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Besessen?

48 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Besessen, Hilfe!

Besessen?

03.01.2012 um 18:31
Ich würde folgende Verfahrensweise vorschlagen:


Anklage: Oft ging einer tatsächlichen Anklage eine jahrelange Phase des Gerüchtes voraus. Die Anklage konnte auf Grund einer Denunziation erfolgen, die von einer bereits inhaftierten Hexe – möglicherweise unter der Folter – erfolgt war, eine sogenannte Besagung. Selten gestand man vermeintlichen Hexen das Recht auf eine Verteidigung zu.

Inhaftierung: Gefängnisse im heutigen Sinne gab es in der Frühen Neuzeit noch nicht, deshalb hielt man die Angeklagten in Kellern oder Türmen gefangen. Die heute noch an vielen Orten anzutreffenden Hexentürme waren aber oftmals gar keine reinen Hexentürme, sondern meist allgemeine Gefängnistürme, teils auch einfach nur Türme der Stadtmauern. Zu Beginn des Prozesses wurde die angeklagte Person vollständig entkleidet und rasiert (Depilation). Das tat man, damit sie kein „Zaubermittel“ verstecken konnte bzw. um ihre Zauberkraft zu brechen. Dann wurde sie am ganzen Körper nach einem „Hexenmal“ untersucht.

Verhör: Man unterscheidet in der Regel drei Phasen des Verhörs: die gütliche Befragung, die Befragung mit Vorzeigen und Erklären der Folterinstrumente und die peinliche Befragung, bei der die Folter Anwendung fand.

Gütliche Befragung: Die eigentliche Befragung durch die Richter. Die Fragen waren sehr detailliert, sie umfassten beispielsweise den Geschlechtsverkehr mit dem Teufel, die „Teufelsbuhlschaft“ und Absprachen bzw. Verabredungen mit ihm.

Territion: Gab der oder die Angeklagte kein „Geständnis“ ab, folgte die Territion (dt. Schreckung), d. h. das Zeigen der Folterwerkzeuge und ihre genaue Erklärung.

Peinliche Befragung: Nun folgte das Verhör unter der Folter (die Peinliche Befragung des/der Angeklagten), was häufig zu einem „Geständnis“ führte. Dabei wurden eventuelle „Schutzvorschriften“ wie die Begrenzung der Folter auf eine Stunde, Pausen während der Folter etc. meist nicht beachtet. Im Rahmen von Hexenprozessen fiel meist die Beschränkung der Folteranwendung auf eine Stunde weg, da man hier von einem crimen exceptum (Ausnahmeverbrechen) ausging, was besondere Härte verlangte. Hierbei kamen u. a. Daumenschraube und Streckbank zum Einsatz. Ebenso galt bei Hexenprozessen oftmals die sonst übliche Regel nicht, dass man einen Angeklagten nur dreimal der Folter unterwerfen dürfe und wenn bis dahin kein Geständnis vorliege, er freizulassen sei. Im Hexenhammer wurde dazu geraten, die verbotene Wiederaufnahme der Folter ohne neue Beweise als Fortsetzung zu deklarieren.

Hexenproben: Das offizielle Gerichtsverfahren sah keine Hexenprobe vor, ja eigentlich galt ein Verbot ihrer Anwendung. Dennoch griffen viele Gerichte in den verschiedensten Teilen des Heiligen Römischen Reiches auf sie zurück. Die Bewertung der Hexenproben war ebenso unterschiedlich wie überhaupt ihre Anwendung. Manchmal galten die Hexenproben als starker Beweis, manchmal als schwacher. Folgende Hexenproben sind die bekanntesten:
Wasserprobe (auch als Hexenbad bezeichnet)
Feuerprobe (kam jedoch äußerst selten vor)
Nadelprobe (hier wurde das sogenannte Hexenmal gesucht)
Tränenprobe
Wiegeprobe

Geständnis: Niemand durfte in der Frühen Neuzeit ohne ein Geständnis verurteilt werden – das galt auch für die Hexenprozesse. Doch aufgrund der Regeln in der Anwendung der Folter war die Wahrscheinlichkeit, ein Geständnis zu erlangen, bei Hexenprozessverfahren um ein Vielfaches höher als bei anderen Prozessen.

