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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

44 Beiträge, Schlüsselwörter: Glück, Gedankenexperiment, Glückshormone
Warhead
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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

23.12.2010 um 18:03
@Aldaris
Maschine her,aber Dalli
Naja...eigentlich gibts das Teil ja schon

Youtube: BRION GYSIN'S DREAMACHINE


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 00:36
lol....Darüber musste ich in Ethik mal nen Aufsatz schreiben :D Glaub ich hab mich für normal weiterleben entschieden...mein Lehrer war für die Maschine xD


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 00:43
@schnanie.danie

Ach, sehr interessat, ihr habt das in der Schule behandelt?


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 00:50
@Aldaris

Ja, in der 8. Klasse, glaub ich...weiß leider nicht mehr genau zu welchen Thema, ich schätze mal Glück^^Achja....da kommen Erinnerungen hoch :D Ist gottseidank ne Sache, bei der es keine richtige oder falsche Antwort gibt...das is das tolle an Philosophie^^


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 00:53
@schnanie.danie

Wusst ichs doch, es war eine philosophische Frage. Aber hier läuft die Diskussion leider in eine einseitige Richtung. Habe ich das Experiment falsch erläutert?


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 00:58
@Aldaris
Nein nein, du hast es schon richtig erläutert...das mit dem Orgasmusgefühl wurde uns aber glaube ich vorenthalten xD
Naja, also wenn ich mich recht erinnere, hat er auch so argumentiert, dass man eben die ganze Zeit träumt und durchgehend glücklich ist, somit auch einen schönen Tod hat etc...wieso ich mich damals fürs normale Leben entschieden hab, weiß ich gar nicht mehr...glaube, nicht aus Langeweile, sondern auch weil eben der reale soziale Kontakt fehlen würde und Trauer und Schmerz zeitlich bedingt sind und nunmal zum Leben gehören. Heute würde ich mich für die Maschine entscheiden :D


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 01:01
@schnanie.danie

:-* Ein Segen für diese Diskussion, weil endlich mal jemand so in etwa versteht, worauf ich hinaus will, so wie @Warhead. Warum würdest du dich heute für die Maschine entscheiden?


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 01:10
@Aldaris

Weil man, meiner Meinung nach, öfter in seinem Leben an einem Punkt ankommt, an dem man einfach ein absolutes Tief hat; weil man feststellt, dass man teilweise einfach unglücklich ist mit manchen Begebenheiten in seinem Leben, und weil jeder, der schonmal glücklich war (also jeder Mensch, schätze ich) sich wünscht, dass dieses Gefühl nie wieder aufhört. So wie ich ;)
Natürlich ist es schade, nicht den wahren Wert des Lebens mit all den schlechten und guten Erfahrungen auszukosten...aber wer weiß, ob das Leben in Zukunft mehr schlechte als gute Dinge mit sich bringt - so gibt es kein Risiko und man ist glücklich bis an sein Lebensende :)


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 04:45
Wenn man soziale Kontakte liebt und pflegt wird man sich kaum für die Maschine entscheiden, das wäre so etwas wie sterben.
Hat man jedoch keine sozialen Bindungen wärs eine Übrlegung wert.

Ich gewöhn mich gern an Glücksgefühle... find das auch nicht langweilig glücklich zu sein.
Ich muss nicht erst verprügelt werden um das Kuscheln wieder schätzen zu können.
Klar ist es herrlich wenn man chronischhe Schmerzen hat, diese wenigen schmerzfreien Momente zu erleben. Man erlebt es viel intensiver und bewusster. Das Essen schmeckt auch besser wenn man lange nix gegessen hat.
Aber dennoch würd ich mir desshalb keine Schmerzen oder Hunger wünschen.
Nur damit die Droge besser reinfährt nen Entzug schieben? Ne.. ;) .


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libertarian
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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 04:57
@Aldaris
Deine Frage einhergehend mit der Maschine, ist natürlich praktisch wohl unumsetzbar; den gleichen Gedanken in seiner eigentlichen Konsistenz haben sich aber schon die ältesten Philosophen gestellt, die Eudamonie stellt ja in gewisser Hinsicht nichts anderes dar, oder blicken wir einmal zu den fernöstlichen Philosophien, in welchen oft versucht wird durch meditative Praxis in solche Zustände zu gelangen.

