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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

79 Beiträge, Schlüsselwörter: Essen, Gesundheit, Körper, Trinken, Nährstoffe

Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

28.08.2020 um 12:56
Zitat von Alltagsheldin
Alltagsheldin
schrieb:
Viele schätzen sowohl ihre Zufuhr als auch ihren Verbrauch einfach völlig falsch ein.
Das auf jeden Fall. Wenn man da nur intuitiv macht, liegt man oft weit daneben.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

28.08.2020 um 13:26
Zitat von Alltagsheldin
Alltagsheldin
schrieb:
Viele schätzen sowohl ihre Zufuhr als auch ihren Verbrauch einfach völlig falsch ein.
Dito. Es gibt mehrere Formeln, mit welcher man seinen täglichen Kalorienbedarf ungefähr errechnen kann:

Wikipedia: Grundumsatz

Das setzt voraus, man zählt seine Nahrungsaufnahme korrekt und das erfordert etwas Arbeit, und wenn es tägliches Tracken auf dem Handy ist. Außerdem müssen die Formeln beim Einzelnen nicht stimmen: Esse ich das, was ich laut Kalorienrechner täglich benötige, nehme ich zu. Lasse ich ca. 300 Kalorien weg, halte ich erst mein Gewicht.

@NordicStorm

Mit 29 bist du zwar aus heutiger (gesellschaftlicher) Sicht noch jung, aber aus biologischer Sicht in einem Alter, in welchem du diese dauerhafte geringe Flüssigkeitszufuhr mit Sicherheit nicht mehr lange gut wegstecken können wirst ... Fang am besten noch heute an, schrittweise mehr zu trinken, damit dein Körper sich dran gewöhnt.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

29.08.2020 um 11:29
Hallo Leute!
Das soll bei weitem bitte kein Vorwurf sein.Aber es fällt mir immer wieder (nicht nur hier) auf, dass gemessen, interpretiert oder nicht mehr erkannt wird.Dazu kontinuierlich neue Diäten.

Zum Beispiel vermisse ich immer wieder den Hinweiss auf den Instinkt.Genauso geht es mit dem Geschmack.Aber beide sind eben auch evolutionär bedingt.Warum mögen kleine Kinder
keinen Spinat.

Genau wie die erwähnten Mangelzeiten.Nicht zu vergessen, aber auch Zeiten des "Überflusses" in denen sich die Speicher wieder auffüllen lassen.

Mein hiesiger Grossvater hatte ein Baugeschäft.Meine Grossmutter und der Rest der Familie betrieb unsere Landwirtschaft.Etliche Felder, Obstwiesen und einen Weinberg.Und Fässer im Keller.Schweine, Hühner und Enten.
Woraufs mir ankommt ist, wir haben den Winter über das verwendet was lagerfähig war.
Kartoffeln,Karotten und das Sauerkraut aus Eigenproduktion.Meist auch eine Kiste Äpfel.
Auch Mehl.Brot haben wir im örtlichen Backhaus (noch aus dem Mittelalter) selbst gebacken.
Mangelerscheinungen=Fehlanzeige.
Selbst gekochte Marmelade oder Tomatensosse waren sicher auch keine nennenswerten Vitaminträger mehr.
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles

PS: Hat eigentlich schon mal einer überlegt ob die "Frühjahrsmüdigkeit" daher kommt dass einfach die Speicher leer sind.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

29.08.2020 um 12:32
@caligae168
Das ist toll, dass du eine so schöne Kindheit hattest, hast du einen Tipp, das auf eine lebenssituation zu übertragen ohne vorhandene eigene Landwirtschaft?



