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Scheidung - Plötzlich allein im Haus

120 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Einsamkeit, Scheidung

Scheidung - Plötzlich allein im Haus

09.11.2019 um 00:17
Alvac schrieb:Die Kinder aber haben ihr gewohntes Umfeld, die Schule, Freunde, ihr zu Hause, etc. Das wiegt ganz schön ordentlich und würde ich an deiner Stelle nicht außer Acht lassen. So einfach wie sie sich das vorstellt ist es m.M.n. nicht.
Plakativ vereinfacht, hat sich die Dame hiermit als Egoistin ausgezeichnet. Differenzieren würde ich das verhalten in Abhängigkeit vom Alter der Kinder - ein solch einschneidendes Erlebnis wie die Trennung vom Vater, eventuelle Trennung von Freunden und dem restlichen sozialen Umfeld wird je nach Alter und ausgebildeter Resilienz einen Einfluss auf die Entwicklung nehmen.
Anuel schrieb:sprich wir führen keine Rosenkrieg oder so
Der Krieg beginnt mit dem Kampf um`s Geld, die Kinder werden dann mittel zum Zweck. Hier geht es auch darum Grenzen zu ziehen, sonst bleiben die Kinder immer wieder Druckmittel um dich finanziell Auszunehmen. Meist beginnt diese Phase, wenn die Ex-Frau sich bewusst wird, dass ihr Lebensstandard erhebliche Einschnitte erleidet und als Alleinerziehende die Verdienstmöglichkeiten und Berufsaussichten nicht die Besten sind. In meinem Umfeld kenne ich auch einen Fall, indem die Frau alles versuchte um möglichst lange auf Kosten ihres Ex-Mannes nicht arbeiten zu müssen, während er fast auf ALG II – Niveau reduzieren musste.
Das Finanzielle sollte hier nicht unterschätzt werden.

Meine Tipp`s schnellst möglich für klare und prägnante Verhältnisse sorgen. Bedeutet auch die Scheidung und alle möglichen Papiere einfordern, um keine Verzögerungen nach dem Trennungsjahr in Kauf nehmen zu müssen. Scheidung schnellst möglich.
Auch die Haustürschlüssel auszuwechseln kann ich nur als Tipp unterstützen.

Eventuell würde ich mit mehreren Anwälten sprechen, der erst Gespräch ist dabei immer kostenlos. Such dir strategisch am Besten eine Anwältin (!) und präsentiere dich bei dieser als Liebevollen Vater.

Im Haus selbst würde ich erstmal keine Projekte vornehmen, solange die Finanzielle Ungewissheit im Raum steht. Erstmal zu einigen Anwälten, ihr könnt auch Gemeinsam einen nehmen, sollte es wirklich zu keinen „Rosenkrieg“ kommen.

Und lies nicht soviel im Internet, jeder Fall ist komplex und einzigartig...


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09.11.2019 um 10:28
@Anuel


Hey... ich habe deine Beiträge gelesen und wollte dir sagen, dass mich das wirklich berührt hat. Ich kann heraus lesen, wie dich die Situation belastet. Ich finde du gehst sehr reflektiert mit der Situation um, hegst keinen Groll und scheinst genau zu wissen, dass auch Erwachsene Menschen manchmal getrennte Wege gehen müssen. Das ändert nichts daran, dass diese neue Situation- von deinen Kindern getrennt zu sein- dich sehr belastet.

Ich stelle mir vor, dass die Bindung zu deinen Kindern so stark ist, dass sie auch diese räumliche Trennung überstehen wird. Sicher ist es traurig nicht mehr am Alltag teil haben zu können, aber vielleicht kannst du ja trotzdem intensive Momente mit ihnen haben, etwas an den besagten Wochenende und auf Reisen. Und für deine Kinder ist es sicher wichtig zu wissen, dass du immer "da" bist, dass du nie einen Geburtstag vergessen wirst, auch wenn du selber nicht kommen kannst.


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09.11.2019 um 10:45
Quatermass schrieb:Alleinerziehende die Verdienstmöglichkeiten und Berufsaussichten nicht die Besten sind
Ich glaube, dass ist der Grund, weshalb sie in der Nähe ihrer Mutter leben möchte.

Wenn man jemanden hat, der (auch nur zeitweise) die Kinder beaufsichtigt, hat man wesentlich bessere berufliche Möglichkeiten.

