Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Familienbande: Netz oder Fesseln?

283 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Kindheit, Erinnerungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 12:42
@Barsik

Das habe ich ja auch damit gemeint, dass Voraussetzung für ein harmonisches Familiennetz - ich wiederhole:

gengenseitige Toleranz, keine überzogene Erwartungshalung, Respekt für die einzelne Individualität sind.

Ich hoffe, Du hast es jetzt auch verstanden ;)



melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 13:02
Was mich mal besonders interessieren würde, was haltet ihr eigentlich so von dieser Methode der psychischen Heilung oder auch psychischen Folter nach Bert Hellinger und seiner Familienbande? Habe da schon sehr unterschiedliche Statements vernommen, der eine schwört drauf und für den anderen war es Psychoterror. Hat jeder seinen ureigenen Platz in der Familie, steht auch jeder wirklich an diesem Platz, müssen die Figuren (die Familienmitglieder) sich einem archaischen Prinzip unterordnen, das quasi schon vorbestimmt ist oder bestimmen sie es doch erher selbst, wo sie stehen und hin gehören?


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 13:33
:D ja ok ich brauche etwas länger;)
danke


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 14:00
@Fabiano

Es wäre ganz gut, wenn Du auch einen Link dazu reinstellen würdest, damit man sich ein Bild von Bert Hellinger machen kann.

Hier mal eine Addresse:

http://www.religio.de/lex/Daten/F/familienaufstellung.html


Das, was ich bis jetzt von ihm gelesen habe, finde ich ziemlich daneben.
Aber ich habe noch zu wenig darüber gelesen, um mir ein umfassendes Urteil zu bilden.

Persönlich glaube ich, dass jedes Familienmitglied seine Stellung nach Funktion ( Eltern - Kinder) einnimmt, diese aber auch durchaus im Laufe des Zusammenlebens wandelbar ist.
Zum Beispiel bei Störung der naturgegebenen Eltern - Kind - Konstellation, wie bei Todesfall oder schwerer Krankheit eines Elternteiles.

Hier übernimmt manchmal das Kind die Rollle eines Elternteils , für die jüngeren Geschwister, und evtl. auch für Vater/Mutter.

Ich glaube, die einzelnen Rollen innerhalb von mehreren Geschwistern muss nicht unbedingt altersgemäss verlaufen, sondern nach Reife und Charackter des Kindes.
Es gibt sicher auch immer wieder, je nach Lebenssituation der Familie Verschiebungen.
Die Freiwilligkeit ist ein interessanter Aspekt dabei! Ich denke, es ist charackterbedingt, ob man eine Rolle einnehmen will, oder sie sich quasi aufdrängen lassen will. (bei Kindern vor allem)


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 14:35
Also abgesehen davon, dass ich niemanden mehr hab, den ich "aufstellen" lassen könnte, hab ich von dieser Sache bisher meist nur Übles gehört - ich wäre da sehr vorsichtig...


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 17:45
@elfenpfad
tut mir leid, aber wenn ich solche Worthülsen aus erziehungswissenschaftlichen Lehrbüchern lese wie seine Stellung nach Funktion ...Eltern-Kind Konstellation ...altergemässer Rollenverlauf...interessanter Aspekt der Freiwilligkeit ... dann schalte ich gleich ab.

Das liest sich immer so schön geschwollen und hört sich wirklich klug an. Herzlichen Glückwunsch.


melden
owi ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 19:34
Familienbande sind für mich keine Fesseln. Meine Famlie ist sehr wichtig, auch wenn wir uns "nur" alle paar Wochen sehen.

