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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

82 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Begegnungen mit Menschen, Negative Erfahrungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

18.06.2021 um 11:06
Guten Tag,

ohne große Einleitung wollte ich eine kleine Sache niederschreiben, die mich nun auch schon seit mehr als 10 Jahren beschäftigt. Eventuell mögt Ihr diese Geschichte aus meinem Leben auch als Anstoß nehmen einfach mal Eure persönlichen (negativen) Erlebnisse mit Menschen hier niederzuschreiben. Ob merkwürdig, feindseelig oder bedrohlich.

Erstmal zu mir damit man die Geschichte einordnen kann: Ich bin recht behütet in einem bürglichen Wohnvirtel in einer Großstadt aufgewachsen. Trotz der bürgerlichkeit trieben sich gerade Nachts in diesem Virtel in meiner Heimatstadt gerne zwielichtige Gestalten herum. Auch war diese Straße an der ich wohnte eine Zu- und Ablaufstraße der beliebtesten Partymeile in der Stadt. Betrunkene oder anders wesensveränderte Menschen sind nun auch nicht immer die nettesten Personen, aber das denke ich muss ich Niemandem erzählen. Dazu kommt, dass ich seit frühster Kindheit eine wahnsinnige Faszination für die Dunkelheit und die Nacht besaß. Dieses Zusammenspiel hat mir einige Erfahrungen und Erinnerungen in meinem Leben bereitet, auf die ich durchaus hätte verzichten können. Nun aber zu dem ersten Erlebnis, welches ich hier teilen möchte:

Ich war gerade 14 Jahre alt. In diesem Alter fing ich an mich öfters Nachts aus dem Haus zu schleichen und spazieren zu gehen, natürlich ohne das Wissen meiner Eltern. Ich weiß, absolut unverantwortlich aber in dem Alter denkt man über vieles einfach nicht nach. Mein Vorteil war dabei immer, dass ich schon in diesem Alter ziemlich groß war und dadurch deutlich älter wirkte als ich war. So hatte ich bei meinen Spaziergängen selten Probleme. An meinem Babyface hat man mir aber deutlich mein Alter angesehen, mit einer Kaputze bin ich allerdings kaum aufgefallen. Es waren die Sommerferien und ich konnte meine Eltern dazu überreden, in unserem Garten alleine zu zelten. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass ich mich dann sehr einfach auf einen meiner Spaziergänge begeben konnte ohne das lästige und "gefährliche" rausschleichen.

Um ca. 2 Uhr begab ich mich aus meinem Zelt in die Nacht und spazierte unsere Straße hoch welche in einem Wendekreis endete. Im Wendekreis führte ein kleiner Fahrradweg zur nächsten größeren Straße, dieser war recht sperrlich beleuchtet und ich wollte über diesen zur Straße gelangen um von dort meinen Spaziergang fortzusetzen. Um diese Zeit in der Woche waren die Straßen normalerweise absolut menschenleer. Ich sah von weiten einen etwas korpulenteren jungen Mann welcher auf seinem Fahrrad mehr oder weniger Schlangenlinien fuhr. Irgendwie hatte ich schon ein schlechtes Gefühl, er sah wahrscheinlich einfach nach Ärger aus... Ich blieb im Schatten eines Lieferwagens stehen und ließ ihn vorbeifahren, aus irgendeinem Grund schlug mir da das Herz schon bis zum Hals.

Als er vorbei war bog ich also in diesen kleinen Weg ein und kam dabei an einem angeketteten, aber völlig geplünderten Fahrrad vorbei. Absolut keine Seltenheit an dieser Straße, oft werden dort geklaute Fahrräder abgestellt/angeschlossen und dann mit der Zeit immer weiter geplündert. Ich ging weiter und links von mir war ein hohes Eingangstor zu einem Haus, alles wie gesagt recht sperrlich beleuchtet. Auf einmal packte mich Jemand von hinten und schlug mich gegen das stählernde Eingangstor und fing sofort mich mit seinem Ellenbogen am Hals gegen das Tor zu drücken. Es war der junge Herr der eben an mir vorbei gefrahen ist. 1,5 Köpfe größer als ich, das doppelte Körpergewicht von mir und bestimmt 15 Jahre älter. Mir kroch sofort seine extrem starke Alkoholfahne in die Nase und er blickte mich mit aufgerissenen Augen und tellergroßen Pupillen an. "WAS HAST DU GEMACHT" schrie er mich an, ich habe irgendwie gestottert, dass ich nicht wüsste wovon er redet "MIT DEM FAHRRAD WAS HAST DU GEMACHT DU HURENSOHN". Ich wusste gar nicht wie mir in dem Moment geschieht... Ich habe irgendwie vor mich hingestammelt, dass ich nicht wüsste wovon er redet. Er holte etwas aus der Tasche, mit einem lauten Klack sprang eine Klinge aus seinem Springmesser. Er packte mich mit einer Hand am Hals und drückte mir das Messer mit der Spitze seitlich in den Hals, nicht reingestochen aber mit genug Druck um eine kleine Wunde zu erzeugen. Er schrie mich weiter an und fragte mich immer wieder, was ich gemacht hätte. Es kam mir wie Stunden vor, sicherlich waren es nur einige Minuten... Irgendwann holte er sein Handy raus ohne die Klingenspitze von meinem Hals zu nehmen und wählte die 110 und schrie mich an, dass er die Polizei rufen würde wenn ich ihm nichts sage... Paradox, in dem Moment hatte ich irgendwie Angst davor, dass er die Polizei ruft. Ich war ja immerhin ein Minderjähriger mitten in der Nacht draußen... Dass ein wahrscheinlich zugekokster besoffener Typ einem 14 Jährigen gerade ein illegales Messer in den Hals drückt kam mir dabei irgendwie gar nicht in den Sinn.

