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Zu jung um das Leben zu beenden?

368 Beiträge, Schlüsselwörter: Freitod, Sterbehilfe, Niederlande

Zu jung um das Leben zu beenden?

07.06.2019 um 00:36
Ich habe erst heute von diesem Fall gehört, mich hat dieser Fall sehr mitgenommen, weil so ein junges Mädchen, die quasi ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, selbstständig und aus dem Leben geht und am schlimmsten finde ich es, dass sie es legal machen darf, unabhängig wie ich jetzt zur Sterbehilfe stehe, aber ich finde, man sollte es vor allem bei solchen Fällen nicht erlauben, vor allem sie war noch minderjährig.








https://www.rtl.de/cms/eltern-lassen-ihre-tochter-sterben-noa-pothovens-17-trauriger-weg-in-den-tod-4350915.html


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Zu jung um das Leben zu beenden?

07.06.2019 um 00:57
Aktive Sterbehilfe ist ein schwieriges Thema. Komme selbst aus der Pflege und habe schon oft mit Patienten oder Angehörigen zu tun gehabt die sich Gedanken über dieses Thema gemacht haben.
In diesem Fall ist es schwierig. Sie hat schlimmes in jungen Jahren erfahren müssen und litt unter schweren Psychischen Depressionen etc.
Klar war sie Minderjährig aber wenn das alles so ablief und so oft geprüft wurde wie in dem Bericht beschrieben und die Eltern auch noch zu gestimmt haben ist es meiner Meinung nach vertretbar.
Es ist ein schwieriges Thema und man muss jeden einzelnen Fall zu dem Thema für sich Betrachten und sich seine eigene Meinung dazu machen.


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Zu jung um das Leben zu beenden?

07.06.2019 um 01:06
Das war nur keine Sterbehilfe, sie hat die Nahrungsaufnahme verweigert und ist wohl verdurstet. Als Eltern ist das schon eine absolute Extremsituation. Ich hätte mir nie ansehen können wie mein Kind stirbt.
Mal ehrlich, wir haben alle Mist erlebt, manche sehr schlimmen Mist, viele sind missbraucht worden, aber kann man sich da nicht etwas zusammen nehmen? Das ist schlimm, doch man sollte sich niemals so fallen lassen. Man wächst doch an solchen Ereignissen und sollte stärker werden, nicht schwächer.
Egal wie Scheiße das Leben zu einem ist, es gibt immer wieder Zeiten sie sich lohnen. Mit 17 hat man doch noch gar nicht richtig angefangen zu leben, da gibt es noch so viel was man erleben möchte.


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07.06.2019 um 01:07
@Dom_Civic
Dom_Civic schrieb:Es ist ein schwieriges Thema und man muss jeden einzelnen Fall zu dem Thema für sich Betrachten und sich seine eigene Meinung dazu machen.
siehe ich auch so, obwohl ich als religöser Mensch sehr kritisch zur Sterbehilfe stehe, aber ich kann verstehen, wenn sich Menschen dafür entscheiden.



@yong
yong schrieb:Mal ehrlich, wir haben alle Mist erlebt, manche sehr schlimmen Mist, viele sind missbraucht worden, aber kann man sich da nicht etwas zusammen nehmen? Das ist schlimm, doch man sollte sich niemals so fallen lassen. Man wächst doch an solchen Ereignissen und sollte stärker werden, nicht schwächer.
kann dir nur zustimmen


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Zu jung um das Leben zu beenden?

