
Aber dass zufriedene Menschen zufrieden sind, da hast du Recht.
:D

Ich lächle wenig, bin aber recht zufrieden. Man sollte nicht den Fehler machen und das Innenleben von jemandem aufgrund von Oberflächlichkeiten bewerten, @Ainee
.


Du sprichst ja Youtuber in deinem EP an. Vielleicht wirkt das auch nur so "gezwungen", weil sie ihren Job machen?

Ein jeder Mensch muss seinen Weg selbst finden. Das ist wie bei den Diäten - nur weil es bei einigen klappt mit Low-Carb, muss das nicht auch für eine andere Person gelten.

Was ich aber bemerkt habe, was für sehr viele Menschen gilt: dass Menschen mit Zielen, die sie sich selbst gesetzt haben, allgemein glücklicher sind. Sie arbeiten auf eine Sache hin, sind im besten Falle erfolgreich damit und danach geht es direkt weiter.
Sie geben sich selbst und ihrer Freizeit einen Sinn, erleben Glücksmomente, sind stolz und finden somit viel besser zu sich selbst, erkennen und erleben ihre Stärken und Schwächen. Und können sich somit auch "selbst optimieren".

Wenn man findet, dass alles sinnlos ist, dann hat man die Möglichkeit, sich selbst einen Sinn / eine Aufgabe zu suchen.


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16.01.2018 um 15:26
Kältezeit schrieb:Was ich aber bemerkt habe, was für sehr viele Menschen gilt: dass Menschen mit Zielen, die sie sich selbst gesetzt haben, allgemein glücklicher sind. Sie arbeiten auf eine Sache hin, sind im besten Falle erfolgreich damit und danach geht es direkt weiter.
Sie geben sich selbst und ihrer Freizeit einen Sinn, erleben Glücksmomente, sind stolz und finden somit viel besser zu sich selbst, erkennen und erleben ihre Stärken und Schwächen. Und können sich somit auch "selbst optimieren".
Kann ich nur bestätigen. Ziele sind sehr wichtig fürs eigene Zufriedenheitsempfinden.
Für depressive Menschen gibts zB die Therapieform des Tagesziels. Ein Ziel das es täglich zu erreichen gilt wie zB "öffne deine Briefe" ... Tag 2 "beantworte einen Brief"
Wichtig hierfür eine Checkliste aufzustellen wo man hinter die Punkte ein Häkchen setzen kann.
Irgendwann werden es dann 2 oder 3 Tagesziele, die sich in Kleinigkeiten äußern wie Staub wischen, einen fremden Menschen nach der Uhrzeit fragen.

Aber.. es macht glücklich wenn man etwas geschafft hat und mit der Zeit vernormalisiert sich alles und man steckt sich höhere Ziele.


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16.01.2018 um 15:41
Die Menschen messen ihr Glück an viel zu hohen Maßstäben. Sie vergleichen sich mit ihres gleichen und verlieren dadurch völlig den Konsens und die Objektivität.

Für mich ist es ein Glück, das mein Kind essen und trinken kann wenn ihm danach ist. Das wir keine Angst haben brauchen von Bomben oder Soldaten getötet zu werden. Das wir sowas wie Rutschen und Spielplätze haben auf denen mein Kind sorglos Kind sein kann.

Wir haben ein Haus, zwei Autos, zwei gut bezahlte Jobs. Klar ist es mal stressig oder der Tag geht einen am Nerv. Aber es gibt Leute in Drittländern die arbeiten täglich 18 Stunden lang und leben trotzdem im Dreck.

Nein... ich kann dieses Geraunze auf so einem Niveau wirklich kaum ertragen. Uns geht es hier gut. Klar kann man sich und seine Situation verbessern... das impliziert aber nicht automatisch das ich mich in einem unglücklichen Leben befinde.

Ich bin gesund. Ich lebe in Frieden. Meinem Kind es gut. Andere haben viel mehr auf den Schultern zu stemmen. Ich wage es daher keineswegs mich wegen Luxus-Kleinigkeiten zu beschweren.


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16.01.2018 um 15:56
glück gibts nur zusammen mit Unglück.

beide treiben uns an - eins wollen wir erreichen - von anderem fliehen wir. also haben beide ihren platz und sind wichtig.

glück ist auch laut Studien wie ne droge - hast du sie die ganze zeit , wirkt sie nicht mehr. diese einsicht führt zu demut. allerdings kann man das nicht verinnerlichen , da es eben so sein muss. man kann nicht einfach so drüber stehen. das System muss laufen.

demut ist aber eine gute Methode damit umzugehen - in demut seine Unwichtigkeit und wichtigkeit beide annehmen. so ist selbst der spastisch gelähmte wichtig für die welt. vollwertig.

also bleibt nur zu sagen: erfreue dich wenn du glücklich bist und tu was gegen Unglück.


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16.01.2018 um 21:30
@gruselich
Toller Beitrag! Es ist wahr, dass das Glück nicht im 'Außen' liegt, sondern in uns.
Dass wir nicht erst auf die Erfüllung unserer Träume warten müssen, sondern schon jetzt glücklich sein können.
Danke, dass du mich daran erinnert hast! :)


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