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Kommunikation und Dimension

20 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Magie, Glück, Fehler ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 11:24
Ist euch auch aufgefallen, dass seitdem es den Menschen auf der Welt schlechter geht, auch viel mehr aus dem Ruder verläuft wie z.B. die alltäglichsten Dinge? Klar, es herrscht Krieg und Inflation aber auch zwischenmenschlich und spirituell verändert sich etwas und das schon seit längerer Zeit aber nach Corona wurde es noch schlimmer. Vielleicht kann das eher eine hellsichtige Person genauso erkennen als eine gewöhnliche. Weil niemand mehr seine Ruhe bekommt und die Unzufriedenheiten immer mehr steigen, sinkt einfach dadurch die Lebensfreude und der Optimismus. Worauf ich hinaus will ist, dass ich schon vor Jahren gespührt hab, dass eine bestimmte zwischenmenschliche Frequenz nachlässt, die es dem Menschen ermöglichte, mit all möglichen Leuten eine spezielle und innige Verbindung aufzubauen. Die Menschen verständigten sich mit Blicken! Vielleicht bin ich auch einfach zufälligerweise an einem wohligen Ort aufgewachsen, wo viel positive Energie herrschte... oder ist es euch auch dementsprechend aufgefallen? Letztendlich spielt die Welt verrückt weil alles aus dem Gleichgewicht ist. Ich merke auch, dass es zwischen der Menschen viele kommunikative Störungen gibt. Sie ähneln einem Missverständnis. Menschen werden falsch wahrgenommen, jeder den du ansprichst reagiert gleich oder nutzt die selben Antworten. Es ist so, als hätte die Kommunikation ein Problem und jeder befindet sich nur noch in einer Blase gefangen, und diese Blase erlaubt es nicht mit anderen ordentlich zu kommunizieren. Manchmal will dir jemand gutes, und du empfängst es nicht. Von der Sicht der anderen erscheinst du nur noch ignorant dabei hast du selber eigentlich gar nichts gemacht. Du bist nie aktiv jemandem aus dem Weg gegangen oder hast ein Angebot abgelehnt. Es ist wie ein Fluch, denn dadurch, dass alle so ablehnend wirken, wird nichts magisches mehr möglich, jeder bleibt für sich. Außerdem finde ich nicht nur, dass die Kommunikation abweicht sondern die Dimensionen mit. Die Geschichten werden vollkommen abstrakt.

Betrifft das auch jemanden in seinem Alltag? Kann du sowas auch beobachten, besonders seit die Zeiten schwerer wurden?

Was findet ihr am schlimmsten zurzeit?


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schlechte Laune
1 Stimme (4%)
Rücksichtslosigkeit
13 Stimmen (48%)
Depression (Lustlosigkeit)
4 Stimmen (15%)
schlechter Zusammenhalt, Egoismus
4 Stimmen (15%)
viel Krankheit
3 Stimmen (11%)
Fiesheit, Mobbing
1 Stimme (4%)
Falschheit, unterdrückte Emotionen
1 Stimme (4%)

Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 11:45
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:Ist euch auch aufgefallen, dass seitdem es den Menschen auf der Welt schlechter geht,....
@jovcelaugh
Warum sollte es den Menschen schlechter gehen?


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 11:55
@F.Einstoff
die weltlage sieht sieht nicht gerade gut aus


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 12:00
ich weiß zwar nicht genau was du mit deinem post sagen willst, aber ich klicke mal auf rücksichtslosigkeit. das fällt mir seit längerem schon negativ auf. hat allgemein schon vor krieg und corona etc. stark zugenommen.


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13.03.2023 um 12:14
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:die weltlage sieht sieht nicht gerade gut aus
@jovcelaugh
Früher wars aber auch nicht besser.


