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Ich habe meine Beziehung, Partnerschaft, Ehe beendet, weil ...

339 Beiträge, Schlüsselwörter: Beziehung, Partnerschaft

Ich habe meine Beziehung, Partnerschaft, Ehe beendet, weil ...

06.06.2020 um 23:38
Malihülya
schrieb:
Meiner Meinung nach, kann man Gefühle auch wieder aufleben lassen
Das sollte man auf jeden Fall versuchen.
Für die Liebe Kämpfen.
Das benötigt auch viel Kraft und Zeit.
Jedoch kann man leider auch an den Punkt kommen wo man die Liebe einfach nur noch erzwingen würde.
Das bringt dann auch niemanden etwas und man muss einsehen das eine Trennung besser wäre
Malihülya
schrieb:
nicht mehr bereit für die Liebe zu kämpfen.
Liegt vielleicht auch daran dass Menschen sehr egoistisch sind


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Ich habe meine Beziehung, Partnerschaft, Ehe beendet, weil ...

07.06.2020 um 00:57
@Cherokeerose
Natürlich sind Menschen auch ein Stück weit egoistisch wenn es um ihr Leben geht - das liegt doch aber in der Natur der Sache und sollte in einem gesunden Maße auch unbedingt so sein.
Und wenn ich merke, dass das Leben, dass ich da führe absolut nicht mehr das ist, was mich glücklich macht, eine andere Person und die gemeinsame Zeit und die gleichen Vorstellungen das schaffen können dann greif ich da zu.
Vielleicht hätte man mit viieel Arbeit und Geduld die alte Beziehung weiter führen können - aber wozu? Um am Lebensende ein Häkchen für "lange Beziehung" machen zu können? Den Aspekt hab ich einfach noch nicht begriffen - vielleicht erklärst du mir, wo für dich der Sinn dahinter steht.
LG


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07.06.2020 um 01:04
nerthus1985
schrieb:
Vielleicht hätte man mit viieel Arbeit und Geduld die alte Beziehung weiter führen können - aber wozu? Um am Lebensende ein Häkchen für "lange Beziehung" machen zu können? Den Aspekt hab ich einfach noch nicht begriffen - vielleicht erklärst du mir, wo für dich der Sinn dahinter steht.
Wenn es sich um eine langjährige Beziehung / Ehe handelt dann kann man das nicht so einfach von jetzt auf gleich aufgeben.
Ich persönlich bin da sehr kopflastig.
Soll heißen ich frage mich ob ich die Situationen vielleicht falsch einschätze und mir etwas einbilde.
Also Kämpfe ich, steh ich am Ende wieder am selben Punkt wie vorher beende ich es.

Jedoch kann es auch noch andere Gründe geben warum man sich nicht sofort trennt zB finanzielle Abhängigkeit oder gemeinsame Kinder


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07.06.2020 um 06:18
@xfairyx

Doch,es heisst auch im Familienrecht PKH


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07.06.2020 um 09:55
Eine romantische Beziehung endet nie.
Sie ist im Herzen immer getragen.
Sie muss keine einzelne bleiben.
Überhöhte Rationalität läßt sie unbegonnen.
Im Herzen habe ich alle meine Beziehungen noch.
Die Distanzen haben sich verändert.


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07.06.2020 um 11:46
cherry.blossom
schrieb:
Magst du das eventuell näher erklären, inwiefern sie deinen Zukunftsplänen im Weg gestanden hätte? Waren diese nicht vereinbar mit den ihrigen?
Es war eine typische Teenagerliebe und stand von Anfang an unter keinem guten Stern.

Es scheiterte schon an gemeinsamen Zielen, unsere Sicht auf die Welt und unsere Sicht auf die Beziehung.

Eigentlich war ich der Träumer von uns beiden. Meine Welt war die Bühne und nebenbei wollte ich reisen Weg von meiner Heimat, mit jemanden der zu mir und uns steht.

Ich bin niemand gewesen der an morgen gedacht hat, oder irgendwas geplant hat, ich war jung und wenn ich was wollte habe ich es durchgezogen. Ständig was erleben, niemals still sitzen. Daran hat sich nicht viel geändert.

Bis halt der Tag kam und ich ohne großen Abschied mein Zeug gepackt und übers Meer in die Welt hinaus geschippert bin. Die Liebe habe ich zurückgelassen.

Wir waren viel zu verschieden in allem und wenn ich heute so darüber nachdenke, hätten wir einfach Freunde bleiben sollen.

Gesehen haben wir uns vor ein paar Jahren bei einem Heimaturlaub, von der Ferne

Was ich aus heutiger Sicht anders machen würde? Ich würde mich verabschieden Spoilervon ihm . ;)


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07.06.2020 um 17:52
Ich fürchte, ich bin ein grober Klotz. Ich habe zerbrochenen, enttäuschten oder verschmähten Lieben nie nachgeweint. Was schön daran war, habe ich positiv in Erinnerung behalten, und was unschön war, stumpfweg vergessen oder verdrängt. Ist eine Liebe zu Ende, kommt halt die nächste. Und jede von ihnen ist natürlich die einzig wahre, einzig grosse und einzig ewige Liebe. Lebenslänglich immer wieder.