07.06.2019 um 01:10
filiz schrieb:am schlimmsten finde ich es, dass sie es legal machen darf
Ich fände es sehr, sehr viel schlimmer, wenn ihr dieser Weg verwehrt wurden wäre.
filiz schrieb:unabhängig wie ich jetzt zur Sterbehilfe stehe
Der Fall hat mit Sterbehilfe ja auch nur in sofern etwas zu tun, als das sie einen Antrag auf Sterbehilfe gestellt hat, der aufgrund ihres jungen Alters abgelehnt wurde, wohlgemerkt in den Niederlanden die für ihren recht "lockeren" Umgang mit Sterbehilfe heftig und nicht immer zu Unrecht in der Kritik stehen.
filiz schrieb:aber ich finde, man sollte es vor allem bei solchen Fällen nicht erlauben, vor allem sie war noch minderjährig.
Fällt Dir eine Alternative ein, die dieses junge Mädchen als Menschen nicht vollkommen entwürdigt hätte?
Ihr wurde keine Sterbehilfe gewährt und es war auch kein dummer Teenager, der aufgrund einer Kurzschlussreaktion aus Liebeskummer oder einem ähnlich dummem Grund spontan und unüberlegt Suizid begangen hat.

Das war dem von Dir verlinkten Artikel nach eine junge Frau die trotz ihrer Jugend weiter als von 12 bis Mittags denken konnte und nicht nur mit viel Überlegung sondern auch über mehrere Jahre zu der Entscheidung gekommen ist, dass sie genug gelitten hat und das "Risiko" ein tolles Leben zu "verpassen" ihrer Einschätzung nach einfach mal sehr viel höher war als die Wahrscheinlichkeit in ihrem Leben noch weiterem Leid ausgesetzt zu sein, dass sie absolut einzuschätzen in der Lage nicht aber hinzunehmen bereit war.

Dieser junge Mensch wurde in seinem kurzen Leben doch wirklich genug gequält.
Erst von Straftätern:
" Mit elf Jahren wurde sie zum ersten Mal missbraucht, auf einer Schulfeier. Ein weiteres Mal im Alter von 12. Als sie 14 war, wurde sie von zwei Männern in ihrem Heimatort Arnheim vergewaltigt."
Dann von den Folgen dieser Taten auf ihre Psyche:
"Das Mädchen litt unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, Depressionen, Magersucht, sie verletzte sich selbst, versuchte mehrfach, sich das Leben zu nehmen, war in zahlreichen psychiatrischen Einrichtungen untergebracht."
und später noch von genau denen die so wie Du es vorschlägst versucht haben ihr das Beenden ihres Lebens zu "verbieten":
"Eine Richterin in Arnheim verordnete schließlich die Zwangseinweisung in eine Anstalt in Achterhoek. Dort drehte sich laut "Gelderlander" alles darum, den Teenager von einem Suizid abzuhalten. Noas psychische Erkrankung geriet zur Nebensache."
Das klingt super....

Es gab offensichtlich zwei Möglichkeiten ihr zu "helfen":

1. ihren Wunsch sterben zu dürfen zu respektieren und ihr zwar die Beihilfe zu verweigern, ihr das Leid, dass ihr Tod durch Nahrungsverweigerung jedoch mit sich gebracht hätte aber durch ein künstliches Koma zu ersparen

2. Sie in einer geschlossenen Einrichtung in eine Zwangsjacke zu stecken, oder an ein Bett zu fesseln um sie unter Zwang künstlich zu ernähren und so am "Leben" zu erhalten.
Und sie dann solange einzusperren, biss sie ausreichend gehirngewaschen ist, dass sie sich wie ein Roboter durch die verbliebenen Jahre ihres Freudlosen Lebens schiebt.

Ganz offensichtlich hatte sie Eltern, die sie so sehr geliebt haben, dass sie sich entschieden haben die Würde ihrer Tochter nicht noch weiter in den Staub zu treten und sie zu einem Leben zu zwingen das dieses arme Mädchen nun einmal nicht mehr ertragen konnte und wollte.

