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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

192 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Ich, Andere ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 18:47
@lone1
Ich weiß, was du meinst und hatte als Teenager auch mal so eine Phase.

Was mir half war, neue Leute kennen zu lernen und offen darüber zu reden wie man sein leben führt. Ich war vor allem auf dem Trip, dass es nur ums innere geht, dann lernte ich, wenn ich nicht nur am inneren arbeitet sondern auch am äußeren arbeite, dann nehmen mich die anderen anders war. Ich hab mich auch anderen oberflächlichkeiten geöffnet und konnte mir trotzdem treu bleiben.

Vielleicht solltest du gleichgesinnte suchen, selbst wenn es nur gleichgesinnte für kurze zeit sind. Mir haben leute geholfen die ich als Vorbilder in Lebensführung ansah.


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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 18:47
Zitat von DoorsDoors schrieb:Hier wird die Gesellschaft bombardiert? Ich dachte, das sei eher in Syrien oder Afghanistan der Fall.
Ich spreche nicht von Bomben sondern von etwas viel verheerenderem. Der Mensch ist die größte Massenvernichtungswaffe der Erde, sein Ressourcenhunger unstillbar und seine Gier nach immer mehr unaufhaltbar. Das sollte anhand des Artensterbens und Umweltverschmutzung der letzten Hundert Jahre eigentlich auf der Hand liegen. Und alles nur für den eigenen Komfort ohne auch nur eine Sekunde an die Zukunft zu denken.

Hast dir mal die Frage gestellt was wir der Umwelt antun, wenn wir Millionen Afrikaner(vor allem wenn man die zukünftige Entwicklung der Weltbevölkerung berücksichtigt) aus der dritten Welt importieren und an unsere toxischen Lebensstandards heranführen? Sie zu den gleichen Konsumzombies machen wie wir es sind, egal ob sie durch Arbeit oder Stütze zu diesen werden. Den Firmen gefällt das, wird mehr produziert rollt der Rubel, wird mehr Müll erzeugt interessiert das keinen. Die neuesten Smartphones und Fernseher müssen es sein, repariert wird nichts, das kommt zu teuer, weggeworfen und neugekauft ist viel besser, die Vernunft bleibt auf der Strecke, so lange bis letztlich auch der Mensch auf der Strecke bleibt.

Wir stehen näher am Abgrund als vielen lieb ist aber das ist dem Menschen egal, denn pünktlich am 23. Dezember realisieren wir, wie jedes Jahr, dass plötzlich wieder Weihnachten ist 👍


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18.08.2019 um 19:00
Zitat von FinalistFinalist schrieb:Hast dir mal die Frage gestellt was wir der Umwelt antun, wenn wir Millionen Afrikaner(vor allem wenn man die zukünftige Entwicklung der Weltbevölkerung berücksichtigt) aus der dritten Welt importieren und an unsere toxischen Lebensstandards heranführen? Sie zu den gleichen Konsumzombies machen wie wir es sind, egal ob sie durch Arbeit oder Stütze zu diesen werden. Den Firmen gefällt das, wird mehr produziert rollt der Rubel, wird mehr Müll erzeugt interessiert das keinen. Die neuesten Smartphones und Fernseher müssen es sein, repariert wird nichts, das kommt zu teuer, weggeworfen und neugekauft ist viel besser, die Vernunft bleibt auf der Strecke, so lange bis letztlich auch der Mensch auf der Strecke bleibt.
Den Flüchtlingen geht es nicht darum, den selben Lebensstandard zu haben wie wir, sondern darum ein Leben ohne Verfolgung, Krieg und Hunger zu führen.


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18.08.2019 um 19:04
@Finalist

Im Gegenzug dafür exportieren wir Deinen und meinen (toxischen) Müll nach Afrika.

Warum soll "der Neger" nicht die gleichen Wünsche und Ansprüche ans Leben haben dürfen wie Du und ich?