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07.06.2020 um 19:52
@Bumfuzzle
Danke für deine Offenheit. Auch wenn du noch ab und zu darüber nachdenkst, wie es wohl hätte kommen können, scheint es mir doch so, als hättest du deinen Frieden mit der damaligen Entscheidung getroffen(?).
Bumfuzzle
schrieb:
Ständig was erleben, niemals still sitzen. Daran hat sich nicht viel geändert.
Warum nur kann ich mir das so gut vorstellen :D


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07.06.2020 um 20:25
cherry.blossom
schrieb:
Danke für deine Offenheit. Auch wenn du noch ab und zu darüber nachdenkst, wie es wohl hätte kommen können, scheint es mir doch so, als hättest du deinen Frieden mit der damaligen Entscheidung getroffen(?)
Natürlich, da ich meinen Weg gehen konnte und es ist ja nicht schlecht verlaufen. :)


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07.06.2020 um 22:18
Meine Beziehungen waren nicht nur (EIN) ETWAS, Sie waren ein besonderes wundervolles Erlebnis. Viel Erfahrungen gesammelt, verrückte Sachen gemacht und und und.... Von der ersten Liebe und bis zur letzten Liebe und Sie werden alle in Erinnerung bleiben. Sie sind ein Teil meines Lebens gewesen, ich werde Sie niemals vergessen und ich bin Ihnen sehr dankbar dafür.
Es waren auch sehr schöne Geschichten dabei und ein wenig Drama wo ich mit 2 Frauen nicht zusammensein dürfte aufgrund der Religion (nicht von meiner Seite aus).
Da hat man sich noch heimlich getroffen, wir wussten wie ^^ --- Der Rest bleibt geheim :-)


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16.06.2020 um 19:16
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Ich interessiere mich auch sehr für Paardynamik, Psychologie und Soziologie.
Insofern erstaunt mich sehr oft, dass viele Menschen sofort bei Nichtigkeiten verlassen.
Aber wenn Du Dich mit diesen "Wissenschaften" beschäftigt hast, dann müsstest Du doch eigentlich wissen, dass nicht nur die Konzepte davon was eine gute Partnerschaft ausmacht äußerst unterschiedlich sind und die Definitionen davon was eine "Nichtigkeit" ist äußerst individuell.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Insofern ist es auch klar, dass die, die verlassen, häufig zu REcht den Buhmann zugeschoben bekommen und "SCHULD" sind. Oft wird ja behauptet, dass immer zwei Menschen schuldig sind, aber dem ist nicht immer so. Je nach Konstellation sind beide schuldig oder eben nur eine Partei!
Ich mag den Begriff "Schuld" generell nicht gern, er wird im Alltagsleben zu oft verwendet um Dinge zu simplifizieren und meiner Erfahrung nach geht das bei ganz vielen Dingen nur dann, wenn man bereit ist einen erheblichen Anteil wichtiger Faktoren als "nichtig" zu deklarieren obwohl sie das für mindestens eine Person ja ganz fraglos nicht ist.

"Schuld" am Ende einer Beziehung kann jemand sein, der seinem Partner gegenüber gewalttätig ist, sich noch während der einen Beziehung für den Wechsel des Partners entscheidet oder ohne jede Vorwarnung (das ist weit seltener als Warnzeichen, die vom jeweils anderen ignoriert wurden) seine Sachen packt und geht.

In allen anderen Fällen halte ich den Begriff "Schuld" für unangebracht, denn ehrlich darzulegen warum man eine Beziehung beenden möchte und es dann auch zu tun ist einfach mal nicht "schuldhaft".
Manchmal ändern sich eben Dinge, die man nicht beeinflussen kann und dann kann man versuchen eine Beziehung am laufen zu halten von der man weiß das sie nicht gesund ist oder das einfach beenden um Beider willen.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Wenn man sich allerdings so umhört, dann ist es oft schon so, dass der, der einfach so verlässt, komische Gründe aufgeführt und nicht einmal gekämpft hat.
Gründe, die Dir als "komisch" erscheinen können aber für genau diese Person äußerst bedeutsam sein.
Du kannst nicht erwarten, dass Deine "Beziehungsgrundsätze" von Anderen genauso wahrgenommen und gewertet werden.
Glück hast Du, wenn Du auf einen Partner triffst, der diese Grundsätze mit Dir teilt und das ist schon schwierig.

Ich kann mir außerdem so gar nicht vorstellen für eine Beziehung zu "kämpfen".
Das erscheint mir nicht zielführend.
Das Alltagsleben ist mir Kampf genug.
Bei einer Partnerschaft bin ich zu jedem Kampf bereit, wenn er externe Ursachen hat.
Aber bei Beziehungsinternen "Schlachtfeldern" bin ich weg, solche "Kämpfe" kennen meiner Erfahrung nach keine Gewinner.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
"Entlieben" oder "neu verlieben" sind keine Gründe!
Menschen die sich anderweitig verlieben, während sie noch in einer Beziehung sind und dann im Grunde ihre Taschen packen und den Partner "auswechseln", die verstehe ich auch nicht aber mir steht da auch kein Urteil zu.
Vermutlich wird es aber seine Gründe haben, dass die "Halbwertszeit" solcher Beziehungen dann üblicher Weise kürzer ist und die Beziehungen weniger eng, natürlich gibt es hier auch Ausnahmen.

