Tierrechtsaktivismus wie Anonymous f. the Voiceless & Cube of Truth
um 19:08Das ist nett von dir 😅emanon schrieb:Kein Ding, ich lasse dich gerne vom Haken.
Borniertheit ist dir ein Begriff?
Das ist nett von dir 😅emanon schrieb:Kein Ding, ich lasse dich gerne vom Haken.
Aber genau das ist doch das Ziel, Penetranz! Man will halt sein eigenes Weltbild den anderen aufzwängen, weil man sich als alleiniger "Rechthaber" sieht.emanon schrieb:Sollen sie aber ruhig weitermachen, solange sie nicht so penetrant agieren wie der Aktivist im Video.
Behandelt er denn Menschen und Tiere gleich, wenn er den einen Teil pauschal abwertet, für nicht verteidigungswürdig erachtet?M1ndCon7rol schrieb:Nein, nicht wirklich. Speziesismus bezieht sich ja auf die unterschiedliche moralische Behandlung verschiedener Arten.
Opfer von Diskriminierung sollten ihr „Leben selbst auf die Reihe […] bekommen“. Wahre Opfer seien ausschließlich die Tieredoch arg defizitär.
Der Unterschied ist dass es hier nicht einfach um ein beliebiges "Weltbild" und Rechthaberei geht, sondern um ein konkretes Leid, das täglich in enormem Ausmaß entsteht. In jeder Sekunde (!), die verstreicht, sterben tausende (!) Tiere unter abscheulichen Bedingungen.Aniara schrieb:Aber genau das ist doch das Ziel, Penetranz! Man will halt sein eigenes Weltbild den anderen aufzwängen, weil man sich als alleiniger "Rechthaber" sieht.
Ja, u.a. dadurch hat sich ja Anonymous for the Victims abgespalten. Die solidarisieren sich ja explizit auch mit menschlichen Opfern von Diskriminierung und vertreten da einen anderen Standpunkt als jetzt beispielsweise der diskutierte Oliver Loos.emanon schrieb:Da sollte die Tierrechtsbewegung sich tunlichst einen anderen Frontmann suchen.
Seh ich anders. Die alltägliche millionenfache Diskriminierung von z. B Frauen ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Auch das ist mit Leid verbunden.M1ndCon7rol schrieb:Der Unterschied ist dass es hier nicht einfach um ein beliebiges "Weltbild" und Rechthaberei geht, sondern um ein konkretes Leid, das täglich in enormem Ausmaß entsteht
Da bin ich bei dir. Ein Grund warum ich mich trotzdem nur für Tiere aktivistisch betätigen würde ist, dass ich den Eindruck habe, dass sich für Menschen viel mehr andere Menschen bereits aktivistisch einsetzen. Diese Diskriminierungsopfer haben eine viel größere Lobby. Die Tiere haben leider gesellschaftlich fast gar keine Lobby.emanon schrieb:Seh ich anders die alltägliche millionenfache Diskriminierung von z. B Fraen ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Auch das ist mit Leid verbunden.