Auch ist niemand gezwungen, sich zum Konsumzombie machen zu lassen. Das geschieht höchst freiwillig.

Du siehst: Widersprüche über Widersprüche.

Die meisten Geflüchteten, mit denen ich seit vielen Jahren zusammen arbeitete, waren einfach nur froh, dass niemand mehr auf sie und ihre Kinder schiesst und sie das Wasser aus der Leitung ohne Gesundheitsrisiko trinken können.

Jedem, der sich fragt, warum Menschen ihre Heimat verlassen und eine lebensgefährliche, oft Jahre dauernde Reise ins Ungewisse unternehmen, der rede mit ihnen, oder, besser noch: Reise für länger in ihre Herkunftsländer und lebe unter ihnen in Somalia, Afghanistan, Syrien oder Eritrea.


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18.08.2019 um 19:06
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Den Flüchtlingen geht es nicht darum, den selben Lebensstandard zu haben wie wir, sondern darum ein Leben ohne Verfolgung, Krieg und Hunger zu führen.
Wenn eine Familie aus Afrika Hunger leidet, und denkt das Geld wachse hier auf den Bäumen, weil z.B. Schlepper ihnen das Blaue vom Himmel versprechen, dann streben diese sehr wohl einen ähnlichen bis gleichen Lebensstandard an wie wir.


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18.08.2019 um 19:08
Zitat von DoorsDoors schrieb:Die meisten Geflüchteten, mit denen ich seit vielen Jahren zusammen arbeitete, waren einfach nur froh, dass niemand mehr auf sie und ihre Kinder schiesst und sie das Wasser aus der Leitung ohne Gesundheitsrisiko trinken können.
Ich muss gleich off, aber hast du dafür auch Belege? Oder ist das nur deine Lilalaune - Story zum Thema Flüchtlinge? ;)


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18.08.2019 um 19:08
Zitat von SawCleaverSawCleaver schrieb:Wenn eine Familie aus Afrika Hunger leidet, und denkt das Geld wachse hier auf den Bäumen, weil z.B. Schlepper ihnen das Blaue vom Himmel versprechen, dann streben diese sehr wohl einen ähnlichen bis gleichen Lebensstandard an wie wir.
Und warum? Weil sie an hunger leiden, weil dort krieg herrscht und diese leute traumatisiert sind. Ausserdem haben diese leute auch diese Hoffnungen, weil sie alles verlohren haben und hoffen dass es auf der anderen Seite schöner ist.

Immerhin sind das leute denen sehr schlimmes passiert ist. Sie sahen soviel elend was auch ich mir nicht vorstellen kann.


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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 19:14
Nicht überall in Afrika und Arabien herrscht Krieg und totales Elend, zumindest nicht mehr als vor 100 oder 200 Jahren. Durch die Globalisierung und westliche Medizin und Technologie ist auch dort das Leben besser geworden. Mit zunehmender Lebenserwartung und sinkender Säuglingssterblichkeitsrate ist jedoch leider nicht die enorm hohe Reproduktionsrate gesunken. Das hat dazu geführt, dass Afrikanische und Arabische Länder heute einen extrem starken Jugendüberschuss haben und es nicht für alle materielle Ressourcen oder Positionen in der Gesellschaft gibt. Viele, vor allem die nicht erstgeborenen Jungen müssen zusehen, dass sie woanders Land gewinnen. Das Internet und die sozialen Medien vermitteln dazu noch ein teils verzehrtes Bild vom reichen Norden.

Und dann kommen sie hierher und sind mit Freiheiten konfrontiert, die sehr verheißungsvoll, aber auch gefährlich sind. Viele können damit nicht umgehen.


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18.08.2019 um 19:19
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Und warum? Weil sie an hunger leiden, weil dort krieg herrscht und diese leute traumatisiert sind. Ausserdem haben diese leute auch diese Hoffnungen, weil sie alles verlohren haben und hoffen dass es auf der anderen Seite schöner ist.