Natürlich sollte so etwas in einer perfekten Welt nicht vorkommen.
Aber die Welt ist nicht perfekt und dieser junge Mensch hat nicht wie ein sprunghafter, Teenager der vom Leben keine Ahnung hat gedacht und gehandelt sondern über mehrere Jahre hinweg Hilfsangebote angenommen und schließlich entschieden, dass sie dieses Leben nicht leben möchte.
Sie hat in Folge dessen einen Antrag auf Sterbehilfe gestellt und als der abgewiesen wurde entschieden, dass sie sich nicht dazu zwingen lassen möchte weiter zuexistieren, nur damit ANDEREN erspart wird mit der Tatsache, dass dieser Mensch nicht mehr leben wollte umgehen zu müssen.

Ich finde es gut, dass ihr Anspruch auf ein gewisses Maß an Würde letztendlich doch respektiert wurde.


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07.06.2019 um 01:11
@filiz

Ich kann mich da wirklich nicht rein denken. Das liest sich so, als wäre der Missbrauch nur vorgeschoben und die schwere Depression der Hauptgrund.
Falls dem so ist, dann hat die Ärmste wirklich nicht die Hilfe bekommen die sie verdient hätte. Was sehr traurig ist, denn ein so junges leben sollte man nie einfach so wegwerfen.
Depressionen sind mir fremd, doch ich habe meinen besten Freund dadurch verloren und weiß nun, dass diese Menschen keinen Ausweg sehen, weil ihre Gedanken wohl nicht dazu in der Lage sind


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07.06.2019 um 01:12
@yong
Ich kann deine Sichtweise verstehen. Mit 17 Jahren hat man nicht viel erlebt aber sie wurde mit 11 Jahren das erste Mal missbraucht und ein paar Khre später noch zwei Mal. Es ist und bleibt ein schwieriges Thema aber sie hat für sich eine Entscheidung getroffen und konnte mit dem was ihr widerfahren ist noch nicht umgehen. Sie hat sich versucht helfen zu lassen aber all das hat nichts gebracht. Man hat versucht ihr zu helfen wo man konnte.
Sie hat es für sich entschieden und manche Menschen verkraften solche Traumatische Ereignisse einfach nicht.


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07.06.2019 um 01:15
@Dom_Civic

Das ist eben so unbegreiflich für mich. Als ich das gestern gelesen habe war das gleichzeitig so traurig und so unwirklich.
Ich lasse mir doch mein Leben nicht von fremden Menschen zerstören. Warum kämpft man nicht sondern ergibt sich der Situation?


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07.06.2019 um 01:15
@yong
Ich finde immer, es geht irgendwie weiter, ich kenne auch eine Person aus dem Bekanntenkreis, die zweimal vergewaltigt worden ist und das nicht mal von irgendwelchen Fremden. Sie hat viel gelitten, hat auch viele Therapien hinter sich, sie hat es letzendlich geschafft ihr Leben trotz den Wunden weiter zu führen, sie hat sogar jetzt ein Kind. Ich möchte nicht sagen, dass es nicht schwer ist, aber wenn man die "nötige Unterstützung" bekommt kann es weitergehen.
Zudem habe ich auch eine schwere Vergangenheit hinter mir, bin zwar kein Vergewaltigungsopfer, aber ich hatte es auch nicht einfach.


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07.06.2019 um 01:21
@filiz

Eben. Was passiert ist irgendwann Vergangenheit, da macht man einen Deckel drauf und dann ist gut. . Ich habe mich immer hingesetzt und gesagt das bessere Zeiten kommen werden. Dem war auch so. Mir wäre es nie im Traum eingefallen in Selbstmitleid zu vergehen.
Das meine ich ja, wir haben alle auf die ein oder andere Weise schlimme Dinge erlebt. Man sollte an seinen Erlebnissen wachsen und nicht schrumpfen.

Sie hatte doch wenigstens Eltern die zu ihr stehen. Warum haben die Eltern sie gehen lassen? Das ist so unbegreiflich für mich. Kein Vorwurf an die Eltern, sie haben wohl die Hoffungslosigkeit erkannt, doch hätte man nicht noch mal kämpfen können?