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 13:24
@F.Einstoff
...das stimmt


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 14:00
Zitat von F.EinstoffF.Einstoff schrieb:Warum sollte es den Menschen schlechter gehen?
werf mal einen blick in die größte volkswirtschaft und wieviele in den letzten jahren obdachlos geworden sind. das ist nicht mehr normal was da abgeht.

früher oder später schwappt das, wie fast alles aus den usa, auch hier rüber. ich hab in der letzten zeit zb. mehr obdachlose und bettler wahrgenommen als noch vor 2-3 jahren. die zelten zwar noch nicht in innenstädten und belegen auch noch nicht ganze straßenzüge wie in den usa, aber das problem wächst. zumindestens hier in der großstadt ist das mmn. merklich angestiegen.

auf der anderen seite wächst zwar auch das vermögen bzw. der reichtum, allerdings ist das ungleich aufgeteilt.
Zitat von F.EinstoffF.Einstoff schrieb:Früher wars aber auch nicht besser.
was kriege betrifft kann das sein, aber wirtschaftlich gesehen auf jeden fall. die ganzen billiglöhner, das ist zb. schleichend zur normalität geworden...so nach dem prinzip zigarretten und spritpreiserhöhnung. das kommt auch alles schleichend, damit nicht alle ausrasten...wer klar sehen kann, dem entgeht das aber nicht...


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13.03.2023 um 14:58
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:was kriege betrifft kann das sein, aber wirtschaftlich gesehen auf jeden fall.
@EZTerra
Da kommt es aber auch drauf an, wie man "früher" definiert. Da macht es einen Unterschied, ob man damit die letzten 100-200 Jahre meint oder doch eher 1000-2000 Jahre. Oder evtl sogar noch mehr oder gar weniger?


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13.03.2023 um 15:57
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:Betrifft das auch jemanden in seinem Alltag? Kann du sowas auch beobachten, besonders seit die Zeiten schwerer wurden?
Nein, langfristig betrachtet geht es uns besser und besser und besser und besser.. kurzfristige Einschnitte wie Corona kommen immer wiedermal vor, durch die immer besser werdende Entwicklung von Medikamenten aber heute deutlich (!) besser überwindbar als vor paar Jahrhunderten.

Ich vermute mal du bist noch keine 30, was bedeutet das du im Mittelalter bald tot wärst. Heute schaffst das 3fache.
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:Was findet ihr am schlimmsten zurzeit?
Katastrophisierung, Dramatisierung und kein echtes Maggi mehr.


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 18:01
@jovcelaugh

Als Mensch, für den die Siebzig schon in kurzer Reichweite ist, kann ich Dir nur sagen:
In meiner Kindheit und Jugend waren die Leute genau so gestresst, abgehetzt und überarbeitet wie heute. Es war die Zeit des Wiederaufbaus, des Wirtschaftswunders, das dann aber doch nicht alle zu Reichtum kommen liess. Es war die Zeit der Prügelstrafe in Schule und am Ausbildungsplatz. Maul halten und ranklotzen hiess die Devise. Es war die Zeit, als alte Nazis Lehrer und Polizisten waren, Richter und Staatsanwälte, Politiker erst recht. Es war die Zeit der panischen Angst vor den bösen Russen, vor dem Atomkrieg (Berlin, Kuba, Vietnam, CSSR). Die D-Mark war auch nur toll für den, der genug davon hatte und das waren die wenigsten. Für ein Pfund Kaffee musste man mehr als eine Stunde arbeiten, für einen Anzug mehr als einen Monat, ein Auto blieb ein Traum. Auch damals gab es, strukturell bedingt im Zeichen der Krise Mitte der Sechziger Jahre hohe Arbeitslosenraten in Bergbauregionen oder an der Küste, und Lehrstellen waren dort Mangelware. In der Schule drängten sich bis zu 40 Kinder in einer Klasse. Wohnraum war knapp und teuer. Von meinen Mitschülern hatte kaum einer ein eigenes Bett, von eigenen Zimmern in den winzigen Wohnungen ganz zu schweigen. Es gab keine Freizeitangebote für Jugendliche, man war erst mit 21 volljährig, und wer unverheiratet sexuell aktiv wurde, hatte Ärger mit dem Kuppeleiparagrafen. Verhütungsmittel gab es kaum, an Aufklärung war nicht zu denken. "Gleichberechtigung" gab es nicht mal auf dem Papier und Schwule kamen in den Knast.

