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Tierquäler härter bestrafen!!

142 Beiträge, Schlüsselwörter: Tierschutz

Tierquäler härter bestrafen!!

12.11.2019 um 12:06
@rhapsody3004

Hier geht es aber erstlinig um das Volksempfinden, um Emotionalität und nicht um Juristerei. Und so hält man eben eine dreijährige Haft für angemessen.


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Tierquäler härter bestrafen!!

12.11.2019 um 12:08
Kürbisgesicht schrieb:Da stimmen Theorie und Praxis dann aber leider mal wieder nicht überein. Als meine Katze überfahren wurde und ich dies zur Anzeige bringen wollte, entgegnete man mir knallhart: "Ist ja lediglich ne Sachbeschädigung.". Wenn man so darauf antwortet (und das ist kein Einzelfall), dann werden Tiere sehr wohl als Sache angesehen.
Ich habe es kürzlich in einem Artikel gelesen oder war es sogar hier, in dem es um das Überfahren von Tieren ging.
Nicht jedes Überfahren ist strafbar. Aber da kenne ich mich leider gar nicht aus.

Dass Tiere (Sache) und jegliche Verstöße in diese Richtung aber grundsätzlich wie ein Stuhl oder Tisch (Sache) angesehen/behandelt und geahndet werden, ist richtig und zugleich falsch.
Dein BGB Paragraph macht das deutlich.
Und die Aussage, ist ja nur eine Sachbeschädigung, ist ja wohl mal mehr als herzlos.


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Tierquäler härter bestrafen!!

12.11.2019 um 12:14
@emz


Ganz ehrlich;
das ist mir schon klar "Volksempfinden=persönliche Moralvorstellung/eigenes Rechtsempfinden".

Aber was bringt uns unsere persönliche Moral, Wunsch, wenn die knallharte jurisitische Praxis nun mal anders aussieht? Ist eigentlich unnötige Aufregung.

Wie gesagt, moralisch bin ich ja bei euch. Von Kindheitstagen an schon immer ein gutes Verhältnis zu Tieren gehabt. Nicht nur Hunden. Tiere sind für mich sogar die besseren Menschen und kann teilweise besser mit ihnen als mit Menschen.
Und treuer (je nach Tier) sind sie meist auch noch.


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Tierquäler härter bestrafen!!

12.11.2019 um 12:31
Kürbisgesicht schrieb:aber der 2te Satz relativiert das leider.
Nein. Und ich hatte erläutert, warum nicht.
rhapsody3004 schrieb:Nicht jedes Überfahren ist strafbar.
Das versehentliche Töten eines Tieres ist eigentlich nie strafbar. Bei Menschen gibt es einen entsprechenden Tatbestand, bei Tieren nicht.
Aber Du als Eigentümer eines Tieres hat eben Dank der genannten zivilrechtlichen Norm ggf. einen Anspruch auf Schadensersatz.
Kürbisgesicht schrieb:Das stimmt aber bei Tierquälerei scheint das keine Anwendung zu finden.
Warum sollte das da keine Anwendung finden?
Kürbisgesicht schrieb:Die Geldstrafen scheinen diese Menschen ja nicht abzuschrecken.
Was ist denn das für ein Argument? Die Todesstrafe schreckt anscheinend auch keine Mörder ab, wo doch z.B. in den USA trotzdem Menschen ermordet werden.
Kürbisgesicht schrieb:Es wird doch nur gefordert, die Strafen voll auszuschöpfen
Wer sagt, dass das nicht gemacht wird? Nur ist der Strafrahmen eben dazu da, unterschiedlich schwere Fälle abzudecken.


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12.11.2019 um 12:50
kleinundgrün schrieb:Aber Du als Eigentümer eines Tieres hat eben Dank der genannten zivilrechtlichen Norm ggf. einen Anspruch auf Schadensersatz.
Das stimmt definitiv. Reicht ein Ereignis, eine Tat nicht für das TierSchG aus und kann auch nicht nach dem StGB geahndet werden, sind immer noch zivilrechtliche Ansprüche (Klagen) möglich.

Ähnlich wie mit einer berühmten Notstandssituation mit der berühmten Zaunlatte, die man bei drohender Gefahr (durch ein Tier zb.) zur Verteidigung einsetzt, dem Nachbarn rausreißt, der Nachbar dich davon auch nicht abhalten kann, den Schaden (kaputter Zaun) der Nachbar aber wiederum einklagen kann. Du aber wiederum (je nach Fall und Tier) den Schaden an den eigentlichen Besitzer und Halter des Tieres weiterreichen kannst.