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

29.08.2020 um 13:29
Zitat von NordicStorm
NordicStorm
schrieb:
Kennt einer diese Situation oder könnte mir vielleicht sagen, wie das funktioniert, dass ich trotz wenig essen und trinken mein Gewicht und Wohlempfinden halte?
Früher oder später wird sich ein Nährstoffmangel bemerkbar machen. Die dann auftauchenden Schäden kann man nicht mal eben durch eine Nahrungsumstellung beheben. Wobei ich (als Nichtmediziner!) die unregelmäßige Nahrungsaufnahme nicht so schlimm finde, kritischer sehe ich es mehr wenn die Ernährung zu einseitig ausfällt.
Und die dauerhafte Zunahme von zu wenig Flüssigkeit ist auch nicht gut für die Nieren. Um nicht zu sagen langfristig sehr schädlich. An der Stelle muss man sich dann eben mal jeden Tag noch einen Liter Flüssigkeit reinzwängen. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und das trinken fällt leichter. Aber Flüssigkeitsmangel kann dir nochmal hart auf die Füße fallen.
Zitat von Allgoria
Allgoria
schrieb:
Was mich wundert, ist, warum du nicht viel weniger wiegst. Du scheinst ja echt nicht viel zu essen.
Da scheint einfach der Darm eine gute Flora zu haben und sehr effizient zu arbeiten. Ist in diesem Fall ja nichts schlechtes. Problematisch könnte sein, dass sie eventuell nicht sehr divers ausgebildet ist. Aber das kann nur ein Arzt beurteilen,



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

29.08.2020 um 16:05
Ich glaube, der menschliche Körper ist unfassbar zäh ... ich bin jahrelang einer Frau auf dem Weg zur Arbeit begegnet, die sich mit dem Fahrrad die Berge hochgequält hat, aber eigentlich aussah wie ein Skelett ... Haut papierdünn, spitzes Kinn, nahezu bleistiftdünne Arme und Beine ... sie fiel vielen Leuten auf, weil sie einfach schon völlig ausgemergelt war und es wirklich unfassbar war, dass sie sich in dem Zustand noch auf ein Fahrrad setzen und bergauf radeln konnte. Vermutlich alles Teil eines Krankheitsbildes.

Ich selbst habe im Studium so etwas ähnlich gemacht wie du jetzt - ich war chronisch pleite und moppelig und habe auch nur 1x am Tag was gegessen - ich hatte gar nie was zu essen daheim (außer Tee). Am Wochenende habe ich manchmal von Freitagmittag - montags nichts gegessen. Mitunter habe ich mich echt gequält ... manchmal ging es nicht mehr, da habe ich mir Sonntagnachmittag dann einen Kebap geholt oder etwas anderes mit viel Kalorien - das passierte oft sonntags, weil ich (1) am Wochenende alleine war (2) mich vom Hungergefühl nicht so gut ablenken konnte, da Sonntag. Ich habe abgenommen, aber nicht so drastisch - ich habe danach in Kleidergröße 38 gepasst, also ich wurde nie untergewichtig oder so .... Ich hatte auch nur noch selten Hunger, mein Körper hatte sich daran gewöhnt. Gesund war das sicher nicht, v.a., weil ich wirklich nicht auf Vitamine etc. geachtet habe, ich habe halt gegessen, was es in der Mensa gab.

Das mit dem Trinken hatte ich auch - mein Problem ist, dass ich eigentlich ungern Wasser trinke. Ich mag den Geschmack einfach nicht so. Ich war kürzlich wieder sechs Stunden wandern und habe in der Zeit 500ml getrunken - die anderen waren an ihrer vierten Flasche, weil es noch entsprechend warm war. Ich habe mir nun angewöhnt, morgens im Halbschlaf 500ml warmes Wasser zu trinken, bevor ich überhaupt richtig in die Gänge komme. Und mittags, wenn ich heimkomme, wieder. Ich habe mir aber auch dauerhaft Hunger- und Durstgefühl abgetrainiert.

Das ist auch der unangenehmste "Langzeiteffekt". Ich weiß gar nicht so richtig, wann ich Hunger habe - und ich merke auch nicht so wirklich wann ich satt bin. Klar, wenn ich nun einen Tag nichts esse, dann knurrt mein Magen, aber ich kann nicht mehr nach "Gefühl" essen, wie das die meisten Leute tun.

Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt ist, dass mein Körper seitdem irgendwie auf Sparflamme läuft - ich bin nicht besonders groß und auch nicht so sportlich (wobei ich fast täglich 10km Fahrrad fahre). Ich kann nun nur noch so ca. 1500 kcal essen (getrackt und gewogen), ohne dass ich zunehme. Ich glaube, mein Körper hat aus dieser Zeit mitgenommen, dass er einfach jede Kalorie, die ich einwerfe, auch gut verwenden muss.

Zudem habe ich mitunter wirklich so "Fressanfälle". Da bin ich gerade dran ... es war halt erlerntes Verhalten. Bei mir haben ja Finanzen eine Rolle gespielt, d.h. gab es irgendwo Essen umsonst, habe ich damals auch gegessen, obwohl ich keinen Hunger hatte - oder über mein Hungergefühl hinaus. Das ist auch eine doofe Verhaltensweise, dass ich praktisch Essen zur "Selbstbelohnung" einsetze oder so als Ritual, um den Tag abzuschließen.

Ansonsten kenne ich viele Leute, v.a. mit Bürojobs etc. die dauerhaft nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag essen. Gerade in der heutigen Zeit ist das ja echt schwierig, die Kalorien, die man aufnimmt, auch wieder loszuwerden. Ein Kollege von mir radelt morgens z.B. in die Schule, futtert dort ein Müsli mit viel Obst und Nüssen und meint, dass das unter der Woche auch seine Hauptmahlzeit war.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

29.08.2020 um 16:34
@ninjadara

Hallo @ninjadara!
Danke für deine nachträglichen guten Wünsche zu meiner "zufriedenstellenden" Jungend
Mir gefiel beides: auf der einen Seite Feld,Wald,Wiesen und Gymnasium.Auf der anderen Seite eine Akademiker-Familie in Graz.Habe ich alles WW2 zu verdanken.
Zitat von ninjadara
ninjadara
schrieb:
Das ist toll, dass du eine so schöne Kindheit hattest, hast du einen Tipp, das auf eine lebenssituation zu übertragen ohne vorhandene eigene Landwirtschaft?
Das mit der fehlenden eigenen Landwirtschaft heute ist genau das Problem.Leider habe ich da keinen Tip für dich.Eher sogar eine Hiobsbotschaft, der Trend ist negativ.

Aber es ging ja um fehlende oder vorhandene Nährstoffe, und bei dem was ich geschrieben um die Versorgung über den Winter!
Mein Hausarzt stammt aus Kasachstan.Wenn wir einen Termin haben, machen wir auch smalltalk.Dabei hat er mir erzählt dass sein Vater (ein Lehrer) zur Zeit Stalins in einem Lager war.Er hat hat Glück gehabt und überlebt.Als er aber rauskam hatte er keine Zähne mehr.
Jetzt darfst du raten warum.Und damit wären wir wieder beim Thema.
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 08:35
Zitat von caligae168
caligae168
schrieb:
Hallo Leute!
Das soll bei weitem bitte kein Vorwurf sein.Aber es fällt mir immer wieder (nicht nur hier) auf, dass gemessen, interpretiert oder nicht mehr erkannt wird.Dazu kontinuierlich neue Diäten.

Zum Beispiel vermisse ich immer wieder den Hinweiss auf den Instinkt.Genauso geht es mit dem Geschmack.Aber beide sind eben auch evolutionär bedingt.Warum mögen kleine Kinder
keinen Spinat.

Genau wie die erwähnten Mangelzeiten.Nicht zu vergessen, aber auch Zeiten des "Überflusses" in denen sich die Speicher wieder auffüllen lassen.

