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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

109 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Konflikte, Kolletiv
Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 08:34
0,1309588492,KollektivismusHallo an alle Allmy User

Seit kurzen mache ich mir Gedanken, was eine perfekte Gesellschaft ohne Konflickte bzw. kulturelle Streitigkeiten sein könnte. Vielleicht hat die Evolution geschlampt bei der Entwicklung der Menschheit, angenommen man lebe in einem Kollektiv, und zwar in so einem, wo jedes Individuum seine berechtigte, Aufgabe und Platz hätte und die Gesellschaft, als Ganzes ein festes Konstrukt bildet. Mir ist bewusst das Es nun sehr abstrakt wird vielmehr sollte man ein solches Kollektiv nicht vergleichen mit der Bestehenden im Tierreich vorkommende Kollektive wie bei Termiten oder Ameisen. In dieser Gesellschaft sollte jeder Mensch in der Lage sein Fühlen zu können, wie der andere sich fühlt, ich denke nicht an eine direkte Form von Telepatie. Dennoch so, dass man sich Teil eines Großen und Ganzen fühlt und wenn dort nur ein Teil dieser Gesellschaft eine Uneinigkeit aufweist, diese dann sofort von dem gesammten Kollektiv wahrgenommen werden kann. Im Umkehrschluss würde das die Lösung sämtlicher heute bestehender Probleme sein, auch wenn Sie total nach Utopie klingt, bin ich der Meinung das dies die einzige Möglichkeit auf Dauer wäre in Frieden zu leben. In dieser Gesellschaftsform soll es nicht heißen, dass es keine Individualität mehr gibt. Es soll mehr eine Sensibilisierung der Einzelnen bedeuten. Das Einzige was die Evolution auf der Erde ansatzweise hervorgebracht hat ist die Körpersprache, die meines erachten, jedoch nicht ausreicht, um einen anderen Menschen vollkommen zu verstehen und tief sitzende Unstimmigkeiten in einer Gruppe schon am Anfang abzuwenden.

Die kulturellenunterschiede führten in der Menscheitsgeschichte immer wieder zu Kriegen. Solche Kriege wären sehr wahrscheinlich selbst eine Utopie, wenn die Menschheit einen solchen Sinn hätte, zumal würde man alles daran Setzen als Gemeinschaft stärker zu werden. Ein völlig neues Wirgefühl würde entstehen und es wäre nie zum dunklen Mittelalter gekommen, wo sich Religion und Wissenschaft in Gegensatz zueinander befinden und somit Jahrhunderte kein Fortschritt stattfand, daher auch der Begriff vom dunklen Mittelalter.
Es klingt auf den ersten Blick schlicht und einfach so zu Argumentieren aber man muss es sich versuchen vorzustellen. Zudem machen wir uns nichts vor der Menscheit fällt es jetzt schon schwer zukünftige Konflickte aus dem Weg zu gehen sei es der Demografische Wandel, Ressourcenknappheit und Ethnische Konflikte.

Wie ist eure Meinung dazu? Wäre dieser Kollektivismus eine Lösung oder auch nur ein Potential für weitere Konflickte?


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 08:54
Das ganze ist ein Fantasiegespinst.

Du müsstest den Menschen erstmal ihre Individualität nehmen um sie zu einen Kollektiv zu machen.

Wurde versucht...

Was dabei herauskam war sehr unapetitlich.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 09:10
Jeder Mensch soll seine Individualität behalten aber trotzdem sollte man zu einer gemeinsamen Vollständigkeit werden. Und das, was du andeutest, sind Diktaturen. Klar vollzieht sich so eine Entwicklung nicht über Jahre, sondern vielleicht über Jahrhunderte. Das Internet ändert unsere Gesellschaft ja auch, da Informationen schneller ausgetauscht werden können und Konflikte weltweit besser dargestellt werden als jemals zuvor in den Medien was ein wenig auch zu einen gemeinschaftlichen Bewusstsein füreinander förderlich ist aber noch keines darstellt.