Von der naheliegenden Straße blitze plötzlich ein Licht eines vorbeifahrenden Autos auf und er hat da wohl das erste mal wirklich mein Gesicht im Licht gesehen (ich stand zu einer Lichtquelle mit dem Rücken, ich konnte ihn einigermaßen erkennen er mich nicht). Sein Griff wurde etwas leichter "Ey Mann wie alt bist Du eigentlich?" ich wollte erst 14 sagen, allerdings hatte ich irgendwie einen Impuls und habe ihm dann stotternd "12" geantwortet. Sein Griff lockerte sich sofort und er steckte sein Messer ein. "Man das wusste ich nicht, ich schlag keine unter 14 Jährigen man tut mir leid" (genau in dem Wortlaut, als wenn das so seine magische moralische Grenze wäre). Er ließ mich los während er sich von mir wegdrehte murmelte er noch zu sich selbst "Ich kann keinen zwölfjährigen abstechen... nicht schon wieder" (mir stellen sich beim schreiben gerade alle Nackenhaare auf wenn ich daran denke). Dann fuhr er auf seinem Fahrrad in Schlangenlinien davon...

Ich blieb an das Tor gelehnt zurück, meine Knie waren wie Pudding, ich war total am zittern aber auch noch komplett auf Adrenalin. Ich habe mich total leer gefühlt und es absolut nicht realisiert. Nach kurzem beruhigen ging ich zurück zu meinem Zelt und habe mich hingelegt. Als ich dann langsam realisiert habe, was da gerade passiert ist fing ich fürchterlich an zu weinen. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen und habe meinen Eltern damals nichts davon erzählt... Danach bin ich erstmal bestimmt zwei Jahre nicht mehr Nachts draußen gewesen.

Um das hier zu sagen, ich glaube nicht dass der Typ wirklich davor schon mal Jemanden getötet hat. Wahrscheinlich war er komplett drauf oder wollte mir auch einfach nur Angst einjagen. Natürlich ein feiner Zug einem Kind ein Messer an den Hals zu halten.

Das erstmal von mir, was habt Ihr so negatives mit Menschen erlebt? Vielleicht sogar genau wie hier, Nachts alleine auf der Straße?

Gruß
Barbarossa21


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

18.06.2021 um 17:03
Mit vierzehn Jahren wurde ich von zwei älteren Jugendlichen, einem Riesen und einem schmächtigen kleinen Männlein, abends auf der Straße überfallen, mit dem Messer bedroht und eine halbe Stunde lang gequält. Der Schmächtige wollte dem Riesen mal zeigen, was er konnte. Meine körperlichen Schäden hielten sich in Grenzen, aber eine halbe Stunde ist eine lange Zeit, wenn man derweil non-stop mit Schlägen und Tritten eingedeckt wird. Die Beiden wurden ziemlich schnell gefasst. Wie sich herausstellte, waren sie ein unzertrennliches Duo, Intensivtäter der übelsten Sorte.

Die halbe Stunde, während derer sie mich gequält hatten, bescherte mir einen ziemlichen psychischen Knacks. Anfangs traute ich mich selbst tagsüber nicht mehr allein vor die Tür. Anstatt deswegen zu irgendeinem Therapeuten zu gehen, meldete ich mich bei mehreren Kampfsportvereinen an und trainierte jeden Tag bis zum Abwinken. Nebenbei pumpte ich Eisen. Wenn ich nicht so neben der Spur gewesen wäre, hätte ich in dieser Zeit regelrecht Angst vor mir selbst bekommen, denn ich hatte ständig Gewaltfantasien im Kopf.

