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Cesar Millan

496 Beiträge, Schlüsselwörter: Kraft Der Gedanken, Hundeerziehung, Cesar Millan, Hundeflüsterer

Cesar Millan

20.03.2013 um 12:50
@Haret
Auch dieses ganze Rudel-Gelaber ist im Grunde nichts als Kaese! Der Hund ist durchaus schlau genug, um zu begreifen, dass der Mensch einer anderen Spezies angehoert. Es hat noch nie ein Baer ein Wolfsrudel angefuehrt, sondern immer ein Wolf!

Es soll natuerlich nicht so sein, dass der Hund bestimmt, wo's lang geht, aber das ist auch mit einem kollegialen Miteinander machbar statt mit einer Unterwerfung des Hundes um jeden Preis. Mir wird's immer schlecht, wenn ich sehe, wie ein Hundebesitzer seinen Hund anfaehrt und das Tier zusammenzuckt und den Schwanz einzieht!


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 12:53
@Alari
So ist es, deshalb kann ich auch dieses rudel und dominanzgequatsche einfach nicht ab!
Weil eben fast jeder hund bei ihm dominant ist oder dominante zuege aufweist.

Das kollegiale miteinander gibt es so in seiner sicht nicht, jedenfalls nicht das, was andere drunter verstehen;


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Cesar Millan

20.03.2013 um 12:55
@Haret
Richtig. Dabei sind da wohl die meisten Hunde eher Angstbeisser als dominant.


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:00
@Alari
So ist es, aber mit ein bisschen den hund solange auf den boden druecken, wie man lustig ist, vergeht auch das :D


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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:02
@Haret
Na, einen grossen Hund drueckst Du nicht so einfach auf den Boden. :) Aber wenn man ihn stranguliert gibt er halt auf bevor er erstickt! Millan nennt das dann "Entspannung". :)


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:09
@Alari
Lustigerweise, sollte man einen wirklich dominanten hund niederdruecken, wuerde das sehr schlecht fuer den menschen ausgehen, sofern der hund etwas groesser waere ;)

Das strangulieren ist echt der hammer, dass die leute dad einfach mitmachen ist mir unverstaendlich!
Ich hab meinen von anfang mit geschirr laufen lassen, und oh wunder, er hat das an der leine laufen auch so gelernt ;)


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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:21
@Haret
Und dann kommt noch "Nein nein, der wird nicht stranguliert!". Hallo, einfach mal Augen aufmachen und man sieht's doch!


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:27
@Alari
Ja sicher sieht man das!
Interessant ist auch, wie er mit "der natur" geht :D

Wie er das in alles einflicht, was er so von sich gibt.
Da gehoert wohl auch die energie dazu, von der er andauernd spricht...

Interessant ist auch, hier in meiner umgebung gibt es nur eine! Hundetrainerin, die ungefaehr auf dem gleichen prinzip arbeitet wie die victoria stilwell.
Sie ist seit jahren die einzige hier, die immer ausgebucht ist und die hunde -und besitzer- lernen was bei ihr.
Alle naselang schiessen dann neue "trainer" ausm boden, manche arbeiten auch eher wie cesar ;)
Dummerweise sind diese dann genauso schnell wieder vom erdboden verschwunden, wie sue aus selbigem zwei monate vorher schossen :D
Kann man natuerlich jetzt raetseln, woran das liegt ;)


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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:29
@Haret
Ich war auch eine Weile in einer Hundeschule, wo mit Moxon-Leine und so weiter gearbeitet wird. Aber auf Dauer war das nix. Gehe schon seit einiger Zeit nur noch in die Spielstunden und hab mir jetzt eine neue Trainerin gesucht.


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:34
@Alari
Ich tu mir gar keinen trainer mehr an, meiner ist jezzt fuenf, er kann eigentlich alles, ist nicht dominant :D , macht keine probleme...
Spielstunden sind ihm leider zu bloed:/

Hatte vor zwei jahren einen kurs gebucht mit ihm, dummerweise hat er mich jedesmal nach ner halben stunde vom platz gebracht und sich auf den parkplatz gesetzt um dort auf herrchen zu warten :D
Mir hats spass gemacht, ihm wohl weniger ;)


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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:35
@Haret
LOL....naja, Dexter ist jetzt zehn Monate und noch entsprechend verspielt und ungehorsam. :)


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Haret
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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:37
@Alari
Ja genau LOL...
Hat halt seinen charakter :D

Dexter ist ein beagle oder?