So oder so ähnlich.

Wie dem auch sei. Ist strafrechtlich und auch nach dem Tierschutzgesetz nichts zu holen, hast du definitiv recht und zivilrechtlich ist ein weiterer möglicher rechtlicher Weg, um etwas zu holen und wenn es nur durch Geld (Schadensersatz) eine persönliche Genugtuung ist.
Davon ab ist der zivilrechtliche Weg ja auch parallel zu strafrechtlichen Wegen möglich, wenn diese ebenfalls vorliegen/gegeben sind. Unabhängig voneinander und beides halt möglich. Ob immer, keine Ahnung.


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12.11.2019 um 12:57
kleinundgrün schrieb:Das versehentliche Töten eines Tieres ist eigentlich nie strafbar.
Nee, das stimmt wohl. Sowas wie Fahrlässige Tötung gibt es da nicht.

Aber zumindest müsste doch (je nach Fall/Umstand natürlich) nach dem OWIG etwas möglich sein, oder? Also bzgl. Wildtieren und nicht Hund oder Katze.

Kennst du dich da gut aus?


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12.11.2019 um 13:38
rhapsody3004 schrieb:Aber zumindest müsste doch (je nach Fall/Umstand natürlich) nach dem OWIG etwas möglich sein, oder?
Die entsprechenden Straf- und Bußgeldvorschriften finden sich im Elften Abschnitt des Tierschutzgesetzes https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html Im OWiG hat das erst einmal nichts zu suchen. Das Tierschutzgesetz ist lex specialis.


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12.11.2019 um 13:42
rhapsody3004 schrieb:Warum? Habe ich das nicht schon erklärt? Warum können Richter (trotz Ermessensspielräume) einen bestehenden Strafrahmen nicht immer voll ausschöpfen? Siehe vorherige Beiträge von mir, obwohl nur kurz laienhaft angerissen.
Das habe ich schon verstanden, erklärt dennoch nicht warum andauernd nur Geldstrafen verhängt werden. Wie ich bereits schrieb, ich kenne kein einziges Hafturteil ganz gleich was dem Tier angetan wurde. Es können doch nicht bei jedem solcher Fälle irgendwelche mildernden Umstände vorgelegen haben.
rhapsody3004 schrieb:Ich habe es kürzlich in einem Artikel gelesen oder war es sogar hier, in dem es um das Überfahren von Tieren ging.
Nicht jedes Überfahren ist strafbar. Aber da kenne ich mich leider gar nicht aus.
Damit kenne ich mich auch nicht aus, dennoch gibt es da für mich verschiedene Gesichstpunkte. Es gibt Menschen die überfahren Tiere absichtlich, drücken nochmal extra aufs Gaspedal und Menschen, welche es leider nicht verhindern konnten. Allein umsichtiges Fahren kann schon helfen.
Ich komme ursprünglich vom Dorf und da passieren recht viele Unfälle mit Tieren, eben weil sie wie die verrückten Rasen. Das sie damit sich selbst gefährden ist mir ziemlich egal (muss jeder selbst wissen, ob er an einem Baum seinen Tod finden möchte) aber doch nicht noch unschuldige Lebewesen damit gefährden. Die Dame die damals meine Katze überfahren hat, fuhr mitten im Dorf mit über 60 Sachen in der Mitte der Straße und hat nicht mal nachgesehen, nur kurz nach dem Zusammenstoß gebremst und ist dann weiter gefahren, sie war sogar Polizistin.
kleinundgrün schrieb:Nein. Und ich hatte erläutert, warum nicht.
Das sehe ich eben etwas anders.
kleinundgrün schrieb:Aber Du als Eigentümer eines Tieres hat eben Dank der genannten zivilrechtlichen Norm ggf. einen Anspruch auf Schadensersatz.
Allein schon von Eigentümer zu sprechen stößt mir ziemlich auf (zeigt einmal mehr, dass Tiere als Sache gesehen werden). Schadensersatz bringt mir mein Tier aber auch nicht wieder zurück, zumal es mich bei der Behandlung der Tiere im gesetzlichen Sinne nicht wundern würde, wenn solch eine zivilrechtliche Angelegenheit nichts wird.
kleinundgrün schrieb:Warum sollte das da keine Anwendung finden?
Kennst du einen Fall, wo jemand für Tierquälerei in Haft ging?
kleinundgrün schrieb:Was ist denn das für ein Argument?
Es ist ein Argument wie jedes andere auch. Natürlich müssen höhere Strafen niemanden abschrecken, sie können aber durchaus etwas bewirken.
kleinundgrün schrieb:Wer sagt, dass das nicht gemacht wird? Nur ist der Strafrahmen eben dazu da, unterschiedlich schwere Fälle abzudecken.
Und auch hier frage ich: Kennst du einen Fall, wo es eine Haftstrafe gab?
Ich sage ja auch, dass es unterschiedlich heftige Fälle bei Tierquälerei gibt und man auch gewisse Sachen berücksichtigen muss/sollte aber bisher ist mir keine Haftstrafe für solche Untaten untergekommen, egal wie schlimm die Tat war.


