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Verlust des geliebten Menschen...

108 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Liebe, Verstorben, Verlust, Verzweiflung, Getrennt, Geliebt

Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 11:29
Ich will echt nicht drüber reden, o.K.?


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 11:40
Ja ist Ok!
Blos wie du schon schreibst ,ist der Verlust deines Großvaters sehr traurig. Aber es gibt den Trost, daß er nun auch von seinem Leiden erlöst ist. Und man kann ein gutes Bild in der Erinnerung bewahren.
Dagegen sehe ich beim Fortgehen der Frau keinen Ansatz für Trost, weil die Umstände der Trennung nicht bekannt sind.
Aber es ist in Ordnung, wenn du darüber nicht näher reflektierst.


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 11:44
Danke!
Ich möchte nur folgendes Sagen: Ich vergeiche es gerne mit Glühbirnen, manche brennen dunkler und dafür sehr lange, die anderen sind sehr hell und brennen dafür nicht so lang. Und meine Frau und ich haben verdammt hell gebrannt!


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 15:38
Ich habe vor 3 Jahren meinen Verlobten an Leukämie verloren. Ich kann Euch sagen: Es hört NIE auf wehzutun...
Über eine verlorene Liebe kommt man irgendwann hinweg, auch wenn es lange dauern kann. Ich spreche aus Erfahrung.
Aber den Tod des Partners kann ich einfach nicht akzeptieren und ich denke, es hat mich und natürlich auch mein Leben verändert...
An alle, die sagen, sie würden ihrer grossen Liebe im Todesfall folgen: Ich glaube nicht, daß der Partner das gutheissen könnte. Und auch, wenn ich alles andere als gläubig bin: Sollte es so etwas wie das Jenseits geben, kommen Selbstmörder NIEMALS mit den "auf natürlichem Wege verstorbenen" zusammen. Ist meine Meinung, aber ich glaube fest daran, daß mein Freund nicht möchte, daß ich auch sterbe...Irgendwann werden wir uns sowieso wiedersehen...


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 15:40
Schlimme Geschichte.

*SABNOCK mitfühlt*


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 15:41
Danke! :o)


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 19:43
@ MothWoman

Das tut mir echt tierisch leid.
Aber ihr werdet euch wiedersehen.
Man sieht sich immer zweimal.


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 19:51
@ cathryn
Cathryn schrieb:Man sieht sich immer zweimal.
Ja, im Leben!!! :D :D :D

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@ topic


Die Vorstellung, dass das Leben nur ein 'Abschnitt' der eigenen Existenz ist, hilft mir dabei, nicht gänzlich durchzudrehen.

In rationalen Momenten kommt der Gedanke eines 'Danach' für mich nicht in Frage.
(vor der Geburt war nix, da ist nach dem Tod eben auch nix! 8))

In Momenten der Angst vor dem Tod flüchte ich mich in die o.g. 'Theorie'!!


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 19:56
Oh, wenn ich solche Geschichten höre, wird mir immer ganz anders... Vor allem auch, weil ich selbst schon sehr lebensmüde Dinge getan habe und dabei nie an die jenigen gedacht habe, die ich evtl. zurücklassen würde... Das ist eigentlich sowas von egoistisch, doch das weiß ich nun.

Krankheiten, bzw. Tod durch Krankheit ist in meinen Augen wirklich das Schlimmste, was man sich vorstellen kann, dennoch scheinen es manche mit der Trauer über den Verlust eines Menschen durch Tod wirklich leichter zu nehmen als eine Beziehungs-Trennung... Was einerseits schon irgendwie logisch klingt, mich dennoch immer wieder auf´s Neue verwundert.

