@RomanTischSeit wann und wo siehst du sie als vorüber? (Eine ehrliche Frage. Ich lebe schon seit einigen Jahren nicht mehr in Deutschland, habe aber selbstverständlich noch Kontakte nach Deutschland.)
Mir ist es jedenfalls noch vor kurzem passiert, dass als mich als Nicht-Autobesitzer (und normalerweise: Nicht-Autofahrer), ebenso an meinen Mann bei dem es genauso aussieht, Fragen kamen wie:
* Jetzt kaufst du dir aber schon bald mal ein Auto, oder? (Irgendwie immer, wenn jemand mitbekam dass entweder ich, oder mein Mann mir irgendwas fertig waren (Studium etc.), neuer Job.)
* Wie ist es denn mit dem Autofahren bei euch (Ausland)? Echt, ihr habt keines?
Es mag sich auch geändert haben; vor drei Jahren in den USA (lebte und arbeitete dort) gab es noch um einiges mehr irritierte Kommentare bzgl. "kein Auto" denn oben beschrieben. U.a. auch Menschen die den (vorhandenen, für sie kostenlosen, zumindest für manche Strecken (wenn nicht ganz) nutzbaren) ÖPNV komplett mieden, aus Statusgründen. Auch teils direkt Einschätzung, wir seien arm (oder würden uns dann aber bald ein Auto anschaffen), wenn irgendwie zur Sprache kam, keines zu haben, z.B. wenn man keine Parkplatznummer, kein Kennzeichen... nennen konnte.
Wo: Großstadt mit mehreren Unis, also echt nicht "auf dem platten Land".
Insbesondere bei den SUV-Fahrern frage ich mich auch ganz ehrlich:
Wie viele nutzen das Fahrzeug regelmäßig aus, also z.B. transportieren immer wieder große Mengen und dabei auch voluminöse/lange einzelne Gegenstände die in kein kleineres Fahrzeug passen würden?
Wie oft wird so ein Fahrzeug lediglich bevorratet "falls man mal etwas Großes fahren muss" (und das "falls" ist halt doch selten)? Würde sich da nicht z.B. ein kleineres Fahrzeug für den Alltag lohnen, und falls echt mal etwas Riesiges wie ein Gefrierschrank oder Möbel zu fahren ist, zu schauen ob man für den Fall ein Auto leihen oder sogar diesen Gegenstand liefern lassen kann?