Nee, liebe Leute. Keine Ahnung, wann das bessere "früher" denn gewesen sein sollte - aber zu meinen Lebzeiten nicht. Wenn ich meine Eltern und Grosseltern noch in Erinnerung habe, dann auch nicht zu ihren.


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 18:21
Es fehlt die Auswahlmöglichkeit, dass sich einfach nichts geändert hat und somit für einen auch nichts ist, was einen stört.
Ich kann nicht wirklich sagen, dass aufgrund des Krieges oder Corona irgendwas zwischenmenschlich verändert wurde.


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 19:22
Zitat von DoorsDoors schrieb:Nee, liebe Leute. Keine Ahnung, wann das bessere "früher" denn gewesen sein sollte - aber zu meinen Lebzeiten nicht. Wenn ich meine Eltern und Grosseltern noch in Erinnerung habe, dann auch nicht zu ihren.
tut mir leid wenn ich das "früher" nicht genau bezeichnet habe aber ich würde von der zeit zwischen 2005 bis 2017 sprechen. ich finde da war noch alles unbeschwerter.


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Kommunikation und Dimension

13.03.2023 um 22:17
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:2005 bis 2017 sprechen. ich finde da war noch alles unbeschwerter
Ich vermute mal, das liegt zum einen an deinem Alter.
Im Rückblick scheint es oft leichter in der Vergangenheit, es ist ja alles gut gegangen, Sorgen waren scheinbar unnötig.

Und zudem reiht sich tatsächlich gerade Krise an Krise.

Corona, Klima, Krieg, ist alles keine leichte Kost.


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14.03.2023 um 10:14
Zitat von F.EinstoffF.Einstoff schrieb:Da kommt es aber auch drauf an, wie man "früher" definiert. Da macht es einen Unterschied, ob man damit die letzten 100-200 Jahre meint oder doch eher 1000-2000 Jahre. Oder evtl sogar noch mehr oder gar weniger?
nee, soweit zurück nun auch wieder nicht. so 70er, 80er und 90er evtl. auch noch...

die zeit vor den hedegefonds und den billiglöhnern. also wo du zb. noch als kassiererin genug verdient hast um zurecht zu kommen und noch 2-3 jährlich in den urlaub düsen kontest und dir nicht überlegen musstest, geh ich jetzt für 1200€ netto einen monat arbeiten, oder zieh ich mir lieber nen 1000er bürgergeld rein und mach noch nen 400€ job nebenbei und komm auf das gleiche endergebnis, aber mit viel weniger arbeitsaufwand...


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14.03.2023 um 10:41
Also ich behaupte mal von 1990-2006 waren die "besten" Jahre.

Vielleicht liegt es einfach daran, dass das meine Kindheit und Jugend war und man da noch recht naiv ist und keinen Weitblick und vor allem globalen Blick auf die Welt hat.
Je jünger man ist, desto kleiner ist ja der Umkreis, den man "kennt". Erst ist es nur die Nachbarschaft, dann der Ort, dann vielleicht der Landkreis oder das Bundesland, dann das ganze Land und erst später befasst man sich mit den Problemen weltweit.

Aber wenn man rückblickend schaut, also sehr weit zurück, gab es schon immer Phasen, wo die Menschen total durchgedreht sind.
(Völkermorde, Hexenverbrennung, Holocaust usw...)

Mich würde es nicht wundern, wenn es in ein paar Jahren wieder zu so etwas im großen Stil kommt.
Bzw es passiert ja auch aktuell, dass Menschen andere Menschen massiv abschlachten. (Russland-Ukraine, Myanmar, diverse Länder in Afrika, Syrien usw)

Also ich weiß nicht von welcher
Zitat von jovcelaughjovcelaugh schrieb:zwischenmenschliche Frequenz
du sprichst, aber die war schon immer gestört.