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Badbrain
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02.07.2011 um 09:15
Nun stell Dir mal vor, in Deinem Kollektiv gibts Kinder, die so langsam Flügge werden und sich ihren Platz suchen wollen im Kollektiv.Was machst Du mit 5Kindern/Jugendlichen,die alle sagen wir Friseur im Kollektiv werden wollen,Dein Kollektiv aber Bäcker und Fleischer bräuchte?Merkste was?Individualität gäbe es im Kollektiv nicht,zumindest nicht in dem Umfang wie es in einer Demokratie ist.Und über kurz oder lang endet solch ein Projekt in der Diktatur.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 09:46
@Badbrain

Dein Vergleich kann ich nicht zustimmen. Ich wollte als Kind, und auch als Jugendlicher was anderes werden, und hatte immer wieder neue Vorstellung von meiner beruflichen Zukunft. Tatsache ist doch das man immer wieder von Neuen seine Träume aufgeben muss und von daher finde ich deine Metapher falsch. Mal davon abgesehen das andere Faktoren hier nicht berücksichtigt werden. Was soll man beispielsweise machen, wenn ein geistigbehinderter Jugendlicher einen Berufswunsch äußert und daran total festhält aber dieser ist rein illusorisch, dann muss man zwangsweise auch gegen seine Individualität ankämpfen.

Mit anderen Worten, wenn du ein Kollektiv gleich setzt, mit Unterdrückung dann schau dir bitte unsere jetzige Demokratie an. Wollte die Mehrheit der Deutschen den Euro? Wollte die Mehrheit der Deutschen wirklich Griechenland aus der Pleite durch eigenes Geld helfen? Die Europäisierung stellt in gewisser maßen auch eine Kollektivierung da, jedoch eine die eine völlige Fehlentwicklung beschreitet, weil die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern einfach zu groß ist wirtschaftlich und evtl. sogar kulturell gesehen.


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Badbrain
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 11:41
@Chesspower
Stopp mal!In Deinem Kollektiv MUß man sich einbringen,d.h. man wird zu irgendeiner Arbeit, die gemacht werden muß, genötigt oder dazu "ermuntert".In der Demokratie wirst Du nicht gezwungen dazu, Du kannst es tun,mußt aber nicht.Wander doch aus in ein anderes Land, da brauchst Du dann nicht für die Griechen "spenden". Zumal niemand behauptet hat, das es zur Zeit gut läuft in unseren Demokratien.Verbesserung gibts an allen Ecken des Systems.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 16:29
@Badbrain
Wo hat er denn geschrieben dass man dazu gezwungen werden muss?
Er hat doch nur geschrieben dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft haben sollte und da hat er ja auch recht, jeder sollte doch irgendwo seinen Platz im Leben finden. Er beschreibt viel mehr eine Gesellschaft die zu Empathie fähig ist und das Potenzial seiner Mitmenschen erkennt und fördert. Wer jedoch etwas gezwungener Maßen und unfreiwillig macht hat seinen Platz noch nicht gefunden und kann sein Potenzial daher auch nicht einbringen. Das Problem unserer heutigen Gesellschaft ist, dass sie im Grunde nur durch Angst und Zwang zusammengehalten wird. Ein Kollektiv, das aus einem Losen Verbund von Individuen besteht, die sich zwar alle untereinander gegenseitig bekämpfen und in dem keiner bereit ist etwas für die anderen zu machen, aber dennoch jeder auf die anderen angewiesen ist und verlangt, dass das Kollektiv für ihn da ist wenn er es braucht, absurd. Ein solches Kollektiv kämpft dann noch gegen dutzende andere Kollektive, die sich alle ebenfalls als ein Kollektiv zusammenfassen lassen und nur aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen zusammengehalten werden können. Das wiederum nennt sich dann Politik und Demokratie und wird als eine der höchsten Errungenschaften menschlichen Zusammenlebens betrachtet.
Badbrain schrieb:Verbesserung gibts an allen Ecken des Systems.
Ich sehe eher Verschlechterungen. Umso besser finde ich auch, dass Adrianus sich mit den Komplexen Problemen unserer Gesellschaft zumindest mal auseinander setzt, auch wenn er sie alleine natürlich nicht lösen kann.