Ich sollte dazu sagen, dass ich meinen Opa habe sterben sehen... Das ging über Wochen und es war einfach nur die Hölle... Menschen-unwürdig und meiner Meinung nach total unethisch.
Mein Opa wollte zum Schluss einfach nur sterben, hat sich nichts sehnlicher gewünscht, denn er wurde wirklich viele Tage und Wochen - so gesehen - nur durch Maschinen am Leben gehalten, er litt so sehr, dass ich manchmal das Gefühl hatte größere schmerzen zu haben als er selbst, wobei das rein realistisch betrachtet vermutlich ziemlich absurd ist.
Was ich eigentlich sagen möchte...
Ich war zum Zeitpunkt seines Todeseintritts an seinem Krankenbett... Stundenlang verweilte ich dort und es tat wie gesagt einfach nur weh...
Doch dann, als er plötzlich nicht mehr atmete, vorher noch einen Kampf gegen das führte, was dort mit bzw. in ihm stattfand, dann spürte ich irgendwie ein total merkwürdiges Gefühl. Ich verspürte keine Trauer, sondern freute mich irgendwie für ihn, auch wenn sich das jetzt selbst für mich total abartig anhört...
Aber er wollte doch nur raus, befreit werden, weg von seinem Leid...

Ist es denn unmenschlich, wenn man sich mit dem Verstorbenen - dessen einzige Hoffnung nur noch der Tod war - indirekt freut?
Für mich klingt es um ehrlich zu sein ziemlich krank wenn ich so darüber berichte... Denn mein Opa war so ziemlich der wichtigste Mensch für mich... Doch die "Trauer" dauerte wesentlich kürzer an, als die Trennung von meinem Ex-Freund...
Kann - DARF - das sein?


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 20:02
@ niurick
niurick schrieb:vor der Geburt war nix, da ist nach dem Tod eben auch nix!
Das kann ich mir so nicht vorstellen, denn aus nichts kann nicht etwas entstehen.
In der natur wird alles recycelt: das Blatt faellt vom Baum, der Wurm frisst es, sondert Stoffwechselendprodukte ab, welche der Baum dann wieder als Nahrungsquelle nutzt. Es verschwindet ja nichts. Warum sollte dann der Mensch nicht auch wiederkommen?
Aber das Thema Seelenrecycling hatten wir ja schon mal ...


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 20:05
@ tristana
tristana schrieb:dass ich manchmal das Gefühl hatte größere schmerzen zu haben als er selbst
Siehst Du, (u.a.) dadurch ist das Thema "Sterbehilfe" so heikel!
Die Gefahr ist eben gross, dass man sich selbst einen 'Gefallen' tut!

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tristana schrieb:Doch die "Trauer" dauerte wesentlich kürzer an, als die Trennung von meinem Ex-Freund...
Kann - DARF - das sein?
Die Zeit der Trauer hat doch (in meinen Augen) nichts mit der Bedeutung der verlorenen Person zutun.

Aus 'Selbstschutz' (um nicht in ewiger Trauer zu vegetieren) habe ich oft in meinem Umfeld oft festgestellt, dass man bei Verstorbenen rasch an die vielen schönen, gemeinsam erlebten Momente denkt! (also, überwiegt im 'Idealfall' das Andenken, statt der Trauer)!

Nach einer Trennung ist das völlig anders. Dem Verstorbenen kann man ja im Gegensatz zum Ex-Partner nichts übelnehmen!


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09.12.2007 um 20:10
@ cathryn
Cathryn schrieb:In der natur wird alles recycelt: das Blatt faellt vom Baum, der Wurm frisst es, sondert Stoffwechselendprodukte ab, welche der Baum dann wieder als Nahrungsquelle nutzt. Es verschwindet ja nichts. Warum sollte dann der Mensch nicht auch wiederkommen?
Das ist dann aber nur ein Kreislauf der Dinge und hat nichts mit einem 'Leben danach' zutun, welches man selbst erlebt!

