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Das älteste Gewerbe

526 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Prostitution ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das älteste Gewerbe

18.10.2008 um 22:48
Zitat von wuweiwuwei schrieb:Ich könnte sowas nicht genießen, wenn ich weiss, dass die Person das nur
für Geld macht. Eine tote Leistung..
Viele Prostituierten, bekommen dabei orgasmen.
Kein Witz !!


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18.10.2008 um 22:53
esaporg
Zitat von esaporgesaporg schrieb:Geschichtlich unbestritten waren früher die -- tempelhuren --. Die haben quasi ein opfer gebracht. Das sollen ganz begehrte plätze gewesen sein , mit einem hohen gesellschaftlichen ansehen verbunden.
Da hatte der spruch ; ich muß mal in den tempel , noch ein reellen hintergrund.
Den Spruch kenn ich gar nicht 8)


Interessant ist auch das Hetärentum bei den Griechen.

Im Bewusstsein der Griechen unterschied sich eine solche Hetäre sehr stark von einer einfachen Prostituierten.
Hetären waren ein teures Luxusgut und in der Regel nur reichen und aristokratischen Männern zugänglich. In deren Augen bezahlten sie die Hetäre jedoch nicht für sexuelle Handlungen, sondern sahen sich in der Tradition der aristokratischen Ethik des Gabentausches als großzügige Zuwender. Sie unterstützten demnach die Hetäre und bekamen dafür Gesellschaft, Zuwendung und sexuelle Gefälligkeiten.


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Das älteste Gewerbe

19.10.2008 um 07:28
@ elfe - -- ich muß mal in den tempel -- ..... stammt wohl von -- JOACHIM FERNAU -Sittengeschichte der moral -- natürlich hat sich der begriff gewandelt, im laufe der zeit. Wobei sich der tempel ja auch gewandelt hat.
Wenn meine antiklerikale oma den ausdruck benutzte, wussten wir , sie muss aufs klo.

... aristokratischern Ethik des Gabentausches als großzügige Zuwender.....
Aber hoppla. Wie edel und gut diese aristos wohl waren ?

Kurz. Die bedürfnisse waren und sind immer die gleichen. Nur die umstände , das umfeld hat sich geändert.


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20.10.2008 um 14:07
Wir leben halt in einer Tauschgesellschaft.
Mutti tauscht Beinebreit gegen Haushaltsgeld.
Nutti dito gegen Nadelgeld. Falls sie dran hängt.


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Das älteste Gewerbe

21.10.2008 um 12:56
Esaporg
Zitat von esaporgesaporg schrieb:Aber hoppla. Wie edel und gut diese aristos wohl waren ?
Das frag ich mich allerdings auch im Hinblick darauf, dass die Hetären ja auch einmal das "Frischedatum" überschritten hatten, so wie die Natur das nun mal vorsieht. ;)

Sie wurden sicher rasch ausgetauscht. Ob sie im Alter versorgt wurden, würde mich interessieren. Muss mal recheschieren, oder vielleicht weiss es ja jemand hier.


Doors
Zitat von DoorsDoors schrieb:Wir leben halt in einer Tauschgesellschaft.
Mutti tauscht Beinebreit gegen Haushaltsgeld.
Je breiter, je grosszügiger bemessen ? ;)


In Hamburg gab es eine Ausstellung zur Sexarbeit, die die ganze Thematik aufzeigte:

Ausstellung "Sexarbeit" in Hamburg-Barmbek © dpa

Rund 400.000 Prostituierte gibt es allein in Deutschland. Sie verrichten Sex als Arbeit. Und viele von ihnen fühlen sich in diesem Beruf "eher als Krankenschwester oder Altenpflegerin". 14,5 Milliarden Euor werden pro Jahr mit Prostitution verdient.