So ging das ungefähr zwei Jahre lang, bis ich eines Tages nach der Schule den Riesen in einer Einkaufsstraße sah. Zuvor hatte ich mich nie bewusst mit der Frage beschäftigt, was ich eigentlich tun würde, falls ich den Beiden nochmals begegnen sollte. Wie sich in diesem Moment herausstellte, hatte das mein Unterbewusstsein längst für mich erledigt. Jedenfalls musste ich keinen bewussten Handlungsentschluss fassen, sondern sprintete sofort auf den Riesen zu. Ich hatte dabei das Gefühl, dass nur ich mich mit normaler Geschwindigkeit bewegte, während alles andere in Zeitlupe lief. Ich fühlte mich wie der Hulk. Der Riese hatte nicht den Hauch einer Chance, sich zu wehren, und ich habe ihn so dermaßen übel verdroschen, dass niemand sich einzumischen wagte.

So traurig es auch sein mag, das zugeben zu müssen, der Vorfall bescherte mir ein unglaubliches High. Es war, als ob eine Last von mir abgefallen sei. Ich wurde selbstbewusster und entspannter, ließ gelegentlich auch mal das Training ausfallen, um mit Freunden abzuhängen, etwas, das ich zuvor niemals getan hätte. Schon bald allerdings kam der nächste Wermutstropfen: ein Besuch von demselben Kripo-Beamten, der mich damals nach dem Überfall betreut hatte. Wie er mir berichtete, hatten der Riese und sein Kumpel mich zu töten beschlossen und diesen Entschluss so breit herumgetratscht, bis er schließlich sogar der Polizei zu Ohren gekommen sei. Netterweise hat mich der Beamte nie gefragt, ob ich es etwa gewesen sei, der den Riesen krankenhausreif geprügelt hatte. Er warnte mich jedoch, die Beiden seien inzwischen zu schwersten Gewaltkriminellen geworden, denen ein Mord durchaus zuzutrauen sei.

Ich besorgte mir illegal eine Pistole und schaute fortan ständig über meine Schulter, obwohl mich derselbe Beamte ständig auf dem Laufenden hielt, wann meine "Freunde" mal wieder draußen waren. Erfreulicherweise waren das immer nur kurze Episoden, nur wenige Wochen, höchstens Monate später saßen sie stets wieder im Knast. Dennoch blieb ich wachsam, hatte die Befürchtung, mein Schutzengel könnte eine Haftentlassung verpassen und ich hätte die Beiden dann plötzlich auf der Matte stehen. Inzwischen hatten sie sich auf bewaffnete Raubüberfälle auf Dealer spezialisiert und mir blieb nur zu hoffen, dass sie ein Dealer umnieten würde, bevor sie mich erwischten.

So ging das einige Jahre lang, bis etwas geschah, das ich noch nicht einmal zu hoffen gewagt hatte. Die Beiden waren mal wieder auf freiem Fuß und lebten gemeinsam in einem Übergangswohnheim für entlassene Strafgefangene. Dort entwickelte sich eine Meinungsverschiedenheit über die Musiklautstärke, im Zuge derer sich die Beiden gegenseitig umbrachten. Ich kann nicht behaupten, dass mir das leid tat, denn erst damit endete diese Episode für mich.


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18.06.2021 um 19:47
Ich war ca. 13 als mich ein Mann ansprach. Wenn ich ihm beweise, dass mein Busen echt ist, gibt er mir Geld. Ich lief weg, erzählte es meiner Mum, die ja nicht mal auf die Polizei ging.
Traf den nach einer Weile in derselben Gegend wieder. Lief wieder davon. Er war mit dem Auto unterwegs! Beide Male!


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19.06.2021 um 13:42
Ich war 12 oder 13 und bin mit meiner Cousine die schon 16 war einen Weg entlang der nicht gut einzusehen war wegen der Bäume und Hecken. Daneben war direkt eine Hauptstraße aber durch die Bäume eben nicht einsehbar . Der Weg war vielleicht ca 50 Meter lang. Da saß ein Mann bzw. lehnte am Zaun auf meiner Seite . Ich hab zu meine Cousine gesagt das wir nicht da lang gehen sollten , da ich schon immer Angst hatte das mich jemand „ schnappen“ könnte . Aber sie hatte gar keine Bedenken. Wir wechselten dann die Seiten, ich sag schon vor mir wie er sie anspringt und hatte eine Riesen Angst. Und genau das ist dann auch passiert . Ich bin gerannt wie eine verrückte . Direkt auf die Hauptstraße , habe Autos angehalten und konnte aber kein Wort sagen. Ich weiß nicht wieviel Minuten später kam meine Cousine dann und sagte er hat sie losgelassen weil soe sich gewehrt hat. Das war ein Riesen Schock . Konnte den ganzen Tag kein Wort mehr sprechen . Bis heute mag ich solche Wege nicht und hab auch manchmal noch Alpträume…..