Aber gäbe es eine solche Maschine, ich würde sie wohl ganz schroff abweisen - den genauen Grund dafür kenne ich auch nicht, es scheint mir allerdings intuitiv als etwas dem Leben und Glück eher im Wege stehendes als etwas gleichem Förderliches, ich weiss das klingt paradox, k.A


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 06:44
"Glücksmaschine"
Also ich hab kein Bock auf so ein Fakefeeling.
Vor allem man begibt sich in den Knast. Wo ist die Freiheit?
Was ist wenn ich jemandem die Fresse einschlagen will?
Soll ich das träumen dann? Aber dann hab ichs doch nicht in echt getan.
Außerdem wäre dein Leben voll billig rausgeschmissen, weil die paar Hormone kosten ja nix.
Und so ne Maschine bauen wäre auch kein Problem.
Jetzt musst du mir mal erklären, wie der Dauerorgi für zig Jahre anhalten soll.
Wie geil is der Orgi überhaupt? Und nach ner weile?
Für son bisschen Orgifeeling den ganzen Tag sein ganzes Leben lang in soner Maschine rumgammeln wäre mir aber zu blöd.


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 10:30
@Aldaris,
das ist wie mit dem heißgeliebten Schokopudding, wenn man ihn jeden Tag bekommt wird er fad und langweilig.


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 12:54
glücksmaschiene? nein sowas käm für mich nicht in frage. ich lebe lieber aktiv als das ich den rest meines lebens vor mich hin dämmern würde. und wenns noch so geil wäre.


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 13:09
Ich wäre auch für die Machine. Her damit. Zack zack.


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BlackFlame
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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 13:16
Mit dem Glück ist es doch wie bei allen Dingen die wir gerne haben würden.
Nach 2 Wochen nur Schokolade würde wohl jeder gewisse Magenprobleme bekommen, warum soll es beim Glücklich-Sein anders sein?
Entzieht sich das Glücklichsein etwa diesem Effekt, also ist es etwas, wovon der Mensch niemals eine "Überdosis" bekommen kann?


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 14:38
Das Problem ist halt nunmal, dass das Glück nicht gerecht verteilt ist.
Wenn sich schöne und schlechte Momente abwechseln mag es ja erträglich sein.
Doch wenn das "Unglück" überwiegt, kann man gern darauf verzichten.
Was hab ich bitteschön von chronischen Schmerzen? Was soll mir das bringen? Da ist kein Lerneffekt erkennbar.. ist einfach nur kacke.
Ist es da nicht verständlich, dass man sich für die Maschine entscheidet?
Klar kann man den Pudding mehr geniessen wenn man den Rest des Jahres nur Brennesselsuppe isst... Da ziehe ich täglichen Schokoladenpudding aber vor.
Ich verstehe dieses Prinzip einfach nicht, dass viele hier vertretten, das Prinzip dass es einem immerwieder schlecht gehen muss um das Gute schätzen zu können. Ja mag sein, für diejenigen die noch nicht genug erlebt haben um es schätzen zu können.
Wenn man mal ne überdosis gekriegt hat, brennt sich das für immer ein. Da brauchts keine Wiederholungskurse mehr.
Wahrscheinlich gings Euch wirklich zu gut, dass ihr noch nicht genug davon habt. Oder Ihr redet Euch das ein um damit umgehen zu können, ich weiss es nicht.


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 15:23
@Glünggi
Ich schließe mich dem voll und ganz an :)


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 17:43
ich leb' lieber mein scheiß leben weiter !


