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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

252 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, KI, Künstliche Intelligenz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

22.01.2026 um 06:15
Gröbste Zusammenfassung: Ich philosophiere über KI und welche Szenarien grob eintreten könnten und rate am Ende hier Mitlesenden kritisch zu prüfen, wie sie selbst sich zukunftssicher (Fähigkeiten/Berufe) aufstellen können um einer eigenen potenziellen Irrelevanz (was Jobs etc. angeht) vorzubeugen. Je nach Lebensalter und persönlicher Situation usw, klar.
Zitat von BluemeanieBluemeanie schrieb:Seiner Ansicht nach sind es wieder die üblichen Verdächtigen, die profitieren werden.
Wie könnte es auch anders sein. Schlimmer noch: Workforce automation bedeutet, dass man sich vom Menschen (dem arbeitenden Menschen) unabhängiger machen kann, wenn irgendwann nahtlos ein mobiler autonomer Roboter einen oder mehrere Menschen in einem Tätigkeitsfeld ersetzen kann.

Welchen Hebel hat ein Arbeiter oder Beschäftigter, Angestellter, etc. dann noch? Oder gar eine spezifische Fachkraft, wenn akademische Tätigkeiten auch ersetzbar sind? Der Bruch durch soziale und ökonomische Schichten kann noch massiver werden, wenn kein Ruck durch globale Gesellschaften und Politik geht und Regulierung schlimmere Verwerfungen (und daraus resultierende Spannungen oder Instabilitäten) verhindert.

Grob sehe ich zwei Möglichkeiten: Es läuft mal wieder wie vorher und haves und have-nots bzw. der Unterschied zwischen jenen wird markanter (und die Arbeitskraft des Menschen, die vorher noch ein Hebel oder Dealmaker oder ein benefit für ihn war, wird entwertet oder obsolet) oder eben weil es nur noch schlimmer werden würde kommt robuste policy bzw. Regulierung, die sowohl der Menschheit in Summe ein Profitieren von der Technik erlauben während man irgendwo menschliche Arbeitskraft wahlweise qualitativ und/oder quantitativ schützt oder zumindest eine robuste Grundsicherung für all jene erlaubt die durch die diversen Raster fallen. Und in einer Welt in der theoretisch immer mehr Menschen im Sinne eines Bedarfes an Arbeitskraft obsolet werden, nun, da müsste das schon eine wirklich robuste Grundsicherung sein. Unteres Existenzminimum wird da ggf. nicht reichen oder klappen je nachdem wie viel % in einer Gesellschaft jeweils dauerhaft arbeitslos wären bzw. nicht mehr in noch bestehende menschliche Arbeitsfelder vermittelbar wären.

Das hat sonst schnell das Potenzial in eine Dystopie abzudriften. Ob es im Umkehrschluss möglich ist, mit der Technik und kluger Regulierung eine Utopie zu erreichen? Es wäre möglicher als zuvor aber ich bezweifle es zugleich dennoch. Am Ende ist es immer irgendwo eine noch größere Selbstbereicherung die Wesen (Konzerne, Menschen, Familien, Gruppen, Organisationen, Staaten, Einzelpersonen etc.) vorantreibt. Oder es ist ggf. der Fakt, dass bei endlichen Ressourcen nicht jeder Mensch auf der Welt wie in einer wohlhabenden Industrienation leben kann.




KI wird eine der disruptivsten Zukunftstechnologien sein, die wir als Menschheit je gesehen haben. Wir müssen uns mit klugem Umgang und Regulierung damit quasi selbst schützen. Besonders dem Umstand geschuldet, dass richtige KI den Menschen nicht braucht und ihn bei genug Autonomie auch als zu ignorierenden oder beseitigenden Störfaktor betrachten könnte. Aber das Szenario will ich hier jetzt nicht weiter aufmachen, damit nur zeigen, dass der Mensch auch ganz ohne feindlich handelnde KI viel Selbstschaden (sich selbst gegenüber, kollektiv zumindest) verursachen kann.

Das kann zwar denen die genau davon profitieren dann egal sein. Aber es kann für einen Großteil ja dann kein Traum sein, mager abgespeist mit tristem Dasein zu verweilen, ggf. noch in Slums oder so. Ab nem gewissen Punkt ist Revolution/Aufstand - käme es richtig schlimm - schwieriger wenn du gegen ne Roboterarmee kämpfen darfst. Ich skizziere hier quasi schon einen Punkt wo das Kind richtig in den Brunnen gefallen ist und wir so ein Level an Dystopie unbedingt vermeiden sollten.

Es macht ja Spaß fiktive Werke wie Cyberpunk (von Mike Pondsmith, etc.) anzuschauen oder über Spiele selbst zu erleben. Aber das betrifft mich nicht persönlich und das Spiel kann ich irgendwann ausmachen. Wenn das Spiel zur Realität wird, wird es schon schwieriger mit dem ausmachen :(



Kurz noch als Appell an die die hier mitlesen: Wir wissen nicht was am Ende wie kommen wird. Vielleicht schlagen wir uns in nem Weltkrieg noch die Köppe ein bzw. schießen uns weg bevor wir tatsächliche KI (Super KI) erreichen. Vielleicht kommt alles schlecht oder gut oder ganz anders. Aber guckt hier bitte im Idealfall immer selbst wie ihr euch zukunftssicher aufstellen könnt. Selbst wenn bessere Robotik kommt und überall Einzug findet: Das dauert erst mal noch Jahre. Ihr könnt je nach Alter und Zielsetzung im Leben usw. immer selbst noch eure Position verbessern, indem ihr ggf. schaut wo ihr je nach Alter zukunftssichere Jobs anpeilt oder euch Fähigkeiten aneignet die euch in diese Jobs eher bringen oder eher in euren jetzigen Jobs halten. Wer nicht jetzt oder bald (je nach Alter und Gusto, klar, aber dennoch) anfängt überhaupt mal als Endanwender mit der Technik umzugehen und sie zumindest rudimentär zu verstehen, der wird eher zum Fossil oder links liegen gelassen als Leute, die mitreden können oder auch gar verstehen oder Anwendungserfahrung haben.