Geboren wurde ich im August 1969 in Zittau (Oberlausitz - DDR).
Meine Eltern waren bei meiner Geburt relativ jung, Mutter 21, Vater 24. Eine ältere Schwester (1 Jahr und vier Monate älter) und einen Bruder (3 Jahre jünger) habe ich auch noch. Mein Vater war damals ein junger Ingenieur in einem Fahrzeugbaukombinat, Meine Mutter hatte Weberin gelernt und wollte gern studieren - Textilingenieur war ihr Ziel. Meine Schwester und ich haben ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie hat es dann sein gelassen.
Wir lebten ziemlich beengt zusammen mit meinen Großeltern (Eltern meiner Mutter) in einem kleinen Häuschen - einer Bäckerei. Das war herrlich.
Ich wurde ganz normal mit sechs Jahren eingeschult und habe mit 16 nach der 10. Klasse die POS (heute Realschule) abgeschlossen. Dann begann meine aufmüpfige Zeit. Die Ausbildung als Elektriker habe ich überhaupt nicht ernst genommen. Ich zug umher, war an 5 - 6 tagen in irgendeiner Disko. Der Alk floss reichlich, ein bis zwei Schachteln Zigaretten gingen auch täglich drauf. Die Kohle hat nicht gereicht und ich mir welche besorgt...erwischt wurde ich nie, es waren aber auch nur kleine Delikte. Fußballfan und -rowdy war ich auch noch...Dynamo Dresden (heute noch berüchtigt) hatte es mir angetan. Nach einem Jahr habe ich meine Lehre geschmissen. Naja, ich habe was neues angefangen. Bei uns gab es viel Textilindustrie und ich lerne Textilveredler. Nach 1,5 Jahren war ich fertig mit der Ausbildung und ich arbeitete in 3 Schichten und kriegte für DDR-Verhältnisse einen anständigen Lohn. 1989 war das aufregendste Jahr meines Lebens. Ich habe überlegt, ob ich abhaue oder nicht. meine alten Kumpels verschwanden reihenweise und ich lernte meine heutige Frau kennen. Sie war damals 17 (ich 20) und ich blieb. So hin und wieder hab ich mich auf diversen "staatsfeindlichen" Demos rumgetrieben und war ständig in Gefahr von der Stasi gepacht zu werden. Für meinen Vater wäre das unangenehm geworden. Ich wurde nie erwischt...dann fiel die Mauer und auch da hatte ich (als Nichtweiner) Tränen in den Augen, Freudentränen. Nachher ging es mit der Firma, in der ich arbeitete bergab, ich wurde abgeschoben in eine Beschäftigungsgesellschaft. 1995 heirateten wir, 1997 kam unser erstes Kind. Ein neuer Textilbetrieb wurde gebaut, ich kriegte eine "richtige" Arbeit. 2000 wurde unser zweiter Sohn geboren und die Firma ging in Konkurs. Mein Vater hat seit 1990 eine eigene Firma, einen Metallbetrieb und eine Schweißerschule. Ich lernte schweißen und arbeitete bei meinem Vater. Mich zog es aber zurück zu der Textilfirma, die einen neuen Eigentümer bekam.
2002 beendete ich mein Proletarierdasein. ich kündigte und zog mit Frau und Kindern weg, da ich eine Fachschulausbildung im Vogtland machen wollte. 2004 war ich fertig und schloss mit hervorrageneden Ergebnissen als staatich geprüfter Textiltechniker ab. Ene neue Arbeit hatte ich auch schon. Ich bin Anwendungstechniker in einem Chemieunternehmen, die Produkte für die Textilveredlung herstellen.
Jetzt endlich können meine Eltern stolz auf mich sein. Meine beiden Geschwister haben den kürzeren Weg gewählt und nach der Schule bzw. Ausbildung studiert.

Ich hatte es also nie wirklich schwer, ich hab's mir nur schwer gemacht...wer weiß, wozu das gut war...?

Mit meinen Eltern und meinen Geschwistern habe ich ein sehr gutes, wenn auch nicht besonders inniges Verhältnis. Wir sind da ganz speziell und keine Menschen, die ihre Gefühle ausleben. Deshalb bin ich so wie ich bin!


