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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

354 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Telefon, Arzt, Krankschreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 11:31
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Tatsächlich ist es schon ein problematisches Konstrukt.
Das ist es generell. Viele etablierte Sozialleistungen, werden seit einigen Jahren immer mehr und mehr reduziert und zurückgestuft. Dabei hat es ja teils Jahrzehnte gebraucht, diese erst zu schaffen und auszubauen. Kein gutes Aushängeschild für unser so hoch gelobtes Sozialsystem, wie ich leider finde.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Es ist schon eine recht komfortable Rechtslage, dass man ziemlich lange eine volle Lohnfortzahlung erhält. Das möchte ich gar nicht grundsätzlich kritisieren, aber so eine Ausgangslage schafft die Motivation für Ausnutzung.
Die 6-Wochenfrist der vollen Lohnfortzahlung greift nur für Angestellte. Bei Beamten hingegen läuft die Alimentierung/Besoldung in voller Höhe weiter, egal wie lange (im Vergleich mit den AN). Das finde ich dann eher ungerecht und zu überdenken.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Ich kenne es aus meinem Umfeld: Nicht wenige "Patienten" erwarten eine AU auf Zuruf. Sicher nicht die meisten, aber es ist keine extreme Ausnahme.
Schwarze Schafe wirst du leider immer wieder und auch überall haben, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber eben dieses Klientel dürfte solche Veränderungen am wenigsten betreffen bzw. auch da werden diese gewieften sich wieder durchwursteln, auf Kosten der Allgemeinheit.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 11:43
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Viele etablierte Sozialleistungen, werden seit einigen Jahren immer mehr und mehr reduziert und zurückgestuft.
Es ist letztlich immer eine Pendelbewegung. Wobei der Trend doch schon recht positiv ist.
Und natürlich spielen soziale Strukturen und das soziale Verständnis eine Rolle. Wenn es z.B. in einer Gesellschaft eher als verpönt gilt, "krank zu feiern" - dann haben starke Arbeitnehmerrechte eine ganz andere Auswirkung, als wenn "krankfeiern" als Volkssport gilt. Das Beispiel ist überzeichnet und soll nur illustrieren, dass eine Regelung, die in Gesellschaft X vernünftig ist, das in Gesellschaft Y nicht sein muss.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Bei Beamten hingegen läuft die Alimentierung/Besoldung in voller Höhe weiter, egal wie lange (im Vergleich mit den AN). Das finde ich dann eher ungerecht und zu überdenken.
Beamte haben eben bestimmte Vorteile - was nicht generell falsch ist, der Staat muss als Arbeitgeber ja auch attraktiv sein. Ob das jetzt nicht ausgewogen ist, kann ich nicht bewerten.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 12:03
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das Beispiel ist überzeichnet und soll nur illustrieren, dass eine Regelung, die in Gesellschaft X vernünftig ist, das in Gesellschaft Y nicht sein muss.
Ist mir schon klar das es nur ein Beispiel ist. Aber ebenso sollte man dann nachschauen, ob ein Änderungsbedarf nicht vielleicht an anderer Stelle besteht. Ich jedenfalls fühle mich durchaus schon schlecht behandelt und auch irgendwie allein gelassen, wenn ich jahrzehntelang einbezahlt habe und dann aber zusätzlich drauf zahlen soll im Bedarfsfall.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Beamte haben eben bestimmte Vorteile - was nicht generell falsch ist, der Staat muss als Arbeitgeber ja auch attraktiv sein. Ob das jetzt nicht ausgewogen ist, kann ich nicht bewerten.
Auch hier versucht der Staat immer mehr zu sparen und neu Verbeamtungen durch Angestellte zu umgehen, was ich persönlich nicht unbedingt schlecht finde. Und ja, Äpfel sind nicht Birnen, das ist mir klar.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 13:22
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:wenn ich jahrzehntelang einbezahlt habe und dann aber zusätzlich drauf zahlen soll im Bedarfsfall.
Die Höhe der Einzahlungen sind immer nur eine Prognose anhand der jeweiligen Umstände. Man kann kann kaum erwarten, dass heutige Einzahlungen in 20 oder gar 50 Jahren unabhängig der ggf. stattfindenden gesellschaftlichen Entwicklungen eine Art Garantie sind.