Je besser es der Frau finanziell geht, desto weniger Geld wird sie vom Ex fordern. Sicher gibt es auch Frauen, die den Rachen nie voll kriegen und immer mehr Geld fordern, aber jede ist nicht so.


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09.11.2019 um 13:16
Ich glaube, dass Nähe oder Ferne nichts über die Intensität der Verbindung aussagt. Wenn ich so die Freunde meiner Kinder anschaue ...

Bei einer Familie ist die Mutter nach der Trennung extra noch mit den Kindern an den neuen Wohnort des Vaters gezogen - er hat die Kids trotzdem seit fünf Jahren nicht mehr gesehen und kommt nicht mal zu Anlässen wie Abiball oder so, obwohl er praktisch auf dem Schulhof lebt.

Ein paar Freunde treffen ihre Väter nur zufällig in der Stadt, obwohl sie auch in der gleichen Stadt wohnen.

Cool hinbekommen hat das eine Freundin von mir - sehr jung zwei Kinder bekommen und dann hat man sich wirklich in aller Freundschaft getrennt.

Der Vater lebt 100km weg - die haben sich immer zuverlässig die Fahrt geteilt und wenn z.B. der Vater die Kinder bringt, wird er noch zum Kaffee eingeladen und man macht eine "Übergabe" mit Hinweisen, was z.B. über das Wochenende schulisch erledigt werden muss, die Erwachsenen überlegen sich, wie man die Besuchswochenenden gut legen kann, dass es für die Kinder gut ist, Schulaufführungen etc. werden zu zweit "als Eltern" besucht, Geburtstage werden gemeinsam gefeiert und auch Weihnachten - da gibt es einen gemeinsamen Teil, bevor dann die Kids mitfahren ... es ist auch so, dass es da klare Absprachen gibt, wann z.B. Oma (Mutter) und Großeltern (Vater) besucht werden -und das jedes Weihnachten - und es ist so, dass das jeweilige Elternteil dann auch noch zum Kaffee bleibt, v.a., wenn die Kinder dann wieder mitgenommen werden. Das klappt, obwohl beide neue verpartnert sind und beide jetzt weitere Kinder haben. Die haben wirklich ihre Kinder im Auge, das ist total schön. Da gibt es keine Übergaben auf zugigen Autobahnraststätten oder so .... Es gab sogar schon Wochenenden, wo die neuen Kinder des Vater mit bei der Mutter waren, einfach, dass man sich auch kennenlernt und wo z.B. der Vater der Kinder mit den Halbgeschwistern Mathe oder Latein paukt. Das ist wirklich die Ausnahme, aber ist echt super gelöst.


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09.11.2019 um 16:43
@missmary


Auf die Problematik des TE möchte ich nicht mehr weiter eingehen, das habe ich mehrmals getan und möchte ihm Abschließend nochmals alles Gute wünschen und dass er sich ja nicht unterkriegen lassen soll...


Aber mal was Allgemeines:

Ist es nur eine gefühlte Wahrheit durch Foren wie dieses hier, die sozialen Netzwerke bzgl. vieler Alleinerziehender zb. sowie auch durch Erfahrungen von Bekannten und Arbeitskollegen - oder steckt hinter folgendem auch eine tatsächliche Wahrheit?:

Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, dass alle zwar weiterhin fleißig Kinder kriegen können, es aber nicht mehr schaffen zusammenzubleiben, was natürlich viele verschiedene Gründe haben kann und die gehen mich auch nichts an.

Trotzdem bleibt das subjektive Empfinden, dass es heutzutage häufiger Trennungen und viel mehr Alleinerziehende als früher gibt bzw. im Vergleich zur Generation der eigenen Eltern und Großeltern zb.
Ist da was dran?


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09.11.2019 um 16:48
rhapsody3004 schrieb:aber es nicht mehr schaffen zusammenzubleiben
man hat früher nebeneinandergelebt, weil man sich eine Trennung nicht leisten konnte.
und heute eventuell mobiler ist und eher einen neuen passenderen Partner findet als damals (außer Anzeigen in Zeitungen gab es nichts).
rhapsody3004 schrieb:dass alle zwar weiterhin fleißig Kinder kriegen können
geht die Rate nicht zurück? werden nicht alle vorsichtiger?