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hyfrie
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 16:41
Nun ja @Chesspower ...eine Lösung hinsichtlich eines Kollektives soll was bringen? Erst einmal sollte die Menschheit als kollektives Bewusstsein, sich eine andere Wertvorstellung zulegen. Wenn man den Wert des Geldes mehr Aufmerksamkeit gibt, wie dem Leben eines Menschen selber, kannst du kein Kollektiv hervorbringen, welches dem Menschen dienlich ist. Denn Geld wie wir es zurzeit verwenden, dient nur dazu Abhängigkeiten zu schaffen. So einfach ist das.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 17:21
Der Mensch ist von Natur aus ein bio-soziales Wesen, deshalb gleicht egal welche Gesellschaftsform einem Kollektiv. Es kann keine Gesellschaftsform geben die kein Kollektiv ist. Der Staat ist ein kollektiviert operierendes Organ das die demographischen und geopolitischen Rahmenbedingungen diktiert. Die Wirtschaft weckt und forciert künstliche Bedürfnisse und befriedigt sie.

"Der Begriff Kollektiv (lat: colligere „zusammensuchen“, „zusammenlesen“) beschreibt unspezifisch soziale Gebilde, deren Beteiligte nach sehr verschiedenen Gesichtspunkten zusammengefasst werden – es kann ein Volk, eine Klasse, eine Belegschaft u. v. m. sein.

Also was du meinst ist - dass wir in einem positiveren Kollektiv leben sollten?

Nach welchen Gesichtspunken? Empathie und Mitgefühl und Fairness und Brüderlichkeit sind keine Ideale die uns von einer Kontrollinstanz einfach nur übergestülpt werden müssen - und schon ist alles wunderbar. Deshalb ist es immer problematisch solche Probleme auf der politischen Ebene lösen zu wollen. Politik hat uns noch nie Fortschritt gebracht. Aber Unkonformität, Kreativität und wahre Verbundenheit haben es. Die wahren Triebfelder der menschlichen Zivilisation. Und diese Dinge muss man wirklich verinnerlichen.

Viel mehr müssen die Menschen die Werte selbst neu lernen. Und das bedarf tiefen, gründlichen Nachdenkens. Jedes Schreien nach festen wenn auch positiven Richtlinien ist ein Eingeständnis an seine eigene Unfähigkeit.

Jeder Mensch der Erde wird z.B von einem weiblichen Wesen erzogen. Fangen wir mal damit an. Leben wir in einem System das Müttern hilft - ihnen eine gesunde Atmosphäre bietet um - vernünftige, verantwortungsvolle Erwachsene heranzuziehen? Eher nicht wenn ich mir so die Statistiken anschaue. Kann man überhaupt vernünftige Menschen heranziehen wenn man durch Konkurrenz-, Leistungs-, und Konsumdruck ständig in der Schwebe zwischen Erfolg und Misserfolg gehalten wird?


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 17:52
Nein.
Jeder ist individuell und soll es auch bleiben ;)
Oder soll die Welt nur von Grauen langweiligen Menschen bevölkert sein? :|


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Badbrain
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 18:14
@Novator
Ich hab es falsch ausgedrückt:die Demokratie muß verbessert werden, da gibt es viele Dinge, die geändert werden müssen, Volksentscheid z.B.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:09
Ich versuche mich, zu verdeutlichen.

Ein Kollektiv in meinen Sinne wäre eine Gesellschaft, wo jedes Individuum in der Lage wäre, jedes andere Individuum vollständig zu begreifen (gefühlsmäßig).Es gibt keine Politischen oder andere Kollektivensysteme die eine Konkurrenz bedeuten würden. Immerhin gibt es nur eine Menschheit und nicht zwei oder drei. Politik wird ausschließlich für das Volk gemacht und jeder Wohlstand geht dem Volke über und wird nicht in die eigene Tasche abgeführt. Währungen gibt es nicht. Staatsoberhäupter ebenso nicht. Gibt es einen Mangel innerhalb des Kollektivs, arbeiten alle daran diesen zu beseitigen.