Ich gebe auch gern zu, dass ich bei dem Thema recht emotional bin, weil Tiere für mich eben nicht dem Menschen untergeordnet sind und mir viel bedeuten (auch wenn es leider Menschen gibt die das anders sehen/handhaben).
So oder so gebe ich auch lediglich meine Meinung zu der Frage des Threads zum Besten.


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12.11.2019 um 14:20
Kürbisgesicht schrieb:Das habe ich schon verstanden, erklärt dennoch nicht warum andauernd nur Geldstrafen verhängt werden. Wie ich bereits schrieb, ich kenne kein einziges Hafturteil ganz gleich was dem Tier angetan wurde. Es können doch nicht bei jedem solcher Fälle irgendwelche mildernden Umstände vorgelegen haben.
Da fragst du am besten die entsprechenden Richter. Bin mir sicher, wenn man jetzt mal intensiver recherchieren würde, man nicht nur Urteile mit Geldstrafen finden.

Aber doch, mein vorhin Geschriebenes beantwortet eigentlich deine Frage kurz und knapp. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.

Und über diesem ganzen Komplex aus Umständen (vorhin schon kurz angerissen), die bei einer Strafzumessung berücksichtigt werden können oder sogar müssen einschließlich dass jeder Fall so oder so einzeln zu betrachten ist ebenso wie jeder einzelne Angeklagte - schwebt auch immer noch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der ebenfalls berücksichtigt werden muss, Anwendung findet.

So erklären sich auch nicht nur Geld- statt Freiheitsstrafen, sondern auch die Höhe der Geld- und Freiheitsstrafen.
Ebenso warum bei X zb. eine Freiheitsstrafe auf Bewährung ausgesetzt wird und bei y wiederum nicht, obwohl vom Strafmaß möglich, da gleiche Freiheitsstrafe wie X erhalten.
Oder warum bei einer gemeinschaftlich begangenen Tat die Täter alle unterschiedliche Strafmaße erhalten, obwohl der Mob (sorry, das Volk) bei allen Beteiligten am Liebsten ein- und dieselbe Strafe sehen würde.
Usw....

Und all das ist wie gesagt immer Gang und Gäbe und nicht speziell nur bei diesem Thema.


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12.11.2019 um 14:53
Kürbisgesicht schrieb:Allein schon von Eigentümer zu sprechen stößt mir ziemlich auf (zeigt einmal mehr, dass Tiere als Sache gesehen werden). Schadensersatz bringt mir mein Tier aber auch nicht wieder zurück, zumal es mich bei der Behandlung der Tiere im gesetzlichen Sinne nicht wundern würde, wenn solch eine zivilrechtliche Angelegenheit nichts wird.
Da bin ich mir nicht so sicher.

Es gibt immer wieder Fälle, bei denen sich X auf 34 StGB zb. (rechtfertigenden Notstand) beruft und glaubt damit dann vollumfänglich durchzukommen, aber trotzdem belangt werden kann (strafrechtlich als auch zivilrechtlich), wenn zb. die Verhältnismäßigkeit entweder grundsätzlich schon vorab nicht gegeben war oder die ganze Verteidigung darüberhinaus andauerte, obwohl gar nicht mehr nötig, da die Gefahr (Hund zb.) längst abgewehrt/vorüber war. Nicht mehr andauerte.
Ebenso, wenn die ganze Situation später überhaupt nicht als Notstandssituation gewertet würde.
So ein Ereignis kann theoretisch immer beim Gassigehen passieren. Man trifft auf andere Passanten/Menschen (X) und die sind der Meinung den eigenen Hund (warum auch immer und mit was auch immer) abwehren zu müssen.

