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Mit wie wenig Geld kann man leben?

1.569 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Geld, Hartziv, Thilo

Mit wie wenig Geld kann man leben?

23.01.2020 um 09:54
stefan33 schrieb:Dsss Studenten heute Anspruch (Anspruch!) auf 860 € haben ist absoluter Luxus!
Das kommt ganz darauf an. Für einen Studenten in München ist das weniger Luxus als für einen in Kaiserslautern. Ich hab ne richtig günstige Wohnung, die hab ich als WG genutzt und musste gerade mal 250€ für 70qm zahlen. Ich hab 770€ Bafög bekommen und hatte damit ein sehr gutes Studentenleben. Jetzt bekomm ich kein Bafög mehr, aber dafür hab ich als Werkstudent noch mehr Geld. In München allerdings kostet schon eine Einzimmerbude mehr als meine 70qm Wohnung für mich alleine, und da wird es schon schwerer mit dem Geld auszukommen. Machbar ist es, aber purer Luxus, Naja.


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23.01.2020 um 10:23
stefan33 schrieb:Dsss Studenten heute Anspruch (Anspruch!) auf 860 € haben ist absoluter Luxus!
Einen ähnlichen Anspruch hat jeder Hartz4-Empfänger ab 18 ohne einen Finger zu krümmen. Regelsatz, Nebenkosten, Einrichtung und und und... Also, ich würde Studenten, die das später auf Heller und Pfennig zurückzahlen, nicht noch schlechter stellen wollen als es ohnehin schon ist.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

23.01.2020 um 11:05
@Frau.N.Zimmer
@stefan33

Ich sehe BAföG auch nicht gerade als Luxus an, wenn man bedenkt, dass ein erheblicher Teil davon au Kreditbasis erfolgt.

Nach dem Studium verdienen die Meisten ja auch noch kein Vermögen, wenn dann nach ein paar Jahren noch Kinder kommen, kann es schon sehr belasten, diesen Kredit auch noch zurückzuzahlen. In den USA ist das noch mal ne ganze Menge mehr, was da an Studienkrediten aufgenommen wird. Da ist man praktisch auf beruflichen Erfolg in der Zukunft angewiesen. Wenn das nicht so läuft, wachsen dort vielen diese Schulden schon über den Kopf.

Ich wollte das damals nicht und habe mein Studium durch Jobs bezahlt. War zwar anstrengend, bedeutete aber ohne einen Cent Schulden ins Arbeitsleben zu starten. Mein erstes freies Wochenende hatte ich dann aber erst nach dem Studium.

War aber auch ne tolle Schule fürs Leben: Tankstelle, Videothek (gab es damals noch), Nachhilfe, Autowerkstatt, Krankenpflegehilfe.

Allerdings hat meiner Wohnung auch damals (70qm) 310 DM gekostet.


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23.01.2020 um 11:17
Frau.N.Zimmer schrieb:Einen ähnlichen Anspruch hat jeder Hartz4-Empfänger ab 18 ohne einen Finger zu krümmen. Regelsatz, Nebenkosten, Einrichtung und und und... Also, ich würde Studenten, die das später auf Heller und Pfennig zurückzahlen, nicht noch schlechter stellen wollen als es ohnehin schon ist.
Eigene Wohnung samt Einrichtung für jeden 18-Jährigen, der Hartz IV bezieht? Nö. Da haste noch nen paar Jährchen länger in der Bedarfsgemeinschaft zu leben, außer du wirst deine eigene Bedarfsgemeinschaft durch Zusammenzug mit Partner, Schwangerschaft usw.

Das Geld aus einer Ausbildung der Kinder wird dann der Bedarfsgemeinschaft angerechnet und ist etwas, das viele Leute ankreiden. So lernt man nämlich nicht, dass Arbeit dabei hilft, unabhängig zu werden, sondern bekommt vermittelt, dass das Geld gleich wieder weg ist.


