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Mit wie wenig Geld kann man leben?

1.569 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Geld, Hartziv, Thilo

Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 18:27
@Becky
Vll bin ich einfach zu platt heute..was widerspricht sich denn? Ich komm nich wirklich dahinter..


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 18:31
@Kleines25

Es widerspricht sich, auf der einen Seite zu sagen, man hätte weniger Geld, wenn man arbeiten geht als ohne Arbeit, andererseits aber sagt, man geht arbeiten, um sich die Privatschule zu leisten. Nach der Logik könnte man sich die Privatschule ja viel lockerer leisten, wenn man einfach nicht arbeitet.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 18:42
Becky schrieb:Nach der Logik könnte man sich die Privatschule ja viel lockerer leisten, wenn man einfach nicht arbeitet.
Soll das ein Argument dafür sein, nicht arbeiten zu gehn?


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 18:52
Subway schrieb:Soll das ein Argument dafür sein, nicht arbeiten zu gehn?
Nö.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 19:14
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Ja, dafür geh ich ja auch arbeiten.
Du, es gibt Leute, die gehen arbeiten und verdienen trotzdem sauwenig. Das ist ja die Gemeinheit. Würden alle für ihre Arbeit gleich viel verdienen, dann hätte Deine Aussage mit der Priorität ihr volle Berechtigung. Allerdings ist dem eben nicht so.

Meine ehemalige Putzfrau hat auch ihr Leben lang gearbeitet. Hatte sogar ein Haus in Bosnien, dass aber durch den Krieg zerstört wurde, bevor es abgezahlt war - die Kreditraten musste sie aber noch zahlen. Weshalb sie mit 70 noch arbeiten ging. Also, durchaus sehr, sehr fleißig, aber dennoch arm war.
Von daher sind Deine Prioritäten Aussage, und erst recht die Behauptung, Du wärst ja genauso arm wie ein Hartzler, weil Du ja keine Kinderzulage und Wohngeld bekommst, reichlich - sagen wir es milde - unüberlegt.

Bestätigt nur traurigerweise meinen schon geäußerten Verdacht, dass die, denen es besser geht, dies einfach nicht zugeben können oder wollen. Schön für Dich, dass es Dir besser geht, aber was ist eigentlich so schwer daran, das auch mal zuzugeben?



@gastric
gastric schrieb:Da bin ich bei 2420€
Vor ein paar Jahren kostete mich eine Jahreskarte im sogenannten Verkehrsverbund (die gesamte Stadt und einen täglich angestrebten Arbeitsplatz 25 km entfernt) nur die Hälfte davon. Allrdings auch täglich ca 2 h mehr Anfahrts- und vor allem Wartezeiten.



@Becky
Becky schrieb:Nach der Logik könnte man sich die Privatschule ja viel lockerer leisten, wenn man einfach nicht arbeitet.
Eigentlich nicht. Man hätte nämlich ohne Privatschule durchaus um diese Summe mehr. So dass sich Arbeiten eben doch finanziell auszahlt - sonst würden es viele ja gar nicht erst machen.
Dennoch ist die Aussage, man habe somit genauso viel Geld wie als Arbeitsloser, falsch. Man hat ja real mehr, man gibt es nur für etwas, das man sich als Arbeitsloser oder Eltern eines Kindes mit Sonderbedarf nicht leisten könnte, aus. Man leistet sich etwas, das sich andere nicht leisten können, auch wenn sie wollten. Und genau das nennt man Luxus.
Daher ist ja meine Behauptung, der Besuch einer Privatschule zB sei Luxus, und wer sich das leisten kann, kann sich eben etwas mehr leisten als bestimmte Andere, durchaus korrekt, denn, wie schon mehrfach angemerkt, ist der Besuch einer Privatschule nicht lebensnotwendig oder wäre eine unbedingte (zu bezahlende) Pflichtübung, der jeder, egal wie reich, nachkommen müsste.


