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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

04.04.2012 um 21:08
@Doors
Doors schrieb:Ohnehin war das ja so ein Problem mit der Selbstverbrennung in der DDR. Entweder es gab kein Benzin - oder keine Streichhölzer. :D
Oder die Stasi stand schon mit nem Feuerlöscher hinter einem.^^


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

04.04.2012 um 21:58
Ich finde bei wirklich politischen Demonstrationen iz das eher etwas was die Menschen erschuettert anstatt sie wachzurufen.
Meiner Meinung nach wuerde es effektiver sein, wenn man bei einer Protestaktion ums leben kommt.

Andererseits...wie feige iz es denn, Suizid zu begehen waehrend man "gegen" etwas "ankaempft"?


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

04.04.2012 um 21:59
KoMaCoPy schrieb:Meiner Meinung nach wuerde es effektiver sein, wenn man bei einer Protestaktion ums leben kommt.
Mord aus Protest. Auch nicht schlecht^^


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

04.04.2012 um 22:23
@martialis

Ich meine...das geht wenigstens in die ein oder andere Richtung anstatt einfach "weg"zugehen. lol


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vegan33
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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

05.04.2012 um 14:12
Diese Art des Protestes ist viel weiter bei Buddhistischen Mönchen verbreitet, welche gegen die Unterdrückung von Tibet Protestieren wollen, aber auch nicht Gewaltsam Demonstrieren dürfen...


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:16
Es ist es schon wert für eine gute Sache zu sterben, aber dann muss es schon ein Umstand sein, der wahrhaftig gravierend ist.


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:26
@KoMaCoPy
KoMaCoPy schrieb am 04.04.2012:Andererseits...wie feige iz es denn, Suizid zu begehen waehrend man "gegen" etwas "ankaempft"?
Hm? Ob man den Freitod jetzt generell feige findet, oder nicht, mal außen vor, aber ...

Für etwas abstraktes wie eine Überlegung, "die Sache", zu sterben, in vollem Bewußtsein, sry, das finde ich alles andere als feige.
Albern, vielleicht, und es hat sowas süßlich pathetisches an sich, aber wenn es tatsächlich für die Sache passiert, ist es doch das ultimative Opfer ...

@martialis
martialis schrieb am 04.04.2012:Mord aus Protest. Auch nicht schlecht^^
Da bin ich dann schon eher bei Dir ;)
Auch wenn Terrorismus nicht so gerne gesehen wird dieser Tage :D


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:26
Halte ich für etwas übertrieben und noch dazu sinnlos.


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:31
@neonbible

Übertrieben, für den Beteiligten sicherlich, aber sinnlos?
Ich erinnere mich noch an diesen tibetanischen Mönch, der sich abgefackelt hat vor nem Jahr oder so.

Okay, ich weiß nicht mehr, für oder gegen was der war, aber vor Augen hab ich den noch.
Hat ja auch Wellen geschlagen damals.


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empanadas
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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:33
der schmerzhafteste tod, ist sich zu verbrennen, im grunde ist es sich selbst verachten u menschen verachtung brinngt nix außer schmerzen so ein tod kann tage lang dauern u da ist wenig zu machen 60% verbrenugen sind hoffnungslos.

leute die sowas machen sind für mich das lezte.


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:33
@vegan33
also diejenigen die sich aus protest suzieden machen es aus gerechtigkeit daran kann mann sehen das nicht alles inordnung ist in der scheinbaren guten weklt und es ist nicht immer leicht das positive zu sehen aber ob sixch dadurch es ändert unwahrscheinlich leider gottes


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empanadas
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21.04.2012 um 22:35
das hat nichts mit gerechtigkeit zu tun,das ist eine wiederliche tat und nix u niemmer mit gerechtikeit zu tun.


