Vorwürfe gegen Christian Ulmen - Der Fall Collien Fernandes
um 09:52Siehe Kachelmann.Aniara schrieb:Es ist aber auch mehr als traurig wenn ein ganzes Leben aufgrund falscher Anschuldigungen ruiniert wird.
Siehe Kachelmann.Aniara schrieb:Es ist aber auch mehr als traurig wenn ein ganzes Leben aufgrund falscher Anschuldigungen ruiniert wird.
Ich hatte gestern auf Instagram den Eindruck, dass die allermeisten Kommentatorinnen ihr Glauben schenken. Dass er jetzt gegen die Berichterstattung vorgehen lässt, kann bedeuten, dass es um Details geht wie "Hunderte Männer wurden angeschrieben", dabei hat er selber "nur" 97 angeschrieben.FlorianNoir schrieb:Warum kann so eine Geschichte nicht einfach mal als wahr betrachtet werden?
In dem Fall sehe ich auch wenig Raum für Spekulationen.FlorianNoir schrieb:Natürlich. Aber er hat es ja zugegeben.
FlorianNoir schrieb:Warum kann so eine Geschichte nicht einfach mal als wahr betrachtet werden?
Da hast du recht. Das ist auch zu einfach formuliert.Aniara schrieb:Trotzdem ist diese Aussage gefährlich:
FlorianNoir schrieb:Warum kann so eine Geschichte nicht einfach mal als wahr betrachtet werden?
OK, dann bin ich bei dir, absolut. Hier gibt es wie gesagt wenig zum Anzweifeln. Es klingt alles sehr nachvollziehbar und ist belegt größtenteils.FlorianNoir schrieb:Eigentlich wollte ich damit nur sagen, warum man IHR nicht Glauben schenkt.
Ob es zu 100% wahr ist oder "nur" zu 94%. ist am Ende nicht wichtig.
Ja, es scheint ein großes Problem zu sein, dass die Gesetzgebung einfach nicht schnell genug den digitalen Entwicklungen hinterher kommt.anthe schrieb:Vermutlich hat er die (nicht unberechtigte) Hoffnung, dass große Teile seiner Aktionen aufgrund fehlender Gesetzgebung im Bereich KI und digitale Gewalt straffrei ausgehen könnten.
So ist es.Aniara schrieb:OK, dann bin ich bei dir, absolut. Hier gibt es wie gesagt wenig zum Anzweifeln. Es klingt alles sehr nachvollziehbar und ist belegt größtenteils.
Das denke ich auch, zumal sie sowieso auf Malle gelebt haben.Zaunkönigin schrieb:Spanien, z.b ist da deutlich weiter, das wird sicherlich eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben, die Anzeige dort zu stellen.
Wie meinst Du das?FlorianNoir schrieb:Es ist ja auch kein Kachelmann Fall, wo er alles abgestritten hat.
Genau so meinte ich das.Justsaying schrieb:Wie meinst Du das?
Die Vorwürfe, die die Radiomooderatorin gg. Kachelmann erhoben hat, hatten keine reele Grundlage.
Oder hast Du das anders in Erinnerung?
Das, was man sagen kann, ist, dass Kachelmann viele Freundinnen parallel laufen hatte und zumindest der Radiomoderatorin vorgaukelte, dass es etwas Ernstes mit ihr sei (mit gemeinsamen Haus oder zumindest zusammenwohnen etc.) - arschig, aber nicht strafbar.
Das ist immer schwierig.FlorianNoir schrieb:Mir gings jetzt eher um die Sicht/Reaktion des Beschuldigten. Weil es viele vergleichen - "Rufmord" etc...
Das Problem sind - wie in vielen anderen Bereichen auch - die Lügner und Betrüger, die eben aus Geldgier, Suche nach Aufmerksamkeit, um Vorteile zu erhalten oder aus anderen Gründen Geschichten erfinden und damit ganze Existenzen zerstören können.Justsaying schrieb:Die beschuldigte Seite versucht, die Glaubwürdigkeit des Opfers in Frage zu stellen, und das Opfer kann sich nicht wirklich wehren.
Die rechtlichen Mühlen mahlen langsam und ich denke auch immer, dass es schwer sein muss, das auszuhalten
Korrekt muss es "Er soll es zugegeben haben" heißen.FlorianNoir schrieb:Aber er hat es ja zugegeben.
Christian Ulmen und Tele 5 im Sexismus-Shitstorm wegen Gameshow "Who wants to fuck my girlfriend" mit Uwe WöllnerQuelle: https://www.waz.de/kultur/tv-streaming/article402193473/christian-ulmen-und-tele-5-im-sexismus-shitstorm-wegen-gameshow-who-wants-to-fuck-my-girlfriend-mit-uwe-woellner.html
(…) In dem Format von "Ulmen TV" werden angeblich echte Kandidatinnen in den Puff, auf den Straßenstrich und in den Sex-Shop geschickt. Das Ziel: reale Personen anbaggern. Komplimente bringen Punkte - wenn jemand zum spontanen Sex überredet wird, bringt das viele Punkte. Auch die Summe, die ein Freier für Geschlechtsverkehr bietet, kommt in die Wertung. Letztlich geht es darum, wer die "goilste" Freundin hat.
(…)
Nachdem sich Kritiker im Netz auf das neue Format eingeschossen haben, gibt der Produzent Gero Schorch direkt eine Stellungnahme in Richtung der #aufschrei-Aktivistinnen ab: "Es tut uns leid, wenn wir Eure Gefühle verletzt haben."