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22.01.2020 um 19:33
off-peak schrieb:Vor ein paar Jahren kostete mich eine Jahreskarte im sogenannten Verkehrsverbund (die gesamte Stadt und einen täglich angestrebten Arbeitsplatz 25 km entfernt) nur die Hälfte davon. Allrdings auch täglich ca 2 h mehr Anfahrts- und vor allem Wartezeiten.
Joahr dich. Kälte spricht von 195€ monatlich, das ist weit entfernt von der hälfte :D Ich hab damals ähnliche preise gezahlt. Warn um die 200€ im monat für 34km. Heute wahrscheinlich mehr, da steigende preise.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 19:43
@gastric
gastric schrieb:Heute wahrscheinlich mehr, da steigende preise.
Heute haben sie hier sogar noch günstigere Angebote. ;)
Ist aber vermutlich auch von Land zu Land zu verschieden. Gibt ja auch europäische Städte mit kostenlosen Öffis.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 19:50
Hier kostet nen Monatsticket für die Öffentlichen 75 Euro, klassische Jahrestickets gibts nicht, nur als Abo. Sind also 900 Euro, dazu gibts die Möglichkeit, dass Arbeitgeber quasi "Massenabos" abschließen. Das machen hier viele Firmen, die im Industriegebiet sitzen, denn damit lässt sich einiges sparen.

Auf jeden Fall ist es weit günstiger als ein Auto zu haben.


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Kältezeit
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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 21:31
Becky schrieb:Aber wenn du ohne Arbeit doch mehr Geld zur Verfügung hättest, wieso musst du dann arbeiten, um dir die Privatschule leisten zu können?
Erstens möchte ich arbeiten, immerhin bin ich Vorbild für mein Kind, zweitens würde mir die Decke auf den Kopf fallen. Und drittens würde mir das Jobcenter wegen der Privatschule wohl nen Vogel zeigen.
gastric schrieb:Das ist ein guter witz. Ein auto kostet dann aber doch ein wenig mehr als nur ein bisschen sprit im monat.
Nein, das ist kein Witz. Ich habe es ausgerechnet. Mit einem spritfahrenden Fahrzeug hätt ich etwa 100 Euro mehr zur Verfügung. Ich arbeite 4 Tage die Woche.
Und die Fahrkarten bezahle ich jeden Monat, egal ob Urlaub oder krank. Den Sprit nur, wenn ich ihn auch verfahre.


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Kältezeit
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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 21:41
@Becky

Ich habe 2 Tickets, da ich zwischen 2 Bundesländern pendle. Ein Jobticket 110 Euro, ein regionales Ticket für 85 Euro. 1/5 meines Lohnes geht also schonmal dafür drauf, dass ich die Arbeit überhaupt erreiche.

Und wo ich mich widerspreche, das musst du mir mal genauer erklären...


Also, per se kann man nicht sagen, dass jemand, der arbeiten geht und sich nicht vom Staat, in irgendwelcher Weise, ausbezahlen lässt, mehr Geld zur Verfügung hätte.

Ich könnte über ein paar Leute vom Leder ziehen, die das System ganz schön geil bescheißen, aber man soll ja nicht verallgemeinern, ne.


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22.01.2020 um 21:50
Kältezeit schrieb:Also, per se kann man nicht sagen, dass jemand, der arbeiten geht und sich nicht vom Staat, in irgendwelcher Weise, ausbezahlen lässt, mehr Geld zur Verfügung hätte.
Ich glaube, die ganze Vergleicherei ist nicht (immer) zielführend. Meist sind es ganz kleine Stellschrauben, die den großen Unterschied machen ... Mal ein Beispiel:

Bei mir war es so, dass meine Eltern (obwohl nicht arm), einfach nicht spendabel waren, d.h. ich habe mir ab 13 selbst ein Taschengeld verdient (und dooferweise am Anfang auch komplett ausgegeben, weil ich auch mal coole Turnschuhe oder Markenjeans wollte). Irgendwann habe ich eisern gespart, mit 16 ne Ausbildung begonnen und mich ab dem Zeitpunkt einfach selbst finanziert (mit Führerschein und so).

Weil die Ausbildung echt nicht so meins war, habe ich danach das Abi nachgemacht und dann studiert - alles selbst finanziert und ohne Möglichkeit, irgendwie vernünftige Rücklagen zu bilden, von einem absoluten Notgroschen abgesehen (Überschüsse habe ich immer wieder re-investiert, z.B. in einen Auslandsaufenthalt, allerdings musste ich, um einen Überschuss zu erzielen, weit unter das normale Existenzminimum gehen).