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23.01.2020 um 11:20
sacredheart schrieb:Ich sehe BAföG auch nicht gerade als Luxus an, wenn man bedenkt, dass ein erheblicher Teil davon au Kreditbasis erfolgt.
Ja das stimmt. Sofern man Höchstsatz bezieht sind einem 10.000€ Schulden sicher. Die muss man zwar erst nach einer Zeit zurückzahlen und kann sie über einen langen Zeitraum zurückzahlen, aber Schulden sind nunmal schulden. Ob man als Werkstudent nebenbei arbeiten kann hängt auch vom Studium selbst ab. Je nach dem wie schwer es einem fällt, ist das manchmal gar nicht möglich. Ich hätte in den ersten 4 Semestern defintiv keinen 20-Stunden Werkstudentenjob annehmen können, dann hätte ich nicht genug Zeit für die Uni gehabt.

Nicht ganz so rosig sieht es aus wenn man Bafög bekommen hat, sein Studium aber nicht schafft. Dann hat die Schulden eben trotzdem. Das ist schon ne Hausnummer.


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23.01.2020 um 11:29
Und die ganz schlauen Hartzis werden mit 17 schwanger, dann ist die Wohnung ganz sicher. Generation 3 ist ja schon am Start. Die anderen müssen nur angeben sie hätten Beef mit den Eltern.

Sooo kriegts du keinen in Arbeit, der das aus dem Elternhaus schon so kennt. Das Amt zahlt ja...


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23.01.2020 um 11:46
sacredheart schrieb:Ich wollte das damals nicht und habe mein Studium durch Jobs bezahlt. War zwar anstrengend, bedeutete aber ohne einen Cent Schulden ins Arbeitsleben zu starten. Mein erstes freies Wochenende hatte ich dann aber erst nach dem Studium.

War aber auch ne tolle Schule fürs Leben: Tankstelle, Videothek (gab es damals noch), Nachhilfe, Autowerkstatt, Krankenpflegehilfe.
Mehr kann ein junger Mensch auch nicht fürs Leben lernen, finde ich. Meine 3 haben auch mit Zeitungsaustragen angefangen als sie 14 waren und sich dann je nach Alter gesteigert.
Hätte man ihnen damals mit 18, womöglich noch als Hauptschulabbrecher, auch die Wohnung und Lebenssunterhalt finanziert, wäre aus ihnen wahrscheinlich niemals das geworden, was sie heute sind.
Ich bin froh und dankbar, dass "damals" andere Zeiten waren. :)


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23.01.2020 um 11:53
@Frau.N.Zimmer

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es früher wohl auch viel weniger bürokratische Hürden gab. Als Schüler habe ich mit nem Freund am Beginn der Ferien Formen am Stadthafen abgeklappert und wir haben gefragt, ob sie Hilfe brauchen. Dann haben wir 2 Wochen (in aller Regel gegen Cash) gearbeitet und danach von dem Geld schöne Ferien gemacht.

Das wäre heute gar nicht mehr so einfach. Aber das Erleben: Ich gestalte die Finanzierung meiner Freizeit selbst hatte einen großen Erlebniswert.

Wenn man ab 14 sagen kann: Ich finanziere meine Extrawünsche selbst, steigert das das Selbstwertgefühl und verringert gleichzeitig die Extrawünsche, wenn man die in Arbeitsstunden gegenrechnet.


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23.01.2020 um 12:09
sacredheart schrieb:Wenn man ab 14 sagen kann: Ich finanziere meine Extrawünsche selbst, steigert das das Selbstwertgefühl und verringert gleichzeitig die Extrawünsche, wenn man die in Arbeitsstunden gegenrechnet.
Natürlich! Das bleibt einem auch das ganze Leben erhalten. Ich rechne heute noch in Arbeitsstunden um - so grob, natürlich nur. Gelnägel und angeklebte Kunsthaare, wären mir zu teuer :D

Eine junge Hartz4-Mutter sagte neulich: " Die Haare haben ja NUR 212 Euro gekostet - schwarz von einer Bekannten gemacht. Beim Friseur, wären die noch teurer gewesen" Von daher, meint sie , sie hätte gespart :)