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:44
Ich glaube nicht, dass das effektiv ist. Es bringt ja eigentlich auch nichts. Die, die sich aus Protest umbringen, gehen den Konflikten aus dem Weg. Im Grunde könnte man sagen, dass sie es sich ziemlich leicht machen. Klar kann ich mir das Leben nehmen und dem ganzen Drama ein edles Motiv geben - aber das ändert ja an der eigentlichen Sache nichts.
Ich halte es auch für unbedeutend, denn im Grunde leben wir in einer Gesellschaft, in der sich niemand für den anderen interessiert. Da ist geht ein Selbstmord mehr oder weniger - aus welchen Gründen auch immer - total unter.
Die, die etwas verändern wollen, können dies nur tun, indem sie aktiv etwas unternehmen. Und damit ist nicht gemeint, sich als lebendige Fackel hinzustellen.
Gerade in Ländern wie China, in denen es sehr gefährlich sein kann, den Mund aufzumachen, sollte man das beachten. Denn man erreicht doch mehr damit, aktiven Protest zu führen als passiven.
Im schlimmsten Fall wird man dann vom Regime ermordet - was ja dann ungefähr auf dasselbe hinausläuft, nur, dass dann garantiert die Massen darauf aufmerksam werden. Wesentlich effektiver also!

Mal davon abgesehen glaube ich nicht, dass sich jemand aus Protest umbringt. Vielmehr bringt er sich um, weil er die Gesellschaft oder die Politik so, wie sie ist, nicht akzeptieren kann (oder umgekehrt nicht akzeptiert wird). Mit Protest hat das dann wenig zu tun...


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Selbstmord aus Protest - Eure Ansichten?

21.04.2012 um 22:54
@vegan33
vegan33 schrieb am 05.04.2012:Diese Art des Protestes ist viel weiter bei Buddhistischen Mönchen verbreitet, welche gegen die Unterdrückung von Tibet Protestieren wollen, aber auch nicht Gewaltsam Demonstrieren dürfen...
...die Unterdrückung in Tibet... die alte Nummer mal wieder. Wenn du wirklich wissen willst, was Unterdrückung bedeutet, dann recherchiere mal ein bisschen über das Leben im "alten Tibet". Damals, unter der Keule des buddhistischen Klerus, war das Leben des Durchschnittstibeters um einiges unangenehmer, als heutzutage.
Wenn sich ein buddhistischer Mönch anzündet, dann finde ich das doof. Die Chinesen juckt das wenig. Er bereitet sich übermässig viel Schmerzen und erreicht damit nur sehr wenig. Das würde er sich besser ersparen. Es ist auch nicht gerade konsequent in Bezug auf die eigene Lehre. Denn wenn er dabei zu Grunde geht, wird er als niederes Wesen wiedergeboren.


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21.04.2012 um 22:58
Sturmkrähe schrieb:Ich halte es auch für unbedeutend, denn im Grunde leben wir in einer Gesellschaft, in der sich niemand für den anderen interessiert.
Vielleicht auch ein Grund um zu sterben, um wachzurütteln, dass Nächstenliebe so wie wir es kennen nicht nur 2 Zentimeter vor uns existiert, sondern allumfassend ist.In den Zeiten, in denen wir leben gilt das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn, ein System, welches völlig dämlich ist, wenn wir annehmen, wir seien eine fortschrittliche Rasse, die demnächst den Mars kolonisiert.

Und vielleicht bringt dies Prinzip grade Demos hervor, an die wir uns noch lange erinnern werden.Der ein oder andere ist fertig vom System, viele Menschen sind unzufrieden auf der ganzen Welt, der Kapitalismus zwingt uns langsam aber sicher in die Knie und schlussendlich landet das Weltkapital bei den oberen 500.

Dazu kommen Verbrechen an der Menschlichkeit, Verbrechen an den Tieren, wie es schon lange passiert und passieren wird.Den ein oder anderen wird dieser Umstand in den Wahnsinn treiben, ein Selbstmord für einen möglichen Protest halte ich für durchaus denkbar, solange man sein Leben nicht als den Berg des Olymps sieht.^^


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21.04.2012 um 22:59
Naja, das bedeutet: Einmal und nie wieder! ^^
Ob das nun irgendjemanden wachrüttelt?