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19.06.2021 um 17:53
Mit ca. 17 war ich Mal mit zwei Freundinnen unterwegs in einem Park, wo öfter kleine Partys der Schüler unserer Schule waren.
Als dann der Klassenkamerad einer meiner Freundinnen kam, unterhielten sie sich, plötzlich haben sich beide bestritten, ich dachte jedoch, dass wäre nichts ernstes... Als meine Freundin dann fragte ob er Frauen schlägt, hat er dies verneint und ging sofort auf mich los. Ich wusste kaum wie mir geschah, schließlich hatte ich mit ihm gar nichts zu tun. Als ich beim stolpern von der Rangelei gestürzt bin, stand er auf einmal mit einem Messer vor mir! Zum Glück waren da dann seine Leute und haben ihn festgehalten. Ich hab mich sofort verzogen. Eine seiner Freundinnen kam mir hinterher und wollte Wissen was los war, ich erklärte es ihr, darauf bekam ich einfach eine Ohrfeige von ihr und sie ist weggerannt.

Was die wohl genommen haben? 🤷

Später habe ich von seiner Cousine die ich kannte erfahren, dass er wegen verschiedener Delikte in den Knast kam und wohl auch sehr oft die Nase in weißes Pulver getaucht hat.
Sie hat sich sogar für den Vorfall entschuldigt.


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19.06.2021 um 17:58
Ich war ca. 11, 12 Jahre alt, da wurde ich eine Zeit lang von einem Mann verfolgt.

Ich ging morgens bevor ich zur Schule musste oft gassi mit meinem Hund und an so einem Morgen ist er mir dann auch das erste Mal begegnet. Er wirkte erst mal freundlich, wenn auch ziemlich künstlich und gleichzeitig auch aufdringlich. Er wollte zum Beispiel wissen, wie ich heiße und wo ich wohne.
Er hat auch versucht mir Komplimente zu machen ... "Einen schönen Namen hast du" ... "dein Hund ist so niedlich" usw.
Das war ein sehr unangenehmes Geschleime, was er von sich gab.

Ich traf ihn dann öfter morgens, teilweise täglich, soweit ich mich noch erinnern kann.
Eines Morgens hatte er vom Becker etwas zu essen dabei und schenkte mir die Tüte mit Quarkbällchen...
"Den Rest schenke ich dir" ... dabei sah die Tüte für mich ziemlich voll aus, aber gut, wer weiß, wie viele er gekauft hatte.
Ich nahm sie zwar an, schmiss sie dann aber in die nächste Mülltonne, weil ich von klein auf gelernt hatte, kein Essen von völlig Fremden anzunehmen.

Ich erzählte meinen Eltern endlich davon und bin daraufhin nicht mehr morgens mit meinem Hund gassi gegangen. Das erledigten von da an meine Eltern, also bin ich ihm dann morgens nicht mehr begegnet, ich sah ihn nur einmal mit seinem Auto auf einem Parkplatz in direkter Nähe der Bushaltestelle, an der ich morgens auf den Schulbus wartete.

Eines Nachmittags ist er mir dann auch wieder aufgelauert, als ich alleine unterwegs war.
Er hielt mit dem Auto an und bat mir Süßigkeiten an, denn: "er hatte mal wieder zu viel übrig".
Ich lehnte ab.

Er wirkte ein bisschen aufdringlich darin mir die Süßigkeiten anzubieten, das weiß ich noch, zumindest fühlte ich mich von dem Typen ständig genervt, weil er so eine künstliche Freundlichkeit an sich hatte und ich das sehr seltsam fand, dass er mir die letzten Male nun immer was zu essen andrehen wollte.

Danach war dann allerdings Ruhe.
Ich sah ihn noch ein paar wenige Male mit dem Auto vorbei fahren, aber er hat mich nicht mehr angehalten.
Aus irgendeinem Grund war endlich Ruhe.

Ich bekam in der Schule ein paar Wochen später mit, dass ein anderes Mädel aus meinem Ort wohl auch von einem Mann angehalten und belästigt wurde. Würde mich nicht wundern, wenn er das auch war.

Ich glaube, dass der Typ etwas schlimmes im Sinn hatte und ich glaube auch, dass das Essen was er mir anbot, nicht ganz clean war, die Verpackungen sahen immer so voll aus, als hätte er selbst nichts davon angerührt.


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20.06.2021 um 01:25
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Meinungsverschiedenheit über die Musiklautstärke, im Zuge derer sich die Beiden gegenseitig umbrachten. Ich kann nicht behaupten, dass mir das leid tat, denn erst damit endete diese Episode für mich.
Was für eine spannende, krasse Geschichte!