Aber wenn ich mit "entliebe", dann ist es meiner Ansicht nach unumgänglich, dass ich die Beziehung beende.
Auch wenn es weh tut, denn ich mag den Partner dann ja noch sehr gern.

Bei meiner ersten "Beziehung" wars eher so, dass ich ihn gar nicht geliebt habe, "Liebe" war für mich irgendwas von dem ich dachte, dass ich es nie begreife und das Konzept von "Liebeskummer" versteh ich bis heute nicht.
Ich mochte ihn, wir hatten eine schöne Zeit.
Aber als dann seine Exfreundin in unsere kleine Stadt zog und es ganz deutlich war, dass sie darunter litt ihn mit mir zu sehen habe ich das beendet.
Ich fand einfach, dass so ne "Teenager-Liebelei" nicht wichtig genug ist, wenn jemand so konkret darunter leidet.
Für ihn war das nicht so "logisch und nachvollziehbar" aber die wenigsten Beziehungen werden einvernehmlich aufgelöst.

Bei meiner ersten richtigen Beziehung bei der ich auch nicht nur bemerkte, dass ich durchaus lieben kann sondern auch wirklich verliebt war, da war das anders.
Ich war 15, er war grad 20 geworden.
Das ging vom "Kennenlernen bei gemeinsamen Freunden" bis zu "Ok, das ist was ernstes" ziemlich schnell.
Ich habe ihn wirklich geliebt und er mich auch.
Aber wir waren eben auch beide jung.
Als wir uns kennengelernt haben war er noch in der Ausbildung nach deren Abschluss er sich sicher war, dass der Job so für ihn nichts ist.
Wir sind zusammengezogen als ich 17 war, wenn auch nur unter der Bedingung, dass wir die 3-Zimmerwohnung "Eins für Dich, eins für mich und ein Wohnzimmer" aufteilen. Ich brauche sehr viel Freiraum und Zeit für mich.
Er fing bei VW an um "Kohle zu scheffeln", wir waren beide recht sparsam und der Gedanke, dass er da nun eine Weile am Band steht bis das "Konto ausreichend voll ist um es ihm zu ermöglichen sich beruflich nochmal umzuorientieren." war absolut sinnvoll.

Ich fing dann an zu überlegen, was ich will und entschied mich doch noch mein Abi zu machen, auch wenn das bedeutete, dass ich zu maximal unchristlichen Zeiten in die benachbarte Stadt hin- und herpendeln musste.
Zu meinem bereits vorhandenen Freundeskreis kamen neue Bekanntschaften dazu.
Die Unterschiede, die schon bei Beginn unserer Beziehung da waren blieben ja.
Er hätte gern jede freie Minute mit mir verbracht, akzeptierte aber auch, dass ich ab und zu meine Zimmertür mit gutem Grund schließe.
Ich war gern mit Freunden unterwegs, kein Partymensch aber ab und zu durchaus mal auch "Nachtleben" und Konzerte.
Mein Freund war immer explizit eingeladen mitzukommen, tat es aber selten und wenn verbreitete er eher schlechte Laune.

Was uns bis zuletzt blieb waren gemeinsame Spaziergänge und Wanderungen, Besuche in Museen...
Klingt wenig, aber das waren große Teile unseres Lebens.

Aber irgendwann wurde mir klar, dass das alles war, was übriggeblieben ist.
Ich hatte ihn noch immer sehr gern.
Aber während wir gemeinsam und trotzdem in unterschiedliche Richtungen erwachsen wurden, er mehr "Gemeinsamkeit" wollte und ich (bei all dem Stress wohl verständlich) mehr Freiraum.. da wurde mir eben immer mehr klar, dass ich ihn nicht mehr geliebt habe.

Also tat ich das sinnvollste und fairste was ich tun konnte:
Ich sagte ihm deutlich, dass ich zwar nicht wisse ob er noch glücklich in der Beziehung sei, es für mich aber an der Zeit war ein paar unschöne Gespräche zu führen.
Wir nahem uns ein Wochenende frei, fuhren in eine Ferienwohnung die wir öfter besucht und wo wir uns immer sehr wohl gefühlt hatten.
Da habe ich ihm dann erklärt, dass ich es für sinnvoll und notwendig halte, die Beziehung nun zu beenden und das ich auch sobald die "organisatorischen und logistischen Dinge" geklärt sind ausziehen werde.
Natürlich war er traurig, aber er hat auch verstanden, dass er sich nicht unter Preis verkaufen darf.
Er war und ist ein ganz großartiger Mensch der es nicht verdient hat auf eine Frau wie mich zu warten, die aus Gewohnheit und weil sie ihn sehr gern hat bei ihm bleibt.
Ich wusste, dass irgendwo da draußen eine Frau sein würde, die ihn mal sehr glücklich macht und umgekehrt und das auch genau das ist was ich ihm wünsche, weil er es verdient hat.

Ja, das war für ihn nicht einfach. Es flossen viele Tränen.
Auch weil er so "kraftlos" war, dass er zurück zu seinen Eltern zog.
Da er dort nur ein Zimmer hatte und Raucher war hatte ich auch keine Wahl und musste deutlich sagen, dass dann nicht nur die Katze sondern auch alle Ratten, incl seiner Jungs (wir hatten 3 Gruppen, eine war "meine", eine gemeinsame Truppe und eben "seine") mitnehmen würde.
Er könne sie nach Absprache besuchen und bekäme sie natürlich auch zurück, aber er könne sie eben nicht mit in sein "Kinderzimmer" nehmen in dem er auch rauchen wird.