Zudem sollte mehr wert auf Wissenschaft und Philosophie gelegt werden. Und die einzige Religion, die es geben sollte, wäre die logische und philosophische Auseinandersetzung mit den eigenem Seiens und dem Kollektiv. Gesellschaftliche Ziele sollten gesteckt werden zum Beispiel das Streben nach Fortschritt und gemeinschaftlichen Wohlstand und gerechter Aufteilung des Lebenstandartes jedes Einzelnen. Es wird füreinander gearbeitet und nicht gegeneinander. Jedes Individuum ist im Kollektiv in seiner Würde mit allen anderen gleichgestellt Hierarchien gibt es nicht. Da der Mensch nicht vollkommen ist und jeder Mensch andere Körperliche, wie geistige Leistung aufweist, sollte eine gerechte Form der Differenzierung entwickelt werden. Jeder Platz in Kollektiv und jede Tätigkeit dient allem letztendlich zur Vollkommenheit und Perfektion (Selbstverwirklichung).

@Ikarus23

Ikarus23 schrieb:Der Mensch ist von Natur aus ein bio-soziales Wesen, deshalb gleicht egal welche Gesellschaftsform einem Kollektiv. Es kann keine Gesellschaftsform geben, die kein Kollektiv ist. Der Staat ist ein kollektiviert operierendes Organ das die demographischen und geopolitischen Rahmenbedingungen diktiert. Die Wirtschaft weckt und forciert künstliche Bedürfnisse und befriedigt sie.
Der Staat ist meines erachten kein Kollektiv, weil das einzelne Individuum mit den Anliegen des Staates auseinanderläuft. Für den Staat bist du nur eine Statistik im Endergebnis, auch wenn man sich Sozialstaat rügt.

Und wie du selber schon erkannt hast werden Rahmenbedingungen diktiert.

Du hast vergessen deine Quelle anzugeben: (Quelle: Wikipedia: Wikipedia: Kollektiv).

Verallgemeinerung, mehr steht da nicht. Ein Kollektiv kann viel mehr sein und viel tiefgreifender als ein bloßer Zusammenschluss einzelner Individuumen.

Ein Kollektiv ist bestrebt nach Vollkommenheit und Einheit mit jedem einzelnen Subjekt innerhalb des Kollektiv, die Verbundenheit mit der Gesamtheit dem Kollektiv wird aufgesucht um sich selbst zu verwirklichen.
Ikarus23 schrieb:Nach welchen Gesichtspunken? Empathie und Mitgefühl und Fairness und Brüderlichkeit sind keine Ideale die uns von einer Kontrollinstanz einfach nur übergestülpt werden müssen - und schon ist alles wunderbar. Deshalb ist es immer problematisch solche Probleme auf der politischen Ebene lösen zu wollen. Politik hat uns noch nie Fortschritt gebracht. Aber Unkonformität, Kreativität und wahre Verbundenheit haben es. Die wahren Triebfelder der menschlichen Zivilisation. Und diese Dinge muss man wirklich verinnerlichen.
Die Kontrollinstanz ist jeder einzelne. Judikative, Exekutive, Legislative sind eins im Kollektiv.
Ikarus23 schrieb:Viel mehr müssen die Menschen die Werte selbst neu lernen. Und das bedarf tiefen, gründlichen Nachdenkens. Jedes Schreien nach festen wenn auch positiven Richtlinien ist ein Eingeständnis an seine eigene Unfähigkeit.
Die Werte werden nicht aufgezwungen Individualität bleibt bestehen. Es wird nicht geschriehen nach irgendwelchen festen Strukturen, sondern die Struktur soll den Menschen dienen.