In der Arbeitswelt hat sich die Einstellung z.B. zu "Work-Life-Balance" ziemlich grundlegend geändert. Ob man das persönlich nun gut oder schlecht findet, ist egal. Es ist aber eine grundlegende Änderung der Umstände. Und geänderte Umstände erfordern in der Regel Änderungen in der Handlungsweise.

Das ist verständlicherweise unschön, wenn man eingezahlt hat und weniger davon profitiert. Aber nur so kann es funktionieren. Die Realität muss immer die Basis von Reaktionen sein.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 13:28
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das ist verständlicherweise unschön, wenn man eingezahlt hat und weniger davon profitiert. Aber nur so kann es funktionieren. Die Realität muss immer die Basis von Reaktionen sein.
Ist mir persönlich ehrlich gesagt total egal. Ich habe einbezahlt und nicht zu wenig und jetzt werde ich nochmals gerupft? Nein danke, damit bin ich nicht zufrieden und mag das auch nicht so hinnehmen.

Mal im Ernst mein lieber @azazeel , wenn du als Beispiel Jahrelang auf ein (Spar)Konto einbezahlst und letztendlich nicht einmal das herausbekommst was du einbezahlt hättest, würdest du das einfach so lächelnd hinnehmen ala "Ist halt so"? Das kann ich eigentlich nicht glauben. Und genauso verhält es sich mit diesen anderen Sachen doch auch.

Ich muss damit nicht zufrieden sein. Ich will damit auch nicht zufrieden sein.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 14:04
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:würdest du das einfach so lächelnd hinnehmen ala "Ist halt so"?
So ist es aber tatsächlich. Bei einem Sparkonto dürfte die Inflation größer als der Zins sein. Und in bestimmten Fällen hatten wir auch starke Inflationen erlebt, die Ersparnisse komplett aufgefressen haben. Auch hier gibt es keine Sicherheit. Hier gibt es eigentlich nur die Option, unter geänderten Rahmenbedingungen möglichst sozial verträglich zu handeln.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich muss damit nicht zufrieden sein. Ich will damit auch nicht zufrieden sein.
Aber man muss die Ursachen verstehen. Mögen muss man es nicht. Keiner kann Jahrzehnte der gesellschaftlichen Entwicklung prognostizieren. Es ist immer ein Raten. Und es kann über so lange Zeiträume keine Gewissheit geben.
Mit Deinen Einzahlungen erwirbst Du im Grunde nur eine Chance. Du hältst das System am Laufen und mit etwas Glück profitierst auch Du davon. Mit etwas Pech leider nicht. Das ist der soziale "Vertrag", der gar nicht anders funktionieren kann (außer in einer extrem statischen Gesellschaft, die es aber höchstens in Kleinstgruppen geben kann und auch dort nur eher zufällig).

Wenn wir unsere Lebensweisen und unsere Erwartungen ändern, ändern wir eben auch die Berechnungsgrundlagen. Das darf einen natürlich ärgern, aber es ändert nichts. Du kannst Dich auch ärgern, wenn es an Deinem Geburtstag regnet. Natürlich sind gesellschaftliche Veränderungen nicht "gottgegeben" - aber doch kaum steuerbar.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 14:28
Zitat von azazeelazazeel schrieb:So ist es aber tatsächlich. Bei einem Sparkonto dürfte die Inflation größer als der Zins sein. Und in bestimmten Fällen hatten wir auch starke Inflationen erlebt, die Ersparnisse komplett aufgefressen haben. Auch hier gibt es keine Sicherheit. Hier gibt es eigentlich nur die Option, unter geänderten Rahmenbedingungen möglichst sozial verträglich zu handeln.
Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber mit dir könnte man wohl echt alles machen... Klingt bissl traurig. Jeder muss doch mal für sich sagen das irgendwo Schluss ist und nicht alles mit einem Lächeln mittragen "Ist halt so" und weiter geht's im Text.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Aber man muss die Ursachen verstehen. Mögen muss man es nicht.
Das meine ich ja durchaus.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Keiner kann Jahrzehnte der gesellschaftlichen Entwicklung prognostizieren.
Natürlich nicht, aber eine gewisse Sicherungspflicht sollte schon bestehen.