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libertarian
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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 18:09
@schnanie.danie und @Glünggi
Der Grund könnte auch ganz anderer Natur sein, nämlich dem, dass ICH/DU/ER/SIE/ES durch eine solche Maschine garnicht glücklich werden kann, obwohl sie glücklich macht - es klingt paradox, aber ich werde das hier etwas weiter ausführen:
ICH oder DU bzw. einfach das Subjekt, enthält seine Persönlichkeit als Ganzheit doch erst durch die Mannigfaltigkeit des Daseins, je abwechslungreicher das Leben, desto mehr Persönlichkeit; und erst die Persönlichkeit macht das Erleben als solches doch zu einem Bewussten, einem von dem man sagen kann, das habe ich erlebt, zu jenem Zeitpunkt war ich glücklich, zu jenem schmerzlichen Daseins.
Ist der Orgassmus denn nicht eher im Nachhinein wirklich lebendig und erfüllend!?!
Eine Maschine jedoch nimmt einem durch vollendetes Glücklichsein die Weiterentwicklung der Persönlichkeit, bzw. lässt sie sogar verpuffern, denn durch finale Glückseligkeit fällt der Planungsaspekt weg, wieso sollte ich auch etwas planen, so es mir doch gut geht bis in alle Ewigkeit; oder anders ausgedrückt, diese Maschine könnte jemanden zu einem Zombie degradieren, es bist nicht mehr wirklich du, der da glücklich ist, denn durch solch eine Maschine löst sich das Ego in Luft auf.
Damit erledigt sich auch der zweite von @Aldaris eingeworfene Ansatz, der des Virtuellen, in welchem man Träume erlebt mit sexuellen Handlungen oder ähnlichem.... denn dies setzt ja eben wieder, ein in mehr oder weniger Hinsicht, denkendes Subjekt voraus, und kann somit diese vollendete Glückseligkeit nicht erreichen, solange es auf sexuelle Handlungen angewiesen ist, die das eben erst herbeiführen.
Um nochmals auf diese Diversität des Daseins als Grundlage des "wirklich" vom Subjekt erlebten Glücks zurückzukommen - ist es denn nicht so, da wo Glück auch Unglück, da wo Schwarz auch Weiss - könnte eines ohne das Andere, würde denn beim Wegfall des Einen, nicht auch Beide wegfallen?!? Würde alles zutiefst weiss sein, zu hell - könnte man denn dann überhaupt noch sehen; würde alles zutiefst schwarz, dunkel sein - wo wäre denn da die Sicht!?! Nun, aber wie sieht es bei einer akzeptablen Mischung dieser Beiden aus?!?
In der menschlichen Natur ist es, wie mit jedem anderen Ding auf dieser Welt auch, hat man zuviel von dem Einen strebt man zum Anderen, und so kann, lieber @Glünggi ich deinen Einwurf auch verstehen - was würden chronisch Kranke nicht alles dafür geben, aber muss es denn gleich alles sein, nein ich glaube das Beenden des Leids in seiner tiefsten Stufe reicht; oder anders, muss denn ein Depressiver gleich sein Leben geben um aus seiner Misere herauszukommen.
So könnte eine solche Maschine also eher behindern statt fördern - naja, so weit meine Meinung.

Bildet euch eure Meinung :)
http://www.youtube.com/watch?v=zOisrHULrZs


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Gedankenexperiment - "Glücksmaschine"

24.12.2010 um 18:54
@libertarian
Glück definiert ja auch die Erfüllung von Verlangen. Wenn dieses gestillt ist folgt das nächste Verlangen...und ansonsten ist man Wunschlos glücklich und die Maschine kann in den Standby.
Wenn ein Glücksgefühl unangenehm wird, ist es kein Glücksgefühl mehr...und wenn eine Glücksmaschine unglücklich macht ist es keine Glücksmaschine.
Unter Glücksmaschine versteh ich etwas mehr als blos eine Orgasmusendlosschlaufe..bzw. intraneurologische Drogeninjektion.
Die Maschine liest mir die Wünsche von den "Augen" ab. Sie simuliert mir ein Paradies... und dazu gehört auch das erfahren von neuen Eindrücken.
Wie wärs mit Spass als Antrieb? Du machst ja auch nicht nur Sex wenn Du unbefriedigt und geil bist. Manchmal machste es auch nur weil es Dir Spass macht und Du's kannst.
Auch lachst Du nicht besser an einer Beerdigung.
Mein Ego löst sich nicht auf nur weil ich ausgeglichen , zufrieden und glücklich bin.

Ich geb Dir recht, diese Maschine ist sowas wie der Tod. Zumindest für soziale Umfeld.
Darum hab ich auch gesschrieben, dass für mich so ein Teil nur in Frage kommt, wenn ich keine sozialen Bindungen mehr besitze. Nicht wegen mir,sondern wegen den Menschen die mich lieben.
Für die bin ich auch bereit Schmerzen zu ertragen, aber wenns nur mich gibt, seh ich echt keinen Grund um mich nicht vorzeitig aus dem System auszulinken.
Keine Angst ich bring mich schon nicht um... hab ja keine Garantie, dass was besseres folgt ;)
Ne es ist ja nicht so, dass alles Scheisse ist im Leben, aber ich könnt nunmal echt auf die Scheisse verzichten. Ich habs geschnallt, dass es weh tut.


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