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23.01.2020 um 17:03
Subway schrieb:Ich bin aber auch der Meinung, dass einem Kind eine anständige Bildung und Erziehung auch an einer staatlichen Schule vermittelt werden kann. Dazu braucht es nicht zwingend eine Privatschule.
Gebe ich dir recht. Die Qualität der Bildung ist aber leider auch stets von der jeweiligen Schule abhängig. Es gab schon Gründe, wieso ich mich gegen die örtliche Grundschule entschieden habe.
Jeba schrieb:Also ich würde mal sagen, dass hier einfach enorme Unterschiede in den Fixkosten sind. Ich z.B. zahle für die Pkw Versicherung 350,-€ im Jahr und im Schnitt vielleicht 250 € an Werkstattkosten. Somit wäre ich schon deutlich unter Deiner Berechnung.
Richtig. Ich würde z. B. noch viel weniger Versicherung zahlen.
Wenn ich all die Zeiten summiere (Kind krank, ich krank, Urlaub, Ferien), in denen ich nicht täglich insgesamt ca. 120km Pendeln müsste, aber monatlich das ganze Jahr über 200 Euro für die Fahrkarten zahle, wären die Werkstattkosten definitiv abgedeckt. Dazu kommt die enorme Zeitersparnis. @gastric


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23.01.2020 um 17:34
sacredheart schrieb:ch kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es früher wohl auch viel weniger bürokratische Hürden gab. Als Schüler habe ich mit nem Freund am Beginn der Ferien Formen am Stadthafen abgeklappert und wir haben gefragt, ob sie Hilfe brauchen. Dann haben wir 2 Wochen (in aller Regel gegen Cash) gearbeitet und danach von dem Geld schöne Ferien gemacht.Das wäre heute gar nicht mehr so einfach. Aber das Erleben: Ich gestalte die Finanzierung meiner Freizeit selbst hatte einen großen Erlebniswert. Wenn man ab 14 sagen kann: Ich finanziere meine Extrawünsche selbst, steigert das das Selbstwertgefühl und verringert gleichzeitig die Extrawünsche, wenn man die in Arbeitsstunden gegenrechnet.
Ist das mit den Jobs heute nicht mehr so?

Ich habe Mitte der 90er studiert, da gab es an jeder Uni an der ich war (ich war in Heidelberg und Erlangen, wobei ich als Student in Heidelberg auch ab und zu an der Uni in Mannheim war) richtige Studentenjob-Vermittlungsbüros. Gerade im Büro in Mannheim gab es die geilsten Jobs (also nicht unbedingt geil vom Job her, aber extrem gute Bezahlung). Ich habe in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer meistens 2 Monate Schichtdienste in Fabriken weggeballert, da kamen mal schnell 10000 Mark zusammen, da die Sozialabgaben ja schon von anderer Stelle getragen wurden und ich fast Brutto gleich Netto bekam - ich hatte damit alleine schon einen Grundstock von DM 1500 per Monat für das nächste halbe Jahr - und habe während des Studiums meist als Barkeeper noch ordentlich dazu verdient, so das mein Studentenleben finanziell fast besser war, als die ersten Jahre im Job.


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23.01.2020 um 22:54
cejar schrieb:Ich habe Mitte der 90er studiert, da gab es an jeder Uni an der ich war (ich war in Heidelberg und Erlangen, wobei ich als Student in Heidelberg auch ab und zu an der Uni in Mannheim war) richtige Studentenjob-Vermittlungsbüros. Gerade im Büro in Mannheim gab es die geilsten Jobs (also nicht unbedingt geil vom Job her, aber extrem gute Bezahlung). Ich habe in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer meistens 2 Monate Schichtdienste in Fabriken weggeballert, da kamen mal schnell 10000 Mark zusammen, da die Sozialabgaben ja schon von anderer Stelle getragen wurden und ich fast Brutto gleich Netto bekam - ich hatte damit alleine schon einen Grundstock von DM 1500 per Monat für das nächste halbe Jahr - und habe während des Studiums meist als Barkeeper noch ordentlich dazu verdient, so das mein Studentenleben finanziell fast besser war, als die ersten Jahre im Job.
So Vermittlerbüros haben wir an der Uni auch. Ich würde auch sau gerne so nen Semesterferienjob in ner Fabrik machen, aber leider geht das an meiner Uni eigentlich gar nicht, weil die Klausuren sich komplett über die Vorlesungsfreie Zeit erstrecken und man dann echt keine Zeit dazu hat. :D