Aber im Restaurant lässt du dir doch auch nicht die Rechnung vom Nachbartisch unterjubeln? Oder reicht da etwa schon ein aufreizendes Augenklimpern um den Geldbeutel locker zu machen?.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Wenn wir unsere Lebensweisen und unsere Erwartungen ändern, ändern wir eben auch die Berechnungsgrundlagen.
Ich fände man sollte eher schauen, das nur die ausbezahlt werden, die auch einbezahlt haben. Das bedeutet nicht, das ich andere am ausgestreckten Arm verhungern lassen will, nur müssen diese eben aus einem anderen Topf bedient werden, was nur fair wäre. Denn wenn sie in Konto X nichts einbezahlen, haben sie auch keine Leistungen aus Konto X zu erwarten. Dann muss es für diese menschen eben Konto Y geben, das nur für diese da ist.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Mit Deinen Einzahlungen erwirbst Du im Grunde nur eine Chance. Du hältst das System am Laufen und mit etwas Glück profitierst auch Du davon.
Und warum werde ich dann gezwungen daran teilzunehmen, statt es mir selber aussuchen zu dürfen?


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 14:40
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Sei mir jetzt bitte nicht böse
Ein bisschen schon, Herablassung ist nicht gerade nett.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:eder muss doch mal für sich sagen das irgendwo Schluss ist und nicht alles mit einem Lächeln mittragen
Man muss aber auch sehen, wo man etwas ändern kann und wo nicht. Ich kämpfe lieber dort, wo ich es für sinnvoll und richtig halte. Nicht unbedingt dort, wo es populistisch konform ist.
Hier verstehe ich die Gründe, auch wenn mir die Umstände nicht gefallen. Das ist Teil des Lebensrisikos.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:aber eine gewisse Sicherungspflicht sollte schon bestehen.
Tja, nun können wir darüber streiten, was das "gewisse" genau ist.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Aber im Restaurant lässt du dir doch auch nicht die Rechnung vom Nachbartisch unterjubeln? Oder reicht da etwa schon ein aufreizendes Augenklimpern um den Geldbeutel locker zu machen?.
Dein herablassender Ton wird nicht gerade besser. Was hat Dein konstruiertes Beispiel mit dem Thema zu tun? Wenn ich im Restaurant die falsche Rechnung bekomme, gibt es keinen sachlichen Grund, diese zu bezahlen. Das hat mit geänderten Rahmenbedingungen in einer Gesellschaft rein gar nichts zu tun.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich fände man sollte eher schauen, das nur die ausbezahlt werden, die auch einbezahlt haben.
Das magst Du so finden. Das ist aber nicht die Idee des Sozialstaates, in dem möglichst nach Leistungsfähigkeit und Bedürftigkeit gewichtet wird. Aber es gibt sicher Länder, die das anders handhaben, ob man da besser lebt, bezweifle ich aber.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Und warum werde ich dann gezwungen daran teilzunehmen, statt es mir selber aussuchen zu dürfen?
Du kannst auswandern. Keiner zwingt Dich.
Aber bleibst Du hier und bist Teil der Gesellschaft, dann gelten wie in absolut allen Gesellschaften Regeln. In keinem Verein, in keiner Firma kannst Du Dir aussuchen, wie Du Dich verhalten möchtest. Regeln sind die Basis jedes menschlichen Zusammenlebens.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 14:57
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Herablassung ist nicht gerade nett.
So war das auch nicht gemeint, falls es dennoch falsch angekommen ist, entschuldige ich mich. Es klingt einfach nur unreal, einfach alles abzunicken.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Ich kämpfe lieber dort, wo ich es für sinnvoll und richtig halte.
Wie ich dazu schon sagte, was bringt es dann aber, wenn ich durch Zwang in eben dieser Tretmühle gefangen bin und nicht herauskomme.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:, was das "gewisse" genau ist.
Eine festgelegte Mindestrente als Beispiel?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Dein herablassender Ton wird nicht gerade besser.
Nochmals sorry meinerseits, aber irgendwie musste ich dich ja mal aus der Reserve locken. :)
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Was hat Dein konstruiertes Beispiel mit dem Thema zu tun?
Das es eben ein Beispiel ist, nicht mehr und nicht weniger. Was anderes ist mir in dem Moment einfach nicht eingefallen.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das magst Du so finden. Das ist aber nicht die Idee des Sozialstaates, in dem möglichst nach Leistungsfähigkeit und Bedürftigkeit gewichtet wird
Ja das tue ich und auch ich verfechte den Sozialstaat. Ich habe ja auch nie gesagt, das andere nichts bekommen sollten, aber wenn sie eben aus , welchen Gründen auch immer, an dem System und dem Solidaritätsprinzip nicht teilnehmen, müssen ihre Bedürfnisse und Bedarfe dann eben aus einem anderen Topf bedient werden, der die Solidarischen Einzahler nicht schädigt oder Wertverluste erleiden lässt.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Du kannst auswandern. Keiner zwingt Dich.
Jetzt bist du aber etwas herablassend. Wenn mir etwas nicht gefällt soll ich einfach gehen? Darf ich nicht versuchen es positiv und anders zu beeinflussen?