Dann bin ich im Studium (gegen Ende) schwanger geworden (jo, doof). Da ich keine Unterstützung hatte von Elternseite, hat mein jetzt Mann seinen Job erheblich reduziert, dass ich das Studium fertig bekomme - langfristig und aus heutiger Sicht eine sehr gute Investition, damals sehr happig (gab auch kaum Elterngeld, da andere Regelung). Wieder waren wir weit unter dem Existenzminimum (und nicht zuzahlungsberechtigt, da ich in der Ausbildung war).

Ich habe viele Dinge selbst bezahlt (und jetzt wieder für meine Kinder), die oft die Eltern finanzieren (Führerschein,....). Mein Mann hatte auch keinen Führerschein, also werden wir bei drei Kindern insgesamt fünf Führerscheine selbst finanziert haben.

Mein Bruder war in der gleichen Situation, zog auch mit 16 aus und hat gleich Abi gemacht und in der Zeit bei Oma gewohnt (mietfrei, klar, und fürs Essen hat sie auch nichts genommen) und hatte einen ziemlich schlauen Nebenjob. Den Führerschein hat ihm irgendein Verwandter finanziert.

Der konnte schon im Studium ordentlich sparen, da seine heutige Frau in einer Zweizimmerwohnung wohnte, die einem Verwandten von ihr gehörte, der sie aber nicht nutzte, weil er durch die Welt tingelte. Da lebte er mit drin. Also mietfrei. In den Ferien ging es wieder zu unserer Oma.

Mit seiner heutigen Frau hat er sich fünf Jahre lang in eine 1-Zimmerwohnung auf dem Dorf gequetscht nach Studienende und so eisern gespart (beide Vollzeit gearbeitet + Nebenjob) ... Zudem hatte seine Frau von ihrer Omma ein Grundstück und eine Anschubsfinanzierung bekommen ... Dann ein schlaues Häuschen auf das Grundstück gesetzt, erst mal noch vermietet, bis das erste Kind kam - da war das Ding schnell abbezahlt.

oder

Wir hatten erst großes Glück, dass ein Verwandter uns ein (sehr altes) Haus zur Nutzung überlassen hat, was aufgrund mehrerer doofer Umstände fast nicht zu verkaufen war, für ihn aber großen emotionalen Wert hatte. Er wollte sehr wenig Miete, um uns dauerhaft dort zu halten. Dann änderte sich die Situation des Verwandten und die Situation der Umstände und auf einmal hatte das Ding einen riesigen Marktwert und er hat verkauft und uns wegen Eigenbedarf gekündigt. Wir hatten aber auch schon mit ihm verhandelt (schon davor). Hätte er fünf Jahre früher verkauft, wären wir heute fast schuldenfrei.

So mussten wir weit über Marktwert schnell was kaufen, einfach, weil wir durch drei Kinder und zwei Arbeitsplätze und zwei Tanten, nach denen wir schauen, ziemlich ortsgebunden sind und die Auswahl war mau. Ich bin immer noch nicht sicher, ob wir (1) extremes Pech hatten (hätten wir den Ausgang 10 Jahre zuvor geahnt, dann hätten wir vor dem Boom entspannt etwas kaufen können, bei uns auf dem Dorf standen noch 2010 echt viele Häuser leer und waren billig zu haben oder (2) ziemliches Glück, weil wir einfach eine lange Zeit fast kostenfrei ein Haus nutzen konnten und so endlich mal ein paar Rücklagen bilden (die der übertriebene Marktpreis dann wieder aufgefressen hat.

Vermutlich wäre es aufs Gleiche rausgekommen. Ob wir vor 10 Jahren billiger ohne Rücklage oder nun überteuert mit Rücklage gekauft haben.


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Kältezeit
ehemaliges Mitglied

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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 21:51
off-peak schrieb:Dennoch ist die Aussage, man habe somit genauso viel Geld wie als Arbeitsloser, falsch. Man hat ja real mehr, man gibt es nur für etwas, das man sich als Arbeitsloser oder Eltern eines Kindes mit Sonderbedarf nicht leisten könnte, aus. Man leistet sich etwas, das sich andere nicht leisten können, auch wenn sie wollten. Und genau das nennt man Luxus
Was für ein Bullshit.