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07.06.2019 um 01:24
yong schrieb:Mal ehrlich, wir haben alle Mist erlebt, manche sehr schlimmen Mist, viele sind missbraucht worden, aber kann man sich da nicht etwas zusammen nehmen? Das ist schlimm, doch man sollte sich niemals so fallen lassen. Man wächst doch an solchen Ereignissen und sollte stärker werden, nicht schwächer.
Egal wie Scheiße das Leben zu einem ist, es gibt immer wieder Zeiten sie sich lohnen. Mit 17 hat man doch noch gar nicht richtig angefangen zu leben, da gibt es noch so viel was man erleben möchte.
was eine im Grunde nichtssagende Aussage, bis darauf, dass dem Menschen mal wieder abgesprochen wird, selbst zu entscheiden, was er noch ertragen kann oder eben nicht. Und genau solches Denken macht es oftmals für die, die leiden, noch viel unerträglicher, noch schwerer.
Ich stecke nicht in einem anderen Menschen, ich kann nicht wissen, wie groß das Leid ist, das dieser Mensch spürt, ich kann nicht wissen, wie schwer es ist, das jeden Tag weiter zu ertragen, wie unerträglich alles ist.

Ich kann mich nur in vollem Umfang dem post von @Fraukie anschliessen und finde es außerdem anmaßend, dass es Menschen gibt, die beurteilen wollen, was wer wie lange zu ertragen hat. Wenn man nicht für sich selbst lebt, das Leben lebenswert findet, das Leben überhaupt ertragen kann, dann kann man nur selbst entscheiden. Wenn man dann zum Glück eine Familie hat, die hinter einem steht, die nicht ihre egoistischen Gefühle in den Vordergrund stellt, sondern sich tatsächlich entscheidet, diesen Menschen in jeder Entscheidung zu unterstützen, dann ist das selten genug und ist bewundernswert.
yong schrieb:Sie hatte doch wenigstens Eltern die zu ihr stehen. Warum haben die Eltern sie gehen lassen? Das ist so unbegreiflich für mich. Kein Vorwurf an die Eltern, sie haben wohl die Hoffungslosigkeit erkannt, doch hätte man nicht noch mal kämpfen können?
es gab nichts mehr zu kämpfen, die Kraft, der Wille, die Hoffnung waren nicht vorhanden.

und man sollte tunlichst vermeiden, von sich selbst auszugehen. Man ist nicht diese Person und man kann sich ganz offensichtlich auch nicht in sie einfühlen.


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07.06.2019 um 01:25
yong schrieb:Was passiert ist irgendwann Vergangenheit, da macht man einen Deckel drauf und dann ist gut. .
@yong t
na ja, dazu muss ich ganz ehrlich sagen, so einfach ist das manchmal nicht, aber trotzdem siehe ich den Tod nicht als Ausweg. Ich habe auch gerde gelesen, dass sie Preise für ihre Bücher gewonnen hat, da hätte sie vielleicht mal sehen können, dass sie auch Glück und Erfolg im Leben hatte. Ich glaube eher, sie hatte nicht die richtige Hilfe bekommen


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07.06.2019 um 01:27
filiz schrieb:na ja, dazu muss ich ganz ehrlich sagen, so einfach ist das manchmal nicht, aber trotzdem siehe ich den Tod nicht als Ausweg. Ich habe auch gerde gelesen, dass sie Preise für ihre Bücher gewonnen hat, da hätte sie vielleicht mal sehen können, dass sie auch Glück und Erfolg im Leben hatte. Ich glaube eher, sie hatte nicht die richtige Hilfe bekommen
das ändert doch nichts an ihrem Leid, einen Preis zu gewinnen. Sie konnte das Leben nicht ertragen, sie konnte es nicht ertragen, was ihr angetan wurde, immer wieder passierte. Da macht doch ein scheiss Preis nicht plötzlich einen Unterschied, wenn man dieses Leben nicht lebenswert finden kann, da es unerträglich ist.