Wer nicht mehr lange arbeiten muss (Lebensalter etc) kann sich hier eher zurücklehnen. Ich weiß jetzt nicht, wie die Demografie von Allmystery und den Usern ist die hier bei den Themen mitlesen aber wer noch eher jung ist dürfte sich wohl eher die Frage stellen, was Sinn ergibt. Mal ganz platt: Ich würde z.B. als frischer oder baldiger Schulabgänger jetzt nicht mehr Ausbildung und/oder ggf. Studium in nem Jobsegment anfangen, wenn ich schon erahnen kann, dass das in einigen Jahren obsolet sein könnte bzw. nicht mehr so viele Stellen angeboten werden und ich im Sinne einer Lebensplanung Zeit und ggf. Geld für nichts investiere bzw. verliere. Wenn ich noch mindestens regulär zwei oder mehr Jahrzehnte im Berufsleben verbringen muss würde ich mir auch die Frage stellen, ob ich zukunftssicher aufgestellt bin oder ggf. flexibler agieren sollte. Ggf. auch umplanen sollte.

Ansonsten investiere ich bei "Irrweg" ggf. Geld und Lebenszeit, die nicht mehr zurückkommen. Als Sprungbrett um ggf. dann was besseres zu finden? Ja ok. All-in wie im Kasino obwohl absehbar ist, dass das in absehbarer Zeit obsolet oder kaum besetzt werden wird? Dann nein weil irrig, verlorene Zeit. Nerven, Ressourcen die nie mehr zurückkommen.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

22.01.2026 um 22:59
@Warden
Wow, das hast Du inhaltlich in Breite und Tiefe sehr schön ausgepinselt, dem kann man kaum etwas hinzufügen ohne dass es überflüssig wirken würde.

Nur noch dazu:
Zitat von WardenWarden schrieb:Wenn ich noch mindestens regulär zwei oder mehr Jahrzehnte im Berufsleben verbringen muss würde ich mir auch die Frage stellen, ob ich zukunftssicher aufgestellt bin oder ggf. flexibler agieren sollte.
Wenn wir aufziehende Szenarien berücksichtigen blieben da ja nur noch Nischen im Dienstleistungsgewerbe und das Nichtroutinierende Handwerk, wobei man nicht weiß wie weit und schnell selbstlernende KI-Autobots in Wahrnehmung und Lernfähigkeit auf ihrem Weg zum erfahrenden Maurer, Fliesenleger, Frisör oder Gas/Wasser/Heizungs/Klima-Installateur voranschreiten werden.
Zitat von WardenWarden schrieb:Und in einer Welt in der theoretisch immer mehr Menschen im Sinne eines Bedarfes an Arbeitskraft obsolet werden, nun, da müsste das schon eine wirklich robuste Grundsicherung sein.
Definitiv, denn wir können ja nicht alle Krypto auf dem Handy traden.
Mal kucken wieviel von der KI-generierten Wertschöpfung aus sämtlichen momentan noch von Menschen ausgeführten Wirtschaftsbereichen bei selbigen ankommt wenn sie erst überflüssig geworden sind;
ich vermute mal gewünscht und gegönnt eher wenig, aber das geht dann halt auch wieder nicht weil raumgreifender Kaufkraftverlust "der Wirtschaft" ganz und gar nicht gefallen dürfte.
Mit anderen Worten: die Grundlagen der systemimmanenten Parameter kämen ins Gleiten.

Man bekommt manchmal das Gefühl dass wir nicht mehr weit davon entfernt sind uns mit dem Streben nach technischem Fortschritt nachhaltig einen Bärendienst zu erweisen.

Die oftmals so salopp dahergesagte Phrase "wenn hier Arbeitsplätze wegfallen, entstehen woanders neue", dürfte ab einem bestimmten Grad der KI- und Bot-Infiltration auch nur noch zum Abwinken animieren, denn bis jetzt habe ich weder jemanden sagen hören welche Arbeitsplätze das sind noch wo genau dieses "woanders" denn sein soll.


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23.01.2026 um 04:51
@Warden
Zitat von WardenWarden schrieb:KI wird eine der disruptivsten Zukunftstechnologien sein, die wir als Menschheit je gesehen haben. Wir müssen uns mit klugem Umgang und Regulierung damit quasi selbst schützen.
Du hast vergessen zu erwähnen das es die Leute sind die diese KI erfunden haben, jene sind, die das behaupten.
Das klingt natürlich besser als zu sagen das sie sehr viel Strom und Wasser brauchen für etwas deren nutzen noch nicht klar ist.