@Badbrain
Badbrain schrieb:Stopp mal!In Deinem Kollektiv MUß man sich einbringen,d.h. man wird zu irgendeiner Arbeit, die gemacht werden muß, genötigt oder dazu "ermuntert".In der Demokratie wirst Du nicht gezwungen dazu, Du kannst es tun,mußt aber nicht.Wander doch aus in ein anderes Land, da brauchst Du dann nicht für die Griechen "spenden". Zumal niemand behauptet hat, das es zur Zeit gut läuft in unseren Demokratien.Verbesserung gibts an allen Ecken des Systems.
In einem Kollektiv gibt es garantiert viele Aufgaben für jeden Einzelnen und es dürfte an nichts mangeln. Zudem wird es soviel Lebensfreude geben, dass es keine Tätigkeit mehr im Verständnis der Menschen geben wird, die als niedrig empfunden wird, sondern als Ziel für die Allgemeinheit dienlich ist und wiederum den "gemeinsamen Lebensstandart erhöht". Man muss aufhören! In Zahlen und Werten zu denken, der Mensch ist ein Mensch und keine Nummer, sollte nicht jeder Mensch die Chance bekommen sich frei, zu entfalten?

@Novator
Novator schrieb:Wo hat er denn geschrieben dass man dazu gezwungen werden muss?
Er hat doch nur geschrieben dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft haben sollte und da hat er ja auch recht, jeder sollte doch irgendwo seinen Platz im Leben finden. Er beschreibt viel mehr eine Gesellschaft die zu Empathie fähig ist und das Potenzial seiner Mitmenschen erkennt und fördert. Wer jedoch etwas gezwungener Maßen und unfreiwillig macht hat seinen Platz noch nicht gefunden und kann sein Potenzial daher auch nicht einbringen. Das Problem unserer heutigen Gesellschaft ist, dass sie im Grunde nur durch Angst und Zwang zusammengehalten wird. Ein Kollektiv, das aus einem Losen Verbund von Individuen besteht, die sich zwar alle untereinander gegenseitig bekämpfen und in dem keiner bereit ist etwas für die anderen zu machen, aber dennoch jeder auf die anderen angewiesen ist und verlangt, dass das Kollektiv für ihn da ist wenn er es braucht, absurd. Ein solches Kollektiv kämpft dann noch gegen dutzende andere Kollektive, die sich alle ebenfalls als ein Kollektiv zusammenfassen lassen und nur aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen zusammengehalten werden können. Das wiederum nennt sich dann Politik und Demokratie und wird als eine der höchsten Errungenschaften menschlichen Zusammenlebens betrachtet.
Danke erstmal für dein Statement. Demokratien und sonstige Systeme sind in Allgemeinen ein gesellschaftliches Zusammenleben miteinander und wie du schon richtig erkannt hast auf Angst und Zwang aufgebaut. Toll, wie weit es die Menschheit in Hunderten und Tausenden von Jahren gebracht hat. Die ganze Globalisierung der Marktwirtschaft und das fiktive Geld, das nur aus bits und bites besteht, wird irgendwann zusammenbrechen. Quasi im Grunde exestiert eigentlich kein Geld, sondern Geld ist ein Mittel zur Umverteilung von Wohlstand mehr und nicht weniger. Wenn es den USA zum Beispiel wirtschaftlich schlecht geht, produziert die FED einfach neue Dollars aus dem Nichts.

Jedoch jede Leistung beruht im Grunde immer auf eine Gegenleistung und wenn diese Asyncron verläuft haben wir eine gesellschaftliche Schieflage. Daher auch kein Wunder das Diejenigen die weniger haben immer weniger haben werden und Diejenigen die viel haben immer mehr bekommen werden.




@Adrianus
Adrianus schrieb:Das ganze ist ein Fantasiegespinst.

Du müsstest den Menschen erstmal ihre Individualität nehmen um sie zu einen Kollektiv zu machen.
Wurde versucht...
Was dabei herauskam war sehr unapetitlich.
Das kann nur jemand behaupten der meint, dass Kollektivismus mit Individualität unvereinbar ist. Hier geht es nicht um das Aufzwingen von Ideologien oder gar um das Brechen von Menschen und wieder aufbauen.


