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Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

108 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Arbeit, JOB, Berufswunsch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

08.01.2020 um 14:49
@Eintagsfliegin

Natürlich bin ich auch Stolz, dass ich es schon immerhin so weit gebracht habe. Ich gestehe mir auch ein, dass ich teilweise ein schwaches Durchhaltevermögen besitze. Allerdings nicht überall. Ich war sehr erstaunt dass ich das halbe Jahr in der Nachtschicht ausgehalten habe, aber wie gesagt, das lag an dem Umfeld und weil ich mich super wohl gefühlt habe. Es ist eigentlich nur die Angst vor mir selbst, dass ich etwas finde was mir einigermaßen Spaß macht, aber mir z.B das Umfeld nicht gefällt oder ich mich nicht gut aufgehoben fühle, sodass ich wieder direkt aufgebe.


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08.01.2020 um 14:54
Ja finde ich auch toll :) du, wie ist denn dein Schlafrhythmus eigtl? Brauchst du viel Schlaf? Schläfst du allgemein gut? Möglicherweise lag es daran, dass du einen besseren oder längeren Schlaf hattest bevor du die Nachtschichten gemacht hast.

Käme Schichtdienst dir allgemein entgegen? Wenn ja, ist das auch ein gutes Merkmal/Kriterum wo du weißt, dass dir das nicht schadet.^^ Das sind halt solche kleinigkeiten die ich mir allgemein notieren würde.


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08.01.2020 um 14:59
@Eintagsfliegin
Mein Schlafrhythmus ist manchmal sehr unterschiedlich, aber ich war schon immer eine „Nachteule“. Ich brauche meistens auch viel Schlaf, was aber noch mit einer Erkrankung zusammenhängt.
Nachtschichten finde ich toll, aber wenn dann im Wechsel, sonst wird man irgendwann noch Irre :D
Aber ich werde mir einiges notieren was ich mir in meinem Beruf wünsche oder nicht. Ist eine gute Idee :)


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08.01.2020 um 15:03
Oder allgemein anfangen mit Tagebuch oder so -das tut so gut UND hilft!!!! <3


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08.01.2020 um 17:27
Zitat von ItsPoppyItsPoppy schrieb:Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?
wenn extremcouching und matratzendauerschlaftester als beruf anerkannt wird , ja


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08.01.2020 um 18:38
Hallo, ich kennen da jemanden, der dazu vermutlich sagen würde: " Es gibt gibt vermutlich nicht für jeden Menschen den Job der einem meisten zusagt, aber es gibt bei uns in der Gegend für jeden, der nicht schwer gehandikapt ist, einen Job, um niemanden auf der Tasche liegen zu müssen. Nach Feierabend kann man dann ja nach seinem Traumjob Ausschau halten"


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08.01.2020 um 19:32
Zitat von ItsPoppyItsPoppy schrieb:Meint ihr, es gibt etwas, was zu jedem passt ? Oder sollte man sich einfach irgendwann nur mit dem zufrieden geben, was man „bekommt“ ?
Hy, also einer findet gleich das richtige, ein anderer sucht lange und findet es nie. Ich würde dir jedoch raten, zumindest baldmöglichst versuchen eine Ausbildung abzuschliessen. Die ist insofern wichtig, da du damit einem künftigen Arbeitgeber signalisierts, ich bin wenigstens in der Lage, eine Sache für länger als 3 Monate zufriedenstellend durch zu ziehen und Leistung zu erbringen die es wert ist, bezahlt zu werden.
Mit 23 wird das höchste Eisenbahn, denn wenn du schon einen Art "Wunschjob" möchtest, werden auch die Anforderungen womöglich höher sein als beim Band- oder Schichtarbeiter in der Industrie.
Zudem bekommst du Lücken in deinem Lebenslauf und das sehen viele Personaler da schon problematisch, wenn du in jungen Jahren schonmal 5 Jahre lang gar nicht wusstest was du überhaupt machen magst usw.
Ist leichter gesagt als getan, aber versuch deine Stärken zu finden und einen Platz, wo du diese einbringen könntest. Und vielleicht erstmal kleine Ziele setzen ala erstmal eine Ausbildung machen anstatt Traumjob finden, dann werden sich dir auf deinem Weg auch wieder neue Perspektiven eröffnen.