Es klingt auch besser als sagen zu müssen das man vermutlich eine halbwegs gute Fitnessroutine mit KI erstellen kann, mehr aber auch nicht.
Zitat von WardenWarden schrieb:Besonders dem Umstand geschuldet, dass richtige KI den Menschen nicht braucht und ihn bei genug Autonomie auch als zu ignorierenden oder beseitigenden Störfaktor betrachten könnte.
Ja und diese KI wurde uns für 2025 Prophezeit, ist aber immer noch nicht da.
Das KI Projekt 2027 ist weit hinter den Erwartungen.
Zitat von WardenWarden schrieb:Wer nicht jetzt oder bald (je nach Alter und Gusto, klar, aber dennoch) anfängt überhaupt mal als Endanwender mit der Technik umzugehen und sie zumindest rudimentär zu verstehen, der wird eher zum Fossil oder links liegen gelassen als Leute, die mitreden können oder auch gar verstehen oder Anwendungserfahrung haben.
Also mit anderen Worten. KI hat wird uns unsere Jobs Kosten, benutzen wir doch KI um gegenzusteuern. :D
Es wird ein Problem erschaffen um uns die Lösung zu verkaufen. Die Lösung ist die gleiche wie das Problem. Religionen machen das auch und machen damit ihr Geld.


KI könnte doch einfach die CEO’s ersetzen. Für diese Jobs ist keine Menschlichkeit notwendig. Sie sollten sich sogen machen. Das Sparpotenzial ist gewaltig.

Ansonsten wollen Formen natürlich nicht zugeben das sie nichts mit KI zu tun haben wollen. Also stellen sie sich als bereit für KI dar. Dann kann man immer noch auf den Zug aufspringen.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

23.01.2026 um 06:01
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Du hast vergessen zu erwähnen das es die Leute sind die diese KI erfunden haben, jene sind, die das behaupten.
Das klingt natürlich besser als zu sagen das sie sehr viel Strom und Wasser brauchen für etwas deren nutzen noch nicht klar ist.

Es klingt auch besser als sagen zu müssen das man vermutlich eine halbwegs gute Fitnessroutine mit KI erstellen kann, mehr aber auch nicht.
Das ist teilweise richtig, mir aber auch zu statisch, selektiv und kurzfristig gedacht. Wir haben in den letzten Jahren schon markante Sprünge gesehen was generative Technik etwa angeht - unabhängig davon wie sehr Chatbots bzw. queries fehleranfällig sind. Das berüchtigte "Will Smith isst Spaghetti-Benchmark".

Generative Technik bzw. kreativer oder medienschaffender Sektor, allein da ist schon der use-case gegeben - und auch eine Jobverdrängung (partiell, hier und da, bei freiberuflichen/freischaffenden Künstlern etc.). Ich sehe das selbst.
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Ja und diese KI wurde uns für 2025 Prophezeit, ist aber immer noch nicht da.
Das KI Projekt 2027 ist weit hinter den Erwartungen.
Ich verstehe, was du im Subtext sagen willst aber das ist halt auch etwas zu schwammig. Es gibt zig Prognosen, die sich teilweise wieder ändern oder angepasst werden müssen, wie in einem laufenden Prozess eben. Es gab Leute die haben sehr feste Meinungen sowohl pro- wie contra vertreten die dann nicht oder nur teilweise eintraten. Oder entgegen pessimistischer Entwicklung doch bzw. eher eintraten oder möglicher wurden.

Klar: Wir haben bestimmt nicht bis oder in 2027 AGI/AKI oder SI - also Allgemeine Künstliche Intelligenz geschweige denn Superintelligenz - erreicht.
Ich warne aber dennoch davor, manche möglichen Trends nicht zu sehr auf die leichter Schulter zu nehmen. Gerade wenn man früh im Leben oder Berufsleben steht und wichtige strategische Entscheidungen für die weitere Lebensplanung diesbezüglich treffen sollte.

Ja dann dauerts eben länger als manche Prognosen erwartet haben. Dann machen wir 2030 oder 2035 oder 2040 draus. Das sind selbst bei 2040 aber nur noch 14 Jahre. Da geht viel. Sehr viel, wenn Investitionen und Forschung weitergehen und die Blase nicht platzt.

Und je nach subjektiver Wahrnehmung ist das gar nicht so viel Zeit. Gerade wenn ich z.B. 18 wäre und ein ganzes Arbeitsleben vor mir hätte wären 14 Jahre ein Furz im Vergleich. Das heißt, wenn ich davor stehe einen konkreten Lebensweg (basierend anhand von Präferenzen und Schulbildung/Möglichkeiten) zu entscheiden und zu planen weil es in die "Weichenstellung" geht, dann sollte ich das massiv berücksichtigen. Im Eigeninteresse.
Selbst wenn ich in vielen Bereichen locker noch einige oder viele Jahre arbeiten könnte ehe ich da einen Wandel spüren würde: Was mache ich dann z.B. in 15 oder 20 Jahren wenn ich etwa 40 Jahre arbeiten darf? Dann muss ich ggf. spätestens irgendwann zumindest bereit sein, umzusatteln oder mich anzupassen.

