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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

109 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Konflikte, Kolletiv
Klappertopf
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

05.07.2011 um 17:20
Chesspower schreibt:
Chesspower schrieb:Irgendwie hat ihr die Ironie nicht verstanden aber egal. Was bringt es diese Diskussion weiter zuführen wenn sich keiner mit dem Thema ernsthaft beschäftigt anstatt mich irgendwie persönlich ständig zu attakieren und mich nun schlussendlich als Kommunist darzustellen.
Ich denke es liegt daran, dass das Wort Kollektiv und seine Erklärung absichtlich falsch verstanden wird. Ich vermute sogar, das es den meisten sogar einleuchtet, dass ein Kollektiv die weit bessere Gesellschaftsform wäre.

Dafür diffamiert man andere Menschen, weil sie ein Bewusstsein haben, dass sich Dinge ändern müssen.
Allen ist klar, dass auch das kapitalistische System ein zerstörerisches System ist und längst überholt.
Einigen ist es egal wenn in naher Zukunft ihre eigenen Kinder erkranken, sterben oder wie Vieh behandelt werden. Sie diffamieren lieber andere Menschen anstatt sich ihrer Verantwortung zu stellen. Die Kriege und Katastrophen ringsum auf unserem Planeten sind eine Unterhaltung zur PrimeTime!
Von der Wiege bis zum Grabe lassen sie sich manipulieren für Geld, das Menschenleben kostet, weil sie nicht fähig sind die Notwendigkeit einer kollektiven Existenz zu erkennen - aus Bequemlichkeit, bewusster Ignoranz, und aus dem Glauben heraus doch noch einen dickeren Wagen als der Nachbar zu bekommen (evtl. + die Nachbarfrau). Und ironischer Weise auch noch im Wissen mit beidem NICHTS anfangen zu können.

Sie haben ihre "innere Stimme" zum Schweigen gebracht, mit Werbemüll, Gier, Hass, und Selbstbetrug...Sie beten den Mammon an, haben ihre Menschlichkeit verloren, sie verachten die Natur und vergewaltigen sie als Geldbeschaffungsmaschine...Sie sind lebende Tode...Sie haben keinen Biss mehr...


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

05.07.2011 um 19:09
Chesspower schrieb:Wäre dieser Kollektivismus eine Lösung oder auch nur ein Potential für weitere Konflickte?
Sowohl als auch. Dass solch ein Kollektivismus vernichtend sein kann, hat man bereits an dem NS- Regime gesehen.
Dass er für das Individuum aber auch sehr nützlich sein kann, sieht man aber auch, z. B. indem man in einer Gruppe genrell stärker ist als allein. Diese Stärke entsteht dann erst, indem sich das Individuum zu Gunsten des Kollektivs unterordnet.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 18:02
@Klappertopf

Das ist die traurige Realität derzeit. Ich frage mich zum Beispiel, ob Länder wie die Niederlande, England, Neuseeland und andere Küstenstaaten sich darüber Gedanken gemacht haben, wenn erstmal die Polkapen und das Permaeis von Grönland abschmelzen. Dann nützen auch keine Riesendämme mehr, wenn wir ein Meeresspiegelanstieg von Sagen wir 1 m bis 1,5 m haben, was sich wohl noch steigern wird. Das wird eine riesige Völkerwanderung geben.
Um das in ungefähren Zahlen auszudrücken:

Vom Wasser bedroht
Am stärksten betroffene Staaten mit Küstengebieten
bis maximal 10 m über dem Meeresspiegel.