Mein hiesiger Grossvater hatte ein Baugeschäft.Meine Grossmutter und der Rest der Familie betrieb unsere Landwirtschaft.Etliche Felder, Obstwiesen und einen Weinberg.Und Fässer im Keller.Schweine, Hühner und Enten.
Woraufs mir ankommt ist, wir haben den Winter über das verwendet was lagerfähig war.
Kartoffeln,Karotten und das Sauerkraut aus Eigenproduktion.Meist auch eine Kiste Äpfel.
Auch Mehl.Brot haben wir im örtlichen Backhaus (noch aus dem Mittelalter) selbst gebacken.
Mangelerscheinungen=Fehlanzeige.
Selbst gekochte Marmelade oder Tomatensosse waren sicher auch keine nennenswerten Vitaminträger mehr.
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles

PS: Hat eigentlich schon mal einer überlegt ob die "Frühjahrsmüdigkeit" daher kommt dass einfach die Speicher leer sind.
Wenn man Lebensmittel richtig lagert, dann halten sich die meisten Vitamine ja auch weitestgehend und werden nur langsam abgebaut. Dunkel und kühl (im Keller beispielsweise) lagern oder tiefgefroren, sind gute Garanten für einen nur langsamen Vitaminabbau.
Nicht umsonst hat Tiefkühlgemüse oftmals sogar noch mehr Vitamine als gelagerte Frischware bei Raumtemperatur.

Dann kommt es natürlich auch immer auf die richtige Zubereitung an. Hitzeempindliche Vitamine werden durch zu langes Kochen zerstört. Wasserlösliche werden ausgespült. Darum bietet sich oftmals auch schonendes, nicht so langes Garen oder Dünsten an und das wenige Kochwasser nicht wegzuschütten, sondern mitzuverwerten. Gut, bei Kartoffeln funktioniert das leider nicht immer so.
Die muss man schon eine zeitlang kochen, damit sie wirklich weich werden und auch das Kochwasser sollte man danach wegschütten und nicht mehr verwenden. So sind Kartoffeln unbedenklich und auch genießbar, allerdings mit kaum vorhandenen Vitaminen mehr. Zumindest was die Hitze- und wasserlöslichen Vitamine anbelangt.

Übrigens sollte man auch immer aufpassen, zu welchen Mahlzeiten es immer Brot bzw. überhaupt Getreideprodukte gibt. Getreideprodukte bzw. die in ihnen enthaltene Phytinsäure hemmen die Aufnahme einiger wichtiger Mineralstoffe und Spurenelemente.


Aber wie gesagt, ich denke eh, dass man sich gar nicht so vorbildlich nach Lehrbuch ernähren braucht, um halbwegs ein langes Leben zu haben.
Kenne ja wie gesagt jemanden, der ernährt sich schon sein ganzes Leben lang nur von Fleisch, Wurstwaren und Brot und dahingehend nicht mal die hochwertigen Waren und dem geht es mit Ende 60 immer noch gut.

Na ja, letztendlich soll jeder so essen und trinken, wie ihm beliebt.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 09:47
@NordicStorm
Du bist wahrscheinlich in Ketose und hast von daher gedaempftes Hungergefuehl und optimierten, flexiblen Stoffwechsel. Also das heisst, du kannst sowohl Fett als auch Zucker als Energiequell fuer deinen Koerper nutzen. Optimal, denke ich.
Nice!



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 15:54
@rhapsody3004

Hallo @rhapsody3004!
Du hast ja sehr ausführlich über Vitaminverlust geschrieben.Ich beschäftige mich seit fast 40 Jahren mit Ernährung.Aus persönlichen Gründen.Übergewicht usw.Aber vor allem auch die sogenannten Zivilisationserscheinungen.

Aber bei deinem Beitrag vorher musste ich feststellen, dass ich den Bereich Haltbarkeit ziemlich vernachlässigt habe.Deshalb eine eigentlich banale Frage:
Vor 40 Jahren habe ich eine Therapie gemacht.Dabei hatte ich auch in der Küche zu tun.Dort fiel mir auf, dass das Personal die Kartoffeln(schon ca 1/2 Zentner) nach dem Schälen immer in einem Zuber von Wasser bedeckt lagen.Und das manchmal bis zum nächsten Tag.
Als ausgebilderter Chemiker und Physiker habe ich mich damals schon gefragt was das wohl für eine Auswirkung auf den Nährwert hat?
Ich habe mir auch überlegt, ob ich was sagen soll.Habs aber dann gelassen.
Jetzt die Frage:
weisst du was über so einen Fall,oder hat das noch keinen interessiert?
Ich meine sowas beschränkt sich ja nicht nur auf die damaligen Kartoffen.Vielleicht auch vor allem bei industrieller Verarbeitung?Heute mehr den je!
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles:



