Tierrechtsaktivismus wie Anonymous f. the Voiceless & Cube of Truth
12.07.2026 um 19:08Das ist nett von dir 😅emanon schrieb:Kein Ding, ich lasse dich gerne vom Haken.
Borniertheit ist dir ein Begriff?
Das ist nett von dir 😅emanon schrieb:Kein Ding, ich lasse dich gerne vom Haken.
Aber genau das ist doch das Ziel, Penetranz! Man will halt sein eigenes Weltbild den anderen aufzwängen, weil man sich als alleiniger "Rechthaber" sieht.emanon schrieb:Sollen sie aber ruhig weitermachen, solange sie nicht so penetrant agieren wie der Aktivist im Video.
Behandelt er denn Menschen und Tiere gleich, wenn er den einen Teil pauschal abwertet, für nicht verteidigungswürdig erachtet?M1ndCon7rol schrieb:Nein, nicht wirklich. Speziesismus bezieht sich ja auf die unterschiedliche moralische Behandlung verschiedener Arten.
Opfer von Diskriminierung sollten ihr „Leben selbst auf die Reihe […] bekommen“. Wahre Opfer seien ausschließlich die Tieredoch arg defizitär.
Der Unterschied ist dass es hier nicht einfach um ein beliebiges "Weltbild" und Rechthaberei geht, sondern um ein konkretes Leid, das täglich in enormem Ausmaß entsteht. In jeder Sekunde (!), die verstreicht, sterben tausende (!) Tiere unter abscheulichen Bedingungen.Aniara schrieb:Aber genau das ist doch das Ziel, Penetranz! Man will halt sein eigenes Weltbild den anderen aufzwängen, weil man sich als alleiniger "Rechthaber" sieht.
Ja, u.a. dadurch hat sich ja Anonymous for the Victims abgespalten. Die solidarisieren sich ja explizit auch mit menschlichen Opfern von Diskriminierung und vertreten da einen anderen Standpunkt als jetzt beispielsweise der diskutierte Oliver Loos.emanon schrieb:Da sollte die Tierrechtsbewegung sich tunlichst einen anderen Frontmann suchen.
Seh ich anders. Die alltägliche millionenfache Diskriminierung von z. B Frauen ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Auch das ist mit Leid verbunden.M1ndCon7rol schrieb:Der Unterschied ist dass es hier nicht einfach um ein beliebiges "Weltbild" und Rechthaberei geht, sondern um ein konkretes Leid, das täglich in enormem Ausmaß entsteht
Da bin ich bei dir. Ein Grund warum ich mich trotzdem nur für Tiere aktivistisch betätigen würde ist, dass ich den Eindruck habe, dass sich für Menschen viel mehr andere Menschen bereits aktivistisch einsetzen. Diese Diskriminierungsopfer haben eine viel größere Lobby. Die Tiere haben leider gesellschaftlich fast gar keine Lobby.emanon schrieb:Seh ich anders die alltägliche millionenfache Diskriminierung von z. B Fraen ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Auch das ist mit Leid verbunden.
ich könnte mir vorstellen, dass Du da etwas falsch liegst.......ich gehe nicht davon aus, dass es da eine so große Diskrepanz gibtM1ndCon7rol schrieb:Ein Grund warum ich mich trotzdem nur für Tiere aktivistisch betätigen würde ist, dass ich den Eindruck habe, dass sich für Menschen viel mehr andere Menschen bereits aktivistisch einsetzen. Diese Diskriminierungsopfer haben eine viel größere Lobby. Die Tiere haben leider gesellschaftlich fast gar keine Lobby.
Wie gehst du bei Dritten mit Fleischkonsum um? Wie lange bist du schon Vegetarier/Veganer? Ist Tierwohl dein Hauptanliegen? Wenn ja, wie definierst du das und wenn nein, welche Dinge sind dir noch wichtig?Ich bin das Gegenteil eines konfrontativen Menschen und hab z.T. Probleme mit Konfikten und Dissens. Vielleicht auch deswegen bin ich da in meinem Umfeld immer sehr liberal gewesen. Außerdem habe ich unheimlich gute Freunde oder Familienmitglieder, die niemals vegan werden würden und ich mag die ja trotzdem kein Stück weniger dadurch. Selbst bei einer möglichen Partnerin wäre Veganismus zwar ein großes Plus, aber keine Voraussetzung.