Trotzdem darf ich Regeln und deren Sinn in einem gewissen Kontext anzweifeln. Ich bezweifle nicht deren Sinn, denn es muss sie geben. Aber vielleicht sollten diese regelmäßig auf Sinn oder Unsinn geprüft werden. Einfach ausgedrückt.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 15:15
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Es klingt einfach nur unreal, einfach alles abzunicken.
Schon wieder.
Du unterstellst mir einfach "alles" abzunicken. Wo wir doch nur ein spezielles Thema behandeln. Das finde ich wirklich keinen netten Gesprächsstil. Du unterstellst mir schlicht, ein naiver Depp zu sein. Das "lockt mich nicht heraus", das ist schlicht beleidigend.
Was mich heraus locken würde, wäre ein Austausch sachlicher Argumente.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Wie ich dazu schon sagte, was bringt es dann aber, wenn ich durch Zwang in eben dieser Tretmühle gefangen bin und nicht herauskomme.
Aus manchen Dingen kommt man eben nicht heraus. Du kannst auch nicht aufhören zu essen, weil es Dich stört. Es gibt eben äußere Zwänge. Manche können wir beeinflussen und manche nicht. Wir müssen nur entscheiden, wo wir kämpfen wollen und wo nicht. Wo es sich lohnt und wo es funktioniert.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Eine festgelegte Mindestrente als Beispiel?
Selbst wenn die festgelegt wäre - was wenn die Kaufkraft in 30 Jahren viel geringer ist? Das wäre reine Augenwischerei.
Natürlich bin ich auch dafür, dass Leistung auch einen Bonus bieten soll. Wer mehr einzahlt, soll bessere Chancen haben, mehr heraus zu bekommen.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Was anderes ist mir in dem Moment einfach nicht eingefallen.
Aber es ist halt unpassend. Es lässt ja auch einen gewissen Rückschluss auf das Argument zu, wenn einem kein passendes Beispiel einfällt. Vielleicht gibt es kein passendes Beispiel und das Argument ist nicht gut?
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:dann eben aus einem anderen Topf bedient werden
So viele gibt es leider nicht.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Jetzt bist du aber etwas herablassend. Wenn mir etwas nicht gefällt soll ich einfach gehen?
Das bezog sich auf Deine Aussage, Du würdest gezwungen. Im Endeffekt kannst Du Dich dem Zwang entziehen, womit es kein echter Zwang ist. Klar ist es faktisch ein gewisser "Zwang", auswandern ist nicht so einfach. Aber wir leben nicht in der DDR, wo auf Leute, die das System verlassen wollten, geschossen wurde.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Trotzdem darf ich Regeln und deren Sinn in einem gewissen Kontext anzweifeln.
Unbedingt. Und da kann man auch prima unterschiedlicher Meinung sein. Ich schreibe Dir ja nicht vor, was Du wollen oder denken sollst. Aber wenn du Argumente bringst, dann kann man die ja besprechen.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 18:03
Zitat von AniaraAniara schrieb:Entweder bin ich zu 100% arbeitsfähig oder eben nicht. Alles andere ist doch Quatsch und produziert einen immensen bürokratischen Aufwand...
Das stimmt so nicht generell.
Es kann auch sein, dass man bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausüben kann, dafür aber andere Tätigkeiten.
Bei uns ist es z.B. bei manchen Kollegen so, dass sie aus bestimmten Gründen krankheitsbedingt keinen Außendienst mehr machen dürfen, wohl aber Innendienst im Büro.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 21:19
Zitat von nairobinairobi schrieb:Es kann auch sein, dass man bestimmte Tätigkeiten nicht mehr ausüben kann, dafür aber andere Tätigkeiten.
Bei uns ist es z.B. bei manchen Kollegen so, dass sie aus bestimmten Gründen krankheitsbedingt keinen Außendienst mehr machen dürfen, wohl aber Innendienst im Büro.
Aber das gibt es doch jetzt schon. Daran würde diese neue Idee nichts ändern oder verbessern. Bei der teilweisen Krankschreibung geht es ja nur um temporäre Einschränkungen.