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08.01.2020 um 19:44
Zitat von steff74steff74 schrieb:erstmal kleine Ziele setzen ala erstmal eine Ausbildung machen anstatt Traumjob finden, dann werden sich dir auf deinem Weg auch wieder neue Perspektiven eröffnen.
Und genau das meine ich @ItsPoppy. Entscheide dich bald für etwas und ziehe es durch. Auf deinem Weg werden sich genug Impulse zeigen. Es ist wichtig, dass du etwas findest worin du dich festbeißen kannst und denn es abschließt. In D sind Papiere unendlich wichtig. Das mit dem Lebenslauf ist auch wahr. :)


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08.01.2020 um 20:12
Zitat von steff74steff74 schrieb:Ist leichter gesagt als getan, aber versuch deine Stärken zu finden und einen Platz, wo du diese einbringen könntest. Und vielleicht erstmal kleine Ziele setzen ala erstmal eine Ausbildung machen anstatt Traumjob finden, dann werden sich dir auf deinem Weg auch wieder neue Perspektiven eröffnen.
Ausbildung-Traumjob muss sich ja nicht ausschließen. Man kann auch tatsächlich in einem stinknormalen Ausbildungsberuf seine Erfüllung, seinen Traum finden. Bei der Fülle an verschiedenen Ausbildungsberufen sollte wirklich für jeden etwas dabei sein. Darüberhinaus kämpfen einige Branchen um Nachwuchs und das wird nicht besser werden. Am Ende haben wir alle darunter zu leiden.

Also bitte nicht immer nur Ausbildungen kleinreden. Sind genauso wichtig, unerlässlich, wie ein akademischer Werdegang.


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08.01.2020 um 20:33
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Also bitte nicht immer nur Ausbildungen kleinreden. Sind genauso wichtig, unerlässlich, wie ein akademischer Werdegang.
Er spricht Ausbildungen nicht klein. Seine Ausführungen sind eben realisitisch. Bevor die TE garnichts macht und iwann zu ersticken droht an in ihren IdealvorstellungEN ist es nur rechtens. Das hat noch nie jemandem geschadet.

Im Gegenteil, ich empfinds als Aufmunterung.


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08.01.2020 um 20:44
Nachtrag:
Die gefahr, dass man sich nur noch im kreis dreht ist leider relativ hoch und damit steigt auch die Gefahr der Selbstsabotage, je mehr Zeit vergeht. Das macht was mit einem. Die Suche nach einem Traumberuf greift ins ganze Leben ein - das darf man nicht unterschätzen, es ist halt einfach ne extrem persönliche Sache..will man sich ja auch mit seinem Beruf identifizeren etc. Aber genau da besteht halt eben diese Gefahr, dass man nur auf die selbe stelle tritt. Ist doch nur gut, wenn wir ihr alle weng was von uns erzählen bzw. unsere Sicht , weil wir kollektiv alle da durch müssen/mussten. Und manchmal muss man seinen Idealismus hinten anstellen. Heißt doch nicht, dass es weg ist.


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08.01.2020 um 21:45
@steff74

Ich habe jetzt viele spannende Geschichten gehört und weiß, dass ich nicht alleine mit so einer Situation bin.
Und ich werde am Ende nicht „Hauptsache ich habe irgendeine Ausbildung gemacht“ sagen, dafür möchte ich mich einfach nicht den Stress aussetzen, wenn ich am Ende komplett unzufrieden mit der Ausbildung bin. Dafür ist mir meine Gesundheit zu wichtig. Mag sein, dass es nicht jeder so sieht, aber ich bin lieber ein gesunder Mensch.
Mein Traumjob soll es auch nicht sofort sein, habe ich nirgends erwähnt.
Und einige Lücken im Lebenslauf habe ich leider bereits, weshalb die Ausbildungssuche noch zusätzlich erschwert wird


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Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

08.01.2020 um 21:52
Ich glaube, es gibt auch bei Jobs die eierlegende Wollmilchsau nicht ... auch man selbst verändert sich - mit 16 war ich z.B. total schüchtern ... kommt auch auf die eigene Arbeitseinstellung an und auf die Kollegen.

Ich habe nun (mit fast 50) andere Präferenzen als früher mit 20. Bin gerade auf dem Weg ins Bett - zu Studizeiten waren die Stunden zwischen 23h und 1h die produktivsten des Tages, allerdings bin ich da auch nicht um 5.30 aufgestanden. Kommt auch immer ein wenig darauf an, was man daraus macht und wo die Präferenzen liegen. Für mich sind z.B. nette Kollegen total wichtig.