Die Kuratorin der Ausstellung erklärt: "Wir haben es immer noch mit dem Phänomen zu tun, dass Sexarbeit scheinbar am Rande der Gesellschaft liegt." Und das, obwohl 2002 das Prostitutionsgesetz geändert wurde: Seitdem ist Prostitution - sofern freiwillig - legal. Prostituierte wurden damit zu normalen Arbeitnehmern, können sich heute sozialversichern und Freier auch ablehnen. . "Das neue Prostitutionsgesetz bewirkt, dass ich jetzt als Bordellbetreiber den Frauen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen kann.

Warum wählt man diesen Job?
Felicitas Schirow gibt eine überraschende Antwort: "Man bekommt Anerkennung, Komplimente. Das hebt ungemein das Selbstbewusstsein. Man wird begehrt. Das fehlt vielen Frauen." Aber ein Traumjob? Weißgott nicht. Viele Frauen treibt die Verzweiflung, Schulden und die Illusion vom schnellen Geld auf den Strich. Noch immer leben zudem viele Huren isoliert. Gesellschaftliche Anerkennung bleibt ihre große Hoffnung.


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21.10.2008 um 13:01
"Man bekommt Anerkennung, Komplimente. Das hebt ungemein das Selbstbewusstsein. Man wird begehrt. Das fehlt vielen Frauen."

In der Tat, vor allem dann, wenn das männliche Ehegesponst sich als Küchenrolle entpuppt: Dick, durstig und innen hohl. Das Dumme an der Liebe ist ihre meist gering bemessene Haltbarkeit, einhergehend mit Vernachlässigung der Partner.


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21.10.2008 um 13:30
Im Ernst : Das ist ja eigentlich ein Armutszeugnis, sich nur über Sex und Begehrtwerden ein Selbstbewusstsein zu schaffen !
Zitat von DoorsDoors schrieb:Das Dumme an der Liebe ist ihre meist gering bemessene Haltbarkeit, einhergehend mit Vernachlässigung der Partner.
Aber in dem Job kann man ja auch nicht sein Leben lang arbeiten, was machen diese Frauen dann im Alter ?


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21.10.2008 um 13:32
Im Alter sind sie arbeitslos. Oder bieten sich als geile Oma im Internet an.


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21.10.2008 um 13:44
Zitat von MerlinaMerlina schrieb:Im Alter sind sie arbeitslos. Oder bieten sich als geile Oma im Internet an.
Im günstigsten Fall heiratet sie vor dem Verfallsdatum ein Freier, hat es auch schon gegeben

geile Oma im Internet ? Naja - es gibt ja nichts, was *Mann* zuweilen an Vorlieben hat - scheinbar ist die Nachfrage da nicht nur bei alten Männern gegeben, hab ich mal gelesen.
( wobei das Wort Oma jetzt ja auch relativ ist, und die heutigen Omis noch oft erstaunlich attraktiv )

Vielleicht reizt da die vermeintliche Erfahrung ? Oder die Vorstellung, dass diese Damen ihren Kunden sozusagen sockenstrickend "bedienen" *g*


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21.10.2008 um 13:47
elfenpfad,

Ja die Zeiten ändern sich, das stimmt. Es gibt genügend attraktive Omas. Wenn ich da an meine Mutter denke..wobei die doch noch recht jung ist.

Ich glaube kaum, daß Frauen sich bis zum Rentenalter anbieten. Das ist doch rein körperlich kaum zu schaffen. Ist ja ein harter Job.

Viele gehen bestimmt in eine Fabrik, oder ähnlichem.

Übrigens: es gibt Bordelle, die bieten Besuchsdienste im Seniorenheim an.


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21.10.2008 um 14:30
Die wenigsten Frauen gehen bis zum Rentenalter anschaffen. Wobei es natürlich sehr auf die "Marktnische" ankommt.
Als Domina kannst Du noch mit 60 arbeiten, denn da kommt Erfahrung vor Aussehen. Auf dem Strassenstrich wirst Du in dem Alter im Regelfalle nichts mehr, obwohl es Ausnahmen gibt. Im Club ist auch irgendwann Schluss, wenn die nachfrage nachlässt.
Natürlich gibt es die Freier, die auf Omas stehen - ein paar Internet-Klicks (nein, keine Tipps!), ein Besuch in einer Videothek oder einem einschlägigen Fachgeschäft lassen Blicke in erstaunliche Spezialinteressen männlicher Sexualität zu. Aber ob frau dann noch davon leben kann?