Exakt dasselbe übrigens auch bei Angriff durch einen anderen Menschen. Nur das X sich dann auf 32 StGB berufen würde bzw. müsste. Aber das passt hier in diesen Thread nicht.

So zumindest die grobe Theorie. Wie es in der Praxis tatsächlich aussieht, keine Ahnung.

Und dass dir nichts und niemand dein Tier wiederbringen kann, das stimmt leider.

Die grundsätzliche Thematik Menschen werden vor dem Gericht anders bewertet, ist ein eigenes moralisches Thema für sich.


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12.11.2019 um 15:45
@Kürbisgesicht


Folgendes lese ich mir selber gleich mal ausführlich durch, aber das dürfte doch so ziemlich auf deinen beschriebenen- und traurigen Fall zutreffen:


https://www.bussgeldkatalog.org/katze-ueberfahren-fahrerflucht/


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12.11.2019 um 15:59
Kürbisgesicht schrieb:Das sehe ich eben etwas anders.
Nur ist das halt nicht haltbar.
Kürbisgesicht schrieb:Allein schon von Eigentümer zu sprechen stößt mir ziemlich auf
Na ja, wie soll es sonst mit Tierhaltung funktionieren? Oder wenn jemand ein Haustier hat?
Klar kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass so was halt nicht geht. Aber aktuell ist unsere Gesellschaft halt anders aufgebaut. Wir halten Katze und Hunde und Wellensittiche und essen Eier und Fleisch.
Nicht jeder, aber generell.
Kürbisgesicht schrieb:Kennst du einen Fall, wo jemand für Tierquälerei in Haft ging?
Nicht persönlich. Aber wenn es der Strafrahmen her gibt, ist es wahrscheinlich passiert.
Kürbisgesicht schrieb:Es ist ein Argument wie jedes andere auch.
Es ist ein schlechtes Argument. Es lautete:
Kürbisgesicht schrieb:Die Geldstrafen scheinen diese Menschen ja nicht abzuschrecken.
Das weißt Du doch nicht. Du weißt nur, solche Taten passieren. So wie Morde trotz der Todesstrafe passieren. Mehr weißt Du nicht.


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12.11.2019 um 16:16
@Kürbisgesicht


Das Verlinkte ist detaillierter, geht auf die einzelnen Punkte ein, also unbedingt selber einmal alles lesen.

Die traurige Wahrheit Zusammengefasst sieht aber so aus:


"Hund oder Katze überfahren – Ist eine Fahrerflucht möglich?

- Muss ich melden, dass ich einen Hund oder eine Katze überfahren habe?
Nein, eine Meldepflicht besteht nicht. Stellt das tote Tier allerdings eine Gefährdung für andere Vekehrsteilnehmer dar, sollten Sie die Polizei alarmieren.

- Ist es Fahrerflucht, wenn ich nach dem Zusammenstoß weiterfahre?
Nein, wenn Sie ein Haustier überfahren, begehen Sie keine Fahrerflucht, falls Sie nicht anhalten.

- Kann es dennoch Konsequenzen haben, weiterzufahren?
Ja. Muss das Tier unnötig leiden, kann Ihnen unter Umständen Tierquälerei vorgeworfen werden. Das kann ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro bedingen."



Abschließend nimmt man auch noch Bezug zum Thema das Tier selber zu erlösen.

Ich denke mal, dass besagte Fahrerin und Polizisten bei dir" nicht vorsätzlich" gehandelt hat oder?


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12.11.2019 um 19:00
borabora schrieb:Dazu gehören also Tierversuche Deiner Meinung nach nicht...
Tierversuche sind unstrittig Tierquälerei. Mein Punkt ist aber, daß Tierquälerei schon viel eher anfängt und größtenteils durch Unwissen geduldet wird. Dazu gehören für mich Pferderennen, oder kupierte Hunde, oder Möpse [der Hund] die kaum noch atmen können weil man ihnen diese schöne flache Nase angezüchtet hat.


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12.11.2019 um 21:50
@behind_eyes

Tierversuche werden geduldet, weil sie dem Menschen Nutzen bringen.

Mittlerweile kann man schon wissen, das Zoo- Zirkustieren ihr natürlicher Lebensraum genommen wurde u. ein tristes Dasein führen, sich Verhaltensstörungen einstellen.

Aber das u. noch einiges mehr wird durch Wissen geduldet, nicht durch Unwissen.


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12.11.2019 um 22:27
@borabora
Da bin ich anderer Meinung.
Aus meiner Sicht wissen viele Leute nicht das Tiere im Zirkus leiden, das Prachthengste leiden unter ihrem Leistungssport, das Zuchthunde leiden unter körperlichen Einschränkungen. Ein Tier kann nicht sprechen.