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 16:15
Zitat von caligae168
caligae168
schrieb:
Dort fiel mir auf, dass das Personal die Kartoffeln(schon ca 1/2 Zentner) nach dem Schälen immer in einem Zuber von Wasser bedeckt lagen.Und das manchmal bis zum nächsten Tag.
Wenn man die Kartoffeln an der Luft liegen läßt. verfärben sie sich braun; wenn sie von Wasser bedeckt sind, nicht. Man sollte sie allerdings nicht bis zum nächsten Tag liegen lassen, dabei gehen zu viel wasserlösliche Nährstoffe verloren.
Die einzige Ausnahme, wo in ähnliches Vorgehen ausdrücklich erlaubt ist (zumindest die einzige, die ich kenne), sind Patienten mit einer dialysepflichtiger Nierenisuffuzienz. Diese können aufgrund ihrer Niereninsuffizienz kein Kalium aus dem Blut filtern, und das würde sich dann im Blut anreichern. Man muß also am Tag vorher die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden, in Wasser legen und das Wasser jede Stunde wechseln. Auch kaliumhaltiges Gemüse muß man dann so behandeln.



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stenten
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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 16:15
Zitat von caligae168
caligae168
schrieb:
Ich beschäftige mich seit fast 40 Jahren mit Ernährung.Aus persönlichen Gründen.Übergewicht usw.
Also wirklich scheinst Du dich nicht mit dem Thema zu beschäftigen.
Dabei ist es so einfach.
Wieviele Kalorien brauchst Du, wieviele Kalorien fügst Du Dir zu!
Kalorienüberschuss, Du nimmst zu, Kaloriendefizit, Du nimmst ab.
Das scheint seit 40 Jahren, trotz aller Beschäftigung, noch nicht bei Dir angekommen zu sein,



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 16:35
@gruselich
Hallo Gruselich!

Zitat von gruselich
gruselich
schrieb:
@NordicStorm
Du bist wahrscheinlich in Ketose und hast von daher gedaempftes Hungergefuehl und optimierten, flexiblen Stoffwechsel. Also das heisst, du kannst sowohl Fett als auch Zucker als Energiequell fuer deinen Koerper nutzen. Optimal, denke ich.
Nice!


Ich weiss nicht ob es heute noch so ist, aber früher hat man die Ketose vor allem als Reserve-Stoffwechsel bezeichnet.Nicht die pathologische.Völlig zu unrecht meiner Meinung nach.
Ketose wurde dann immer gleich mit Azidose in Verbindung gebracht.Ich persönlich glaube dass die Steinzeitler vor der Entwicklumg des Ackerbaus(noch nicht mal 10.000 Jahre) in Dauerketose waren (Low carb).Stichwort Evolution.

Und die "Eskimos" und Massai heute noch genauso.Sofern sie noch nicht von der Zivilisation korrumpiert wurden.
Es gibt nicht ohne Grund die Begriffe Zivilisatioskrankeiten oder´metabolisches Syndrom.Habe ich selber.
Mein Fazit: eigentliche ist Ketose der "Urstoffwechsel" und Kohlehydrat-Verbrennung erst ein noch nicht evolutionär ausgereiftes(!) Folgemodell.Überhaupt was die konsumierten Mengen betrifft.Inzwischen gibt es bei den aktuellen ca 7,4 Milliarden mehr Übergewichtige als Untererernährte.

Die Genetik habe ich vorsichtshalber mal aus dem Spiel gelassen.Und C2H5OH=Äthanol genaiso.Der wird nämlich bei Zufuhr als erstes verbrannt, und dann erst die anderen Energieträger.Also diverse Bierchen oder Viertele usw. dürfen wir bei unserer Bilanz nicht vergessen.Vor allem das usw ;-) Ich glaube das kam noch nicht zur Sprache.