Wenige Monate später bin ich ausgezogen. Wir waren weiterhin eng befreundet.
Er wusste allerdings auch, dass ich natürlich auch Männerbekanntschaften pflege, es ihn nichts mehr angeht welcher Natur diese Beziehungen sind.
Und das ich eigentlich nie wieder vorhatte eine feste Beziehung einzugehen :)
Ich war viel zu viel davon überzeugt, dass Leute wie ich sich dafür nicht eignen.

Seine Besuche wurden seltener, weil er nur noch vorbeikommen wollte, wenn kein anderer Mann bei mir zu Besuch ist und mit einem Freundeskreis der zu 90% männlich ist war das eben einfach mal nicht möglich.

Rückwirkend muss ich zwar sagen, dass wir nie wirklich gut zusammengepasst haben..
Aber wir haben einander geliebt.
In dieser Beziehung habe ich durch rückwirkendes Reflektieren gelernt, dass Liebe zwar gut und schön ist, aber eben nicht genug wenn viel fundamentalere Gemeinsamkeiten einfach nicht da sind.

Wenn man die erste überhaupt mitrechnen möchte, dann habe ich also 2 Beziehungen beendet und in beiden Fällen bin ich mir absolut keiner Schuld bewusst.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Denn worauf fußt denn eine intellektuelle und ehrliche Beziehung?
Da wirst Du wohl 20 Antworten kriegen, wenn Du 15 Menschen fragst.

Meine Antwort: auf bedingungsloser Offenheit, auf Gemeinsamkeiten die zahlreicher und bedeutungsvoller sein müssen als die verhandenden Unterschiede, bei einer langfristigen Beziehung auch noch darauf, dass Ansichten und Einstellungen zu den gesellschaftlichen, politischen, soziologischen usw Dingen die im Leben des Einen oder von Beiden eine nennenswerte Rolle spielen möglichst ähnlich sein sollten.
Das "Gegensätze ziehen sich an" mag für manch Einen eine gute Sache bei ner heißen Affaire sein, als Grundlage für eine stabile, langfristige Beziehung sind zu viele oder auch nur zu gravierende Unterschiede komplett ungeeignet.

Denn auch hier gilt: Liebe und der Wunsch eine gemeinsame Zukunft zu haben sind nicht genug.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Und genau hier liegt das Problem bei den meisten Menschen, da die den Unterschied nicht kennen und von "Liebe" reden.
Die Definitionen von "verliebt sein" und "Liebe" sind eben auch individuell.

Einer der Gründe warum ich lange Zeit dachte ich würde nie heiraten und eigentlich auch gar keine Beziehung mehr eingehen war der Irrtum, dass die "Erwachsenen" um mich herum schon wüssten wovon sie reden.

Und ständig davon sprachen, dass "verliebtsein" eben die Schmetterlinge im Bauch seien, das Abenteuer und wenn man so wolle auch die Leidenschaft, während "Liebe" erst mit der Zeit wächst und man dann zu einer Ruhe findet.
Es sei nach n- Jahren (ich glaube diese Dame nannte 10 Jahre) eben nicht mehr so, dass man Schmetterlinge im Bauch hat und sich darauf freut, wenn man sich abends nach der Arbeit zu Hause sähe.
Das "verliebte Menschen" so gern ganz viel Zeit miteinander verbringen und in der "echten Liebe" irgendwann der Wunsch auch eigene Wege zu gehen überwiegt und man "besser auch mal ohneeinander auskommt."

Heute weiß ich, dass mein einziges Problem war, dass ich das so geglaubt habe.
Ich wusste, dass ich unter Liebe offenbar etwas Anderes verstehe als "normal" ist und dachte, dass meine "Liebesfähigkeit" eh eingeschränkt sei.

Warum ausgerechnet ich das unverschämte Glück hatte, dass ich erleben durfte wie es wirklich ist oder zumindest sein kann.. weiß ich nicht.

"Verliebt sein" ist ein Konzept, dass mir nicht vertraut ist.
Aber das "Liebe" etwas ist das Zeit braucht, wachsen und reifen muss, das ist korrekt.
Aber ich durfte erleben, dass "Liebe" die ganzen Dinge, die Menschen als Zeichen von Verliebtheit schildern keineswegs mit der Zeit "aussortiert", es zieht all diese Dinge mit in ein noch viel reichhaltigeres Miteinander.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Und wenn man sich "entliebt" hat, dann packt man es an und lernt wieder, sich zu "lieben".
Ich persönlich glaube nicht, dass das geht bzw würde ich glauben, dass das geht, dann hielte ich das für alles andere als einfach.
Liebe kann man nicht erzwingen und zwar nie.
Ich kann niemanden zwingen mich zu lieben und mich nicht dazu Liebe wieder "einzufangen" die nicht mehr da ist.
Ich kann mir aber auch keine Konstellation vorstellen in der ich eines Morgens aufwache und mich "entliebt" habe.

Sowas passiert meiner Ansicht nach über einen längeren Zeitraum hinweg in dem wichtige, essentielle Faktoren in der Beziehung verloren gehen. Manche verblassen, weil man sie vernachlässigt hat, andere sind einem der Partner nicht mehr so wichtig wie früher, wieder andere Dinge ändern sich einfach mit der Zeit ohne das man sie beeinflussen kann, Meinungen, Ansichten und Prioritäten können sich ändern und dadurch können Gemeinsamkeiten die die Beziehung stabilisiert haben verloren gehen.