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

24.03.2008 um 21:06
@Der-Dulorginal

Wieso Worthülsen aus erzieherischen Lehrbüchern? Habe keines gelesen vor meinem Beitrag - stammt alles aus meiner eigenen "Denkquelle"

Schön, wenn es Dir klug vorkam, geschwollen sollte es ganz sicher nicht klingen. Vielleicht tat es ja das nur in Deinen Ohren?! :) ;)


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

25.03.2008 um 00:00
Ein Sonntag vor knapp 33 Jahren bescherte meiner Familie mich, drittes Kind und letzter Versuch, eine Tochter zu bekommen. Meine Brüder sind 3 und 9 Jahre älter, Eltern Jahrgänge 1937 und 1940, er ein Westfale, Dipl.-Ing., sie aus Pommern geflohen, Hausfrau und Muttertier. Sie studierte Religion, wollte mal Religionslehrerin werden, nahm mich im sich rundenden Bauch immer mit zum Unterricht, und manchmal scheint es mir, daß ich damals mindestens so aufmerksam zugehört habe wie sie... ;)
Meine Eltern waren zwischen 1966 und 1972 (genau weiß ich es gerade nicht) von Goch nach Berlin gezogen, weil mein Vater hier eine Stelle in den BMW-Motorradwerken bekommen hatte. Als ich geboren wurde, lebte unsere Familie in einem Hochhaus in Berlin, die Großeltern in Westfalen und der Pfalz. Eine ältere Nachbarin im Hochhaus wurde meine dritte Oma, sie war vernarrt in mich, hatte sich immer eine Tochter gewünscht und keine bekommen. Sie ging mit mir in den Zoo, ins Aquarium, nach Lübars zum Schweinerennen oder in den Zirkus. Wir zogen in den grünen Norden Berlins als ich 2 war, in eine Doppelhaushälfte mit einem eigenen Zimmer für jedes Kind und einem kleinen Garten. Zur Grundschule waren es nur gut 5 Minuten zu laufen, der Autoverkehr war damals noch so gering, daß wir stundenlang ungestört auf der Straße mit Kreide malen oder fußballspielen konnten. Wir waren mit den Nachbarskindern befreundet, kletterten auf Nachbars Obstbäumen herum, bestaunten deren Katzenbabies und sprengten zu Silvester gelegentlich ein paar Spielzeuge in die Luft... Meine Kindheit war behütet und zum allergrößten Teil harmonisch. Als ich 8 war, nahm meine Familie ein Heimkind auf, er war 2 Jahre jünger als ich. Zum ersten Mal lernte ich einen Menschen kennen, der aus Prinzip immer log, der klaute wie ein Rabe, der Lebensmittel auf dem Kleiderschrank hortete und dort vergammeln ließ, einen Menschen, der eigentlich ein bißchen wie ein kleines Tier in einer Höhle hauste. Meine ganz private "Ausbildung" darin, Menschen zu verstehen und zu durchschauen, begann mit diesem kleinen Kerl, der nun mein Bruder war...
Mein ältester Bruder begeisterte sich schon lange für Kampfsport, war inzwischen Trainer für Ju-Jutsu, und ich ging etwa 3 Jahre lang hin, hörte erst aus gesundheitlichenh Gründen auf, kurz vor der Prüfung zum Grüngurt.
Als ich 12 war, kam der zweite "fremde Bruder", intelligent im Gegensatz zum ersten, aber - ebenfalls im Gegensatz zu ihm - mit einem miesen Charakter ausgestattet, ein kleiner Aufmischer, der die Gültigkeit aller Regeln und die konsequente Zuverlässsigkeit meiner Eltern und von uns allen täglich auf die Probe stellte. Bis heute ist er der einzige Mensch, den ich je töten wollte... Diese zwei angenommenen Jungs waren zusammen unausstehlich, sie machten unsere ganze Familie fix und fertig, und ich reagierte psychosmatisch, wodurch ich einige Monate der Schule fernbleiben und ein Schuljahr wiederholen mußte. Als harmoniegewöhnter und -verwöhnter Mensch hatte ich nie gelernt, Konflikte zu lösen, jedenfalls nicht so, wie diese kleinen Bestien es erforderten. Haß und Mordlust beflügelten meine Tagträume, aber sowas tun... niemals. Jede Art, Spannung zornig abzubauen, war mir völlig fremd, vielleicht sogar tabu in unserer Familie. Bei uns redete man miteinander, aber ich hatte eigentlich nur noch Lust, vor allem dem kleineren der beiden die Fresse zu Brei zu schlagen. Natürlich ist das nie passiert, aber als ich dann "explodierte", versuchte ich, ihn die Treppe runterzustoßen. Es gelang mir zum Glück nicht, er hielt sich fest, aber mir war von dem Tag an klar, daß ich die Kraft hatte, mich zu wehren, daß ich kein Opfer bin, daß ich mir nichts gefallen lassen muß. Sein Verhalten änderte sich nicht, aber mir wurde es ein Stück gleichgültiger. Es war jetzt OK für mich, ihn zu hassen, ich machte mir keine Gedanken mehr drum.