Und das Internet, die digitale Kommunikation, trägt auch ordentlich dazu bei, dass das zwischenmenschliche flöten geht.
Seinen "Balast" kann man einfach ins Internet quaken, man braucht nicht mehr jemanden physisch anwesend haben, um soziale Interaktion zu betreiben.


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Kommunikation und Dimension

14.03.2023 um 10:58
Zitat von Delme-FüchsinDelme-Füchsin schrieb:Also ich behaupte mal von 1990-2006 waren die "besten" Jahre.
@Delme-Füchsin
Die hab ich persönlich als recht schwierig in Erinnerung. Vom zweiten Golfkrie über die Anschläge vom 11.September 2001 und den darauf folgendem Krieg in Afghanistan war von Finanzkriesen (Dotcom Blase) bis zu Naturkatastrophen (zB Tsunami 2004) alles dabei was auch die Wirtschaft beeinflusste.


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Kommunikation und Dimension

14.03.2023 um 11:17
Zitat von F.EinstoffF.Einstoff schrieb:Die hab ich persönlich als recht schwierig in Erinnerung. Vom zweiten Golfkrie über die Anschläge vom 11.September 2001 und den darauf folgendem Krieg in Afghanistan war von Finanzkriesen (Dotcom Blase) bis zu Naturkatastrophen (zB Tsunami 2004) alles dabei was auch die Wirtschaft beeinflusste.
Ja, deswegen schrieb ich ja, dass es wahrscheinlich nur eine der Kindheit/Jugend zugehörige persönliche Wahrnehmung ist.

Ich glaube die Menschheit hatte schon immer bekloppte Phasen.
Es gab nie ein Friede,Freude, Eierkuchen-Moment, außer vielleicht in der eigenen "Bubble", weil man (noch) nicht den Weitblick hat/hatte.


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14.03.2023 um 16:13
Eigentlich schwer, sich hier für etwas zu entscheiden, denn es gibt in der Liste einige Dinge, die mich stören. z.B. schlechte Laune. Ja, kann jeder gerne haben, aber diese dann an andern Menschen abzulassen, ist letztklassig.
Egoismus. Finde ich schrecklich, denn dadurch bekommt man das Gefühl vermittelt, minderwertig zu sein (auch wenn man das ja gar nicht ist).
Rücksichtslosigkeit. Ganz schlimm, ist für mich aber fast mit Egoismus gleichzusetzen. Klar, man muss nicht ständig voller Sorge um andere leben, aber sich über sein Tun und Handeln gelegentlich den Kopf zu zerbrechen, wäre doch wohl nicht zu viel verlangt. Es scheint mir auch die am stärksten vertretene "Unart" der Menschen geworden zu sein. Finde ich sehr, sehr traurig.


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14.03.2023 um 17:45
Ich frage mich, ob Menschen dazu neigen, "die gute alte Zeit" zu idealisieren. Das mag daran liegen, dass man Unangenehmes gern vergisst und sich lieber nur an die angenehmen Seiten alter Zeiten erinnert. Das kenne ich eigentlich fast nur von Menschen, die so alt sind wie ich (68) oder älter. Aber scheinbar betrifft dieses Phänomen auch jüngere Leute.

Ganz sicher hängt es davon ab, wie die individuellen Lebensbedingungen waren, in welcher Position man gelebt hat. Der Sklave hat andere Erinnerungen als sein Herr, der Grossgrundbesitzer andere als sein Leibeigener, der Fabrikbesitzer andere als der Proletarier - weil sie zwar in gleichen Zeiten gelebt haben, aber unterschiedliche Erfahrungen machten und erinnern.

Wann soll denn "das Menschsein" einen höheren Stellenwert gehabt haben als heute? Vor 20 Jahren, vor 50, vor 80, vor 100 Jahren? Haben da tatsächlich alle Menschen in Deutschland so gelebt, wie wir es gern erinnern möchten und gehabt hätten?