Übrigens nicht zu vergessen: Gluconeogenese=Zucker aus Eiweis.Aber das läuft glaube ich auch unter Reserve.
VIelleicht weiss da einer von euch noch was dazu
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 17:58
Zitat von stenten
stenten
schrieb:
Ich beschäftige mich seit fast 40 Jahren mit Ernährung.Aus persönlichen Gründen.Übergewicht usw.
Also wirklich scheinst Du dich nicht mit dem Thema zu beschäftigen.
Dabei ist es so einfach.
Wieviele Kalorien brauchst Du, wieviele Kalorien fügst Du Dir zu!
Kalorienüberschuss, Du nimmst zu, Kaloriendefizit, Du nimmst ab.
Das scheint seit 40 Jahren, trotz aller Beschäftigung, noch nicht bei Dir angekommen zu sein,
Da muss ich dir leider zustimmen: ein fundiertes Wissen über Ernährung scheint nicht vorhanden zu sein. Oder etwas Selbstbeherrschung. Ich kann nur empfehlen, sich dringend fachliche Hilfe von Experten zu suchen. Oder fehlt der Wille, etwas in seinem Leben zu verändern und sich auch darauf einzulassen.

Calories in - calories out. It‘s that simple. Ich stehe gerne zur Verfügung. Nur Mut.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 18:12
@stenten

Hallo lieber @stenten
Zitat von stenten
stenten
schrieb:
klauspaenitsch schrieb:
Ich beschäftige mich seit fast 40 Jahren mit Ernährung.Aus persönlichen Gründen.Übergewicht usw.

Also wirklich scheinst Du dich nicht mit dem Thema zu beschäftigen.
Dabei ist es so einfach.
Wieviele Kalorien brauchst Du, wieviele Kalorien fügst Du Dir zu!
Kalorienüberschuss, Du nimmst zu, Kaloriendefizit, Du nimmst ab.
Das scheint seit 40 Jahren, trotz aller Beschäftigung, noch nicht bei Dir angekommen zu sein,
Da sieht mans mal wieder.Alles wiederholt sich(!).Und wenn man Altbewährtes vorbringt, dann wird es einem gleich als Nichtwissen ausgelegt.
Erst mal eine Frage, hast du schon mal den Namen Dr Robert Atkins gehört.Der hat als einer der ersten vor nun ca 50 Jahren die Kalorien-Bilanzrechnung zur Disposition gestellt.

Zitat: zählen sie nicht die Kalorien, sondern die Kohlenhydrate.
Zitat: wiegen sie sich nicht, sondern messen sie sich.Zumindest während der Diät.
Bei einer Ketose geht es um Fettverbrennung.Dabei entstehen etliche Abbauprodukte zB die sogenannten Ketonkörper oder Acet-Essigsäüre.Diese sind ebenfalls Energieträger.Das erkennt man daran, dass Ketone (das ist eine ganze sogenannte chemische Stoffgruppe)
brennbar sind.
In der Bilanz: der Körper verliert Energieträger=Kcal.Man beachte dass ich Kcal geschrieben habe, denn das ist die physikalische Realität.Er verliert also an Gewicht,obwohl die Kalorienbilanz das nicht glauben macht.
Übrigens, 1 cal ist per definitionem die Wärmemenge die man braucht um 1 g Wasser von 14,5 auf 15,5 °C zu erwärmen.
Was mich daran ärgert,ist nicht was du mir vorgeworfen hast, sondern dass sich heute irgendwelche Leute mit Low Carb(lat.carbo=Kohle) oder Steinzeit-Diät hervortun die es im Prinzip schon vor 50 Jahren gab.
Auch wenn das jetzt etwas offtopic klingt:
Ich meine das ist genau das gleiche wie mit Nicolai Tesla.Musk hat nicht ohne Grund die Firma Tesla genannt.Aber wer weiss schon was über Nicolai Tesla den Erfinder des Wechselstroms oder des Drehstrommotors.Und dem wir mit seinen Erfindungen die Basis für unsere elektrifizierte Gesellschaft verdanken.In der Physik des Magnetismus gibt es sogar eine Dimension die Tesla heisst.Aber keine die zB Edison heisst.
Mehr würde jetzt zu weit führen.
Falls du dich fragst woher ich das alles weiss.Es hängt mir langsam zum Hals raus das immer zu erwähnen, aber trotzdem:
Vor meinem Dipl Ing FH in Physik, habe ich in der BASF in Ludwigshafen eine 3 1/2-jährige Ausbildung zum Chemielaboranten gemacht.Die Dinge die ich erklärt habe,habe ich schon vor 50 Jahren gewusst.Alles klar??