Ich darf noch mindestens ein drittel Jahrhundert arbeiten. Ich muss mich zukunftssicher aufstellen.
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Also mit anderen Worten. KI hat wird uns unsere Jobs Kosten, benutzen wir doch KI um gegenzusteuern. :D
Es wird ein Problem erschaffen um uns die Lösung zu verkaufen. Die Lösung ist die gleiche wie das Problem. Religionen machen das auch und machen damit ihr Geld.
Der Gedankengang hier ist sehr kalkuliert und einfach: Man steigert seinen "Marktwert" indem man mit der Technik umgehen kann oder mit ihr arbeiten/daran forschen kann. Es ist ja nicht so, dass von heute auf morgen alle möglichen Jobs ersatzlos wegfallen. Es wird ja eher ein rollender schleichender oder gradualer Prozess sein: Die Leute werden durch die Technik in ihren jeweiligen Berufen meist auch erst mal augmentiert oder entlastet und nicht direkt immer ersetzt. In vielen Jobs wird fachspezifische KI-Anwendung oder Anpassung Teil des Jobs und ggf. eine erwartete Qualifikation. Man muss das ggf. nicht X Jahre formell studieren wie Medizin oder Jura oder Ingenieurswesen, aber es wird dennoch irgendwo fachliche Erfahrung oder Qualifikation erwartet werden können.

Bringe ich die nicht mit, weil ich ggf. etwa auch die Technik an sich ablehne, sinkt mein "Marktwert" (ich weiß das klingt für manche kühl aber ein einfacherer Begriff fällt mir gerade nicht ein) im Vergleich zu anderen Bewerbern, die das mitbringen oder sich dafür begeistern können.

Es geht quasi als Mensch darum, für sich selbst Zeit oder Optionen zu schaffen. Das beste Beispiel was mir einfällt ist, dass ich mal mit einer lebensälteren Person (die war eigentlich nur um die 40 oder so) zutun hatte, die nicht mal mit Computern umgehen konnte in einem Umfeld wo es zwingend notwendig war. Die hat nen Computergrundkurs gebraucht. Die wurde von einem anderen Bereich wo sie einfach nicht damit arbeiten musste querversetzt bzw. hatte sich beworben. Wie man das übersehen konnte? Keine Ahnung. Ich musste dann mit anderen ein paar mal behelfsmäßig erklären, wie man sich von Ordner zu Ordner navigiert, was Rechtsklick/Kontextmenu bedeutet, etc. Aber wir konnten neben unserem regulären Aufgabenpensum jetzt nicht noch in Fülle selbst einen formellen Grundkurs vermitteln.

Nach kurzer Zeit war man sich einig, dass die Person beruflich/fachlich da nichts verloren hat bzw. einfach nicht die grundsätzlichen Voraussetzungen mitbrachte und da auch nicht glücklich wurde. War dann nach kurzer Zeit wieder weg. Die Person wirkte mit dem fehlenden Wissen (mal unabhängig davon wie nett sie als Person an sich war oder welche anderen Fähigkeiten sie hatte) wie ein Fossil in einem Bereich, wo alle Personen das eigentlich mitbringen müssen. So sehe ich das grob auch zukünftig partiell für KI-Anwendungen, die Teil des 'Werkzeugkastens' im Beruf werden: Es wird irgendwann mehr und mehr normal. Oder erwartet. Ich vermute, dass diverse Stellenausschreibungen künftig mehr und mehr einen Passus darüber aufnehmen werden.

Wenn ich das oder mehr dann nicht mitbringe habe ich halt ne schlechtere Verhandlungsposition - und kriege nen Job nicht oder werde im Zweifel eher wegrationalisiert oder habe fehlende Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis ich das halt mitbringe.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

24.01.2026 um 13:44
Ich kann nur aus meinem Arbeitsumfeld sprechen und hier geht nicht nur bei mir die blanke Angst um.Ich arbeite in der Markt/Meinungs und Sozialforschung und hier sind die ersten kleinen KI Projekte in der Qualität nicht mehr von denen zu unterscheiden die studierte Menschen wie ich gefertigt haben.
Klar reden sich hier viele die Lage noch mit der Deloitte Stuie in Australien die Lage schön aber seien wir mal ehrlich, das was da schief gelaufen ist wird in fünf Jahren nicht mehr schief laufen. Falsche Quellenangabe und Zitate gab es auch schon bei menschlichen Studien und mache Studien für die der Steuerzahler viel Geld bezahlt hat waren einfach nur Schrott. Konservativ schätze ich, dass in meinem Bereich im nächsten Jahrzehnt mindestens 50% der Stellen wegfallen werden. Diese werden auch nicht unbedingt durch KI Trainer und Programmierer ersetzt. Die Wirschaftsingeneure und Controller in den Unternehmen werden in Zukunft Mithilfe von einfachen KI Tools meinen Job mitmachen. Gerade die Bread and Butter Jobs im Bereich Mittelstand werden in den nächsten Jahren immer mehr Firmenintern durch KI übernommen und das Outsoucing an Marktforschungsdienstleister wie dem bei dem ich arbeite wird wegfallen.
Ich bin jedenfalls in meiner Branche auf dem Abflug


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

24.01.2026 um 19:44
Vermutlich wird die KI einmal ähnlich wie die Industrielle Revolution sein. Gleichzeitig steigt ja die Akzeptanz von "Maschinenabfertigung".

Wenn du heute zu McDonalds gehst, bestellst du ja auch an einem Terminal und nicht mehr bei einer Person. Das führt momentan noch dazu (glaube ich), dass nun vermehr Menschen mit sehr geringen Sprachkenntnissen eingestellt werden. Weitergedacht gibt es eventuell dann mal das unbemannte Restaurant oder eben nur noch eine Person, die die Technik überprüft.

Auch im Supermarkt gibt es ja den Selbst-Check-Out.