Im Regelfalle ist Prostitution eine Form der "Zeitarbeit", die nicht bis zum Rentenalter dauert. Ein paar Jahre "easy money" auf eigene Rechnung ohne Zuhälter und Gangs - und dann wieder ganz normal ins bürgerliche Leben: Mann, Kinder, Reihenhaus.


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21.10.2008 um 15:59
Huren waren im Wilden Westen mal begeehrte Ehefrauen - haben alles schon mitgemacht, kennen sich aus in allen Lebenslagen und sind froh wenn nur noch ein dreckiger Cowboy abends bei ihr absteigt und nicht mehr das dreckige Dutzend - hab ich mal irgendwo gehört, ich glaub das sagte mal Buck McKoy in "The latest gun in the West"


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21.10.2008 um 17:16
@ elfenpfad -- damals z.Z. der tempelhuren darf man die allg. wirtschaftliche lage nicht ausser acht lassen.
Pecuniat non olet -- binnen küezester zeit gehörten sie zur geldaristokratie und heitateten auch standesgemäß. Wen interessierte schon woher das kapital kam um handel zu treiben.

@ tigerwutz. -- alte wild- west leser wissen das. Jede ledige frau war mehr oder weniger eine " madam " die sich durchsetzten musste.
Die siedlerinnen waren ja alle bewaffnet und schossen auf alle was mit 3-beinen anschlich. ( Ich warte auf Cathrins bestätigung hahaha).

Heute schimpfen sich amerikanerinnen " bitches" wenn sie besonders clever und lebenstüchtig sind. Ist die feuchtgebietstante nicht auch eine -bitch_-?


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21.10.2008 um 17:25
Ich war vor einigen Jahren einmal in Pompeji gewesen, und habe dort Wandfresken gesehen, die in einem ehemaligen Bordell zu sehen sind, welches 2000 Jahre alt ist.

In Pompeji befindet sich das einzige Lupanar (Bordell, Freudenhaus umgangssprachlich auch Puff genannt) der Antike, das bisher gefunden wurde.

Das die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt ist wurde aufgrund von Aufzeichnungen und Wandmalerein schon durch andere Ausgrabungsstätten belegt

Das es dafür aber extra Gebäude gab wurde erst durch die Ausgrabungen in Pompeji bewiesen. Im Lupanar konnten diverse Wandfresken auf denen diverse sexuelle Positionen dargestellt wurden freigelegt werden, die besonders gut erhalten geblieben sind.
Neben diesen Wandfresken konnte man auch Preislisten finden, auf denen die Preise für die Prostituierten festgelegt waren. Bezahlt wurde in der römischen Währung As und Sesterz, die Preise reichten hier von einigen As bis hin zu Sesterzen für Edelprostituierte.


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22.10.2008 um 12:57
Gut, wenn man da immer ein As im Ärmel hatte!


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16.11.2008 um 12:50
Mit dem " ass " aus dem ärmel hat schon manch einer seinen letzten "Stich " getan.


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21.11.2008 um 22:39
Waren die dann nicht sehr überlastet - die Nutten in Pompeji ?


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25.11.2008 um 08:58
Nach dem Vulkanauspruch knickte das Geschäft doch sehr ein, obwohl die Freier jede Menge Asche hatten..


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25.11.2008 um 08:58
Ausbruch. Wo ist mein Hirn?


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28.11.2008 um 05:34
Gute frage @ doors , aber wir spekulieren hier über das älteste gewerbe, die überlastung der nutten in pompeji, etc. .... und du fragst wo dein hirn ist ? ( das wär ein neuer thread).


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