Immerhin sind das leute denen sehr schlimmes passiert ist. Sie sahen soviel elend was auch ich mir nicht vorstellen kann.
Spiegel Online schreibt dazu:
Das Phänomen Migration sei zu komplex, als dass es sich in einfache Formeln pressen ließe, sagt auch David Kipp, Migrationsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Warum genau jemand seine Heimat verlässt, lässt sich nicht so einfach berechnen.

Gut belegt ist allerdings die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit, auf der Flucht zu sterben, gestiegen ist, seit es weniger Seenotretter gibt. 2015 kamen 4 von 1000 Migranten, die die Odyssee über das Mittelmeer wagten, ums Leben. Inzwischen sind es 25 von 1000.

Da insgesamt kaum noch Migranten nach Europa gelangen, sinkt die absolute Zahl der Ertrunkenen zwar: 2016 starben mehr als 5000 Menschen bei der Überfahrt, 2018 etwa 2300. Für jeden einzelnen Flüchtling wird die Reise jedoch immer gefährlicher. Und viele, die es vorher nach Europa geschafft hätten, sitzen nun unter entsetzlichen Zuständen in Libyen fest.

Quelle



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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 19:21
Zitat von SawCleaverSawCleaver schrieb:Ich muss gleich off, aber hast du dafür auch Belege? Oder ist das nur deine Lilalaune - Story zum Thema Flüchtlinge? ;)
Ich arbeite seit 2015 ehrenamtlich mit Geflüchteten in meinem Landkreis. Geschichten findest Du dazu in älteren Blog-Einträgen von mir - oder als Beiträge in einschlägigen Threads. Die muss ich hier nicht alle wiederholen. Ich will ja niemanden langweilen.

Nur soviel: Keine/r von ihnen hat ohne Not oder Furcht seine Heimat verlassen und ist nach NF gekommen, weil das Wetter hier so toll ist. Auch ich würde meine Heimat nicht ohne Not verlassen - Du vermutlich auch nicht.

Auch die Millionen Deutschen, die in den vergangenen 150 Jahren ihre Heimat verliessen, hatten ihre guten Gründe.


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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 19:22
Zitat von DoorsDoors schrieb:Auch die Millionen Deutschen, die in den vergangenen 150 Jahren ihre Heimat verliessen, hatten ihre guten Gründe.
Jeder hat seine eigenen Gründe sein Land zu verlassen, und diese sind wie von mir oben zitiert, mannigfaltig. Immer nur von Krieg und Leid zu sprechen ist in diesem Zusammenhang aberwitzig.


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18.08.2019 um 19:24
Zitat von SawCleaverSawCleaver schrieb:Das Phänomen Migration sei zu komplex, als dass es sich in einfache Formeln pressen ließe,
Kann schon sein, dass manche leute auch wegen Arbeit, wegen Liebe oder aus anderen gründen Flüchten, an die ich nicht denke zum Beispiel weil man mal in einem schönen Haus leben möchte und um ein Leben mit aufstiegschancen zu haben.

Dass sind doch dinge die total legitim sind, doch in Afrika oder im nahen Osten ist so ein leben zu führen sehr schwer, weil dort zum teil Krieg und Diktatur herrscht.


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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 19:25
Wer Angst hat, die Welt retten zu müssen, tröste sich mit dem Gedanken, dass die meisten, die von dort unten hierher aufbrechen, es ohnehin nicht überleben.

Schon immer bei Migrationsbewegungen, übrigens auch deutschen, waren es zunächst die jungen, kräftigen, intelligenten Männer, die in die Fremde geschickt wurden, in der Hoffnung dass sie, haben sie erst Fuss gefasst, ihre Angehörigen nachholen können.