Und am Ende dieses Prozesses steht dann eben entweder die Erkenntnis, dass Liebe allein nicht reicht oder dass sie nicht bestehen konnte, wenn all diese "Stützpfeiler" nach und nach verschwunden sind.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Gewalt, Fremdgehen und Co. wären "echte" Gründe, um eine Beziehung zu beenden.
Alles andere ist doch Pipifax.
Auch hier hast Du eben Deine Ansicht und ich weiß nicht ob das nur so wirkt oder ob Du Dich generell ein bisschen schwer tust anzuerkennen, dass andere Menschen diverse Dinge unterschiedlicher bewerten.

Bei einem Partner der gegen mich, die Tiere oder eventuelle Kinder Gewalt ausübt, wäre die Beziehung für mich umgehend beendet. ganz egal ob noch Liebe oder Gemeinsamkeiten da wären.

Auch wenn mich jemand belügt kann ich mit dieser Person keine Beziehung mehr führen.

Aber Fremdgehen z.B. wäre für mich definitiv so gar kein Grund eine Beziehung zu beenden.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Neulich habe ich in der U-Bahn wieder Teenager gehört. Die eine meinte, dass sie den einen Typ in den WInd geschickt hat, da der andere "heißer" ist. Später habe ich in der U-Bahn mitbekommen, dass ein Mädel eine Beziehung beendet hat, da der Typ angeblich langweilig war. Da sieht man das "Niveau" der Masse.
Hervorhebung von mir.
Meinst Du nicht auch, dass man da eher das "Niveau" vieler Teenager sieht?
Die Beziehungsmoral einer Gesellschaft an den Beziehungsgebaren von Teenagern festzumachen kann doch kein Bild erzeugen, dass auch nur geringster Weise von einer brauchbaren Aussagekraft ist.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Ob man nun verheiratet ist oder nicht, ist irrelevant
Wieder das Problem, das ich bei Dir öfter lese:
Für Dich ist es irrelevant.

Es gibt aber eben auch Menschen für die die Schließung einer Ehe äußerst wichtig und bedeutsam ist.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Frauchen wollte das unbedingt und hat mir quasi das Messer auf die Brust gesetzt.
Klingt nach einem sehr klugen "Frauchen" mit einem graden Rücken.
Wer bereits eine recht exakte Vorstellung davon hat was ihm in einer Beziehung wichtig ist, der tut gut daran dies in einer Partnerschaft auch offen zu legen, sodass beide auf diesen Grundlagen Entscheidungen treffen können.

Hast Du Probleme damit Dich so auszudrücken, dass es für andere verständlich ist, oder willst Du damit allen Ernstes andeuten, dass Du es besser gefunden hättest, wenn sie ihre Zukunftswünsche für sich behält und sich einfach dem unterordnet, was Du in einer Beziehung wichtig findet, auf das zu verzichten was Dir unwichtig erscheint und sich stets nach Deinen Vorstellungen zu richten statt ihre eigenen Ziele zu kommunizieren und im Zweifel lieber ohne Dich zu verwirklichen?
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Sie war gebildet (Studium), aber wohl nicht sehr intelligent. Also hat sie mich für einen anderen Typen verlassen.
Das sie einen Partner mit dem sie offensichtlich ihre Zukunft (vielleicht nicht mal die Gegenwart) nicht so gestalten kann wie sie es sich wünscht verlässt um mit einem Partner zusammen zu sein mit dem das besser passt spricht doch eher für ihre Intelligenz.

An einem Partner festzuhalten, der erwartet, dass sein Partner mental in seiner kleinen und äußerst beschränkten Welt festsitzt obwohl man erkannt hat, dass diese Person nicht in der Lage ist zu erfassen, dass es auch andere Ansichten gibt.. das wäre doch überhaupt nicht klug.
Wissbegier
schrieb am 12.05.2020:
Diese Liste könnte ich fortführen, aber da es immer das gleiche Schema F mit den Frauen ist. Frauen sind komplizierte Wesen^^
Hast Du schon mal überlegt, dass es sich manchmal lohnt darüber nachzudenken, warum man nicht einen Geisterfahrer sieht, sondern hunderte?
Du schreibst hier über 5 Beziehungen und dass diese Liste sogar noch länger sei.

Du klingst als seist Du noch verhältnismäßig jung, aber auch bei Menschen jenseits der 40 steht für mich eins fest:

Wenn sie mehr als 3 oder ggf mal 4 feste Beziehungen hatten, dann sind sie
1. entweder gar nicht an einer "festen Beziehung für möglichst immer" interessiert, sondern daran mit unterschiedlichen "Lebensabschnittsgefährten" eine gute Zeit zu verbringen und daran ist gar nichts verkehrt
oder
2. Machen nicht nur ganz signifikante Fehler bei der Partnerwahl, sondern häufig sogar die gleichen Fehler mehrfach.

Bei dem was Du hier auflistest wird mehr als nur deutlich, dass Du zu den Menschen gehören, die kein gutes Händchen bei der Partner Wahl haben.