Ich war, glaube ich, 20, als der dritte kam, der war schon 12, ruhig, freundlich und lustig, und der zweite, den ich so gehaßt habe, verließ uns kurz darauf, mit 16, um endlich wie ein Penner leben zu können. Er hatte offenbar keine höheren Ansprüche ans Leben, außer so lange schlafen zu können wie er wollte und keinerlei Anforderungen gerecht werden zu müssen. Später hat er sich wieder einigermaßen gefangen, aber was so mit ihm passierte, nachdem er unsere Familie verlassen hatte, hat mich eigentlich nie interessiert.
Ich hatte Abitur gemacht, mit Deutsch und englisch als Hauptprüfungsfächer, und begann ein Germanistik- und Anglistik-Lehramtstudium an der HU Berlin. Das war eigentlich nicht wirklich meine Idee gewesen, sondern die meiner Mutter, die ja immer hatte Lehrerin werden wollen. Und ich, ich wußte nicht, was ich wollte. Also machte ich, wie immer bis dahin, was sie wollte, brav und willenlos. Aber so kann man nicht studieren, da muß man mit Interesse und Ehrgeiz hinterstehen, und da ich das nicht tat, gab ich das Studium nach 2 Jahren auf. Das gab einen Riesenkrach mit meiner Mutter, und ich fühlte mich nach dem geschmissenen Studium ein bißchen als Versager. Ich fastete 3 Wochen, teils, um mir zu beweisen, daß ich mich unter Kontrolle hatte und disziplinieren konnte, teils, um abzunehmen. Dann informierte mich über alle möglichen Ausbildungen, entschied mich für die Ergotherapie, bewarb mich um einen Ausbildungsplatz und mußte warten. Ich machte ein 6wöchiges Praktikum in einer Klapsmühle, das war eine sehr interessante Zeit. Die Wartezeit wurde meinen Eltern zu lang, ich ging inzwischen in einer Fabrik arbeiten, und meine Mutter entschied wieder mal, was aus mir werden sollte. Ich wollte Heilpraktikerin werden, sie fand das nicht gut, das sei nicht seriös, ich solle doch lieber Physiotherapie lernen. Damit fand ich mich ab, ich hatte mich noch immer nicht "emanzipiert", machte also diese 3jährige Ausbildung und fand anschließend keine Stelle. Wann immer ich was wollte, was nicht ihre Idee war, mußte ich dafür kämpfen, und das kostete mich unheimlich viel Kraft. Ich war es überhaupt nicht gewöhnt, mich mit jemandem streiten zu müssen, um was tun zu können, aber irgendwann ging es nicht mehr anders, und ich lernte es. Das war eigentlich an dem Tag, wo ich entschied, für ein Wochenende nach Österreich zu fahren, um eine Einführungsveranstaltung der RSE (Ramtha´s School of Enlightenment) zu besuchen. Ich hatte tatsächlich noch nie zuvor etwas gegen meine Mutter durchgesetzt, was ich wollte. Ich glaube, was sie bei unserem Gespräch am meisten entwaffnete, war, daß ich ihr keine Vorwürfe machte, sondern ihr sagte, daß ich es mir selbst nie verzeihen würde, wenn ich nicht anfing zu tun, was ich wollte.
Ich verstehe mittlerweile immer mehr und immer besser, warum das alles so schwer war... Für sie, weil sie keine andere Selbstidentifikation außer der als Mutter für sich gefunden hatte, und ihre Kinder wurden alle erwachsen. Mich loszulassen hieß, daß sie ihre Identifikation verlor.
Für mich, weil ich so behütet worden war und die Familie alle meine Bedürfnisse so abgedeckt hatte, daß ich mich nie zuvor selbst hatte drum kümmern müssen, schon gar nicht im Widerstand gegen irgendwen.