Da werden auch viele einfache Jobs einfach wegfallen, das dann ein Problem für Menschen ist, die keine komplexeren Jobs bewerkstelligen können.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

24.01.2026 um 20:35
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Auch im Supermarkt gibt es ja den Selbst-Check-Out.
Es gibt aber weiterhin viele Leute die sich der Selbstbedienungskassen verwehren. Dabei entlastet es die Mitarbeiter die sich mehr auf das aufstocken der Ware fokussieren können.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Da werden auch viele einfache Jobs einfach wegfallen, das dann ein Problem für Menschen ist, die keine komplexeren Jobs bewerkstelligen können.
Ware aufstocken bspw. wird sich nur schwierig von Maschinen umsetzen lassen.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 06:52
@Warden
Zitat von WardenWarden schrieb:Das ist teilweise richtig, mir aber auch zu statisch, selektiv und kurzfristig gedacht. Wir haben in den letzten Jahren schon markante Sprünge gesehen was generative Technik etwa angeht - unabhängig davon wie sehr Chatbots bzw. queries fehleranfällig sind. Das berüchtigte "Will Smith isst Spaghetti-Benchmark".
Ja wir haben markante Sprünge gesehen in der Video Qualität, aber mehr nicht.
Das ist ein Gimmick, nicht ein Fortschritt. Erinnerst du dich noch wie vor ein paar Monaten alle als Studio Gibli Figuren auf ihre Profilen Auftauchten?
Animierte Filme kamen aber jetzt keine Raus, in Gibli Studio Qualität. Es halt nur ein Gimmick.
Die Waschmittel Werbung die mit KI erstellt wurde, ist nach zwei Wochen verschwunden. Die Werbung für Partnervermittlung die mit KI gemacht wurde ebenfalls.
Erst in den letzten 5 Sekunden wurde erwähnt das sie KI generiert war.
Die Soft Drink Werbung hat viel Ärger versucht um die Weihnachtszeit. Die Firmen verlieren ihre Glaubwürdigkeit und somit Kundschaft.
Zitat von WardenWarden schrieb:Klar: Wir haben bestimmt nicht bis oder in 2027 AGI/AKI oder SI - also Allgemeine Künstliche Intelligenz geschweige denn Superintelligenz - erreicht.
Jene die die KI erfunden haben, habe sich verschätzt und zwar um Jahre oder Jahrzehnte.
KI sollte nun soweit sein das sie eine zweite Generation von Super KI selbsttätig trainiert. Diese soll dann so weit fortgeschritten sein das bis Ende Jahr neue Gesetzt gemacht werden müssen um das schlimmste zu verhindern.

Ich kann nichts dafür das sie ihr Paper im Titel mit einer Jahreszahl versahen und nun lustigerweise zurückrudern.
Zitat von WardenWarden schrieb:Der Gedankengang hier ist sehr kalkuliert und einfach: Man steigert seinen "Marktwert" indem man mit der Technik umgehen kann oder mit ihr arbeiten/daran forschen kann. Es ist ja nicht so, dass von heute auf morgen alle möglichen Jobs ersatzlos wegfallen.
Eben KI erschafft das Problem und löst es mit KI. Was im Interesse der Firmen ist die KI erfunden haben. Man muss ja Geld verdienen. Bis jetzt kostet KI nur.
Zitat von WardenWarden schrieb:Wenn ich das oder mehr dann nicht mitbringe habe ich halt ne schlechtere Verhandlungsposition - und kriege nen Job nicht oder werde im Zweifel eher wegrationalisiert oder habe fehlende Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis ich das halt mitbringe.
Ki wird ihre Nische finden und es erschweren Nachrichten als wahr zu verifizieren. Bots werden noch häufiger werden.
Stellen werden verschwinden, nun halt unter dem Vorwand der Automatisierung durch KI. Dann stellt man die Leute dann im Ausland wo es billiger ist wieder ein.

Wenn man dabeibleiben will, muss man nur genug Anschläge pro Minute mitbringen. Nachrichtensoldaten im Militär haben da gut Chancen. Der Rekord liegt bei über 900 Buchstaben/min.
Masse statt Klasse.
Zitat von WardenWarden schrieb:Es wird irgendwann mehr und mehr normal. Oder erwartet. Ich vermute, dass diverse Stellenausschreibungen künftig mehr und mehr einen Passus darüber aufnehmen werden.
KI ist doch schon so weit und doch braucht noch immer keiner «Promter». Du Spekulierst halt nur.
Wie gesagt Lete die rasch Schreibmaschine schreiben konnten und eine hohe Anzahl Anschläge/min haben, das ist die Zukunft.

Diese Blase wird platzen und eine Nische wird bleiben.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 12:06
Zitat von PgandflaschrPgandflaschr schrieb:Ich kann nur aus meinem Arbeitsumfeld sprechen und hier geht nicht nur bei mir die blanke Angst um.Ich arbeite in der Markt/Meinungs und Sozialforschung und hier sind die ersten kleinen KI Projekte in der Qualität nicht mehr von denen zu unterscheiden die studierte Menschen wie ich gefertigt haben.
Klar reden sich hier viele die Lage noch mit der Deloitte Stuie in Australien die Lage schön aber seien wir mal ehrlich, das was da schief gelaufen ist wird in fünf Jahren nicht mehr schief laufen. Falsche Quellenangabe und Zitate gab es auch schon bei menschlichen Studien und mache Studien für die der Steuerzahler viel Geld bezahlt hat waren einfach nur Schrott. Konservativ schätze ich, dass in meinem Bereich im nächsten Jahrzehnt mindestens 50% der Stellen wegfallen werden. Diese werden auch nicht unbedingt durch KI Trainer und Programmierer ersetzt. Die Wirschaftsingeneure und Controller in den Unternehmen werden in Zukunft Mithilfe von einfachen KI Tools meinen Job mitmachen. Gerade die Bread and Butter Jobs im Bereich Mittelstand werden in den nächsten Jahren immer mehr Firmenintern durch KI übernommen und das Outsoucing an Marktforschungsdienstleister wie dem bei dem ich arbeite wird wegfallen.
Ich bin jedenfalls in meiner Branche auf dem Abflug
Sensibilisierung oder vorsichtige Wahrnehmung der eigenen Risiken/Perspektiven ist der erste Schritt zur Besserung, salopp ausgedrückt. Ist natürlich eine unschöne Lage. Aber sieh es positiv: Du siehst für deine Branche bzw. dich konkrete Risiken und bist sensibilisiert und kannst daher mit Voraussicht handeln. Das ist sicherlich oft ein mulmiges oder bedrohliches Gefühl aber du kannst wenigstens vorab handeln, als wie andere den Kopf in den Sand zu stecken und dann irgendwann mit weniger Spielraum vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