Natürlich sind Deine Begründungen mit Vorsicht zu genießen, weil ja stets die Sichtweise Deiner ehemaligen Partnerin fehlt.

Aber es wird deutlich, dass Du immer wieder aus ähnlichen Gründen verlassen wirst und das bedeutet meiner Erfahrung entweder, dass Du jemand bist, der es mit dem Dialog in einer Beziehung nicht so ernst nimmt und einfach mal vorraussetzt, dass "Frauchen" schon so springt wie Du es erwartest, dafür biste aber entweder im falschen Kulturkreis oder das eine oder andere Jahrhundert zu spät.
Oder aber Du stützt Deine Partnerwahl auf eher oberflächliche Attribute (z.b. "hauptsache optisch gut vorzeigbar") und vergisst dabei, dass es eine Menge Dinge gibt, die es sich zu besprechen lohnt bevor man eine Beziehung vertieft. Diesbezüglich hättest Du von den Frauen, die alles andere als kompliziert waren, sondern Dir sehr deutlich gesagt haben was für sie in einer Beziehung wichtig ist und dass sie lieber einen Schlusstrich ziehen möchten, wenn es sich dabei dann um Dinge handelt die von Dir nicht nur nicht angestrebt werden, sondern bei denen Du auch eine äußerst eindrucksvolle Ignoranz für die Tatsache zeigst, dass diese Dinge, die für Dich völlig unwichtig sind, für andere Menschen ganz ausgesprochen wichtig sein können.
Dreisteine
schrieb am 05.06.2020:
Ich denke, ich werde es einfach ohne Anwalt versuchen, ist das möglich?
Davon kann ich Dir nur ausdrücklich abraten.
In Deutschland ist derjenige, der die Scheidung einreicht immer verpflichtet einen Anwalt zu nehmen.
Um die Beteiligung eines Anwaltes kommst Du also auf gar keinen Fall herum.

Theoretisch ist es möglich sich einen Anwalt zu "teilen".
Formal darf der Anwalt hierbei aber auch nur den Antragsteller vertreten (die Vertretung beider Parteien geht nicht, weil es bei so einer Scheidung ja massenweise mögliche Fragen gibt bei denen die Vertretung des einen Partners den Nachteil des Anderen zum Ziel hat/haben kann, ein Interessenkonflikt wäre also unvermeidbar).

Meine Eltern haben bei ihrer Scheidung nur einen Anwalt beschäftigt und sich die Kosten geteilt.
Allerdings waren meinen Eltern sich auch in jeder Hinsicht absolut einig;
also im Hinblick auf den Scheidungsgrund (meine Mutter hatte sich halt "entliebt" und auch wenn das für meinen Vater hart war sind sie danach enge Freunde geblieben), "Vermögensaufteilung", Sorgerecht für meine Schwester und mich, Unterhaltszahlungen usw.

Es gab einfach nirgendwo Streit und deswegen konnte auch nirgendwo ein Nachteil für meinen Vater entstehen, der ja keinen Anwalt hatte der seine Recht vertreten hat.

Keiner von den Beiden hat es bereut, dass es so gemacht wurde und nach der Scheidung waren wir alle zusammen im Freizeitpark und sehr lecker essen, weil die Ersparnis durch den Verzicht auf einen zweiten Anwalt wirklich erheblich war.

Du aber schilderst das so, dass ich bei Dir nicht vermute, dass zwischen Dir und Deinem Mann eine solche Einigkeit herrscht und wenn das nicht der Fall ist, dann kann ich Dir wirklich nur raten Dir einen eigenen Anwalt zu nehmen.
nerthus1985
schrieb am 06.06.2020:
Also ich kann jetzt nicht behaupten, dass dein Text vor Intelligenz nur so strotzt.
@Wissbegier demonstriert hier meiner Ansicht nach ganz gut wie relativ der Begriff "Intelligent und gebildet" doch ist.

Ich sehe z.B. bei den Frauen, die sich von ihm getrennt haben, weil sie erkannt haben, dass sie aus einigen Gründen einfach nicht zusammenpassen erhebliche Zeichen von Intelligenz, den was ist es sonst, wenn man eine Beziehung verlässt, weil man erkannt hat, dass sie keine bzw nicht die gewünschte Zukunft hat.

Ich nehme nicht in Anspruch für mich besonders intelligent zu sein, aber trotzdem kann ich mir gar nicht vorstellen wieder und wieder eine Beziehung mit jemandem einzugehen von dem ich weiß, dass wir gar nicht auf der gleichen Welle funken.
Und obwohl ich mir nicht ohne Grund sicher war, dass ich mich nur bedingt für eine Partnerschaft eigne war ich zum Glück klug genug zu erkennen als der Mann, der meine bessere Hälfte ist, dann doch vor mir stand.

Und offensichtlich bin ich auch grad klug genug, sodass wir die paar Steine die unserer Beziehung im Weg lagen gemeinsam gut wegräumen konnten.
KFB
schrieb am 06.06.2020:
Jede Trennung war immer nur von kurzer Dauer, geht halt nicht ohne einander
Sowas kenne ich auch.
Im 2. und 3. Jahr unserer Beziehung hatten mein Mann und ich auch immer wieder Phasen in denen wir in Frage stellen mussten ob wir wirklich zusammen glücklicher sind.
Viel hin und her, viele Aussprachen nach denen wir dann entgegen aller Vernunft doch zusammenblieben.