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09.11.2019 um 16:54
Kybela schrieb:man hat früher nebeneinandergelebt, weil man sich eine Trennung nicht leisten konnte.
und heute eventuell mobiler ist und eher einen neuen passenderen Partner findet als damals (außer Anzeigen in Zeitungen gab es nichts).
Ja, da ist bestimmt etwas Wahres dran. Ist ja dann beides, früher und heute, nicht so das gelbe vom Ei.

Na ja, betrifft mich alles nicht, geht mich auch nichts an, müssen die Menschen alles selber wissen, was sie tun/tun wollen oder müssen. Letztlich ist es halt nur immer für die Kinder kacke. Die, die gar nichts für irgendetwas können.

Hat mich nur mal interessiert.


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Scheidung - Plötzlich allein im Haus

09.11.2019 um 17:09
rhapsody3004 schrieb:Ist ja dann beides, früher und heute, nicht so das gelbe vom Ei.
etwas später hat man auch oft gewartet, bis die Kinder außer Haus waren. Dann ist alles leichter.
Heute erhofft man sich vielleicht noch in jüngeren Jahren das neue Glück zu finden.


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09.11.2019 um 17:42
rhapsody3004 schrieb:Trotzdem bleibt das subjektive Empfinden, dass es heutzutage häufiger Trennungen und viel mehr Alleinerziehende als früher gibt bzw. im Vergleich zur Generation der eigenen Eltern und Großeltern zb.
Ist da was dran?
Definitv.

Allerdings hat sich das Leben sehr verändert, v.a. der "Freizeit"bereich. Ich denke, uns geht es heute Allgemein materiell besser. Meine Großeltern haben z.B. viel Zeit gemeinsam damit verbracht, Lebensmittel zu beschaffen - sie sammelten Beeren und kochten sie ein, etc. Sie haben auch viel Freizeit mit Wandern etc. verbracht, redeten sehr lange, hatten auch im Alltag gemeinsame Routinen und blieben im Gespräch. Auch meine Eltern leben eher so - gemeinsame Freunde, gemeinsame Interessen.

Das Leben heute ist extrem hektisch geworden - nun ist es die Norm, dass beide Elternteile arbeiten und auch eigenen Hobbys nachgehen. Das war früher bei uns -zumindest im ländlichen Raum- nicht so. Man verbrachte die Freizeit oft zusammen. So ist man oft gestresst und lebt etwas aneinander vorbei. Mein Mann und ich haben Tage, wo wir uns praktisch die Klinke in die Hand geben und über die Kinder erfahren, was tagsüber so los war.

Auch hat sich die Gesellschaft gewandelt. "Langeweile" etc sind heute auch gesellschaftlich anerkannte Scheidungsgründe. Früher musste schon was Drastisches vorfallen. Heute ist es so, dass Frauen oft selbst eine Ausbildung haben und finanziell nicht mehr so abhängig sind. Zudem ist das Scheidungsrecht immer noch so, dass es dir als Frau finanziell auf jeden Fall besser geht als dem Mann (es sei denn, er verdient sehr gut) - mit eigenem Gehalt + Unterhalt bist du, wenn dein Gehalt nicht supermies ist oder die Kinder so klein, dass die Kinderbetreuung viel auffrisst, echt ziemlich gut aufgestellt.

Und "was sich gehört" = Gelegenheiten. Ich habe z.B. einen unverheirateten Bekannten im fortgeschrittenen Rentenalter, der nie bei mir anrufen würde, weil es sich -nach seiner Auffassung- einfach nicht gehört, bei einer verheirateten Frau anzurufen. Ich mag ihn sehr gerne - wenn wir uns treffen, immer bei mir (wenn mein Mann zu Hause ist) oder an einem öffentlichen Platz, nie bei ihm - das ist seine Moralvorstellung (obwohl die Freundschaft natürlich platonisch ist). Ich denke, das war früher allgemein so ... da gab es auch weniger Möglichkeiten (auch weniger technische Möglichkeiten, z.B. keine Handys).


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09.11.2019 um 17:49
missmary schrieb:Das Leben heute ist extrem hektisch geworden - nun ist es die Norm, dass beide Elternteile arbeiten und auch eigenen Hobbys nachgehen. Das war früher bei uns -zumindest im ländlichen Raum- nicht so. Man verbrachte die Freizeit oft zusammen. So ist man oft gestresst und lebt etwas aneinander vorbei. Mein Mann und ich haben Tage, wo wir uns praktisch die Klinke in die Hand geben und über die Kinder erfahren, was tagsüber so los war.
Erst mal, ein sehr interessanter Beitrag von dir.