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Cesar Millan

20.03.2013 um 13:43
@Haret
Genau. Und demzufolge doppelt dickkoepfig. :)


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Cesar Millan

20.03.2013 um 14:15
Hallo Leute,

so, hab mich jetzt durch alle Seiten gekämpft, weil mich das Thema sehr interessiert.
Gleich mal vorne weg: Ich gehöre zu denen, die Millans Vorgehensweisen nicht gut finden.

So, es wurde eigentlich schon viel geschrieben, das meine Meinung wiedergibt, daher brauche ich nicht alles noch mal wiederkäuen...

Nur eines noch: Es wurde erwähnt, dass der Hund im hier und jetzt lebt. Nö, der Ansicht bin ich nicht. Ein Hund lebt meiner Meinung nach sehr viel nach ritualisiertem Verhalten. Bis sich eine Art oder Unart ritualisiert und damit gefestigt hat, vergehen ein paar Wochen bis Monate. Somit kann der Hund eigentlich meiner Ansicht nach nicht nur im hier und jetzt leben. Wäre dies so, gäbe es keine Rituale. Oder versteh ich das falsch?

Was mich jetzt aber brennend interessieren würde: Wir haben hier ein sehr gespaltenes Lager der Pro und Conta Millan User. Wer davon hat denn überhaupt eigene Hundeerfahrung und wie viele Jahre etwa? Ich sehe da irgenwie eine Tendenz dazu, dass diejenigen, die selbst Hunde haben, eher zu Contra Millan Usern gehören. Sollte das wirklich so sein, würde das schon eine gewissen Aussagekraft haben...

Wie ist es? Machen wir mal eine Bestandsaufnahme?

Also ich fang an:

User Altair: Hundeerfahrung: JA, ca. 3 Jahre CONTRA Millan


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Cesar Millan

20.03.2013 um 15:03
User Deichgräfin: Hundeerfahrung: Ja, 38 Jahre. Bin nicht direkt contra Millan, sagen wir mal, ich würde seine Methoden nicht anwenden, weil ich sie teilweise fragwürdig finde!


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Cesar Millan

20.03.2013 um 15:09
Zitat von Tussinelda
Tussinelda schrieb: aber mal etwas grundsätzliches: Lässt man sich wirklich sein Leben, Verhalten vom Fernsehen erklären???
Für mich ist das, wenn überhaupt, Unterhaltung.......ich lese Bücher, informiere mich wo auch immer, beobachte meinen Hund, ziehe Schlüsse aus den vielen Jahren Hundehaltung, die ich auf dem Buckel habe, beschäftige mich mit Verhaltensforschung etc.

Aber ich lasse mir weder von der SuperNanny, noch von Herrn Zwegart, noch von Rütter, Vera, Millan erklären, wie ich was zu tun habe und übernehme das eins zu eins......das an sich ist ja schon blöd......und zeugt nicht davon, dass das eigene Hirn benutzt wird, finde ich
Dem stimme ich absolut zu!


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Cesar Millan

20.03.2013 um 16:44
Hundeerfahrung: 30 Jahre Hundeerfahrung (von klein an), Hundeausbilder gewesen (Schutz- und Fährtenhund, ehrenamtlich), bei Trummler im Wolfswinkel Verhaltensforschung betrieben, sämtliche Literatur gelesen, selbst 4 Hunde (nacheinander) besessen, bin weder Pro, noch Contra, ich kann nicht alles scheisse, aber auch nicht alles super finden, was Millan macht, ich finde aber äusserst selten alles super, was Hundetrainer oder -besitzer so machen.....


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Cesar Millan

20.03.2013 um 17:45
@Lorea
genau, DU stellst sie auf, ob die für einen Hund nachvollziehbar sind oder nicht, Du machst Regeln, die UNSEREM Leben entsprechen, der Hund muss sich anpassen.