Vor einiger Zeit sprach ich mit einem Jungen aus Eritrea. Er erzählte mir seine Geschichte: Sie waren fünf Brüder. In Eritrea wirst Du schon mit Abschluss der Schule, ca. mit 14, zum Militär eingezogen. Als Junge und als Mädchen. Du unterstehst lebenslänglich diesem Militärdienst und musst dem Militär zur Verfügung stehen, wenn Du nicht ohnehin in Militärcamps unter elendigen Bedingungen hausen muss. Viele Fabriken gehören hohen Militärs. Da müssen die Dienstverpflichteten arbeiten. Wer fehlt, wird als Deserteur bestraft. Krank sein ist keine Ausrede. Lohn gibt es nicht, nur den kargen Sold. Du wirst dahin befohlen, wo Dich Deine Vorgesetzten am profitabelsten einsetzen können. Folgst Du nicht, landest Du im Militäknast incl. Folter - wenn sie Dich nicht gleich als Deserteur an die Wand stellen.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bezeichnet Eritrea als ein einziges „gigantisches Gefängnis“.

Folglich hat die Familie alles zu Geld gemacht, was sie konnte und sich zusätzlich verschuldet, um ihren Kindern die Flucht zu ermöglichen. Die Ausreise ist illegal. Erwischen sie Dich: Knast oder Erschiessen. Zurückkehren kannst Du nie wieder. Dagegen war die DDR ja noch fast "human" zu nennen.

Um es kurz zu machen: Fünf sind geflohen - einer hat überlebt. Die anderen vier: Verschollen - seit rund einem Jahr ohne Lebenszeichen. Gefasst? Getötet? Verschleppt? Im Mittelmeer ertrunken? Er weiss es nicht - wird es nie erfahren.

Es ist ja nun nicht so, dass nur die Eingeborenen diejenigen sind, die sich um Integration von Neubürgern bemühen. Zum einen sind dies auch nicht alle Einheimischen, sondern nach meiner Jahrzehnte langer Erfahrung nur ein kleiner bis verschwindend geringer Teil, der vorurteilsfrei und offen auf "die Neuen" zugeht.

Andererseits mache ich in den Jahren aktiver Hilfe für Geflüchtete die Erfahrung, dass diese sehr wohl ein grosses Interesse daran haben, Kontakt zur hiesigen Bevölkerung aufzunehmen. Fast alle wollen ihre Kinder in einer Krippe, Krabbelgruppe, Kita, Spielkreis unterbringen, damit sie nicht nur Deutsch lernen, sondern auch andere Kinder kennen lernen. Dass schulpflichtige Kinder in die Schule gehören, ist selbst Menschen aus dem hintersten Eritrea und finstersten Afghanistan bekannt. Entgegen vieler Vorurteile wird Bildung auch in anderen Gesellschaften als hohes Gut angesehen. Alle wollen, dass es ihren Kindern nicht nur gut geht, sondern auch besser als ihren Eltern. Da nimmt sich Somali und Nordfriese nichts.

Natürlich sollen die Kinder nach einem guten Schulabschluss entweder eine Berufsausbildung machen oder studieren - wie ihre Eltern. Wie oft ich schon Zugewanderten das deutsche Bildungssystem von Kita bis Uni erklärt habe, die duale Berufsausbildung, Schulpflicht und Berufsschulpflicht, Gesellen- und Meisterprüfungen, Zugangsbedingungen für Hochschulen etc., kann ich in Stunden nicht mehr zählen.

Die erste Frage der von mir betreuten Migranten war stets die geradebrechte Frage auf Deutsch oder Englisch: "Wo kann Deutsch lernen?" Dummerweise hat das BAMF für Geflüchtete ein Klassensystem errichtet, das die Zugänge zu verschiedensten Kursen, vom Alphatetisierungskurs über STAFF-Kurse, DAZ-Klassen, I-Kurse etc. sehr reglementiert. Kurz: Der Syrer hat die besseren Chancen als der Nigerianer, der Iraker oder Eritreere bessere als jemand aus einem Nachbarland. Da wird dann gern mit Bleibeperspektiven und Integrationsfähigkeit argumentiert.