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20.06.2021 um 01:38
Ich hatte mal ein ganz schlimmes Date. Wobei ich nicht bedroht wurde, oder zu irgendwas gezwungen wurde, aber ich war vollkommen überfordert mit der Persönlichkeit des anderen. Es war so, dass ich vor vielen Jahren in einem Nachtclub einen Typen sah, der auf mich zunächst attraktiv wirkte, es war kaum möglich, sich im Club zu unterhalten, wegen der Lautstärke. Ich behielt mir jedoch seinen Namen und auch, dass er auf einem Demeter Hof im Umland arbeitete. Damals hatte er kein Handy, aber ich schicke ihm einen Brief zu diesem Hof und wir verabredeten uns daraufhin spontan auf ein gemeinsames Wochenende in seiner neuen Heimat, die zufällig eine Stadt war, in der ich mal studierte.
Mit großer Vorfreude traf ich diesen Typen dann in der mehrere hunderte Kilometer von meiner Heimat entfernten Stadt zum schlimmsten Date meines Lebens. Er hat sich derart daneben benommen, erst im Restaurant, dann bei meinen Freunden von damals und auch später, in der Jugendherberge - es war ein Alptraum, die 24 Stunden mit ihm durchzustehen, so ähnlich wie bei Ulmen „mein neuer Freund“, wer das kennt… er hat mich auf eine Art gequält, an den Rand des Wahnsinns gebracht, mehrfach. Ich weiß nicht, wieso ich nicht einfach abgehauen bin… vielleicht weil ich auch Mitleid hatte und es nicht wahrhaben wollte, wie sehr ich mich in ihm getäuscht hatte.
Es stellte sich heraus, dass er zu dem Zeitpunkt, wo wir uns trafen, schon vor ein paar Jahren einen sehr schweren Autounfall hatte und davon auch bleibende Hirnschäden abbekommen hatte. Er war quasi behindert. Diese Verletzungen haben sein Verhalten sicherlich beeinflusst und ihn auch irgendwo entschuldigt. Jedoch wollte ich ihn nie nie wieder sehen. Vor kurzem erhielt ich eine email von ihm, nach 15 Jahren oder mehr, hat er wohl meinen Namen gegoogelt und ist auf meine Seite gekommen. Naja, ich habe auf die email nicht reagiert, ich bin froh, ihn nie wieder gesehen zu haben und will es auch so belassen.


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20.06.2021 um 13:10
Einen habe ich noch: Als ich siebzehn war, stand ich eines Abends in der Disco, als ein eher kleiner, schmächtiger Typ auftauchte und reihum die männlichen Gäste "abzog", indem er sie an der Kehle packte, gegen die Wand drückte und sie aufforderte, ihm Geld und/oder Zigaretten zu geben. Alle gaben ihm etwas.

In meiner jugendlichen Naivität versäumte ich es, zwei und zwei zusammenzuzählen und mich zu fragen, warum selbst Typen, die einen Kopf größer und doppelt so breit wie er waren, sich widerstandslos von ihm berauben ließen, oder warum die Türsteher der Disco dem Treiben aus der Distanz zuschauten, ohne sich einzumischen. Das sollte ich erst später erfahren: Der Typ hatte sich einen Ruf als Psycho-Schläger erarbeitet, der in der Vergangenheit manchen Opfern die Augen ausgedrückt, anderen Gläser im Gesicht zerbrochen hatte und so weiter. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich womöglich anders reagiert, so aber beschloss ich, diesem Würstchen den Arm und noch ein paar andere Gräten zu brechen, freute mich regelrecht auf die Gelegenheit.

Als ich an der Reihe war, blickte er mir tief in die Augen und griff nach meiner Kehle. Die Technik, mit der ich ihm den Arm brechen würde, erforderte es, dass er tatsächlich die Hand an meinem Hals hatte. Darum ließ ich es ruhig geschehen, wartete auf den richtigen Augenblick. Ein paar Zentimeter vor dem Ziel stoppte er seine Hand und stammelte ungläubig: "Du hast ja keine Angst vor mir!" Er konnte das gar nicht fassen, wiederholte es immer wieder. Schließlich fragte er mich, warum ich denn keine Angst habe. Auftrumpfend erzählte ich ihm von meinen Aktivitäten als Kampfsportler und spottete, wenn hier jemand Angst haben müsse, dann er vor mir. Da er ja nicht ahnen konnte, dass seine Reputation als Vollblutpsychopath an mir vorübergegangen war, machte mich diese Reaktion zu seinem Idol. Er hielt mich für eine unbezwingbare Kampfmaschine und, Psycho der er war, wollte er unbedingt mein Freund werden.