Wir sind damit noch nicht ganz fertig, meine Familie bedeutet für meinen Geschmack noch immer zuviel Fessel, aber natürlich auch Netz.


melden
Doors Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Familienbande: Netz oder Fesseln?

30.03.2008 um 23:38
@elfi:

Hellinger? IGITT!
Eine der widerlichsten Kreaturen auf dem daran nicht gerade armen Psychomarkt.


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

30.03.2008 um 23:56
@Doors

Ja, das habe ich nach ein paar Artikeln von ihm auch gemerkt! Der ist doch krank :(


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

31.03.2008 um 11:01
Dieser Bert Hellinger ist wiedermal ein tolles Beispiel dafür, was sich in der Kirche für Leute tummeln. Was für ein Kranker Spinner...die Leute die dem auf den Leim gehen tun mir schon fast leid!


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

01.04.2008 um 22:04
kursiver Text
Hallo,lieber Forumler.
Meine Kindheit war leider geprägt durch Gewalt und Akoholismus meiner elterm
Von daher kein schönes thema.
Wichtig finde ich es,daraus für sich und sein späteres Leben zu lernen.
Erfahrungswerte rauszuholen.
Das kann sehr hilfreich sein.Sich an seine Kindheitsjahre zu erinnern.
Wie es war,wie könnte ich es selbst besser machen.

liebe Grüsse
Trutchen

Ps: Morgen ist Mittwoch und wir haben die erste Hälfte der Arbeitswoche geschafft :-)


melden
Doors Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 11:19
Erinnerung schadet eigentlich nie, individuell wie gesellschaftlich.

Interessant und erschütternd finde ich, wie viele Kindheiten durch Suchtprobleme der Eltern bzw. von Elternteilen ruiniert worden sind.


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 13:44
der ewige Kreislauf Doors^^


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 13:53
Joo,das ist ein riesiges Problem,
Denn der Frust über die eigenen unzulänglichkeiten wird auf das Kind geladen.
Ich z.B. hab mich immer schuldig gefühlt.
Deswegen sag ich ja.Darf einem nicht das Leben bestimmen.
Bei meinen eigenen Kindern hab ich dadurch gelernt mich nie aus der ruhe bringen zu lassen.
Muss man halt immer bissl was positive aus allen holen.
liebe Grüsse
Trutchen


melden
Doors Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 13:54
Aus der Ruhe bringen sollen mich die Kinder schon. Dafür habe ich sie ja!


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 13:58
Familienbande sind doch etwas Schönes - man muss nur die hohe Kunst verstehen, sich einige Mitglieder ab und zu vom "Leib zu halten".


Stichwort für Doors *zwinker*


melden
Doors Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 14:02
Zumindest ein Familienmitglied ( d.h. eigentlich eher ohne) halte ich mir schon ganz gern am Leib.

Aber erst recht in solchen Situationen können einen Kinder schon ganz schön aus der Ruhe bringen.


melden

Familienbande: Netz oder Fesseln?

02.04.2008 um 14:07
Familienbande: Netz oder Fesseln?

Aus der Perspektive der Familie: ein Netz, welches eine Fessel zur Bedingung stellt.

Aus der meinen: ist mir "gleichgültig", das es so ist, sie wissen es nicht besser...


melden