Bei uns hat sich das tatsächlich erst geändert, als wir uns dann schlussendlich doch getrennt haben.
Wir hatten weiterhin viel Kontakt und lebten auch noch in einer WG.
Diese Beziehung zu beenden war das Beste was wir tun konnten, auch wenn wir beide gelitten haben.
"Liebe reicht eben nicht."
Es war etwa ein Jahr, wir verbrachten Zeit zusammen, getrennt, zofften uns, vertrugen uns, hatten beide auch kleinere "Liebschaften".
Tjo und je mehr das Ende meiner Ausbildung/der Beginn meines Studiums und das Ende seines Studiums rückten machten wir Pläne, die sich sehr voneinander unterschieden.
Und plötzlich wurde uns klar, dass wenn wir das so weitermachen, der andere in einigen Monaten wirklich weg sein würde.
Da haben wir uns ausgesprochen.
Gemeinsam unsere Pläne neu geschmiedet, sodass jeder von uns den Weg gehen kann, den er gehen will/muss aber eben auch die gewonnene Erkenntnis, dass diese Wege direkt neben einander liegen müssen floss mit ein.
Knapp 2 Jahre später haben wir geheiratet, das war 2006 und seither sind wir uns in dem Punkt, dass uns wohl nichts mehr trennen wird einig.

Oft wird gesagt, dass es nicht funktioniert, wenn man zerbrochene Beziehungen versucht zusammenzuflicken.
Und das stimmt auch sicher ab und an.

Wir denken, dass es darauf ankommt, wie man etwas flickt.
Versucht man über die Trennung hinweg zu sehen und alles wieder "wie früher" zu machen, dann muss das fast schon schief gehen.

Es wurde uns erst viele Jahre später klar, aber wir haben unsere "Wiedervereinigung" schon ganz im Sinne der "Kintsugi Tradition" vollzogen.
Bei dieser japanischen "Reparaturart" geht es grade nicht darum die Risse möglichst unsichtbar zu machen, sondern um das Gegenteil.
Der Kleber wird mit Goldstaub verrührt und der reparierte Gegenstand sieht danach nicht aus wie vorher.
Dort wo vorher Risse waren, die der Formstabilität den Gar ausgemacht haben... an diesen Stellen sind danach goldene Linien.

Als mein jetziger Mann und ich die Möglichkeit wieder zusammenzusein diskutiert haben, sprachen wir jeden der Trennungsgründe durch, jede Änderung die wir durchgemacht hatten.

Wir haben nicht versucht es "wie früher" sein zu lassen, denn das hat ja ganz offensichtlich nicht funktioniert, wir haben die Risse vergoldet.
Malihülya
schrieb am 06.06.2020:
Ich denke, viele sind nicht mehr bereit für die Liebe zu kämpfen.
Das kann ich mir auch absolut nicht vorstellen.
Ich bin innerhalb einer Beziehung jederzeit bereit Seite an Seite mit meinem Partner gegen Probleme und Schicksalsschläge zu kämpfen.

Aber das Konzept "um den Erhalt von Liebe zu kämpfen" die aus welchen Gründen auch immer schwindet.. oder gar um einen Partner zu kämpfen, der mich verlässt.

Das erscheint mir persönlich absurd.
Malihülya
schrieb am 06.06.2020:
ein falsches Bild von Liebe
Ich denke nicht das es sowas wie "ein falsches Bild von Liebe" überhaupt gibt.
Viel mehr halte ich es für sinnvoll zu akzeptieren, dass man, wenn man sich verliebt und erfährt, dass diese Liebe erwidert wird zwangsläufig der Tatsache stellen muss, dass "Liebe" nicht nur viele Gesichter hat, sondern auch für viele Menschen etwas Anderes bedeutet.
Man muss lernen herauszufinden, was "Liebe" für den jeweiligen Partner meint und seinerseits dem anderen gegenüber so offen sein, dass er erkennen kann, was ich denn unter "Liebe" verstehe, was ich damit ausdrücke, was sie beinhaltet und was nicht.


Ich habe schon so oft gesehen, wie Paare in Beziehungen beide unglücklich waren.
Meistens war keiner von Ihnen schuld, keiner hatte etwas falsch gemacht.

Oft sind einfach nur die Ansprüche an ein gemeinsames Leben unterschiedlich, dann kann auch Liebe daran nichts ändern.
Manchmal geht die Liebe über die Jahre verloren, mal bei Beidem, mal bei einem.

Egal aus welchen Gründen, aber wenn einer von beiden zu dem Schluss kommt, dass er für die Beziehung keine Zukunft mehr sieht, dann ist es meiner Ansicht nach definitiv an der Zeit die Beziehung zu beenden, das schuldet man nicht nur sich selbst, sondern auch dem Partner, dem man nicht mehr gerecht werden kann.

Ich denke nicht, dass derjenige, der die Beziehung beendet grundsätzlich den "schwarzen Peter" verdient, im Gegenteil.
Manchmal ist das Beenden einer Beziehung die letzte Möglichkeit dem Partner zu zeigen, dass er einem wichtig ist und man es ihm nicht antun will in einer Beziehung zu bleiben, die einfach nicht mehr von Beiden gleichermaßen getragen wird.


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16.06.2020 um 23:42
@Noranora
Nein. VKH. Alle Familiensachen sind Verfahren. Der Rest sind Prozesse.