Nach diesem Vorfall folgte er mir wie ein Hündchen, spendierte mir ständig Drinks und so weiter. Hauptsächlich jedoch zeigte er seine Zuneigung mit dem, was er am besten konnte: Gewalt. Wenn es keinen Anlass dafür gab, schuf er einen. "Der Typ da hinten, guck mal, wie der dich anguckt." Dann ging er zu dem Betreffenden hin und schlug ihn zusammen. Nachdem ich ihn mehrfach bei solchen Gelegenheiten in Aktion gesehen hatte und zwischenzeitlich erfahren hatte, was er alles auf dem Kerbholz hatte, hatte ich tatsächlich Angst vor ihm und wusste nicht, wie ich ihn loswerden sollte. Monatelang ging das so, jedes Wochenende, bis er eines Abends nicht mehr auftauchte.

Ich dachte mir weiter nichts dabei, freute mich über die Atempause, bis ich erfuhr, warum er nicht mehr da war. Er hatte seine Oma um zwanzig Mark für einen rauschenden Discoabend (mit mir natürlich) "gebeten". Als sie sich weigerte, hatte er sie mit Benzin übergossen und angezündet, woran sie verstorben war. Die Geschichte kannte ich bereits aus der Zeitung, aber als ich erfuhr, dass er das gewesen war, überkam mich nachträgliches Grauen, mit was für einem Irren ich da abgehangen hatte – sowie, ehrlich gesagt, Erleichterung darüber, dass ich ihn jetzt endlich los war.


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

20.06.2021 um 22:12
@gruselich
jetzt bin ich so neugierig geworden, kannst du mal bitte ein paar Beispiele nennen was er in diesen 24 Stunden alles gemacht hat? Danke.


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

20.06.2021 um 23:47
@lilalumpi
Wie weit seid ihr jemals für Liebe gegangen? (Seite 5) (Beitrag von gruselich)

Ich hatte das hier mal vor einigen Jahren im Detail geschildert. …


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21.06.2021 um 12:11
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:In meiner jugendlichen Naivität versäumte ich es, zwei und zwei zusammenzuzählen und mich zu fragen, warum selbst Typen, die einen Kopf größer und doppelt so breit wie er waren, sich widerstandslos von ihm berauben ließen, oder warum die Türsteher der Disco dem Treiben aus der Distanz zuschauten, ohne sich einzumischen. Das sollte ich erst später erfahren: Der Typ hatte sich einen Ruf als Psycho-Schläger erarbeitet, der in der Vergangenheit manchen Opfern die Augen ausgedrückt, anderen Gläser im Gesicht zerbrochen hatte und so weiter. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich womöglich anders reagiert, so aber beschloss ich, diesem Würstchen den Arm und noch ein paar andere Gräten zu brechen, freute mich regelrecht auf die Gelegenheit.

Als ich an der Reihe war, blickte er mir tief in die Augen und griff nach meiner Kehle. Die Technik, mit der ich ihm den Arm brechen würde, erforderte es, dass er tatsächlich die Hand an meinem Hals hatte. Darum ließ ich es ruhig geschehen, wartete auf den richtigen Augenblick. Ein paar Zentimeter vor dem Ziel stoppte er seine Hand und stammelte ungläubig: "Du hast ja keine Angst vor mir!" Er konnte das gar nicht fassen, wiederholte es immer wieder. Schließlich fragte er mich, warum ich denn keine Angst habe. Auftrumpfend erzählte ich ihm von meinen Aktivitäten als Kampfsportler und spottete, wenn hier jemand Angst haben müsse, dann er vor mir. Da er ja nicht ahnen konnte, dass seine Reputation als Vollblutpsychopath an mir vorübergegangen war, machte mich diese Reaktion zu seinem Idol. Er hielt mich für eine unbezwingbare Kampfmaschine und, Psycho der er war, wollte er unbedingt mein Freund werden
Ich glaube dir beide Geschichten einfach mal, auch wenn sie sich und das darf ich hoffentlich schreiben, schon sehr ausgeschmückt und übertrieben anhören.

Was ich eigentlich nur sagen will, ist, dass du froh sein kannst, dass du als Kampfsportler ihm nicht dies oder das gebrochen hast, nur weil du den starken Macker und Helden spielen wolltest, denn im schlimmsten Fall hätte auch dir das juristische Konsequenzen eingebracht bzw. einbringen können.




Solch schlimme Geschichten, wie hier bislang geschrieben wurden, habe ich zum Glück noch nie erlebt.
Eigentlich nur das übliche halt, was jeder schon mal erlebt haben dürfte: Die einen oder anderen Menschen nahöstlicher Herkunft oder ein paar Russen wollten mich schlagen. Letztere an meinem 25. Geburtstag, weil ich einem aus der Gruppe beim Tanzen auversehen auf die Füße getreten war.
Durch verbale Auseinandersetzung sind wir alle aus dem Zelt geflogen und die Gruppe hatte noch weitere Verstärkung gerufen und haben meine Kumpels und mich, darunter auch eine Frau, noch übern Platz verfolgt, konnten sie aber irgendwann abhängen oder sie haben freiwillig aufgegeben, keine Ahnung.