Nach Anzahl der betroffenen Einwohner in Millionen:

China 143,9
Indien 63,3
Bangladesch 62,5
Vietnam 43,1
Indonesien 41,6
Japan 30,5
Ägypten 25,7
USA 22,9
Thailand 16,5
Phillippinen 13,3

Gesamtbetroffene Bevölkerung: 463,3 Millionen (tendenz steigend, logischerweise)

nach Anteil der betroffenen Einwohner in % d. Bevölkerung:

Bahamas 88
Surinam 76
Niederlande 74
Vietnam 55
Guyana 55
Bangladesch 46
Belize 40
Dschibuti 39
Gambia 39
Ägypten 38

@Subway
Subway schrieb:Sowohl als auch. Dass solch ein Kollektivismus vernichtend sein kann, hat man bereits an dem NS- Regime gesehen.
Dass er für das Individuum aber auch sehr nützlich sein kann, sieht man aber auch, z. B. indem man in einer Gruppe genrell stärker ist als allein. Diese Stärke entsteht dann erst, indem sich das Individuum zu Gunsten des Kollektivs unterordnet.
Für mich ist das NS Regime kein Kollektiv, sondern eine Diktatur. Wie kann es sich um ein Kollektiv handeln, wenn eine Person an der Spitze des Staates steht und Befehle erteilt?


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 18:05
@Chesspower

Das Kollektiv sind ja die Leute, die sich dieser Person unterordnen. Dabei geht es ja nicht mehr um den einzelnen, sondern um das Kollektiv, die Gruppe an sich. Das Individuum löst sich sozusagen zugunsten des Kollektivs auf.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 19:20
@Subway

Wenn sich etwas auflöst, ist es logischerweise nicht mehr vorhanden. Und davon mal abgesehen regiert eine Minderheit eine Mehrheit also von daher kein Kollektiv, weil es sich um zwei Gruppen handelt, der Führer bzw. Führungsstab und das Volk. Wäre Führerstab und Volk das ein und dasselbe, könnte man von einem Kollektiv sprechen. Jedoch besteht eine klare Gewaltenteilung, zu dem bezogen auf das NS Regime eine Befehlsgewalt.

Nach meiner Difinition bildet eine Gruppe von unterschiedlichen Individuen noch lange kein Kollektiv. In Wikipedia steht wiederum das jede Form von Gruppe als Kollektiv angesehen werden kann. Für mich allerdings ist eine Gruppe eine Gruppe und ein Kollektiv ist was höherwertiges als eine Gruppe schlussendlich geht es im Großen und Ganzen um Empathie in Höchstmaß.


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sanatorium
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 19:34
um gottes willen nein ;)


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 19:47
Also...so wie ich lebe, kann man das schon ziemlich als Kollektiv anbetrachten, soweit meine Interpretation von diesem Begriff mit der hier vertretenen uebereinstimmt.

Wir leben von Muell und versuchen das beste daraus zu machen.
Luecken im System zu finden, die eiegntlich keinem, ausser dem System, was fuer mich sowieso vollkommen falsch aufgebaut iz, schadet.

Autoritaeten haben wir nicht wirklich, aber ab und an, muss einer einfach mal Vorderhand haben, soweit von allen anerkannt wird, dass es konstruktiv iz.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 20:13
@KoMaCoPy
KoMaCoPy schrieb:Also...so wie ich lebe, kann man das schon ziemlich als Kollektiv anbetrachten, soweit meine Interpretation von diesem Begriff mit der hier vertretenen uebereinstimmt.
Stimmt sie überein und wie lebst?


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 20:28
@Chesspower

Mir gehts eigentlich gut. Nur mein Zwiespalt besteht darin, dass ich auch in dem System etwas erreichen will mit meiner Kunst und disziplinarisch mit Papierkram und aehnlichem habe ich auf alle Faelle meine Probleme. ;)

Ansonsten weiss ich nicht, was du hoeren moechtest.

Ich hab Moebel umsonst und vieles wird unter uns ausgetauscht oder auch geschenkt, wenn manw eiss, dass es dem anderen mehr passen wuerde das zu haben.


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Chesspower
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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

06.07.2011 um 20:55
@KoMaCoPy

Wer ist „uns"?