Das Konzept der Waldorfschule ist, kein Kind aus finanziellen Gründen abzulehnen. Ja, man muss dann dennoch einen Mindestsatz zahlen, bezahlt aber z. B. für das tägliche Essen nur 1Euro.

Ich könnte mir die Waldorf also auch ohne Arbeit irgendwie leisten, weil sie, würde ich Hartz 4 beziehen, natürlich dementsprechend günstiger würde. Dennoch leisten sich viele der Bezieher diesen "Luxus" nicht. Vermutlich weil es ihnen einfach scheiß egal ist. :D
Und für mich ist Schulbildung kein Luxus.
Ich spare an allem, aber GARANTIERT nicht an meinem Kind.

Dauerarbeitslos war noch nie mein Ding - ist das so unglaublich, dass man sich jetzt sogar fürs Arbeiten rechtfertigen muss?
Ach nee, ich arbeite UND jammere, weil halt nicht viel über bleibt. Das dürfen ja nur die, die Geld beziehen und nix machen, oder was?


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 21:56
Becky schrieb: Die, die sagen, sie bekämen weniger als Hartz IV, lügen entweder oder haben bislang versäumt, Leistungen wie beispielsweise Wohngeld zu beantragen.
Nö, die Konstellation gibt es. Ich war selbst jahrelang betroffen. Ich habe erst das Abi nachgemacht und dann studiert. Damit bist du vom Bezug von Sozialleistungen ausgenommen.
Wohngeld habe ich damals auch nicht bekommen (an den Grund erinnere ich mich nicht mehr). Zu bezahlen waren Miete + Krankenversicherung + Studiengebühr (Semesterbeitrag + Materialien) + normaler Alltagskram.

Jobs gab es damals nicht so weit gestreut und noch keinen Mindestlohn. Da bist du in einigen Monaten echt ins Rudern gekommen. Was ich bekommen habe, war Kindergeld (für mich), das wurde aber von der Krankenversicherung wieder aufgefressen. Ich hatte echt 630,-DM (und dooferweise sind Unis halt oft in Großstädten) und habe echt mit jedem Pfennig jongliert. Einmal wurde mein Rad geklaut und ich bin ein halbes Jahr gelaufen, weil ich mir keinen Ersatz leisten konnte (dann war wieder Fundsachenversteigerung :-)).


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22.01.2020 um 22:07
@missmary
missmary schrieb:Hätte er fünf Jahre früher verkauft, wären wir heute fast schuldenfrei.
Sollte das nicht "später verkauft" heißen?


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 22:33
Kältezeit schrieb:Ich spare an allem, aber GARANTIERT nicht an meinem Kind.
Ich bin aber auch der Meinung, dass einem Kind eine anständige Bildung und Erziehung auch an einer staatlichen Schule vermittelt werden kann. Dazu braucht es nicht zwingend eine Privatschule.


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Mit wie wenig Geld kann man leben?

22.01.2020 um 22:34
@missmary

Heutzutage können auch Azubis und Studenten unter bestimmten Umständen Sozialleistungen beziehen, die Gesetzesänderung kam 2017, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Wie das bei freiwilligen Zweitausbildungen ist, weiß ich nicht, bei der Erstausbildung wird gefördert oder die Eltern sind (noch) unterhaltspflichtig. Oder beides.

Nur sprach ich von Berufstätigkeit und auch die Beiträge davor habe ich so verstanden, dass es nicht um die Ausbildungszeit geht.

Wer normal arbeitet, aber ein Einkommen unter Hartz IV-Niveau hat, kann Leistungen beantragen. Kinderzuschlag beispielsweise schon ab 600 Euro Einkommen, das wird auch nicht angerechnet. Dann gibts noch Wohngeld. Oder man stockt klassisch auf. Das Jobcenter ist aber immer erst die letzte Instanz, die zahlt. Vorher muss man erstmal alles andere abgeklappert haben.