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18.06.2020 um 22:14
@xfairyx
So ist es. Kurz gesagt: Das streitige Verfahren heisst Prozess, alles ausserstreit (zb Verlassenschaftsverfahren) heisst Verfahren.
In Österreich heisst sie Verfahrenshilfe.


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19.07.2020 um 17:50
Hallo Leute, ich bin 18 Jahre alt und war bis Anfang Januar in einer toxischen Beziehung.

Wir haben uns Mitte September kennengelernt kennengelernt und uns gut verstanden. Nach dem ersten Treffen waren wir schon zusammen.
Anfangs war alles gut, doch nach kurzer Zeit wollte jede Minute mit mir verbringen und hat meine Freunde schlecht geredet. Er hat sich über alles, was ihm nicht gepasst hat aufgeregt. Ich hab mich Immer mehr gefügt und er war immernoch nicht zufrieden. Ich wollte mehrere Male Schluss machen, dass erste mal hat er es nicht zugelassen und die anderen Male bin ich zu ihm zurück. Ich hab jeden Tag geweint, weil ihm irgentwas nicht gepasst hat und ich wusste ich musste da raus, habe es aber nicht geschafft. Er hat mich kaum beachtet, wenn ich bei ihm war, ich war seine Hausfrau und zum S.. Da. Ansonsten haben wir nur daheim gesessen und Videos geschaut, die mich nicht interessiert haben. Er wurde mir gegen über immer respektloser. Ende Dezember hatten wir hatten wir eine Woche kein Kontakt mehr und da habe ich dann gemerkt, dass er nie auf mich eingegangen ist und immer nur seine Bedürfnisse sieht. Wenn ihm was nicht passt rastet er aus. Die Beziehung war keine Beziehung mehr und dann hab ich mich letztens Endes auch endlich getrennt.

Bin immernoch dabei es zu verarbeiten, aber ich ärgere mich immernoch, dass ich nicht früher schluss gemacht habe.


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Ich habe meine Beziehung, Partnerschaft, Ehe beendet, weil ...

gestern um 16:46
schokocookie
schrieb am 19.07.2020:
Ich wollte mehrere Male Schluss machen, dass erste mal hat er es nicht zugelassen
Sowas höre ich in letzter Zeit öfter und hab immer noch keine Ahnung, wie sowas abläuft.
"Du, ich hab lange und gründlich nachgedacht und festgestellt, dass ich unsere Beziehung beenden muss. Es tut mir leid, aber ich leide nur noch."

"Lol, is nich." Oder wie? :D

Mir ist schon klar, dass man eine Menge Kraft braucht, um sich nicht wieder belabern und einlullen zu lassen, aber sich verbieten zu lassen, eine Beziehung zu beenden, sowas darf es einfach nicht geben. Nie. Unter keinen Umständen!
Die Beziehung ist vorbei, sobald sich mindestens einer der Partner dazu entschließt. Fertig.


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Ich habe meine Beziehung, Partnerschaft, Ehe beendet, weil ...

gestern um 17:45
Skogsdotter
schrieb:
Du, ich hab lange und gründlich nachgedacht und festgestellt, dass ich unsere Beziehung beenden muss. Es tut mir leid, aber ich leide nur noch."

"Lol, is nich." Oder wie? :D
Das glaube ich eher weniger. Vermutlich hat er ihr Gewalt angedroht oder gesagt, dass er es ohne sie nicht aushält und sich damm umbringt...oder so. Beides schon erlebt.


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gestern um 17:51
Sleepingtime
schrieb:
Vermutlich hat er ihr Gewalt angedroht oder gesagt, dass er es ohne sie nicht aushält und sich damm umbringt...oder so. Beides schon erlebt.
Ja, kann gut sein. Dennoch darf man sich niemals darauf einlassen. Sonst ist die Tür auf für jede Art von Einschränkung. Das darf einfach keine Option sein, das mein ich.
Mein Ex kam mir auch mit der "Ich bring mich um"-Nummer, nachdem ich gegangen bin. Furchtbar, sowas einem Menschen anzutun. Die, die es vorhaben, tun es meistens einfach, und das dann still und heimlich. Die Chance war also groß, dass es nur Gelaber war. Dennoch bleibt diese kleine Stimme im Kopf, die einem zuflüstert " Aber was, wenn doch?"
Hab mich damals an seine Schwester gewandt, die rief dann die Polizei. Und plötzlich hörten diese Ankündigungen auf. Na sowas. :nerv:


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gestern um 17:56
Skogsdotter
schrieb:
Dennoch darf man sich niemals darauf einlassen.
Sowas ist immer leichter gesagt als getan. Ich habe früher auch immer gesagt, sowas wird mir nicht passiere. Aber man kommt schneller in so eine Situation als man denkt.
Skogsdotter
schrieb:
Dennoch bleibt diese kleine Stimme im Kopf, die einem zuflüstert " Aber was, wenn doch?"
Ja eben. Wobei die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, das es wirklich nur Gelaber ist. Zumindest war es bei meiner Ex so (zum Glück).


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gestern um 18:32
Sleepingtime
schrieb:
Aber man kommt schneller in so eine Situation als man denkt.
Genau.
Meistens ist das ein schleichender Prozess, so das man es erst gar nicht bemerkt


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