Hört sich für mich an wie eine Zweckgemeinschaft.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

20.08.2011 um 23:24
@Chesspower

Ich muss zugeben, ich habe jetzt nicht alle Posts gelesen, vor allem nicht die destruktiven. Sorry, aber ich habe keinerlei Lust auf "Hirngespinst" und anderes blabla.

Ich beziehe mich daher aud en Eingangspost und spinne den Faden mal mit.

Ich persönlich glaube - mit Verweis zu

Diskussion: Politik: Linkspartei lobt Fidel Castro

dass die Menschheit nicht so, wie bisher weitermachen kann.

Die Grundlage meiner Gedanken bitte im Link nachlesen, ich mag das nicht alles hierher kopieren, obwohl es sicher besser hier aufgehöben wäre.

Für die, die zu faul sind , da nach zu sehen, das Ganze in Kurzform. Ich glaube, dass es bisher noch nie auf diesem Planeten Kommunismus gegeben hat, und ich glaube, dass die VIsion von Gene Roddenberry nicht nur umsetzbar wäre, sondern auch noch die vernünftigste Lösung für viele Probleme sein könnte - ich sage absichtlich könnte, weil das, wie alles , von den Menschen abhängt.

Um diese Vision zu kreieren müssen wir von folgenden Dingen ausgehen:

- Kein Privater Besitz von Land und/oder Menschen, auch nicht Staatsbesitz, die Welt gehört Allen
- Kein privates Kapital, ausser dem selber Erarbeiteten
- Ein bedingungsloses Grundeinkommen
- Die Möglichkeit mehr zu verdienen durch Arbeit
- Eine Armee, die der (heute UN, dann keine Ahnung ) untersteht und sofort gegen jeden Aggressor vor geht, der dieses System bedroht.

Ja, es klingt utopisch, aber es ist weniger utopisch als zu denken, wir könnten noch Jahrhunderte so weiter machen.

Die Nachteile:
- Die Reichen würden erstmal blockieren und zu vereiteln versuchen.
- Der gesamte westliche Kulturkreis würde aufstöhnen, weil die übertriebenen Bequemlicheiten wegfallen

Die Vorteile:
- Die Dritte- und Vierteweltländer würden ihre Migration nach Europa stoppen, weil keiner mehr hier her muss.
- Die Armut und der Hunger würden total ausgerottet werden.
- Kriege und Konflikte würden verschwinden, zumindest massiv weniger werden.


Man kann das noch viel weiter spinnen, aber die Grundlagen wären denke ich damit abgedeckt. Es kommt - bevorzugt von Staatsorganen immer wieder die Meinung "Ja, aber dann würde doch keiner mehr arbeiten". Das stimmt zum Teil, ist aber unerheblich. Ich selber und viele Menschen die ich kenne arbeiten gerne und wollen etwas bewegen, wollen nützlich sein. Im Gegensatz dazu gibt es Automation und Computer und allerlei arbeitserleichternde Werkzeuge und Massnahmen.

Heute in Deutschland wird davon schon gesprochen, dass viele Stellen unbesetzt sind, gleichzeitig haben wir ein Heer von Arbeitslosen, die nicht alle nur faul sind. Manche würden gerne einer sinnvollen Arbeiot nachgehen, bekommen aber keine Umschulung oder sonstige Möglichkeiten sich zu verwirklichen. Wir sprechen davon, dass Deutschland/Europa eines Tages wegen Unterbevölkerung Probleme bekommt, holen aber keinerlei Leute, die "Ausländer" ins Land, weil die suspekt sind. In Afrika verhungern täglich tausende von Kindern, aber wir schaffen es nicht, ein paar davon hierher zu holen, aus zu bilden und dem "Fachkräftemangel" entgegen zu wirken.

Es gibt viele Probleme auf dieser Welt, aber die sind durch Staats- und Kolonialdenken nicht zu bändigen. Irgendwann wird uns die soziale Ungerechtigkeit um die Ohren fliegen.