Man darf ja mittlerweile auch eigentlich zu teure Wohnungen noch eine Weile halten, wenn man frisch in Hartz IV gerutscht ist und muss nicht mehr sofort raus, was in einigen Gegenden unmöglich ist. Denn es kann ja sein, dass man schnell wieder rauskommt.


Aber mal wieder etwas mehr zum Topic zurück. Ich finde im Bekanntenkreis oft Diskussionen interessant, was für die jeweiligen Personen absolut "überlebenswichtig" ist. Das geht vom Auto über das Sky-Abo zu Pizza jedes Wochenende, Mitgliedschaften im Fitnessstudio usw. Zu einem Schluss sind wir aber in den Diskussionen immer gekommen. Nämlich, dass man ein bisschen Luxus immer schaffen kann, denn oft sind es die kleinen Dinge. Für mich war es, das erste mal nach Jahren eine ruhige Nacht haben und am nächsten Morgen in Ruhe frühstücken (mit Brötchen, die gibts sonst nie). Und ich bin immer wieder erstaunt, dass das für andere Menschen Normalität ist :D und darüber, wie ausgeruht man sich fühlt, wenn man mal ne ganze Nacht durchschlafen kann.

Und dann kommen "Freunde", die sich darüber beklagen, dass sie dieses Jahr nur zwei Wochen nach Dubai fliegen können und das nur einmal :troll:


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23.01.2020 um 07:21
Kältezeit schrieb:Nein, das ist kein Witz. Ich habe es ausgerechnet. Mit einem spritfahrenden Fahrzeug hätt ich etwa 100 Euro mehr zur Verfügung. Ich arbeite 4 Tage die Woche.
Bitte bitte rechne es mir vor. Ich fahr kleinwagen, hab nen verbrauch von aktuell 4,1l/100km. Daher auch nur alle 2 wochen für 35€ volltanken trotz wöchentlicher fahrstrecke von 300km. Wären das die einzigen kosten, würde ich ebenfalls 130€ sparen. Ergo bitte vorrechnen, ich will wissen, was ich übersehe!


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23.01.2020 um 08:17
gastric schrieb:Bitte bitte rechne es mir vor. Ich fahr kleinwagen, hab nen verbrauch von aktuell 4,1l/100km. Daher auch nur alle 2 wochen für 35€ volltanken trotz wöchentlicher fahrstrecke von 300km. Wären das die einzigen kosten, würde ich ebenfalls 130€ sparen. Ergo bitte vorrechnen, ich will wissen, was ich übersehe!
Also ich würde mal sagen, dass hier einfach enorme Unterschiede in den Fixkosten sind. Ich z.B. zahle für die Pkw Versicherung 350,-€ im Jahr und im Schnitt vielleicht 250 € an Werkstattkosten. Somit wäre ich schon deutlich unter Deiner Berechnung.


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23.01.2020 um 08:53
@Jeba
Natürlich sind das unterschiede in den fixkosten. Deswegen soll se ja fix vorrechnen, wie sich das bei ihr zusammensetzen würde. Ich sehe halt sehr genau bei mir, dass ich mit einem spritsparenden kleinwagen nur dann nen hunni im monat an fahrtkosten spare, wenn ich die sonstigen betriebskosten komplett ignoriere. Bei mir landet das weniger an fahrtkosten automatisch im "ich leg zurück für betriebskosten und rührs nicht an" karton und hab somit unterm strich im monat zwar 130€ gespart, aber gleichzeitig nicht zur verfügung.


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23.01.2020 um 09:48
missmary schrieb:Ich hatte echt 630,-DM (und dooferweise sind Unis halt oft in Großstädten) und habe echt mit jedem Pfennig jongliert. Einmal wurde mein Rad geklaut und ich bin ein halbes Jahr gelaufen, weil ich mir keinen Ersatz leisten konnte (dann war wieder Fundsachenversteigerung :-)).
Sowas war früher aber völlig normal.
Ich hatte ein Studentenzimmer für 150 DM und bekam von meinen Eltern noch mal ca. 150 DM für Essen.
Den Rest musste ich sehen wo der herkam. Für ein Jahr bekam ich etwas Bafög (ca. 100 DM), aber sonst war nix.

Dsss Studenten heute Anspruch (Anspruch!) auf 860 € haben ist absoluter Luxus!


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