Naja, dann schau mal eine durchschnittliche Anti-AfD-Demo an und vergleich das mit so einem Cube of Truth :DTussinelda schrieb:ich könnte mir vorstellen, dass Du da etwas falsch liegst.......ich gehe nicht davon aus, dass es da eine so große Diskrepanz gibt
Das überlasse ich lieber den Profis. Sowas kann ich nicht. :D Ich kann aber auch keine Autos bauen, Häuser hochziehen oder Computer selbst bauen. :DJoschiX schrieb:Und bevor Fragen aufkommen, ja ich kann Tiere selbst töten, zerlegen und zu Nahrung verarbeiten.
ein unpassender Vergleich. Es geht doch um aktivistischen Einsatz, um Engagement, um Organisationen, Spenden usw.M1ndCon7rol schrieb:Naja, dann schau mal eine durchschnittliche Anti-AfD-Demo an und vergleich das mit so einem Cube of Truth :D
Hö Doublepost? Hatte ich ja drei oder vier Beiträge weiter oben beantwortet.KFB schrieb:Wie gehst du bei Dritten mit Fleischkonsum um? Wie lange bist du schon Vegetarier/Veganer? Ist Tierwohl dein Hauptanliegen? Wenn ja, wie definierst du das und wenn nein, welche Dinge sind dir noch wichtig?
Und wie stehst du zu Leuten, die sagen, dass sie gerne Fleisch essen und auch gerne viel und aus diesem Grund das Günstigste aus dem Supermarkt holen? Weil, die sehen ja nicht wie die Tiere im Vorfeld behandelt werden und das Schnitzel hat ja auch keine KulleraugenM1ndCon7rol schrieb:Ich bin das Gegenteil eines konfrontativen Menschen und hab z.T. Probleme mit Konfikten und Dissens. Vielleicht auch deswegen bin ich da in meinem Umfeld immer sehr liberal gewesen. Außerdem habe ich unheimlich gute Freunde oder Familienmitglieder, die niemals vegan werden würden und ich mag die ja trotzdem kein Stück weniger dadurch. Selbst bei einer möglichen Partnerin wäre Veganismus zwar ein großes Plus, aber keine Voraussetzung.
Gleichzeitig habe ich halt auch immer einen recht pragmatisch-realistischen Ansatz zu den Dingen. Ich geb mich nicht der Illusion hin, dass wir in der Veganer-Bubble irgendwas ändern. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Dann trinkt statt mir halt irgendein indischer Bauer ein Glas mehr Milch pro Tag oder was weiß ich. Das ist für mich auch das einzige Argument gegen eine vegane Lebensweise, das ich voll nachvollziehen kann... dass es halt leider nicht viel bringt.
Seit dem ersten Lockdown damals (kein Zusammehang)... ja, ganz klar Tierwohl. Ich hab eine hohe Empathie für Tiere und mir geht diese Gewalt extrem nah. Das ist auch der Grund, warum ich mich bisher nie aktivistisch betätigt habe, da ich diese Bilder nicht sehen kann.
Ansonsten ist es für mich sowas wie eine spirituelle Grundhaltung zum Leben. Ich haue auch keine Insekten tot. Ich möchte niemandem wehtun. Das steht für mich über allem und ist tiefer Teil meiner Lebensphilosophie beziehungsweise Identität.
@KFBKFB schrieb:Und wie stehst du zu Leuten, die sagen, dass sie gerne Fleisch essen und auch gerne viel und aus diesem Grund das Günstigste aus dem Supermarkt holen? Weil, die sehen ja nicht wie die Tiere im Vorfeld behandelt werden und das Schnitzel hat ja auch keine Kulleraugen
@KFBKFB schrieb:@M1ndCon7rol
Jemand der da ehrlich ist, ist immer besser als ein Heuchler aber ich frage mich, wie man dann doch befreundet bleiben kann wenn man in grundlegenden Lebensentscheidungen so weit auseinandergeht
Es ist okay wenn man essen geht und einer bestellt Fleisch und einer nicht und dann ist das kein Thema, aber wenn da so drauf 'herumgeritten' wird? Naja okay, würd mich nerven :D