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24.01.2020 um 15:13
@cejar

Mein Studium (25 Jahre her) ist auch mittlerweile so überfrachtet, dass jemand, der das heute studiert, nicht mehr jeden nachmittags fremder Leute Autos warten und reparieren könnte.

Ich habe allerdings dennoch nie den Eindruck, dass die Uni Absolventen durch mehr Pflichtveranstaltungen auch mehr lernen würden. Je enger das Korsett ist, in dem ein Studium stattfindet, desto trüber leuchtet vielleicht auch manchmal das Licht der Erkenntnis.

Ich habe da eher den Eindruck, dass die Gruppe der Absolventen zugenommen hat, die gleichzeitig noch Milchzähne, aber auch schon burn-out haben oder Stufe zwei: fuck-off.


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24.01.2020 um 18:24
stefan33 schrieb:Sowas war früher aber völlig normal.
Ich hatte ein Studentenzimmer für 150 DM und bekam von meinen Eltern noch mal ca. 150 DM für Essen. Den Rest musste ich sehen wo der herkam. Für ein Jahr bekam ich etwas Bafög (ca. 100 DM), aber sonst war nix.
Bei mir entstand der Druck dadurch, dass meine Eltern mir in tausend kalten Wintern nicht ausgeholfen hätten, die Konjunktur hing immer wieder durch und ich hatte wirklich Monate, wo es extrem knapp war. Ich habe superbescheiden gelebt (mini Kellerzimmer, Fahrrad, ....). Trotzdem war es saumäßig knapp.
sacredheart schrieb:Mein Studium (25 Jahre her) ist auch mittlerweile so überfrachtet, dass jemand, der das heute studiert, nicht mehr jeden nachmittags fremder Leute Autos warten und reparieren könnte.
Bei mir war es vor 20 Jahren schon so, dass (unbezahlte) Praktika in den Semesterferien stattfanden. Das war echt doof - oder die Studiberatung hat eben noch Sachen geraten wie "Auslandsaufenthalt" - das riss dann gleich wieder ein Megaloch ins Budget.


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29.01.2020 um 19:02
@Kältezeit
@Becky
Ich habe eure Diskussion "verfolgt", da ich sie sehr interessant finde.

Daher gestatte ich mir den Einwurf, dass der Zeitfaktor auch eine Rolle spielt.

Es sollte nicht nur darum gehen, wer im Endeffekt mehr Euros in der Geldbörse zur freien Verfügung hat.

Es zählen auch die Zeiten, die das Elternteil mit dem Kind verbringen kann, wieviel Zeit das Elternteil zur eigenen Verfügung hat und wieviel Freizeit für die Haushaltsführung bleibt.

Derjenige, der arbeitet, hat die o.g. Bedürfnisse genauso wie jemand der zuhause bleibt.

Die Soloelternteile mit Vollzeitjob haben da einfach eine große Diskrepanz.
_____________________________________________

Dazu kommt die öffentliche Stigmatisierung, dass Kinder von Alleinerziehenden in der Armut "versinken".

Unsere Gesellschaft diskutiert soviel über Diskriminierung etc., aber hier ist es wohl en vogue.

Mich macht es wütend.


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29.01.2020 um 19:13
@jada
jada schrieb:Es sollte nicht nur darum gehen, wer im Endeffekt mehr Euros in der Geldbörse zur freien Verfügung hat.
Ehrlich gesagt, geht es in diesem Thread aber genau darum, nicht um Erziehungsratschläge.