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21.04.2012 um 23:00
Arikado schrieb:...die Unterdrückung in Tibet... die alte Nummer mal wieder. Wenn du wirklich wissen willst, was Unterdrückung bedeutet, dann recherchiere mal ein bisschen über das Leben im "alten Tibet". Damals, unter der Keule des buddhistischen Klerus, war das Leben des Durchschnittstibeters um einiges unangenehmer, als heutzutage.
Und weil ein Diktator im Irak sein Volk unterdrückt muss Er von der Amerikanischen Regierung hingerichtet werden, richtig?

Die Angelegenheiten eines anderen Landes gehen uns solange nichts an wie jeder Bürger damit zufrieden ist und nicht nach Hilfe ruft. Unser Eingreifen ist eine dämliche Vorgehensweise.


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21.04.2012 um 23:07
@Vymaanika
Vymaanika schrieb:Vielleicht auch ein Grund um zu sterben, um wachzurütteln, dass Nächstenliebe so wie wir es kennen nicht nur 2 Zentimeter vor uns existiert, sondern allumfassend ist.In den Zeiten, in denen wir leben gilt das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn, ein System, welches völlig dämlich ist, wenn wir annehmen, wir seien eine fortschrittliche Rasse, die demnächst den Mars kolonisiert.
Finde ich nicht. Auge um Auge würde bedeuten, dass man Mörder ermordet, Vergewaltiger vergewaltigt etc. Die Menschheit kommt immer mehr vom "Auge um Auge-Prinzip" weg. Oftmals geht es - meiner Meinung nach, zu weit und die Täter werden zu milde bestraft.
Vymaanika schrieb:Und vielleicht bringt dies Prinzip grade Demos hervor, an die wir uns noch lange erinnern werden.Der ein oder andere ist fertig vom System, viele Menschen sind unzufrieden auf der ganzen Welt, der Kapitalismus zwingt uns langsam aber sicher in die Knie und schlussendlich landet das Weltkapital bei den oberen 500.
Der Kapitalismus zwingt uns in die Knie? Was schlägst du denn anstelle des Kapitalismus vor?
Vymaanika schrieb:Dazu kommen Verbrechen an der Menschlichkeit, Verbrechen an den Tieren, wie es schon lange passiert und passieren wird.Den ein oder anderen wird dieser Umstand in den Wahnsinn treiben, ein Selbstmord für einen möglichen Protest halte ich für durchaus denkbar, solange man sein Leben nicht als den Berg des Olymps sieht.^^
Verbrechen an der Menschheit gab es schon immer. Verbrechen an Tieren kann es keine geben, da Tiere keine Rechtsträger sind. Tiere kümmern sich auch nicht um unsere Rechte. Oder meinst du, ein Löwe würde dich in Ruhe lassen, wenn du mit ihm vertraglich regeln würdest, dass ihr euch gegenseitig nichts antun dürft? :D


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vegan33
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21.04.2012 um 23:09
Arikado schrieb:Der Kapitalismus zwingt uns in die Knie? Was schlägst du denn anstelle des Kapitalismus vor?
Eine Freie Gesellschaft.


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21.04.2012 um 23:12
@vegan33
vegan33 schrieb:Und weil ein Diktator im Irak sein Volk unterdrückt muss Er von der Amerikanischen Regierung hingerichtet werden, richtig?
Viele Iraker haben damals doch tatsächlich um Hilfe gebeten. Die Amis haben geholfen. Doch danach sind sie viel zu lange geblieben und das hat den Irakern nicht gepasst (die Befreier wurden auf einmal zu den Besatzern, jedenfalls mag man das so sehen). Sie hätten sich nach Saddams Tod verpissen sollen. Oder noch besser - gleich nach seiner Gefangennahme.
vegan33 schrieb:Die Angelegenheiten eines anderen Landes gehen uns solange nichts an wie jeder Bürger damit zufrieden ist und nicht nach Hilfe ruft. Unser Eingreifen ist eine dämliche Vorgehensweise.
Ich denke nicht, dass der Durchschnittstibeter im "alten Tibet" zufrieden war.


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