KTG schrieb:Will er wieder in der Branche auf die Beine kommen, so ist vermutlich absolute Reue notwendig (im Sinne von "Fetisch, mache jetzt Therapie, tut mir alles leid" usw.).
So konnte er evtl. CF hinhalten. Ähnlich wie es CF bezüglich der Vorwürfe der körperlichen Gewalt gegen CU erzählte (s. u., Interview).
Möglicherweise hatte CF zuerst darauf vertraut, dass CU wenigstens so viel Anstand besitzt, öffentlich zuzugeben, dass nicht sie, sondern er hinter den Accounts steckte, über die er über 10 Jahre lang Inhalte an Hundert
e Empfänger verschickte - und damit an Hundert
e potenzielle Multiplikatoren (einfache Weiterverbreitung digitaler Inhalte). Wie geschrieben, hätte man m. E. die Verletzungen und (Ruf-)Schädigung, die CF erlitten hat, auf anderem Weg nicht mehr einfangen können.
CU hätte ansonsten öffentlich keine Details nennen müssen.
Stattdessen hat er über seine Medienanwälte gewaltigen Druck aufgebaut, der inzwischen großteils verpufft ist, etwa die "rechtswidrige Berichtserstattung" und die bekannten Vorwürfe ggü. CF.
U. g. RAin berichtet von einer "freiwilligen" Zensur, die sich Medienhäuser durch solche Praktiken auferlegen. (Um die Gefahr eines kostenintensiven Rechtsstreits zu umgehen.) Auffällig ist, dass sich darüber niemand empört, der/die hier angeblich die Fahne für andere Freiheitsrechte schwenkt(e). Diese Art der "freiwilligen Zensur" betrifft nicht nur diesen Fall und Lebensbereich.
„Raus mit der Story“: Juristin hätte Ulmen-Recherche sofort veröffentlicht
(…)
[Medienanwältin Stefanie ] Schork beobachtet seit längerem eine wachsende Verunsicherung in Redaktionen und Justitiariaten, insbesondere bei prominenten Fällen. Die Angst vor rechtlichen Risiken sei „oft größer als die Rechtslage es erfordert“. Dabei sei Verdachtsberichterstattung unter klaren Voraussetzungen zulässig.
Im konkreten Fall hätte sie die Veröffentlichung nach eigener Aussage „ohne zu zögern“ freigegeben. Die Dichte der Beweistatsachen sei „beeindruckend“, das öffentliche Interesse offensichtlich.
Quelle:
https://kress.de/news/beitrag/152421-raus-mit-der-story-juristin-haette-ulmen-recherche-sofort-veroeffentlicht.html ,
Stand 24. März 2026, Hervorhebung durch mich
RTL-Interview ab ca. 9.00:
Während der Partnerschaft habe CF das als Problem angesehen, dass sie gemeinsam lösen müssten. Im Nachhinein denkt sie, sie würde das heute mit einem anderen Mindset angehen: "Das ist das Problem der Täter."
"Ich habe das immer als unser gemeinsames Problem gesehen, im Sinne von: Dann gehen wir mal zur Therapie, dann schauen wir unser Problem in den Griff bekommen. Man nimmt das ja ernst, so eine Ehe, und man denkt, das ist jetzt so. Wir haben geheiratet und unsere Probleme gehen wir dann eben gemeinsam an."
Wenn er/man das nicht in den Griff bekomme, dann sollte die Frau den Täter verlassen, auch wenn er z. B. sagt [vorwirft]: `Warum verlässt du die Familie?!“´ (…)
Auf Frage von FL: "Ich habe immer mal wieder [die Sachen gepackt]. Dann heißt es, `gib uns doch noch ne Chance, ich habe es jetzt eingesehen. Und mit einer neuen Therapie wird es bestimmt besser. ´ Man hofft immer wieder auf dieses es wird besser, es wird besser."
Video RTL-Interview:
Beitrag von watnu (Seite 88)