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29.01.2020 um 19:33
@off-peak
Ehrlich gesagt geht es in diesem Thread um Geld bzw. wie man möglich wenig Geld abgeben muss, um auskommend zu leben. in meinem obigen Post ging es um den Zusammenhang: Zeit ist Geld. Und um die vorangegangene Diskussion von den beiden.

Wenn ich weniger Zeit im sozialversicherungspflichtigem Job investiere, habe ich mehr Zeit für Kind, Haus und Kegel.
Wenn ich mehr Zeit im sozialversicherungspflichtigem Job verbringe, habe ich weniger Zeit für Kind, Haus und Kegel.

Ich kaufe mir die Zeit für Kind, Haus und Kegel dazu - durch Externe (hier Kinderbetreuung, Haushaltshilfe oder Nachtschicht) die Zeit bezahle ich aber.

Daher sehe ich einen Vorteil (hier emotional und finanziell), wenn Soloeltern zuhause bleiben.

Der "Vorteil" kommt für uns aber nicht in Frage, weil ich, für unseren Lebensunterhalt die Sorge trage und nicht der Staat. Maulen kann ich dabei natürlich, wie alle anderen Lohnsteuerklassen =)


@off-peak
Ich hoffe, ich habe keine Erziehungsratschläge gegeben? =)


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29.01.2020 um 19:45
@jada
jada schrieb:Ehrlich gesagt geht es in diesem Thread um Geld
Meine Worte musst Du mir nicht noch mal predigen. Was man mit seiner Zeit anfangen kann, ist ein andere Thema. Ob jemand lieber weniger Geld, dafür aber mehr Zeit hätte, ebenfalls.

In erster Linie geht es eben um die Frage, mit wie wenig Geld man leben kann, weniger darum, warum, oder ob freiwillig oder unfreiwillig. Ursachen und Motive sind durchaus verschieden, aber dennoch nicht primär Gegenstand dieser Diskussion.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

29.01.2020 um 20:10
Mit 40 bis 80 € ist es möglich, wenn man vielleicht selbst viel autark lebt und etwas anbaut. Allerdings ist es ja auch kein schönes Leben, wenn man jedes mal beim Einkaufen auf jedem Cent gucken muss.

Allerdings muss man auch kein dickes Geld ausgeben, um im Monat etwas weniger bescheiden zu leben. 150 bis 200 € reichen locker pro Person aus, um sich in Sachen Lebensmittel auch was schönes mal zu kochen oder essen zu gehen.


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29.01.2020 um 20:19
off-peak schrieb:Meine Worte musst Du mir nicht noch mal predigen.
Predigen kann und will ich nicht.
off-peak schrieb:In erster Linie geht es eben um die Frage, mit wie wenig Geld man leben kann, weniger darum, warum, oder ob freiwillig oder unfreiwillig. Ursachen und Motive sind durchaus verschieden, aber dennoch nicht primär Gegenstand dieser Diskussion.
Wie zuvor erwähnt, habe ich mich eindeutig auf eine "Metadiskussion" in diesem Thread bezogen. Da wurde die Thematik durchaus diskutiert. Dazu habe ich meinen Senf abgegeben.


Zum Thema des Threads:

Man kann mit wenig Geld leben, aber auch mit wenig Zeit. Was weniger schön ist, ist wohl individuell.


Ich habe, neben einem 35 h Job in meinem damaligen Beruf auch einen Nebenjob als Assistentin für einen Sachverständigen gehabt. Dadurch habe ich unser Einkommen gesichert. Nebenbei habe ich studiert. Fixkosten waren damals niedrig, wir sind mit dem ausgekommen, was ich übrig hatte. Das war sicher mehr, aber ich habe auch einen festen Job gehabt.

Es war finanziell nicht so schwierig, weil ich mich darum gekümmert habe. Hart war die abgeleistete Zeit. Das wird leider oft vergessen. Ich würde es aber genauso wieder machen. Höheres Einkommen, mehr Möglichkeiten, "bessere" Wohngegend durch höhere Mieten. Und mein Kind weiß, dass Geld (eigentlich) selbst erwirtschaftet wird.


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