Waren wir vernachlässigten Schlüsselkinder des Wirtschaftswunders wirklich besser dran als die heutigen Kinder mit Helikoptereltern? Haben sich alle Eltern mehr um alle Kinder gekümmert? Haben sich alle mehr um ältere Mitmenschen gekümmert? Waren die Arbeitsbelastungen geringer zu Zeiten des zwölf oder mehr Stunden-Tages? Spielten Effizienz und Nutzen weder zu Zeiten der industriellen Revolution noch in Wirtschaftswunderzeiten eine geringere Rolle?

So viele Fragen...

Aus meiner eigenen Familiengeschichte weiss ich, dass viele Familien auch in den "goldenen Wirtschaftswunderjahren" kaum zu Rande kamen. Muttern arbeitet in der Fabrik und geht abends oder am Wochenende putzen. Vattern arbeitet und hilft nach Feierabend auf dem Bau oder bei Reparaturen. Kinder tragen Zeitung aus oder Brötchen (vor der Schule). Die ganze Familie ackert und rackert und kommt doch nicht hoch. Einfach mal ältere Mitmenschen dazu befragen.

Was die "Ellenbogen" angeht - Konkurrenz um Arbeitsplätze und am Arbeitsplatz gab es vermutlich schon, seit die Arbeit erfunden wurde. Selbst Mobbing ist nichts neues, ebenso wenig wie Burnout. Hiess früher bloss "Schikane" und "Erschöpfung".
Doping am Arbeitsplatz durch Alkohol, Speed oder andere Substanzen lässt sich historisch ebenfalls weit zurück verfolgen.

Hinzu kam allerdings, dass Arbeitsrecht und Arbeitssicherheit, Unfall- und Gesundheitsschutz früher noch deutlich dürftiger waren.

Und nein - die Zeit des "Wirtschaftswunders" war mit Sicherheit nicht für alle gut. Nicht mal im "Goldenen Westen". Von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Adenauer-Eiszeit unter dem Damoklesschwert nuklearer Vernichtung mal ganz abgesehen.

Ich bin Jahrgang '54. Ein klassisches "Cold War Kid". Wenn man damit aufwächst, lernt man im Schatten der Bombe zu leben - so wie die Kinder, die zwanzig Jahre vor mir geboren wurden, lernten, mit den Bombennächten zu leben. Der Mensch gewöhnt sich an erstaunlich viel. Als Kalte Krieger haben wir jahrzehntelang damit überlebt, sind mit mit der Bombe ins Bett gegangen und wieder Erwarten morgens auch wieder neben ihr aufgewacht und zur Arbeit gegangen.


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Kommunikation und Dimension

15.03.2023 um 09:40
Zitat von DoorsDoors schrieb:Ich frage mich, ob Menschen dazu neigen, "die gute alte Zeit" zu idealisieren. Das mag daran liegen, dass man Unangenehmes gern vergisst und sich lieber nur an die angenehmen Seiten alter Zeiten erinnert. Das kenne ich eigentlich fast nur von Menschen, die so alt sind wie ich (68) oder älter. Aber scheinbar betrifft dieses Phänomen auch jüngere Leute.
Ich denke, es gibt keine Zeit, die frei von unangenehmen Dingen ist/war. Aber hier geht es ja eindeutig darum, wie sich die Menschen verändern und das tun sie. Ich sehe das Problem darin, dass heute einfach jeder gestresst ist. Aber nicht, weil wir immer so viel arbeiten, sondern weil wir unsere Freizeit mit unzähligen Dingen vollstopfen. Sport, Internet Haushaltskram und wenn man Kinder auch noch hat, dann kommen deren Schul- und Freizeitbeschäftigungen auch noch dazu. Da könnte der Tag gerne 40 Stunden haben und das wäre wohl noch zu wenig.


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