Auch sollte man seinen eigenen Wert im Arbeitsmarkt realistisch einschätzen ... und von der Arbeit leben sollte man ja auch können. Wir haben beim Wandern im Urlaub mal zwei Deutsche kennengelernt, die ausgestiegen sind, sich in Schottland ein kleines Stück Ackerland gekauft haben - weil es keine Baugenehmigung gab, haben sie dort einen alten Wohnwagen aufgestellt und dort Biogemüse in Handarbeit angebaut und sich alles total rosa geredet. In tausend kalten Wintern konnte man davon nicht leben, zumindest nicht in einem für westlichen Länder üblichen Standard und ob der Meerblick einen dann dafür entschädigt, dass man seine wenigen Taler übers Jahr verteilen muss, wage ich zu bezweifeln. Ich möchte unbedingt nochmal hin und schauen, was aus dem "Projekt" wurde.

Wichtig ist auch die Work-Life balance. Ich persönlich brauche kein sechsstelliges Jahresgehalt, wenn ich dafür 12 Stunden am Tag außer Haus bin.


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09.01.2020 um 00:54
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Also bitte nicht immer nur Ausbildungen kleinreden.
Mit "kleinen Zielen setzen" wie ich geschrieben hatte wollte ich die Ausbildung keinesfalls kleinreden. Ich dachte man hätte das aus dem Text rauslesen können. Ich finde eine Ausbildung schon wichtig.
Zitat von ItsPoppyItsPoppy schrieb:Ich habe jetzt viele spannende Geschichten gehört und weiß, dass ich nicht alleine mit so einer Situation bin.
Und ich werde am Ende nicht „Hauptsache ich habe irgendeine Ausbildung gemacht“ sagen, dafür möchte ich mich einfach nicht den Stress aussetzen, wenn ich am Ende komplett unzufrieden mit der Ausbildung bin. Dafür ist mir meine Gesundheit zu wichtig. Mag sein, dass es nicht jeder so sieht, aber ich bin lieber ein gesunder Mensch.
Ich wollte dir da keine "Zwangsausbildung" aufschwätzen... es sollte nur ein gut gemeinter Rat von mir sein. Letztendlich bestimmst ja du wo deine Reise hingeht.


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11.01.2020 um 16:05
Ich glaube nicht...ich war schon immer einer der Leute, die nicht wissen was sie tun sollen. Ich hab ne ausbildung im Verkauf, ich kann viele Berufe ausüben und bin generell eher vielseitig begabt. Bin jetzt aber schon länger auf Arbeitssuche und noch nie habe ich einen Job gesehen oder darüber nachgedacht und gedacht, DAS IST ES. Für mich sind alle Berufe irgendwie ätzend, auf die eine oder andere Art.. das einzige was ich gerne machen würde ist, selbstständig Tättowieren (was ich schon ne weile hobbymässig und als Nebenverdienst mache), aber ich denke auch da würde es mir schnell zu viel werden wenn ich das jeden Tag machen müsste, da es auch sehr anstrengend ist und übelst in den Rücken geht bei mangelhaftem Equipment.

Mir gehts im Grunde nur drum, soviel Kohle zu scheffeln, dass ich mich irgendwann zurück lehnen kann und mein Hobby in ruhe ausführen ohne auf ein bestimmtes Einkommen angewiesen zu sein. Das erweist sich aber als sehr schwer. Ich geh einfach nur des Geldes wegen arbeiten, und will mich da abends wieder aus dem Staub machen und alles zwischen drin ist eher ein muss, als ein wollen. Ich konnte mich nie mit dem System unserer Gesellschaft anfreunden und findes es noch immer eine absolute Zumutung. Entweder man Arbeitet nicht und hat genug Freizeit aber kein Geld um damit auch richtig was anzufangen, oder man Arbeitet bis man alt ist und hat dann genug Geld aber (wenn man pech hat) keine Energie oder Zeit mehr noch was von der Welt zu sehen und zu tun was man immer wollte. Sklaverei vom feinsten. Bin da sehr anti, aber auch ich muss mich dem leider beugen was mir das Leben seit Jahren erschwert.