Tja, was Obiges angeht, da haben viele heutzutage ja gar nicht mehr die Wahl. Sie "müssen" "beide" arbeiten gehen, um halbwegs gut überleben zu können. Ich schreibe bewusst drastisch "überleben".

Das mit den eigenen Hobbys bzw. Bedürfnissen sollte eigentlich immer gewahrt bleiben und niemals zu keiner Zeit verloren gehen oder komplett vernachlässigt werden.


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09.11.2019 um 18:15
rhapsody3004 schrieb:Tja, was Obiges angeht, da haben viele heutzutage ja gar nicht mehr die Wahl. Sie "müssen" "beide" arbeiten gehen, um halbwegs gut überleben zu können. Ich schreibe bewusst drastisch "überleben".
Ja. Wir haben teilweise Bekannte, wo bei zwei Kindern zwei "normale" Jobs (klassische Ausbildungen) nicht mehr reichen und er oder sie oder beide noch irgendwo auf 450€ Basis jobben, um sich mal was "außerhalb der Norm" leisten zu können. Dass - wenn jeder 50 Stunden + arbeitet - und das noch zu verschiedenen Zeiten viel Intimität und gemeinsame Zeit verloren geht, ist absolut klar. Da fehtl die Ruhe in der Beziehung.

Oft ist es aber auch so, dass die Ansprüche schon auch massiv gestiegen sind - jedes Kind ein eigenes Zimmer muss sein. Klassenfahrten gerne auch mal per Flieger ins Ausland. Sommerurlaub. Neues Auto. Oft zwei Autos. Da ist viel Druck. Unser jüngstes Kind hat ein Kinderzimmer mit 12qm - da kommt oft von seinen Freunden "Gott, wie klein". Es müssen die Nike Airmax sein.

Für Freizeit wird insgesamt mehr Geld ausgegeben und es ist geschlechtsgemischter als früher. Mein Vater sportelt gerne und hat eine Männerlaufgruppe. Meine Mutter war in der Kirche aktiv und bastelt gerne - die hätten in der Freizeit eigentlich niemanden "so" kennenlernen können. Alleine schon von der Struktur her ...

Krass ist eben auch der gesellschaftliche Wandel. Da gibt es Frauen, die stecken Männern trotz Ehering Telefonnummern zu - und anders herum. Fußballklubs, die zum "Feiern" nach Mallorca fliegen - dass das oft nicht gut geht, liegt schon in der Struktur der Sache.


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09.11.2019 um 18:22
missmary schrieb:Oft ist es aber auch so, dass die Ansprüche schon auch massiv gestiegen sind - jedes Kind ein eigenes Zimmer muss sein. Klassenfahrten gerne auch mal per Flieger ins Ausland. Sommerurlaub. Neues Auto. Oft zwei Autos. Da ist viel Druck. Unser jüngstes Kind hat ein Kinderzimmer mit 12qm - da kommt oft von seinen Freunden "Gott, wie klein". Es müssen die Nike Airmax sein.
Ja, was das angeht, sollten wir aber alle (Kinder und Erwachsene) endlich mal wieder mehr Bescheidenheit/Enthaltsamkeit lernen und sich an den kleineren, wenigen Dingen erfreuen, zu schätzen lernen, und ebenso weniger materiell denken - anstatt immer mehr, höher, weiter, besser....

Konsum und zu viele/hohe Ansprüche können auch unzufrieden und sogar krank machen.


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09.11.2019 um 18:28
rhapsody3004 schrieb:Ja, was das angeht, sollten wir aber alle (Kinder und Erwachsene) endlich mal wieder mehr Bescheidenheit/Enthaltsamkeit lernen und sich an den kleineren, wenigen Dingen erfreuen, zu schätzen lernen, und ebenso weniger materiell denken - anstatt immer mehr, höher, weiter, besser.... Konsum und zu viele/hohe Ansprüche können auch unzufrieden und sogar krank machen.
Das Krasse ist ja, dass es keine "Sättigung" gibt ... irgendwer hat immer noch was Schöneres, Netteres ... Und die Ansprüche steigen immer weiter. Gleichzeitig leidet man unter dem Leistungsdruck und dem Finanzdruck. Und wenn dann ein Gehalt wegbricht (Krankheit, Tod, Scheidung) kommt man oft ins Straucheln.

