Welchen Beruf würdet ihr am liebsten ausüben?
14.05.2026 um 23:39Bäuerin heute, früher Dolmetscherin
Du kannst dich neben deinem Beruf mit oder ohne Wahl eines Schwerpunkes, als Fotograf selbstständig machen. Eine berufliche Betätigung in dem Bereich setzt keine abgeschlossene Ausbindung voraus. Kenne da wen der das so macht.Hobbyfotograf schrieb:Mein Traumberuf war immer Fotograf, aber dann bin ich Holzmechaniker geworden und mittlerweile verdiene ich als Werkstoffprüfer meine Brötchen.
Oh ja!pasdenom schrieb:Ich wäre gerne bei der Staatsanwaltschaft, bei der Kriminalpolizei in einem Dezernat für Kapitaldelikte und Vermisstenfälle, Schiffskapitänin, Pilotin oder Hebamme.
Oh ja, das fände ich auch mega 😊. Ich bin auch gerne im Wald.Softface schrieb:Förster : Entspannt im Wald rumlungern, in einsamen Jagdhütten abhängen und dafür sogar noch bezahlt werden ;)
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Oh ja, ich wollte als Kind auch immer unbedingt zur Polizei und dort arbeiten. Um den Leuten zu helfen und um für Gerechtigkeit zu sorgen.Ciela schrieb:Seit frühester Kindheit wollte ich zur Polizei. Entweder auf Streife, zur Kriminalpolizei, Spurensicherung oder Forensik, ganz egal. Auch heute ist das noch der Beruf, der mir als erstes in den Kopf kommt, wenn es "Traumberuf" heißt.
Das klingt auch nach einem faszinierenden Beruf und einer spannenden Tätigkeit @RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es ist genau der Beruf den ich habe (hatte dafür auch nach einer technischen Berufsausbildung das Abitur an der BOS nachgeholt*): Physiker.
Bin konkret aktuell Assistenzprofessor für Astrophysik.
Physik, das war schon so ein Kindheitstraum, und es passte und passt einfach: interessenmäßig und fachlich. Salopp gesagt: Was mir liegt kommt viel vor, was mir wenig liegt kommt wenig vor. M.E. spannende Themen, ruhiges aber dennoch anregendes Arbeitsumfeld, und man darf ruhig "schräg sein".
Dolmetscher hatte ich mir tatsächlich auch mal überlegt, da es mir bereits in der Schule riesigen Spaß gemacht hat, andere Sprachen zu lernen und Englisch eins meiner Lieblingsfächer war. Meine Aussprache ist allerdings grauenhaft :D.Milanthrop schrieb:früher Dolmetscherin
Ach, die Emotionen kenne ich. Ich wäre sehr gerne Berufspilot geworden, aber da ich ab 16 eine Brille tragen musste und die Lufthansa damals keine Pilotenanwärter mit Brille einstellte blieb es dabei. Ich fliege allerdings sehr oft, und jedes Mal wenn ich einsteige würde ich gerne nach links ins cockpit abbiegen anstatt nach rechts in die Kabine :)pasdenom schrieb:Leider nicht, allerdings befinde ich mich gerade im Urlaub auf einem Schiff, da ist der Wunsch dann vorübergehend immer besonders groß. 😉 Wir sind dann doch im weiteren Sinne Kollegen, damit bin ich aber auch sehr glücklich. Trotzdem schade, dass die Lebenszeit begrenzt ist, sonst würde ich einfach alles nacheinander machen.
Finde es schade, dass das früher so war. Vor allem, wenn mithilfe der Brille :brille: die Sehschwäche komplett ausgeglichen werden kann.Rick_Blaine schrieb:Ach, die Emotionen kenne ich. Ich wäre sehr gerne Berufspilot geworden, aber da ich ab 16 eine Brille tragen musste und die Lufthansa damals keine Pilotenanwärter mit Brille einstellte blieb es dabei.
Bei der Boomergeneration war es ja noch so, dass man das nehmen musste, was irgendwie verfügbar war, da wurde nicht lange gefragt. Ich erinnere ich an die Nachbarskinder: Er war in der Schule okay, aber nicht herausragend und hat sechs Monate Bewerbungen geschrieben, bis er eine Ausbildungsstelle hatte, da hat man nicht noch groß überlegt, ob es der Traumjob ist.Jules20 schrieb:Finde es schade, dass das früher so war. Vor allem, wenn mithilfe der Brille :brille: die Sehschwäche komplett ausgeglichen werden kan
Das stimmt.MissMary schrieb:Das auch zum Thema "früher war alles besser".