Hast du eine Idee, wohin du kurz- oder mittelfristig umschulen könntest? Idealerweise ist es ein Bereich oder eine Tätigkeit die dich sowohl auch anspricht und erfüllt und die erst mal eine höhere Jobsicherheit bieten könnte. Musste ja nicht sofort verfolgen wenn du Zeit hast, auch für weitere Beobachtung der Lage. Aber nen Plan B und ggf. C sollte man in der Schublade haben.
Zitat von AniaraAniara schrieb:Es gibt aber weiterhin viele Leute die sich der Selbstbedienungskassen verwehren. Dabei entlastet es die Mitarbeiter die sich mehr auf das aufstocken der Ware fokussieren können.
Wenn ich nicht gerade bar zahlen will finde ich es etwas irrig weil man je nach Laden und Uhrzeit oft volle klassische Kassen mit längerer Schlange hat und die SB-Kassen in Reihe z.B. leer stehen. Wenn ich selbst nur einige Teile dabei hab ist es auch eine Frage der Effizienz ob ich 4-5+ Minuten an der volleren Kasse steh oder die paar Teile in ner Minute oder zwei selbst an der SB-Kasse einscanne und bezahle und schnell raus bin.

Bei mir war da selbst am Anfang der Fakt dass die Dinger ungewohnt sind. Obwohl ich kein Technikfeind bin habe ich eine Zeit lang die normale Kasse bevorzugt. Alte Muster und Bequemlichkeit und so. Seit dem profitiere ich durch sporadisches Nutzen der SB-Kasse eher weil ich schneller raus bin.
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Animierte Filme kamen aber jetzt keine Raus, in Gibli Studio Qualität. Es halt nur ein Gimmick.
Vor Wochen haben schon Leute (Hinz und Kunz) auf den entsprechenden Subreddits kleine animierte Kurzfilme (etwa Anime-Stil) erstellt. Irgendwelche Laien. Es hakt halt oft noch am Umstand, dass man immer nur je nach Videomodell kurze Clips von 5-15 Sekunden erstellen kann und für Werke die mehrere Minuten gehen eben viel Aufwand als Endnutzer hat, kohärente Szenen zu erstellen weil du teils immer wieder mit Start/-Anfangsframes und thumbnails arbeiten musst um Kohärenz zu wahren. Aber theoretisch ist man schon so weit, auch wenn es umständlich ist.

Große Studios, Filmebranche, Hollywood etc. halten sich noch zurück (Backlash-Faktor wenn man offen all-in geht) aber es werden bereits Optionen oder Alternativen erkundet, so Konstrukte wie Tilly Norwood. Das ist noch eine Idee. Ein ins Wasser geworfener Haken mit Köder. Aber irgendwer wird ggf. anbeißen.

Es gibt noch viel Pushback gerade durch Künstler (verständlich). Irgendwann kommt meines Erachtens aber ein weiterer Vorstoß. Irgendwer, irgendwelche bekannten Namen bzw. Firmen werden hier und da voranpreschen. Ggf. die Kritik massiv und individuell abkriegen. Die "Bauernopfer" vielleicht, ehe die Normalisierung mehr und mehr kommt. So meine persönliche Prognose zumindest.

Wir haben jetzt schon bei Spielen Leute (Modder, Ersteller), die mit Hilfe von generativer Audiotechnik und morphing (Modelle auf bestehende Stimmen trainieren und dann die Dialoge erweitern) ganze Basisspiele überarbeiten. Eine Person bastelt aus einem bestehenden Spiel gerade eine Star Wars 'total conversion' und kann sich das nur finanziell und zeitlich (timeframe) leisten bzw. überhaupt auch technisch in einer Qualität anbieten weil KI bzw. generative Modelle dabei helfen und sogar dank Editierung der voice lines gut genug und organisch klingen. Fakt ist: Dieses Vorgehen hat dutzende voice actors bzw. Synchronsprecher ersetzt, obsolet gemacht. Es war billiger und im Schnitt schneller (als denn casting und hin und her und Qualitätsunterschiede weil die Leute unterschiedliches equipment daheim haben oder was weiß ich.). Das ist wohlgemerkt im Rahmen eines nicht-kommerziellen Projektes erfolgt.