Wenn man sich mal dem "Hirngespinst" hingibt und global denkt und aus Feinden Freunde macht, sehen alle Probleme nur noch wie Herausforderungen aus.

Vielleicht ist es Utopie, wenn wir so weitermachen, vielleicht ist es der Same der Zukunft, wenn wir daran festhalten.

Liebe Grüße


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

23.08.2011 um 18:57
Keiner mehr Interesse ?

Schade, aber auch gut ;)

Liebe Grüße


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

28.08.2011 um 16:03
Meiner Meinung nach eindeutig JA!


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

28.08.2011 um 16:11
@whiteIfrit

Ja zu was ? :)

Liebe Grüße


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Paka
ehemaliges Mitglied

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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

28.08.2011 um 22:13
@WangZeDong

Stimme zu, wobei die Vorteile überwiegen.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

28.08.2011 um 22:16
@WangZeDong

Naja dass nicht eben jeder ein Einzelkämpfer wäre, sondern die Gemeinschaft für das Notwendigste sorgt, auch etwa dass jeder zu essen bekommt, und ein Haus, und dass keine Menschen mehr auf der Strasse verhungern müssten, oder etwa die öffentlichen Verkehrsmittel gratis würden, oder etwa ärztliche Behandlungen...
Wäre dies nicht eine Weiterentwicklung des heutigen Systems?

Es gibt einen Witz: Weshalb Ausserirdische nicht mit uns Kontakt aufnehmen?
Weil sie intelligent sind!


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

28.08.2011 um 22:31
@whiteIfrit
@Paka

Achso - ja, das wäre für mich zumindest die einzige logische Weiterentwicklung. Eigentlich gibt es nur noch jeder gegen jeden, dann muss aber auch Faustrecht eingeführt werden. Oder eben ein Miteinander.

Leider wird das ohne Kampf und Diktatur auch nicht klappen, das ist das Übel daran. Keiner gibt freiwillig seinen Besitz her um der Allgemeinheit damit zu dienen - würde ich ja auch nicht, da muss man ehrlich mit sich selber sein.

Wenn man das mal durchgezogen hat und Kinder von Haus aus mit dem Verständnis erzieht, dass die Erde und ihre Schätze allen gehört, dann ist das leichter, aber das wird nicht von alleine kommen.

Manchmal bezweifle ich, dass das überhaupt je möglich wäre, aber ich hoffe für dei Menschheit im Ganzen.

Liebe Grüße


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

29.08.2011 um 13:18
Ich fürchte, alle Versuche von Menschen, Individuen zu kollektivieren, enden im Disaster.
Von den Wiedertäufern angefangen über Lenin, Stalin, Hitler, Mao bis Pol Pot oder Gaddafi.
Der Wunsch, den Himmel auf Erden zu schaffen, schafft realiter die Hölle auf Erden.


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

29.08.2011 um 13:35
@Doors

Ich gehe schon davon aus, dass IRGENDWANN die Menschheit vernünftig wird - oder eben vorher verschwindet.

Die Geschichte hat ja alle Möglichkeiten schon ausgelutscht, nichts hat funktioniert - nur das Miteinander haben wir noch nicht versucht. Das klappt auch nicht auf Länder-, bzw Bundesebene, das klappt nur global und nachhaltig.

Liebe Grüße


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Wäre ein Kollektiv die beste Gesellschaftsform?

29.08.2011 um 13:38
@WangZeDong


"das klappt auch nicht auf Länder-, bzw Bundesebene, das klappt nur global und nachhaltig."


Das klappt ja nicht mal innerhalb eines Dorfes.
Und ich glube, gegen eine Kollektivierung würde ich mich auch mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln wehren.

Ich möchte schon gern ich bleiben.

Und: Wie ich hohle Worthülsen wie "nachhaltig", "global" oder auch "ganzheitlich" hasse. Fast so sehr wie Gefrierbrand, Kalkschleier oder Glaskorrosion.


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