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Telefonische Krankschreibung: pro und contra

08.06.2026 um 21:39
Es ist vmtl. Wie sonst auch. Jemand der vom PC aus dem HO arbeiten kann, kann dies auch wenn er ansteckend ist, aber sich fit fühlt.

Jemand der sich auch so fühlt, aber Kundenkontakt direkt hat, sollte weiter daheim bleiben.


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09.06.2026 um 06:07
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Du unterstellst mir einfach "alles" abzunicken.
Aber so wirkst du nun einmal auf mich. Dafür kann ich ja nichts.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das "lockt mich nicht heraus", das ist schlicht beleidigend.
Man merkt das du erst kurz bei Allmy bist, beleidigend geht tatsächlich anders.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Manche können wir beeinflussen und manche nicht. Wir müssen nur entscheiden, wo wir kämpfen wollen und wo nicht. Wo es sich lohnt und wo es funktioniert.
Das klingt aber anders als es einfach hinnehmen müssen, nicht wahr? Damit kann ich ja auch etwas anfangen.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:was wenn die Kaufkraft in 30 Jahren viel geringer ist? Das wäre reine Augenwischerei.
Eine Anfangsidee, kann man ja noch ausarbeiten.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Es lässt ja auch einen gewissen Rückschluss auf das Argument zu, wenn einem kein passendes Beispiel einfällt.
Oder vielleicht ist Montag und ich habe gerade noch anderes zu tun?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:So viele gibt es leider nicht.
Das ist aber ehrlich gesagt, nicht mein Problem. Darum sollten sich andere kümmern, die auch dafür bezahlt werden.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Aber wir leben nicht in der DDR, wo auf Leute, die das System verlassen wollten, geschossen wurde.
Ein sehr hinkender Vergleich, milde ausgedrückt.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Klar ist es faktisch ein gewisser "Zwang", auswandern ist nicht so einfach.
Vielleicht möchte ich hier, wo ich gerne lebe, etwas ändern? Nicht nur für mich, auch für andere?


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09.06.2026 um 06:14
Zitat von AniaraAniara schrieb:Aber das gibt es doch jetzt schon. Daran würde diese neue Idee nichts ändern oder verbessern. Bei der teilweisen Krankschreibung geht es ja nur um temporäre Einschränkungen.
Ja, da hast Du Recht. Da geht es in der Regel um kurzzeitige Krankschreibungen, meist wegen eines Infektes oder so.

@Lanza Dein Link hat nicht die Telefonische Krankschreibung zum Thema. Das wäre vielleicht ein Thema für einen separaten Faden?


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