Brandunglück von Crans-Montana
03.01.2026 um 15:41An Silvester kam es im bekannten Wintersportort Crans-Montana in der Schweiz zu einer Brandkatastrophe in der Bar „Le Constellation“, bei der zum jetzigen Zeitpunkt 40 Menschen getötet und über 100 verletzt wurden.
Nach offiziellen Angaben brach das Feuer gegen 01:30 Uhr aus. Die Flammen griffen sehr schnell um sich, sodass viele Menschen in den Innenräumen in gefährliche Situationen gerieten, durch einen vermutlichen Flashover geriet die Situation sehr schnell ausser Kontrolle.
Momentan gehen die Ermittler davon aus, dass der Brand durch Wunderkerzen bzw. Funken an Champagnerflaschen ausgelöst wurde, die zu nahe an brennbare Decken‐Materialien gehalten wurden. Die genauen Ursachen werden noch offiziell untersucht.

Aufnahmen aus der Bar, man sieht Wunderkerzen und ab 0:42 Sekunden einen Brand an der Decke.
Der Betreiber gab an, nach der Übernahme der Bar diese zum Großteil selbst renoviert zu haben.
Mittlerweile gibt es schwerwiegende Vorwürfe gegen die Behörden und den Betreiber.
Es gibt zu wenig Kontrollen und wenn es die gibt, dann passiert nichts und die Verantwortung liegt beim Betreiber laut verschiedenen Aussagen.
Auch die Fluchtwege stehen zur Diskussion, zu wenige für die Anzahl an Personen
Hier im Thread können wir also alles rund um das Thema diskutieren
Wie seht ihr das alles? Sollte mehr kontrolliert werden oder liegt die Verantwortung beim Betreiber? Wie gut kann man solche Vorfälle in Zukunft vermeiden und was können wir für die daraus lernen?
Wird es in Zukunft Konsequenzen haben und wie könnten diese aussehen?
Noch ist ja alles ganz am Anfang und die weiteren Ermittlungen werden hoffentlich ausreichend Aufklärung bieten können, dür die Opfer und Angehörigen und natürlich auch um in der Zukunft sowas zu vermeiden.
Nach offiziellen Angaben brach das Feuer gegen 01:30 Uhr aus. Die Flammen griffen sehr schnell um sich, sodass viele Menschen in den Innenräumen in gefährliche Situationen gerieten, durch einen vermutlichen Flashover geriet die Situation sehr schnell ausser Kontrolle.
Mit Stand vom Abend des 2. Januar 2026 beläuft sich die Zahl der Opfer auf rund 40 Tote und 119 meist Schwerverletzte.Quelle: Wikipedia: Brandkatastrophe von Crans-Montana
Momentan gehen die Ermittler davon aus, dass der Brand durch Wunderkerzen bzw. Funken an Champagnerflaschen ausgelöst wurde, die zu nahe an brennbare Decken‐Materialien gehalten wurden. Die genauen Ursachen werden noch offiziell untersucht.

Feuer in Crans-Montana: Altes Promo-Video der Bar aufgetaucht
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Aufnahmen aus der Bar, man sieht Wunderkerzen und ab 0:42 Sekunden einen Brand an der Decke.
Der Betreiber gab an, nach der Übernahme der Bar diese zum Großteil selbst renoviert zu haben.
Der Betreiber der Bar, Jacques Moretti, gab nach der Übernahme im Jahr 2015 an, das Lokal weitgehend in Eigenregie renoviert zu haben. FOCUS-online-Recherchen zeigen nun einen brisanten zeitlichen Zusammenhang auf: Offizielle Bilder auf dem Bewertungsportal Tripadvisor aus dem Jahr 2016 zeigen die Bar bereits mit exakt dieser markanten Deckenstruktur.Quelle: https://www.focus.de/panorama/crans-montana-zeigt-dieses-foto-den-fatalen-umbau-fehler-in-todes-bar_4c80ce2b-c6f8-432f-b7af-08987a321eae.html
Mittlerweile gibt es schwerwiegende Vorwürfe gegen die Behörden und den Betreiber.
Es gibt zu wenig Kontrollen und wenn es die gibt, dann passiert nichts und die Verantwortung liegt beim Betreiber laut verschiedenen Aussagen.
Ein Barbetreiber, der seit zehn Jahren in Crans-Montana tätig sei, packt gegenüber Focus aus: „Ich wurde in zehn Jahren genau zweimal kontrolliert.“ Nach der Eröffnung sei ein Gemeindevertreter gekommen und habe Umbauten vorgegeben. Eine weitere Kontrolle habe stattgefunden, um diese Änderungen zu prüfen „Das war‘s“, sagte der Gastronom, der anonym bleiben möchte.
Die Gemeindevertreter hätten ihm damals wörtlich gesagt: „Wenn ich dagegen verstoße, gibt es keine Strafen. Aber wenn etwas passiert, muss ich allein die Konsequenzen tragen.“
„Der Brandschutz wird in der Schweiz nicht konsequent umgesetzt“, erklärte er gegenüber 20 Minuten. Es sei „fast schon der Normalfall“, dass vieles schiefgehe, da Behörden oft auf die Eigenverantwortung der Besitzer vertrauen würden, statt zwingende Kontrollen durchzuführen.Quelle: https://www.fr.de/panorama/silvester-tragoedie-in-der-schweiz-polizei-meldet-dutzende-tote-nach-explosion-in-skiresort-94104813.html
Auch die Fluchtwege stehen zur Diskussion, zu wenige für die Anzahl an Personen
Ein einziger Notausgang reiche nach den Vorschriften nur in einem Raum mit bis zu 50 Personen, sagt Wehrli. Bei mehr als 50 seien zwei Notausgänge vorgeschrieben.Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/explosion-in-bar-in-schweizer-luxus-skiort-viele-tote-befuerchtet_18665994-3cad-4724-b526-57ea5a4a9634.html
Hier im Thread können wir also alles rund um das Thema diskutieren
Wie seht ihr das alles? Sollte mehr kontrolliert werden oder liegt die Verantwortung beim Betreiber? Wie gut kann man solche Vorfälle in Zukunft vermeiden und was können wir für die daraus lernen?
Wird es in Zukunft Konsequenzen haben und wie könnten diese aussehen?
Noch ist ja alles ganz am Anfang und die weiteren Ermittlungen werden hoffentlich ausreichend Aufklärung bieten können, dür die Opfer und Angehörigen und natürlich auch um in der Zukunft sowas zu vermeiden.