Also organisieren das Leute ehrenamtlich und auf eigene Kosten. Und es funktioniert! Wenn der Staat und seine Institutionen versagen, bzw. versagen wollen, dann ist es Zeit für bürgerschaftliches Engagement.

Bis auf zwei Ausnahmen unter mehr als hundert Menschen, die in den letzten Jahren mein Hilfe (und die anderer) hier in der Region angenommen haben, war das Hauptinteresse: Wo kann ich Deutsche treffen, wo kann ich mit ihren sprechen, um zu üben, wo erfahre ich etwas über das Land, in dem ich jetzt bin, über die Region, in der ich jetzt lebe. Folglich organisieren wir an verschiedenen Orten "internationale Cafes" unter verschiedensten Namen mit Angeboten von Bildung bis Kaffeeklatsch, von "Geschichtsunterricht" bis Gesellschaftsspiel, von politischen und religiösen Diskussionsrunden bis hin zur Müttergruppe.

Wir haben Museen besucht, Kirchen, KZ-Gedenkstätten, den Landtag, Kunstausstellungen, Volksfeste, Konzerte, Sexshops und FKK-Strände. Frauen haben etwas über Verhütungsmittel erfahren und Fahrrad fahren gelernt, Männer haben kochen gelernt und nähen - und vieles, vieles mehr.

Manchmal glaube ich, die Menschen, die sich nicht nur hier auf Allmy über angebliche mangelnde Integrationsbereitschaft "der Anderen" auslassen, haben keinen intensiven und täglichen Kontakt. Oder nur zu den falschen, den Verweigerern, weil sich gleich und gleich gern gesellen?


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18.08.2019 um 19:27
Zitat von DoorsDoors schrieb:Nur soviel: Keine/r von ihnen hat ohne Not oder Furcht seine Heimat verlassen und ist nach NF gekommen, weil das Wetter hier so toll ist. Auch ich würde meine Heimat nicht ohne Not verlassen - Du vermutlich auch nicht.
Also ich würde auch ohne größere Nöte schon darüber nachdenken, wenn sich viele Jungs aus der Nachbarschaft in Region aufmachen, die für sie vielversprechend sind. Das hat einfach eine Sogwirkung, da muss es noch nicht mal Bomben hageln. Viele Flüchtlinge sind halt auch Geschichtenerzähler, die ganz genau wissen auf welche Knöpfe sie bei den weißen Europäern drücken müssen um sich in der Opferrolle suhlen zu können. Die haben sich halt alle ihre Geschichten parat gelegt. Wir waren doch alle mal ausgefuchste junge Männer. Das ist doch völlig offensichtlich.


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18.08.2019 um 19:29
Zitat von lone1lone1 schrieb:Also ich würde auch ohne größere Nöte schon darüber nachdenken, wenn sich viele Jungs aus der Nachbarschaft in Region aufmachen, die für sie vielversprechend sind. Das hat einfach eine Sogwirkung, da muss es noch nicht mal Bomben hageln. Viele Flüchtlinge sind halt auch Geschichtenerzähler, die ganz genau wissen auf welche Knöpfe sie bei den weißen Europäern drücken müssen um sich in der Opferrolle suhlen zu können. Die haben sich halt alle ihre Geschichten parat gelegt.
@Doors ist genau diesen Geschichten erlegen, wie es scheint. Auch meine links-grün versiffte ;) Schwester aus Hamburg hat sich mal um einen Flüchtling gekümmert. Auch er hatte ne rührende Geschichte parat. Ende vom Lied: er wurde wegen Diebstahl gefasst.