Genau, da gab es einige Berufe, die von vorn herein versperrt waren, wenn man Brille trug, auch der hier oft genannte Polizeiberuf. Spätestens seit der Erfindung von Kontaktlinsen sollte das heute in 90% der Fälle kein Thema mehr sein.Jules20 schrieb:Finde es schade, dass das früher so war. Vor allem, wenn mithilfe der Brille :brille: die Sehschwäche komplett ausgeglichen werden kann.
Haha, allerdings. In meiner Grundschulklasse war ein Mädel die Zweitbeste der Klasse. Die Eltern waren Arbeiter und der Meinung, auch sie solle einen Beruf anstreben, zu dem Hauptschule reicht. Gymnasium, wohin die Lehrer sie senden wollten, sei Firlefanz.MissMary schrieb:Das auch zum Thema "früher war alles besser".
War es nicht auch so, dass Frauen nicht zur Bundeswehr und zur Polizei durften? Das war auch so eine krasse Regelung.Rick_Blaine schrieb:Genau, da gab es einige Berufe, die von vorn herein versperrt waren, wenn man Brille trug, auch der hier oft genannte Polizeiberuf. Spätestens seit der Erfindung von Kontaktlinsen sollte das heute in 90% der Fälle kein Thema mehr sein.
Mir ging es in der Grundschule so. Ich hatte einen Schnitt von 1,3, lediglich die Orientierungsklassenarbeit in Mathe hatte ich verhauen, was aber auch kein Wunder war (ging vielen so), da unsere Lehrerin länger krank war und wir viel Stoff gar nicht hatten. Blöderweise gab es natürlich Schüler mit älteren Geschwistern, deren Eltern den Stoff daheim erarbeiteten, so dass einige trotzdem eine 1 hatten, was so ausgelegt wurde wie "Kinder, die echt aufs Gymnasium sollen, konnten den Stoff trotzdem". Daher habe ich dann eine Realempfehlung bekommen, auch mit dem Hinweis, dass ich mit Druck nicht umgehen konnte. Das Kind eines Lokalpromis in meiner Klasse bekam mit einem Schnitt von 2,7 dafür eine Gymiempfehlung. Erster Kontakt mit "die Welt ist verdammt ungerecht!".Rick_Blaine schrieb:Haha, allerdings. In meiner Grundschulklasse war ein Mädel die Zweitbeste der Klasse. Die Eltern waren Arbeiter und der Meinung, auch sie solle einen Beruf anstreben, zu dem Hauptschule reicht. Gymnasium, wohin die Lehrer sie senden wollten, sei Firlefanz.

Das wäre bestimmt auch mega interessant und man würde einige coole Leute kennenlernen.interrodings schrieb:Eine casting agentur leiten.
Das stimmt.RayWonders schrieb:wenn ich manchmal Dokus anschaue, dann stelle ich mir vor wie toll das Leben als Wissenschaftler sein kann. aber wahrscheinlich ist der Arbeitsmarkt für diese auch ziemlich umkämpft und man muss um Fördermittel streiten für Projekte..
Ganz genau. In der bayerischen Polizei fiel die Regel gegen Frauen erst sehr spät, lange nach meinem AbiMissMary schrieb:War es nicht auch so, dass Frauen nicht zur Bundeswehr und zur Polizei durften? Das war auch so eine krasse Regelung.
Jo, mein Lateinlehrer meinte einmal ganz unverblümt, dass Arbeiterkinder nichts auf dem Gymnasium zu suchen haben. Er war etwas erstaunt, mir ein paar Jahre später das grosse Latinum mit einer guten Note geben zu können. Pfft.MissMary schrieb:Erster Kontakt mit "die Welt ist verdammt ungerecht!".
Ja, meine Tochter ist derzeit auf diesem Weg zu einer Professur, und genau: der ewige Kampf um Fördergelder und gegen die Unibürokratie sei das Nervigste am Job. Aber forschen macht wirklich viel Spass.RayWonders schrieb:aber wahrscheinlich ist der Arbeitsmarkt für diese auch ziemlich umkämpft und man muss um Fördermittel streiten für Projekte..