@philterErstens das.
Warum ich aber nannte, dass es keine Diagnosen sind: nicht weil ich Autismus, oder auch andere Diagnosen, als einen Makel wahrnehme, sondern lediglich, weil man über ein Forum nur einen Tipp geben kann in welche Richtung man weiterschauen könnte falls es einen interessiert, aber nunmal keine Diagnosen. Es m.E. aber auch verkehrt wäre, gar nichts zu äußern, nur damit es nicht so wirkt als würde man zu diagnostizieren versuchen, da derartiges manchmal ganz nützlich sein kann.
Wenn somit jemand beim Weiterinformieren auf "Moment mal, das meist trifft zu..." kommt, ist das für mich genauso in Ordnung als wenn jemand feststellt: "Nö, bis auf ein, zwei Punkte passt da nichts, etliches ist sogar gegenteilig". (So wie z.B. "hochsensibel" oft beschrieben wird, passt das z.B. auf mich in einigen Punkten (reizempfindlich, schnell von Menschen überfordert, kein Interesse bei "Machtspielchen" mitzumachen), in m.E. abe wesentlichen dann doch nicht (etwa, dass man leicht von Gefühlen anderer überwältigt ist, oder man gut "den Raum lesen" kann - bin da unterdurchschnittlich).)
Inwieweit man dann sogar eine diagnostische Abklärung anstrebt, bleibt einem auch überlassen - je nach Leidensdruck nötig oder auch gar nicht, und manchmal auch von anderen Gegebenheiten abhängig. Habe meine Diagnose bei Teilnahme an einer Studie erhalten, nach längerer Vermutung.