Muss nun wirklich off. ^^


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18.08.2019 um 19:33
Zitat von SawCleaverSawCleaver schrieb:ist genau diesen Geschichten erlegen, wie es scheint. Auch meine links-grün versiffte ;) Schwester aus Hamburg hat sich mal um einen Flüchtling gekümmert. Auch er hatte ne rührende Geschichte parat. Ende vom Lied: er wurde wegen Diebstahl gefasst.
Ach so, diese tragischen und rührenden Geschichten sind ja nur da, damit man besser die Deutschen beklauen kann.

@lone1
Zitat von lone1lone1 schrieb:Viele Flüchtlinge sind halt auch Geschichtenerzähler, die ganz genau wissen auf welche Knöpfe sie bei den weißen Europäern drücken müssen um sich in der Opferrolle suhlen zu können. Die haben sich halt alle ihre Geschichten parat gelegt.
Ach so, funktionieren diese Knöpfe auf die sie drücken müssen nicht un ihren Heimatländern?


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18.08.2019 um 19:37
Zitat von GoldboyGoldboy schrieb:Ach so, funktionieren diese Knöpfe auf die sie drücken müssen nicht un ihren Heimatländern?
Weil der Neger (oder Araber) von Natur aus herzlos ist. Der Europäer hingegen gut, wie schon die Geschichte des Kolonialismus beweist.

Merken wir uns: Der Ausländer lügt generell, um uns unseren Arbeitsplatz, unsere Wohnungen und unsere Frauen wegzunehmen. Darum machen wir ihn besser tot bzw. lassen ihn im Mittelmeer ersaufen.
Zitat von lone1lone1 schrieb:Also ich würde auch ohne größere Nöte schon darüber nachdenken, wenn sich viele Jungs aus der Nachbarschaft in Region aufmachen, die für sie vielversprechend sind.
Die Geschichte erzählte die SED in der DDR sinngemäss über die bösen "Republikflüchtlinge". Der Versuchungen des Kapitalismus erlegen... Da ist es doch nur natürlich, wenn man diese armen verwirrten durch eine gezielte Salve an der Grenze von ihrem Irrglauben befreit.


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Misstrauen gegenüber der Gesellschaft

18.08.2019 um 19:38
Zitat von lone1lone1 schrieb:Viele Flüchtlinge sind halt auch Geschichtenerzähler, die ganz genau wissen auf welche Knöpfe sie bei den weißen Europäern drücken müssen um sich in der Opferrolle suhlen zu können.
Eben. Die bringen sich sogar noch Folternarben und Granatsplitterverletzungen selbst bei, um hier auf die Tränendrüse zu drücken. Ja, der Fremde ist heimtückisch.


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18.08.2019 um 19:41
Um noch mal auf Anfang zurück zu schlaten, bevor dies wieder einer der zahlreichen "Ausländer raus - Deutschland den Deutschen"-Threads wird:
Zitat von lone1lone1 schrieb:Das bringt mich gelegentlich auch dazu über meinen "Platz in der Gesellschaft" und dem universellen Anspruch ein "vollwertiges Mitglied der Gesellschaft" zu werden, nachzudenken. Und an dieser Stelle werde ich tatsächlich sehr traurig und konsterniert darüber, was aus mir geworden ist. Nämlich nichts, blank slate.
Deinen Platz in der Gesellschaft muss Du Dir, wie jeder andere auch, der nicht gerade mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, wohl oder übel erarbeiten und erkämpfen. Da hilft kein Jammern, da hilft nur Eigeninitiative. Aktiv werden. Rausgehen, sich engagieren, etwas tun.


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lone1 Diskussionsleiter
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18.08.2019 um 19:42
Genau, da kommen ja nur Krüppel auf Krücken oder gar im Rollstuhl zu uns. Manche sind blind und taub. Alle gehandicaped.

Was hast du eigentlich die ganze Zeit mit deinem Kapitalismus-Bashing? Mir kommt es manchmal so vor, als könnten vergreiste Linke keinen Satz ohne aussprechen.


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