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Das Helfersyndrom

125 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Hilfe, Andere, Helfersyndrom
Keysibuna
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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 14:42
@amsivarier

Kann dir empfehlen wenn du jemandem hilfst tue es ohne iwelche Hintergedanken und Erwartungen und vergiss es dann auch ganz schnell und archiviere sie nicht.

Sobald du sie archiviert hast und diese Person dann, aus welchen Gründen auch immer, dir nicht helfen kann, dann wirst du enttäuscht.

Auch diese einzelne Taten immer und immer wieder zu erzählen weil man dadurch ne Art Bewunderung zu erwarten kostet viel unnötige Energie.

Und dann wenn es etwas passiert, was man als "Unrecht" ansieht versucht man dann auch mit solchen guten Taten die man gemacht hatte, diese Ungerechtigkeit anzuklagen, und somit eigentlich nur dich selbst damit quälst.


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Xenvarkas
ehemaliges Mitglied

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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 15:50
@amsivarier
Hmm... also so derbe ist es bei mir nicht ._.
Dann wirst du wohl sehr wahrscheinlich recht haben


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 16:24
Interessant was es nicht so alles gibt.

Denke die ironischerweiße gut gemeinten helfenden Beiträge hier a la erwarte erst gar keine Anerkennung davor bringen betroffenen Personen auch nichts.

Erkrankung ist Erkrankung, da eine Psychologische Erkrankung auch nur schwer zu handhaben,
wie jedoch die Therapie dagegen ausgesehen hat, würde mich sehr interessieren.

mfg.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 16:33
Alles bringt nur dann etwas wenn man sich damit beschäftigt und auseinander setzt :}


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:01
Lady_Amalthea schrieb:Wie kommst du jetzt damit klar, dass du in den Mystery Bereichen hier, nichtmehr schreiben kannst? Hilft dir das, oder macht es alles noch schlimmer?
Die Sperre macht mich fertig.
Ich schrieb ja schon das ich Allmy quasi auf Rezept brauche.
Gerade weil ich ja gesundheitlich nicht mehr so aktiv bin,geniesse ich es hier Leuten zu helfen.

Ich möchte niemanden etwas böses.Ich möchte nur helfen.
Nur ich bin schnell enttäuscht wenn die Hilfe nicht angenommen wird.

Meine Frau bremst mich gottdank etwas.
Ich habe den Allmyuser auch kein Vermögen geschenkt.
Ich hab sozusagen ein Carepaket zusammengestellt.
Etwas Geld und eine Schachtel Zigaretten.

Im Moment überlege ich z.Bsp. die Yacht zu verkaufen und stattdessen meiner Frau ein Cabrio zu kaufen.
Ich habe einfach das Gefühl ihr etwas zu schulden.
Weil ich nicht mehr arbeiten kann,geht sie ja los.Das erzeugt Schuldgefühle...

Wie gesagt,es ist kompliziert...


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:03
RiopaFernandi schrieb:wie jedoch die Therapie dagegen ausgesehen hat, würde mich sehr interessieren.
Zuerst muss das Selbstwertgefühl gesteigert werden.
Man muss quasi Ellenbogen ausfahren und ein bißchen ein Arsch werden.
Aber das wurde im Keim erstickt weil ich meinen Vater pflegen musste.


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:07
@amsivarier
amsivarier schrieb:Weil ich nicht mehr arbeiten kann,geht sie ja los.Das erzeugt Schuldgefühle...
Sollte das in einer Partnerschaft auf Augenhöhe nicht eine Selbstverständlichkeit sein, daß der, der kann, den Teil desjenigenmitübernimmt, der eben nicht mehr so kann? Bei uns ist das zumindest so ...
Oder vermittelt dir deine Frau etwa das Gefühl, daß du jetzt etwas "Besonderes" für sie als Ausgleich tun mußt?
Ich meine, ich finde es schön, wenn du deiner Frau eine besondere Freude machen möchtest - aber doch nicht unter dem Aspekt, weil du dich selber eventuell minderwertig fühlst!


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:08
@Thalassa
Selbstwertgefühl geht flöten beim Helfersyndrom.
Meine Frau will nicht gesondert behandelt werden...


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:12
@amsivarier

Sag mal, hab ich jetzt nicht mehr Kopf, hattest du das schon immer, oder erst seit du erwachsen bist?