Schlechte. Erfahrungen habe ich auch hin und wieder im Job bei Vorgesetzten oder Kollegen machen müssen.

2014 hat es mich sogar den Job gekostet, weil ich mich mit einem verbeamteten Sicherheitsbeaufrragten angelegt hatte, was ihm gar nicht geschmeckt hatte. Wollte eigentlich nur deutlich machen, dass wir externe Sicherheitskräfte nicht die Ärsche vom Dienst sind, die man von oben herab behandeln kann.
Rückblickend wäre es natürlich besser gewesen einfach nur still zu sein, aber nicht zu ändern gewesen.
Mit einem Anwalt hätte ich es vermutlich geschafft wenigstens eine Abfindung zu kassieren, aber der Aufwand rechtlich gegen die Kündigung vorzugehen war mir einfach zu groß.
Am meisten hatte mich eigentlich nur gestört, dass unsere Firma natürlich ausnahmslos auf Seiten des Kunden gewesen ist. Hielten es nicht mal nötig meine Seite anzuhören. Hatte zwar schon ein Schriftstück aufgesetzt, in dem ich Stellung genommen und meine Sicht des Vorfalls geschildert hatte, aber vorher war schon die Kündigung im Briefkasten.

Ps.
Der Beamte hat sich übrigens selbst nicht an seine Regeln gehalten. Darauf durfte man ihn natürlich nicht aufmerksam machen.


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21.06.2021 um 13:20
@VanDusen

Ich empfinde Deine beiden Erzählungen auch als unglaublich. Nicht dass ich Dir etwas unterstellen möchte, aber für mich halt unglaublich, dass soetwas brutales im eher ruhigen und beschaulichem Deutschland passiert sein sollte und Du dann noch so ganz nebenbei erwähnst, mit einer Waffe rumgelaufen zu sein. Vielleicht habe ich aber auch nur Glück in einer relativ friedlichen Ecke von Deutschland zu leben und kann mir das eben nicht bildlich vorstellen.

@rhapsody3004

Warum machst Du Dich eigentlich immer so klein und hebst Beamte und Studierte immer in einem verächtlichen Status? Das fällt mir bei fast jedem Deiner Posts auf, ebenso, dass Du immer mehrere Antworten hintereinander gibst, als ob Du Selbstgespräche führst. Nichts für ungut, aber mich stört es sehr oft beim Lesen eines interessanten Themas.

Zum Thema..

Dankenswerterweise hatte ich noch nie mit gewaltbereiten Menschen negative Erfahrungen machen müssen.


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21.06.2021 um 13:26
Zitat von NukaNuka schrieb:Warum machst Du Dich eigentlich immer so klein und hebst Beamte und Studierte immer in einem verächtlichen Status?
In fast jedem meiner Beiträge schreibe ich eigentlich extra vorsichtichtshalber dazu, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann.

Ich könnte auch genügend positive Erfahrungen mit Beamten und Studierten, die ich auf diesem obigen Objekt oder auch auf anderen Objekten gemacht habe, schildern, aber hier geht es ja um negative Erfahrungen. Und von denen habe ich mir auch nur den Spitzenreiter ausgesucht.

Ps.

Folgen mehrere Beiträge hintereinander von mir, dann hat das meist einen Sinn, denn es ist meist einfach nur eine Ergänzung zum vorherigen.

Ihr dürft euch gerne darüber beschweren, wenns euch stört. Nur zu! Im Kindergarten galt ich auch hin und wieder als Störenfried.


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

21.06.2021 um 14:39
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:dürft euch gerne darüber beschweren, wenns euch stört. Nur zu! Im Kindergarten galt ich auch hin und wieder als Störenfried.
Aber wir sind alle aus dem Kindergartenalter raus, zumindest etwas Reife kann man erwarten, meinst du nicht?

Ich habe tatsächlich mit Menschen schlechte Erfahrungen gemacht, die nicht flexibel waren, d.h lokal gebunden, die noch nicht mal ins nächste Bundesland gefahren sind. So hätte ich absolut keine Probleme mit denen, allerdings haben sie mir oft vorgeworfen, ich wäre nicht dankbar, dafür das ich an so einem schönen Ort wohne. Total unlogisch nur weil jemand viel reist, heißt es nicht automatisch man findet seine Heimat nicht schön, der Ton war auch immer, als hätte man Mord begangen.