Ich mein klar, wenn man seine Arbeit wirklich mag, ist es wieder was anderes, dennoch verbringt man fast das Halbe leben dort...

Da finde ich Finnland, macht es einfach am besten. Die haben nen 6 Stunden Tag eingeführt, die leute verdienen glaube ich noch gleich viel, arbeiten aber weniger lange und dafür auch effizienter in der Zeit. Es wäre so einfach so etwas überall einzuführen aber das tut man wohl ganz bewusst nicht.


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Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

12.01.2020 um 21:52
@ItsPoppy

Für mich ist klar wenn mir meine Arbeit keinen Spaß mehr macht dann wechsel ich die Arbeitsstelle oder erlerne einen anderen Beruf. Das habe ich schon öfter gemacht in verschiedenen Branchen und sogar zwei Ausbildungen gemacht. Man sollte nicht tagtäglich etwas machen wenn man das nicht möchte. Das macht nur unglücklich.


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12.01.2020 um 22:10
Ich denke schon, dass es für jeden den passenden Job gibt, nur dieser ändert sich eben immer und immer wieder.
Wenn man das tut, was man liebt und was einen Interessiert, dann ist mal schon mal richtig denke ich.
Ich gehe zwar zur Schule, will aber Privatdetektiv werden und habe mich schon für eine Ausbildung als Detektiv beworben. Ich interessiere mich unglaublich für solche Dinge und genau deshalb wähle ich diesen Beruf.
Aber Menschen und Persönlichkeiten ändern sich stark, also gehe ich mal davon aus, dass sich auch der Berufswunsch oft ändern kann. Ich denke man sollte immer einen Kompromiss finden zwischen dem, was sich für den Anfang machen lässt und dem, was man will.


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13.01.2020 um 00:09
Sonderschule und dann? Arbeite in Ministerium

Sonderschule besucht, nicht weil ich es nicht drauf habe sondern aufgrund eines Umzugs von Hamburg nach Stuttgart. Nachdem ich in der Sonderschule nur 1zer geschrieben habe und die Test in 1/3 der vorgegebenen Zeit abgegeben habe zusätzlich nach mehreren Test würde ich versetzt in die Hauptschule. Hab nach dem guten Abschluss eine Handwerkliche Ausbildung mit der Traumnote 1 abgeschlossen. Der Handwerksladen, dass war ein Familienunternehmen mit, ja eine Handvoll gezählten Arbeiter. Trotz meinen Fähigkeiten würde ich nicht übernommen, ja Wirtschaftskreise usw. also hab ich erstmal als Hilfsarbeiter ausgeholfen. Das Handwerkliche machte mir sehr viel Spaß und dass war auch das einzige was ich gut, ja sogar sehr gut machen konnte.

Ahja, als Hilfsarbeiter und Leiharbeiter (wer hat sich, so ein Misst erfunden für Hungerlohn zu arbeiten und diesen Lohn dann nur durch einen Anwalt zwei Jahre später ausbezahlt zu bekommen, super Rechtstaat, danke) bin ich nicht weit gekommen. Ich wollte Heiraten, Familie gründen usw. leider hat es nicht geklappt, nachdem ich bei zukünftigen Schwiegereltern auf der Sofa zum Rapport bestellt wurde und über mein Arbeitgeber gesprochen wurde (der kann unsere Tochter nicht finanziell unterhalten...). Alles ist schlimmer geworden. Zum Schluss fand ich einen guten zuverlässigen Freund „Alkohol“. Sehr zuverlässig was den Rausch anbetraf.

Ja und nach paar verlorenen Jahren kam dann irgendetwas keine Ahnung was, aber meine Mutter hat mich dazu unzählige Male aufgemuntert ein Alkoholentzug machen. Mit der Zeit habe ich es eingesehen das es so nicht weiter gehen kann und hab dann den Entzug durchgezogen. Danach eine Kur noch. Anschließend war ich 7 Jahre immer noch arbeitslos aber auch Alkohollos. Also Abstinenz bin ich bis heute immer noch.

Ja, durch die Abstinenz habe ich die tägliche Kraft bekommen Dinge zu sehen und zu machen welche mir durch Alkohol verborgen blieben. Ich war sehr faul, was das Schreiben betrifft. Bin aber wieder auf das Jobcenter hin samt Unterlagen die ich mir in Internet zusammengesucht habe für eine Ausbildung. Diese wurde finanziert durch Jobcenter nachdem ich noch mehrere Berater durch meine Gespräche begründend zufriedengestellt habe.