Befragung nach Mitschuldigen (Besagung): Da die Hexen laut der Hexenlehre auf den Hexensabbaten ihre Mitgenossen trafen, mussten sie diese auch kennen. In einer zweiten Verhörphase wurden die Angeklagten nun nach den Namen der anderen Hexen bzw. Hexenmeister befragt, eventuell auch wieder mit erneuter Anwendung der Folter. Dadurch wurde die Liste der Verdächtigen unter Umständen immer länger, da unter Folter immer neue Menschen beschuldigt wurden, ebenfalls Hexen zu sein. Das Resultat waren regelrechte Kettenprozesse.

Verurteilung und Hinrichtung: Auf das Verbrechen der Hexerei stand die Strafe des Feuertodes, also der Scheiterhaufen, auf dem man lebendig verbrannt wurde; dies um die Seele zu reinigen. Die „Hexe“ wurde an einen Pfahl inmitten eines Reisighaufens gefesselt, woraufhin der Reisighaufen entzündet wurde. Als Akt der Gnade galt die vorherige Enthauptung, Erdrosselung oder das Umhängen eines Schwarzpulversäckchens um den Hals.



Viel Spass beim lebendigen Geschichtsunterricht.


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Besessen?

03.01.2012 um 20:38
Doors schrieb:Ich würde folgende Verfahrensweise vorschlagen
......

Und wenn sich die Hexen rächen?

http://de.toonpool.com/user/976/files/magnetismus_120785.jpg


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Braveheart17
ehemaliges Mitglied

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04.01.2012 um 02:59
Thread kann geschlossen werden.


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Besessen?

04.01.2012 um 07:05
Epic fail owned kann ich da nur sagen bin ja wirklich ein sehr toleranter Mensch aber jemand der Son scheiss schreibt wo eindeutig klar wird das sowas nur ein gelangweilter Typ schreiben kann der etwas Aufmerksamkeit sucht oder einfach ein Hänger ist bekomm ich wirklich dicke Eier Fazit lass den scheis sein jemand könnte sich das durchlesen und noch dickere Eier bekommen


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Besessen?

04.01.2012 um 07:48
unglaubwürdiger gehts kaum!


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Besessen?

04.01.2012 um 07:58
Asirius schrieb:Epic fail owned kann ich da nur sagen bin ja wirklich ein sehr toleranter Mensch aber jemand der Son scheiss schreibt wo eindeutig klar wird das sowas nur ein gelangweilter Typ schreiben kann der etwas Aufmerksamkeit sucht oder einfach ein Hänger ist bekomm ich wirklich dicke Eier Fazit lass den scheis sein jemand könnte sich das durchlesen und noch dickere Eier bekommen
Wenn man sich das durchliest könnte das passieren, ja!


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KuckisakeOnna
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Besessen?

07.01.2012 um 01:42
Okay: erstens: als sie beim Grab war kniete sie, Kopf zum Himmel.
2. Ich lebe in der Schweiz, wir haben erst am 9. Wieder Schule.
3. Hier ist man mit 7 eingeschult und kommt mit 5 in den Kindergarten
4. Ja ich habe den Kontakt abgebrochen, aber nicht weil ich sie nicht leiden könnte, sondern wegen diesen Dingen. Ich traf sie beim shoppen, sie scheint dort zu wohnen. Sie tut mir leid, aber ich hab auch etwasangst vor ihr...
Danke für eure Beiträge

Ich


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kathy1987
ehemaliges Mitglied

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Besessen?

07.01.2012 um 14:35
Beitrag von BlackFlame, Seite 1


Made my Day haha x) du bist gut


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