@FrezzYY
Pika schrieb:Nein.
Jeder ist individuell und soll es auch bleiben ;)
Oder soll die Welt nur von Grauen langweiligen Menschen bevölkert sein?
Die Individualität wird niemanden genommen und es wird auch keiner, genötigt sich einem Kollektiv anzuschließen. Jedoch ist es die bessere Gesellschaftsform, da niemand ausgestoßen wird. Jeder fühlt sich zu jedem verbunden und was daran langweilig sein könnte sich auf die richtigen Dinge zu konzentrieren wie Wissenschaft, Philosophie und Kunst etc. anstatt an Profit, Krieg und Globalisierung zu formen. Aus diesem negativen Antrieb schlußendlich die Menscheit ins Unglück gestürzt wird auf zukunftiger Hinsicht.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:14
@Chesspower
Wäre aber immernoch nicht mehr die Welt die wir kennen ;)

(Man war das ein RiesenPost :D )


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:20
@FrezzYY


Ist halt mal was neues, daher schrieb ich auch:
Chesspower schrieb:Seit kurzen mache ich mir Gedanken, was eine perfekte Gesellschaft ohne Konflickte bzw. kulturelle Streitigkeiten sein könnte.


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larryned
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:26
@Chesspower



hierbei stell ich mir diese frage mathematisch vor ... 1+1=2 kollektiv ... aber ohne kollektiv wuerde die formel 1+1=1 bedeuten .... oder verstehe ich was nicht ?


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:37
@Chesspower
Kannst Du vergessen!
Allein der erste Satz:
Chesspower schrieb:ohne Konflickte bzw. kulturelle Streitigkeiten
Dazu müßte man alle Kulturen abschaffen bzw. vereinheitlichen. Willst Du das? Schön langweilige Welt.

Aber mal zu den Individuen:
Hier nur einige menschliche Eigenschaften gegenübergestellt, die es immer gegeben hat und immer geben wird:
dumm- intelligent
anspruchslos - anspruchsvoll
faul - fleißig
friedfertig - kriminell/gewaltbereit
uneigennützig - egoistisch

Da diese nie allein daherkommen, lassen sich unzählige Kombinationen bilden, sprich unzählige Charaktere:
dumm und anspruchslos
fleißig und anspruchslos
faul aber anspruchsvoll
intelligent und kriminell
dumm und egoistisch
fleißig und egoistisch
...

Das ist nur eine kleine vereinfachte Auswahl aus der komplexen menschlichen Charaktervielfalt.
Nimm nur diese paar verschiedenen und baue Dir damit mal Deine "Friede-Freude-Eierkuchen-Gesellschaft"!
Viel Spaß!


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:41
@larryned

In Hierarchien wird das schwächere Individuum immer schlechter darstehen.
Daher ist deine logische Analogie nicht ganz falsch.

1 + 1 = 1 in einem nicht Kollektiv, was einem Verlust darstellt, weil die andere 1 untergeht. 1 + 1 = 2 ein Ganzes entsteht (Kein Verlust). Wenn ich deine Analogie richtig verstanden habe.


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larryned
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:50
@Chesspower

am anfang war nur 1 stoff ,bzw. 1 zelle nicht 2 ... ich meine mit der gleichung nicht -1 sondern das es nur 1 gibt, egal wieviele sich zusammen tun und ein gebilde mit unzaehligen zelle ensteht ... die frage ist nun ist dieses immer noch nur 1 ?


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larryned
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:55
bei einer familie(kollektiv) 1+1 wenn nun ein kind daraus wird, sind es dann 3 oder 1+1+1 ...?


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

02.07.2011 um 20:58
@Spiff

Du verallgemeinerst.

Gibt es Diebstahl? Ein Dieb hat das Gesellschaftliche bestreben seinen fehlenden Wohlstand auszugleichen daher entstammt dieser Umstand aus der Gesellschaft selbst. Genauso wie dutzent andere Beispiele die du genannt hast die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben sondern von der Gesellschaft selbst initialisiert und gewichtet wird.

@larryned

Wenn man nach der modernen Wissenschaft geht war alles einmal eins in Universum. Deswegen sind wir alle Teil eines Großen und Ganzen. So betrachtet sind wir Sternenstaub.


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