(als Mageninhalt von Würmern gilt nicht! :D)

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Cathryn schrieb:Aber das Thema Seelenrecycling hatten wir ja schon mal ...
Jep...und sind zu keinem Konsens gekommen! ;)


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09.12.2007 um 20:13
@ Niurick
Jep...und sind zu keinem Konsens gekommen!
naja, vielleicht nicht gemeinsam, aber ich habe meine Meinung ;)


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 20:14
@niurick:

Danke für deine Worte dazu...
Das Thema Sterbehilfe beschäftigt mich seit dem natürlich auch noch wesentlich mehr als vorher...
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Sterbehilfe menschenunwürdig sein soll, sofern jemand wirklich noch in der Lage ist dies selbst für sich zu entscheiden und dies möchte... Vielleicht erliege ich da aber auch einem Denkfehler oder beziehe nicht alle wesentliuchen Faktoren in mein Denken mit ein.

Irgendwie ist es beruhigend für mich zu hören dass du das mit der Zeit der Trauer so siehst, denn manchmal komme ich mir wirklich vor wie ein "Unmensch" wenn ich über diese "Verluste" die ich erlitten habe, nachdenke....


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Verlust des geliebten Menschen...

09.12.2007 um 20:15
@Cathryn

Und die solltest du auch beibehalten. Deine Beiträge sind zumindest sehr ansprechend und lassen eine große Gefühlswelt erahnen.


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Verlust des geliebten Menschen...

10.12.2007 um 18:57
@ Cathryn: Ich danke Dir für Deine Anteilnahme!!!

Ich glaube auch ganz fest, daß man sich irgendwo wiedersieht...
Schließlich bestehen wir ja irgendwie aus Energie...Mein 9-jähriger Neffe, der das Patenkind von meinem Freund war, hat mal einen ganz kindlich logischen, süßen Gedanken geäußert: " Wenn man einen Fön aus der Steckdose zieht, hat der zwar keinen Strom mehr, aber in der Steckdose ist ja trotzdem Strom, oder?"
Das hat er nach dem Tod seines Patenonkels gesagt, als er selbst überlegt hat, wo der jetzt sein könnte.
Das fand ich echt bemerkenswert und absolut logisch. Und tröstlich. :o)


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Verlust des geliebten Menschen...

11.01.2008 um 16:17
Ich muß dazu sagen, ich wurde vor vielen Jahren geschieden, es tat weh, aber der Mensch war am Leben, man hatte eine Wahl. Jetzt ist mein lieber Mann, mit dem ich 19 Jahre verheiratet war, gestorben, daß ist ein ganz anderer Schmerz, als würde dir ein Fuß oder sonst irgendetwas fehlen, es ist eine Lehre in dir, aber ich bin davon überzeugt, daß er bei mir ist und ich Geduld haben muß, bis er wiederkommt, vielleicht in einer anderen Gestalt. Lacht nicht. Ich habe ihm beim Sterben begleitet, und dies war sicherlich der schwerste Weg bis jetzt für mich, soll die ales umsonst gewesn sein, kann Gott der Liebe so etwas zulassen. Er wolte nicht gehen, weil er hatte noch was zu erledigen. Ich zerbreche auch schön langsam daran, wenn die Kinder nicht wären.


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scofield
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Verlust des geliebten Menschen...

11.01.2008 um 16:41
...wäre noch interessant zu erfahren...
ob du ihn in die Kiste gebracht hast...
denn du gehörst auch zur ganz speziellen Bodentruppe...


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Verlust des geliebten Menschen...

11.01.2008 um 17:15
@scofield:
Geht´s auch ein bisschen einfühlsamer?!
Wen Du nichts vernüftiges zu sagen hast, dann tob´ Dich im Bereich "Unterhaltung" aus. HIER ist das echt überflüssig...


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Verlust des geliebten Menschen...

11.01.2008 um 17:17
"...wäre noch interessant zu erfahren...
ob du ihn in die Kiste gebracht hast...
denn du gehörst auch zur ganz speziellen Bodentruppe..."


Ziemlich geschmacklos finde ich diese Aussage.
Versetze Dich mal in so eine Lage. Dann redest
Du vielleicht auch anders.
Bei sowas sollte man verdammt achten welche
Wortwahl man trifft. Denn SOWAS kann ganz schön weh tun.


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