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21.06.2021 um 17:49
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:In meiner jugendlichen Naivität versäumte ich es, zwei und zwei zusammenzuzählen und mich zu fragen, warum selbst Typen, die einen Kopf größer und doppelt so breit wie er waren, sich widerstandslos von ihm berauben ließen, oder warum die Türsteher der Disco dem Treiben aus der Distanz zuschauten, ohne sich einzumischen. Das sollte ich erst später erfahren: Der Typ hatte sich einen Ruf als Psycho-Schläger erarbeitet, der in der Vergangenheit manchen Opfern die Augen ausgedrückt, anderen Gläser im Gesicht zerbrochen hatte und so weiter.
In welchem Land dieser Erde soll sich das denn zugetragen haben, ohne dass ein Opfer mit ausgedrückten Augen mal zur Polizei gegangen ist, o.ä.?

Gleiches gilt übrigens auch für deine erste Geschichte. Zwei Kerle die sich gegenseitig umbringen. Aha…

Aber vllt erzählst du es uns ja. Dann kann mal diese wilde Story mal nachlesen.


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21.06.2021 um 17:57
@V8Turbo

Meine Heimatstadt, in der sich das alles zugetragen hat, möchte ich hier nicht öffentlich nennen, aber ich schreibe dir gerne eine PN.


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21.06.2021 um 19:49
Sorry @VanDusen aber ich nehme dir deine Geschichten auch nicht mehr ab, es ist einfach too much, was du in diversen Threads erzählst.

Ob es sich nun um deinen Bruder dreht, der Yachten überführte und dort dann zentnerweise Heroin fand
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb am 31.03.2021:Direkt bei seiner ersten Fahrt hat er bemerkt, dass die Yacht nicht etwa leer war, sondern zentnerweise Heroin an Bord hatte. Daran hat er sich bedient.
Oder Du selbst dich in gefährlichen Situationen wiederfindest oder nette Abende mit irgendwelchen Gangstern verbringst
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb am 03.05.2021:Ich erinnere mich noch gut, wie ich 2008 mit einer Begleiterin mit dem Auto durch die Provinz Fujian (damals ein One-Stop-Shop für illegalen Tabakanbau, Markenfälschungen und die Herstellung von Crystal Meth) reisen wollte, nur um von lokalen Polizisten aufgehalten und ohne weitere Begründung ins nächste Hotel geschickt zu werden. Erst am nächsten Tag erfuhren wir, was passiert war: Man hatte an diesem Tag am Wegesrand drei ans Kreuz genagelte Polizisten entdeckt. In einer anderen Stadt verbrachte ich in einer Karaoke-Bar einen sehr feucht-fröhlichen Abend mit einem Gangster, der sich in einem Schützenpanzer der PLA fortzubewegen pflegte und auf seinem Heimweg im Suff gerne mal geparkte Autos überrollte.
oder ob es generell um deine Familie geht (der Onkel, der in einem Schloss lebte) usw usw., dein dargestelltes Leben ist eine Mischung aus Soap und Mission Impossible. Für mich leider nicht glaubwürdig.


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

21.06.2021 um 20:17
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Als ich an der Reihe war, blickte er mir tief in die Augen und griff nach meiner Kehle. Die Technik, mit der ich ihm den Arm brechen würde, erforderte es, dass er tatsächlich die Hand an meinem Hals hatte. Darum ließ ich es ruhig geschehen, wartete auf den richtigen Augenblick. Ein paar Zentimeter vor dem Ziel stoppte er seine Hand und stammelte ungläubig: "Du hast ja keine Angst vor mir!" Er konnte das gar nicht fassen, wiederholte es immer wieder. Schließlich fragte er mich, warum ich denn keine Angst habe. Auftrumpfend erzählte ich ihm von meinen Aktivitäten als Kampfsportler und spottete, wenn hier jemand Angst haben müsse, dann er vor mir. Da er ja nicht ahnen konnte, dass seine Reputation als Vollblutpsychopath an mir vorübergegangen war, machte mich diese Reaktion zu seinem Idol. Er hielt mich für eine unbezwingbare Kampfmaschine und, Psycho der er war, wollte er unbedingt mein Freund werden.
Habe gerade die Seite zum umblättern gesucht und festgestellt, dass es ja gar kein Buch ist, welches ich da gerade lese.


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Begegnungen mit Menschen, die man nie wieder vergisst (negativer Art)

21.06.2021 um 21:18
Hmmm.🤔
Ich mache im Moment relativ viele negative Erfahrungen, gehört iwie halt zum Job.
Mir ist aufgefallen, dass man dem dann immer weniger Bedeutung bei misst, weil es zur Gewohnheit wird.
Was mich dann zu dem Punkt bringt, dass ich nicht weiß ob ich nichts vergessen werde.

Etwas super krasses habe ich halt auch noch nie erlebt.
Einmal wurde mir wohl ein Messer an den Hals gehalten.
Aber irgegendwie wusste ich auch einfach, dass der kein Ernst macht, sondern nur Gehabe ist.
Kommt aber eine Spinne um die Ecke... ja, da hab ich schon mehr Angst vor - ist aber auch deutlich weniger geworden.
Wer weiß warum...🤷‍♂️


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