Man kann sich denken, welche Einsparungen perspektivisch Firmen vornehmen könnten...
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Jene die die KI erfunden haben, habe sich verschätzt und zwar um Jahre oder Jahrzehnte.
Ja gut, wen jucken ein paar Jahre oder ein Jahrzehnt oder zwei? Selbst zwei Jahrzehnte sind ein Zeitfurz im Vergleich zu bisheriger menschlicher sozialer wie technologischer Entwicklung. Der disruptive Knall wird kommen bzw. kündigt sich schon in einzelnen Bereichen an. Im Grunde ist er schon in gewissen kleineren Auswüchsen oder Teilbereichen da und entfaltet sich bereits. Man scheint es wohl nur nicht zu erkennen oder wahrhaben zu wollen.
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Diese Blase wird platzen und eine Nische wird bleiben.
Auch wenn es möglich ist aber: Ich glaube, das wird schlecht altern.

Aber vielleicht wäre es besser. Die Technik wäre gerade wenn wir AGI/SI erreichen zu disruptiv. Vom theoretischen Konzept von AGI/SI her erschaffen wir quasi digitale oder synthetische Gottwesen die uns irgendwann als obsolet betrachten und beseitigen könnten. Vielleicht nicht mal wirklich böswillig aber ignorant. So wie wenn ein Bauunternehmen irgendwo Objekte bauen will und den Ameisenhügel der im Weg ist vernichtet. Oder wir nutzen diese um uns selbst zu schaden weil sich damit unterschiedliche Staaten massiv und disruptiv bekämpfen und viele dabei der Kollateralschaden werden.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 12:10
Zitat von PgandflaschrPgandflaschr schrieb:Ich kann nur aus meinem Arbeitsumfeld sprechen und hier geht nicht nur bei mir die blanke Angst um
Das ist nicht schön, und KI nicht wert.
Ich kann es nicht genug wiederholen das ich finde das KI besteuert werden muss.


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25.01.2026 um 12:43
Zitat von AniaraAniara schrieb: Es gibt aber weiterhin viele Leute die sich der Selbstbedienungskassen verwehren. Dabei entlastet es die Mitarbeiter die sich mehr auf das aufstocken der Ware fokussieren können.
Ich glaube, dass das nur eine Phase ist ... es wird ein gewisses Kundensegment geben, dass du nicht erreichst, das war bei Banken und den Abhebungen auch so. Entwicklung in unserem Dorf: Wir hatten eine Sparkasse jeden Tag geöffnet -> wir hatten eine Sparkasse, nur noch vormittags geöffnet -> wir hatten eine Sparkasse, an einem Vor- und einem Nachmittag geöffnet -> wir bekamen einen Automaten. Irgendwann setzte sich auch bei den "die hard" Menschen die Einsicht durch, dass es bequemer war, zu lernen, wie der Automat funktionierte, als jedes Mal in die Stadt fahren zu müssen.

So ähnlich wird es im Supermarkt auch werden, ziemlich sicher hat dann noch eine Kasse regulär geöffnet.
Zitat von AniaraAniara schrieb:Ware aufstocken bspw. wird sich nur schwierig von Maschinen umsetzen lassen.
Das glaube ich ehrlich gar nicht - man wird es schaffen, Roboter zu programmieren, dass sie das machen. Es gibt ja auch schon Tests, das in der Pflege und im Handwerk umzusetzen.

Wir haben einen großen Milchbauern in der Nachbarschaft, da ist der Stall schon sehr automatisiert: Melkmaschine, automatische Fütterung. Er hat eine App auf dem Handy und bekommt nur noch Meldung, welche Kuh nicht zum Melken ging (sind immer die gleichen) und geht dann in den Stall und fischt diese ab. Auf dem nächsten Schlachttransport sind die dann die ersten, es sei denn, sie geben außergewöhnlich gut Milch, was den Aufwand dann rechtfertigt.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 14:03
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:es wird ein gewisses Kundensegment geben, dass du nicht erreichst, das war bei Banken und den Abhebungen auch so.
Banken mit dem Einzelhandel zu vergleichen ist fast so wie Finanzamt und Klingelbeutel.

Die letzten 60 Jahre wurde man von den Banken abhängig gemacht. Ist ein Kunde mit irgendwelchen Änderungen der Geschäftsbedingungen nicht einverstanden, dann sagen die bloß "Such dir dann eine andere Bank". Ohne denen ist ein Leben heute schon fast unmöglich.


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25.01.2026 um 21:33
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Banken mit dem Einzelhandel zu vergleichen ist fast so wie Finanzamt und Klingelbeutel.
Es sind halt unterschiedliche Segmente - beim einen (Banken) ist die Digitalisierung schon abgeschlossen. Im Supermarkt steht sie noch an.