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:38
amsivarier schrieb:Ich habe den Allmyuser auch kein Vermögen geschenkt.
Ich hab sozusagen ein Carepaket zusammengestellt.
Etwas Geld und eine Schachtel Zigaretten.
Ok, das geht ja noch...


Und was hindert dich immoment daran dir wieder professionelle Hilfe zu suchen?

Wie wärs wenn du das Boot verkaufst und du gönnst dir und deiner Frau was davon? Vielleicht einen Urlaub oder so. Aufjedenfall so, dass ihr beide was davon habt.

Oder ihr fahrt zusammen mit dem Boot raus aufs Meer, das ist von dir aus ja nicht sooo weit :)


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:41
Lady_Amalthea schrieb:Und was hindert dich immoment daran dir wieder professionelle Hilfe zu suchen?
Ich hab genug mit den anderen Krankheiten zu tun.
Ich kann im Moment nicht noch mehr vertragen.


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:43
Ich kenne jemanden der wirklich bei allem hilft! Ich kann da zwar nicht sagen, ob nur übertrieben Hilfsbereit oder dieses Helfersyndrom, aber man braucht nicht mal eine Anmerkung machen, bei allem wird geholfen, selbst, wenn es Dinge sind, die man selber alleine packen kann.
Ich denke die Person versucht sich selber damit 'beliebter' bzw. 'Interessanter' für andere zu machen, da so nicht viele Freunde vorhanden sind ( soweit ich das alles richtig beurteilen kann ).


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:47
@amsivarier

Aber vielleicht hängt das eine ja auch mit dem anderen zusammen. Also damit meine ich, dass es dir körperlich vielleicht auch besser geht, wenns deiner Psyche besser geht. Ausserdem denke ich, dass das für dich auch ganz schön hart ist alles. Der Tumor, der Tod deines Elternteils, diese Krankheit und was du sonst noch alles hast. Wenn du da nen Therapeuten hättest mit dem du reden kannst, schadet das bestimmt nicht.

Ich wünsch dir auf jedenfall alles Gute, ich mag dich nämlich :)


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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:51
@amsivarier
Ob du nun eine Therapie machst und die Energie in deine Stabilisierung steckst, oder ob du deine Energie ver(sch)wendest indem du dein Helfersyndrom auslebst...so oder so, es ist anstrengend. Du hast ja nicht aus Jux diesen Thread eröffnest, du leidest. Was hast du zu verlieren? Ich frage mal provokativ: Lieber in der gewohnten Scheiße sitzen bleiben, oder versuchen neue Ufer zu erkunden? Es ist verdammt schwer gewohnte Verhaltensmuster los zu lassen, sind sie doch meist entstanden um sich selbst zu schützen. Lässt man sie los, ist man erstmal eine laufende Wunde. Auf der anderen Seite...macht man ewig so weiter, macht es einen erst recht kaputt.

Mit diesen Gedankengängen hab ich immer wieder versucht mich aufzuraffen doch noch einen Versuch zu wagen und mich gut um mich selbst zu kümmern. Du kannst dir auch selber helfen, wer so viel Energie hat anderen zu helfen, kann auch theoretisch nochmal versuchen es für sich selbst ins Positive zu wenden :).

Ich will damit nichts runterspielen, oder behaupten, es wäre total einfach loszulassen, im Gegenteil! Aber so wie es ist, ist es doch auch scheiße, oder nicht?


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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Das Helfersyndrom

12.01.2013 um 18:53
krass wusste nicht, dass das bis in obligatorische selbstaufgabe oder gar selbstverleugnung gipfeln kann. also bei mir kann ich nur sagen, dass ich mich selbst und mein leben gefährlich vernachlässige, wenn nicht andere menschen einbezogen sind. ich würd mich ja mit nem haustier therapieren, aber dazu liebe ich diese freie verantwortungslosigkeit und ungebundenheit viel zu sehr.
aber im prinzip hab ich genauso das "klassische" helfersyndrom. wenn ich gebraucht werd, bekomm ich sinn in meinem leben und mach das so gut ich kann. an mein leben selbst stell keine großartigen ansprüche, komm mit dem wenigsten aus, würd mich nie anderen aufdrängen (ausser ich bin betrunken oder verletzt) und im grunde bin ich auch glücklich damit, auch wenn ich seh, dass das pure leben den vordränglern im rampenlicht gehört. irgendwie beneide ich sie um ihre unzähligen freunde und ihr perfektes glamour-diskoleben auf der überholspur, ihr vieles geld und ihre viele tollen reisen die sie damit veranstalten, insbesondere dass sie überall auf der welt zuhause scheinen, aber gleichzeitig hab ich auch keinen bock auf den stress und bin recht zufrieden mit meiner kleinen, aber beherzten welt. man könnte sagen, der wahnwitz ob der übertriebenen vorbilder hält mich am leben.