Und ja, es ist ein großer Unterschied, ob ich füttere oder ob das Futter mir ist, von mir jeder Zeit beansprucht werden kann

Und Vertrauen ist etwas das der Reflektion bedarf....wir benutzen dieses Wort im Zusammenhang mit Tieren, die gar nicht reflektieren können, ob unsere Handlungen, Absichten, Vorgehensweise vertrauenswürdig ist, sondern es geht strikt danach, dass sie sich als solche entweder erwiesen haben (Erfahrung) oder aber das man eben unreflektiert, dass macht, was Rudelführer will

und die Bindung ist etwas überstrapaziert heutzutage, denn es handelt sich nicht um eine Bindung, wie wir sie verstehen, im Sinne von menschlicher Beziehung, die man miteinander hat, sondern schlicht um den Rudelgefährten, den man braucht, zum überleben......von dem man abhängig ist, der aber ersetzbar ist, das hat etwas mit der Sozialisation des Hundes mit dem Menschen zu tun und mit der Domestikation...und unterscheidet den domestizierten Hund sehr deutlich vom Wolf, beispielsweise


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Cesar Millan

20.03.2013 um 19:50
@Tussinelda
Tussineldavor einer Stunde

genau, DU stellst sie auf, ob die für einen Hund nachvollziehbar sind oder nicht, Du machst Regeln, die UNSEREM Leben entsprechen, der Hund muss sich anpassen.[\ZITAT]

Ich stell die groben Regeln auf. Unter Berücksichtigung des Charakters und des evtl. vorher Erlebten des Hundes. Und auch wenn es nicht MEINER Vorstellung von Zusammenleben entspricht, weil der Hund als vorbelastet oder schwierig gilt, bleib ich auf dem Standpunkt, den Hund zu
studieren und mit Liebe und Vertrauensaufbau, ihm Sicherheit bietend, ohne schnell wirkende Zwangsmaßnahmen, zu behandeln.
Und ja, es ist ein großer Unterschied, ob ich füttere oder ob das Futter mir ist, von mir jeder Zeit beansprucht werden kann [\ZITAT]
Für mich schließt das eine das andere ein. Vertraut der Hund, nehm ich ihm das Futter weg - falls das mal nötig sein sollte.
Und Vertrauen ist etwas das der Reflektion bedarf....wir benutzen dieses Wort im Zusammenhang mit Tieren, die gar nicht reflektieren können, ob unsere Handlungen, Absichten, Vorgehensweise vertrauenswürdig ist, sondern es geht strikt danach, dass sie sich als solche entweder erwiesen haben (Erfahrung) oder aber das man eben unreflektiert, dass macht, was Rudelführer will [\ZITAT]

Durch Erfahrungen kann durchaus ein Vertrauensverhältnis entstehen. Von menschlichem Verhalten sind wir damit gar nicht soooo weit entfernt.
Ein Mensch, dem ich regelmäßig in den Arsch trete, wird mich mit Skepsis betrachten. Ein Hund ebenso. Ein Hund, dem ich Sicherheit und Souveränität biete, wird mir vertrauen mit der Zeit. Ein Mensch ebenso. Die Konsequenz und die Stabilität ist dabei wichtig, also die unbedingte Verlässlichkeit.
und die Bindung ist etwas überstrapaziert heutzutage, denn es handelt sich nicht um eine Bindung, wie wir sie verstehen, im Sinne von menschlicher Beziehung, die man miteinander hat, sondern schlicht um den Rudelgefährten, den man braucht, zum überleben......von dem man abhängig ist, der aber ersetzbar ist, das hat etwas mit der Sozialisation des Hundes mit dem Menschen zu tun und mit der Domestikation...und unterscheidet den domestizierten Hund sehr deutlich vom Wolf, beispielsweise
Wie überstrapaziert? :D
Menschen gehen auch gern Zweckbeziehungen ein, nicht nur Hunde. Einer profitiert vom anderen. Das scheint in der Natur der Individuen zu liegen.
Im übrigen ist es egal, ob man eine funktionierende gute Bindung menschlich oder tierisch nennt. Nicht auf den Begriff kommt es an, sondern auf den Inhalt.


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Cesar Millan

20.03.2013 um 19:54
@Haret
haretvor 6 Stunden
@Alari
So ist es, deshalb kann ich auch dieses rudel und dominanzgequatsche einfach nicht ab!
Weil eben fast jeder hund bei ihm dominant ist oder dominante zuege aufweist.

Das kollegiale miteinander gibt es so in seiner sicht nicht, jedenfalls nicht das, was andere drunter verstehen;
Das unterschreib ich so.


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