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25.01.2026 um 22:37
Zitat von AniaraAniara schrieb:Es gibt aber weiterhin viele Leute die sich der Selbstbedienungskassen verwehren.
Das wird sich geben wenn die Technik nicht mehr auf manuelle Einscannen angewiesen ist und eben oft auch der Mitarbeiter gerufen wird, z. Bsp. bei Ü16/Ü18 Artikeln, am Ende muss man noch den Kassenzettel abscannen damit man rauskommt obwohl man den an der Mensch-Kasse nie annimmt.
Es sind die kleinen Dinge die es noch etwas holprig machen. Ich bin an der Self Checkout Kasse definitiv langsamer als an der Mensch-Kasse, aber kann an mir liegen. Zur Zeit ist der SelfCheckout wie der SelfCheckin am Flughafen, alles etwas umständlicher.
Perfekt ist es wenn man nur den Wagen irgendwo durchschiebt und der Preis wird angezeigt, Handy drauf und tschüss.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich bin an der Self Checkout Kasse definitiv langsamer als an der Mensch-Kasse, aber kann an mir liegen.
Das liegt nicht NUR an dir. Der ganze KI-Quatsch ist hilfreich für diejenigen, die das anbieten, denn die haben damit keine physikalische Arbeit mehr. Deren ihre Arbeit macht der Anwender, der seine (unbezahlte) Freizeit und/oder Arbeitszeit dafür aufwendet.
Auch dieser KI-Telefonsex mit deren Auswahlansagen nimmt dem Anrufer viel Zeit weg.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Zur Zeit ist der SelfCheckout wie der SelfCheckin am Flughafen, alles etwas umständlicher.
Stoppe mal die Zeit, die du benötigst um so ein SelfCheckirgendwas zu bearbeiten. Multipliziere das mal mit der Menge an Personen, die selbiges machen. Was da so an unbezahlter Arbeitszeit herauskommt.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:22
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Deren ihre Arbeit macht der Anwender, der seine (unbezahlte) Freizeit und/oder Arbeitszeit dafür aufwendet.
Wenn ich Zeit sparen kann, indem ich selbst meine Artikel scanne, warum sollte ich dann zur Kasse gehen? Dann spare ich doch auch keine Zeit, wenn es am Band am Ende doch viel länger dauert.
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Auch dieser KI-Telefonsex mit deren Auswahlansagen nimmt dem Anrufer viel Zeit weg.
Da liegen deine Prioritäten....
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Was da so an unbezahlter Arbeitszeit herauskommt.
Da ich am Ende Zeit spare, kommt es mir persönlich jedes mal zu Gute. Aber ist ja jedem selbst überlassen.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:34
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Das liegt nicht NUR an dir. Der ganze KI-Quatsch ist hilfreich für diejenigen, die das anbieten, denn die haben damit keine physikalische Arbeit mehr.
Es hat zwar nichts mit KI zu tun, aber ja - es ist derzeit ne einseitige Win-Situation.
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Auch dieser KI-Telefonsex mit deren Auswahlansagen nimmt dem Anrufer viel Zeit weg.
Ich habe in letzter Zeit immer mehr positive Erfahrungen mit KI-Callcentern...witzig: letztens konnte die KI nicht helfen und hat an einen Mensch übergeben zumindest sagte sie das, dort war aber wieder ne KI dran, diesmal mit richtigem Namen und persönlicherer Konversation, konnte mir aber auch helfen.
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Stoppe mal die Zeit, die du benötigst um so ein SelfCheckirgendwas zu bearbeiten. Multipliziere das mal mit der Menge an Personen, die selbiges machen. Was da so an unbezahlter Arbeitszeit herauskommt.
Das SelfCheckin am Flughafen verstehe ich sowieso nicht bei den meisten Airlines... Koffer muss ich sowieso abgeben bei denen.. Sitzwahl ist der einzige Vorteil. Einige haben Geschäftsmodell, wer das self check in vergisst zahlt drauf.
Zitat von AniaraAniara schrieb:Wenn ich Zeit sparen kann, indem ich selbst meine Artikel scanne, warum sollte ich dann zur Kasse gehen? Dann spare ich doch auch keine Zeit, wenn es am Band am Ende doch viel länger dauert.
Wenn ich während der Zeit am Band auch was anderes machen kann, zum Beispiel auf Allmy posten, überlege ich mir ob ich Adhoc-Kassierer spiele :-)


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:37
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn ich während der Zeit am Band auch was anderes machen kann, zum Beispiel auf Allmy posten, überlege ich mir ob ich Adhoc-Kassierer spiele :-)
Und vorher musst du den Großeinkauf aufs Band laden und am Ende wieder in den Karren schmeißen. Diesen Stress spare ich mir gerne, in dem ich selbst scanne. Aber es kann ja jeder handhaben, wie er möchte.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:40
Zitat von AniaraAniara schrieb:Und vorher musst du den Großeinkauf aufs Band laden und am Ende wieder in den Karren schmeißen. Diesen Stress spare ich mir gerne, in dem ich selbst scanne.
Da musst du doch aber genauso jeden Artikel auf den Scanner legen (=analog zum Band nur muss man noch drauf achten das er richtig draufliegt und mit dem Code) und danach wieder einsortieren?
Bei uns am Kaufland ist das für Mich umständlich:
Ich muss jeden Artikel auf eine vorgesehene Fläche legen, danach jeden Artikel scannen, danach auf eine andere vorgesehene Fläche legen, dann bezahlen, dann alles einpacken. Also da bin ich raus.
Bei einzelnen Artikeln mache ich aber auch SB-Kasse, das geht wirklich schneller.


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Macht KI menschliche Arbeitskraft irgendwann überflüssig?

25.01.2026 um 23:41
Zitat von AniaraAniara schrieb:Diesen Stress spare ich mir gerne, in dem ich selbst scanne.
Ach, da musst du deine Dinger nicht aus deinem Wagen holen?
Schlimmer noch, was ich letztlich beobachten konnten.

DIY-Kasse: Scannen sie den Artikel ein:
Kunde: macht das und legt den wieder in den wagen.
DIY: Legen sie den Artikel auf die Ablage neben dem Monitor:
<Kasse prüft, ob das gewicht des Artikels plausibel ist>
DIY: Jetzt könne sie den Artikel einpacken.
DIY: Nächsten Artikel Scannen.
......

Und den Kasten Bier musste der auch noch aus dem Wagen heben um zu prüfen ob der das auch ist.

Gesehen bei REWE vor etwa einem Jahr


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