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07.06.2019 um 01:27
Eben. Was passiert ist irgendwann Vergangenheit, da macht man einen Deckel drauf und dann ist gut.
So einfach ist das nicht bei solch gravierenden Erlebnissen. Mit sowas wird man nie abschließen können, aber man kann lernen damit umzugehen, was man widerum in Therapien lernt. Wovon dieses Mädchen leider zu wenig (gute) hatte.


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07.06.2019 um 01:28
@Tussinelda

Genau diese Haltung führt dann zu dem gezeigten Resultat. Man kann lernen die Zähne zusammen zu beißen. Kann man es nicht, weil man an Depressionen leidet, dann sollten diese gequälten Menschen eine entsprechend schnelle Behandlung erfahren. Leider ist das bei dem Mädchen wohl nicht geschehen. Medikamente hätten ihr vielleicht helfen können wieder einen Sinn im Leben zu sehen.


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07.06.2019 um 01:30
@fireflash

Doch, kann man, man muss nur wollen. Wie du schon sagst, man kann lernen damit umzugehen, auch ohne Therapie, man darf sich nur nicht hängen lassen.

was man widerum in Therapien lernt. Wovon dieses Mädchen leider zu wenig (gute) hatte.- ich denke das ist der Grund warum es letztlich nur diesen Ausweg gab. :(


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07.06.2019 um 01:30
@Tussinelda
Erfolge können den Lebensmut wieder geben, war bei mir jedenfalls so. Vielleicht ist es bei ihr nicht passiert, aber bei einigen Menschen hilft es.


@yong
Medikamente sind auch nicht immer eine Hilfe. Eine richtige Psychotherapie kann manchmal mehr helfen


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07.06.2019 um 01:32
filiz schrieb:@yong
Medikamente sind auch nicht immer eine Hilfe. Eine richtige Psychotherapie kann manchmal mehr helfen
Ich kann mich da leider nicht reindenken. Meinem Freund hätten Medikamente geholfen, nur hatte er sie abgesetzt.


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07.06.2019 um 01:35
@yong
was ein Schwachsinn. Erstens war es nicht nur die Depression, zweitens schafft es eben nicht jeder, den Weg bis das es einem vielleicht besser geht, zu ertragen. Seit ihrer Kindheit musste sie so dermaßen viel ertragen, hat durchgehalten, so lange es eben ging, ich finde da kann man einfach respektieren, dass sie es nicht mehr ertragen konnte und wollte. Das es zu viel war, die Kraft aufzubringen für ine "bessere" Zukunft, von der man gar nicht weiß, ob sie kommt.
yong schrieb:Doch, kann man, man muss nur wollen. Wie du schon sagst, man kann lernen damit umzugehen, auch ohne Therapie, man darf sich nur nicht hängen lassen.
ja natürlich....das kann man einfach mal so behaupten, ist alles so einfach, insbesondere für ein Kind, einen Jugendlichen, die neben allem Leid, den Erkrankungen, sowieso noch nicht gefestigt ist, da sie Kindheit und Pubertät unter den schwierigsten Bedingungen erlebte, Deine Worte sind wie Schläge in die Fresse. Wenn Du Dich nicht reindenken kannst, dann solltest Du auch nicht solche Meinungen äussern.
filiz schrieb:Erfolge können den Lebensmut wieder geben, war bei mir jedenfalls so. Vielleicht ist es bei ihr nicht passiert, aber bei einigen Menschen hilft es.
ja, aber sie töten nicht den Schmerz und das Leid. Der blieb offensichtlich. Man kann nicht von sich auf andere schliessen, ist das wirklich so schwer zu begreifen?


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07.06.2019 um 01:35
@yong
ich habe immer Medikamente abgelehnt, als ich damals endgültig den Schlussstrich zu meinen Eltern gezogen habe, weil ich Menschen gesehen habe, die Medikamente genommen haben, die waren nur noch Zombies. Ich habe eine super Therapeutin, die mit mir "meine Baustellen" abgearbeitet hat, aber auch ihre Aussage war, "du musst es wollen".


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