Noch was zu Thema Kohlehydrate/Ketise:
Während meiner Ausbildung in der BASF hatte ich es noch nicht nötig auf die Figur zu achten.Trotzdem habe ich aus Neugier folgendes registriert:
Eine Frau(Name entfallen) hat eine Diät aufgebracht, die vor allem für Stars(?) gedacht war.Sie hies Punkte-Diät.Der Trick war,man durfte pro Tag nur so und soviel Punkte zusammen bekommen.Aber der eigentliche Trick war ein Punkt entsprach einer bestimmten Menge Kohlenhydrate.Na dämmerts.Leider kenne ich keinne Zahlen mehr, deshalb kann ich auch nicht sagen ob diese Diät ketogen war.Ausserdem kam mein Interesse an diesen Dingen erst viel später.
Noch ein Tip zum Schluss.Beachte auch mein Motto.
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist alles.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 18:56
Zitat von caligae168
caligae168
schrieb:
Mein Fazit: eigentliche ist Ketose der "Urstoffwechsel" und Kohlehydrat-Verbrennung erst ein noch nicht evolutionär ausgereiftes(!) Folgemodell.
Auch wenn viele Menschen heute verfetten und zu degenerieren scheinen, leben wir doch länger, gesünder und besser als jemals zuvor. Was natürlich auch der Medizinischen Wissenschaft zu verdanken ist (und nicht obskurem „altem Wissen“). Aber wir haben die Wahl, alles auf den Tisch zu bekommen, was man sich nur vorstellen kann, und dies in allen denkbaren Zubereitungsweisen.
Es gibt mehr Menschen, die gesünder sind (und wahrscheinlich gesünder essen) als jemals zuvor.
Ich meine, die Realität ist etwas komplexer als „Moderner Mensch = degeniert.“ Früher gab es nicht so viele Sofa-Schlaffsäcke mit Fettleber. Dafür war man krummgeschuftet. Man kann auch mit Getreideprodukten gesund leben, wir brauchen auch KH.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 19:47
Man kann mit Kohlenhydraten gesund und ungesund leben. Genauso ist es low carb oder mit Ketose. Die kann gesund sein oder auch ungesund.

Man sollte auch mal aufhören Lebensmittel in gesund und ungesund einzuordnen. Alles ist in gewissem Maße ok.
Brokkoli hat einige wichtige Mikro und Makronährstoffe welche gesund sind, esse ich aber den ganzen Tag nur Brokkoli ist das auch nicht gesund.
Ganz einfach.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 19:49
@Nemon


Hallo @Nemon!
Zitat von Nemon
Nemon
schrieb:
Auch wenn viele Menschen heute verfetten und zu degenerieren scheinen, leben wir doch länger, gesünder und besser als jemals zuvor. Was natürlich auch der Medizinischen Wissenschaft zu verdanken ist (und nicht obskurem „altem Wissen“). Aber wir haben die Wahl, alles auf den Tisch zu bekommen, was man sich nur vorstellen kann, und dies in allen denkbaren Zubereitungsweisen.
Es gibt mehr Menschen, die gesünder sind (und wahrscheinlich gesünder essen) als jemals zuvor.
Ich meine, die Realität ist etwas komplexer als „Moderner Mensch = degeniert.“ Früher gab es nicht so viele Sofa-Schlaffsäcke mit Fettleber. Dafür war man krummgeschuftet. Man kann auch mit Getreideprodukten gesund leben, wir brauchen auch KH.