Auf Arte kamen vor kurzem mehrere Interviews mit Frauen die ihr ganzes Leben lang Pferde im Leistungssport geritten haben. Durch eine Kampagne sind sie irgendwann aufgewacht und verurteilen ihr früheres Handeln und versuchen auch ehemalige Kollegen davon zu überzeugen.
Sie hatten keinen Zugang dazu. Es war ihnen schlicht nicht möglich das zu erkennen früher.


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12.11.2019 um 22:28
borabora schrieb:Tierversuche werden geduldet, weil sie dem Menschen Nutzen bringen.
Es wird aber auch nicht ernsthaft an einer Alternative geforscht und im Kern bleibt es Tierquälerei, wenn auch rechtlich legal.


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13.11.2019 um 00:02
@behind_eyes

Ich bin eher skeptisch, was "Nichtwissen" angeht. Immerhin gibt es Reportagen im Fernsehen, Berichte in Zeitungen, da muss man ja schon hinter dem Mond leben, um zu behaupten, man habe das nicht gewusst.

Ansonsten scheinen sich manche Leute keine Gedanken darüber zu machen.
behind_eyes schrieb:. Es war ihnen schlicht nicht möglich das zu erkennen früher.
Geben sie damit wohl vor. Ob das tatsächlich stimmt, darf bezweifelt werden.

Hier ein Link zu Zootieren:

https://www.peta.de/eisbaerstereotypie

Daraus:

"Jeder hat schon einmal die unschönen Verhaltensmuster bei einem Zoobesuch gesehen: Ein Tiger läuft im Käfig ständig hin und her. Ein Delfin schwimmt pausenlos im Kreis. Eine Giraffe wirft unentwegt ihren Kopf hin und her. Ein Vogel hüpft andauernd von Ast zu Ast. Ein Elefant webt stundenlang seinen Kopf hin und her. Viele ältere Menschen kennen dieses Fehlverhalten noch unter dem Begriff „Hospitalismus“.
----------------
In natürlichen, ursprünglichen Lebensräumen leben sie ganz anders als im Zoo. Kein Wunder dann, das die Tiere Verhaltensauffälligkeiten zeigen, auch wenn die Mitarbeiter um die Tiere bemüht sind.

Noch schlimmer trifft es die Tiere im Zoo. Die kommen nach der Aufführung wieder im Käfig.


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13.11.2019 um 07:05
@borabora
Du meinst im letzten Satz sicher den Zirkus.
Inzwischen tut sich was. In manchen Städten dürfen Zirkusse mit Wildtieren nicht mehr auftreten.

Pferde sind keine Wildtiere. Ich finde allerdings, dass sie alleine durch die Haltung, die niemals artgerecht sein kann, genug leiden.
Wo gibt es schon genug Platz für einen Pferdeauslauf.

Es gibt sicher Tiere, die das mitmachen, weil sie dem Menschen verbunden sind. Eigentlich fallen mir da nur Hunde ein.

Aber auch die Pferde in den Mietställen haben oft genug keine Möglichkeit zum artgerechten Verhalten.
borabora schrieb:um zu behaupten, man habe das nicht gewusst
Das sehe ich genauso.
Allerdings macht uns z.B. die Lebensmittelindustrie es sehr leicht, auf die Blendbilder hereinzufallen.
Man kann da tatsächlich ganz einfach wegsehen.

Lachende Schweine und glückliche Kühe :{

Und im Zirkus auf Hochglanz polierte Vorzeigetiere.


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13.11.2019 um 08:29
@behind_eyes

Ganz fürchterlich und unter der widerlichen Rechtfertigung der "Tradition" finde ich auch diese Stierkämpfe in Spanien.
Von den Japanern ganz zu schweigen, obwohl das wieder einen anderen Hintergrund hat.

Aber was mich wirklich immer fassungslos macht, sind zahlreiche Fotos von verletzten- und verwahrlosten Hunden. Vorwiegend in Südost-Europa. Habe mehrere Seiten von Tierschutzorganisationen abonniert, und was man da teilweise zu lesen und zu sehen bekommt, einfach nur traurig und man wird auf die Verursacher so richtig wütend.

Oder dieses Gerücht mit Putin bzgl. der WM und der Säuberung der Straßen (Hunde jagen und erschießen) für die feinen Touristen. Widerlich....


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