Krass ist ja auch, welchen Tornado so eine Trennung oft hinterlässt - oft kann man alleine das Eigenheim gar nicht halten, doppelte Haushaltführung ist teuer, neue Partner verkomplizieren das Ganze noch ...


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09.11.2019 um 18:42
@Anuel

Ich habe eine Trennung als Kind erlebt. Damals ist meine Mutter im Haus geblieben. Mein Vater hat es teilweise mitgezahlt. Eine Wohnung darin wurde vermietet.
Heute bin ich froh, dass meine Eltern sich irgendwie einigen konnten und das Haus gehalten haben. Denn auch wenn ich heute relativ gut verdiene würde in der Gegend Rhein-Main ein Haus für meine jetzige Familie nur schwer bezahlbar sein.

Was ich einfach sagen will ist, dass wenn es mal hart auf hart kommt und sie das Haus verkaufen will oder sich ausbezahlen lassen möchte, erinnere Sie dass die gemeinsamen Kinder das gerade in der heutigen Zeit nlch brauchen werden.

Ansonsten alles Gute. Wird schon werden.


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09.11.2019 um 23:05
FerneZukunft schrieb:Ich glaube, dass ist der Grund, weshalb sie in der Nähe ihrer Mutter leben möchte.
Ist durchaus möglich, ich will hier nicht Spekulieren, es wird mehrere Aspekte geben für diesen Entschluss.
FerneZukunft schrieb:aber jede ist nicht so.
...wurde auch nicht behauptet.
Der Appel ist klar, die Situation schnell, eindeutig klären zum Wohle aller.


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10.11.2019 um 08:26
Anuel schrieb:Was mir sehr zu schaffen macht sind die Geburtstage, da diese auf einen Wochentag fallen und ich zum ersten Mal nicht anwesend sein werde.
Ich hab ein sehr sehr inniges Verhältnis zu meinen Kindern und große Angst dass ich Ihnen durch die Distanz mehr und mehr fremd werde.
Bei Geburtstagen wirst Du doch sicher die 90 km fahren können oder nicht? Es gibt Menschen, die pendeln weiter. Auch für das eigene Seelenheil würde ich die Stunde auf mich nehmen.


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10.11.2019 um 10:02
Quatermass schrieb:Der Appel ist klar, die Situation schnell, eindeutig klären zum Wohle aller.
Ja, das stimmt.
Ich finde es besonders traurig, dass heute so viele Beziehungen auseinander gehen.


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10.11.2019 um 11:23
@cejar
Du weißt schon, dass ein Tag nur 24 Stunden hat und es bei einer Vollzeitbeschäftigung nicht einfach mal machbar ist noch zusätzlich 90 km fahren zu können, zu Zeiten, in denen die Kinder überhaupt noch wach sind! Zumal 90 km nicht unbedingt „nur“ eine Stunde bedeuten muss. Hier fahre ich gut und gerne mal knappe 2 Stunden für 90 km. Weil du durch die Käffer musst...


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10.11.2019 um 12:17
@Nursii

Es besteht aber die Möglichkeit einen Tag Urlaub zu nehmen oder auch einen halben, besonders dann, wenn man einen guten Stand in der Firma hat und das Klima (auch zum Chef) gut ist. Und wenn wirklich alle Stricke reißen und gar nichts machbar ist, dann wird am WE nachgefeiert. Ist natürlich dann anders als bisher, aber Möglichkeiten dürfte es geben.


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10.11.2019 um 14:03
@Nursii

Ich rede nicht von täglich sondern vom Geburtstag der Kinder und auch dem eigenen. Das sind 3 bis 4 Tage im Jahr, die witzigerweise auch immer auf das selbe Datum fallen, dementsprechend planbar sind.

Es war auch gar nicht hart von mir gemeint, mich bewegt der Thread sehr, sondern tatsächlich als Rat gemeint, weil er sich die verpassten Geburtstage wahrscheinlich selber nicht verzeiht und die auch von den Kindern ständig aufs Brot geschmiert bekommt - meine Eltern haben sich sehr früh getrennt, ich war drei, und egal wieviel Mühe sich meine Mutter gegeben hat - wenn mein Vater nicht da war, war ich den ganzen Tag traurig - und der Arsch war fast nie da.


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