Und als Teil der Wiedergutmachung habe Tele 5 extra das Programm geändert: Statt "Who wants to fuck my girlfriend" werde als "Geste der Wertschätzung und Versöhnung" direkt zur Premiere am Donnerstag (23.10 Uhr) eine Spezialausgabe gesendet: "Who wants to fuck my lesbian girlfriend".
Es ist der Mann beziehungsweise die realen männlichen, teils gepixelten Protagonisten, die sich von Ulmen mit größtmöglichem Fremdschäm-Faktor vorführen lassen. Für die "stupide Sexualität" der Männer habe sich Ulmen regelrecht geschämt, sagt er in einem Focus-Interview.Quelle: s. o.
Dabei ist es Ulmen "völlig wurscht, ob das Publikum das als Satire erkennt oder nicht. Ich finde, das Ding funktioniert auch dann, wenn die Zuschauer es ernst nehmen". Die Game-Show sei in erster Linie lustig. "Ich muss mich immer ein bisschen schämen und ekeln, wenn ich lachen möchte. Ich mag's, wenn es wehtut", gibt Ulmen im Interview mit der Zeitung "Die Welt" unverhohlen zu.
"Who Wants to Fuck My Girlfriend?" sieht aus wie schlimmste Frauenverachtung - und ist eigentlich eine getarnte Dokumentation über das Schwein im Manne.Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/tv/christian-ulmens-neue-tv-show-who-wants-to-fuck-my-girlfriend-a-882686.html
Doch kurz darauf werden die Zuschauer Zeugen einer im deutschen Fernsehen bisher ungesehenen Herabwürdigung von Kandidatinnen. Die Frauen werden in einen Imbiss gestellt und sollen gierige Blicke von Männern auf sich ziehen, für jeden Blick gibt es einen Punkt. Die Frauen sollen einen Sex-Shop aufsuchen und dort anwesende Männer zu spontanem Sex überreden, auch dafür gibt es Punkte. Die Frauen werden an eine Straße gestellt - wer das meiste Geld für Geschlechtsverkehr angeboten bekommt, gewinnt.
(…)
Und ähnlich wie die Figur Wöllners eigentlich Ulmens hochmoralische Kritik an den tatsächlichen Zuständen des Medienbetriebs verkörpert, ist auch "Who Wants to Fuck My Girlfriend?" eine zutiefst anti-sexistische Veranstaltung. Denn wenn hier jemand vorgeführt wird, dann sind es allein die Männer. Männer, die Frauen begaffen. Männer, die Frauen angraben. Männer, die am Straßenrand halten und ansatzlos beginnen, um den Preis des Körpers einer Frau zu feilschen.
Die in der Sendung dargestellten Frauen hingegen behalten in jeder Situation ihre Würde. Die Kandidatenpaare sind selbstverständlich in den wahren Charakter des Spiels eingeweiht. Die auf den ersten Blick als willig und passiv vermarkteten Frauen sind tatsächlich die Handelnden - und machen sich einen großen Spaß daraus, die Männer vorzuführen.
(…)
eigentlich Ulmens hochmoralische Kritik an den tatsächlichen Zuständen des Medienbetriebs verkörpert, ist auch "Who Wants to Fuck My Girlfriend?" eine zutiefst anti-sexistische Veranstaltung. (…)
Er wurde zu dem Thema gefragt und sagt in dem Schnipsel auch nichts irgendwie schräges dazu. Er ist lange genug in der Branche, kennt sicherlich beide persönlich und hat selber viele Rechtsstreitigkeiten geführt (man erinnere sich an die inszenierte "Ohrfeige" des aufstrebenden Livestreamers oder den Prozess von Anne Wünsche).watnu schrieb:Und ausgerechnet der fiese Pocher, der m. E. mangels Esprit und Talent nur plump auf Kosten anderer Menschen Aufmerksamkeit/Clicks erzeugen kann, nutzt auch diese Gelegenheit für sich.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/unterhaltung/Oliver-Pocher-geht-davon-aus-dass-die-Karriere-von-Christian-Ulmen-beendet-ist-id30492064.html
Er ist lang genug im Geschäft, um zu wissen, was man tun muss, um gefragt zu werden.anthe schrieb:Er wurde zu dem Thema gefragt und sagt in dem Schnipsel auch nichts irgendwie schräges daz
Kältezeit schrieb:Auf ihrem Instagram-Profil ist aber sehr viel Solidarität zu lesen. Außer von Pocher (was sollt man anders erwarten), der musst natürlich wieder nen Spruch drücken.
Kältezeit schrieb:Ines Anioli hatte ihre volle Solidarität in einem Beitrag ausgesprochen und darunter hat er kommentiert.
Sinngemäß sowas wie " an der Geschichte ist vermutlich mehr dran, als bei der Geschichte zwischen dir und Luke " .. so in etwa.
Dieser W*chser lässt es sich einfach nicht nehmen, bei so einem sensiblen Thema noch ne Art Rosenkrieg zu führen .. der gehört genauso weg aus der deutschen Fernsehlandschaft wie jetzt auch ein Ulmen.
Ulmen hat wohl gestanden. Frau Fernandes hat ja auch schon eine Reportage über ihren "Stalker" gedreht und als sie alles zur Anzeige bringen wollte, hat er anscheinend die Tat eingeräumt, weil er sich wohl erhofft hatte, dass dann keine Ermittlungen (und Strafverfolgung) aufgenommen würden.JoschiX schrieb:Das ist halt immer der Knackpunkt bei Trennungen die so stattfinden.