melde
Wenn wir auch Getreideprodukte brauchen, wie haben die Menschen dann vor der Erfindung des Ackerbaus überlebt.Natürlich gab es auch schon KH,aber nicht in dem Übermass.Ausserdem waren ausser Honig nur komplexe zu finden.Allerdings hat der Mensch schon einen Hang zum Süssen.
Ich habe mal vor vielen Jahren eine Doku über Pygmäen gesehen.Die lebten noch mitten im Urwald.
Die kletterten wegen des Honigs auf einen Baum in 30 Metern Höhe.Nur wegen des Honigs.Die Bienen waren ihnen egal.Aber Bären haben wenigstens ein Fell.
Ich habe alle 4 Wochen einen Termin mit meinem Arzt.Ich glaube ich habe ihn schon erwähnt.Also, wir unterhalten uns auch über vieles Anderes.Letztes mal kamen wir auf die Lebenserwartung zu sprechen und dabei hat er mir erzählt, dass der Mensch auf 120 bis 140 Jahre konzipert ist.Leider konnte ich nicht nachhaken weil er corona-bedingt dringend weiter musste.
Aber eigentlich kann ich mir in diesem Zusammenhang nur die genetische Veranlagung
vorstellen.
Allerdings sehe ich hier ein evolutionäres Problem: Wie kann sich eine genetische Anlage von 120-140 Jahren entwickeln, wenn die "reale" Lebenserwartung nur höchsten 30-40 ist.
Vielleicht fällt ja einem von euch was dazu ein??Mir nicht.
Gruss Klaus AASn 7055 Information ist Alles



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 19:53
Zitat von caligae168
caligae168
schrieb:
Wenn wir auch Getreideprodukte brauchen,
Er schrieb das wir Kohlenhydrate brauchen.
Zitat von Nemon
Nemon
schrieb:
Man kann auch mit Getreideprodukten gesund leben, wir brauchen auch KH.
Und ja, er hat recht und das weisst du auch. Der Körper, insbesondere das Gehirn, braucht Glukose.
Kann der Körper aber selbst herstellen und es ist nicht essenziell. Aber man kann auch prima mit Getreideprodukten gesund leben...es kommt eben auf das Maß an.



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Gewichtshaltung und Wohlempfinden trotz mangelnder Nährstoffe

30.08.2020 um 20:15
@Alltagsheldin
Hallo @Alltagsheldin!
Zitat von Alltagsheldin
Alltagsheldin
schrieb:
Man sollte auch mal aufhören Lebensmittel in gesund und ungesund einzuordnen. Alles ist in gewissem Maße ok.
Brokkoli hat einige wichtige Mikro und Makronährstoffe welche gesund sind, esse ich aber den ganzen Tag nur Brokkoli ist das auch nicht gesund.
Ganz einfach.
Ich habe gerade geschrieben als du reingestellt hast.Mal ne Frage:
Ich habe jetzt im Ruhestand auch Zeit mir Commedies und son "Qurk" anzusehen.Und da fiel mir auf, dass Brokkoli als richtiges Horror-Gemüse dargestellt wird.Ist das jetzt sone Art running gag,oder woher kommt das?Oder wenn eine Familie am Tisch sitzt, Iss ja dein Gemüse.Da wird ein richtiger Zwang suggeriert.Aber das muss auch sene Utsache haben.
Ich persönlich hatte schon immer einen "aber" gegen Spinat.Interessanterweise nur gegen gekochten.Roh habe ich ihn früher gern in den Salat getan.
Ich bringe da gerne wieder den Instinkt ins Spiel.Die Unbeliebtheit von Spinat igibts nich nur bei mir.

Übrigens hat Feldsalat genau soviel Eisen wie Spinat.Spinat dagegn enthält Oxalsäuere.Die Bildet mit Calczium Calciumoxalat.Dieses wiederum ist wassérunlöslich.Es kann also von Körper nicht verwertet werden.
Das gilt übrigens auch für Rhabarber.
Gruss Klaus AAS 7055 Information ist Alles-



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