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Anja-Andrea
ehemaliges Mitglied

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Das Helfersyndrom

13.01.2013 um 12:41
@amsivarier
Der einzige der dir helfen kann bist du selbst.
Helfen ist gut und schön, aber bewußt helfen. Versuche einfach, bewußt und vor allem effektiv zu helfen. Und da erst einmal unterscheiden ob jemand überhaupt Hilfe nötig hat. Oder auch, ob nicht jemand anders viel besser und effektiver helfen kann. Alles andere ist blindwütiger Aktionismus.
Ich selbst helfe auch wenn ich kann. Es gibt natürlich auch Situationen in denen es um Leib und Leben geht und man in Sekunden entscheiden muß. Aber im allgemeinen kommt es bei sonst fast jeder Situation nicht auf Sekunden an. Also genügend Zeit um vorher zu überlegen. Und man hilft viel besser wenn man weiß wie und wen.
Wie gesagt ich selber helfe gerne, aber ich erwarte eigentlich keinen Dank, das ist mir wirklich nicht wichtig. Ich freue mich wenn jemand Hilfe erhält, es ist dann egal ob ich selber oder jemand anders geholfen hat. Ich freue mich sogar mehr wenn andere geholfen haben, denn das zeigt mit das die Menschheit doch nicht so schlecht ist. Und das macht mir Hoffnung das ich selber Hilfe erhalte wenn ich einmal Hilfe benötigen würde.


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Das Helfersyndrom

13.01.2013 um 14:16
Hallo @Anja-Andrea
Anja-Andrea schrieb:Alles andere ist blindwütiger Aktionismus.
Tja,aber da liegt das Problem.
Man überlegt ja nicht ob die Hilfe sinnvoll ist.
Man sieht nur das jemand Hilfe benötigen könnte und da ist dann für einen HS-Erkrankten (HSE) nur der Wunsch zu helfen.
Da hatte z.Bsp. @Kc absolut recht:
Ein HSE wäre in Hilfsberufen (Pflege etc.) absolut ungeeignet.
Er würde den Erkrankten fast mit Hilfe ersticken und würde selber kaputtgehen an der ausufernden Hilfe...


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dergeistlose
ehemaliges Mitglied

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Das Helfersyndrom

13.01.2013 um 15:33
@amsivarier


wo ist da der Unterschied zwischen jemanden, der kein Selbstwertgefühl besitzt und durch die Hilfe seinen Wert erhöhen will und jemandem, der Selbstwehrgefühl besitzt und nicht hilft?!

Hilfe begründet sich nicht durch einen Selbst! :)


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Das Helfersyndrom

13.01.2013 um 15:36
Da stellt sich mir die Frage, wie man mit einer Person umgehen soll, die das HS-Syndrom hat?
Die ganzen Beschreibungen, passen Haargenau auf einen Freund von mir. Er ist ständig beleidigt, wenn man seine Hilfe abschlägt und drängt sich quasi auf zu helfen. Ständig reitet er auf dem was er alles für einen getan hatte, und verlangt, dass man sich quasi ununterbrochen dafür bedankt obwohl die Hilfe über ein halbes Jahr her war. Ach ja, er hat auch immer das Gefühl, dass wenn man keine Zeit für ihn hat, dass man ihn nicht mag.

Mein Rat an ihn, war zu meditieren, da er sich selber so verrannt hatte und den Wald vor lauter Bäumen nicht sah. Hab ihm auch entsprechend Lektüre geschenkt, die er auch liest. Etwas hat es geholfen, er ist zumindest etwas besonnener geworden und fühlt sich nicht mehr bei jedem "Nein" persönlich angegriffen.
Das war auch mal was, man hat nur einmal ein klares "Nein" ausgesprochen und er fühlte sich persönlich angegriffen.


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Das Helfersyndrom

13.01.2013 um 16:02
Kehna schrieb:Da stellt sich mir die Frage, wie man mit einer Person umgehen soll, die das HS-Syndrom hat?
Abstand, Abstand und nochmal Abstand. Man kann ihnen nicht "helfen".
Aber es kann einen ziemlich runterziehen, es zu versuchen.


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