Die Ausbildung (Verwaltungsfachangestellter, Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung) war am Anfang extrem schwer. Ich habe mich reingesteigert. Ich war schreibfaul, höchstens 1-2 Sätze, gegen Ende der Ausbildung waren 20-30 DIN A4 Seiten in 3 Stunden mit § und/oder Artikel und Gerichtsentscheidungen dann normal und mir machte es unheimlich viel Spaß dies so schriftlich zu wiedergeben. Diese Ausbildung habe ich super bestanden.

In Bayern üblich habe ich den Verwaltungswirt (Bachelor) direkt in Anschluss noch drangehängt. Den Verwaltungswirt habe ich auch gut bestanden und dann bin ich zurück ins Schwabenland zurückgekehrt.

Nun leite ich eine Fachgruppe in einem Ministerium Baden-Württemberg. Staatsausgaben sind an der Tagesordnung.

Ps: Zur der Freundin von damals, die ich Heiraten wollte Pflege ich noch höflichst Kontakt, Ihre Eltern sind sehr bevorzugt zu mir mittlerweile geworden ich lasse diese jetzt aber etwas leiden und warte noch mit der Hochzeit ab :)


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Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

13.01.2020 um 02:08
Selbst wenn es für mich "den" passenden Job gäbe, ich wüsste bis heute nicht welcher das sein soll.

Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die von vielem ein bisschen können, aber garnichts so richtig überdurchschnittlich gut. Viele Leute sagen ja immer "analysier mal deine Stärken"... ja hmm schwierig. Ich meine, es gibt ja nicht mal ne Stärke auf die ich so richtig aufbauen kann.

Habe was studiert (Bachelorabschluss in Health Communication) und studiere auch den Master momentan, aber auch nur um halt irgendwas halbwegs solides in der Tasche zu haben. Finde den Bereich zwar cool und interessant, aber weiss trotzdem noch immer nicht als was ich eigentlich genau arbeiten will. Bewerbe mich momentan auf alles was mir irgendwie unter die Augen kommt.

Das Problem ist auch, die beiden Schwerpunkte dich ich im Studium bisher am Interessantesten finde, da bin ich leider nicht gut drinne (notenmäßig) weil das eine sehr mathelastig ist und beim anderen extrem viel auswendig lernen muss. (beides nicht so meine Stärken)


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Gibt es für jeden Menschen den passenden Job?

13.01.2020 um 02:22
Zitat von ItsPoppyItsPoppy schrieb am 08.01.2020:Ich würde gerne von euch wissen, ob ihr mit dem jetzigen Job/Studium zufrieden seid und ob ihr denkt, dass es vollkommen zu euch passt. Habt ihr euren Job mal gekündigt weil ihr etwas komplett anderes machen wolltet ? Oder eurer Studium abgebrochen ?Ich selbst, habe extreme Schwierigkeiten was ich für einen Beruf ausüben möchte geschweige denn, in welche Richtung ich gehen will.
Kumpel, ich bin 35 und weiß noch immer nicht so Recht was ich will. Also mach dir mit deinen 23 Jahren mal keinen Stress. Und vor allem (da bin ich ja nicht der erste der dir das rät): hör nicht auf zu suchen und dich neu zu entdecken!

Ich habe Bürokaufmann gelernt (damals hieß es noch so), habs im Job aber nicht lange ausgehalten. Ich muss draußen sein, habe ich heraus gefunden. Also habe ich einen sehr guten Job geschmissen wo ich wirklich aufsteigen hätte können und bin zur Gleissicherung bei der DB gegangen. Da war ich eine ganze Weile glücklich bis ich eine lästige Nervensäge getroffen habe (meine Freundin), die so gar nicht mit Montagefahrten einverstanden war. Also musste ich mich neu orientieren und arbeite nun in einem Lager wo ich nur noch sporadisch Montagefahrten unternehme.

Mit anderen Worten: Passe deinen Job deinem Leben (deinen Fähigkeiten/Wünschen) an, nie umgekehrt. Und höre nicht auf Leute die meinen, es würde nicht gehen. Diese Leute haben einfach zu viel Schiss etwas zu ändern. Also bleiben sie in Jobs die sie hassen und jammern den ganzen Tag herum. Furchtbar!


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